Bundesbank: positiver Target2 Saldo mit neuem Rekord

von am 9. Februar 2012 in Allgemein

Heute veröffentlichte die Deutsche Bundesbank die Daten zum Target2 Saldo. Die Forderungen der Deutschen Bundesbank (Buba) aus Target2 stiegen im Januar 2012 kräftig, um +34,821 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 498,131 Mrd. Euro. Zum Vorjahresmonat zog der Target2 Saldo um +195,503 Mrd. Euro an, dies entsprach einem prozentualen Anstieg von +64,6%. Die Forderungen aus Target2 bilden den positiven Saldo der Bundesbank aus dem so genannten Echtzeit-Bruttozahlungssystem gegenüber den nationalen Zentralbanken der Eurozone ab, formal besteht diese Forderung gegenüber der EZB.

Die Forderungen aus Target2 der Deutschen Bundesbank gegenüber den nationalen Notenbanken (innerhalb des ESZB/Sonstige Forderungen netto) auf Monatsbasis in Mrd. Euro seit Januar 1999 im Chart. Vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise von 1999 bis 2006 lagen die Forderungen der Deutschen Bundesbank im Durchschnitt monatlich bei nur 1,57 Mrd. Euro.

Target2 Salden sind immer Ausdruck der Zahlungsbilanz und beinhalten Leistungsbilanz und Kapitalbilanz.

Vereinfacht, ein negativer Target2 Saldo kann entstehen als Differenz der Leistungsbilanzdefizite abzüglich der geringeren privaten Nettokapitalzuflüsse oder eben aus der Summe der Leistungsbilanzdefizite zuzüglich der privaten Nettokapitalabflüsse (Kapitalflucht). Der positive Target2 Saldo ist das Pendant dazu, die Differenz der Leistungsbilanzüberschüsse abzüglich der geringeren privaten Nettokapitalabflüsse oder eben als Summe der Leistungsbilanzüberschüsse zuzüglich der privaten Nettokapitalzuflüsse. Bei einem Leistungsbilanzdefizit das dem privaten Kapitalzufluss entspricht oder einem Leistungsbilanzüberschuss dem ein adäquater privater Nettokapitalabfluss entgegensteht, gibt es keine Target2 Salden.

Immer alle verfügbaren Target2 Salden aktualisiert inklusive Charts: Querschuesse.de/target2-salden/

Quelle Daten: Bundesbank.de/Zeitreihe Target2 Saldo

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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31 KommentareKommentieren

  • Frank Bell - 9. Februar 2012

    A propos:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13853591/Die-fetten-Jahre-sind-erst-einmal-vorbei.html

    Wirtschaftsweiser Franz

    **”Die fetten Jahre sind erst einmal vorbei”**

    Der Chef der Wirtschaftsweisen fordert, in den Lohnverhandlungen den bevorstehenden Konjunkturabschwung im Auge zu behalten.

    In diesem Jahr werden in den drei größten Branchen neue Tarifverträge verhandelt. Für insgesamt mehr als sechs Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie, im Öffentlichen Dienst und in der Chemieindustrie geht es um Lohnerhöhungen – und damit auch um ein Signal für andere Branchen.

    Zwei Jahre lang hat die Wirtschaft gebrummt, nun sind die Aussichten wieder schlechter. Vor allem die Euro-Krise bringt viel Unsicherheit. Der Chef des Sachverständigenrats für die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Wolfgang Franz, ist der Meinung, dass die Tarifpartner das beachten sollten.

    (…)

    Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht, also im Durchschnitt aller Branchen, beläuft sich der Verteilungsspielraum in diesem Jahr in der Größenordnung von 2,5 Prozent. Er setzt sich zusammen aus dem Produktivitätsfortschritt von etwa einem Prozent plus der Preissteigerungsrate des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 1,4 Prozent.

    • Querschuss - 9. Februar 2012

      aber der BDI steigt doch? Jetzt schon bei 695 Punkten! :-)

      Gruß Steffen

      • Frank Bell - 9. Februar 2012

        Das zeigt doch, dass der BDI nicht als Konjunkturbarometer taugt.

        • Ert - 9. Februar 2012

          Kein Absturz ist linear nach unten – in 1-2 Monaten wissen wir mehr.

