Italienische Auktionen mit Rekordzinsen

von am 25. November 2011 in Allgemein

Italien befindet sich mittlerweile deutlich in der Todeszone, die Rendite 2-jähriger Staatsanleihen liegt aktuell (14:15 Uhr) bei 7,803%, die Rendite 5-jähriger liegt bei 7,806% und die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen steigt auf 7,353%. Dies hat unmittelbar Folgen auf die laufende Refinanzierung italienischer Staatsschulden am Kapitalmarkt. Eine heutige Auktion von italienischen Staatsanleihen mit 6-monatiger Laufzeit bei einem Volumen von 8 Mrd. Euro erbrachte einen Rekordzins von 6,504% und damit fast doppelt so viel wie bei der letzte Auktion vor einem Monat mit 3,535%. Dies war der höchste Zinssatz für 6-Month Bills seit 1997. Die Auktion 2-jähriger italienischer Staatsanleihen mit einem Volumen von 8,575 Mrd. Euro war heute nur zu einem Zinssatz von satten 7,814% am Markt zu platzieren.

Die Entwicklung der Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen im Dailychart seit Januar 1998. Heute steigt die Rendite auf 7,353% (14:15 Uhr)!

Die Entwicklung der Rendite 10-jähriger spanischer Staatsanleihen im Dailychart seit Januar 1998. Heute steigt die Rendite auf 6,710% (14:20 Uhr).

Die Entwicklung der Rendite 10-jähriger belgischer Staatsanleihen im Dailychart seit Januar 1998. Heute steigt die Rendite auf 5,822% (14:20 Uhr).

Der Euro war von Anfang an eine Fehlkonstruktion und auch nach der Einführung der gemeinsamen Währung hat sich die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaften weiter auseinanderentwickelt und die Ungleichgewichte weiter erhöht. Das Problem Italiens, wie auch in den anderen PIGSBF ist primär nicht durch Sparen zu lösen, sondern nur mit dem Organisieren von Wachstum, wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und Wertschöpfung. Die Strategie von Rettungspaketen, ausufernden Target2 Salden, EZB-Markteingriffen (SMP-Programme) und der unsäglichen Austerität für die nicht leistungs- und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaften ist grandios gescheitert. Weiterhin steht der ökonomische Fakt, als offizielle Erkenntnis aus, dass die Eurozone in der heutigen Konstellation unhaltbar ist, die Schwelle dahin sinkt allerdings mittlerweile fast täglich dramatisch, auch wenn vielleicht in einem weiteren Rückzugsgefecht noch Eurobonds in Stellung gebracht werden. Der Zeitrahmen für einen potentiellen Erfolg, dieses vorletzten oder letzten Mittels, ist aber bereits seit einigen Monaten verfehlt. Zu sehr wurden die Schäden maximiert und das Vertrauen in die Eurozone malträtiert.

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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96 KommentareKommentieren

  • stulle - 25. November 2011

    „Seit spätestens dieser Woche wissen wir, dass sich das System nicht mehr selbst stabilisieren kann [...]“ (Fondmanager Asoka Wöhrmann)

    http://www.welt.de/finanzen/article13734002/Das-System-kann-sich-nicht-mehr-selbst-stabilisieren.html

  • stulle - 25. November 2011

    Der Satz oben heisst ja dann im Kern, dass es ab jetzt aller Voraussicht nach “unsystematisch” weiter geht… Was auch immer das heisst.

    Deswegen: Anschnallen.

    http://www.fs4jk.org/images/buckleuplogo.jpg

  • matt_us - 25. November 2011

    Anschnallen, oder mal eingreifen.

    Wie kann eine Zentralbank nur nicht eingreifen hier? Wie kann man so bescheuert sein? Je hoeher die Renditen, umso schlimmer wird es. Und umso teurer wird es fuer die EZB. Es wird Zeit den Panikplan auszupacken. Was auch immer der sein mag, in der EZB.

    Denn fallen tut hier nichts mehr von selber, die Herde ist unterwegs.

    Der ganze Saftladen von EZB sollte mal ausgemistet werden. Alle Zentralbanker die gegen Anleihenkauefe sind werden beurlaubt. Und alles fuer die naechsten 3 Monate sollte aufgekauft werden. Damit wir ruhige Weihnachten haben!

    So einen Haufen von Amateuren hier die Zukunft Europas zu ueberlassen, dann noch mit der Merkel vorne dran, die uns langfristig Vertraege verkaufen will, und Gerichtsverfahren. Was kann hier bei rumkommen?

    • Steffen B - 25. November 2011

      Das Aufkaufen von Staatsanleihen bei einer Emissionsauktion ist das letzte noch fehlende Stückchen zum bedingungslosen Gelddrucken. Dann fehlt nämlich eine unabhängige Bewertung (ok, wenn die Zentralbank die später in Zahlung nimmt gegen einen Zins der über die Laufzeit garantiert niedriger ist, dann ist das im Prinzip auch egal). Und ohne die ist dann das Vertrauen ganz weg. Die Bondpreise blieben dann zwar schön ruhig, aber der Aussenwert der Währung implodiert. Und wollten wir nicht den Euro retten?

      • Gano - 26. November 2011

        ein geringer Aussenwert ist das Ziel einer jeden Regierung der Welt heutzutage, das steigert die Exprtchancen auf dem Weltmarkt und das ist auch dass, was sich durchgesetzt hat, Angebotsökonomuie, ganz Europa wird im Moment darauf zentriert. Race to Bottom ist hier das Stichwort. Was folgt ist der letzte Akt des Schauspiels Marktwirtschaft. die Zentralbanken sind die letzte Instanz der kapitalistischen Logik. Versagen ihre Instrumente, wird die Schuldenproblematik obsolet, denn dann wird man andere Sorgen haben wie: wo krieg ich Nahrung her?

