Griechische Staatsverschuldung bei 360,379 Mrd. Euro

von am 23. November 2011 in Allgemein

Per 30.09.2011 stieg der Schuldenstand der Zentralregierung in Athen auf 360,379 Mrd. Euro, wie das griechische Finanzministerium gestern mitteilte. Diese Daten verdeutlichen erneut, dass hoffnungslose Unterfangen bei einem schrumpfenden BIP, sinkenden Investitionen, sinkenden Einkommen und Konsum die Staatsschulden abzutragen. Die Situation in Griechenland verschärft sich im Gegenteil immer weiter, so das das Ponzi-Scheme welches hinter der Finanzierung Griechenlands stand und steht immer offener zu Tage tritt. De facto ist nicht nur der Staat pleite sondern auch das griechische Bankensystem. Umso entlarvender, dass der griechische Staat gerade seine Garantien für die griechischen Banken verdoppelt hat, von 30 Mrd. Euro auf 60 Mrd. Euro um mitzuhelfen das Bankensystem liquide zuhalten, da es ebenfalls von einer Refinanzierung am Kapitalmarkt weitgehend abgeschnitten ist.

Die Entwicklung des Bruttoschuldenstandes der griechischen Zentralregierung seit Q1 2000 bis Q3 2011 im Chart. In Q3 2011 stieg der Schuldenstand um +6,686 Mrd. Euro zum Vorquartal und um +23,571 Mrd. Euro zum Vorjahresquartal auf 360,379 Mrd. Euro.

Rechnet man das nominale BIP der ersten 3. Quartale 2011 auf das Jahr hoch, kommt man auf ein nominales BIP von nur 216,6 Mrd. Euro, dies ist sogar noch unter der bisherigen Schätzung der Querschuesse von 218 Mrd. Euro für das Jahr 2011. Der Staatsschuldenstand der Zentralregierung in Athen zum 30.09.2011 betrug 166,38% des hochgerechneten BIP aus Q1-Q3 für das Gesamtjahr 2011. Hoffnungslos, da die Masse der Staatsverschuldung im Ausland liegt und im bankrotten eigenen Bankensystem, was ohne massive Hilfen, den avisierten Schuldencut nicht überlebt.

Deshalb muss man um das Gesamtrisiko aus dem griechischen Niedergang zu betrachten, organisiert von den Versagern der Troika und seit langem von der griechischen Politik, auch die Bilanzsumme der griechischen Monetary Financial Institutions ansehen:

Die Entwicklung der Bilanzsumme der griechischen MFIs inklusive der Bank of Greece seit März 1998 mit 183,480 Mrd. Euro auf 650,327 Mrd. Euro im September 2011 im Chart.

In der Bilanzsumme der griechischen MFIs enthalten:

Die Entwicklung der Bilanzsumme der griechischen Zentralbank (Bank of Greece) seit Januar 1999 mit 38,786 Mrd. Euro auf 159,368 Mrd. Euro im September 2011.

Klar ersichtlich, dass die griechische Zentralbank eine immer gewichtigere Rolle innerhalb des griechischen Bankensystems übernimmt und dabei immer größere Risiken auflädt, ohne das sich am Kernproblem, der viel zu geringen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Griechenlands, irgendetwas zum Besseren wendet.

Die Entwicklung des FTSE ATHEX Banks seit Januar 2006 im Chart. Der griechische Bankenindex, der die Aktienkurse der 9 größten griechischen Banken abbildet, sank von 7758,07 Indexpunkten vom Hoch am 06.11.2007 auf 264,84 Indexpunkten heute. Zum Hoch verlor der FTSE ATHEX Banks satte -96,59%. Die Marktkapitalisierung der 9 größten griechischen Banken im FTSE ATHEX Banks Index sank auf schlappe 3,410 Mrd. Euro und der extrem niedrige Stand zeigt die de facto Insolvenz des griechischen Bankensystems an. Noch beim letzten Hoch am 06.11.2007 betrug die Marktkapitalisierung voluminöse 99,830 Mrd. Euro!