        • Querschuss - 9. Februar 2012

          super Argument, kurz davor hieß es allerdings noch “die fetten Jahre sind vorbei”. :-)

          Gruß Steffen

          • Frank Bell - 9. Februar 2012

            Es handelt sich um ein Zitat mit Quellenangabe – nicht um meine Meinung.

            Wenn ich diesen Herrn interviewt hätte, dann hätte ich gefragt, warum die Arbeitnehmer auf Lohnerhöhungen verzichten sollen, wenn auf der anderen Seite Rekorddividenden ausgeschüttet werden können.

          • Querschuss - 9. Februar 2012

            Hallo Frank,
            ok, da hast du Recht, ……der BDI ist ja auch nur ein Indikator von vielen, nichts anderes wurde hier behauptet und da er nicht isoliert Schwäche anzeigt, sondern ins allgemeine Bild passt hat auch er eine gewisse Aussagekraft, vor allem für die Reedereien die am Spotpreis gemessen weiter unter Betriebskosten schippern.

            Gruß Steffen

      • Klaus Gettkant - 9. Februar 2012

        Ja lieber Steffen,

        hab heute in der Post einen Jahresrück- und Ausblick für eine kleine Beteiligung erhalten.
        So wird es wohl bei fast allen Anteilseignern aussehen:
        Ausblick:
        “Für das Jahr 2012 werden auf Grund des erneuten Markteinbruchs aus heutiger Sicht Pool-Einnahmen in Höhe von ca USD 21.000,-/Tag erwartet. Die zur Tilgung benötigte Rate beträgt rd. USD 30.000,-/Tag.

        Das muß nicht weiter kommentiert werden.

        Gruß und Dank für Deinen tollen Blog.

  • jo - 9. Februar 2012

    die Wirtschaftsweisen sind keine Weisen, sondern rennen der Entwicklung hinterher da sie die Statistik-Kurven blind in die Zulkunft übertragen. Das ist wie Autofahren nur mit Rückspiegel.

    Nach den Weisen gab’s noch nie ein Jahr für progressive Lohnsteigerungen, schade dass ich mit meinen Steuergeldern den Un-Sinn auch noch finanzieren darf.

  • Nepumuk - 9. Februar 2012

    Herr Draghi hat heute noch während der Pressekonferenz gesagt
    das die Target Salden kein Risiko darstellen.

    Weil es ja in keinem Land der Eurozone einen Zusammenbruch geben werde.

    An der Stelle musste ich herzlich lachen…. welches mir dann aber im Halse stecken blieb.

    • dank - 9. Februar 2012

      Ja, ja, das gute Target-System…

      Scheint was ähnliches wie sichere Atomkraftwerken, nichtzubauende Mauern, sichere Renten, unsinkbare Boote und einsturzsichere Gebäude zu sein… :-D

  • wolfgang - 9. Februar 2012

    Ich möchte eine Lanze für die Volkswirte brechen. Sie können gar nicht voraussehen was passiert, weil sie meinen, dass die Trends aus dem System kommen. Die Trends werden aber von außen gesteuert: Erst der Subprime-Betrug. Nun der CDS-Betrug: http://iknews.de/2012/02/08/griechenland-cds-betrug-mit-finanziellen-massenvernichtungswaffen/

    Schlimm ist allerdings, dass niemand handelt. Im Gegenteil die EZB senkt ständig Ihre Sicherheitenanforderungen und wird damit zum staubsauger für schlechte Forderungen.

    • macsoja - 9. Februar 2012

      Was ich nicht verstehe:
      Was ist schlimm, wenn der CDS-Markt zusammenbricht?

      Wer sind denn die größten Halter von den CDS?

      Ich würde sagen:
      Auch wieder die Banken bzw. ein paar Lebensversicherer.

      Und wenn ich das richtig verstanden haben, werden die Forderungen der Anleihehalter
      a) reduziert (der Haircut)
      b) in die Zukunft gerollt

      Vielleicht ist das in der Summe noch besser, als die Auszahlung der CDS für diejenigen, die welche gekauft haben.

