Archiv November 2011

Konzertierte Notenbank-Aktion Nr. 2: Liquidität für alle! – Dope statt Entzug, Börsenparty gegen die Krise

von am 30. November 2011

Gerade einmal elf Wochen sind vergangen, seit der letzten konzertierten Aktion der Notenbanken. Auch damals, am 15. September, ging es darum, dem Vertrauensverlust der Banken untereinander zu begegnen und ihnen unbegrenzte Liquidität zuzusichern. Auch damals waren die Dollars knapp geworden.

Das hat offensichtlich nicht ausgereicht. Jetzt haben die Notenbanken nachgelegt und untereinander gleich die Dollar-Swap-Geschäfte neu geregelt sowie billiger gemacht, um die Märkte noch leichter mit Geld versorgen zu können. Zudem wurden weitere Tauschgeschäfte vereinbart, um für den Notfall gerüstet zu sein. (1)

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Erneut desaströse Einzelhandelsumsätze aus Spanien

von am 30. November 2011

Gestern veröffentlichte das spanische Statistikamt INE die Daten zu den spanischen Einzelhandelsumsätzen für den Monat Oktober 2011. Auch diese Wirtschaftsdaten sind erneuter Beleg für die Versagerstrategie der Troika, denn niemals lassen sich die aufgebauten Schuldenpyramiden der Südperipherie allein mit Sparen abtragen, sondern wenn überhaupt, nur mit Investitionen in Wertschöpfung und die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit der betroffenen Volkswirtschaften. Aber dafür bedarf es wesentlich mehr als pure Austerität und deren Überwachung. Auch grundsätzlich bleibt bisher die Frage unbeantwortet, ob eine Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit der Südperipherie unter dem Korsett des Euro überhaupt möglich ist. Im Oktober 2011 sanken die realen spanischen Einzelhandelsumsätze um -5,5% zum bereits sehr schwachen Vorjahresmonat.

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Daten der europäischen Schande

von am 30. November 2011

Heute veröffentlichte Eurostat die saisonbereinigten Arbeitslosenquoten für die EU17 und die EU27. In der Eurozone und in der EU27 stieg die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Oktober 2011 um jeweils 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat auf 10,3% bzw. auf 9,8%. Immer gravierender stellen sich die hohen Arbeitslosenquoten in den Staaten der Südperipherie der Eurozone  dar. So stieg die offizielle saisonbereinigte Arbeitslosenquote in Portugal im Oktober auf 12,9% (+0,1 Prozentpunkte), in Italien auf 8,5 (+0,2 Prozentpunkte) und in Griechenland, die mit ihrer monatlichen Datenerhebung immer hinterherhinken, stieg die Quote für August auf 18,3% (+0,6 Prozentpunkte, jeweils im Vergleich zum Vormonat)! Die höchste Quote in der gesamten EU erzielte Spanien mit 22,8% im Oktober 2011, ein nochmaliger Anstieg von 0,3 Prozentpunkten zum Vormonat.

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Letztlich schwache deutsche Einzelhandelsumsätze auch im Oktober 2011

von am 30. November 2011

Laut den heutigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zu den Einzelhandelsumsätzen für den Monat Oktober 2011 in Deutschland, stiegen die nominalen Einzelhandelsumsätze um +1,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat und real sanken sie um -0,4%. Allerdings hatte der Oktober 2011 mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Oktober 2010. Berücksichtigt man die Saison- und Kalendereffekte (Census X-12-ARIMA Verfahren) ging es im Vergleich zum Vormonat nominal um +1,0% leicht aufwärts und real um +0,7% zum Vormonat. Weiterhin dokumentieren diese Daten für Deutschland eindeutig die langanhaltende Konsumschwäche der privaten Haushalte. [mehr…]

Schwache Daten vom US-Immobilienmarkt

von am 29. November 2011

Wie Standard & Poor's (S&P) heute mitteilte, waren die S&P/Case-Shiller Home Price Indices, mit die wichtigsten Preisindizes zur Messung der Preisentwicklung am US-Wohnimmobilienmarkt, in den 10 größten Städten der USA im September 2011 um -3,27% zum Vorjahresmonat gesunken und beim 20-City Composite war ein Rückgang von -3,59% zum Vorjahresmonat zu verzeichnen. Damit bleiben die Immobilienpreise weiter schwach, saisonbereinigt ging es beim 10-City Composite um -0,42% zum Vormonat abwärts und beim 20-City Composite ging es um -0,57% zum Vormonat abwärts.

