Globale Vermögenskonzentration in den Krisenjahren 2008-2015 (Teil 1): USA und China sind die großen Krisengewinner

von am 30. Januar 2016 in Allgemein

Die Jahre seit 2008 bis heute sind gekennzeichnet durch eine Reihe verschiedener Krisen. Der Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise folgte die Staatsschulden- und Euro-Krise sowie die Ukraine-Krise, die sich letztlich bedingt durch die Sanktionsspirale zu einer Russland-Krise auswuchs. Und während die Europäische Union noch immer mit der Bewältigung der Flüchtlingskrise beschäftigt ist, hat der Ölpreisverfall den Energiesektor und insbesondere auch jene Staaten in die Krise gestürzt, die in hohem Maße von den Einnahmen aus dem Ölgeschäft abhängig sind. Davon betroffen ist unter anderem Russland. Die vorläufig letzte krisenhafte Zuspitzung ergibt sich aus der abkühlenden Wirtschaft in China, der Abwertung des Yuan und den dortigen Börsenturbulenzen, weil diese Entwicklungen mehr und mehr die ohnehin angeschlagenen Schwellenländer belasten.

Kurz gesagt: Die Jahre 2008-2015 sind Krisenjahre und sie treffen die Volkswirtschaften rund um den Globus in unterschiedlichem Ausmaß mit der Konsequenz einer sich insgesamt abkühlenden globalen Wirtschaft. Gerade auch deswegen ist die Nervosität und Volatilität an den Börsen gestiegen.

Nichts desto trotz sind die Jahre 2008-2015 auch Jahre, in denen das globale Privatvermögen sukzessive, insgesamt aber sogar beträchtlich weiter gewachsen und die Vermögenskonzentration weiter angestiegen ist. Die klassische These der herrschenden neoklassischen Wirtschaftslehre, dass Märkte von sich aus immer wieder ins Gleichgewicht streben und deswegen keine dauerhaften Ungleichgewichte entstehen können, wird von der Realität der letzten Dekade nicht bestätigt. Die Ungleichgewichte haben sich im Zuge der Krisenjahre auf allen Ebenen vergrößert und das gilt ebenso für die Ebene der letzten Profiteure, nämlich für die die Vermögenden.

Starker Anstieg der Privatvermögen – trotz oder gerade wegen der vielfältigen Krisen?

Wie stark sich das globale Privatvermögen seit 2008 vergrößert hat, das verdeutlicht Abbildung 1, die – ebenso wie die folgenden Abbildungen – auf der Basis der Daten aus dem Credit Suisse Global Wealth Databook 2015 (1) erstellt wurden. Bei diesen Daten handelt es sich um Schätzungen.

SLE 01_CS GWD 2015_Globales Privatvermögen 2000-2015Abbildung 1

Wie aus der Abbildung zu ersehen ist, vergrößerte sich das Weltvermögen von 2008 bis 2014 um 59,997 Billionen Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 38 Prozent. Das Jahr 2015 stoppte den Trend. Nach Schätzungen der Credit Suisse schrumpfte das globale Privatvermögen gegenüber 2014 wieder um 12,42 Billionen Dollar.

Vermögenskonzentration auf Länderebene

Die seit 2008 auf Ebene der Länder wieder steigende Vermögenskonzentration ist in Abbildung 2 veranschaulicht. Im Einzelnen ist dort das zusammengefasste Vermögen der – gemessen am Privatvermögen – reichsten 3, 7, 10, 15, 20 und 25 Länder zwischen 2008 und 2015 abgebildet.

SLE 02_CS_Vermögenskonzentration bei Top-25-Ländern 2000-2015_ausführlAbbildung 2

Dabei ist festzustellen, dass ab 2008 das Privatvermögen in den drei reichsten Ländern am stärksten gestiegen oder anders ausgedrückt zunehmend stärker in diesen drei Ländern konzentriert ist. 2015 vereinten sie mehr als die Hälfte des globalen Privatvermögens auf sich, während die Top-10-Länder beinahe 80 Prozent des globalen Privatvermögens repräsentieren. Die Top-25-Staaten kommen 2015 zusammen auf 91,6 Prozent des globalen Privatvermögens. Die übrigen 170 von der UNO anerkannten unabhängigen Staaten kommen folglich auf lediglich 8,4 Prozent des globalen Privatvermögens. Festzuhalten ist allerdings auch, dass die Vermögenskonzentration auf Länderebene nach den Schätzungen der Credit Suisse im Jahre 2000 sogar noch höher war als 2015.