      Ich stelle es mir so vor, dass die meisten Aktien haben und ein “paar Puts”.
      Bevor aber die Aktien eingestellt werden und die Puts eine Prämie auszahlen, ist es doch für die Gesamtheit besser, wenn die Aktie noch weiterläuft, auch wenn die Dividente erst deutlich später gezahlt wird (werden soll).

      Insgesamt ist das alles auch nur ein Verschieben der Probleme.

      Aber am Ende geht es darum, den wichtigsten Spielern die Möglichkeiten zu geben, die Verpflechtungen und Risiken aus den gefährdeten Ländern rauszuholen, um dann eben kontrolliert ein paar Sachen einstürzen zu lassen.
      Derzeit darf es noch nicht einstürzen, darum wird immer wieder Farbe drauf gemacht.

      Und was später ist, interessiert ja die Politiker, die jetzt an der Macht sind, weniger.


      Darum also noch mal die Frage:
      Was ist schon so schlimm, wenn die CDS nun doch nicht ausgezahlt werden?

      In der Summe ist es nicht so schlimm, als wenn es derzeit noch unkontrolliert um sich greift oder übersehe ich etwas?

      • Ert - 9. Februar 2012

        Mit den CDS haben andere (Banken, etc.) eine Versicherung abgeschlossen.

        fallen nun die Anleihen aus – dann fehlt Kohle beim Versicherten, da des
        - Das Versicherungsrisiko eintritt und der
        - Versicherer nicht zahlt

        Nun sind aber oft auch diese Papiere als Sicherheit hinterlegt (z.B. EZB) – diese Sicherheiten sind nun futsch. Die CDS Halter müssen nun Kohle oder andere Sicherheiten nachschieben.

        Und was ist wenn Sie beides nicht – oder nur unzureichend – haben?

        Genau!

        • Ert - 9. Februar 2012

          Eine gute und verständliche Einführung in die spezielle Krise 2008, Basel I&II, CDS, CDO, Synthetische CDO, CDO^3, ABS, MBS, etc. pp.

          http://www.bpb.de/publikationen/OHTZE4,0,Fl%E4chenbrand.html

          Für 4,50€ beim Bundesamt für politische Schriften (faktisch Selbstkostenpreis) – lohnt sich wirklich für den Preis, wenn man mal hinter den ganzen krams steigen will. Gut, leserlich, einfach genug aber fachlich korrekt beschrieben.

      • Michael - 10. Februar 2012

        Die CDS und nicht die reale Lage bestimmen ja offenkundig die Anleihenkurse und treiben so ganze Volkswirtschaften in den Ruin. Es wäre sogar gut, wenn die “Versicherten” für ihre “Policen” kein “Geld” bekämen. Damit wären diese “Produkte” nämlich im Sektor der Eurostaatsanleihen nutzlos. Die Regierungen können ja rumeiern, wie sie wollen, niemand würde freiwillig einen Schuldschein, der zu 100% getilgt werden sollte, gegen einen extrem lang laufenden zu 50% mit geringerer Rendite tauschen. Die Griechenpleite wäre also ein D, wie default. Auf der anderen Seite geht es nicht an, dass ein Staat in seiner eigenen Währung pleite gehen kann. Ich bin zwar kein Griechen – Gläubiger, würde aber als solcher meine Forderungen gegen Griechenland einklagen. Entweder Bankrott oder volle Zahlung. Offenbarungseid.

        Die Target-Salden zeigen, dass die Bundesbank es immer noch nicht geschafft hat, die Finanzierung fremder Euroflüchtlinge und Staatsdefizite einzustellen. Die hoffen, dass die Euro – Flüchtlinge früher oder später repatriiert werden. Ich würde diese Tartget – Salden als Angst – Indikator sehen. Wenn sie tendenziell sinken, sollte man bei französischen oder italienischen Aktien auf Schnäppchensuche gehen. ;-) Dann ist nämlich die Eurokrise entgültig zu Ungunsten der Deutschen beendet. Das ist sie eigendlich heute schon. Die deutsche Tragödie hat noch ein paar Nachspielmonate bekommen. :-(