    • Holly01 - 25. November 2011

      Die Politikder Staaten in Europa hat sich als vollkommen unwillig zur Reaktion gezeigt. Schäuble gefällt sich in der Mahnerhaltung und legt selbst einen Haushalt auf, mit 26 Milliarden Neuschulden. Das ist ein Defizit von rund 9%. Dazu kommen Risiken (ansich ist das lachhaft, denn ein Riskio schliesst eine Chance ein, dass etwas nicht passiert) in einem Rahmen von mindestens 500 Milliarden. Das sind dann etwa 166% des Bundeshaushats.
      Die Politik hat es nicht kapiert und will sich aus der Situation herauslügen. Das schliesst imo auch die USA und GB ein.
      Das Ende wird sein, dass die Staaten nicht mehr in der Lage sein werden ihre Schulden zu rollen, d.h. das verlängern wird nicht mehr klappen. In diesem Moment heisst das dann “default”.
      Der gesamte Aublauf geht nach default.
      Wenn man zur Basis nimmt, dass man das große Abrechnen erzwingen will, nur dann ergeben die ganzen Massnahmen einen Sinn.
      Die Finanzpolitik der westlichen Industriestaaten dient dem Erzwingen des “defaults”.
      Was Sie vorschlagen, ist Kosmetik. Das Volumen alleine in Europa liegt bei über 20 Billionen Dollar.
      Wer denkt, die EZB könnte ihre Bilanz auf 25 Billionen aufblähen und alles aufsaugen wie ein Staubsauger, ist (entschuldigung, das betrifft nicht Sie, denn ich unterstelle Ihnen nicht diesen Wunsch) dumm oder extrem naiv.
      Der Aussenwert des Euro ist noch stabil, damit hat die EU in Summe etwa eine ausgeglichene Handelsbilanz.
      Wird die EZB eingesetzt, wird der Euro abschmieren und im Aussenwert fallen.
      Ergebniss wären horende Handelsdefizite (was voraussetzt, dass man von aussen noch liefert, denn das wäre nur gegen Gold oder andere Werte der Fall).
      Exorbitante importierte Inflation = exorbitante innere Inflation.
      Viola, wir haben das Geld abgeschafft …… aber kein Geld als garantiertes Tauschmittel mit garantierten Wiedereintauschwert bedeutet auch keine Wirtschaft und das betrifft insbesondere die arbeitsteilige Wirtschaft des 21. Jahrhunderts.

      • Karl - 25. November 2011

        Hallo Holly01,
        warum sollte die EZB denn nicht in beliebiger Höhe Staatsschulden monetarisieren können? In Weimar hat das doch auch geklappt. Klar ist das mit Hyperinflation und wirtschaftlichen Schäden verbunden, aber volkswirtschaftliche Schäden, auch Maximalschäden, haben bisher noch keinen unserer Herrscher von irgendetwas abgehalten.

        • Holly01 - 25. November 2011

          Staatsschulden basieren auf ……. Geld. Man muss also immer annehmen können : Ich habe x-Geld und erhalte y-Gegenleistungen.
          Eine Inflation weicht diesen Grundsatz auf. Eine Hyperinflation negiert ihn. Das gilt auch für den Staat.
          Druckt die EZB Paier und nennt es Geld, dann kann man anderes Papier (das mal einen Gegenwert -hatte-) dagegen eintauschen. Das würde man privat dann Betrug nennen. Erstaunlicher weise, reagieren Anleger sauer darauf.
          Was hat ein Staat von der vorbehaltlosen Verlängerung seiner Schulden, wenn er keine Mittel zum Handeln hat?
          Renten auf Geld wären wertlos.
          Aufträge gegen Geld wären nicht ausführbar, denn wer arbeitet für Geld ohne Wert?
          Einkaufen? Unmöglich.
          Öl oder anderes importieren? Unmöglich. Ausnahme USA, der Rohstoffhandel ist auf Dollar.
          Man kann alles schönrechnen, man alles Papier der Welt bedrucken und es Geld nennen, aber ein Wirtschaftssystem, kann man so nicht betreiben.
          Ein System basiert auf Austausch von -garantierten- Leistungen. Schon die Hanse hat einen europäischen Aufschwung ausgelöst. Basis waren Garantien im Recht und beim Geldwert.
          Mehr braucht es nicht, aber weniger geht auch nicht.
          Recht : enorme Defiziete
          Geldwert : enorme Defiziete
          Ergebniss : Krise

      • Tourist - 26. November 2011

        “Die Politik hat es nicht kapiert…” Ja was haben die denn nicht kapiert und wie löst man “es” (?) und wenn sie es wüssten, glaubst du nicht sie würden es schon lange umsetzen???

        • Holly01 - 26. November 2011

          Wer Geld verleiht, hat einen Anspruch auf einen Zins, der höher liegt, als die Inflation. Man muss schon zumm anglikanischen Block gehören, um sich darum herumzudrücken.
          Die europäischen Politiker lernen gerade, wie es ausschaut, wenn man kein Geld geliehen bekommt.
          Banken trennen sich vom “Risiko”, Versicherungen gehen nicht in das “Risiko” und Fonds meiden das “Risiko”.
          Bei der Konstellation, gibt es wenig Käufer und viel Ware.
          Schlecht für die Preise bzw. in dem Fall für die Zinsen.
          Staaten, die Geld gaben, also Exportnationen, wären doch absolute Dummies, würden Sie Anleihen von Staaten nehmen, die in absehbarer Zeit 50% oder 70% Abschreibung verlangen (siehe Griechenland).
          Sobald der erste Eurostaat erfolgreich mit der Masche war, zieht der rest doch in überlichttempo nach.
          Die Politiker gehen immer den Weg des geringsten Widerstandes.
          Siehe auch Draghi, der erwähnte : sobald die EZB auch nur Bereitschaft zur Hilfe signalisiert, stellen die Politiker der betreffenden Staaten jede Tätigkeit sofort ein.

          • Tourist - 26. November 2011

            “Die europäischen Politiker lernen gerade, wie es ausschaut, wenn man kein Geld geliehen bekommt.”

            Mir fehlen da entscheidende Komponenten zur Erklärung!

            Mit ein paar Bemerkungen mal signalisisiert:

            Die Erfahrungen, keine Geld geliehen zu bekommen, machen private Gläubiger auch, Banken bspw.! So what?

            Wieso denkst du wären Politik und die Akteure auf dem Kreditmarkt entgegengesetzte Blöcke? Das setzt ja mal wieder ein Idealbild der theoretischen Trennung von Anbieter und Nachfrager voraus! BÄHHHH^^

            “Die Politiker gehen immer den Weg des geringsten Widerstandes.”