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US-Verbrauchervertrauen mit größtem Sprung seit 8 Jahren

von am 29. November 2011

Heute überraschten positiv die veröffentlichten Daten zum US-Consumer Confidence Index durch das Conference Board für den November 2011. Das US-Verbrauchervertrauen explodierte regelrecht und dies am stärksten seit April 2003. Der Consumer Confidence Index stieg um +15,1 Indexpunkte auf 56,0 Indexpunkte, nach aufwärts revidierten 40,9 Punkten im Vormonat. In der medianen Schätzung der von Bloomberg befragten 70 Volkswirte wurde nur ein Verbrauchervertrauen von 44,0 Indexpunkten erwartet. Dabei lag die Spanne der Schätzungen bei 37,0 bis 49,6 Indexpunkten.

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EZB: Bilanzsumme bei 2,420 Billionen Euro

von am 29. November 2011

Heute veröffentlichte die EZB ihren konsolidierten Ausweis des Eurosystems zum 25. November 2011. Auch in diesem Wochenausweis wuchs die Bilanzsumme weiter, auf 2,419548 Billionen Euro, ein Anstieg zur Vorwoche von +26,198 Mrd. Euro, nach +49,803 Mrd. Euro in der Woche davor. Dieser Anstieg dokumentiert vor allem den Stress im europäischen Bankensystem. Denn der Großteil des Anstieges ging mit +15,936 Mrd. Euro (+36,247 Mrd. Euro in der Vorwoche) erneut auf das Konto der Forderungen der EZB in Euro aus geldpolitischen Operationen an Kreditinstitute im Euro-Währungsgebiet (Pos. 5,0 im Wochenausweis).

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Französisches Verbrauchervertrauen im Fall

von am 28. November 2011

Wie die französische Statistikbehörde INSEE am Freitag bekannt gab, sank das Verbrauchervertrauen in Frankreich im November 2011 auf den tiefsten Stand seit Februar 2009. Der saisonbereinigte Index des Verbrauchervertrauens sank auf 79 Punkte für November 2011, nach 82 Punkten im Vormonat und nach 89 Punkten im Vorjahresmonat. Noch mieser als im Subindex der aktuellen wirtschaftlichen Situation, spiegelte sich das Meinungsbild der befragten Verbraucher beim Subindex der künftigen wirtschaftlichen Erwartungen für die nächsten 12 Monate wider, dieser stürzte auf ein Allzeittief.

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SMP-Programme bei 203,281 Mrd. Euro

von am 28. November 2011

Zu Beginn der 48. Kalenderwoche stieg nach Angaben der Europäische Zentralbank (EZB) das Volumen des Securities Markets Programme (SMP) erstmals über die 200 Mrd. Euro Marke, um +8,578 Mrd. Euro zur Vorwoche auf 203,281 Mrd. Euro.

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Italienische Auktionen mit Rekordzinsen

von am 25. November 2011

Italien befindet sich mittlerweile deutlich in der Todeszone, die Rendite 2-jähriger Staatsanleihen liegt aktuell (14:15 Uhr) bei 7,803%, die Rendite 5-jähriger liegt bei 7,806% und die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen steigt auf 7,353%. Dies hat unmittelbar Folgen auf die laufende Refinanzierung italienischer Staatsschulden am Kapitalmarkt. Eine heutige Auktion von italienischen Staatsanleihen mit 6-monatiger Laufzeit bei einem Volumen von 8 Mrd. Euro erbrachte einen Rekordzins von 6,504% und damit fast doppelt so viel wie bei der letzte Auktion vor einem Monat mit 3,535%. Dies war der höchste Zinssatz für 6-Month Bills seit 1997. Die Auktion 2-jähriger italienischer Staatsanleihen mit einem Volumen von 8,575 Mrd. Euro war heute nur zu einem Zinssatz von satten 7,814% am Markt zu platzieren.

