Daten zum griechischen Staatshaushalt 2011

von am 12. Januar 2012 in Allgemein

Wie das griechische Finanzministerium heute mitteilte, sanken die Steuereinnahmen im Jahr 2011 trotz diverser Steuererhöhungen um -1,7% und die Ausgaben stiegen trotz Sparanstrengungen um +2,8%, im Vergleich zum Vorjahr. Das Defizit kletterte auf -21,638 Mrd. Euro, nach -21,457 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum! Inklusive den geleisteten Zahlungen aus den Verbindlichkeiten der Sozialversicherungen und den Krankenhäusern betrug das gesamtstaatliche Defizit -27,244 Mrd. Euro. Damit müsste sich das Defizit gemäß Maastricht-Definition ca. auf -12,0% bis -12,5% des nominalen BIPs im Jahr 2011 belaufen.

Die Tabelle des griechischen Finanzministeriums zum abgelaufenen Staatshaushalt 2011. Das Staatshaushaltsdefizit weitete sich unter Berücksichtigung des Public Investment Program (P.I.B.) zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um +0,8% aus, auf 21,638 Mrd. Euro.

Zieht man noch die geleisteten Verbindlichkeiten für die Anleihen der Sozialversicherungen und die hohen Rückzahlungen für die Verbindlichkeiten der griechischen Krankenhäuser hinzu, wird das Staatsdefizit noch deutlich größer:

Mit den Zahlungen aus den Verbindlichkeiten der Sozialversicherungen und den Krankenhäusern wuchs der gesamtstaatliche Kreditbedarf 2011 auf 27,244 Mrd. Euro, nach 25,390 Mrd. Euro im Vorjahr.

Der Finanzierungssaldo des Staates im Rahmen des Verfahrens bei einem übermässigen Defizit in Prozent des nominalen BIPs von 2000 bis 2011. Die Neuverschuldung des griechischen Staates für 2011 ist geschätzt.

Laut der griechischen Zentralbank betrug von Januar bis Oktober 2011 das Leistungsbilanzdefizit Griechenlands -16,519 Mrd. Euro, nach -18,674 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum 2010. Hochgerechnet auf das Jahr 2011, als grobe Schätzung, dürfte das zu finanzierende Zwillingsdefizit aus Staatshaushalt und Leistungsbilanz gute -47 Mrd. Euro betragen. Bei einem zu erwartenden nominalen BIP Griechenlands 2011 von bestenfalls 218 Mrd. Euro (-5,5% zum Vorjahr), sprechen wir hier weiter von einem Finanzierungsbedarf von immer noch 21,6% des nominalen BIPs! Und dies sind nur die neu aufgelaufenen Defizite aus 2011, die Refinanzierungen der fälligen Staatsschulden, aus dem Berg des Bruttoschuldenstandes des Staates von 360,379 Mrd. Euro, Stand Ende September 2011, und der Refinanzierungsbedarf der griechischen Banken kommen noch hinzu. Auch nach dem Schuldenschnitt dürfte Griechenland knapp 300 Mrd. Euro auf der Schuldenuhr stehen haben. Die Desaster-Zone bleibt intakt, auf keinem relevanten Feld, weder bei den Staatsschulden noch bei den Wirtschaftsdaten hat sich die Situation wirklich zum Positiven gewendet.

Quelle Daten: Minfin.gr/Press release on the State Budget execution January-Dezember 2011, Eurostat.ec.europa.eu/Datenbank

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22 KommentareKommentieren

  • Benedikt - 13. Januar 2012

    Was solls, für eine Korrektur der Maßnahmen ist es jetzt zu spät. Der Zug ist dafür schon lange abgefahren. Auch wenn GR das Sparen bei Ottonormal Bürger lässt, wird die Wirtschaft nicht mehr hochkommen.