            Politiker gehen den Weg ges geringsten Widerstandes? Eine sehr mekrwürdige Vorstellung von Politiker hast du! Regierende gehen den Weg der Kapitalbildung! Wenn also Politiker und Kreditmarktakteure keine grundsätzlich entgegengesetzten Blöcke sind, was versteht man DANN unter Widerstand auf den die Poltiiker stoßen? Die Widerstände auf die die Leute stoßen, haben etwas mit Dilemmata zu tun, die sich aus der schizophrenen Stellung eines jeden wirtschaftenden Akteurs unter Konkurrenzbedingungen ergeben! Arbeitnehmer muessen mit dem Unternhemen kooperieren zugleich aber gegen die andren Mitarbeiter in Konkurrenz treten. Die Kreditmärkte muessen zugleich mit der Politik kooperieren, und zugleich aber sich gegen ihre Konkurrenten in Stellung bringen! wenn nun auch Staaten kooperieren wollen, (EU) zugleich aber Konkurrenten sind, dann erst ergeben sich diese merkwürdigen Pest oder Cholera Konstellationen, die wir zur Zeit sehen können!

            Kurz: Dieser ganze Schwachsinn ergibt sich aus dem Umstand, wie die Marktwirtschaft bestimmte Interessensformen notwendig macht und DANN diese gegeneinander in Stellung bringt!

            Ums noch verständlicher zu machen: Das Interesse Gewinn zu maximieren und am Markt zu überleben, dieses Interesse macht NUR SINN, in den Strukturen der Marktwirtschaft!

            Das dämliche: Die Gewinnherkunft ist eine künstliche beknappte Grenze! Meint: Wertschöpfung plus Lohnquote und sekundär der Kredit, generieren letztlich (!) den Gewinn!

            Wenn nun in den letzten JAhren nur Gewinne gemacht wurden über den Kredit, dann ist klar, das was mit der Generierung der Lohnquote nicht stimmt!

            UNd wer muss also wieder einspringen , um den lächerlichen Versuch zu starten Gewinnmaximierung auf die Füße der Wertschöpfung und der Lohnuote zu stellen?

            Wer ist dafür zuständig? Wer arbeitet im Dienste dieser unsinnigen Struktur von Gewinnmaximierung und Lohn?

            Ich erwähn mal ein Beispiel: Selbst die härtesten konservativen Martkwirtschaftler bringen dann solche Begriffe hervor wie: (der größte Lacher der WOrtschöpfung) LOHNUNTERGRENZE! Das Argument: Die Lohnuntergrenze wird notwendig, damit die Gewinnmaximierung wieder an die Lohentwicklung gekoppelt wird!

            Nur eins haben die immerwährenden Optimisten dabei vergessen! Die Entwicklung der Lohnquote hängt von der Entwicklung der Produktivität, der Produktiosnstruktur, den Konkurrenzbedingungen und einem immerwährenden Wachtum in Form von Massenproduktion zusammen und wie diese sich unter steigender Lohnentwicklung expansiv ausdehnen muss!

            Aber soweit will man ja nicht denken!

            Da der getreue Michel NUR in Formen der GELDverwertung denkt und sie für natürlich hält! Ich sag nur Weg mit Geld und der Marktwirtschaft, dann können wir an den eigentlichen Problemen arbeiten!

    • Klaus - 26. November 2011

      Ja, drucken wir doch alle das benötigte Geld. JPG-File runterladen, Drucker an und los gehts. Nie wieder Geldsorgen. Hurra!

      Klingt idiotisch? Ja! Genauso bewerte ich auch den Beitrag, es möge die EZB ordentlich aufkaufen. Es ist nämlich genau das gleiche wie der obige Vorschlag von mir.

  • ärgerlich - 25. November 2011

    Wir erinnern uns an 2005, Deutschland mit “Roter Laterne”, Spanien als “Konjunkturlokomotive” durch billiges Geld aus Deutschland. Das Rezept extrem bitterer Pillen hieß “Agenda2010″ und “Ökosteuern”, sowie Mehrwertsteuererhöhung. Natürlich kann man dem “Rest” der Eurozone ganz genau das zumuten, was die den Deutschen zugemutet haben.

    Die bittere Wahrheit heißt Sozialabbau, falls der Euro als leidlich stabile Währung Bestand haben soll. Aber die Mehrheit der Deutschen wäre vermutlich nicht besonders verärgert, wenn es den Teuro zerlegte. Ein Europa mit Sozialsystem kann nun mal nicht gegen Asien und Amerika ohne Sozialsystem konkurrenzfähig sein, wenn es nicht innovativ ist. Die besonders betroffenen Länder hatten als Innovation das Aufblähen des Öffentlichen Sektors. Der kostet, schafft aber kein BIP und kaum Steuereinnahmen.

    Also deutsche bitterste Agenda-Pillen, oder die Finanzmärkte machen aus den Betroffenen zu Recht Hackfleisch. Alternativ dazu Deutschland erhöht die Einkommen um die Differenz der Beträge, wie sie die Portugiesen, Iren, Spanier oder Griechen, e.t.c. anhoben. Nicht unter 20%. Dann fahren wir die Karre gemeinschaftlich an die Wand.

    Das, was Frau Kanzlerin den Mittelmeeranrainern zumutet ist bedauerlicherweise sachlich richtig. Durch Sparen generiert man vielleicht kein Wachstum, aber auch keine Verschuldungsorgien. Die Griechen können ja nicht behaupten, nur einen cent gegenüber dem Vorjahr gespart zu haben. Sie haben noch mehr ausgegeben. Genauso, wie die Iren und Portugiesen. “Sparen” ist echt was anderes. Wenn sie europäische Steuergelder bekommen, dann sollen sie dafür aber ihre Rahmenbedingungen so ändern, dass das kein Dauerzustand wird.

  • Lazarus09 - 25. November 2011

    *Pust* Und da wundert sich das Murksel und Dr.Seltsam das die teutschen mit unter Inflationsrate Renditen liegen wie Blei …. Kompetenz die Begeistert *lol*

    666

  • M.E. - 25. November 2011

    “… auch wenn vielleicht in einem weiteren Rückzugsgefecht noch Eurobonds in Stellung gebracht werden.”

