Erosion auch der Wertschöpfung

von am 1. März 2012 in Allgemein

Der griechische Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe (Purchasing Managers’ Index – PMI) ist nach den heutigen Daten von Markit Economics im Februar 2012 auf den tiefsten Stand seit Beginn der Datenerhebung im Mai 1999 gefallen. Der PMI fiel im Februar auf 37,7 Punkte und dies fügt sich nahtlos ein, in die Reihe der anderen Daten die den Niedergang Griechenlands dokumentieren. Ein PMI-Index von über 50 Punkten deutet auf einen Expansionskurs im Verarbeitenden Gewerbe hin. Indexstände von unter 50 Punkten signalisieren dagegen eine Schrumpfung im Verarbeitenden Gewerbe.

Die Entwicklung des griechischen PMI für das Verarbeitende Gewerbe seit Januar 2005 bis Februar 2012 im Chart. Im Februar 2012 sank der PMI auf 37,7 Indexpunkte und damit auf den tiefsten Stand seit der Erhebung des PMIs. Im Vormonat notierte der PMI bei 41,0 Indexpunkten und im Vorjahresmonat bei 42,8 Indexpunkten. Seit unglaublichen 30 Monaten in Folge befindet sich der PMI unter 50 Indexpunkten und signalisiert damit einen chronischen Schrumpfungskurs im Verarbeitenden Gewerbe.

Der griechische PMI resultiert aus einer Befragung von 350 Unternehmen in Griechenland. Die Ergebnisse beim Auftragseingang, beim Produktionsoutput und auch die Beschäftigungskomponente verschlechterten sich im Februar dynamisch. Bemerkenswert, auch die Exportaufträge schrumpfen, bereits den 6. Monat in Folge und im Februar 2012 besonders kräftig. Noch schlimmer, im Februar sinkt der Beschäftigungssubindex um die kräftigste Rate seit März 2009. Immer mehr griechische Hersteller beklagen mangelnden Zugang zu Krediten und Probleme bei der Rohstoffe-Beschaffung wegen der verlangten Barzahlungen. Alle Subkomponenten aus der Befragung stehen für eine erneute Zuspitzung der Lage beim Verarbeitenden Gewerbe.

Dabei ist gerade die fehlende Leistungsfähigkeit der griechischen Wirtschaft das Problem! Aber in Folge des Spardiktats der Troika, der ausgelösten Einkommens- und Konsumschrumpfung wird das Problem der fehlenden Leistungsfähigkeit auch noch mit noch weniger Leistungsfähigkeit beantwortet. Nicht nur die Stimmung der Befragten Einkaufmanager ist im Abgrund und weist auf die weitere Verschlechterung der Lage hin, auch die bisherigen harten belastbare Daten aus der Realwirtschaft dokumentieren die anhaltende Abwärtsspirale. So sank der Output der griechischen Industrie im Dezember 2011 um -32,01% zum Hoch:

Der saisonbereinigte Output der breit gefassten griechischen Industrie (Bergbau, Energie- und Wasserversorgung sowie Verarbeitendes Gewerbe) von Januar 1995 bis Dezember 2011 im Chart. Der saisonbereinigte Industrieproduktionsindex sank im Dezember 2011 um -2,41% zum Vormonat, auf 71,61 Indexpunkte. Damit lag der Output der breit gefassten griechischen Industrie weit unter dem durchschnittlichen Niveau von 1995 (um -13,03%), dem Beginn der Datenreihe. Seit dem letzten Hoch im Januar 2007 brach der Industrieproduktionsindex um -32,01% ein.

