Deutschland: Vermögen – für viele unerreichbar!

von am 24. März 2013 in Allgemein

Die Daten der Bundesbank, aus der Studie „Private Haushalte und Ihre Finanzen“ (PHF), zeigen ganz klar die enorme Schere bei der Vermögensverteilung in Deutschland und das die Mehrheit der privaten Haushalte an der Wettbewerbsfähigkeit und den Exporterfolgen Deutschlands nicht partizipiert. Gerade der miese Stand, im Vergleich zu anderen Ländern in der Eurozone, beim medianen Nettovermögen der deutschen Haushalte ist nicht erstaunlich, sondern konsistent, denn hinter den Exporterfolgen und der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands steht eben vor allem die Nichtteilhabe von Millionen deutschen Arbeitnehmern, die so mies partizipieren, dass ein Vermögensaufbau nahezu unmöglich ist! Über zwei Jahrzehnte Stillstand bei den Reallöhnen hinterlassen Spuren und Millionen prekär Beschäftigte und Niedriglöhner können von einem Vermögensaufbau nur träumen und dies dokumentiert die hässliche Seite des deutschen “Erfolgsmodells”.

1aDer kurze Überblick über die Ermittlung des Nettovermögens in der Tabelle der BUBA.

b6Laut Bundesbank kumulieren die reichsten 10% der Haushalte Deutschlands einen Anteil von 58,2% am Nettovermögen aller Haushalte.

Während bereits das durchschnittliche Nettovermögen mit 195’200 Euro pro Haushalt etwas schwächlich im Vergleich zu den anderen Ländern der Eurozone wirkt, offenbart das mediane Nettovermögen eine Katastrophe an Vermögensbildung in der Breite der deutschen Bevölkerung und dies deutet auf ein unglaubliche Spreizung der Vermögen hin, sowie an eine beschämende Teilhabe am erwirtschafteten BIP in Deutschland. Insbesondere der Blick auf den medianen Nettovermögen ist regelrecht erschreckend, denn da liegt Deutschland sogar weit hinter den Krisenländern der Eurozone, was die Genese des deutschen “Exporterfolges” bloßlegt.

Der Median teilt alle Haushalte und ihre Vermögen in zwei Hälften, genau in der Mitte zeichnet sich ein medianes Nettovermögen von nur 51’400 Euro je Haushalt in Deutschland. Wenn der Median (51’400 Euro) stark zum Durchschnitt (195’200 Euro) abfällt, ist dies ein deutlicher Befund für eine enorme Ungleichheit bei der Verteilung der Vermögen.

1aDie durchschnittlichen Nettovermögen und die medianen Nettovermögen von Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Österreich in der Tabelle der Bundesbank.

Das mediane Nettovermögen fällt klar ab, gerade auch im Vergleich zu Spanien und Italien, die sich im volkswirtschaftlichen Krisenmodus befinden, während Deutschland den potentiellen Retter für diese Volkswirtschaften spielt und spielen soll. Nimmt man das mediane Nettovermögen der alten Bundesländer in Höhe von 78’900 Euro, sieht das Missverhältnis etwas besser aus, beschämend wird es für die neuen Bundesländer mit einem geradezu armseligen medianen Nettovermögen von nur 21’400 Euro.

b1Die Verteilung der Nettovermögen gemäß dem PHF der Bundesbank (gelb) und dem SOEP (sozioökonomischen Panel – lila), im Vergleich, was wohl die Stichhaltigkeit der PHF-Studie untermauern soll, die ja auf einer Umfrage der Bundesbank basiert. Gut sichtbar 50% der privaten Haushalte bewegen sich unter dem Median von 51’400 Euro, während dann der Verlauf exponentiell ansteigt. Schwarz gepunktet ist auch der Durchschnitt des Nettovermögens aller Haushalte mit 195’200 Euro eingezeichnet.

Teilt man die Nettovermögen nach Quantilen auf, mit dem jeweiligen Mittelwert für die Quantile, zeigt sich eine enorme Asymmetrie in der Verteilung:

1aDie Verteilung der Nettovermögen nach Quantilen in Euro, während die untersten 20% der Haushalte eine Nettoverschuldung von -4’640 Euro im Mittel auswiesen, die darauffolgenden 20% ein Nettovermögen von nur 13’070 Euro, weisen die obersten 10% der Haushalte im Mittel ein Nettovermögen von 1,157250 Millionen Euro aus! Die untersten 40% der deutschen Haushalte haben nie partizipiert am Erfolg der Volkswirtschaft und haben demzufolge fast nichts zu verlieren, die Hälfte davon kann nur Schulden verlieren.

Die Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Agenda 2010, die Exportorientiertheit der Wirtschaft und die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft als Ganzes kamen primär also nur den obersten 10% der Haushalte zu Gute. Nachvollziehbar wird diese Entwicklung auch beim Blick auf die Entwicklung der Reallöhne. Dazu veröffentlichte Destatis am Freitag die endgültigen Daten zum Reallohnindex für das 4. Quartal und für das Gesamtjahr 2012:

1aDie Entwicklung der Reallöhne als Index (Nominallöhne/VPI 2010=100) seit Q1 1991 bis Q4 2012 laut der Datenreihe von Destatis im Chart. In Q4 2012 stieg der Reallohnindex laut den endgültigen Daten abwärtsrevidiert um +0,7% (ursprünglich +1,2%) zum Vorjahresquartal auf 110,0 Indexpunkte. Die durchschnittlichen Reallöhne liegen damit immer noch unter dem Hoch aus Q4 1992 mit 116,9 Indexpunkten!

1aDie Entwicklung der Reallöhne als Index auf Jahresbasis seit 1991 im Chart. Im Jahr 2012 stieg der Reallohnindex um +0,5% (ursprünglich +0,6%) zum Vorjahr auf 101,7 Indexpunkte, nach 101,2 Indexpunkten im Jahr 2011. Das bisherige Hoch auf Jahresbasis wurde 1995 mit 103,7 Indexpunkten markiert (-1,93%).

Die Nominallöhne stiegen im Jahr 2012 um +2,5% zum Vorjahr und die offiziellen Verbraucherpreise erhöhten sich um +2,0%. Der Reallohnindex impliziert Beschönigungen, weil der Anstieg der Verbraucherpreise nicht nur durch die ständige Veränderung des Warenkorbes, sondern vor allem durch hedonische Leistungs- und Qualitätsbereinigung relevant getunt wird. Bei niedrigen Einkommensgruppen mit einem höheren Anteil an Ausgaben für Energie und Lebensmitteln liegen die Preissteigerungen wesentlich höher, als der VPI es vermeintlich ausweist.

Im Jahr 2012 verdienten Voll- und Teilzeitbeschäftigte (ohne geringfügig Beschäftigte) in Deutschland, laut Destatis, pro Stunde im Durchschnitt 19,33 Euro brutto! Schon daraus wird ersichtlich mit dem Durchschnitt (ohne geringfügig Beschäftigte) lässt sich schwer Vermögen aufbauen, nahezu unmöglich wird dies für Arbeitnehmer im Osten, denn dort lag der Bruttodurchschnittslohn je Stunde bei nur 14,99 Euro brutto (Westen: 20,10 Euro brutto je Stunde). Mit dem durchschnittlichen Stundenlohn im Osten erklärt sich auch das sehr niedrige Nettovermögen der Ostdeutschen, denn wer kann schon bei solchen Einkommen, Vermögen aufbauen, Immobilien oder andere Sachwerte kaufen, ganz unabhängig vom Status zu DDR-Zeiten, der ebenfalls kaum Immobilienvermögen zuließ.

Abseits der Propaganda offenbart sich in Deutschland ein ernüchterndes Bild zu den Löhnen und Vermögen der durchschnittlichen Malocher. Diese Fehlentwicklung, im Widerspruch zu einer sozialen Marktwirtschaft, lässt sich aber noch weiter belegen, anhand von offiziellen Daten:

1aDie Entwicklung der atypisch Beschäftigten seit 1996 mit 4,861 Millionen auf 7,918 Millionen 2011 im Chart. 2011 betrug der Anstieg der atypischen Beschäftigung zum Vorjahr +83’000, nach +243’000 im Jahr 2010. Für 2012 liegen noch keine Daten vor.

Unter atypischer Beschäftigung werden nach Definition des Statistischen Bundesamtes alle abhängigen Beschäftigten verstanden, die eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen: Befristung, Teilzeitbeschäftigung unter 21 Stunden Wochenarbeitszeit, Zeitarbeitsverhältnisse und geringfügige Beschäftigung.

1aDie Entwicklung der Zahl der Leiharbeitnehmer von Januar 1991 bis Dezember 2012 laut der Zeitreihe der Bundesagentur für Arbeit (BA) bis Juni 2012 und in die Fortschreibung der Daten durch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) bis Dezember 2012. Im Dezember ging es den sechsten Monat in Folge im Vergleich zum Vormonat mit der Zahl der Leiharbeitnehmer abwärts, auf 800’000! Die bereits leichte Konjunkturschwäche schlägt sofort auf die schwächsten Arbeitnehmer durch!

1aDie Entwicklung des Anteils der atypische Beschäftigung in Prozent zu allen Arbeitnehmern seit 1996 mit 16,5% bis 2011 mit 25,1% im Chart.