Quellen Daten: Minfin.gr/HELLENIC REPUBLIC PUBLIC DEBT BULLETIN September 2011, Bankofgreece.gr/Portal Aggregated balance sheets of monetary financial institutions (MFIs)

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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16 KommentareKommentieren

  • philipp johannes - 23. November 2011

    vom komapatienten bankensystem abgesehen, eine randnotiz die dennoch aufzeigt wie dramatisch es in der sozialstruktur bestellt ist:

    die spendenbereitschaft ist deutlich zurückgegangen und da spenden nicht mehr steuerlich abzugsfähig sind multipliziert sich das quasi.
    die suppenküchen würden was kochen hätten sie was zum kochen.

    mensch und tier leiden qualvoll.
    sparen ist weiterhin angesagt.
    mir fehlen die worte angesichts solcher perversion.

  • Nepumuk - 23. November 2011

    Super Artikel wieder…. danke für die unermüdliche Arbeit

  • Duke van Hudde - 23. November 2011

    Spannend würde ich noch finden wie sich die Schuldensstandquote in den letzten Jahren entwickelt hat und wieviel Prozent der Ausgaben durch neue Schulden bestirtten wird.Vermute bei beiden extrem schlechte Zahlen.

  • Student - 23. November 2011

    Leider wurde bis jetzt soviel Schaden angerichtet, dass Griechenland jetzt erst recht nicht mehr insolvent gehen darf. Über Traget2 würde die Buba fast 100 Millarden Euro verlieren, die Banken würden dann kein freiwilliges PSI mit 50% sondern fast alles abschreiben müssen auf ihre Griechenlandbestände. Zudem würden dadurch die CDS ausgelöst.

  • SLGramann - 23. November 2011

    Vielleicht ist folgendes Szenario nicht absurd:

    1.) Die jetzige “Technokraten-Regierung” hat in Wahrheit nur die Aufgabe, zur Jahreswende den Austritt Griechenlands aus dem Euro zu organisieren.

    2.) Irgendwann vor den Weihnachtsfeiertagen werden die griechischen Banken geschlossen und die Masse der Guthaben wird gesperrt.

    3.) Zum Jahreswechsel kommt die neue Drachme samt echtem Schuldenschnitt.

    4.) Im Februar können die Griechen dann wählen…

    Mal sehen, ob das wirklich der Plan ist. Wenn ja, würde 2012 für Griechenland ein Höllen-Jahr. Aber sie hätten dann eine Basis, von der aus es wieder vorwärts gehen könnte.

  • Jo - 23. November 2011

    Welche Guthaben in Griechenland sollen gesperrt werden? Nach der Kapitalflucht hat doch jeder Grieche bei Verstand seine Euros soweit wie möglich ins Ausland oder Bares umgewandelt.
    Es müsste über Nacht eine neue Währung incl Schuldenschnitt verkündet werden. Da sich die Vorbereitungen in Griechenland bei der Korruption nicht geheimhalten liesse wird es einen anderen Weg geben.

    Sperrung der Restguthaben bzw Währungsschnitt der Guthaben/Schulden und Ankündigung einer einer neuen Währung über Nacht, bis zu deren flächendeckenden Einführung in 2-4 Monaten gilt befristet der Euro als paralleles gesetzliches Zahlungsmittel.

    Der laufende Zahlungsverkehr wäre physisch gesichert (wer kann hat ja die Euros unterm Kopfkissen vorrätig, die Händler/Finanzamt nehmen weiterhin Euro’s an, die neuen Gehälter/Renten/Pensionen werden in der neuen Währung gutgeschrieben und bargeldlos können die wichtigesten Überweisungen wie Strom, Wasser, Steuern .. getätigt werden. Für das kleine Geschäft im Einzehlhandel werden weiterhin Euro-Preise ausgeschrieben, in einem Urlaubsland absolut kein logistisches Problem). Euro’s am Bankschalter gibt es in der Übergangszeit nur noch sehr, sehr restriktiv (z.B. 300€ Bar per Person/Monat).