Am linken Rand der Abbildung 2 sind die 25 reichsten Länder im Jahr 2000, am rechten Rand die des Jahres 2015 aufgeführt. In der Rangfolge ist es in diesem Zeitraum, wie ein Blick auf die beiden Listen zeigt, zu einigen Verschiebungen gekommen. China ist beispielsweise von Rang 6 auf Rang 2 gestiegen, Frankreich von Rang 7 auf Rang 5. Deutschland ist hingegen von Rang 4 auf Rang 6 zurückgefallen, Italien von Rang 5 auf Rang 7. Stark zurückgefallen sind gemessen am Privatvermögen auch die Niederlande (von 12 auf 16). Und während Indonesien (Rang 20 in 2015) im Jahr 2000 ebenso wie Russland (Rang 23 in 2015) noch nicht unter den Top-25 auftauchte, ist Argentinien (Rang 21 in 2000) aus der Liste herausgefallen.

USA und China sind die großen Gewinner, die großen Euro-Länder und Japan die Verlierer der Krisenjahre

Umso interessanter ist es deswegen, in welchem Maße die aktuell reichsten Länder von der Vermögensentwicklung in den Krisenjahren nach 2008 profitierten. Abbildung 3 zeigt die Entwicklung des Brutto-Privatvermögens, das heißt des Privatvermögens ohne Berücksichtigung der privaten Schulden, für die neun reichsten Länder ab 2008 bis 2015.

SLE 03_CS_Brutto-Privatvermögen Top-9-Länder 2008-2015_proz VerändAbbildung 3

Angegeben ist in der Abbildung ebenfalls, um wie viel Prozent sich das auf diese Länder entfallende Privatvermögen im angegebenen Zeitraum jeweils vergrößert bzw. verringert hat. Verlierer der Entwicklung sind eindeutig die drei größten Euro-Länder sowie Japan. Im Falle Japans spielt dabei die starke Abwertung des Yen zum Dollar eine Rolle. Denn das globale Privatvermögen wurde für alle Länder in Dollar berechnet.

Der größte Gewinner ist gemessen an der Steigerungsrate China (+87,18 Prozent), in absoluten Zahlen betrachtet sind es jedoch eindeutig die USA. Seit 2008 hat sich der Reichtum in den Vereinigten Staaten um 33,717 Billionen Dollar (+50,69 Prozent) vergrößert. Das entspricht 56,2 Prozent des Anstiegs des gesamten globalen Privatvermögens in diesem Zeitraum. Für China hingegen ergibt sich „nur“ ein Anstieg von 11,538 Billionen Dollar. Das entspricht aber immerhin 19,2 Prozent des Anstiegs des gesamten Weltvermögens zwischen 2008 und 2015.

In der Europäischen Union gibt es ebenfalls einen, das heißt überhaupt nur einen Profiteur, nämlich Großbritannien. Dort vergrößerte sich der Reichtum insgesamt um 6,433 Billionen Dollar beziehungsweise um 54,16%. Insofern ist – mit Blick auf die Anteile von den USA, China und Großbritannien – klar, dass alle übrigen Länder vom Wachstum des globalen Privatvermögens der letzten acht Jahre kaum oder gar nicht profitiert haben. Allerdings war, was ergänzend zu Großbritannien angemerkt werden muss, dort das Privatvermögen im Zuge der Immobilien- und Finanzmarktkrise im europäischen Maßstab auch besonders stark eingebrochen. Das geht auch aus Abbildung 4 hervor, die die Entwicklung des Netto-Privatvermögens, also des um die privaten Schulden reduzierten Brutto-Privatvermögens, für den Zeitraum 2000-2015 zeigt.

SLE 04_CS_Top-10-Länder nach Privatvermögen 2000-2015Abbildung 4

Besonders interessant ist, dass das Netto-Privatvermögen in den USA prozentual stärker als das Bruttovermögen gestiegen ist, was sich den hohen und nahezu unverändert gebliebenen privaten Schulden dort erklärt, worauf in Teil 2 noch eingegangen wird.