Nicht zufällig korrespondieren diese Daten fast 1:1 mit den Daten von Eurostat zu den Niedriglohnempfängern in der EU27. Als Niedriglohnempfänger gelten diejenigen Arbeitnehmer, deren Bruttostundenverdienst zwei Drittel oder weniger des nationalen medianen Bruttostundenlohnes beträgt.

1aDer Anteil der Niedriglohnempfänger westeuropäischer Länder, der EU27 und der Eurozone (EU17) und in Deutschland. Deutschland beschämt mit einem Anteil der Niedriglohnempfänger an allen Arbeitnehmern von 22,2%!

Die Niedriglohnschwelle (zwei Drittel des medianen Bruttostundenlohnes) in Deutschland mit nur 10,20 Euro brutto spiegelt nicht ansatzweise die Leistungsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland wieder. Gerade zu übel, Deutschlands Stand bei den Frauen mit Niedriglohn! Fast ein Drittel, 28,7% aller weiblichen Arbeitnehmerinnen erhalten einen Bruttostundenlohn von unter 10,20 Euro!

Deutschlands Beschäftigungs-Wunder ist primär ein Wunder atypischer Beschäftigung (prekär) und damit von mieser Qualität und mit schlechten Löhnen. 2010 gingen 75,5% des abhängigen Beschäftigtenzuwachses auf atypische Beschäftigung, im Jahr 2011 waren es noch 12,1%.

Der folgende Chart zu den unbefristeten und sozialversicherungspflichtigen Voll- und Teilzeitverträgen (Normalarbeitsverhältnisse), definiert laut Destatis ab 21 Stunden Wochenarbeitszeit, seit 1996 verrät, dies ist alles andere als ein Ruhmesblatt.

1aDie Entwicklung der Normalarbeitsverhältnisse seit 1996 im Chart. Im Jahr 2011 stiegen die Normalarbeitsverhältnisse, laut Destatis unbefristete und sozialversicherungspflichtige Voll- und Teilzeitverträge mit mehr als 21 h Wochenarbeitszeit auf 23,674 Millionen. Zehn Jahre vorher 2001 waren es allerdings mehr, immerhin 23,740 Millionen Normalarbeitsverhältnisse, 1996 24,663 Millionen und 1991 sogar noch 26,830 Millionen. Würde man eine höhere Mindest-Wochenarbeitszeit ansetzen, sähen diese Daten noch mieser aus.

Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit, sein erfolgreiches und einseitiges Exportmodell finden seinen Ausdruck eben auch in einem sehr schwachen Zuwachs der Lohnstückkosten, damit einer schlechten Partizipation der Arbeitnehmer an den Produktivitätsfortschritten, in einem brisanten Niedriglohnsektor mit prekärer Beschäftigung und in einem seit zwei Jahrzehnten darbenden privaten Konsum. Damit ist Deutschland eben auch als Brandstifter der Ungleichgewichte im Welthandel unterwegs und insbesondere bei den Ungleichgewichten im gemeinsamen Währungsraum, wo die Partner an die Wand gespielt wurden und werden.

Diese miese Fratze an Nichtpartizipation soll nun zur Gesundung der Krisenländer in der Südperipherie dienen, die Abwertung nach innen, primär über sinkende Löhne. Was die Strategen dabei übersehen, die Massenkaufkraft wird zerstört. Ein großer Wirtschaftraum taumelt dadurch in Konsumkontraktion in Folge schrumpfender Einkommen und dramatischer Arbeitslosigkeit in der Südperipherie.

Aber selbst der deutsche Arbeitsmarkt liefert nur oberflächlich betrachtet einen noch soliden Arbeitsmarkt. Nicht nur Millionen prekär Beschäftigte werden kaschiert, hinter dem Statistikverhau und der Propaganda zeigt sich auch immer noch eine hohe Zahl von Leistungsempfängern, auch wenn immer weniger Leistungsempfänger als arbeitslos gezählt werden. Die hohe Zahl an Leistungsempfänger geht letztlich auch konform mit dem niedrigen medianen Nettovermögen in diesem Land.

1a

Von 7,221036 Millionen „Hilfsbedürftigen“ Leistungsempfängern im Februar 2013 erhielten nur 1,02589 Millionen ALG 1, alle anderen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (4,422473 Millionen) mussten sich mit ALG 2 begnügen, so wie zusätzlich 1,695974 Millionen Nicht-Erwerbsfähige mit Sozialgeld.

NICHT enthalten bei diesen Leistungsempfänger-Gruppen in der Tabelle aus SGB II und III, sind noch diejenigen die nach SGB XII Sozialhilfe beziehen, u.a. als Hilfe zum Lebensunterhalt (für ein physisches Existenzminimum/ soziokulturellen Mindeststandard), als Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, als Hilfen zur Gesundheit und zur Pflege usw. Des Weiteren gilt es noch die Stille Reserve zu berücksichtigen, am 15.08.2012 berichtete das Statistische Bundesamt, auf der Basis von Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung für 2011 von noch 1,168 Millionen Personen in Stiller Reserve. Zur Stillen Reserve gehören u.a. Arbeitskräfte, die beschäftigungslos, aber verfügbar und auf Arbeitsuche sind, ohne als Arbeitslose gemeldet zu sein; Personen, die die Arbeitsuche entmutigt aufgegeben haben, aber bei guter Arbeitsmarktlage Arbeitsplätze nachfragen würden; Personen, die aus Arbeitsmarktgründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind und aus Personen in Warteschleifen des Bildungs- und Ausbildungssystems.

Mit Hilfe der Arbeitsmarktreformen wurde das Raster der Erfassung der Arbeitslosen in den letzten Jahren immer enger gesetzt und somit ein positiver Trend statistisch verstärkt. Nur noch 57,1% der 5,525062 Millionen Leistungsempfänger von ALG 1 und ALG 2 wurden im Februar 2013 auch als Arbeitslose gezählt. Noch vor Jahren sah dies deutlich anders aus:

1aDie Entwicklung der offiziellen Arbeitslosen im Verhältnis zu den Leistungsempfängern (Erwerbsfähige mit ALG 1 und ALG 2). Diesen Chart seit Januar 2002 kann man 1:1 auch als Gradmesser der vollzogenen statistischen Beschönigungen mittels der “Arbeitsmarktreformen” nehmen. Noch im Januar 2005 betrug das Ratio über 78,3%, also 5,288245 Arbeitslose bei insgesamt 6,753812 Leistungsempfängern. Im Februar 2013 wurden 3,156242 Millionen Arbeitslose, bei 5,525062 Millionen Leistungsempfängern verbucht, ein Ratio von 57,1%.

Den gleichen Sachverhalt zeigt dieser Chart:

1aDie Entwicklung der Arbeitlosenzahlen (blau) und der Zahl der Leistungsempfänger aus Alg1 und Alg2 (rot) seit Januar 2002 bis Februar 2013 im Chart. Die Zahl der Arbeitslosen sank wesentlich stärker als die Zahl der Leistungsempfänger, was wie bereits im Chart darüber, die statistische Beschönigung zeigt.

Was für eine Farce, selbst in in den besten aller Zeiten partizipierten signifikante Teile der Bevölkerung nicht am erwirtschafteten BIP und konnten im Durchschnitt weder ihre Reallöhne steigern noch Vermögen (median) aufbauen. Diese ernüchternden Fakten wurden zum Preis von enormen Ungleichgewichten im Handel und enormer Verwerfungen im Bankensystem durch die stetige Kreditfinanzierung der Defizitländer erzielt und nun über Target2, EFSF und ESM prolongiert, was trotzdem früher oder später zum Zusammenbruch des gemeinsamen Währungsraumes führen wird. Angesichts dieser Realität, gibt es wenig Grund so zu tun, als ob in Deutschland die Welt in Ordnung wäre, denn Deutschland ist nur die andere Seite der aufgebauten massiven Ungleichgewichte, die sich entladen werden.

Für viele Arbeitnehmer und private Haushalte macht es wenig Sinn, sich hinter die deutsche Version der Eurokraten und ihre Blockparteien zu stellen, denn sie waren schon bisher, beim funktionierenden Geschäftmodell die wirtschaftlichen Verlierer und werden es bei der alternativlosen Agenda, die zum ungeordneten Zusammenbruch der Eurozone führt, erst recht bleiben.

Quelle Daten: Bundesbank.de/Portal PHF-Studie, Destatis.de/Pressemitteilung Nr. 114 vom 22.03.2013: Real­löhne im 4. Quar­tal 2012 zum Vor­jahres­quar­tal um 0,7 % ge­stie­gen, Destatis.de/Tabellen/Atypische Beschaeftigung, Arbeitsagentur.de/Arbeitsmarkt-Monatsberichte

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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58 KommentareKommentieren

  • klaus - 24. März 2013

    Es gibt kein Vermögen für Ärmere oder Emporkömmlinge !
    Das ist fast wie im Lotto.
    Jedenfalls nix ansprechendes.
    Sonst gilt nämlich das Vorkaufsrecht !
    Und Zwangsversteigerungen sind in solchen Fällen
    etwas seltener, weil sie meistens in private Verkäufe
    durch “gewisse Personen” die es gut meinen, umgelenkt werden.

    Gruß klaus

    P.S. Zypern war systemrelevant
    Die hatten Kollateralpapiere und Target2-Garantien.
    http://www.zerohedge.com/news/2013-03-23/why-cyprus-matters-and-ecb-knows-it

    • Joachim - 24. März 2013

      - SORRY -

      UND GIBT ES DOCH.

      Ziele und Ideen; Bereitschaft zu hoechstem Engagement, echter Verantwortung, Disziplin und Ausdauer.