    Wer wird rasiert? Die LV und langfristig angelegten Sparanlagen (wenns die dort überhaupt gibt). Für Grichenland heisst es zurück auf ‘Los’ bzw 30 Jahre wirtschaftlich streichen. Katerstimmung nach der jahrelangen Party.

  • Georg Trappe - 23. November 2011

    Warum bleiben bei Griechenland die “Auslandsinvestitionen” in Hoehe von ca. 200 Mrd, vor allem in der Schweiz, unerwaehnt, wenn gleichzeitig die “Auslandsinvestitionen” der USA immer, auch vom Author, gegengerechnet werden, wenn Vergleiche hergestellt werden?

    • Querschuss - 23. November 2011

      Hallo Georg Trappe,
      “wenn gleichzeitig die “Auslandsinvestitionen” der USA immer, auch vom Author, gegengerechnet werden”,….weiß nicht wovon Du schreibst, hast Du vielleicht ein Zitat aus meinen Artikeln dazu bereit? Sollte mich wundern, wenn Du eines dazu findest.

      Falls Du mit den ca. 200 Mrd. Euro “Auslandsinvestitionen” die Kapitalflucht reicher Griechen, vor allem weniger Oligarchen und reicher Familien in die Schweiz meinst, ist klar das die EZB, Target2 u.a. diese Kapitalflucht erst ermöglichen. Warum setze ich nicht direkt private Vermögen den Staatsschulden gegenüber, weil es unter der herrschenden Agenda wohl keine größere Fehlannahme geben könnte als zu glauben, der griechische Staat holt mit Unterstützung der EU die fehlenden hunderten Milliarden von den Reichen. Die Finanzkrise und seine Folgen sind immer noch Teil von Gewinne privatisieren und jetzt eben mit Fokus auf Verluste sozialisieren.

      Das für eine nachhaltigere soziale Marktwirtschaft die ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung einen enorm hohen Grad an Hindernis darstellt, dies dürfte unbestritten sein und dafür findest Du sicher auch Zitate von mir. Nur werden IWF, EU und EZB (Troika) und die griechischen Vasallen genau daran nichts ändern.

      Gruß Steffen

      • Georg Trappe - 24. November 2011

        Wir hatten das Thema des Gegenrechnens schonmal hier:
        http://www.querschuesse.de/fitch-stuft-spanien-herab/
        Siehe auch den entsprechenden Kommentar/Antwort.
        Ich will nichts unterstellen und entschuldige mich daher fuer meine spitze Formulierung.
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        Ich meine tatsaechlich die ca. 200 Mrd. der griechischen Superreichen, die ihr Land ohne mit der Wimper zu zucken haengen lassen. Das ist in der Wirkung direkt vergleichbar mit dem Verhalten der amerikanischen Elite, die mit ihren gigantischen Auslandsinvestitionen eine Deindustrialisierung der USA bewirkt haben, die mit nichts vergleichbar ist.
        -
        An der immer wieder beschworenen Formel, siehe auch “Trutzburg Suedkorea” , das die Loesung der Probleme in der Erhoehung der Wettbewerbsfaehigkeit der schwaecheren Staaten liegt, stimmt irgendetwas nicht. Der Grund, warum ich das sage, ist, das Japan z.B. trotz enormer Wettbewerbsfaehigkeit seit langem erhebliche Probleme hat. Meine Vermutung ist, und mit der entsprechenden Analyse bin ich zugegebenermassen noch nicht 100% durch, dass es an dem deflationaeren Druck liegt, der entsteht, wenn die Erfolgsformel > moeglichst konsequente Reinvestition der Gewinne und Ersparnisse zur Produktivitatetserhoehung< endlos angewendet wird. Daher auch an dieser Stelle mein provokatives Fragezeichen.
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        Vermutlich haben wir es mit einem Problem zu tun, das mehr als eine Ursache hat. Konzentrationsprozesse und die daraus entstehenden Risiken und Fehlentwicklungen sind sicherlich nahe am Kern. Aber da ist noch mehr faul, wie oben angedeutet.
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        Ihr Blog ist erfrischend anders im Vergleich zu dem was die Mainstream Medien zu bieten haben. Ihre Orientierung an den "Rohdaten" spricht mir als Ingenieur aus dem Herzen. Mit meinem Kommentar wollte ich provozieren, aber in keinem Fall die Leistung und die Qualitaet, die Sie hier bieten in Frage stellen. Sollte dennoch dieser Eindruck entstanden sein, dann bitte ich hiermit in aller Form um Entschuldigung.