In dem Chart ist darüber hinaus auch Spanien aufgeführt, aktuell auf Rang 10 der Liste der reichsten Länder. Für das Euro-Land werden von der Credit Suisse jedoch keine Angaben zum Brutto-Privatvermögen ausgewiesen. Deswegen ist es in Abbildung 3 außen vor geblieben. Das Netto-Privatvermögen ist dort im Zeitraum 2008-2015 jedoch ebenso wie in den anderen drei Euro-Ländern im Chart geschrumpft.

Die Verschiebungen bei den Länder-Anteilen am Weltvermögen 2000-2015

Abbildung 5 zeigt im Detail, wie sich das Privatvermögen in jenen 12 EU-Staaten verändert hat, die im Ranking der reichsten Länder der Welt am weitesten oben vertreten sind. Dänemark, Griechenland und Polen befinden sich nicht mehr unter den Top 25. Wie die Liste der Top-25-Länder in Abbildung 2 (rechts) zeigt, gehörten Griechenland (Rang 23) und Dänemark (Rang 25) im Jahr 2000 noch dazu.

SLE 05_CS_Globales Vermögen_Anteile Top-12-EU-Länder 2000-2015Abbildung 5

In der Legende von Abbildung 5 ist jeweils der aktuelle Rang der EU-Länder angegeben. Es offenbart sich ein klares, allerdings auch ein klar geteiltes Bild.

Die vier reichsten EU-Länder haben über den gesamten Zeitraum betrachtet Anteile von etwa vier bis maximal sieben Prozent am globalen Privatvermögen gehabt. Nach 2008 ging es mit den Anteilen von Frankreich, Deutschland und Italien jedoch stark nach unten, während das Privatvermögen in Großbritannien nach einem steilen Absturz von 2007 auf 2008 zuletzt wieder deutlich gestiegen ist.

Großbritanniens Reiche sind somit, wie bereits gesagt, innerhalb der Europäischen Union die einzigen echten Gewinner der Krisenjahre. Das gilt auch dann, wenn man die Vermögensentwicklung in jenen EU-Staaten in die Betrachtung mit einbezieht, die allesamt einen Anteil am globalen Privatvermögen von jeweils unter ein Prozent haben (siehe Abbildung 5).

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich der Anteil am globalen Privatvermögen in den Euro-Ländern schlechter entwickelt hat als in den in Abbildung 5 aufgeführten Nicht-Euro-Ländern. Das wirft auch ein Schlaglicht auf das Krisenmanagement der Euro-Gruppe in Bezug auf die Staatsschuldenkrise. Insofern lässt sich feststellen, dass sich die Austeritätspolitik nicht nur auf der anderen Seite der Vermögensskala, das heißt bei den Armen bemerkbar macht. Denn die Zahl der von Armut und sozialer Ausgrenzung Bedrohten hat sich während der Schuldenkrise je nach EU-Mitgliedsland teils erheblich vergrößert. (2)

Ein gänzlich anderes Bild ergibt sich, wie Abbildung 6 veranschaulicht, für die Top-4-Länder.

SLE 06_CS_Globales Vermögen_Anteile Top-4-Länder 2000-2015Abbildung 6

Chinas Reiche befinden sich seit 2000 langsam, aber ohne Unterbrechung auf dem Weg nach oben. Und während es für den einsamen Spitzenreiter, die USA, nach 2008 um knapp 9 Prozentpunkte aufwärts ging, gibt es für den Anteil von Japans Reichen am globalen Privatvermögen über den gesamten Zeitraum von 25 Jahren einen klaren Trend nach unten.

Noch klarer zu erkennen ist Letzteres, wenn man die USA aus der Betrachtung herausnimmt, was in Abbildung 7 geschehen ist, die die Entwicklung der Anteile jener Länder am globalen Privatvermögen zeigt, die aktuell auf den Rängen zwei bis elf liegen.

SLE 07_CS_Globales Vermögen_Anteile Top-2 bis Top-11-Länder 2000-2015Abbildung 7

Was das Privatvermögen anbelangt, so kristallisiert sich somit selbst an der Spitze heraus, dass nicht alle Länder in derselben Liga spielen. An den Reichtum der USA kommt niemand heran, selbst China wird dies – legt man die Schätzungen der Credit Suisse zugrunde – nicht gelingen. Doch China, Japan und auch Großbritannien scheinen sich beim Privatvermögen anzunähern, während sich die reichsten Euro-Länder ab 2008 gemeinsam auf dem Weg nach unten befinden. Das gilt ganz besonders für Italien.