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Daten zum deutschen BIP

von am 24. November 2011

Heute berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) in der 2. Schätzung die Daten zum BIP in Q3 2011 und damit auch die detaillierten Daten zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR). Zunächst wurde das Wachstum des realen (preis-, saison- und kalenderbereinigten) Bruttoinlandsprodukts (BIP) von +0,5% zum Vorquartal aus der ersten Schnellschätzung bestätigt, zum Vorjahresquartal ging es unbereinigt noch um real +2,5% aufwärts. Die detaillierten Daten lassen auch einen Blick auf die Dimension des "Aufschwungs getragen vom privaten Konsum" zu. Zwar stiegen die privaten Konsumausgaben bereinigt um +0,8% zum Vorquartal, nur wenn man die lange Reihe betrachtet und die Tatsache, das angesichts des Euro-Desasters durchaus Anschaffungen und Konsum vorgezogen bzw. ungeplant getätigt wurden, sind die Daten weiter schwach. Ein gewichtiger Teil des Anstiegs beim privaten Konsum ging direkt auf die gesunkene Sparrate in Q3 2011 von noch 9,4% zurück, nach 10,6% in Q2 2011.

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Das Lehman-Szenario der Fed: Genug Stress für oder durch US-Banken?

von am 24. November 2011

Die Fed hat diese Woche einiges Aufsehen mit den Vorgaben für ihren neuen Stresstest für US-Banken erregt. Einmal müssen sich nun nicht mehr nur die wichtigsten 19 US-Großbanken dem Stresstest unterziehen, sondern insgesamt 31 Banken, darunter auch Regionalbanken. Zudem zeigt das vorgegebene Stress-Szenario, wie ernst die Crashgefahr gegenwärtig von der Fed eingeschätzt wird. Danach sollen die US-Banken unter anderem von Folgendem ausgehen: (1)

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ifo Geschäftklimaindex leicht gestiegen

von am 24. November 2011

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im November 2011, nach 4 Monaten Rückgang, etwas überraschend leicht angestiegen. Er notierte im November, laut den heute veröffentlichten Daten, bei 106,6 Indexpunkten, nach 106,4 Indexpunkten im Vormonat und nach 113,6 Punkten im Vorjahresmonat.

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China: HSBC-PMI auf einem 32-Monatstief

von am 23. November 2011

Auch aus China kamen heute Morgen wenig ermutigende Wirtschaftsdaten. So sank der vorläufige Flash Manufacturing Purchasing Managers Index (PMI) der HSBC-Bank für China im November 2011 auf 48,0 Indexpunkte, nach 51,1 Punkten im Oktober und damit auf ein 32-Monatstief. Auch der entscheidende Output-Subindex sank auf ein 32-Monatstief mit 46,7 Punkten, nach 51,4 Punkten im Oktober, ebenso gingen die Auftragseingänge in den Kontraktionsmodus über. Ein PMI-Index von über 50 Punkten deutet auf einen Expansionskurs im Verarbeitenden Gewerbe hin. Indexstände von unter 50 Punkten signalisieren dagegen eine Schrumpfung des Verarbeitenden Gewerbes.

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EZB mit einer Bilanzsumme von 2,393 Billionen Euro

von am 23. November 2011

Gestern veröffentlichte die EZB ihren konsolidierten Ausweis des Eurosystems zum 18. November 2011. Nicht wirklich überraschend wuchs die Bilanzsumme nicht nur weiter, sondern die Dynamik erhöhte sich. Die Total Assets der EZB stiegen auf 2,393350 Billionen Euro, ein Anstieg zur Vorwoche von +49,803 Mrd. Euro. Dieser Anstieg dokumentiert vor allem den weiter zunehmenden Stress im europäischen Bankensystem. Der Anstieg ging mit +36,247 Mrd. Euro auf das Konto der Forderungen der EZB in Euro aus geldpolitischen Operationen an Kreditinstitute im Euro-Währungsgebiet (Pos. 5,0 im Wochenausweis) und auf die Wertpapiere in Euro von Ansässigen im Euro-Währungsgebiet (Pos. 7.0 im Wochenausweis), darunter die SMP-Programme, der Aufkauf von Staatsanleihen.