        Georg Trappe

  • mitwisser - 23. November 2011

    Man frägt sich in der Tat, ob hier nicht ein Masterplan dahinter steckt. Aber vielleicht ist es schlicht nur eine Mischung aus Dilettantismus, Ignoranz und Falschberatung der (falsch) Handelnden.
    Bin ja mal wieder gespannt wie lange rumgewürgt wird, um dann doch wieder nutzlose 8.000 Millionen da runter zu schicken, ins Loch der Ägäis.

  • Lazarus09 - 23. November 2011

    mitwisser

    Wohl ‘ne Mischung aus beidem … schlechter Masterplan in Verbindung mit Dilettantismus und Ignoranz…

  • Boris - 23. November 2011

    Schon der erste Abschnitt erstaunte mich. Ein Staat , der eigentlich schon mehr als pleite ist – hat seine “Garantien” für die inländischen Banken verdoppelt? In welcher Währung würde ich gerne spöttisch fragen, wenn man es nicht schon wissen würde. Tönt extrem weltfremd in meinen Ohren, was die dort beschliessen!

  • matt_us - 23. November 2011

    Hm, also wenn man nicht langsam mal das Geld aus der Schweiz wieder zurueck ins Land holt hilft hier gar nichts mehrTroika hin oder her! Die Troika sollte mal in die Schweiz fahren, und das verhandeln mit den Schweizer aufnehmen, sonst kommt es naemlich zur Staatspleite fuer Griechenland. In Griechenland ist wohl nichts mehr zu holen.

    Das Geld muss ausgegeben werden in Griechenland, investiert werden, oder an Steuern zurueckgezahlt werden.

    Morgen ist Stichtag, der 24 November. Der Tag, an dem alle Steuersuender ihre Steuern abbezahlen sollen. Mal sehen wie ernst es die neue Regierung meint.

  • Jo - 24. November 2011

    Die Zinslasten erdrücken uns, deswegen kann es auch nicht weitergehen. Die Macht-Elite ist gerade dabei aus den ganzen immateriellen Anlagen rauszuegehen, sie dem Steuerzahler unterzujubeln und selbst in Sachwerte zu investieren.

    Irgendwann, wenn dieser Prozess vorbei ist, kommt es zum Schulden- und Guthabenschnitt. Die Guthaben sind in erster Linie die der kleinen Sparer, ABER! auch die erworbenen Zahhlungsansprüche für die Zukunft (Renten, LV) werden gnadelos rasiert werden. Die Sachwerte bleiben erhalten und bekommen eine Art Lastenausgleich. Die breite Masse wird nahe auf NULL (Hartz4) gesetzt und darf von vorne beginnen, die Rentner, Pensionäre werden stark nach unten abgewertet.

    Damit sind die uneinbringbaren Forderungen durch diese Enteignung der Sozialkassen für die kleinen Leute ausgeglichen (mit der Projektion auf die zukünftigen Zahlungen kann man etliche Billionen gegenrechnen). Die Masse von uns wird sich auf Schwellenland-niveau wiederfinden. Wir können nur hoffen das es ohne Krieg abläuft (beim Krieg wird noch übler entwertet, aber es wird zusätzlich Blut und weitreichende Zerstörunggeben).