Bei den Ländern auf den Rängen acht bis elf hat es jedoch im globalen Maßstab über den betrachteten Zeitraum hinweg keine wirklich signifikanten Anteilsveränderungen gegeben. Diese Länder scheinen den Korridor von ein bis zwei Prozent Anteil am Weltvermögen nicht durchbrechen zu können, obwohl es bei Kanada und Australien einen langfristigen Aufwärtstrend gibt, der sich jedoch in den letzten Jahren erkennbar abgeflacht hat.

Ausblick auf Teil 2

In Teil 2 wird die Vermögensentwicklung in den Top-Ländern nach Anlageklassen betrachtet, um die Frage zu klären, woraus sich die Veränderungen beim Privatvermögen in den Top-10-Ländern ableiten. Darüber hinaus wird auf die Vermögenskonzentration innerhalb dieser Länder sowie in den verschiedenen Regionen der Welt eingegangen, das heißt, inwieweit sich dort die Schere zwischen Arm und Reich weiter geöffnet oder geschlossen hat. Besonderes Augenmerk gilt dabei innerhalb der Gruppe der Top-10-Länder vor allem jenen Staaten, in denen das Privatvermögen in den Krisenjahren 2008-2015 besonders stark gestiegen ist. Das sind insbesondere die USA, aber auch China und Großbritannien.

von Stefan L. Eichner
Kontakt: info.sle@web.de

 

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10 KommentareKommentieren

  • Holly01 - 30. Januar 2016

    Hallo,
    vielen Dank für diese Darstellungen.
    Ist es tatsächlich so, daß der wirtschaftliche Zustand eines Landes so wenig mit dem Reichtum seiner Geldelite zu tun hat?
    Schland muss zwischcen 2008-15 etwa 1,2 Bill. NIIP gebildet haben. Das schlägt sich überhaupt nicht als Reichtum nieder.
    GB hat ein Bilanzdefizit, die Finanzelite dort bildet aber kontinuirlich Vermögen.
    Japan ist seit 30 Jahren in einer Rezession aber steinreich.
    Die USA haben ein Dreifachdefizit, neben Aussenhandel und Staat auch noch ein massives Sozialdefizit, aber die Finanzelite schwimmt auf einer Woge des “Erfolgs”, die müssen doch mindestens 400Mrd. Miese pa machen.

    Zumindest kann man so sehr schön sehen, warum unsere Polis so eine ausgeprägte Angst vor den reichen Amis haben.
    Wenn man die Finanzkraft der Länder addiert, dei vor den Amis kuschen, dann ist es auch abseits des Militärs eine Weltmacht.
    Völlig unverständlich ist mit allerdings, warum so wenig Staaten das Geldsystem so offensichtlich ungenutzt lassen, um sich selbst zu entwickeln.

  • Marso - 30. Januar 2016

    Hallo

    Danke für die spannende Auswertung der Vermögenskonzentration.

    Ich habe da vielleicht eine “naive” Frage:

    Ist diese Vermögensbildung nicht gerade ein Ausdruck der Geldpolitik der “Staaten”, bzw. der Nationalbanken mit ihren QE Programmen?

    Und wirkt diese “Bilanz” wie ein potkemsisches Dorf, das letztlich von innen heraus wegen der “Konkursverschleppung” versucht, weiterhin Dumme zu verpflichten (zB. Rentenkassen), “Wertentleerte” surreale Fianzprodukte zu kaufen, um abgezockt werden können?

    Warum lässt man seit Jahrzehnten zu, dass sich die USA – via die FED / Ratingagenturen jegliche Freiheiten zur Übervorteilung ihrer “Wirtschaft – Banken” offen lässt? Welche Verträge müsste man auffkünden oder Organisationen schaffen, um ein “einigermassen” konkurrenzfähiges Gegengewicht zu setzten?

    Wäre Vollgeld ein erster Schritt in die richtige Richtung?