    Auch dieser Zug dürfte abgefahren sein.
    1. die Etablierung von Euro-Bonds würde einige Monate in Anspruch nehmen. Wenn also selbst bei größter Eile in dieser Frage und einem sofortigen 180-Grad-Schwenk der Bundesregierung die ersten Eurobonds vielleicht Mitte 2012 emittiert werden könnten, hättte sich die Situation längst noch weiter zugespitzt.

    2. selbst Euroländer, die bisher noch Zinsen unter 3 Prozent für ihre 10-jährigen Bonds haben (es werden ja immer weniger) würden durch die Haftungsgemeinschaft dieses niedrige Zinsniveau verlieren – vemutlich auch ihre Bestratings. Das heißt, dass selbst für Bundesanleihen dann mit größter Wahrscheinlichkeit über 3% geboten werden müssten.

    3. Wenn wir also davon ausgehen, dass die wenigen relativen Niedrigstzinsländer schon zwischen 3 und 4% für ihre 10-Jährigen hätten, die immer zahlreicheren Sorgenländer GIIPS plus Belgien dann wohl allesamt teils deutlich über 8%, darunter die wirtschaftliche Nr. 3 und Nr 4 der Eurozone, und dass auch die Nr. 2 der Eurozone (Frankreich) wohl deutlich über 4% liegen würde, dann kann man schlussfolgern, dass der Zinssatz für Eurobonds keinesfalls mehr unter 5% liegen dürfte, eher etwa bei 6%.
    Das nun mal projeziert auf das Beispielland Italien: 50% Emittierung eigener Anleihen mit Zinssätzen zwischen 8 und 9%, 50% Anteil Eurobonds mit Zinssätzen zwischen 5 und 6% ergibt im Mittel ebenfalls ein nicht dauerhaft zu stemmendes Zinsniveau.
    Vor 12 oder 18 Monaten mögen Eurobonds noch ein realistisches Unterfangen gewesen sein. Jetzt, da “die Märkte” das Vetrauen fast vollständig verloren haben und die halbe Euro-Zone in die Rezession taumelt, kann man Euro-Bonds abhaken.

  • bauagent - 25. November 2011

    Nicht böse sein liebe Kommentatoren, aber ein Lächeln kann ich mir nicht verkneifen, wenn ich immer noch lese, dass einige glauben, dass es nur Idioten gibt, die in Brüssel bzw. in Frankfurt
    in der EZB und im ” Politbüro ” Entscheidungen treffen.

    Die Überlegungen hier beschäftigen sich fast ausschliesslich mit Lösungsmöglichkeiten orientiert
    an der ” WirtschaftsRatio”. Danach gibt es sicher noch ein paar Verschiebebahnhöfe, die etwas Zeit kaufen. Sind ja hier alle durchgekaut worden.

    Das nötige Wachstum, die einzige ehrliche Größe, die das System mit etwas Nachhaltigkeit funktionsfähig halten könnte, funktioniert aber nicht mehr.

    So stellt sich doch nur noch die Frage, welche Ziele hier vom inneren Zirkel, der dort als postdemokratisch bereits ad acta gelegten Nationalstaaten, verfolgt wird ( siehe Schäuble Rede vom Banking Congress in Frankfurt ).

    Die geldpolitischen Ziele sind nur Scheingefechte für interessierte Beobachter; die Entscheidungen werden seit dem 19.10.11 in Frankfurt von der GDF getroffen. Der Rest macht mit oder geht ( wie Berlusconi und Papandreou, der tatsächlich eine Volksbefragung durchführen wollte ).

    In dieser GDF ( Groupe de Francfort ) tagt unter Geheimbedingungen Merkel mit einem kleinen Kreis von Antidemokraten ( Barroso, vanRompuy, Sarkozy, Monti, Papademos u. Lagarde ) die faktisch in der EU die Macht übernommen haben, weil ihnen die Entscheidungswege der Demokratie zu mühselig sind.

    Jetzt wird wohl auch jedem klar, warum Sarkozy seine hoch schwangere Frau im Krankenhaus verließ um am 19.10. in Frankfurt zu einer dieser Tagungen zu sein. Am Rande in Cannes hat ebenfalls eine solche Tagung stattgefunden.

    Nach beiden Tagungen wurde heisse Luft bekanntgegeben, jedoch Aktionen von Tragweite eingeleitet. Nämlich die beiden Putsche in Griechenland un Italien. Dafür muss man auch mal
    seine im Wochenbett liegende Frau allein lassen.

    Wir werden in Zukunft nur noch politisch motivierte Aktionen sehen, die nicht korrelieren mit den leeren Aussagen nach Treffen.

    Es wird in Brüssel von diesem kleinen Kreis gerade die Übernahme Brüssels unter Erpressung der kleinen Länder vorbereitet, um eine zentralistische Union zu realisieren und zwar in der Not des Zusammenbruchs der Währung.

    Die Medien werden hierbei ordentlich helfen und auch Volksentscheide zur Verfassungsänderung entsprechend lancieren.

    Da die Engländer ausgesperrt wurden, sollte man sich in den nächsten Wochen und Monaten besser im guardian oder telegraph nach dem aktuellen Stand erkundigen. Die deutschen Medien sind endgültig in die DDR 2.0 eingestiegen. Nicht umsonst bekommen wir seit Tagen ein Scheinfeuerwerk von Naziterror vorgesetzt, das vom eingtlich existenziellen Thema ablenken soll.

    Wir sind in der Endphase und kaum einer merkt es, wie fast immer in der Geschichte.

    http://www.presseurop.eu/de/content/article/1177811-groupe-de-francfort-europas-kampftruppe

    • Tourist - 26. November 2011

      “Das nötige Wachstum, die einzige ehrliche Größe, die das System mit etwas Nachhaltigkeit funktionsfähig halten könnte, funktioniert aber nicht mehr.”

      SOOO is es!!!!

      Das interessiert nur keinen, lieber hackt man auf irgendwem rum…

  • Lazarus09 - 25. November 2011

    Die deutschen Medien sind endgültig in die DDR 2.0 eingestiegen. Nicht umsonst bekommen wir seit Tagen ein Scheinfeuerwerk von Naziterror vorgesetzt, das vom eingtlich existenziellen Thema ablenken soll.

    Keine Frage das sehe ich genau so …. hier wird recht plump von größerem abgelenkt.

