Archiv März 2012

Griechenland: reale Einzelhandelsumsätze im Januar 2012 mit -10,3% zum Vorjahresmonat

von am 30. März 2012

Heute berichtete das griechische Statistikamt ELSTAT erneut von sinkenden realen Einzelhandelsumsätzen für Januar 2012. Um weitere -10,3% zum Vorjahresmonat sanken im Januar 2012 die realen (preisbereinigten) Umsätze (Dezember: -12,6%, November: -8,9%). Selbst nominal ging es noch um kräftige -8,5% zum Vorjahresmonat abwärts.

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Deutschland: reale saisonbereinigte Einzelhandelsumsätze auch im Februar abwärts

von am 30. März 2012

Wieder einmal wird das Märchen vom deutschen Konsumboom von harten belastbaren Daten entblößt. Auch im Februar 2012 warten die Daten zu den deutschen Einzelhandelsumsätzen mit Schwäche auf. Laut den heute veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zu den Einzelhandelsumsätzen für den Monat Februar stiegen die nominalen Einzelhandelsumsätze zwar um +4,0% im Vergleich zum Vorjahresmonat und real stiegen sie um +1,7% zum Vorjahresmonat, allerdings hatte der Februar 2012 mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Februar 2011. Berücksichtigt man also auch die Saison- und Kalendereffekte (nach dem Census X-12-ARIMA Verfahren) ging es im Vergleich zum Vormonat nominal um -0,2% abwärts, den fünften Monat in Folge und real um -1,1% zum Vormonat abwärts, den zweiten Monat in Folge.

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Griechenland: Bankeinlagen schwinden weiter

von am 29. März 2012

Wie die griechische Zentralbank (Bank of Greece) mitteilte sind die Bankeinlagen der privaten Haushalte und der Unternehmen bei den griechischen Banken weiter geschrumpft. Im Februar 2012 sanken die Einlagen um -4,576 Mrd. Euro, nach -5,269 Mrd. Euro im Vormonat. Der zurückgetretene griechische Finanzminister Evangelos Venizelos rief noch am 21.02.2012, im Anschluss an den Beschluss zum zweiten "Rettungspaket" für Griechenland in Höhe von 130 Mrd. Euro durch die Eurogruppe, die Griechen dazu auf: "Bringen Sie Ihr Geld aus dem Ausland zurück, holen Sie es aus den Matratzen!"

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USA: 99% der Einkommensbezieher 2010 faktisch ohne Einkommenssteigerungen

von am 29. März 2012

Wie die New York Times in einem Artikel bezugnehmend auf eine Studie berichtete, welche die landesweiten Einkommenssteuererklärungen in den USA 2010 untersuchte, sind 93% der Einkommenssteigerungen gegenüber dem Jahr 2009 in die Hände der obersten 1% der Steuerzahler gefallen. Noch drastischer, auf die obersten 0,1% der Steuerzahler entfiel 37% des Einkommenszuwachses, auf die "untersten" 99% der Steuerzahler ging ein Anstieg von mageren 7% der gesamten Einkommenssteigerung.

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Niederlande: positiver Target2 Saldo sinkt um -25,117 Mrd. Euro

von am 28. März 2012

Heute veröffentlichte die niederländische Zentralbank ihre Bilanz für den Monat Februar 2012, darunter auch die Forderung (Aktiva) aus Target2. Im Februar sank der positive Target2 Saldo um -25,117 Mrd. Euro zum Vormonat, auf +143,766 Mrd. Euro, nach +168,883 Mrd. Euro im Vormonat und nach +29,146 Mrd. Euro im Vorjahresmonat.