    Wahrscheinlich braucht es mehr Offenheit und Bildung zum Verstehen von organisierter Kriminalität .

    • SLE - 30. Januar 2016

      Hallo Marso,

      das sind eine Menge Fragen, die sich allesamt nicht leicht beantworten lassen. Ich will nicht vorgreifen und jeder soll selbst seine Schlussfolgerungen ziehen können, aber bezüglich der ersten Frage kann man immerhin sagen, dass dieser Eindruck in der tat entsteht.

      Was vielleicht besonders wichtig ist, ist bewusst zu machen, dass und welche Zusammenhänge es gibt.

      Grüße
      SLE

  • Erino - 30. Januar 2016

    Der Anstieg in Großbritannien wundert mich nicht wirklich, bei den enormen Immobilienpreissteigerungen wird vieles davon Illusion bleiben. Das gleiche gilt ganz allgemein für die durch die Notenbanken aufgeblähten Börsenkurse. So abwegig ist eine bevorstehende weltweite Rezession nicht, da kann sich das Vermögen real auch schon mal halbieren.

  • Stepe - 31. Januar 2016

    Hallo,
    wenn er durchkommt, kann er wieder Milliarden spenden und die bSäule bei den USA bewegt sich.
    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/investor-soros-wettet-gegen-china-und-usa-14043382.html

    Gruß Stepe

  • Chotschen - 31. Januar 2016

    Die Anteile am eltweiten Vermögen dürften neben den Börsenkursen auch massiv von Wechselkursen abhängen, da das Vermögen oft national angelegt wird, und relativ massiv an Wert verliert oder gewinnt, wenn es da Änderungen gibt. So lassen sich die Vermögensanteile von GB, USA, den Eurostaaten oder der Anteilsverfall von Japan ziemlich gut erklären.
    Hier nur ein Beispiel:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Yen#/media/File:Euro_exchange_rate_to_JPY.svg
    Wenn man die Vermögensanteile Japans mit dem Wechselkurs zwischen Euro und Yen vergleicht, sticht ein ziemlich starker Zusammenhang ins Auge. Das gleiche funktioniert auch bei den anderen Währungen.

    • SLE - 31. Januar 2016

      Hallo Chotschen,

      natürlich gibt es da einen Zusammenhang. Das habe ich bezogen auf Japan auch geschrieben. Aber so eng, wie der Yen-Euro-Chart es suggeriert, ist der Zusammenhang nicht. Wenn es so wäre, dann müsste es auch bei den Euro-Ländern stärkere Veränderungen beim Vermögen geben. Denn auch der Euro-Dollar-Wechselkurs weist im gleichen Zeitraum erhebliche Schwankungen auf (zwischen etwa 0,84 bis 1,57 US-Dollar je Euro).

      Grüße
      SLE

  • JL - 31. Januar 2016

    Hallo zusammen

    Hier mal ein Link zum Thema.

    http://antikrieg.com/aktuell/2016_01_31_derwesten.htm

    Mit freundlichen Grüßen

    JL

  • Georg Trappe - 2. Februar 2016

    Und wenn man verstehen moechte, was die tieferen Ursachen dieser Entwicklungen sind, dann kann man sich von den vorgefertigten Denkschablonen der gekauften und durch und durch korrupten Mainstream Oekonomen befreien und es zur Abwechslung mal mit selber denken versuchen. Bei mir ist dabei u. a. folgendes heraus gekommen:

    http://georgtsapereaude.blogspot.de/2016/01/rethinking-what-investment-really-is.html

    http://georgtsapereaude.blogspot.de/2016/01/the-root-cause-or-disequilibrium.html

    • Holly01 - 2. Februar 2016

      Hallo Hr. Trappe,
      mein Problem ist dabei immer wieder, die Sprachbarriere. Gerade bei Texten mit hohem Fachanteil reicht es kaum, vom Alltagswissen in einer Sprache auszugehen.
      Dazu kommt, das bestimmte Phrasen stehende Begriffe mit eigenem Inhalt sind.
      … und das ist nun als Randbemerkung nicht auf Sie gemünzt, aber bei den englisch/amerikanischen Texten brauch ich einfach doppelte und freifache Zeit um aus 3 Seiten Text, die 3 Sätze rauszuziehen, die den eigentlichen Inhalt darstellen.

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