Es ist eben nicht so, dass der private Konsum in Griechenland der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft nach unten hin angepasst wird und damit ein Leben über die Verhältnisse beendet wird, sondern die Maßnahmen der Troika führen zu einer Abwärtsspirale, wo Einkommen, Konsum, Investitionen und Wertschöpfung zusammen Hand in Hand sinken. Eine Strategie die zu noch weniger wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit führt wird allerdings Scheitern! Zum Anfang des Jahres 2012 scheint sich dieser Befund der Abwärtsspirale sogar noch zu verstärken. Die sinnentleerte Strategie der Troika wird in einem Waterloo der Neoliberalen münden und beim angerichteten Schaden geht es nicht nur um  368 Mrd. Euro griechische Staatsschulden, sondern auch um ein bankrottes griechisches Bankensystem mit einer Bilanzsumme von 466,7 Mrd. Euro und eine immens aufgeblasene Bilanz der griechischen Zentralbank mit 169,6 Mrd. Euro an Forderungen und Verbindlichkeiten, darunter die Target2 Verbindlichkeiten in Höhe von 107 Mrd. Euro. Ebenfalls zu erwähnen gilt, die zusätzlichen 277 Mrd. Euro an außerbilanziellen Assets (off – balance – sheet items) der griechischen Zentralbank. Monat für Monat steigt weiter die Wahrscheinlichkeit eines Kollapses in Griechenland und Monat für Monat werden die angerichteten Schäden auf Grund der falschen Strategie weiter maximiert.

Quelle Daten: Markiteconomics.com/Press Release: Markit Greece Manufacturing PMI Februar 2011, Statistics.gr/PDF Pressmitteiliung Industrieproduktion Dezember 2011

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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14 KommentareKommentieren

  • Roland - 1. März 2012

    Es ist jetzt praktisch nicht mehr vorstellbar, dass dieser wirtschaftliche Zusammenbruch in Zeitlupe keine politischen Folgen haben wird.
    Es riecht verdammt nach Griechischem Frühling, nach griechischer Revolution mit einer radikalen Expropriation der Expropriateure.
    (auf deutsch: Enteignung der Ausbeuter – respektive Enteignung der Reichen)

  • M.E. - 1. März 2012

    Aus dem ganzen Schlamassel resultiert ja ein weiteres, langfristig sehr folgenschweres Schlamassel: der Exodus von immer mehr hochgebildeten jungen Menschen.
    Ich habe vor einiger Zeit zwei TV-Dokumentationen über diese Problematik in Portugal gesehen. Da ging es um die enorme Auswanderung junger hochqualifizierter Menschen nach Angola und Brasilien, zwei ausgesprochenen Boomländern. Architekten, Ingenieure usw, die in Portugal zur Zeit kaum Stellen finden, treffen in den ebenfalls portugiesisch sprechenden Boomländern einen extrem lukrativen Stellenmarkt. Die Zahl der Emigranten aus Portugal allein in diese beiden Länder geht schon in die hunderttausend. Für Portugal eine ungeheure Menge. Und viele wollen für immer in ihrer neuen “Heimat” bleiben.
    Trotz Sprachbarriere ist diese Problematik in Griechenland kaum geringer und nimmt weiter zu. Und wird einen ohnehin nicht sehr wahrscheinlichen wirtschaftlichen Wiederaufstieg der Sorgenländer noch unwahrscheinlicher machen.

  • M.E. - 1. März 2012

    So fühlt sich die Krise für die Menschen konkret an:

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/schuldenkrise-in-griechenland-setzt-sich-der-hunger-fest/6273708.html

    Bald helfen nicht mal mehr 80% Schuldenschnitt für ALLE Gläubiger. Das läuft auf einen Totalschnitt hinaus.
    Und dann ist die griechische Wirtschaft immer noch nicht welttbewerbsfähig.