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USA: schwache Daten vom Immobilienmarkt

von am 27. März 2012

Wie Standard & Poor’s (S&P) heute mitteilte, waren die S&P/Case-Shiller Home Price Indices, mit die wichtigsten Preisindizes zur Messung der Preisentwicklung am US-Wohnimmobilienmarkt, in den 10 größten Städten der USA, im Januar 2011 um -3,86% zum Vorjahresmonat gesunken und beim 20-City Composite war ein Rückgang von -3,78% zum Vorjahresmonat zu verzeichnen. Damit bleiben die Immobilienpreise weiter schwach, saisonbereinigt ging es beim 10-City Composite um gebremste -0,13% zum Vormonat abwärts und beim 20-City Composite ging es marginal um -0,04% zum Vormonat abwärts.

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Futter für die Märkte: Aussicht auf QE3 und ESM-Aufstockung treibt die Kurse – aber wohin?

von am 27. März 2012

Gestern haben vor allem die Äußerungen von Ben Bernanke und Angela Merkel die Aktienmärkte rund um den Globus beflügelt. Der Fed-Chef hält die Situation am US-Arbeitsmarkt trotz der zu konstatierenden leichten Verbesserung weiterhin für fragil und deswegen eine weiterhin lockere Geldpolitik zwecks Stimulierung des Wirtschaftswachstums für erforderlich. (1) Viele interpretierten Bernankes Aussagen dahingehend, dass eine neue Runde der quantitativen Lockerung (QE3) nun wohl doch kommen bzw. die Fed die Geldschleusen noch weiter öffnen könnte. Angela Merkel signalisierte hingegen erstmals ihre Bereitschaft, den Euro-Rettungsschirm weiter aufzuspannen sprich die verfügbaren Mittel – wenigstens temporär - aufzustocken, nachdem sie dies bisher stets kategorisch abgelehnt hatte. (2)

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Zur U.S. Handelsbilanz – Januar 2012

von am 27. März 2012

Gastbeitrag von Hajo

Am 9. März hat das U.S. Handelsministerium die Außenhandelsdaten für den Monat Januar 2012 veröffentlicht:

Aus diesem Bericht liefere ich nachfolgend einige Schlaglichter in deutscher Übersetzung.

- alle Exporte: 180,8 Mrd. USD
- alle Importe: 233,4 Mrd. USD

Bilanzdefizit: 52,6 Mrd. USD

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Ifo Geschäftsklimaindex signalisiert erneut guter Stimmung

von am 26. März 2012

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im März 2012, den fünften Monat in Folge leicht angestiegen. Er notierte im März, laut den heute veröffentlichten Daten bei 109,8 Indexpunkten, nach 109,7 Indexpunkten im Februar und nach 114,7 Punkten im Vorjahresmonat. Damit läuft die gemessene Stimmung und die realwirtschaftliche Lage durchaus etwas auseinander und die befragten Unternehmen zeigen eine gewisse Ignoranz gegenüber den harten belastbaren Wirtschaftsdaten. In Q4 2011 war zuletzt das saisonbereinigte reale BIP um -0,2% zum Vorquartal gesunken, der Output der Industrieproduktion stagnierte bestenfalls und lag unter den Hochs von Mitte 2011, der Auftragseingang war im Januar 2012 rückläufig und auch der Export lag zuletzt im Januar 2012 deutlich unter dem Allzeithoch aus März 2011.

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U.S. Hausverkäufe: “distressing gap”

von am 25. März 2012

Gastbeitrag von Hajo

Der US Blogger CalculatedRisk lieferte am 23.03. ein sehr interessantes Post zu den Verkäufen bestehender Häuser (Existing Home Sales) und neuer Häuser [mehr…]

Spanien: Außenhandelsvolumen kühlt sich weiter ab

von am 25. März 2012

Wie das spanische Ministerio de Industria, Energía y Turismo bezugnehmend auf die Zollstatistik bereits am Dienstag mitteilte, sank auch im Januar 2012 das Außenhandelsvolumen im Vergleich [mehr…]

