Archiv April 2012

Griechenland: reale Einzelhandelsumsätze weiter mit Dynamik abwärts

von am 30. April 2012

Heute berichtete das griechische Statistikamt ELSTAT erneut von sinkenden realen Einzelhandelsumsätzen für den Monat Februar 2012. Um weitere -13,0% zum Vorjahresmonat sanken im Februar 2012 die realen (preisbereinigten) Umsätze (Januar: -10,3%, Dezember: -12,6%, November: -8,9%). Selbst nominal ging es noch um kräftige -11,1% zum Vorjahresmonat abwärts.

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Spanien: BIP- und Kreditkontraktion

von am 30. April 2012

Das spanische Statistikamt INE berichtete heute in einer ersten Schätzung für das 1. Quartal 2012 von einer saisonbereinigten realen BIP-Schrumpfung von -0,3% zum Vorquartal. Damit schrumpfte das reale BIP zum zweiten Mal in Folge im Vergleich zum Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal schrumpfte das reale BIP im -0,4%. Damit wirkt sich die nachlassende wirtschaftliche Aktivität noch moderat auf das Bruttoinlandsprodukt aus, was aber sicher auch hedonischer Berechnungsmethoden (Qualität- und Leistungsberreinigung) und nicht adäquater Preisbereinigung geschuldet sein dürfte.

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Luxemburg: Target2 mit +115,228 Mrd. Euro auf Allzeithoch

von am 29. April 2012

Wie die luxemburgische Zentralbank (Banque Central Du Luxembourg) berichtete ist der positive Target2 Saldo für den Monat März 2012 auf ein neues Allzeithoch gestiegen. In Folge der LTRO2-Injektion durch das Eurosystem beschleunigte sich auch die Kapitalflucht nach Luxemburg, der luxemburgische Target2 Saldo stieg um 16,808 Mrd. Euro zum Vormonat an, auf +115,228 Mrd. Euro.

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Spanien: reale Einzelhandelsumsätze auf dem Niveau von Mitte 1999

von am 29. April 2012

Das spanische Statistikamt INE berichtete am Freitag die realen Einzelhandelsumsätze für den Monat März 2012. Auch im März 2012 ging es weiter abwärts, den 21. Monat in Folge im Vergleich zum Vorjahresmonat, um unbereinigte reale -3,9% und um saisonbereinigte reale -0,6% zum Vormonat. Die realen Einzelhandelsumsätze notieren in der saisonbereinigten Reihe auf einem Niveau von 1999. Der private Konsum, gemessen an den Einzelhandelsumsätzen schwächelt ungebrochen weiter und wird im Verlauf der nächsten Monate neue Tiefs markieren.

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Spanien: 24,44% Arbeitslosenquote in Q1 2012

von am 27. April 2012

Spaniens wirtschaftliche Lage ist absolut brisant. Im Zuge der wirtschaftlichen Schwäche und der Sparmaßnahmen des Staates erschreckt der spanische Arbeitsmarkt weiter mit sehr schlechten Daten. Wie das spanische Statistikamt INE heute mitteilte, stieg im 1. Quartal 2012 die Zahl der Arbeitslosen um +365'900 zum Vorquartal und um +729'300 zum Vorjahresquartal auf 5,6395 Millionen und damit auf den höchsten Stand seit Beginn der Datenreihe mit vergleichbarer Methodik seit dem 2. Quartal 1987. Die Arbeitslosenquote zog auf unglaubliche 24,44% an, dies war der höchste Stand seit Q1 1994.