  • M.E. - 1. März 2012

    Noch mal ein anderer Gesichtspunkt: es wird immer wieder vorgeschlagen von Politikern und Wirtschaftsfachleuten, Griechenland könne doch massiv in den Solarstrommarkt einsteigen und z.B. Deutschland mit Solarstrom beliefern.
    Hört sich toll und plausibel an.
    Aber:
    1. Griechenland hat keine bedeutende eigene Solarindustrie, wäre also auf Investitionen ausländischer Solarfirmen angewiesen. Und die werden den Teufel tun und in einem Land mit sehr unsicherer Zukunft investieren.
    2. BEVOR große Mengen an Solaranlagen für den Export errichtet werden, müssen ja zuerst Stromleitungstrassen z.B. nach Deutschland gebaut werden. Das bestehende europäische Netz ist dafür völlig ungeeignet. Für Stromtransporte über 2000 bis 2500 Kilometer benötigt man schon Gleichstromleitungen, weil sonst nicht viel Strom in Deutschland ankommt. Da ja selbst schon der deutsche Netzumbau kaum vorankommt, kann man sich vorstellen, wie viel Zeit der Bau von Gleichstromtrassen über 5 Länder benötigen würde. Bis dahin ist Griechenland 3 mal pleite.
    3. wer soll dieses teure Stromnetz finanzieren? Die Griechen mit Sicherheit nicht. Die deutschen zukünftigen Stromabnehmer? Das würde aber die Strompreise nochmals dramatisch verteuern.
    4. Schon jetzt gibt es ein zunehmendes Problem der Einspeiseabsorbtion für Solarstrom in den Peak-Zeiten im deutschen Stromnetz. Wenn dann noch größere Mengen griechischen Solarstroms dazukommen würden, ohne dass gewaltige teure Speicherkapazitäten zur Verfügung stehen, wäre die Toleranzgrenze des Netzes bald überschritten, zumal ja deutsche Solarstromkapazitäten auch weiterhin dazukommen.
    Bitte jetzt nicht mit “Solargas” argumentieren. Das hätte den vielfachen Preis wie Erdgas.

    Ein schönes Beispiel, auf welch völlig realitätsfremden Niveau Lösungsvorschläge von Politikern und Wirtschaftswissenschaftlern gemacht werden.

  • Frank - 1. März 2012

    Da scheint der schweizer Vermögensverwalter Felix Zulauf in der Neuen Züricher Zeitung vom 9.2.12 mit einem wahrscheinlichen Austritt von Griechenland im Jahre 2012 am Ende wohl Recht zu haben.
    Auch die dort genannten 700 Mrd decken sich in etwa mit Steffens Bericht.

    http://www.zuam.ch/publications/2012_de/zulauf_nzz_2012.pdf

    Ich bin gespannt, was nach den griechischen Wahlen passieren wird.

  • Eurelios - 1. März 2012

    Zu Herr Zulauf.

    In einem Artikel von WiWo am 19.7.2011 sagt er noch viel mehr.

    Das was er damals zum Besten gab spielt sich Heute gerade ab.

    Auszug:

    Wird sich das ändern?

    Viel Hoffnung habe ich nicht. Die Politik hat nicht begriffen, was die eigentliche Ursache des Problems ist. Die politische Führung will die Notenbank jetzt zum Gelddrucken zwingen – ein Schritt, der auf lange Sicht unvernünftig ist. Die EZB wurde von der Politik schon zur Genüge vergewaltigt. Sie musste soviel Ramsch aufkaufen, obwohl sie das nicht wollte. Das ist unglaublich.

    Wird die EZB widerstehen können?

    Ich fürchte nein. Es ist vielleicht nur noch eine Frage von Wochen, bis die EZB zur Kursumkehr gezwungen wird. Wir haben in allen Industrieländern eine miserable politische Führung. Diese Politiker agieren nur noch populistisch.

    …bis es zur Bruchlandung kommt.

    So ist es. Wir stehen vor dem Zerfall der gesamten Finanzarchitektur unseres Systems.

    Ich bin der Meinung er sieht dies ganz richtig. Leider :-(

    Der ganze Artikel hier:

    http://www.wiwo.de/finanzen/vermoegensverwalter-felix-zulauf-zerfall-der-gesamten-finanzarchitektur-seite-5/5139914-5.html

  • Roter Franz - 1. März 2012

    Am 28.2 war im Deutschlandfunk eine Reportage dran, in der der doch ernsthaft über ein Aufbaupaket für GR, geredet wurde.

    GR hat 15 Jahre € Aufbaupakete hinter sich. Hunderte leer stehende Gewerbegebiete landauf, landab. GR ist nicht wettbewerbsfähig, da die Lohnstückkosten seit 12 Jahren hemmungslos gestiegen sind. Schuldenschnitt hin oder her. Die Welt braucht GR nicht, daher die nackte Angst der Bevölkerung. Da lobe ich mir den Monti. Still und ohne langes Gerede wird hier eine Reform nach der anderen umgesetzt. Die Märkte honorieren, das mit einem sinkenden Spread zum 10 Jährigen Bundesschätzchen.