      • Rolmag - 25. März 2013

        Joachim: “UND GIBT ES DOCH.

        Ziele und Ideen; Bereitschaft zu hoechstem Engagement, echter Verantwortung, Disziplin und Ausdauer.”

        Ist das ironisch gemeint? Und ja, das gibt es und in den Firmen die Anweisung auch an die Geschäftsführung, diesen Affen nicht auszulachen, wenn er zufällig vorbeigelaufen kommt, falls er bei der ganzen Arbeit noch Zeit zum herumlaufen hat.

        Bereitschaft zu hoechstem Engagement, echter Verantwortung, Disziplin und Ausdauer werden in Deutschland eiskalt ausgenutzt. Ist man so ein Mensch, dann hat man eine Traube von solchen um sich, die davon profitieren wollen, während es die Führung sich zum Späßchen macht, so einen Kaputten einkommensmäßig so kurz wie möglich zu halten aber mit Arbeit zuzuschei…. Ein Grund, warum solche Irren aussterben. Wer sich für die Gemeinschaft in Deutschland aufopfert, der opfert sich eben auf, sonst nichts.

    • Häschen - 24. März 2013

      Es geht schon, aber das bedeutet Verzicht und doppelt arbeiten ohne Wochenende und Urlaub.

  • Klaus - 24. März 2013

    “Reicher Mann und armer Mann // standen da und sahn sich an. // Und der Arme sagte bleich: // »wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«.”
    Brecht

  • HaPennyBacon - 24. März 2013

    Jeder Arbeitslose der an einer Maßnahme wie Dauerbewerbungstraining oder 1-Euro-Job teilnimmt, wird nicht als Arbeitsloser geführt. Das gilt seit Hartz4 und man sieht in der letzten Grafik das ziemlich genau zu dessen Einführung die Schere begann auseinander zu driften.

  • SLGramann - 24. März 2013

    Hallo Steffen, vielen Dank für diese umfassende und ausgezeichnete Aufarbeitung der Bundesbankstudie!

    Eine weitere Sache sollte man noch im Hinterkopf behalten. Das Nettovermögen ist ganzheitlich betrachtet nicht so “netto”, wie man zunächst denken könnte.

    Der Staat hat für die Haushalte ca. 2 Billionen Euro Schulden aufgenommen, deren Zins und Tilgungslasten von den Haushalten über die Steuern zu tragen sind.

    In Deutschland gibt es 40 Mio. private Haushalte. Auch die ärmsten Haushalte sind zumindest über die Mehrwertsteuer und andere Verbrauchssteuern an der Finanzierung der Staatsschuld beteiligt.

    Wenn man – sehr stark vereinfachend – die Staatsschuld auf die 40 Mio. Haushalte aufteilt, dann muss jeder Haushalt 50.000,– Euro weitere Schulden in seine Bilanz einbuchen.
    Die Nettovermögensposition der “Mittelklasse” reduziert sich damit dramatisch. Wenn ich nämlich eine Nettovermögensposition von 51.400,– Euro habe (Medianvermögen in Deutschland) und rechne 50.000,– Euro Staatsschuld dagegen, dann bleibt nichts übrig. Habe ich mehr als eine Million, trifft mich das Gegenbuchen der Staatsschuld dagegen kaum.

    Eine solche Betrachtungsweise sprengt natürlich die Methodik der Studie, ist aber ökonomisch sinnvoll – zumindest, wenn man eine Möglichkeit hätte, die Staatsverschuldung entsprechend der Steuerkraft der Haushalte aufzuteilen.

    Ich gehe davon aus, dass gute 60% bis 70% der deutschen Haushalte nach Abzug der Staatsverschuldung über keinerlei Nettovermögen verfügen (was viele Menschen nicht daran hindert, sich mit ein paar Tausend oder Zehntausend Euro vermögend zu fühlen und die Umverteilungspolitik zu Gunsten der obersten 10% durch das Wählen von CDU bis Grün zu unterstützen).

    Am Ende des Tages muss man vor allem im Kopf behalten, dass das Nettogeldvermögen insgesamt immer bei Null liegt – denn jedem Vermögenstitel steht eine Schuld in genau gleicher Höhe gegenüber.

    Daher gibt es auf systemischer Ebene auch keine Schulden. Die Welt an sich ist vollkommen schuldenfrei (und hat natürlich auch kein Geldvermögen).

    Vermögen und Schulden sind Phänomene auf „nur“ individueller Ebene und beschreiben wer an wen Zinsen zu zahlen hat – oder anders und substanzieller gesagt, beschreiben sie, wer sich den Arbeitsertrag eines Anderen aneignen darf.
    Wer Vermögen hat, ist ökonomisch gesehen ein Sklavenhalter. Unschön, aber wahr.

    • n8igall - 24. März 2013

      “Daher gibt es auf systemischer Ebene auch keine Schulden. Die Welt an sich ist vollkommen schuldenfrei (und hat natürlich auch kein Geldvermögen).”

      Ganz so stimmt das nicht. Wenn es kein Geld geben wuerde, so wuerde jeder Deutscher dennoch ca. 0,44 Hektar Oberfläche besitzen.

    • KBX - 26. März 2013

      Am Ende des Tages muss man vor allem im Kopf behalten, dass das Nettogeldvermögen insgesamt immer bei Null liegt – denn jedem Vermögenstitel steht eine Schuld in genau gleicher Höhe gegenüber.

      Dass muss man natürlich relativieren.

      Wie jedes Unternehmen, ist auch das Staatsvermögen in Eigenkapital und Fremdkapital zu unterteilen Geld ist eine Schuld der Zentralbank gegenüber, die aber über unendlich viel davon verfügt und das Geldangebot versucht zu regeln.

      Vermögen ist aber nicht gleich Geld. Geld ist nur eine Maßeinheit, ein Tauschmedium. Der Besitz ist entscheidend. Wenn sie ihr Haus abbezahlt haben gehört es ihnen. Sollte die Zentralbank dann alles Geld vom Markt abziehen, bleibt ihnen trotzdem das Haus…

  • landbewohner - 24. März 2013

    aber immer noch glauben millionen an “vermögen schaffen durch fleiß und arbeit”.
    da können solche fakten natürlich nicht im kopf ankommen.

  • Conney - 24. März 2013

    Mit der Studie wird ja in den Mainstream-Medien vorwiegend Stimmung gegen den angeblich reichen Süden gemacht..

    Aus der FR lässt sich entnehmen, dass dabei wieder kräftig manipuliert wird (die Daten etwa zum Immobilienvermögen der Spanier sollen aus der Vorkrisenzeit stammen)
    http://www.fr-online.de/wirtschaft/studie-zu-vermoegen-spanier-reicher-als-deutsche-,1472780,22190034.html

    Umso wichtiger ist es, die skandalöse Vermögensverteilung in Deutschland zum Thema zu machen, wie das hier in den Querschüssen wieder einmal dankenswerterweise stattfindet

  • Moritz - 24. März 2013

    Das mit dem Nettovermögen ist so eine Sache. Ich werde arbeitslos, kann meine Hypothek nicht mehr bezahlen. Gleichzeitig habe ich aber eine private Rentenversicherung, in die ich viele Jahre eingezahlt habe. Da komme ich aber erst ab 65 ran.
    Aus Sicht der Bundesbank ist mein Nettovermögen ok, aus realer Sicht aber überhaupt nicht.

  • Traumschau - 24. März 2013

    Hallo Steffen,
    vielen Dank für diesen hervorragenden Beitrag und dass du ihn für jeden zugänglich machst!!!
    LG Traumschau

  • Sylvio - 24. März 2013

    Vielen Dank für den interessanten Artikel und die damit verbundene Arbeit, die sich der Autor gemacht hat. Es ist nur bedauerlich, dass dieser Artikel und die Veröffentlichung der Bundesbank in der Öffentlichkeit so wenig, bzw. keinen Widerhall findet.
    Im Grunde ahnt man doch, dass hier nur an der Oberfläche gekratzt wird, die Situation der meisten Menschen jedoch viel schlimmer ist. In Sachsen – und sicher nicht nur dort – sind Löhne unter 8€ Brutto keine Seltenheit. Sofern man überhaupt Glück hat, eine Vollzeitstelle zu ergattern. Jedem dürfte klar sein, wohin uns das gebracht hat und uns noch bringen wird.
    Vielleicht hilft der Artikel dem einen oder anderen, bei der nächsten Bundestagswahl sein Kreuz an der richtigen Stelle zu setzen.

    • Eurelios - 24. März 2013

      Vielleicht hilft der Artikel dem einen oder anderen, bei der nächsten Bundestagswahl sein Kreuz an der richtigen Stelle zu setzen.

      Hoffe ich auch. Man kann alles wählen nur nicht. alternativlos CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE

      Es gibt da noch ein paar andere Alternativen. Wenn nur 10% der bisherigen Nichtwähler
      zu Wahl gehen würden sehe es im Bundestag ganz anders aus.

      • Holgi - 24. März 2013

        Wen schlagen sie denn vor? Ich hoffe nicht die “Alternative für Deutschland”, denn die haben garantiert nichts für den “kleinen Mann (und Frau)” im Angebot…

      • n8igall - 24. März 2013

        Die Linke war bisher noch nicht in Regierungsverantwortung. Oder was soll diese Liste von Parteien?