    Ebenso funktioniert meiner Meinung nach der Euro genau wie er soll … er war und ist der neue Weg die Massen auszuplündern ohne einen direkten Schuldigen zu offerieren .
    Die Zeiten der Kaperbriefe oder Inbesitznahme von Land und Gold in der neuen Welt sind eben vorbei .. Der Weg zum Manchester Kapitalismus 2.0 wird beschritten,das uralte Problem, die Reichen bekommen nicht genug,kaufen sich das nötige Umfeld um ihre Gier und Macht zu befriedigen während das gemeine Volk solange es irgend geht dumm und ruhig gehalten werden soll,früher Aufgabe der Kirche heute der Medien die auch wiederum den Reichen gehören…es wird immer immer im Debakel enden ;-)

    Alles andere darf man getrost in’s Reich der Märchen verbannen … 666

    • Holly01 - 25. November 2011

      Wunschdenken? Pfeifen im Wald, weil es dunkel wird?

  • ö.ä. - 25. November 2011

    “Belgien: Die Ratingagentur S&P stuft die Kreditwürdigkeit von Belgien von AA+ auf AA herab, Ausblick negativ.
    18:52 – Echtzeitnachricht”

    Und Italien scheint ähnliches bevor zu stehen:

    “Italien ist vermutlich schon in die Rezession gerutscht, glaubt die Ratingagentur Fitch.
    18:41 – Echtzeitnachricht”

    Neues auch aus Griechenland:

    “Nach Informationen von Reuters aus Finanzkreisen will Griechenland direkt mit seinen privaten Gläubigern verhandeln. Es werden offenbar Erleichterungen von bis zu 75% angestrebt. Bislang sind die Banken nur bereit, einen Schuldenschnitt von etwas mehr als 50% zu akzeptieren. Marktteilnehmer rechnen mit einer recht hohen Annahmequote, da es nicht viele Alternativen gebe.
    19:05 – Echtzeitnachricht”

    Quelle: Jandaya

  • matt_us - 25. November 2011

    Nichts fuer ungut, aber die Frankfurt Gruppe macht einen Putsch? Was soll denn hier wohl vorbereitet werden? Das kann mir keiner erzaehlen, dass hier einer wirklich weiss was die Merkels/Sarkozys/Schauebles/Junckers/Draghis machen. Nie im Leben.

    Und das mit dem Putsch ist auch was weit hergeholt. Das einzige was hilft ist die Troeten abzuloesen, die sich hier gegen die Logik der Maerkte stellen. Die Frankfurt Gruppe – die sind das Schwaechste Glied in der Kette. Wenn Panik ist, muss man was unternehmen. Die muessen mal weggeputscht werden, dei Frankfurt Group, eigentlich. Neuwahlen, am Besten naechste Woche.

    Dann kaufen wir, also die EZB, mal fuer 3.000 Mrd Anleihen auf, und dann sehen wir was ist. Duerfte kein Problem sein, ist zwar 2 Mal so viel wie GB und USA Quantitative Easing gemacht haben, aber die Renditen kommen wieder runter. Das sagt man dann mal, und dann gibt man 100 Mrd aus, und fertig, die Renditen sind unten.

    Und dann kauft die EZB alle Neuemissionen auf fuers naechste Jahr, gibt zusaetzlich 1,5 Bio aus.

    Inflationsgefahr? Da hillft nur die Vermoegensteuer – eine wahre Wundersteuer. Alle EZB Gelddruckprogramme werden durch Vermoegensteuer neutralisiert. Wo sind wir denn hier – in einer Finanzoligarchie? Das weurde den Soros und Blankfeins udn Ackermanns und ihren Henkersknechten in den Systemmedien so passen. Das ist Europa hier, nicht Amerika!

    http://eurogate101.com/2011/11/17/die-wundersteuer/

    Dann gibt es mal eine Vermoegensteuer – guckt Euch mal an was das bringt, nur Positives.

  • Michael - 25. November 2011

    Ich weiß nicht, was so schwer zu verstehen wäre. Wenn ein Land pleite gehen könnte, wir sehen die Betrügerei mit dem NICHT-Bankrott-Griechenlands und “freiwilligem” haircut, dann fasst man €uro – Staatsanleihen von dem Augenblick an nicht mehr an. Pleite hängt nicht mehr von “Vertrauen” oder Sympathie in Personen ab, sondern von banalen Zahlen. Der “gehebelte” ESFS wäre ein Optionsschein. Wer etwas Nervenkitzel braucht, bitte schön. Eine Schattenbank mehr auf der Welt, dieses Mal nicht in exotischem Steuerparadies. Straffreiheit für die Bankster garantiert.

    Wann haben Griechen denn gespart? Sie haben mehr ausgegeben, als vergangenes Jahr. 15% BIP. Vergangenes Jahr “nur” 10% BIP. Nach der Euroschummelei nie besser als 7% BIP. Da wurde jetzt endlich die Reißleine gezogen. Wurde auch mal Zeit.

    Für die Mehrzahl der Europäer wäre der Untergang des Euros eine Befreiung.

    @Lazarus
    “Naziterror” ? Ein Mord, auch an einem Türken oder einer jungen Polizistin ist kein Terror, sondern ein Mord. Sache der Kripo. Die haben versagt. Sonst wäre das keine Mordserie geworden. Nicht des “Inlandsgeheimdienstes Verfassungsschutz”, den die Roten gerne zur Stasi umbauen würden. Und die Deutschen wollen die Stasi oder Gestapo, politische Polizei, wiederhaben ? Man kann nur fassungslos staunen. Nach dem NPD-Verbot würde auch die Linke irgendwann verboten, keine Sorge. Meinetwegen, jederzeit. Wer “verbietet”, stellt sich ein Armutszeugnis aus, denn die Gedanken sind frei.

  • Lazarus09 - 25. November 2011

    Michael

    “Naziterror” …..?