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Griechische Staatsverschuldung bei 360,379 Mrd. Euro

von am 23. November 2011

Per 30.09.2011 stieg der Schuldenstand der Zentralregierung in Athen auf 360,379 Mrd. Euro, wie das griechische Finanzministerium gestern mitteilte. Diese Daten verdeutlichen erneut, dass hoffnungslose Unterfangen bei einem schrumpfenden BIP, sinkenden Investitionen, sinkenden Einkommen und Konsum die Staatsschulden abzutragen. Die Situation in Griechenland verschärft sich im Gegenteil immer weiter, so das das Ponzi-Scheme welches hinter der Finanzierung Griechenlands stand und steht immer offener zu Tage tritt. De facto ist nicht nur der Staat pleite sondern auch das griechische Bankensystem. Umso entlarvender, dass der griechische Staat gerade seine Garantien für die griechischen Banken verdoppelt hat, von 30 Mrd. Euro auf 60 Mrd. Euro um mitzuhelfen das Bankensystem liquide zuhalten, da es ebenfalls von einer Refinanzierung am Kapitalmarkt weitgehend abgeschnitten ist.

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Allzeittief bei der Commerzbankaktie

von am 22. November 2011

Die Commerzbank-Aktie fiel heute um -15,13% auf 1,15 Euro und damit auf ein neues Allzeittief. Dieser Absturz zeigt deutlich, dass sich auch das deutsche Bankensystem nicht aus dem Meer an faulen Krediten befreien kann und mit der Zuspitzung der Lage in der Südperipherie der Eurozone auch weitere Kreditvolumen als fragwürdige Assets im Raum stehen. Immer größer werden die Zweifel, ob die Commerzbank bis Mitte 2012 die Vorgabe einer Kernkapitalquote von 9% aus eigener Kraft erreichen kann.

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SMP-Programme bei 194,703 Mrd. Euro

von am 21. November 2011

Zu Beginn der 47. Kalenderwoche stieg nach Angaben der Europäische Zentralbank (EZB) das Volumen des Securities Markets Programme (SMP) um +7,855 Mrd. Euro zur Vorwoche auf 194,703 Mrd. Euro. [mehr…]

Finanzmarktkrise und Kapitalismuskritik: Blanke Nerven, Rhetorik und Beruhigungspillen

von am 21. November 2011

Seit die Bewegung „Occupy Wall Street“ begonnen hat, international gegen die Macht der Banken zu protestieren und auf damit verbundene Fehlentwicklungen – „Wir sind die 99 Prozent“ - aufmerksam zu machen, gibt es eine Systemdebatte. Das ist gut. In Presse und Medien wird diese unter dem Begriff „Kapitalismuskritik“ thematisiert und sie droht damit in eine alte Sackgasse zu steuern, weil dort nicht über das wirtschaftstheoretische Fundament des Kapitalismus gestritten wird, sondern nur darüber, ob man für oder gegen den Kapitalismus bzw. die Marktwirtschaft ist. Das ist schlecht.

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Japanische Außenhandelsdaten für Oktober

von am 21. November 2011

Heute Morgen veröffentlichte das japanische Finanzministerium die Außenhandelsdaten für den Monat Oktober 2011. Das Exportvolumen bei Waren und Gütern sank um -3,7% zum Vorjahresmonat auf 5,512766 Billionen Yen (71,7Mrd. Dollar). Da die Importe um +17,9% zum Vorjahresmonat stiegen, auf 5,786570 Billionen Yen, generierte der Außenhandel ein Handelsbilanzdefizit von -273,794 Mrd. Yen, nach +300,424 Mrd. Yen Überschuss im September.