Nun läuten auch die Experten

von am 24. März 2012

Der europäische Automarkt steuert in die größte Krise seit Mitte der 1990er Jahre, so das Ergebnis einer Studie des Zentrums für Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres seien 164'000 Fahrzeuge weniger verkauft worden als im Vorjahr. Das Minus habe im Februar bei neun Prozent gelegen (-9,7% zum Vorjahresmonat in der EU27). "In den nächsten Monaten muss mit weiter sinkenden Verkäufen in Europa gerechnet werden. 2012 wird das schlechteste Jahr in Europa seit 18 Jahren", meint der Chef von CAR, Ferdinand Dudenhöffer. Auch bei CAR scheint mit einem Delay von etlichen Monaten die Realität angekommen zu sein. Man muss nicht groß rätseln, wo die höchsten Einbrüche zu verzeichnen sind, in den von der Schuldenkrise und den Austeritätsmaßnahmen geplagten Ländern. Zuletzt im Februar 2012 sanken die PKW-Neuzulassungen in Portugal um -48,4%, in Irland um -8,6%, in Italien um -18,9%, in Griechenland um -45,2% und in Spanien um -2,1%, jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat!

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Desaströse detaillierte BIP Daten aus Portugal

von am 23. März 2012

Bereits am 09. März 2012 veröffentlichte das portugiesische Statistikamt (INE) detaillierte Daten zum Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2011. Wie anhand der gewählten Mittel zur Bewältigung [mehr…]

Griechenland: Auftragseingang der Industrie -14,7%

von am 22. März 2012

Das griechische Statistikamt ELSTAT berichtete gestern erneut schlechte Daten zum Auftragseingang der Industrie, insbesondere die Inlandsaufträge schrumpften kräftig, wie schon seit vielen Monaten. Beim gesamten Auftragseingang ging es im Januar 2012 um -14,7% zum Vorjahresmonat abwärts. Die Inlandsaufträge schrumpften mit einer Rate von -25,2% zum Vorjahresmonat und sogar die Auslandsaufträge schmierten nun ab, um -5,9% zum Vorjahresmonat. Bei den Auslandsaufträgen sanken die aus der Eurozone um kräftige -14,0%, während die Auslandsaufträge aus der Nicht-Eurozone noch um +3,4% anstiegen, jeweils zum Vorjahresmonat.

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Stellungnahme (Target2) Bund der Steuerzahler in Bayern e.V

von am 21. März 2012

Der Bund der Steuerzahler in Bayern e.V nimmt Stellung zum Beitrag des Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann in der FAZ vom 12.03.2012 "Was steckt hinter den Target2-Salden?". Der BdSt stellt dieses Dokument heute Nacht unter www.target-2.de ins Netz. Querschuesse.de dokumentiert mit Genehmigung des Bundes der Steuerzahler in Bayern e.V diese Stellungnahme, welches gleichzeitig als Anschreiben an die FAZ und die Bundesbank ging.

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Container-Umschlag in den Terminals der U.S. Westküste

von am 21. März 2012

Gastbeitrag von Hajo

In den beiden Container-Terminals des Großraums Los Angeles, Los Angeles und Long Beach, sowie dem Terminal von Oakland in der San Francisco Area werden fast 75 % aller Container aus dem asiatisch-pazifischen Raum ("Inbound") bzw. in den asiatisch-pazifischen Raum ("Outbound") umgeschlagen. Bei den Gesamtumschlägen in den USA haben diese Terminals einen Anteil von rund 50 %. Die Divergenz erklärt sich im Wesentlichen aus dem Sachverhalt, dass Kanada der Haupthandelspartner der USA vor China ist und ein erheblicher Teil der Container zwischen den Terminals an der Ostküste der USA bzw. den U.S. Terminals an den "Großen Seen" und den kanadischen Terminals an den "Großen Seen" transportiert wird.

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Spanien: Doubtful Loans bei 140,027 Mrd. Euro

von am 20. März 2012

Heute berichtete die spanische Zentralbank (Banco de España) die monatlichen Daten der spanischen Kreditinstitute zu den “Data on Doubtful Loans” für Januar 2012. Die Zahl der säumigen Kredite und Darlehen mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsrückstand stieg weiter auf 7,91% aller vergebenen Kredite der spanischen Banken, nach 7,62% im Vormonat und nach 6,06% im Vorjahresmonat. Die aktuellen 7,91% aller Kredite im Zahlungsrückstand waren die höchste Rate seit 1994. Diese Rate entsprach einem neuen Rekordkreditvolumen im Zahlungsrückstand von 140,027 Mrd. Euro, bei einem Gesamtvolumen von 1,769675 Billionen Euro an vergebenen Krediten und Darlehen.