    Meine Rede .. “Naziterror” is Jack in the box ;-) wird immer rausgelassen wenn er gebraucht wird .. drum stellte da sogar der Verfassungsschutz den Kopf in Thüringen … es geht ja auch nicht darum was wirklich war, sondern was der Michel medial verkauft bekommt . Der tumbe Michel hört doch schon die Stiefel marschieren in den Gassen …. ;-)

    • langlode44 - 25. November 2011

      Die Thüringer wissen gar nich wie guts ihnen geht. ich wohn in Sachsen…

  • bauagent - 25. November 2011

    @ matt us

    Zitat:

    “Und das mit dem Putsch ist auch was weit hergeholt. Das einzige was hilft ist die Troeten abzuloesen, die sich hier gegen die Logik der Maerkte stellen. Die Frankfurt Gruppe – die sind das Schwaechste Glied in der Kette. Wenn Panik ist, muss man was unternehmen. Die muessen mal weggeputscht werden, dei Frankfurt Group, eigentlich. Neuwahlen, am Besten naechste Woche”

    ………………………………………………………………………………………………………………………………………

    …………erinnert mich irgendwie an einen aufgebrachten Menschen, der im Science Fiction Film einem ” emotionslosen überintelligenten ” Roboter gegenübersteht, der ihm antwortet:

    Unlogisch Kohlenstoffeinheit, keine Kompatibilität möglich, weil unmöglich, unmöglich, unmöglich.
    Gewählt wird in dieser EU sicher nicht mehr, hier wird ein Ziel versucht zu realisieren.

    Am besten beschäftigt man sich mit den wahrscheinlichen und sehr weit hergeholten Möglichkeiten, mit den Unwahrscheinlichkeiten gerät man auf den falschen Weg.

    Wie wär´s denn, sich mal mit den bösen CDS und einem möglichen cascade default im Zusammenhang mit den bösen Griechen zu beschäftigen, die jetzt mit der IIF verhandeln, um ihren Schuldenstand statt um echte 18 %, jetzt um sage und schreibe 21 % reduzieren wollen.

    Ob das ( statt 18 jetzt 21 % ) hilft?:

    http://www.zerohedge.com/news/greece-shuns-iif-and-seeks-25-npv-haircut

    Interessanter als die bereits eingespreiste Abstufung Belgiens finde ich übrigens auch den Verlauf der 1-jährigen französischen Auktion, die nach einer Rendite von 1.6 % blitzschnell dank EZB auf 0,9 % abfiel und bei 1.2 % schloss.

    (Chart auf 1nd klicken)

    http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GFRN1:IND

  • Euro-R.I.P - 25. November 2011

    Es spielt keine Rolle mehr, ob Eurobonds oder Schuldengemeinschaft am Ende des Weges sein werden. Letztlich wird es wieder einmal den “kleinen Mann” hart treffen, weil er ahnungslos und geblendet von der medialen Desinformation die aufkommende Gefahr nicht sieht. Wir werden eine beispiellose Ausplünderung der privaten Haushalte miterleben müssen.

  • Tourist - 26. November 2011

    ja dann..weg mit dem Kapital^^

  • Lazarus09 - 26. November 2011

    Euro-R.I.P -

    Wir werden eine beispiellose Ausplünderung der privaten Haushalte miterleben müssen.

    Wir erleben eine beispiellose Ausplünderung der privaten Haushalte ..so passt’s ;-)

    Wie ich immer schreibe: Es ist 20 nach 12 das Kind im Brunnenschacht unterwegs und nimmt immer schneller fahrt auf zum finalen Aufschlag,das war so geplant ,denn sonst hätte man es gleich anders gemacht..Die Mörder betrauern öffentlich ihre Opfer und die Opfer werden als Schuldige angeprangert .. Die Gewinner der teuflischen unabwendbaren Krise werden medial ausgeblendet und erfreuen sich an explodierenden Renditen und Vermögenszuwächsen in oberen zweistelligen Prozentbereich seit die Bevölkerung mit vielerlei Vorwänden seit dem “blanken Hans” kaputt gespart wird .. That’s it

    Von mir das übliche fette fuck you an die Beste Regierung aller Zeiten und die ignoranten Ligitimatoren..

  • Kranich05 - 26. November 2011

    @ Euro-R.I.P
    Auch wenn es fast vergessen ist: Zum Ausplündern gehören immer zwei.

  • Lazarus09 - 26. November 2011

    “Es ist nichts geplant, es ist alles außer Kontrolle.”

    Der gewünschte Effekt so soll es aussehen ;-)

    Seit Hans Eichel sparen wir für den “Ausgeglichenen Haushalt” unter Ihm und der rotgrünen Regierung wurden Derivate eingeführt und Deregulierung betrieben .. Hier wurde der Grundstein gelegt und von jeder weiteren Regierung mit mehr oder weniger guten Erklärungen vorangetrieben.( Jaja das ließe sich jetzt präzisieren und ausbauen Seitenlang..drum googelt selbst)

    Wer an die “HUCH” wir haben die Kontrolle verloren Version glaubt wenn wegen der Gewichtsersparnis das Bremssystem ausgebaut wird, dadurch das Team als erster durchs Ziel geht und den Preis einsackt, während der Fahrer feststellen muss das er am Ende nicht zum stehen kommt und mit Vollgas in die Mauer rast…

    All dies war voraussehbar und wurde seinerzeit schon von kritischen Zeitgenossen gerügt …

    Kranich05

    Zum Ausplündern gehören immer zwei.

    Na, das erkläre einem der die Kanone am Kopf hat .. ;-)

    • dank - 26. November 2011

      Wobei mir immer wieder die Übernahmeschlacht (samt Schuldenaufnahme) von VW und Porsche in den letzten Tagen in den Kopf kommt:
      Sah es nicht lange so aus, als würde der Gewinner einen anderen Namen tragen?
      Da wurde ebenfalls sehr viel in den Hinterzimmern berechnet und geschoben und am Ende kam es doch anders, als es lange aussah…
      Die Spieler heißen jetzt anders, der Ausgang ist ebenfalls schon fest im Blick.
      Es gibt Länder, die schon immer wegen Ihrer Genauigkeit und Bürokratie (samt alles Berechnens) bekannt sind…

  • sunwalker - 26. November 2011

    “Man darf nicht glauben, daß Politiker, Unternehmer oder sonst jemand etwas unter Kontrolle hat, die reagieren nur auf Abläufe und HOFFEN daß alles gut für sie ausgeht.”