    • Carsten - 9. Februar 2012

      Dann brechen Sie mal. Eine Lanze kann man nur einmal brechen. So etwas wie eine “freie” Volkswirtschaft existiert in der gesamten Eurozone und den USA nicht überhaupt nicht.
      Sie glauben doch nicht ernsthaft unsere “Spitzen”-Kräfte wären NICHT im Bilde gewesen welchen epischen Raubzug die gesteuerten Großbanken mit der Einführung der Europäischen Union und des Euro geplant hatten. Unser Erbe, unser Geld ist nicht weg, das besitzt nur jemand anderer. Die Beute wurde gut verteilt. Z.B.: Jeder halbswegs gebildete Volkswirt wusste dass die verlängerten Werkbänke in Osteuropa KEINE gute Investition für das kreditgebende Volk sind. Wer hat profitiert?

  • Augenbraue - 9. Februar 2012

    Die Target2-Debatte wird in dieser Linksammlung dokumentiert:
    http://www.robertmwuner.de/materialien_euro_literatur_target2.html

    • Roland - 9. Februar 2012

      Danke für die Link-Sammlung.

  • wolfgang - 9. Februar 2012

    Der Zusammenbruch des CDS-Marktes würde zum Zusammenbruch der fünf größten US-Banken und damit des Dollarsystems führen. Die Regierungen der EU werden das unter allen Umständen verhindern wollen. Deshalb werden sie um jeden Preis Griechenland und alle anderen PIGS retten.

  • wolfgang - 9. Februar 2012

    Der zweite Punkt ist, dass die CDS nicht zahlen, obwohl die Gläubiger Abschläge von bis zu 80 oder 90 % hinnehmen müssen. Das wiederum führt dazu, dass ihr Eigenkapital schrumpft.

  • Benedikt - 9. Februar 2012

    Wenn die CDS ausgelöst werden, könnte der gesamte Derivatemarkt wieder für eine längere Zeit erstarren. Der Derivatemarkt basiert auf Vertrauen, das die Gegenparteien ihre Wetten auch am Ende bezahlen. Per Derivatemarkt finanzieren sich viele Banken zum guten Teil. Außerdem kommt aus dem Bereich ein guter Teil ihres Gewinnes her. Wenn der Derivatemarkt ausfällt, muss der Staat wieder für Ersatfinanzierungswege sorgen.

    • Ert - 9. Februar 2012

      Was natürlich irgendwie wahnsinnig ist… eine Versicherung die nur funktioniert wenn der Versicherungsfall nicht eintritt.

      Versicherungen, die abgeschlossen wurden – um nach Basel II das eigene Risiko (scheinbar) zu minimieren, um sich darüber dann wieder mehr verschulden zu können bzw. mehr Kredite herauszugeben.

      Irrsinn im Quadrat.

      Alles nur dazu geschaffen um Kredite ohne ausreichende Sicherheiten zu vergeben.

  • Patrick - 9. Februar 2012

    Dumme Frage: Was passiert eigentlich, wenn die Forderungen aus Target 2 nicht mehr eingebracht werden können ? Geht dann die Bundesbank pleite ? Geld drucken können sie ja jetzt nicht mehr

    • Klaus - 10. Februar 2012

      Doch. Eine nationale Zentralbank im Euro-Raum kann autonom Geld erzeugen und als Kredite in den Kreislauf einschleusen. Das ist doch das Verrückte an diesem System. In den Südländern wurde genau das gemacht, als die Finanzmärkte die Anleihen der Pleitiers nicht mehr abnahm.

      Da einer solchen nationalen Kreditausweitung einer Gegenbuchung im EZB-System bedarf, gibt es Target2. Und der Ausgleich erfolgt am St.Nimmerleinstag. Die knapp 500 Mrd. kann sich die BuBa von der Backe schmieren. Uneinbringliche Forderungen sind das.

      • Mark - 10. Februar 2012

        Ich habe bisher noch nicht verstanden, weshalb das Target-System seit nunmehr viereinhalb Jahren eine Einbahnstraße darstellt. Was hindert uns denn daran, den Spieß umzudrehen und in den maroden Ländern massiv einkaufen zu gehen, so wie die anderen das ja (offenbar) auch bei uns tun bzw. getan haben? Es ist ja durchaus so, dass die viele schöne, attraktive Dinge haben, z.B. Autos (Italien, Spanien) oder Immobilien (Italien, Griechenland, Portugal, Spanien)? Das muss doch auch in umgekehrter Richtung funktionieren!