  • Mutti hat recht - 13. Januar 2012

    Es ist NIE zu spät! Seid zwei Jahren wird doch ZEIT gekauft, nur damit gemacht wird halt NICHTS. Wird schon verschinden das Griechenproblem von ALLEINE weil irgendwas auf die Beine zu stellen dafür fehlt HIER und DORT der Wille wahrscheinlich sogar die Erkenntnis. Also wird die STELLUNG gehalten bis zum letzten EURO. Griechenland wird nicht kapitulieren dürfen und zur DRACHME zurückkehren (Werden sie aber tun wenn die Europakete aus dem NORDEN nicht mehr durchkommen). Eigentlich kratzt das in EURODEUTSCHLAND auch niemanden wirklich sind wir doch von den ausländischen RATINGBOMBERN bislang verschont geblieben und außerdem gehts uns ja bestens sag man uns zumindest von OBEN. Wenns wirklich nicht mehr geht haben wir ja im schlimmsten aller FÄLLE und wirklich nur im Notfall die BAZOOKA und die VERGELTUNGSSTEUER für die Insulaner(auf welcher SEITE stehen die eigentlich). Am ENDE wirds unsere MUTTI schon richten (oder wir einigen uns drauf das sie es ganz ganz ganz alleine war vom VerSCHULDEN her gesehen).

  • flo - 13. Januar 2012

    Die ganze “Eurorettung”, insbesondere die Griechenlands, ruft bei mir immer grössere Wut hervor. Ich kann es kaum in Worte fassen, es ist einfach nur falsch und krank!!

    Ich war mal ein Fan der europäischen Einigung, meine Familie und ich leben und arbeiten seit vielen Jahren in verschiedenen Ländern und geniessen die unbürokratische Reise und Arbeitsfreiheit.

    Diese ganze ekelhafte Scharade um “Rettung” von völlig bankrotten und korrupten (Gr) Ländern ekelt mich aber so an, dass ich mittlerweile am EU Projekt selbst zweifle.

    Schade….

  • Systemfrager - 13. Januar 2012

    @ flo
    Tja, die Lage ist in der Tat besch*** Wie es weiter gehen kann, wissen wir nicht, wir wissen aber, wie es dazu kamm

    Die neoliberale Strategie, das Volk auszuplündern und zu entrechten, die vor drei Jahrzehnten realisiert wurde, war erstaunlich ERFOLGREICH:
    1) Man versprach für niedrigere Steuern mehr Arbeitsplätze
    (Man wusste von Anfang an, dass dies nichts als nur eine dreiste Lüge ist.)
    2) Man versprach für niedrigere Steuern (sogar) höhere Steuerneinkünfte (Laffer-Kurve)
    (Man wusste von Anfang an, dass dies nichts als nur eine dreiste Lüge ist.)
    3) Diese verdammten Lügner konnten sich ziemlich sicher sein, dass es dauern wird, bis man die Senkung der Staatsausgaben politisch durchsetzt, dass also nach der Steuersenkung dem Staat Geld fehlen wird und dass er sich schließlich nur bei ihnen das Geld leihen wird – mit Zinsen. Die Plutokraten mussten schließlich ihre Steuersenkungen nicht für reale Investitionen ausgeben, was Arbeitsplätze schaffen würde, die dann steigende Löhne nach sich ziehen würden.
    4) So hat jede Steuersenkung die Staatsschulden erhöht, die Beschäftigung ging tendenziell zurück, wes zur gigantischen Umverteilung von unten nach oben führte.

  • Roland - 13. Januar 2012

    Langsam aber sicher frisst sich der Krisenkrebs weiter in die Weltwirtschaft hinein.

    Heutige Daten aus Korea. Der Anstieg der Exportpreise verminderte sich im Dezember 2011 gegen November 2011 deutlich von 5,4 % auf 2,4 %. Und dies, obwohl die Importpreise um 7,1% stiegen.
    Die extrem exportabhängige Wirtschaft Süd-Koreas zeigt den Stress der Weltwirtschaft, der auch im ungebremsten Fall des Baltic Dry Indexes zu sehen ist.

    Anekdotischer Bericht aus Europa:
    Air France / KLM legt ein Kürzungsprogramm auf und verschiebt die Auslieferung bestellter Flugzeuge.
    Die Krise beginnt in der Luftfahrtindustrie anzukommen.

  • Lazarus09 - 13. Januar 2012

    Die Inlandsnachfrage und Wirtschaft abwürgenden kontraproduktiven Austeritätsmaßnahmen® zeigen ihre kontraproduktiven Auswirkungen … Überrascht ..?

