Eurozone: schwache Einzelhandelsumsätze

von am 5. Juni 2012 in Allgemein

Im Mainstream wird heute berichte: “die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone sind überraschend gefallen”, nur genaugenommen fallen sie bereits seit Monaten in der Südperipherie der Eurozone und sind vor allem schnödes Ergebnis der verfolgten Agenda, wo Einkommen und Konsum beispiellos schrumpfen und sich die davon ausgehenden negativen Effekte nun auch auf die anderen Länder der EU17 ausbreiten. Eurostat berichtete heute die Daten zu den realen Einzelhandelsumsätzen in der Eurozone für den April 2012, wo es saisonbereinigt und real um -1,0% zum Vormonat abwärts ging und bei den nur arbeitstäglich bereinigten Daten um -2,5% zum Vorjahresmonat. Darunter sind auch die Daten zu den realen Einzelhandelsumsätzen aus Deutschland, Frankreich und der Südperipherie der Eurozone (Portugal, Italien, Griechenland und Spanien), wobei Griechenland und Italien mit den berichteten Daten immer um einen Monat hinterherhinken und diese Daten dokumentieren die “erfolgreiche” Anpassung der PIGS-Länder sogar unter die schwache deutsche Wachstumsrate bei den realen Einzelhandelsumsätzen. “Auf Linie des Verzichtes” der breiten Masse beim Konsum wird wohl auch Frankreich folgen:

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