    Genauso beobachte bzw. empfinde ich das schon seit Jahren: Die Politik läuft der Wirtschaft nur hinterher. Immer wenn eine Entwicklung, ein Fakt an Klarheit gewinnt, dann wird ein Gesetz eine Anordnung oder ähnliches darausgemacht und jedesmal stellen sie sich hin und sind der Meinung sie haben was tolles neues geschaffen und eine Entwicklung auf den Weg gebracht.Beispiel: Der Umweltschutz und umweltbewutes Denken gab es schon lange vor den Grünen, sie haben es lediglich für sich genutzt.
    Ebenso in der Wirtschaft, man probiert oft einfach rum, schaut ob die Menschen darauf anspringen oder erzeugt eine künstliche Nachfrage und schaut was passiert. Ob es letztlich Sinn macht interessiert keinen. Läuft dann die Wirtschaft in eine bestimmte Richtung, kommt irgendwann die Politik und macht ein Gesetz oder sonstwas draus.
    Auch Revolutionen werden nicht durch ihre Führer gemacht, diese geben dem ganzen nur ihr Gesicht. Es sind immer die Menschen, die eine Schwelle des Begreifens überschritten haben und dann einem neuen Weg folgen.

  • Lazarus09 - 26. November 2011

    Die Politik läuft der Wirtschaft nur hinterher

    Da sie nur Beibringer der Wünsche aus Kapital und Wirtschaft ist läuft sie natürlich hinterher wie der Hund seinem Herren. Als windschnittiger aalglatter Karrierist weiß der Politiker im vorrauseilendem Gehorsam was von ihm verlangt wird ,wie man sieht ist für die meisten die Politik das Sprungbrett zu den leckeren Vorstandspöstchen mit allen damit verbundenen Annehmlichkeiten ( bekanntestes Beispiel GAZ-Gerd der die Pipeline gegen alle Widerstände und heute … )

    Wenn man erst begriffen hat das “Staat” und “Demokratie” nur dafür da sind, die Massen während des bewirtschaftens und ausnutzens ruhig zu halten während die Besitzenden in Ruhe ihren Reichtum mehren und genießen können wundert nichts mehr… Die Politiker sind das Werkzeug der Besitzenden deren Wünsche du verwirklichen gegen den Willen der Bevölkerung .
    Schon die Kirche hat unterstützend die Bedürfnisse und Träume der Habenichste so weit es nur geht in die Zukunft verschoben nämlich ins nächste Leben, nach dem Tod ,allerdings nur wenn sie ihrem Herren brav gedient haben ,während natürlich wie immer Kirchenmänner und Besitzende das Paradies schon zu Lebzeiten auf Erden hatten…heute bedarf es dazu nur der Medien.Nach einem kurzen Blick auf die Besitzverhältnisse und Verbindungen zu Parteien und Politik sollte einem das Wort “überparteilich” etc sowie die verbreiteten “Wahrheiten” in neuem Licht erscheinen.

    Aber was soll’s der Michel nimmt weiterhin gelassen .. und glaubt an unabwendbare Ereignisse die eigentlich beiregiert sind .. Mit der Frage “Cui Bono? “ erklärt sich das meiste ..

  • Tourist - 26. November 2011

    “Die Politik läuft der Wirtschaft nur hinterher.”
    Ja undnein. Das ist ne Frage des Zeitpunktes , wann man etwsa betrachtet. Bspw. haben Schröder selbstverständlich auf die Kapitalbewegungen nach der Dotcomblae reagiert und gemerkt die Deutschland Ag muss damitspielen können und ie rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen!

    Nur eine rechtliche Grundlage, also die Flankierung der Kapitlabildung wird irgenwann zur Voraussetzung folgender Kapitalbildungen usw… Von daher finde ich die Frage nach Kontrolle oder Nichtkontrolle irgendwie daneben! Weltweite Kapitalsströme haben selbstverständlich eine unkontrollierbare Dynamik, aber keine vorausetzungslose, sie agieren nicht in Politik- oder rechtstaatlich freien Räumen und Rechtstaaten werden von Politikern gemacht! Deswegen handeln ja Nationalstaaten unter dem Begriff der “Standortdebatte!” Insgesamt steckt da aber keine Planung hinter! Dazu muesten alle beteiligten Fraktionen inländisch oder international die GLEICHEN Interessen verfolgen! So kuschelig verhalten sich noch nicht mal Eliten untereinander^^

  • hunsrückbäuerlein - 26. November 2011

    die Wut wird größer! aber sie läßt den couchtpotato und blogger noch nicht aufschreien, ergo wird sie noch weiter wachsen.

    den euro untergehen zu lassen halte ich für keine gute lösung und ich glaube, dass sich dessen alle die bewußt sind, die noch eine prise hirn im kopf haben, einschließlich politiker, reiche, arme, arbeitgeber, arbeitnehmer, etc. weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es jemanden in Europa gibt, der glaubt, einen krieg in europa bzw. weltweit, zu überleben, denn das wäre die konsequenz, europäische kleinstaaterei.

    worauf es aktuell hinläuft, ich weiß es auch nicht, ist Alles Kalkül oder Dielletantismus? Was mich allerdings sehr wundert ist, dass es die europäischen Regierungen immer noch nicht schaffen, den Märkten EInhalt zu gebieten. Nach wie vor gibt es keine Kapitalverkehrsein-schränkungen, keine Handelsbeschränkungen mit Derivaten, etc. die Lobby der Finanz ist scheinbar sehr mächtig. Doch könnte es auch eine einbahnstrasse sein! Möglich, dass die Politk sie in eine Falle lotst, aus der die Märkte (Finanzwirtschaft) nur durch Kapitulation oder Kooperation rauskommen. Die Politik läßt sie noch ein wenig machen um ihnen kurz vor Toresschluß die Pistole auf die Brust zu setzen einem Haircut zuzustimmen oder pleite zu gehen. Bis dahin werden sich natürlich einige berge an vermögen angehäuft haben, aber ob sie die dann noch weltweit sichern können?

  • Eurelios - 26. November 2011

    Liebe Mitdiskutanten
    nach schlaflosen Nächten ist mit endlich die ultimative Lösung der Krise
    im Traum eingefallen.
    Natürlich ist diese Lösung alternativlos.