      • marvik - 25. März 2013

        ich kenne keine Partei, die etwas ändern könnte. Sobald sie an die Fleischtöpfe der Macht gelangen, geraten sie in die Klauen der Lobbyisten.

  • Ruper Rauch - 24. März 2013

    Vermögensverteilung, in Wirklichkeit ist alles noch viel extremer.

    Das Karlsruher Institut für Wirtschaftsforschung hat eine bisher wenig beachtete Studie herausgegeben, in der die , ähm, Ungenauigkeit der Statistiken im obersten Zehntel kritisiert wird:
    http://www.kiwifo.de/Darstellungen_der_Vermoegensverteilung.pdf

    Die meisten Umfragen in diesem Bereich betrachten nämlich nur Menschen mit einem monatlichen Einkommen bis zu einer Maximalhöhe (z.B. 18k Euro), offizieller Grund: höhere Einkommen treten zu selten auf und verfälschen daher die Statistik.

    Das ist natürlich prinzipiell nachvollziehbar, man bekommt bei einer exponentiellen Verteilung dann allerdings das Problem, dass man uU das größte Stück vom Kuchen schlicht übersieht…

    • n8igall - 24. März 2013

      Ich denke, da treten noch ganz andere statistische Verzerrungen auf. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig, vermute ich, oder? Wenn man annimmt, das die Teilnahmequote nicht mit dem Vermoegen korreliert, ist alles schoen. Falls jedoch eine Korrelation da ist…

  • das obere Dezil - 24. März 2013

    zum dem ich gehöre mit meinen 80.000 Euro brutto. Ich lach mich tot. Im Vergleich zum Drchschnittsitaliener ist das ein Witz und von den 90% die weniger haben würden keine 5% das Höllenfeuer das mir jeden morgen entgegenschlägt aushalten, dann lieber HarzIV. Hier wird Front gegen den Mittelstand der noch ein paar Euro Steuer bezahlen kann gemacht. Aber liebe Leute, wenn es so weiter geht arbeite ich eben nichts mehr und zahle auch keine Steuer mehr so wie Ihr. Dann könnt Ihr schaun wo euer scheiß Sozialstaat her finanziert wird von mir nicht mehr, dankeschön. So denken übrigens 80% aller Akadmiker. Also Finger weg, sonst ist bald essig mit euerm geilen Lotterleben.

    • Michael S. - 24. März 2013

      Was sind denn Akadmiker? Von welcher Front gegen den Mittelstand reden Sie? Woher kennen Sie die ganzen Durchschnittsitaliener? Und warum schlägt ihnen jeden Sonntag das Höllenfeuer entgegen?

      Gruß

      • Dieter - 25. März 2013

        Sie haben nur Fragen, keine Antworten. Typos zu kritisieren ist die unterste Schublade derer die keine eigene Ideen haben. Ein ganz schlechter Stil ist das. Und klar, außer Samstags und Sonntags, nämlich morgens im Büro.

        • Michael S. - 25. März 2013

          Auf welche Frage hätte ich denn antworten sollen. Mich würde schon interessieren, wo hier Front gemacht wird gegen den Mittelstand. Und die Aussage mit den Italienern ist ja wohl ein schlechter Scherz von Ihnen. Ich stelle keine Behauptung auf das für den Durchschnittsitaliener 80.000 Brutto ein Witz seien. Und auch vielen Durchschnittsdeutschen schlägt jeden Tag das Höllenfeuer entgegen, gerade weil Sie nicht im Büro arbeiten. Für das Akadmiker entschuldige ich mich jedoch!

  • Andreas Demuth - 24. März 2013

    Danke und nochmals Danke Querschüsse für Deine Berichterstattung!!!!!!

  • H.S. - 24. März 2013

    @Klaus:

    “Eine Gesellschaft, die die Armut (vorrangig) als ein Verteilungsproblem sieht, produziert die Armut, von der sie bedroht ist.”

    http://www.misesde.org/

    Dennoch teile ich den Tenor dieser ausgezeichneten Aufbereitung der Bundesbankstudie: Vermögensaufbau ist in Deutschland für viele unerreichbar, für die er erreichbar sein sollte.

  • Holly01 - 24. März 2013

    Danke für dieses Schlaglicht auf eine bedrückende Situation.
    Ein Aspekt wird gerne verdrängt, kommt aber durchaus erschwerend hinzu.
    Die jetzt Älteren, dei aus den endsechzigern und siebzigern noch relativ hohe Einkommen und daraus resultieren auch Vermögen aufgebnaut haben, werden kalt oft kalt enteignet.
    Pflege und Abhängigkeit im Alter schmelzen die bescheidenen Vermögen herunter.
    Die Erben haben dort ebenso das Nachsehen, wie im Erwerbsleben, in dem sie nie ein Einkommen erreichen werden, welches ein Leben ermöglicht, das für ihre Eltern normal war.
    .
    Wir werden noch überdeutlich erfahren, wie wenige korrumpiert werden mussten, um den größten Diebstahl der Geschichte ausführen zu können.
    - Wir werden alle betrogen -

  • Holly01 - 24. März 2013

    Ich glaub ich kommentiere lieber nicht mehr über das Pad, das habe ich ja nun garnicht im Griff :(.

  • Eurelios - 24. März 2013

    @ Holly01

    Pflege und Abhängigkeit im Alter schmelzen die bescheidenen Vermögen herunter.

    Aber es geht nicht nur um die Generation die in
    Rente sind es betrifft sogar die Generation die noch im
    Arbeitsleben stehen.

    Beispiel:

    Meine Mutter (84 Jahre) sagte zu mir Anfang des Jahres sie
    habe große Angst das sie mal ein Pflegefall wird und dann
    in ein Heim muß und das sie mit der Rente dies nicht finanzieren
    könnte.

    Die Rente meiner Mutter ist ordentlich so das sie gut damit
    über die Runde kommt.

    Ich machte mich mal schlau über die Kosten von einem
    Pflegeheim.

    Bei Pflegestufe 1 kostet bei dem Heim in ihrem Heimatort 2853,65
    Zuschuß vom unserem lieben Staat 1023,00
    Verbleibt ein Eigenanteil von 1830,65

    Da reicht natürlich Ihre Rente nicht.

    Dann kommt natürlich das Sozialamt auf die Kinder zu und
    nicht nur auf die Kinder. Weil bei verheirateten auch noch
    der Verdienst des Partners mit eingerechnet wird.

    http://www.n-heydorn.de/elternunterhalt.html

    Habs für mich mal gerechnet. Ist ne ganz hübsche Summe
    die da auf mich und meiner Frau zu kommen könnte. In
    etwa der Höhe die wir jetzt für unserer eigenen Altersabsicherung
    zurück legen.

    Das Saure dabei das dieses zurückgelegte Geld auch noch durch die Infaltion
    geschmälert wird. Denn hohe Zinsen kassieren nur die Banken.

    @ Holly01

    - Wir werden alle betrogen -

    Da bin ganz bei Dir.

    Und das Tolle ist. Dem deutsche Michel wird das auch gesagt und gezeigt.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/760014#/beitrag/video/1867000/Hassknecht,-der-Kleinsparer

    Und der lacht sich auch noch schlappp darüber.

    Das er sich dabei selber auslacht auf dem Gedanken kommt er nie

    • Holly01 - 24. März 2013

      Deutschland geht es gut …………… ich erkenne Ironie wenn sie nackt vor mir tanzt.

    • Holly01 - 24. März 2013

      Das familienzerrüttende Unterhaltsrisiko dürfte absolute Nummer 1 beim Armutsrisiko sein.
      Bei Ihnen und Ihrer Mutter mag man das noch hinbekommen, aber Ihre Kinder können nur zusehen wie Sie unterversorgt auf den Tod warten.
      Wo ein Leben lang auf der finanziellen Armutsgrenze gelebt wird, da ist kein Platz für Solidarität.

    • Marrei - 24. März 2013

      Sorry eurelios, ich finde, dass ein satirischer Auszug aus der Heute- Show hier als Beispiel nicht ganz passt.. Ich kann dir auch versichern, dass ich und meine Familienangehörige und einige gute Freunde und Bekannte Zinsen erhalten, von denen die Bank nur träumen kann. Selbst wenn man die 25% Ertragssteuer abzieht, den Inflationsverlust hat und wird der Kursgewinn ausgleichen…

      • Eurelios - 24. März 2013

        Ich kann dir auch versichern, dass ich und meine Familienangehörige und einige gute Freunde und Bekannte Zinsen erhalten, von denen die Bank nur träumen kann.

        Lieber Marrei,

        vieleicht bin ja etwas konserativ. Wenn Du aber schreibst das man Zinsen bekommen kann
        von dem eine Bank nur träumen kann das macht mich perplex.

        Es ist doch so und eigentlich ein Grundgesetz je höher die Rendite um so höher das Risiko
        das man sein Geld in den Sand setzt.

        Sieht man ja ganz aktuell jetzt in Zypern.

        Sei so lieb und gib mir mal einen Tipp, nicht böse an Dich gemeint, wo man solche
        Traumzinsen ohne großes Risiko auf sein Erspartes erhalten kann.

        Meine E-Maildresse:

        schmidt-owen@t-online.de

        Viele Grüße

        Eurelios

        • Marrei - 24. März 2013

          @eurelios:
          Der Tipp wäre im richtigen Moment kein Problem, nur liegt der gute Moment schon ca. 4 Jahre zurück. …näheres per mail !

