Archiv Juli 2012
Heute berichtete das griechische Statistikamt ELSTAT erneut von sinkenden realen Einzelhandelsumsätzen, diesmal für den Monat Mai 2012. Um weitere -10,3% zum Vorjahresmonat sanken im Mai 2012 die [mehr…]
Laut den heutigen Daten der Banco de España (spanische Zentralbank) zur monatlichen Zahlungsbilanz Spaniens (Leistungsbilanz+Kapitalbilanz) kam es auch im Mai 2012 im Financial Account (Kapitalverkehrsbilanz) zu einem privaten Kapitalabfluss, diesmal von -41,294 Mrd. Euro. Kumuliert wurden in den ersten fünf Monaten 2012 von internationalen Investoren und von Spaniern satte -164,972 Mrd. Euro ins “sichere” Ausland verbracht. Bemerkenswert, in den ersten fünf Monaten 21012 war der Kapitalabfluss mit -164,972 Mrd. Euro bereits mehr als doppelt so hoch, wie im bisher miesesten Gesamtjahr 2011 mit einem privaten Kapitalabfluss von -75,307 Mrd. Euro. Damit erlebt Spanien eine Kapitalflucht von historischem Ausmaß.
Wie heute Morgen das Statistische Bundesamtes (Destatis) berichtete sind die deutschen Einzelhandelsumsätze auch für den Monat Juni 2012 letztlich schwach ausgefallen. Die nominalen Einzelhandelsumsätze stiegen [mehr…]
Die EZB muss bis Ende Oktober Fragen beantworten, die der Europäische Bürgerbeauftragte Nikiforos Diamandouros formuliert hat um zu klären, ob ihr Präsident Mario Draghi durch die Mitgliedschaft in der „Group of Thirty“ einem Interessenkonflikt unterliegt. Er geht damit einer Beschwerde der Anti-Lobby-Gruppe „Corporate Europe Observatory“ nach. (1)
Heute berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) die Jahresdaten zu den Beschäftigtenverhältnissen in Deutschland für 2011. Herausgekehrt wurde der Anstieg der Normalarbeitsverhältnisse von +605'000 zum Vorjahr auf 23,674 Millionen auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus. Allerdings unterliegen die Normalarbeitsverhältnisse einer etwas weichgespülten Definition durch Destatis. Es sind unbefristete sozialversicherungspflichtige Stellen, aus Vollzeit oder Teilzeit ab 21 h die Woche Arbeitszeit. Würde man eine höhere Mindest-Wochenarbeitszeit ansetzen, sähen diese Daten anders aus.
Interessante Daten lieferte am Freitag noch das spanische Finanzministerium (Secretaría General del Tesoro y Política Financiera). So sank im Juni 2012 das Volumen an spanischen [mehr…]
Die griechische Zentralbank (Bank of Greece) berichtete ihre Bilanzdaten für den Monat Juni 2012 und die Bilanzausweitung nahm wieder Fahrt auf. Im Juni 2012 wuchs die [mehr…]
Laut den offiziellen Daten des US-Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture) stieg die Zahl der Food Stamps Bezieher im Mai 2012 wieder kräftig an, um +222’157 zum [mehr…]
Wie die griechische Zentralbank (Bank of Greece) mitteilte, sind die Bankeinlagen der privaten Haushalte und der Unternehmen bei den griechischen Banken im Juni 2012 erneut um [mehr…]
Das spanische Statistikamt INE berichtete heute mit dem Economically Active Population Survey (EAPS) von einem desaströsen spanischen Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote stieg in Q2 2012 auf [mehr…]
Wie bei Querschuesse erwartet, steht nun auch der spanische Staat unmittelbar vor dem Euro-Rettungsschirm. Nicht nur das spanische Bankensystem mit einer Bilanzsumme von 4,254 Billionen Euro muss vom Rettungsschirm stabilisiert werden, sondern demnächst auch der Staat selbst (774,549 Mrd. Euro Bruttostaatsschulden zuletzt in Q1 2012), in Folge der ungebrochenen negativen Rückkopplungsschleife, die durch die Sparmaßnahmen des Staates zusätzlich angefeuert wird.