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Einlagefazilität bei 791,315 Mrd. Euro

von am 27. April 2012

Wie die EZB heute Morgen berichtete, stieg die Einlagefazilität (Übernachtanlage) zum 26.04.2012 wieder auf 791,315 Mrd. Euro, nicht weit vom bisherigen Allzeithoch entfernt. Diese Daten bestätigen erneut das Gesamtbild, die LTRO-Injektionen dienten primär der Kapitalflucht via Target2 und weder die Kreditvergabe im Interbankenmarkt noch die Kreditvergabe an die Realwirtschaft wurde mit diesen historisch einmaligen geldpolitischen Maßnahmen angekurbelt. Die per LTROs geschaffene Nettoliquidität floss direkt per Target2 an die DNLF-Banken und landete in Ermangelung anderer Aktivitäten dieser, in der Einlagefazilität des Eurosystems.

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S&P stuft Spaniens Bonität herab

von am 27. April 2012

Nun ist es also soweit. Es ist Zeit für neue Herabstufungen der Bonität von Krisenstaaten in der Euro-Zone – allen Beteuerungen der Euro-Retter, man habe seine Hausaufgaben gemacht und alles werde gut, zum Trotz.

Mittlerweile muss man sich allerdings ernsthaft fragen, ob die Euro-Retter solcherlei Verlautbarungen selbst noch ernst nehmen. Denn es braucht für die diesmal von S&P gegebene Begründung der Herabstufung von Spaniens Bonität (1) keine Experten mehr, so offensichtlich sind die Probleme dieses Euro-Landes und all jener Länder, die auf striktem austeritätspolitischem Kurs sind.

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Spanien: Target2 bei -276,033 Mrd. Euro per Monatsende März

von am 26. April 2012

Im März 2012 explodierte die Target2 Verbindlichkeit der spanischen Zentralbank (Banco de Espana) nach Angaben des Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Osnabrück (Euro Crisis Monitor) per Monatsende (Montly End Data), auf -276,033 Mrd. Euro, nach -211,425 Mrd. Euro im Februar, nach -183,786 Mrd. Euro im Januar, nach -174,979 im Dezember 2011 und nach -137,178 Mrd. Euro im November 2011. Diese Daten stehen für eine extrem dynamische Kapitalflucht aus Spanien in Folge der Long-Term Refinancing Operations (LTROs-Injektionen) des Eurosystems.

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Italien: Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe sinkt erneut

von am 26. April 2012

Heute berichtete das italienische Statistikamt ISTAT die Daten zum Geschäftsklimaindex für das Verarbeitende Gewerbe für den Monat April 2012. Der Index (Confidence Climate), der die Stimmung der Unternehmen im Manufacturing widerspiegelt, sank auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2009. Die italienischen Unternehmen geraten stimmungstechnisch deutlicher in die Rezession. Indexstände über 100 stehen für überwiegend optimistische Antworten, Indexstände von unter 100 für pessimistische Antworten der befragten Unternehmen.

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Irland: Situation spitzt sich zu

von am 25. April 2012

Auch die irische Wirtschaft kühlte sich wieder ab, gleichzeitig sinken die Immobilienpreise weiter und das Staatshaushaltsdefizit schwoll auch 2011 an. Zuletzt im Februar 2012 sank das irische Außenhandelsvolumen bei Waren und Gütern, ebenso der Output der Industrieproduktion. Das unbereinigte Exportvolumen von Waren und Gütern sank um -3,8% zum Vorjahresmonat auf 7,386 Mrd. Euro, nach 7,698 Mrd. Euro im Vormonat und nach 7,679 Mrd. Euro im Vorjahresmonat.

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USA: Auftragseingang langlebige Güter mit -4,2% zum Vormonat

von am 25. April 2012

Nach den heutigen Angaben des US-Handelsministeriums ist der saisonbereinigte Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter im März 2012 um kräftige -4,2% zum Vormonat zurückgegangen. In der medianen Schätzung der im Vorfeld der Daten befragten 81 Volkswirte, durch die Nachrichtenagentur Bloomberg, hatte sich eine Schätzung von -1,7% ergeben. Auch die Daten zum Vormonat wurden abwärts revidiert von ursprünglich +2,4% auf nun +1,9%. Diese Daten zum gesamten Auftragseingang langlebiger Güter sind ein Dämpfer für die wirtschaftliche Aktivität im Verarbeitenden Gewerbe der USA.