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Target2 – zeigt die Zahlungsbilanzkrise in der Eurozone

von am 19. März 2012

Während die Target2 Relativierer viel Energie mit Nebelkerzen zünden verschwenden, fühlt sich selbst der BUBA-Chef Weidmann angesichts der Realität unwohl in seiner Haut und bezog endlich mal Stellung in der Target2 Debatte über die FAZ. Den Kern des Problems beschreibt er u.a. richtiger Weise so: "Es wird nicht mehr nur das erforderliche Minimum an Zentralbankgeld bereitgestellt, sondern das Eurosystem ersetzt in größerem Maße den Interbankenmarkt und andere grenzüberschreitende Kapitalströme." ....Genau dies ist der Kern und nichts anderes zeigen die Target2 Salden an, inwieweit Zentralbankgeld Leistungsbilanz und Kapitalbilanz  in Übereinkunft bringen muss, da private Nettokapitalzuflüsse nicht mehr die Leistungsbilanzdefizite der PIIGBF (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Belgien und Frankreich) finanzieren bzw. Zentralbankgeld zusätzlich auch noch die kräftigen privaten Nettokapitalabflüsse (Kapitalflucht) aus diesen Staaten abpuffern muss.

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Italien: Auftragseingang Januar 2012 mit -7,4% zum Vormonat

von am 19. März 2012

Das italienische Statistikamt ISTAT berichtete heute erneut schlechte Daten, diesmal zum Auftragseingang der Industrie. Beim gesamten Auftragseingang ging es im Januar 2012 saisonbereinigt um relevante -7,4% zum Vormonat abwärts. Zum Vorjahresmonat ging es beim unbereinigten Auftragseingang ebenfalls abwärts, um -5,6%! Inlandsaufträge und Auslandsaufträge schmierten gleichermaßen ab, saisonbereinigt um -7,6% bzw. um -7,3% zum Vormonat. Damit manifestieren sich weiter die zunehmenden rezessiven Tendenzen in Italien, die mit Austeritätsmaßnahmen im Troika-Style, wie in den anderen Ländern der Südperipherie "bekämpft" werden.

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Spanien: extrem kritische Lage des Bankensektors

von am 17. März 2012

Die Daten der spanischen Zentralbank (Banco de Espana) für Februar 2012 Financing in the Eurosystem (February 2012) verbargen neben den Average of Daily Data des spanischen Target2 Saldos noch weitere brisante Daten. Bereits vor LTRO2 stiegen die Nettoforderungen der Banco de Espana gegenüber den spanischen Kreditinstituten auf ein neues Rekordhoch. Im Februar 2012 betrugen die Nettoforderungen durchschnittlich 152,432 Mrd. Euro. Die Nettoforderungen gegenüber den spanischen Kreditinstituten sind die Kreditgewährung aus den geldpolitischen Operationen der spanischen Zentralbank an heimische Kreditinstitute, abzüglich der Einlagefazilität spanischer Banken bei der spanischen Zentralbank. Die Explosion der Nettoforderung weist auf ordentlichen Stress im spanischen Bankensystem hin und auch auf Kapitalflucht aus ihm.