  • Skalde - 24. März 2013

    Die Schlussfolgerung, dass das Vermögen der “Ostdeutschen” nur deshalb so gering sei, weil sie weniger durchschnittlichen Stundenlohn haben, ist eine drastische Fehlinterpretation und gewollte Irreführung aus linken Beweggründen heraus!

    Fakt ist: Im Osten ist der Lohn niedriger, aber die Lebenshaltungskosten ebenso. Miete in München 16,- pro m² aufwärts, in Leipzig oder Weimar (was auch keine schlechte Gegend ist) vielleicht 7. Also ist der normale Arbeiter am Ende des Monats bei Null ob im Westen oder im Osten.

    Im Osten arbeiten aber generell weniger, weil es mehr Rentner gibt. Und die Renten sind dort aber seit jeher zwar nominal niedriger, aber in der Praxis höher:
    - Weil ein Maurer in der DDR nicht gestempelt hat.
    - Und jeder der einen Stein gerade setzen konnte auf dem Papier schon Polier war.

    Ich will Euch mal erklären, warum der Vermögensstatus im Osten dermaßen niedrig ist, auch nach 22 Jahren Wiedervereinigung:
    - Das ist erst einmal die Tatsache, dass dort 40 Jahre für den Arsch gearbeitet wurde, und einfach 40 Jahre kapitalistische Altvermögensbildung fehlen – wovon im Ruhrgebiet o. ä. wo auch keine Produktion mehr ist eben die Zinserträge kassiert werden.
    - Das ist zum anderen die Tatsache, dass nach 40 Jahren DDR-Gefängnis (ohne Reisefreiheit) die Leute sich von dem nun eingehenden Geld auch einmal etwas leisten wollten. Das ist nachvollziehbar.

    Nicht nachvollziehbar ist jedoch, dass in 22 Jahren noch nicht die geringste Invesitions-Mentalitität herangewachsen ist, die einfach aus dem sich gründet: spare in der Zeit, dann hast Du in der Not. Es ist fast schon wie bei den Russen. Ich kenne viele Rentner, aus Ost Berlin, die 4-6x im Jahr eine Kreuzfahrt machen zu Zielen wo ich noch nicht mal war. Vergönnt sei es ihnen einerseits, weil sie ja 40 Jahre eingesperrt waren. Aber es ist unzulässig, vor diesem Hintergrund über den schwachen Vermögensstatus zu lamentieren.

    Der eigentliche Skandal, er wurde nur nicht so benannt, wurde auch angeschnitten: dass Franzosen, Spanier, Italiener usw. pro Kopf mehr Vermögen haben als die Deutschen. Wenn da einer nicht kapiert, dass der Euro Versaillies 2.0 ist und nur ein Besatzungsdiktat zur Abschöpfung der deutschen (und mittlerweile der mittelosteuropäischen Arbeitskraft), dem ist nicht zu helfen.

    • Querschuss - 24. März 2013

      @Skalde,
      “eine drastische Fehlinterpretation und gewollte Irreführung aus linken Beweggründen heraus” ……der ist gut :) die Wiedergabe und Darstellung der offiziellen Daten der Bundesbank und des Statistischen Bundesamtes spricht eine eindeutige Sprache.

      Die Fakten in Bezug auf Ostdeutschland sind auch eindeutig, 50% der privaten Haushalte der Ostdeutschen haben ein Nettovermögen von weniger als 21’400 Euro. Nur weil sie ein paar Ostdeutsche kennen die 4-6 Mal im Jahr Kreuzfahrten machen, kann man dies nicht auf den Querschnitt der Ostdeutschen übertragen, außer sie wollen mich in Punkto Irreführung und Fehlinterpretation um Längen schlagen :)

      Fakt ist der durchschnittliche Bruttolohn in Ostdeutschland betrug 2012 nach Destatis 14,99 Euro je Stunde, laut IAQ malochten 39,1% der ostdeutschen Arbeitnehmer unter der einheitlichen Niedriglohnschwelle von 9,15 Euro brutto je Stunde. Jeder kann anhand dieser offiziellen Fakten die Stichhaltigkeit ihrer Argumente überprüfen.

      Noch zum lamentieren und investieren, da sie wohl von der Hartgeld.com Verlinkung kommen. http://hartgeld.com/investment-allgemein.html

      Was meinen sie was wohl ihre Investments wert sein werden, wenn die Eurokraten die Eurozone und die gemeinsame Währung in Grund und Boden gerammt haben. Alle Vermögenswerte, ob Immobilien oder auch Gold hängen letztlich auch immer von prosperierenden Volkswirtschaften ab und von einem Vertrauen in eine positive wirtschaftliche Zukunft. Von dem was von Millionen erwirtschaftet wird und deren Nachfrage auch die Assetpreise antreibt. In einem Umfeld von Rezession, Deflation, gar Systemkollaps, werden auch die meisten Assets dahinschmelzen. Es ist nur eine Frage des Grades der Volkswirtschaften, die von Rezession und Niedergang ergriffen werden. Den Fall der Südperipherie mögen die Assetpreise vielleicht noch verkraften, ein Übergreifen auf relevante Volkswirtschaften nicht.

      Der eigentliche Skandal wurde ausführlich angesprochen, sie sind nur nicht in der Lage diesen zu Erfassen. Trotz Wettbewerbsfähigkeit und Exporterfolgen partizipieren viele Deutsche nicht und konnten weniger Nettovermögen (median) anhäufen als Spanier und Italiener. Das ist der Skandal, da aber das BIP hier generiert wurde und auch die Leistungsbilanzüberschüsse ist klar, nur eine kleine Schicht in Deutschland heimst die Gewinne der Erfolge ein, was die Vermögensverteilung der BUBA-Daten auch klar dokumentiert.

      Die “Abschöpfung der deutschen (und mittlerweile der mittelosteuropäischen Arbeitskraft)” geschieht doch nicht über Spanier und Italienern die deutsche Produkte kauften, sondern durch die Nichtteilhabe der Arbeitskraft an den erzielten Erfolgen.

      Die bisherigen Rettungschirme und Rettungspakete auch für Banken beinflussten die deutsche private Nettovermögensbildung nicht, sondern sind bis jetzt noch abstrakte Haftungen des deutschen Staates, die sicher irgendwann den Status abstrakt verlassen werden.

    • Holgi - 24. März 2013

      “Miete in München 16,- pro m² aufwärts, in Leipzig oder Weimar (was auch keine schlechte Gegend ist) vielleicht 7.”

      Die (Kalt)-Mieten im Osten steigen unaufhörlich. Gerade Dresden/Weimar/Jena werden immer teurer und die Nebenkosten sind in vielen Gegenden sogar höher als im “Westen”…

      Ich kann ihnen versichern, dass Menschen, die in Frankfurt am Main arbeiten und leben, einen höheren Lebensstandard haben, als Menschen in Dresden. Auch wenn das Bier oder die Miete teilweise günstiger ist.

      • Moep - 25. März 2013

        Hallo Skalde und Holgi,

        Ein kleiner Kommentar als Dresdner: Ja, es gibt in Dresden noch Wohnungen unter 5€ Kaltmiete. Die vergibt aber nichtmal das Sozialamt, da gehen Sie nämlich zum Scheißen auf die mit den Nachbarn geteilte Flurtoilette und schleppen Kohlen in den dritten Stock. Wenn sie die Bahntrasse nicht hören möchten, lasse Sie auch lieber die Fenster im Sommer geschlossen.

        Es stimmt, für 7€ kalt gibt es vernünftige Wohnungen. Aber die Preise im Supermarkt unterscheiden sich nicht von denen woanders. Es gibt ja schließlich kaum noch regionale Kreisläufe, die das möglich machen würden.
        Das große Bier im Restaurant ist mittlerweile für 3,50€ zu haben. Und ein Hauptgericht kostet zwischen 9-15€, in “normalen Restaurants”. Je nachdem wieviel Fleisch drin ist.

        Ja, in München mag die Miete teurer sein, aber dort ist es auch üblich, zuziehenden Arbeitnehmern einen Beitrag aufs normale Gehalt oben drauf zu zahlen, damit diese Mieten überhaupt gestemmt werden können. So etwas gibt es in den neuen Ländern nirgends…

        Grüße,

        Moep

        • maki - 25. März 2013

          Hallo Moep,

          wohnen Sie in München?

          Bitte teilen Sie doch den Münchnern hier im Blog mit, wo diese Arbeitgeber sind, die dem Mitarbeiter , Zitat: “einen Beitrag aufs normale Gehalt oben drauf zahlen” !!??

          Weshalb sollte eine Firma sowas machen?
          *ironie*
          Dementsprechend zahlen diese Firmen auch den Menschen mehr Gehalt, wenn Sie Kinder haben.
          *ironie-off*
          (nennen sie das aber bitte NIEMALS in ihrer Gehaltsverhandlung, denn den AG interessiert ihr privatleben nicht.)

          Selbst bei Beschäftigten im öffentlichen Dienst, gibt es da (nennt sich München Zuschlag), wenn überhaupt 70-100€ / Mtl (bei Münchner Mieten ein nicht nennenswerter Betrag, aber gehört trotzdem erwähnt).

          Es mag durchaus Arbeitgeber geben, die etwas mehr zahlen, aber das ist eher ein sehr geringer Teil der gesamten Arbeitnehmer in München.