        • Freiberufler - 10. Februar 2012

          Die Defizit-Länder sind nicht wettbewerbsfähig. Italiener oder Franzosen fühlen sich in Deutschland wie im Shopping-Paradies, weil alles billiger (und meistens besser) ist als zuhause.

          Die Immobilien in den Südländern sind viel zu teuer. Außerdem: Wenn Länder wie GR die Drachme einführen, ist die Immobilie ruckzuck nur noch die Hälfte wert. Da kauft doch keiner.

  • Wolfgang - 10. Februar 2012

    Lieber Mark, mach es. Überweis Dein Geld nach Griechenland – der Target2-Saldo fällt dann. Aber Dein Geld wird dann auch weg sein.

    • Mark - 10. Februar 2012

      Moment!

      Target2 ist ja nicht nur Kapitalflucht. Mit dem aus dem Ausland hereinströmenden Geld werden ja auch echte Güter (Immobilien, Autos, Aktien, usw.) gekauft, die dann eben in ausländischer Hand sind.

      Wenn die Bundesrepublik Deutschland mir attraktive Sonderkonditionen einräumen würde, dann würde ich sicher mit dem so frisch geliehenen Geld (z.B. von der KfW) eine Einkaufstour in der Toscana starten oder mir ein schickes Auto aus Italien oder Spanien zulegen…

      Darauf zielte meine Frage: Wer oder was hindert Deutschland daran, eben ein solches Programm zum Abbau der Target-Forderungen aufzulegen?

  • alex-ab - 10. Februar 2012

    “Wer oder was hindert Deutschland daran, eben ein solches Programm zum Abbau der Target-Forderungen aufzulegen?”

    Die deutsche Mentaliät … – nicht flexibel und schnell genug – oder völlig falsch – auf gewisse Situationen reagieren zu können…. – nicht zum ersten mal in der Geschichte…..
    Im Panikmodus sind die Deutschen nicht zu gebrauchen – da ähneln sie sehr den Japanern…

  • Duke van Hudde - 10. Februar 2012

    Ich habe eigentlich nur eine Frage zu dem ganzen System was passiert wenn z.b. Griechenland endlich Konkurs macht und aus den Euro austritt und sich einen Scheissdreck um Target2 kümmert.

    Wo und wie verliert dann die Bundesbank Geld und damit irgendwie wir hier in Deutschland und wer Gewinnt dann bei der Sache.

    Wer nett wenn das einer mal veruschen kann zu erlaeutern.

    MEine Vermutung ist das alle de bei den Spiel gewinnen die jetzt ihr Geld uas Griechenland ziehen ,dasie das ohne Target 2 überhaupt nicht machen könnten oder nicht zu den Marktpreisen.Die Geldmenge in Griechenland würde ja extrem sinken ohne Target2 und das müste ja zu fallenden Preisen führen.Das heisst Target 2 stützt massiv z.b. die Immobilienpreise in Griechenland die sonst deutlich niedriger sein würden.

    Es wird also mit Target 2 nach meiner Meinung vor allen die extremen super Reichen in Griechenland und Auslandsinvestoren gestützt die mehr Euros bekommen beim rausziehen ihres Vermögens aus Griechenland wie sonst.

    Müste aber genau bei einer freien Marktwirtschafft nicht die PReise solange fallen bis es wieder natürliche Kaeufer gibt.Fallen z.b. die Haeuserpreis in Euro gerechnet um z.b. 95 % wird auch wieder Ausländisches Kapital nach Griechenland fliessen.Verhindert nicht Target 2 nur die PRozesse die eigentlich ablaufen müssten aber so nicht können.Griechenland müste eine extreme Deflation bekommen wenn sie im Euro bleiben wollen umd ihre Bilanze wieder in Ordnung zu bringen.Durch Target 2 werden für mich bestimmte Marktpreise künstlich hochgehalten und die Elite subventoniert.Genau dadrum geht und später dürfne die normalen bluten wenn dann aus dne Grund die Inflation anzieht.

    Wie gesagt würde mich dringend interessieren wer da wo was gewinnt oder verliert bei Target 2

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