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Brent-Oil Preis zieht an und birgt enorme Risiken

von am 17. März 2012

Die weltwirtschaftlichen Wachstumskräfte lassen sichtbar nach und ein potenter Wachstumshemmer dürfte die Situation weiter zuspitzen. Der Brent-Spot Ölpreis zog am Freitag auf 126,40 Dollar je Barrel an und der Brent-Oil Future stieg auf 126,06 Dollar. Für die Volkswirtschaften der Eurozone bedeuten diese Preise in Euro, auf Grund der latenten Schwäche der Währung gegenüber dem Dollar, Höchstpreise und diese sind zusammen mit der Schuldenkrise, ein starkes Hemmnis für eine wirtschaftliche Erholung! Die hohen Preise für Rohöl drücken zusätzlich auf den eh schon schwachen Konsum und letztlich damit auch auf die Produktion, wie die schwächelnden Industrieproduktionsindizes Anfang 2012 in vielen Eurozonenstaaten zeigen. Auch die lockere Geldpolitik und die Liquiditätsinjektionen der EZB in das Bankensystem sind eher kontraproduktiv, denn die Kreditvergabe an die Realwirtschaft haben die brachialen geldpolitischen Mittel nicht angekurbelt, aber die hohe Liquidität im System wirkt tendenziell Ölpreis treibend.

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Italien im Abwärtssog

von am 16. März 2012

Heute berichtete ISTAT die Außenhandelsdaten Italiens für den Monat Januar 2012. Auch sie sind ein erneuter Beleg für die Rezession in Italien, denn das Außenhandelsvolumen schrumpfte weiter. Saisonbereinigt ging der Export von Waren und Güter um -2,5% zum Vormonat zurück und das Importvolumen um -0,5%. Bei den unbereinigten Originaldaten stieg der Export noch um +4,3% zum Vorjahresmonat auf 27,270 Mrd. Euro und die Importe sanken um -2,6% zum Vorjahresmonat auf 31,620 Mrd. Euro.

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Spanien: negativer Target2 Saldo zieht im Februar um 20,956 Mrd. Euro an

von am 14. März 2012

Ebenfalls heute berichtete die spanische Zentralbank Banco de Espana mit den Daten Financing in the Eurosystem (February 2012) auch die Target2 Position der spanischen Zentralbank gegenüber dem Eurosystem, als Average of Daily Data für Februar 2012 und mit einer langen Datenreihe. Auch der negative Target2 Saldo der spanischen Zentralbank weitete sich im Februar 2012 deutlich aus, auf -196,896 Mrd. Euro, nach -175,940 Mrd. Euro im Vormonat.

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Target2 Saldo Frankreichs steigt auf -113,666 Mrd. Euro

von am 14. März 2012

Heute berichtete die französische Zentralbank (Banque de France) ihre Daten zur Zentralbankbilanz für den Monat Januar 2012. Die Banque de France berichtet immer sehr spät die Daten, darunter auch die Target2 Verbindlichkeiten auf der Passiva-Seite der Bilanz. Im Januar 2012 schoss der negative Target2 Saldo auf -113,666 Mrd. Euro, nach -79,629 Mrd. Euro im Vormonat und nach -18,704 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Diese Daten reflektieren noch nicht die LTRO2-Injektion der nationalen Zentralbanken im Eurosystem. Auch in Frankreich muss es sich im zunehmenden Maße um Kapitalflucht handeln, welche sich in einem massiv steigenden negativen Target2 Saldo widerspiegelt. Das chronische Leistungsbilanzdefizit Frankreichs und zusätzlich die flüchtige Einlagen bei den Banken müssen immer stärker durch Zentralbankgeld kompensiert werden.

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Griechenland: PKW-Neuzulassungen im Februar mit -45,2%

von am 14. März 2012

Wie die Vereinigung der griechischen Autoimporteure (Association of Motor Vehicle Importers Representative - AMVIR) mitteilte, sanken im Februar 2012 die PKW-Neuzulassungen um weitere -45,2% zum Vorjahresmonat. Laut AMVIR wurden im Februar nur 3'827 PKWs neu zugelassen und diese Zahl ist wirklich unglaublich niedrig, sie entsprach den zweitniedrigsten PKW-Neuzulassungszahlen seit Beginn der Datenreihe im Januar 1990. Nur der Dezember 2010 war noch etwas schlechter mit 3'691 neu zugelassenen PKWs.

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