          Ich lerne so viele Leute kennen, die kommen aus dem Osten hier her, arbeiten für 2000€ – 2200€ brutto (das klingt erstmal viel für die) und bilden sich ein, es geschafft zu haben.
          Das sind dann genau die Leute, die nach etwa 6 Monaten ihre Miete nciht mehr zahlen können, und sich ab da immer mehr und mehr verschulden… hauptsache in München zu sein um sich etwas einzubilden.

          Meine Persönliche Meinung:
          Jeder der vor hat, nach München zu ziehen (ich setzte eine abgeschlossen Ausbildung bzw. Studium voraus), sollte KEINEN Job annehmen, bei dem das Nettogehalt (Single) unter 1700€ liegt. Sollten Sie Kinder planen, braucht es ab 2500€ netto aufwärts, sofern sich einer um das Kind kümmern soll / möchte.

          Enger bekannter, seit über 5 Jahren als Zahntechniker beschäftigt (ebenfalls ausgebildet in diesem Beruf), Gehalt: 2000 € brutto.
          Seit dem er ein Kind hat, machen beide auf H4, weil es sich nicht lohnt zu arbeiten. Wenn er Vollzeit arbeitet und seine Frau Teilzeit, haben sie mit H4 mehr. Geht die Frau auch Vollzeit arbeiten, geht der “Mehrverdienst” für den Kindergarten drauf. Is also für die Katz!

          3 zimmer, 1200 € kalt (1500 € warm) aktueller Beitrag:
          http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.muenchner-tuerke-diskriminiert-mathias-kriegt-eine-wohnung-zafer-nicht.48ca1902-b4af-4384-b9c0-0c2138d254e9.html

          (mir geht es mehr um den Preis, weniger um den eigentlichen Inhalt der Story).

          Werten Sie meinen Beitrag nicht als angriff, sondern eher als eine art Gegendarstellung.

          Ich freue mich auf Ihre Antwort :-)

          • Moep - 25. März 2013

            Hallo Maki,

            Danke für Ihren Kommentar und die Warnungen an die, die in München Kinder bekommen möchten ;-) Und nein, ich wohne nicht in München und habe daher leider auch keine Infos aus erster Hand.

            Die Geschichte mit dem Wohnungszuschlag kenne ich, wie Sie schon schreiben, aus dem öffentlichen Dienst und einem Bekannten bei einem Privatunternehmen. Dazu höre ich nicht zum ersten Mal, dass größere Arbeitgeber, die z.B. deutschlandweit aktiv sind, den gleichen Job in München besser bezahlen als in “den neuen Ländern” oder anderswo. Was letztendlich auch nichts anderes ist als ein “Münchenbonus”. Korrigieren Sie mich bitte, wenn Sie andere Erfahrungen gemacht haben.

            “Ich lerne so viele Leute kennen, die kommen aus dem Osten hier her, arbeiten für 2000€ – 2200€ brutto (das klingt erstmal viel für die) und bilden sich ein, es geschafft zu haben.”

            Bei aller Liebe, aber auch nicht studierte Berufe wie Krankenpfleger verdienen “im Osten” mehr als 2000€ Brutto. Über Reinigungskräfte brauchen wir uns ja an dieser Stelle leider nicht unterhalten.. Für die wären 2000€ brutto sicher viel.

            Und mal fernab des Protokolls: Die Mieten in München sind krank und in dieser Höhe nicht mehr gerechtfertigt. Sicher spielt dort auch künstliche Verknappung eine gewisse Rolle. Wie Sie da zeigen, 1200€ kalt für 3 Zimmer. Das ist lächerlich. Man bekommt einfach das Gefühl nicht los, dass das nicht auf Dauer so bleiben kann.

            Grüße,

            Moep

          • maki - 25. März 2013

            Danke für Ihre Antwort.

            Ich glaube dass ich mich bezüglich der “leute aus dem osten” etwas falsch ausgedrückt habe.

            Mir ist bekannt dass dieses Gehalt auch im Osten gezahlt wird. Ich habe eher die Leute ansprechen wollen, die im Osten weniger als 2000€ brutto verdienen.

            Wollte ich nur mal richtigstellen :-)
            War keineswegs irgendwie abwertend gemeint.

          • Moep - 25. März 2013

            Hallo Maki,

            Das soll jetzt auf keinen Fall in eine “Ossi-Wessi” Debatte ausarten. Wenn mein Kommentar irgendwie anklagend klang, dann lag das wohl eher daran, dass ich das noch vor dem Mittagessen geschrieben habe ;)

            Wenn Sie aus München kommen, wie hoch schätzen Sie den mittleren Preis pro m² kalt in München? Und meinen Sie nicht auch, dass es merkwürdig ist, dass das Phänomen schon seit langem anhält und einfach nicht nachlässt? Ich meine, man könnte ja mal neue Wohnungen bauen und nicht nur Luxussanierungen vornehmen. Dass das geschieht ist jedenfalls mein Eindruck, wenn man diverse Berichterstattungen auch aus dem öffentlich rechtlichen Rundfunk sieht.

            Viele Grüße,

            Moep

          • maki - 25. März 2013

            Gut das wir das Ost-West geklärt haben :)

            Um die Luxussanierungen geht es mir gar nicht. Das ist das Problem: die werden medial hoch gepuscht. Es sind wirklich einige Häuser dabei, aber die machen die Katze auch nicht fett :)

            Anmerkung:
            Wobei das Wohnhäuser sind, die in TOP LAGE stehen! Selbst mir entzieht es sich der vorstellungskraft, wie da ein Mieter darauf pochen kann, auch weiterhin in 4 Zimmern, 100qm² für 700€ warm zu wohnen (nur weil er es seit bereits 25 Jahren macht) ebenfalls ein aktueller Fall.

            Wo ich persönlich die Probleme sehe:
            1. Dort wo noch Wohnungen entstehen (neubau), sind es meistens Eigentumswohnungen (hier brauche ich wohl keine Preise nennen). der große Teil kann sich diese jedoch nicht leisten und auch an eine 50 Jahres Finanzierung ist wohl eher nicht zu denken. es werden also gar nciht so viele Mietwohnungen gebaut (Wohnungen ja, soweit noch Platz im Stadtbereich ist, aber keine Mietwohnungen).

            In meiner Fa. (Arbeitgeber) wird derzeit ein Umzug geplant, nach außerhalb, München Gürtel, weil die Fabrik hier abgerissen werden soll, um Platz zu schaffen für Wohnungen (obwohl das Gebäude unter Denkmalschutz steht). Es werden aber auch hier wohl wieder Eigentumswohnungen entstehen…

            2. Der zuzug an Menschen ist zu hoch!
            Warum?
            Weil ein sehr großer Teil meint, hier ordentliche Geld verdienen zu können. Das tuen einige bestimmt auch. Jedoch auch nur die, die bei BMW & Co arbeiten (München hat 1.,3 Millionen einwohner, davon arbeitet ein Promillebereich bei BMW & Co).
            Es kann nun mal nicht jeder bei BMW arbeiten (alle können es schaffen, nur eben nicht jeder :) )

            3. Sozialwohnungen werden ausgenutzt.
            Sofern man irgendwann mal eine bekommen hat und sich die persönliche Situation bessert, sollte man diese wieder frei geben. Das tuen die meisten aber nicht.

            4. Geförderter Wohnbau / Mietpreis (München Modell) :
            Soll / Muss ausgebaut werden.

            5. Wohngeld
            Obwohl München bereits die höchste Stufe hat, ist es einfach zu wenig, und sehr viele fallen wegen ein paar Euro zu hohem Einkommen “durchs Raster”.

            Aktuelles Beispiel (letzte Woche) bezüglich ihrer Frage zum qm Preis / kalt:
            Normale Lage, 2 Zimmer Whg, 47qm², 730€ kalt (also gute 15€ kalt). baujahr 1970/80er Jahre.
            Im ganzen Stadtviertel sind insgesamt 33 Mietwohnungen laut Immobilienscout “frei”, von denen fallen jedoch 13 bereits in die Kategorie “Luxus”, sprich ab 2500€ kalt (das nenn ich dann mal nicht mehr Mietwohnung) .

            Viel besser / anders, sieht es in den anderen , “normalen” Stadtvierteln nicht aus.
            14-16€ kalt / qm ist “normal”.

          • Moep - 25. März 2013

            Hallo Maki,

            Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn! Wenn es stimmt was Sie sagen und es werden zwar Wohnungen gebaut, diese aber hauptsächlich als Eigentumswohnungen verkauft, dann hat (sicher nicht nur) München ein Problem.

            Aber vielleicht gibt es ja Hoffnung: Wenn in allen Ländern der Eurozone nach und nach die Immoblasen geplatzt sind, wird sicher irgendwann auch Deutschland drankommen. Und dann geht es bestimmt mit den Mieten auch wieder abwärts ;-)

            Grüße von Frauenkirche zu Frauenkirche!

  • Otto Normalerbrecher - 24. März 2013

    Vermögen ist nicht nur eine Sache des Geldverdienens. Es ist eine Frage der Einstellung.

    Wenn eine Gesellschaft konsumorientiert ist, immer die besten Autos und das neueste Handy haben will, dann kommt eben nichts zusammen. Gesellschaften welche Scheidungen fördern, welche nur aus Alleinerziehenden und zahlenden Ex Männern bestehen können auf keinen grünen Zweig kommen. Und erst recht kann es mit dem Vermögen nichts werden wenn man sein Geld Banken und Versicherungen nachwirft, statt selbst mal EINE WOCHE IN SEINEM LEBEN über Geld und Geldanlage nachzudenken.