    Solange die Griechischen Marionetten des Kapitals aber weiter ohne Sparzwang® munter Waffen und Panzer bestellen um die Renditen der Rüstungsindustrie zu sichern von Mitteln des nächsten von der Allgemeinheit getragenen Rettungsschirms® ist alles in Butter .. nur die Alternativlosen® Erklärungen werden immer plumper und unschlüssiger ..was aber auch keinen mehr interessiert ;-)

    ..was wir dagegen tun können .. NICHTS ! ….”wir” haben überhaupt gar keine Wahl außer einem verzweifelten Aufstand denn mit freiheitlich demokratischen Wahlen,Sitz-Hunger-Sonst was Streik,Occupy brauchen “Wir” nicht drohen .. oder wie die x-Box Zusammensetzer mit Massenselbstmord :D … Einzig.. wenn die Leister ihr Volk durch Suizid verloren haben wer soll dann für sie leisten ..? Drum “Wehred den Anfängen” und “verschüttetes Wasser aufsammeln ist schwer”

    Aber all das ist schon x-mal gesagt ..nur noch nicht von jedem ….

    666

    • dank - 13. Januar 2012

      Um die Sicht mal um 180Grad zu drehen.
      Da ein Massen-Suizid des Volks mal auszuschließen ist (als aktive Handlung ;-)) und eine Generalniederlegung der Arbeit ebenfalls:
      Was, wenn die echten Leister und Könner der Firmen (vom Gründer bis zum Facharbeiter – jeweils hiervon die Top3 in Ihren Jobs) aufhören zu leisten / kündigen und gehen? Nicht mehr leisten wollen, weil sie das System nicht weiter stützen wollen? Wenn sie sich einfach in Jobs zurückziehen, die ihnen zum Leben reichen – für die sie bislang immer mit einem “überqualifiziert” ungeeignet waren.
      Im Moment noch nicht möglich, da einfach jeder, wenn auch zu unterschiedlicher Stärke dem Zwang von FiatMoney
      - Earn, buy or die –
      unterliegen…

      • Systemfrager - 13. Januar 2012

        Wo du Recht hast …

      • kurzdump - 13. Januar 2012

        Ungedecktes Geld (Fiatgeld) lebt von Vertrauen. Das Vertrauen kann lange bestehen bleiben und dennoch geht alles den Bach ‘runter was letztlich zwingend zum Verlust des Vertrauens führt.

        Es braucht keine Proteste, Aufstände oder Arbeitsniederlegungen um das Ende heraufzubeschwören. Die Abwärtsspirale in der Weltwirtschaft kann NUR noch durch eine Verringerung des Ölpreises aufgehalten werden, was aber einen Eingriff in den “freien Markt” bedeuten würden.

        Peak-Oil mag bereits erreicht sein, vielleicht liegt er noch vor uns – es handelt sich aber bestenfalls noch um Jahre. Und Öl ist Alternativlos®.

        Früher oder später bricht die Wirtschaft unkontrolliert zusammen, so wie jedes exponentielle Wachstum auf Basis endlicher Ressourcen das nicht durch einen externen Faktor kontrolliert gestoppt werden kann.

        Just-In-Time Produktion mit Verringerung der Lagerbestände und Akkumulation haben die Krisenanfälligkeit der Weltwirtschaft enorm verstärkt. Es gibt eine schier endlose Kette an Too-Big-To-Fail Banken und Konzernen. Wenn ein großer Domino fällt dann kommt die Sache ins Laufen. Sicher kann man immer wieder mit Verstaatlichung einen Domino herausnehmen, die Dominokette ist aber nicht eindimensional und läuft über andere Wege weiter.

        Ohne global koordinierten Eingriff ist es nur noch eine Wann-Frage.

        Und nur zur Verdeutlichung:
        Eine Großstadt beispielsweise kann – sobald man alle Handelswege abschneidet – im Durchschnitt etwa 3 Tage (!!!) lang die Versorgung der Einwohner sicherstellen. Rechnet man nochmal durchschnittlich 3 Tage Versorgung aus dem eigenen Haushalt hinzu ist nach 6 Tagen Schluss. Das ist Wahnsinn und hat es in dieser Form noch nie gegeben.