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Portugal: negativer Target2 Saldo steigt um 10,561 Mrd. Euro

von am 24. April 2012

Wie die portugiesische Zentralbank Banco de Portugal in ihrer monatlichen Bilanz mitteilte stieg die Target2 Verbindlichkeit im Monat März um 10,561 Mrd. Euro zum Vormonat, auf -74,539 Mrd. Euro und damit auf ein neues Allzeithoch. Damit steigt nach vielen Monaten einer Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau auch in Portugal in Folge der LTRO2-Injektion die Target2 Verbindlichkeit  erstmals wieder kräftig an. Die Kreditgewährung (Zentralbankgeld) aus LTRO2 wurde genutzt um via Target2 das Zentralbankgeld zu verbringen und damit wurde auch in Portugal mit LTRO2 primär die Kapitalflucht angefeuert.

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Italien: Verbrauchervertrauen im April 2012 auf Allzeittief

von am 24. April 2012

Wie das italienische Statistikamt ISTAT gestern mitteilte, sank das Verbrauchervertrauen im April 2012 auf den tiefsten Stand seit Beginn der Datenerhebung im Januar 1982! Das Vertrauen der italienischen Konsumenten ist im Zuge der Schuldenkrise stark eingebrochen und dies ist für Italien ziemlich relevant, denn die Konsumausgaben der privaten Haushalte tragen zu knapp über 60% des nominalen BIPs Italiens bei. Auch unter Italiens "Reformer" Monti kristallisiert sich immer klarer heraus, die sogenannten Reformen, Austerität, undifferenziertes Sparen ohne Rücksicht auf die Folgen für das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung sind ein Rohrkrepierer bzw. der direkte Weg in die Rezession, dies war aber ernsthaft auch nicht anders zu erwarten!

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Kurze Zwischeneinschätzung

von am 23. April 2012

Mit zwei LTROs (longer-term refinancing operations) der EZB in einem Bruttovolumen von knapp über 1 Billion Euro sollte die Geldpolitik gekoppelt mit einer Austeritätspolitik das Ruder in der Schuldenkrise der Eurozone herumreißen. Das vorläufige Ergebnis ist desaströs, die Geldpolitik befeuerte primär die Kapitalflucht und die Einlagefazilität des Eurosystems, der Interbankenmarkt liegt weiter darnieder und die Renditen der Staatsanleihen der Südperipherie-Staaten ziehen nach einer kurzen Verschnaufpause wieder an. Die Austeritätspolitik führte die Südperipherie direkt in die Rezession, Griechenland in eine schwere Depression und den Kern der Eurozone an den Rand einer Rezession. Die Rezession in der Südperipherie, Einkommens- und Konsumschrumpfungen, sinkende Investitionen und sinkende Wertschöpfung bringen auch die Bankbilanzen in die Bredouille, denn der Anteil der faulen Kredite steigt rapide und zusammen mit dem Einlagenschwund verdeutlicht dies, es handelt sich primär nicht um ein Liquiditätsproblem, sondern um eines der mangelnden Solvenz und des schwindenden Vertrauens.

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BUBA: Bilanzsumme erstmals mit über 1 Billion Euro!

von am 23. April 2012

Heute veröffentlichte die Deutsche Bundesbank (BUBA) ihren Monatsbericht und damit auch die Daten zur Bilanz für den Monat März und damit den Stand nach der LTRO2 Liquiditätsinjektion des Eurosystems für die europäischen Banken. Die Bilanzsumme der BUBA schoss im März 2012 erstmals über 1 Billion Euro, die ungeheure Bilanzausweitung ist vor allem Produkt der Ausweitung der Target2 Forderungen. Im Gegenzug ertrinkt das deutsche Bankensystem in Liquidität und bunkert diese fleißig in der Einlagefazilität der BUBA. Die BUBA ist mittlerweile ein enormer Nettoschuldner des deutschen Bankensystems, dies änderte auch nicht eine gewisse Liquiditätssaugung bei LTRO2 der deutschen Banken. Zu den Konditionen musste wohl zugeschlagen werden, trotzdem war der Anteil der Kreditgewährung aus LTRO2 an deutschen Banken moderat, vor allem gemessen daran, dass angeblich 800 deutsche Finanzinstitute Liquidität gesaugt haben sollen und vor allem gemessen an der Größe des deutschen Bankensystems und der deutschen Volkswirtschaft. Aber nun zu den Daten im Einzelnen:

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Deutschland: erste klare realwirtschaftliche Dämpfer in Sichtweite?

von am 23. April 2012

Die Markit Flash-Schätzung zum Einkaufsmanagerindex der deutschen Industrie (EMI) für April 2012 spukte heute Morgen ein frisches 33-Monatstief aus! Damit befindet sich die deutsche Industrie in Kontraktion. Ein Einkaufsmanagerindex der Industrie von über 50 Punkten deutet auf einen Expansionskurs im Verarbeitenden Gewerbe hin. Indexstände von unter 50 Punkten signalisieren dagegen eine Schrumpfung im Verarbeitenden Gewerbe.

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Wahl in Frankreich, Euro-Krise und die Finanzmärkte: Anfang vom Ende des europäischen Krisenkurses?

von am 23. April 2012

Nun also ist die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich entschieden. Der Sozialist François Hollande (PS) hat 28,6 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen können, der Spitzenkandidat der konservativen UMP, Amtsinhaber Nicolas Sarkozy, nur 27,1 Prozent. In der Stichwahl am 6. Mai wird entscheidend sein, wie sich die Wähler der rechstextremen Marine Le Pen verhalten, die mit rund 18 Prozent der Stimmen weit mehr Zustimmung bekam, als Prognosen ihr zugetraut haben. (1)

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Griechische (Bad) Banks mit Rekordverlusten 2011

von am 22. April 2012

Der Schuldenschnitt bei den griechischen Staatsanleihen im März 2012 führte zu absehbaren Rekordverlusten der griechischen Banken, welche diese wie im zweiten "Griechen-Rettungspaket" vereinbart für 2011 verbuchten. Die vier größten griechischen Geschäftsbanken, die National Bank of Greece, die Eurobank, die Alpha Bank und die Piräus Bank fuhren 2011 in Folge der Wertberichtigungen einen kumulierten Verlust von 28,2 Mrd. Euro ein, das Zehnfache ihres aktuellen Marktwertes (kumulierter Börsenwert am Freitag: 2,843 Mrd. Euro) und von 13,1% des nominalen BIPs Griechenlands. [mehr…]

Spanien: Außenhandelsdaten für Februar

von am 22. April 2012

Wie das spanische Ministerio de Industria, Energía y Turismo bezugnehmend auf die Zollstatistik mitteilte, stieg saisonal bedingt das Außenhandelsvolumen im Februar 2012 im Vergleich zum Vormonat an. Auch zum Vorjahresmonat stiegen die unbereinigten Exporte von Waren und Gütern um +4,9%, auf 17,978 Mrd. Euro und die Importe stiegen um +6,6% zum Vorjahresmonat, auf 21,737 Mrd. Euro. Das Handelsbilanzdefizit bei Waren und Gütern betrug damit im Februar -3,759 Mrd. Euro.

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Griechenland: Außenhandel schwächelt auf niedrigem Niveau

von am 21. April 2012

Gestern berichtete die griechische Zentralbank (Bank of Greece) die Daten zum Außenhandel und zur Leistungsbilanz für den Monat Februar 2012. Isoliert und oberflächlich betrachtet kann man eine Verbesserung beim Leistungsbilanzdefizit feststellen, aber die Daten zeigen auch ganz klar, dass diese Verbesserung beim Defizit nicht aus wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit resultiert, sondern vordergründig aus wirtschaftlicher Kontraktion, in Form von Importschrumpfung.