    Menschen in anderen Ländern haben zum Geld eine andere Einstellung. Sie verdienen etwas weniger als wir, dafür werfen sie es nicht zum Fenster hinaus. Sie leben in geldsparenden Familien und Generationenverbänden. Sie borgen untereinander Geld, in Deutschland schafft der Großvater das Geld für 1% Zinsen aufs Konto und der Enkel bekommt es für 6% Zinsen von der Bank zurück.

    Deutsche bleiben in Geldangelegenheiten ein ganzes Leben lang auf dem Niveau eines Kleinkindes stehen. Sie drängen geradezu nach Bevormundung. In keinem anderen Land gibt es so eine Finanzverarsche, allein die Abzocke über den Graumarkt, und das schon über Jahrzehnte, ohne dass die Leute mal irgendetwas schnallen.

    • Marrei - 24. März 2013

      @otto normal…
      Deine Aussagen treffen für mich voll in’s Schwarze !

  • Thomas - 24. März 2013

    Hallo Steffen,
    zunächst muss ich mich einmal für die vielen mir wichtig gewordenen Artikel bedanken. Dein Blog ist wirklich informativ und dank der Quellen Referenzen auch authentisch.
    Zu obigen Artikel Teilen jedoch fehlt mir der “Glaube” ( nicht der Quellen wegen ) sondern nur bezogen auf die Korrektheit Daten und deren Schlussfolgerungen.
    Denn ich sehe nicht das zb Barwerte der staatlichen Rentenversicherungen kommender Ansprüche hier berücksichtigt worden wären , es macht ja im Vergleich vermutlich einen wesentlichen Unterschied ob jemand selbst anspart ( im obigen Netting ja somit enthalten ) oder ob er dazu durch ein Rentensystem gezwungen wird und das oben nicht mitberücksichtigt wird.
    Ich schließe das daraus das in der Grafik ( Verteilung Nettovermögen ) ca 30-50% in DE keine (nennenswerte ) Rentenversicherung haben <30% ( fast gar nichts ) und bis 50% <50k € . Kann nicht sein oder dann wäre DE echt am Ar… ? Und damit hinkt auch schon der Vergleich mit anderen Staaten den dort gibt es ja andere Renten und Beitragssysteme und Vorsorgen.
    lg aus Wien

    PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. ;)

    • Querschuss - 24. März 2013

      Hallo Thomas,
      ich gehe mal davon aus, dass die Ermittlungsmethode des Nettovermögens bei allen teilnehmenden Zentralbanken der Eurozone gleich war. Es soll ja noch ein zusammenfassender Bericht der EZB folgen. Die Unterschiede resultieren wohl vor allem aus dem niedrigen Anteil an Immobilienvermögen der Deutschen von nur 44,2% der privaten Haushalte, während es in Spanien 82,7% waren, in Italien 68,4%.

      Insofern würde ich den Barwert der deutschen staatlichen Rentenversicherung nicht überbewerten, die durchnittliche Eckrente sinkt und sinkt, hilft beim Erwerb einer Immobilie nicht weiter und die Masse künftiger Rentner wird in der Grundsicherung landen.

      Gruß Steffen

    • Eclair - 26. März 2013

      Barwerte der gesetzlichen Renten- und Pensionsansprüche sind in der Bundesbank-Studie nicht berücksichtigt.

  • paernu - 24. März 2013

    @Steffen
    Super das du die studie aufgearbeitet hast.
    Eine Sache fehlt mir allerdings. Der Riesenexporterfolg der deutschen industrie hat fuer den deutschen Staat zu Rekordhohen Steuereinnahmen gefuehrt. Wenn ich mir ansehe das der Sozialetat am Bundeshaushalt mit Abstand der groesste Posten ist, dann fliesst ja wieder an die unteren Schichten zurück. Ähnliches gilt auch für die Haushalte der Kommunen und Länder. Überall Umverteilung unter politischer Ägide troztdem gibt es unbestreitbar ein Verteilungsproblem. Für mich ist das ganze System krank, als Selbstständiger arbeite ich wie bekloppt und gelte per Steuerbescheid erstmal als Besserverdiener, aber wenn ich mir nach Abzug der Gesamtbelastung und aller direkten und indirekten Steuern die ich zahle ansehe was bleibt, dann frage ich mich was soll das alles.

    Eine andere Sache beschäftigt mich auch schon länger. Ander Länder haben auch grosse Exporterfolge z.B. Norwegen, China etc diese Staaten bauen Devisenreserven also Vermögen auf. Warum ist das bei uns nicht so, der ganze Gewinne geht doch nicht an die paar Superreichen in D. Da müsste doch beim deutsche Staat was hängenbleiben oder überweisen die das alles nach Brüssel als Tribut.

    • Querschuss - 24. März 2013

      Hallo Paernu,
      “das ganze System ist krank” …richtig.

      Exporterfolge sind umso besser, wenn man eine Währungsunion mit schwachen Partnern eingeht und mit der für Deutschland unterbewerteten gemeinsamen Währung man noch besser exportieren kann. Gleichzeitig können Produktionsspitzen mit prekär Beschäftigten (Leiharbeiter) abgepuffert werden. 2 Jahrzehnte ohne Realohnsteigerungen halfen ebenfalls die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, besonders wenn die Partner in der Eurozone höhere Reallohnsteigerungen realisierten, obwohl deren Leistungsfähigkeit es nicht hergab. Ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht ist ein wichtiges volkswirtschaftliches Ziel, sinnfrei bzw. verlogen ist es ein Exportüberschuss zu wollen und gleichzeitig Kreditfinanzierung und Defizite der Anderen zu verteufeln.

      Eine DM hätte wegen der Aufwertung niemals solche Leistungsbilanzüberschüsse hervorgebracht, so wie auch hohe Reallohnsteigerungen unter dem Euro die Lohnstückkosten so hochgetrieben hätten, dass die Wettbewerbsfähigkeit gesunken wäre und sich die Einseitigkeit des Exportmodells hätte umstellen müssen, hin zur Binnenwirtschaft, was höhere Einkommen auch ermöglicht hätten.

      Im Artikel stehen sie ja die 7,221036 Millionen Leistungsempfänger aus Alg1, Alg2 und Sozialgeld im Februar 2013, da sind diverse dabei, wo sich Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung entledigt haben oder gar Aufstocker u.a. prekär Beschäftigte, die trotz Arbeit Sozialleistungen beziehen müssen. Man kann es so sehen, der Sozialstaat subventioniert die Wirtschaft oder auch so, der Sozialstaat sichert den sozialen Frieden. Zwischen beiden Sichten liegt nicht allzuviel.

      Die Währungsreserven stiegen ja siehe:
      http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/Zeitreihen_Datenbanken/Makrooekonomische_Zeitreihen/its_details_value_node.html?tsId=BBK01.EU8137&listId=www_s201_b12

      Natürlich nicht so wie in China, warum, weil ein großer Teil des Exportüberschusses in der Eurozone insbesondere mit Frankreich realisiert wurde, was primär im positiven Target2 Saldo aufschlug, nachdem sich privates Kapital sich aus der Finanzierung der Defizite Fr. It. Sp. Gr. usw. zurückzog. Die Target2 Position ist ja der größte Aktiva-Posten der BUBA.

      Gruß Steffen

      • Georg Trappe - 25. März 2013

        Ersteinmal vielen Dank fuer diesen Artikel. Und dann noch fuer diesen diesen Satz:
        “Ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht ist ein wichtiges volkswirtschaftliches Ziel, sinnfrei bzw. verlogen ist es ein Exportüberschuss zu wollen und gleichzeitig Kreditfinanzierung und Defizite der Anderen zu verteufeln.”
        Fett gedruckt in Grossbuchstaben sollte man diesen Satz jedem Wirtschaftspolitiker solange um die Ohren schlagen, bis er ihn im Schlaf auswendig aufsagen kann. Und das, was auf der Ebene der Volkswirtschaften ein Verbrechen ist, ist natuerlich auf der Ebene der Firmen und Individuen kein Scherz. Denn eine Wirtschaftspolitik, die im innern einer Volkswirtschaft ewige Gewinner regelrecht zuechtet, fuert genau zu den Verteilungen, wie sie im Artikel bzw. der BUBA Studie dargestellt sind. Und eine Entwicklung hin zu einem Verhaeltnis von Durschnitt zu Median von 195200/51400=3,8 stellt ganz eindeutig die Legitimationsfrage. Denn es zeigt auf, dass eine solche Wirtschaftspolitik nicht im Interesse von Mehrheiten ist.
        Viele Gruesse nach Berlin
        Georg Trappe

        • MartinR - 26. März 2013

          da stimme ich Dir volll zu, Georg.

          Gestern der Thementag auf 3Sat zum Thema Reichtum/Armut war gut. Speziell wer Michael Moore’s Film über die “Zustände” in den USA gesehen hat, kommt an der Legitimationsfrage nicht mehr vorbei; Piloten, die Blut spenden, weil sie sich was dazu verdienen müssen…

  • Häschen - 24. März 2013

    Es kann der breite Teil der Bevölkerung gar nicht partizipieren. Der Beginn der großen Umverteilung ist 10 Jahre her und hat auch grad mal so ca. 5 Jahre gedauert – mein Informationsstand.