    Wenn es ohne Krieg abläuft kann man nur Hoffen das der wirtschaftspolitische Neustart ohne die lähmende Beamtenbürokratie starten darf. Mit all unseren komplexen Vorschriften und der Überregulierung ist der Neuanfang in unserer überalterten Gesellschaft fast unmöglich. Soviel Staat wie jetzt kann nicht auf ewig mitdurchgefüttert werden.

    Meine Beschreibung löst im übrigen auch das finanzielle und demografische Problem der Baby-Boomer. Durch die Entwertung deren finanzieller Ansprüche ist ein Durchstarten der immer weniger werdenen Jungen möglich. Wer wissen will wie das dann mit den jetzigen Rentnern und bald Rentnern ausssieht? Schaut in die Länder Ost-Europas, deren Rentenansprüche sind mit dem Zusammenbruch des sozialistischen Wirtschaftsordnung auf sehr , sehr bescheidene Gegenwerte zusammengeschmolzen. Das wird bei uns nicht anderst laufen da die Macht-Elite ihre Ansprüche mit Gesetz, Polizei und Rechtsodnung durchsetzen werden.

    Wir proben ja in Griechenland am lebenden Objekt :-)

  • Wolfgang - 29. November 2011

    Mich würde bei Griechenland interessieren, inwieweit die Ausgabekürzungen zu Einnahmeausfällen im Haushalt führen. Wahrscheinlich neutralisiert sich jede Einsparung selbst, weil die Steuereinnahmen durch Steuerhinterziehung gedeckelt sind.

  • Roland_M - 7. Dezember 2011

    “Ich meine tatsaechlich die ca. 200 Mrd. der griechischen Superreichen, die ihr Land ohne mit der Wimper zu zucken haengen lassen.” Georg Trappe

    Darf ich fragen, mit welcher Begründung die Superreichen enteignet werden sollen? Superreiche sind nur für bestimmte politische Gruppierungen, die es leider bis in den Bundestag geschafft haben, automatisch Kriminelle. Einem Superreichen sein, wie auch immer aber legal erworbenes, Vermögen per Verordnung abzunehmen hätte Folgen, die die Griechenlandkrise wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen. Und wie können Sie verlangen, dass die Superreichen ihr Vermögen freiwillig verschenken, wenn doch hier wie an vielen anderen Orten gründlich und nachvollziehbar argumentiert wird, warum diese Summen verbrannt sind?

    Dass sich die Krise so massiv verschlimmert liegt imho daran, dass die EU eine Vertrauensunion ist, in der die Nationen einander vertrauen, dass die Bilanzen stimmen, dass kein Mitglied auf Kosten der Gemeinschaft sich bereichert. Die Griechen haben dieses Vertrauen von Anfang an und bewusst mit Füßen getreten und sich auf Kosten des Ganzen hemmungslos bereichert bis es nicht mehr ging. Zugegebenermaßen bin ich selbst ein wenig überrascht, wie wichtig dieser Faktor Vertrauen auch bei der Hochfinanz ist. Und ist dies Vertrauen erst nachhaltig ruiniert, dann ist es eine Herausforderung, die mit Geld allein, dem Universalheilmittel der Sozialpolitik, nicht oder nur unter größten finanziellen Opfern zu bewältigen ist. Und da sich die Hellenen, die vielen sinnfreien Demonstrationen, anstatt einfach mal Danke zu sagen, sogar weigern ein eigenes Fehlverhalten anzuerkennen, sehe ich keine Basis, wie Griechenland je wieder auf die Beine kommen, geschweige denn aus eigener Kraft auf eigenen Füßen stehen soll. Das Beste wäre es wohl, Griechenland vorübergehend aus dem Euro zu entlassen, denen dennoch zu helfen und dann in ein paar Jahren über einen Neubeginn in der EU zu verhandeln. Alles andere wird noch teurer und so wie es im Moment läuft mit ~8 Milliarden und mehr im Monat und Schuldenschnitt werden die für ihr grobes Fehlverhalten sogar noch belohnt.

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