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Griechenland: Auftragseingang mit -13,8% zum Vorjahresmonat

von am 20. April 2012

Das griechische Statistikamt ELSTAT berichtete gestern erneut schlechte Daten zum Auftragseingang der Industrie, insbesondere die Inlandsaufträge schrumpften kräftig, wie schon seit vielen Monaten. Beim gesamten Auftragseingang ging es im Februar 2012 um -13,8% zum Vorjahresmonat abwärts. Die Inlandsaufträge schrumpften mit einer Rate von -21,0% zum Vorjahresmonat und sogar die Auslandsaufträge schmierten beschleunigt ab, um -8,9% zum Vorjahresmonat. Bei den Auslandsaufträgen sanken die aus der Eurozone um kräftige -10,7%, während die Auslandsaufträge aus der Nicht-Eurozone um -2,9% sanken, ebenfalls jeweils zum Vorjahresmonat.

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Bad Debt italienischer Banken auf 11 Jahreshoch

von am 19. April 2012

Wie der italienische Bankenverband Associazione Bancaria Italiana (ABI) gestern berichtete, stieg der Anteil der mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsverzug befindlichen Kredite an italienische private Haushalte und Unternehmen im Februar 2012 auf 6,3% und damit auf den höchsten Stand seit November 2000. Das Volumen der notleidenden Kredite schoss im Februar 2012 zum Vorjahresmonat um +16,5% nach oben, auf 107,639 Mrd. Euro.

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Italien: Auftragseingang mit -13,2% zum Vorjahresmonat

von am 19. April 2012

Das italienische Statistikamt ISTAT berichtete heute einen miesen Auftragseingang der Industrie für Februar 2012. Beim gesamten saisonbereinigten Auftragseingang ging es im Februar um relevante -2,5% zum Vormonat abwärts. Zum Vorjahresmonat ging es beim gesamten unbereinigten Auftragseingang sogar um beschleunigte -13,2% abwärts! Vor allem die Inlandsaufträge schmierten ab, saisonbereinigt um -4,9% zum Vormonat und um satte -18,7% zum Vorjahresmonat. Die Auslandsaufträge stiegen saisonbereinigt noch um +1,1% und sanken zum Vorjahresmonat um -4,1%. Damit manifestieren sich weiter die zunehmenden rezessiven Tendenzen in Italien, die durch die Austeritätsmaßnahmen, wie in den anderen Ländern der Südperipherie verstärkt werden und vor allem die Binnennachfrage abwürgen.

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Spanien: Doubtful Loans auf 18-Jahreshoch

von am 18. April 2012

Heute berichtete die spanische Zentralbank (Banco de España) die monatlichen Daten der spanischen Kreditinstitute zu den “Data on Doubtful Loans” für Februar 2012. Die Zahl der säumigen Kredite und Darlehen mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsrückstand stieg weiter auf 8,16% der vergebenen Kredite der spanischen Banken, nach 7,91% im Vormonat und nach 6,20% im Vorjahresmonat. Die aktuellen 8,16% aller Kredite im Zahlungsrückstand waren die höchste Rate seit Oktober 1994. Diese Rate entsprach einem neuen Rekordkreditvolumen im Zahlungsrückstand von 143,815 Mrd. Euro, bei einem Gesamtvolumen von 1,763 Billionen Euro an vergebenen Krediten und Darlehen an Unternehmen und privaten Haushalten.

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USA: Industrieproduktion März 2012

von am 18. April 2012

Gemäß den gestrigen Daten der US-Notenbank (FED) lag der Output der saisonbereinigten breit gefassten US-Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) im März 2012, wie bereits im Februar, nahezu unverändert zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging es noch um +3,8% aufwärts. Der Output nur des Verarbeitenden Gewerbes sank um saisonbereinigte -0,2% zum Vormonat und stieg um +4,8% zum Vorjahresmonat.

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