        Ich würde vorsichtig damit sein, den Dominostein bewusst ins Rollen zu bringen. Die Zeiten haben sich geändert, wir stehen vor riesigen Problemen.

        • Systemfrager - 13. Januar 2012

          >>> Ungedecktes Geld (Fiatgeld) lebt von Vertrauen.
          Jedes Geld lebt von Vertrauen und kann nicht anders.

          • kurzdump - 13. Januar 2012

            Ja, Systemfrager. Gedecktes Geld hat aber einen “doppelten Boden” denn durch die Deckung mittels endlicher Ressourcen lebt dieses Geld auch vom Vertrauen in die Deckung. So kann es zB nicht beliebig entwertet werden und verbietet damit die exzessive Geldmengenausweitung.

          • Systemfrager - 13. Januar 2012

            @ kurzdump
            ja, dann sind wir uns ziemlich einig

        • Systemfrager - 13. Januar 2012

          >>> Gedecktes Geld hat aber einen “doppelten Boden”
          Auch unser Geld hat einen “doppelten Boden”. Würde sich die Lage zuspitzen, würde dir die Notenbak für jeden Fiat-€ eine Papierschein geben – problemlos. Die “Deckung” ist ein Scheinproblem. 100% Deckung ist so unsinnig und überflüssig wie ein Kropf

          • kurzdump - 13. Januar 2012

            Der einzige Zweck einer Deckung ist das Vertrauen zu festigen. “Man hat etwas in der Hand” – Es ist ein psychologischer Faktor. Mehr nicht. Die “wahre Deckung” von Geld ist die Realwirtschaft. Auch gedecktes Geld kann man in Notzeiten wohl kaum im großen Stil gegen die Deckungsressource eintauschen. Insofern ist deine Betrachtung natürlich schlüssig.

            ABER: Hätten wir zu jeder Zeit gedecktes Geld gehabt (mit fixem Deckungssatz) wären wir nie dort angelangt wo wir jetzt sind. Das soll nicht heißen dass die Wiedereinführung des gedeckten Geldes unsere aktuellen Probleme lösen könnte, das ist Humbug.

          • dank - 13. Januar 2012

            >>ABER: Hätten wir zu jeder Zeit gedecktes Geld gehabt (mit fixem Deckungssatz) wären wir nie dort
            >>angelangt wo wir jetzt sind. Das soll nicht heißen dass die Wiedereinführung des gedeckten Geldes >>unsere aktuellen Probleme lösen könnte, das ist Humbug.

            Richtig – es wäre nie soweit gekommen, sondern es wäre eine ganz klare Grenze vorhanden gewesen.

            Eine Wiedereinführung ist jetzt ohne vorheriges Zurechtstutzen nicht möglich und stellt damit keine Lösung dar – ebenfalls richtig.

      • Ert - 13. Januar 2012

        @dank

        Ich nehme sowas in meinem Umfeld – wenn auch selten – immer mehr wahr. Im Zuge der legen 2 Jahre habe ich auch aufgehört Ueberstunden zu machen. Vorher schon Unsinn Reduziert. Aktuell würden mir 20h reichen. Mal schauen ob noch mehr das für sich entdecken.

        Beim “downsizing” gibt’s viele selbstverstärkende Effekte.

      • Lazarus09 - 13. Januar 2012

        Obsolet ist aber dummerweise nicht der moderne Großgrundbesitzer “Anleger” und ” Investor ” !

        Die Sklaven und Galeeren Ruderer müssen lernen Verantwortung zu übernehmen und sich um ihre Zukunft, Alters und Gesundheitsvorsorge selbst kümmern..Das geht nur auf eine Art und Weise :

        Die Bevölkerung muss sich der ” Leister” entledigen deren Leistung einzig darin besteht die Leitungen der Leistungserbringer zur eigenen Bereicherung abzuschöpfen .. Leistung muss sich wieder lohnen und zwar nicht für den Investor,den Anleger,den Staat,die Bank,dem Unternehmer NEIN sie muss sich für den lohnen der sie erbringt !