    • Querschuss - 1. März 2012

      Hallo “Roter” Franz,
      “Da lobe ich mir den Monti. Still und ohne langes Gerede wird hier eine Reform nach der anderen umgesetzt. Die Märkte honorieren, das mit einem sinkenden Spread zum 10 Jährigen Bundesschätzchen.” …. Könnte eine leichte Fehlinterpretation deinerseits sein, denn ob die Märkte dies wirklich honorieren bleibt spekulativ, gesichert dagegen ist, dass italienische Banken beim ersten LTRO 116 Mrd. Euro bei der EZB gesaugt haben und nun beim zweiten LTRO 139 Mrd. Euro. Bei dieser totalen Liquiditätsflutung, die selbst die marodeste italienische Bank als Kraftprotz dastehen läßt dürften locker ein paar Milliarden Euro übrig sein, um italienische Staatsanleihen aufzukaufen und damit die Renditen zu senken. Ob Montis “Reformen” nach vorne weisen oder in einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale münden wird sich noch zeigen, zunächst sind die Italiener bereits in einer Rezession.

      Auf dein anderes Posting verkneife ich mir lieber gleich die Antwort!

      Gruß Steffen

  • Harald E - 1. März 2012

    @Roter Franz

    Du bist deiner Zeit vorraus.

    1. April ist in 4 Wochen

  • Eurelios - 1. März 2012

    @ Roter Franz

    Du schreibst:

    Da lobe ich mir den Monti. Still und ohne langes Gerede wird hier eine Reform nach der anderen umgesetzt. Die Märkte honorieren, das mit einem sinkenden Spread zum 10 Jährigen Bundesschätzchen.

    Lob den Monti nicht zu sehr. Das sinken der Spreads hat mE nur mit der irrsinnigen
    Geldpumpe der EZB für die Banken etwas zu tun.

    Leider geht das halt nicht auf die Dauer gut dazu ein guter Artikel bei WiWo:

    http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/banken-anleihe-kauf-im-schneeballsystem/6117846.html

    Habe dem Verfasser darauf eine Mail geschrieben:

    Sehr geehrter Herr Doll,

    Ihr Bericht ;; Anleihe-Kauf im Schneeballsystem ;; bringt es auf dem Punkt wie es gerade in unseren Finanzsystem steht.

    Nämlich grottenschlecht.

    Danke dafür.

    Wie bei jedem Schneeballsystem geht irgendwann der Schnee aus. Sie sind Fachmann wann ist Ihre Meinung nach der

    Schnee alle? In 1, 2,3,4 Jahre oder kann man dies unendlich weiterlaufen lassen in dem man immer größere Schneemengen zuführt?

    Meiner Meinung geht dies nicht weil es irgendwann zu einem Zusammenbruch kommen muß.

    Wäre sehr dankbar für eine Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

    Günter Schmidt

    Seine Antwort kam nach 15 Minuten:

    Sehr geehrter Herr Schmidt

    herzlichen Dank für Ihre Nachricht.

    Ja, das ist die Frage! Unendlich geht es gewiss nicht, irgendwann kommt der ganze Schnee zurück, alles auf einmal mit einer großen Lawine. Aber wann das genau passiert, kann ihnen weder ich, noch ein anderer „Fachmann“ beantworten, fürchte ich. Ich würde es ja auch sehr gerne wissen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Frank Doll

    So sieht es aus Leider :-(

    Bei dem derzeitigem Geldsystem mit seinem auf Zins und Zinseszinzsytem ( das nichts
    anderes ist das Vermögen von Allen von Unten zu den ganz Wenigen da Oben zu
    schaufen) können Reformen, egal welcher Art gar nicht mehr weiterhelfen.

    Das frühere Prinzip ( Sehr gut leben (der Wunsch der Ultrareichen) dafür leben lassen ( die Masse
    der arbeiteten Menschen) gilt schon lange nicht mehr.

    Es ist doch so unser derzeitiges Geldsystem ist im Sterbemodus und alle Maßnahmen
    was jetzt noch unternommen wird zielt nur noch darauf hinaus den jetzigen Geldeliten
    Ihr ;;süßes;; Leben noch weiter zu verlängern auf Kosten der Masse von Menschen
    die ausgepresst werden wie eine Zitrone bis der Saft alle Ist.

