Archiv Januar 2011

“XS” statt “XXL” Einzelhandelsumsätze!

von am 31. Januar 2011

Heute veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) die vorläufigen Daten zu den Einzelhandelsumsätzen für Dezember 2010. Sie waren eine klare Klatsche für die XXL-Propagandisten. Nicht einmal das Weihnachtsgeschäft erfüllte die Erwartungen und die Umsätze zogen selbst nominal, zu den jeweiligen Preisen, nur um +0,3% zu Dezember 2009 an. Real (preisbereinigt) sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um -1,3% und dies obwohl der Dezember 2010 mit 26 Verkaufstagen sogar einen Verkaufstag mehr als der Dezember 2009 aufwies.

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Eine gute Portion heiße Luft

von am 31. Januar 2011

Das reale Bruttoinlandsprodukt der USA ist laut der ersten Schätzung des Bureau of Economic Analysis (BEA) im 4.Quartal 2010 mit einer saisonbereinigten und annualisierten Rate (auf das Jahr hochgerechnet) von +3,2% gestiegen und fiel damit schwächer aus als erwartet. "Experten" hatten mit einem Anstieg von +3,5% gerechnet. Nicht nur die annualisierte Veränderungsrate beschönigt das US-Wirtschaftswachstum!

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Irrational Exuberance!

von am 27. Januar 2011

Der US-Aktienleitindex Dow Jones steigt bereits die 10. Woche in Folge, um fast 1'000 Indexpunkte und pendelt heute um die 12'000 Punkte-Marke. Zehn positive Wochenkerzen in Folge gab es seit 10 Jahren nicht mehr. Falls sich hinter dem Anstieg Konjunkturoptimismus verbergen sollte, dürfte das Potential mehr als nur ausgeschöpft sein, wie aktuelle Wirtschaftsdaten verdeutlichen.

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XXL-Importpreise von +12%

von am 26. Januar 2011

Deutschlands Importpreise stiegen gemäß den Daten des Statistischen Bundesamts im Dezember 2010 um kräftige +12% zum Vorjahresmonat an! Dies war der stärkste prozentuale Anstieg seit Oktober 1981. Vor allem die Importpreise für Energie explodierten, um +34,2% zum Vorjahresmonat.

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Entspannung? – ein Blick auf Griechenland!

von am 25. Januar 2011

"Die Beruhigung der Märkte in den letzten Wochen verschafft uns zwar ein wenig Luft, aber es gibt keinen Grund, sich zurückzulehnen, wir müssen jetzt mit aller Entschlossenheit handeln.", meinte  Olli Rehn, der Kommissar für Wirtschaft und Währung in der Europäischen Kommission in Bezug auf die nötige Erhöhung des EU-Rettungsfonds (EFSF) und der Ausweitung des Aufgabenbereichs beim EFSF.

Aber auch ein noch größerer EU-Rettungsfonds löst die realwirtschaftlichen Probleme in der Eurozone nicht. Die Rettungsgelder schinden nur Zeit, aber die wirklichen Probleme, die enormen Ungleichgewichte innerhalb der Eurozone werden nicht angegangen. Besonders drastisch verdeutlichen dies die Wirtschaftsdaten aus Griechenland:

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Warnhinweis?

von am 25. Januar 2011

Wie von einer unsichtbaren Hand gezogen, erklomm in den letzten Tagen der US-Aktienleitindex Dow Jones täglich höhere Indexstände, während Edelmetalle  und andere Rohstoffe in einem Korrekturmodus wechselten. Es ist sehr viel Konjunkturoptimismus im US-Markt, wahrscheinlich zu viel.

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XXL-Propaganda als Dauerschleife

von am 8. Januar 2011

Dieses kurze Update der letzten Wirtschaftsdaten, dokumentiert weiterhin die schöngefärbte XXL-Berichterstattung. Querschuesse zeichnet an Hand von offiziellen Datensätzen ein etwas anderes Bild.

Zunächst in die USA, das US-Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture) berichtete für den Monat Oktober 2010 von einem neuen Allzeithoch bei den bedürftigen US-Bürgern, welche das staatliche Lebensmittelprogramm SNAP (Supplemental Nutrition Assistance Program) in Anspruch nahmen:

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