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Griechenland unter hoffnungsloser Ägide

von am 20. November 2011

Das griechische Statistikamt ELSTAT gab am Freitag die Daten zum Auftragseingang der Industrie für den Monat September 2011 bekannt. Diese Daten belegen u.a. wieder, unter was für einer hoffnungslosen Ägide sich Griechenland befindet! Im Vergleich zum bereits schwachen Vorjahresmonat stieg der unbereinigte gesamte Auftragseingang zwar um +0,4%, aber vor allem die Inlandsaufträge dokumentieren weiter den desaströsen Zustand der griechischen Wirtschaft, denn die unbereinigten Inlandsaufträge brachen selbst auf dem sehr niedrigen Niveau um -10,2% zum Vorjahresmonat ein. Einzig die unbereinigten Auslandsaufträge, mit +11,0% zum Vorjahresmonat, konnten das realwirtschaftliche Desaster in Griechenland wieder etwas kaschieren. Saisonbereinigt ging es allerdings im Vergleich zum Vormonat beim Auftragseingang im Inland, im Ausland und damit bei den gesamten Aufträgen geschlossen abwärts.

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Spaniens Doubtful Loans auf Rekord

von am 18. November 2011

Heute berichtete die spanische Notenbank (Banco de España) die monatlichen Daten der spanischen Kreditinstitute zu den “Data on Doubtful Loans” für September 2011. Die Zahl der säumigen Kredite und Darlehen mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsrückstand stieg weiter auf 7,16% aller vergebenen Kredite der spanischen Banken. Dies entsprach einem neuen Rekordkreditvolumen im Zahlungsrückstand von 128,080 Mrd. Euro, bei einem Gesamtvolumen von 1,789 Billionen Euro an vergebenen Krediten und Darlehen.

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Schwacher Industrieauftragseingang in Italien

von am 18. November 2011

Heute berichtete das italienische Statistikamt (ISTAT) für September 2011 von einem schwachen Auftragseingang der Industrie. Um saisonbereinigte -8,3% zum Vormonat und damit um die höchste Rate seit August 2009 brach der Auftragseingang in Italien ein. Wie bereits die Daten zur Industrieproduktion für September 2011 mit -4,8% zum Vormonat andeuteten, in Italien geht es mit der industriellen Wertschöpfung bereits abwärts, bevor die neue Technokraten-Regierung überhaupt mit dem organisieren eines Abschwunges per Austerität begonnen hat. Wahrhaftig bedrückende Aussichten!

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UK: Consumer Confidence mit neuem Tief

von am 17. November 2011

Das Verbrauchervertrauen ist in Großbritannien nach Angaben von Nationwide Building Society's im Oktober 2011 stark gesunken, um -9 Punkte auf 36 Indexpunkte und damit auf den tiefsten Stand seit Beginn der Datenerhebung im Mai 2004. "Eine Welle von enttäuschenden Nachrichten aus der Wirtschaft im Inland und die andauernde Unsicherheit über die Euro-Krise haben der Verbraucherstimmung einen schweren Schlag versetzt", meinte Nationwide-Chefvolkswirt Robert Gardner.

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Spanische 10-jährige ebenfalls Richtung 7% Rendite

von am 17. November 2011

Wie erwartet greift die Staatsschuldenkrise in der Eurozone weiter um sich, die Ansteckungseffekte konnten mit Rettungspaketen und Rettungsfonds nicht verhindert werden, im Gegenteil sie legten die Hilflosigkeit der Politik und der Eurokraten bloß. Nun zieht bereits auch die Rendite spanischer 10- jähriger Staatsanleihen Richtung 7%. Gegen 12:30 Uhr notiert die Rendite bei 6,775%. Mit jedem Land mehr, neben Griechenland, Irland und Portugal in der Todeszone bei den gehandelten Staatsanleihen der Eurozone, rückt das potentielle Ende, der hier ausführlich dokumentierten Fehlkonstruktion der gemeinsamen Währung in der heutigen Konstellation näher. Ein weiteres Zeit schinden wäre nur noch möglich, wenn die EZB beginnt massiv Staatsanleihen der betroffenen Mitglieder zu monetisieren.

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