  • SLGramann - 2. März 2012

    Hallo Roland,

    “Es ist jetzt praktisch nicht mehr vorstellbar, dass dieser wirtschaftliche Zusammenbruch in Zeitlupe keine politischen Folgen haben wird.”

    Das ist eine wirklich interessante Frage. Wie wird die griechische Bevölkerung mit diesem Niedergang umgehen?
    Wird Merkel überhaupt erlauben, dass in Griechenland im April gewählt wird?

    Immerhin wurde schon ein mal eine Volksabstimmung von Berlin verboten und die für Februar angesetzten Wahlen wurden “verschoben”.

    Wenn es Wahlen gibt, kommt dann eine Linksregierung und der Euroaustritt?

    Wenn Wahlen verboten werden, …..? Man möchte meinen, dass es dafür an der Zeit wäre…

    • dank - 2. März 2012

      “Wenn Wahlen verboten werden, beginnt dann der Kampf mit der Waffe? Man möchte meinen, dass es dafür an der Zeit wäre… ”

      Sollte dies in GR der Fall sein, dann führen die Menschen da einen Stellvertreter(bürger)krieg – auch für uns. Das sollte allen Betrachtern der folgenden unglaublichen Bilder und Reportagen dann wie ein Blitz in die Glieder fahren. Und viele in D werden nicht mit dem Staatwesen in GR sympathisieren, eher mit den Demonstranten – auch wenn uns die Medien eventuell wieder etwas anderen einpflanzen wollen…
      Was das dann für GR (und ebenso für den Euro und Rest von “Euroland”) bedeutet, kann jeder versuchen sich auszumalen.
      Interessant werden dann die Statements unserer hiesigen Politikerkaste und die Verurteilungen. Und durchaus auch, wenn unsrer Mutti samt Co bewusst wird, das ein solches Potential (trotz aller bekannten Unkenrufe) in jedem Land steckt, wenn nur lange genug im luftleeren Raum manövriert wird:
      Reizt die Leute lange genug und es wird reizend.
      Wenn Politiker und Manager die Bevölkerung nicht mehr ernst nehmen, nimmt sich der Ernst der Bevölkerung die Politiker und Manager vor.
      Wenn Gesetzte Politiker und Manager vor einer Haftbarmachung schützen, wird das Volk der Gerechtigkeit genüge tun.
      Wenn konstruktiv nicht geändert werden kann, wird unter Zwang destruktiv gehandelt.
      DEM DEUTSCHEN VOLKE.*
      Den Menschen.
      UNS.

      Das ist doch ebenso, wie viele andere kommende Ereignisse keine Frage des „ob“ – sondern „wann“ und Geduld ist eine Tugend. (3, 5, 10, 15, 25, egal Jahre?)
      Brandbeschleuniger werden ja ständig nachgegossen, nur das brennende Zündholz ist noch nicht in die Mische gefallen.
      Auf unserer Insel der vermeintlich Glückseeligen, fühlen wir uns eben noch richtig save.
      Wir werden sehn, wir werden sehn…

      *stellv. für DEM VOLKE (global) im Kontext bei unserer Mutti, insgesamt gibts da Änderungen die mehr als nur D oder „Euroland“ betreffen.

  • Alexander - 4. März 2012

    Griechenland bekommt als erstes die jahrelangen Ergebnisse der Brüsseler Autokratie zu spüren. Die zwanghafte Harmonisierung der EU Märkte führte dazu, dass die kleinteilige, überwiegend von Familienbetrieben organsierte Wirtschaft, kaputt gemacht wurde. Die EU-mittel aus Kohäsionsfonds etc. hätten sicher in GR hier und da ein paar globale Champions schaffen können (Hafen von Thessaloniki und EU-Warenrampe Süd, spezialisierter Schiffsbau, Handelsflotte etc. Leider hat die korrupte politische elite die Gelder über freunde selbst konsumiert und verteilt. vieles davon ist jetzt in der Schweiz. Der Normalgrieche wurde mit Euro-Einführung gegen (illegale) Billigarbeiter aus Bulgarien und Albanien von der korrupten Unternehmerschaft ausgespielt und darf jetzt die Suppe auslöffeln.
    Die Hilfsgelder für GR sind ja ohnehin Gelder für Banken. Pervers!