        666

        • dank - 13. Januar 2012

          Klar zu unterscheiden sind “Leister” aka Plünderer und Leister aka “auf diesen Schultern ruht die Gesellschaft” aka Leistungserbringer – g e n a u.

      • Lothar - 13. Januar 2012

        Na da hat meine Freundin aber Glueck, Haircut und Makeup ist ein Grundbeduerfniss fuer andere Frauen. Hmmmm, Vielleicht ist es ja doch nicht die Apocalypse die viele hier sehen.

  • jo - 13. Januar 2012

    Dem mit der Gross-Stadt stimme ich dir nicht zu. Aus entfernter Sicht ist das (mathematisch) richtig, aber aus der Nähe und individuell betrachtet werden sich sehr schnell alternative Strukturen/Gruppen bilden die ihren Versorgungshorizont mal locker auf 100-500 Tage sicherstellen werden (was die sichergestellten Lagerbestände so hergeben werden).

    Da die Physik und die Systemgrenzen weiterhin gelten ist auch klar, diese Horizonterweiterung funktioniert zu Lasten der 98% deren Versorgung nur auf den Inhalt des eigenen Kühlschranks basiert.

    Die Pläne liegen dafür bereit, der Staat als Organismus wird die knappen Ressourcen für seine Lebenserhaltung aufbringen, was dann übrigbleibt wird verteilt werden, siehe Deutschland in der Jahre 0-4.

    Die Bauern können sich nur insofern freuen dass man sie zur Feldwarbeit brauchen wird und sie deshalb arbeitsfähig hält, viel mehr aber auch nicht. Bestens durchexeziert von den Kommunisten in allen Ländern, in Nordkorea in live zu bewundern.

    • kurzdump - 13. Januar 2012

      Es klingt vielleicht hart, aber ich will es mal so sagen:

      Bricht die Wirtschaft unkontrolliert zusammen und gelingt es nicht innerhalb weniger Wochen die öffentliche Ordnung und die Grundversorgung sicherzustellen, dann stehen wir vor der größten Katastrophe die die Menschheit je gesehen hat.
      Ich gehe davon aus dass die Pläne für diesen Fall bereit liegen und funktionieren. Man hat schließlich nicht umsonst Notstandsgesetze und Ölreserven.

      Wir Menschen tun uns halt schwer mit komplexen Systemen und logarithmischen/exponentiellen Zusammenhängen. Man sollte weder die Geschwindigkeit noch die Auswirkungen eines Zusammenbruchs unterschätzen.
      Sorgen macht mir das in jedem Fall – aber keine Sorge, paranoid werde ich deshalb aber nicht ;)

  • Harald - 13. Januar 2012

    Bilanzierungstricks, “überraschende” Mehreinnahmen allerorten, medial forciertes Verbauchervertrauen, Wohlfühlkonsumklima,…..

    Die Liste der Möglichkeiten, das Humankapital bei der Stange zu halten, ist lang und lange nicht ausgereizt.

    Ein Euro ist 0,10 Cent wert (+/-), der Rest ist Buchgeld, Luftnummer UND vor allem das Futter für die oben genannten Möglichkeiten.
    (Man könnte z.B. GR schuldenfrei “bilanzieren” und niemand würde es REAL bemerken…..da Luftgeld!)

    Unsere Eliten incl. angeschlossener Jubelpresse werden dem unbedarften Volk schon indoktrinieren, was, wie alternativlos DIE Erfolgsstory ist.
    Mammon-Merkel unser…geheiligt werde dein Name….

    Andererseits… ;)
    fehlt unserem Geldadel und den Sprechpuppen in Politik und Mainstream die soziale Kompetenz, solch ein Entwicklung als beherrschten Prozeß abzuwickeln.
    siehe arabische Götterdämm….äähhh…arabischer Frühling.

    Daher steht zu befürchten, dass Notstände,/-situationen eintreten werden.
    Dann ist sich jeder selbst, der Nächste. Ob LKW-Fahrer oder Kraftwerksingenieur.

    Geht -unter Umständen- ganz schnell.
    Supermarkt leer, Strom weg, Zapfsäule geht auch nich mehr…..

    Bleibt zu hoffen, dass die Maya mit ihrem Kalender Recht behalten.
    ;-D

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