    Der ‘Westen’ Deutschlands allein betrachtet liegt noch ganz gut und nahe bei Österreich. Bei uns ist die Verteilung noch etwas schiefer, aber Österreich ist lange den Weg gegangen, die Vermögensverteilung durch Zuwanderung derform zu manipulieren, dass die ärmeren im Eck der Zuwander zu finden waren. Zumal wir an sich eine Vielvölkerstaat sind, die früher zugewanderten sind in der Verteilung eher nicht ganz links zu finden.

    Ausnahmen bestätigen die Regel und gibt sehr viele geschäftstüchtige Zuwanderer grad im Klein- und Mittelstand, aber das Gros hat mal Aufholbedarf insbesondere sind die nicht Österreicher eher konsumfreudig.

    Unsere Statistiken sind immer gut. Alle Skipisten die breiter sind als 10m sind doppelt gezählt, das hat zu einer Explosion der Schipistenkilometer geführt und zu einer Diskussion über exzessive Zerstörung der Umwelt aufgrund der Ausweitung des Schipistennetzes.

    Unsere Bevölkerung wächst. Bei uns ist es üblich, dass sowieso jeder gegen jeden, jeder für sich aber sicher gegen alle anderen ins Feld zieht mit oder gegen wem mit wem auch immer. Das dürfte den Einwanderern das Gefühl geben sie sind akzeptiert und bestens integriert insbesondere im Geschäftsleben – Integrationsmodell das funktioniert. Wenn die eigene Bevölkerung desintegriert ist, dann fällt es nicht auf dass andere nicht integriert sind. Das nennt man bei uns liberal.

    Zurück zu .de. Ein wenig Vorsicht ist geboten (späte 90er und letzte Dekade) in der historischen Betrachtung. Selbst mit bester Absicht (die ich nicht unterstellen kann) wäre es zu kaum einen Vermögenszuwachs in der Breite gekommen. Deutschland ist aus einer geschwächten Position herausgegangen aus den 90ern. Österreich hat im Vergleich ein enormes Aufholpotential gehabt und auch genutzt.

    Österreich hat keine großen Industrien … wir sind eher froh, wenn wir Autoimporte können ausgleichen und rohstoffabhängig sind wir sowieso. Bei uns gab es Jahrzehnte nichts zu holen und der Kampf ums Wasser ist noch nicht entschieden. Internet hilft einem kleinen Land mehr als einem großen.

    .de: Die Summe der Vorkommnisse. Geschäftsmodell Export + Dominanz der Internationalen Großkonzerne + Kapitalkonzentration in ‘Frankfurt’ riecht nach Ausverkauf. Hartz iV allein von der Idee her (ohne die Exzesse entstanden durch die typisch deutsche Perfektion bei der Organisation) war vermutlich ein Weg schlimmstes zu verhindern. Es hat die deutsche Bevölkerung direkt mehr betroffen. Egal wo man hinschaut, die Globalisierung ist der Fluch.

    Das kann sich wohl mit den Jahren rentieren, denn man wird ganz einfach eine Generation (unsere) überspringen und die Nachfolgegeneration einfach wieder reicher werden lassen oder eben es geht sich nicht mehr aus. Die Frage ist wer, wenn alles blüht und gedeiht im Importland das Geschäft macht … das dauert.

    Es gibt sehr viele Faktoren die, die Verteilung mitbeeinflussen. Bei uns gab es schon immer 25% Steuer auf Kapitalerträge, jetzt auch auf Aktiengewinne (Wiederverkauf nach einem Jahr war früher steuerfrei). Wir sind an die kalte Enteignung gewohnt, sonst kauft überhaupt keiner mehr etwas in der Realwirtschaft. Andererseits verhindern wir damit den Zufluss in den Vermögenskreislauf aus dem bei uns jeder Zugriff systematisch blockiert ist. Aktien kaufen wir kaum und jetzt schon gar nicht mehr. War möglw. kein Fehler. In .de war der gepushte Finanzsektor mit ein Treiber für die kurze Periode der Umverteilung, angeblich insbesondere in 2002 bis 2005. Die Exporterfolge in .de haben sich ja erst ab 2010 wirklich eingestellt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es schnell egal wo in Europa zu einer Stärkung des Mittelstands kommt, wenn überhaupt jemals wieder.

    • Holly01 - 25. März 2013

      @ Häschen :
      “Die Summe der Vorkommnisse. Geschäftsmodell Export + Dominanz der Internationalen Großkonzerne + Kapitalkonzentration in ‘Frankfurt’ riecht nach Ausverkauf. Hartz iV allein von der Idee her (ohne die Exzesse entstanden durch die typisch deutsche Perfektion bei der Organisation) war vermutlich ein Weg schlimmstes zu verhindern. Es hat die deutsche Bevölkerung direkt mehr betroffen. Egal wo man hinschaut, die Globalisierung ist der Fluch.”
      .
      Ausverkauf?
      Vielleicht ist das so geplant gewesen. Wir investieren Arbeit, die nicht adäquat bezahlt wird und produzieren Waren, die über Finanzierungen und Bürgschaften durch ein günstiges Umfeld so billig auf den Markt kommen, daß wir die Käufer wirtschaftlich an die Wand drücken.
      Jemandem etwas zu verkaufen ist ok.
      Käufe von jemandem zu finanzieren ist ok.
      Jemandem die Käufe bei sich selbst exessiv zu finanzieren ist ziemlich dämlich.
      Ware geliefert und vorfinanziert, Geld als Versprechen verbucht. So etwas geht nur auf kurze Sicht.
      Wir haben das “Geschäftsmodell” Ende der 90er noch einmal einem upgrade unterzogen.
      Um sicher zu gehen, daß die Differenz aus Halbgütern und Zahlungsversprechen maximal ist, haben wir einen guten Teil der Arbeiterschaft abgekoppelt vom Verdienst.
      Vom Produktionsgewinn hat schon der Kohl nach der Wnde alle abgekoppelt, aber direkt den Verdienst zu streichen und nur noch Essensmarken auszugeben (H4) das war der Schröder.
      Ob es geplant war, daß DE dadurch als eines der wenigen Länder in der EU eine industrielle Basis behält, kann man dahingestellt lassen, ich halte das für ein Versehen.
      Klar ist aber in jedem Fall :
      Müssen die Zahlungsversprechen, die Waren und die Finanzierungen abgeschrieben werden, dann ist DE vollständig verarmt.
      Einen umfassenderen Ruin kann man nicht herbeiführen.
      Alleine das Risiko die ganze Zeit (25 Jahre) aufzubauen war nicht fahrlässig sondern absolut bescheuert.
      Da hilft es auch nicht mit wenigen anderen Ländern im gleichen Boot zu sitzen.
      Die Menge der Staaten hat gerade einen maximalen Zugewinn erreicht und hat am fortführen des ganzen Modells keinerlei Interesse.

  • Stefan E. - 24. März 2013

    Vergl. Forschungsbericht von Dr. Birg aus 2002, Zitat: “Deutschland hat die wirtschaftlich 50 besten Jahre hinter sich. Jetzt kommen 50 schlechte Jahre…”.
    So what? Damit ist doch alles gesagt, oder?

  • Taste - 25. März 2013

    Zu Steffens Thema ganz grundsätzlich passt auch das folgende:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-erhielt-mindestens-14-Millionen-Euro-Steuergelder-1828135.html

    So kann man die Arbeitslosenquote auch gut kleinhalten. Steuergelder finanzieren schlecht zahlende Unternehmen…

  • Heinz Göd - 27. März 2013

    Ja, eine notwendige Analyse.
    Wenn mensch sich die Zeitreihen ansieht:
    Schaubild der Deutschen Bundesbank (nicht inflationsbereinigt)
    http://members.aon.at/goedheinz/GOD_Deutsch/Archiv/Wirtschaft/ArbBIPKap_DB.jpg
    Schaubild der Arbeitslosigkeit in D seit 1960
    http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosenstatistik#Entwicklung_der_Arbeitslosenquote_in_Deutschland
    Verlauf von Wirtschaftswachstum und Staatsausgaben
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,grossbild-1374973-594654,00.html
    so könnte mensch zur Ansicht kommen,
    dass die Krise ca.1975 begonnen und
    eigentlich nie aufgehört hat
    - Schröders ‘Reformen’ (Agenda 20??) waren der untaugliche Versuch, die lahmende Wirtschaft wieder flottzukriegen.
    Dass Wirtschaftsysteme mit Geld und Zins von unten nach oben umverteilen, das war schon vor 3000 Jahren so -
    lese ich aus dem ‘Erlaß-Jahr des Moses’(3.Mose 25,10) heraus.
    (http://www.bibleserver.com/)
    Prof.Dr.Kremer liefert dazu die Theorie
    http://www.deweles.de/files/mathematik.pdf
    http://rheinahrcampus.de/fileadmin/prof_seiten/kremer/applets/DynamicAnalysis/AppletDynamicAnalysis.html
    und kommt zu dem Schluss:
    “Alternativen zu unserem zinsbasierten Finanzsystem
    sollten ernsthaft diskutiert, entwickelt, experimentell erprobt
    und schließlich umgesetzt werden.”
    Überlegungen zu alternativen Wirtschaftssystemen
    gibt es bereits, eine Zusammenstellung ist auf
    http://members.aon.at/goedheinz/GOD_Deutsch/Zusammenarbeit/IQOAsD.html
    Vielleicht ist das richtige noch nicht dabei,
    dann müssen wir eben noch weitersuchen -
    - ein ‘Plan B’ kann in der heutigen Lage sicher nicht schaden.