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Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat Griechenland schon beinahe als hoffnungslosen Fall abgeschrieben. Zwar müsse man den Bericht der sogenannten Troika im Herbst abwarten. Dennoch scheut er sich nicht zu sagen, er sehe kaum noch Chancen für den Erfolg des griechischen Reformprogramms. Die Folge ist aus seiner Sicht klar: „Wenn Griechenland seine Auflagen nicht mehr erfüllt, dann kann es keine weiteren Zahlungen geben.“ Griechenland sei dann zahlungsunfähig, und vielleicht kämen die Griechen dann von selbst darauf auszutreten. Diejenigen, die Reformen und Auflagen nicht erfüllten, müssten entsprechende Konsequenzen akzeptieren, stellte der Bundeswirtschaftsminister klar. "Für mich“, so Rösler weiter, „hat ein Austritt Griechenlands längst seinen Schrecken verloren." (1)
Der weltweite Manipulationsskandal um die Referenzzinssätze Libor, Euribor und Tibor zieht immer weitere Kreise. Erst jetzt dürfte für die meisten sukzessive erkennbar werden, wie simpel, wie effektiv und vor allem wie umfassend die Manipulation durch Großbanken gewesen sein muss. Im Mittelpunkt stehen einmal mehr die Geschäfte mit Derivaten oder anders ausgedrückt mit Wetten. Es handelt sich um Wetten, die zu einem großen Teil keinen Bezug mehr zu realwirtschaftlichen Vorgängen haben. Angeboten werden Wetten auf praktisch alles, was Profit verspricht. Und wie die Erfahrung es lehrt, gewinnt – wie im Spielcasino – am Ende immer die Bank.
Die kurzfristige Einlagefazilität (Übernachtanlage) bei der EZB durch die Geschäftsbanken der Eurozone ist zum 11.07.2012 um -483,585 Mrd. Euro auf nur noch 324,931 Mrd. Euro [mehr…]
Wie das griechische Statistikamt (ELSTAT) heute berichtete, sank die unbereinigte offizielle Arbeitslosenquote im April 2012 in Griechenland um -0,1 Prozentpunkte zum Vormonat, auf 22,6%, nach 22,7% [mehr…]
Noch ein kurzer Überblick zur Entwicklung der “statistischen Verrechnungsposten” (Target2 Salden) der DNLF- und PIIGSBF-Zentralbanken, nachdem nun alle Daten bis Mai 2012 vorliegen:
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Es liegen bereits die saisonbereinigten Daten zur breit gefassten Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) der DFPIGS-Länder für den Monat Mai 2012 in der Datenbank von Eurostat vor. Ein kurzer [mehr…]
Heute berichtete das U.S. Census Bureau die Daten zum US-Außenhandel für den Monat Mai 2012. Der Fokus bei den berichteten Außenhandelsdaten liegt immer auf dem Handel von Waren, Gütern und Dienstleistungen und auf den saisonbereinigten Daten. Die Nachricht des Tages dazu lautete: "US-Exporte steigen leicht an. ....Das US-Handelsbilanzdefizit hat sich im Mai auf 48,7 Milliarden Dollar verringert." So z.B. beim Handelsblatt. Saisonbereinigt stiegen die Exporte von Waren, Gütern und Dienstleistungen im Mai 2012 um +0,2% zum Vormonat auf 183,092 Mrd. Dollar. Die saisonbereinigten Importe sanken um -0,7% zum Vormonat, auf 231,776 Mrd. Euro. Das saisonbereinigte Handelsbilanzdefizit sank auf -48,684 Mrd. Dollar! Die alte Defizitkonjunktur bleibt aber weiter voll intakt. Wegen der besseren Vergleichbarkeit konzentriert sich auch dieser Beitrag auf die unbereinigten Daten nur bei Waren und Gütern, wie sie bei den meisten Außenhandelsdaten aus anderen Ländern im Fokus stehen. Hier sieht die Lage gerade in Bezug auf das Defizit deutlich düsterer aus:
Die italienische Zentralbank (Banca d’Italia) berichtete gestern in ihrem monatlichen Statistical Bulletin, Monetary and Financial Indicators Money and Banking, No. 33 – 2012 u.a. die [mehr…]
Das portugiesische Statistikamt (Instituto Nacional de Estatistica - INE) berichtete gestern die Daten zum Außenhandel bei Waren und Gütern für den Monat Mai 2012. Das [mehr…]
Die chinesische Automobilvereinigung (China Association of Automobile Manufacturers) präsentierte heute Morgen für Juni 2012 die PKW-Verkaufszahlen für China. Zum Vormonat stiegen die unbereinigten Verkäufe um +0,24%, auf [mehr…]
Laut der Immobilienbewertungsgesellschaft TINSA (Tasaciones Inmobiliarias) sanken die landesweiten Immobilienpreise in Spanien im Juni 2012 mit der Rate von -10,8% zum Vorjahresmonat! Seit dem Hoch im [mehr…]
Ebenfalls heute berichtete das französische Statistikamt INSEE die Daten zur Industrieproduktion in Frankreich für den Monat Mai 2012. Im Mai 2012 sank der saisonbereinigte Output der breit [mehr…]
Das italienische Statistikamt ISTAT veröffentlichte heute die Daten zum Output der breit gefassten Industrieproduktion für den Monat Mai 2012 und die Daten präsentieren sich auf den [mehr…]