    Ironie an :-)

    Beim nächsten G20 Gipfel beschliessen unsere Politikeliten folgendes:

    1 Alle Schulden werden für null und nichtig erklärt.

    2 Alle nationale Gesetze werden ausser Kraft erklärt.

    3 In Kraft wird dafür nur ein Gesetz eingeführt

    So einfach wäre die Lösung aller Probleme.

    Ironie aus :-)

  • Lazarus09 - 26. November 2011

    hunsrückbäuerlein

    Ich sag’ nur

    ********** COMMERZBANK **********

    *

    2009 giftige Papiere™ ausgelagert ……. 2011 schon wieder ..das alte Lied,die Gewinne sind eingesackt die Scheiße für den Steuerzahler der Garantöse und Rettungsschirm™ sei Dank .

    Das ist hoch kriminell und hat nichts mehr mit nicht voraussehbaren Ereignissen und Kontrollverlust zu tun .. für mein dafürhalten.

    Die Krise findet ein Ende wenn man aufhört den Steuerzahler in Zwangsbürgschaft zu nehmen und die Märkte™ mit jedem verdammten Euro haften den sie verdatteln..das was heuer an den Börsen abgeht hat mit Kapitalbeschaffung für expandierende Unternehmen nichts mehr zu tun .. Drum wer im Kasino spielt muss auch mit Totalverlust leben ..so walte Hugo

    Der jetzige Zustand ist das Ergebnis zielgerichteter Politik .. vor den Folgen eines deregulierten Finanzmarktes wurde schon vor Jahren gewarnt, das Derivate Massenvernichtungswaffen wären wurde aus berufenem Mund auch genug gesagt .. was braucht es mehr sei’s man will offenen Auges auf Teufel komm raus die Gier der Anleger sprich der Reichen befriedigen ..!

    Daher rührt meiner Meinung nach alle Alternativlosigkeit ….

    666

  • Eurelios - 26. November 2011

    ups beim ersten Anlauf ist etwas schief gegangen :-(

    Liebe Mitdiskutanten

    nach schlaflosen Nächten ist mit endlich die ultimative Lösung der Krise
    im Traum eingefallen.

    Natürlich ist diese Lösung alternativlos.

    Ironie an

    Beim nächsten G20 Gipfel beschliessen unsere Politikeliten folgendes:

    1 Alle Schulden werden für null und nichtig erklärt.

    2 Alle nationale Gesetze werden ausser Kraft erklärt.

    3 In Kraft wird dafür nur ein Gesetz eingeführt

    4 Alle Menschen müssen nach den 10 Geboten der Bibel leben und handeln

    5 Bei nicht befolgen kommt er lebenslänglich in den Knast

    So einfach wäre die Lösung aller Probleme.

    Ironie aus :-)

    • Lothar - 27. November 2011

      Cool, dann wäre endlich mal wieder Vergewaltigung und Sklavenhaltung legal.

      • wasser - 28. November 2011

        Hier steht was von den 10 Geboten. und die heißen:

        1 Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
        2 Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen
        3 Du sollst den Feiertag heiligen
        4 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
        5 Du sollst nicht töten
        6 Du sollst nicht ehebrechen
        7 Du sollst nicht stehlen
        8 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden …
        9 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib
        10 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut

        Offen gestanden, kann ich da nichts von Sklaverei und Vergewaltigung lesen. Sicher kann man über 1 und 2 reden.

  • Lazarus09 - 26. November 2011

    Übrigens,Aktiengesellschaften, Banken deren Eigentümer und Kunden, die Aktionäre, Anleger und Investoren welche an jeder Schweinerei die ihre Vorstände begehen, um die abgehobenen exorbitanten Gewinnziele zu erreichen,fürstlich verdienen, die andererseits aber keinerlei Haftung für das übernehmen, was ihre Vorstände da anrichten, gehören in dieser Form sowieso verboten ! Zumindest ordentlich reguliert und besteuert !

    666

  • Lazarus09 - 26. November 2011

    Wolfgang Lieb hat es hier wie so oft gut beleuchtet

    ö.ä
    Medien und Wahrheit schließen sich aus bekannten Gründen gegenseitig aus ;-) Eine freie Presse hat es nie gegeben und wird es nie geben ….

    • ö.ä. - 26. November 2011

      Mir ging es nicht nur um Pressefreiheit, sondern auch um den Begriff Wahrheit. Wer hat schon Einblick in die Entscheidungen/ Vorhaben der ‘Macher’? Also die vollständige Faktenlage. Im Endeffekt sehen wir (fast) nur Folgen und müssen diese interpretieren. Und wo trügt uns die eigene Wahrnehmung?

  • M.E. - 26. November 2011

    “Medien und Wahrheit schließen sich aus bekannten Gründen gegenseitig aus”

    Wie alle Verallgemeinerungen stimmt auch diese nicht, Lazarus.
    Und mich stört bei “den Medien” eher nicht der gelegentliche Trend zur Unhwahrheit, der neben manchem Wahren ebenfalls in den Medien zu beobachten ist, sondern eher das häufige Fokussieren auf Unwichtigeres und Modethemen, die gerade hip sind, und damit Ablenkung von Wesentlichem,
    Eine Sucht nach News (weil quoten- oder verkaufsträchtig) an der Stelle des Vorrangs tiefgreifender Information und Analyse. Einem solchen Vorwurf würde ich mich anschließen.

    Aber auch hier ist zu differenzieren. Insbesondere seit dem Jahr 2008 habe ich auch manche gute Analyse in mancher Zeitung gelesen und manche gute TV-Doku gesehen. Leider aber eben als Ausnahme und nicht als Regel.

  • Lazarus09 - 26. November 2011

    M.E.

    So wie eine Schwalbe keinen Sommer macht …. natürlich lässt sich alles zerpflücken und Ausnahmen finden darum geht es aber nicht … wie selbst sagst:

    Leider aber eben als Ausnahme und nicht als Regel

  • Lazarus09 - 26. November 2011

    M.E.

    ….stelle dir vor dein Moped Auto Herd Heizung Handy Computer funktionierten nur ausnahmsweise ;-)

  • bauagent - 26. November 2011

    Ich möchte die Diskussion nochmal von der mittleren Ebene der Wirkungen einzelner Maßnahmen auf die Frage lenken, wem eigentlich was nützt und wer verliert, denn das sind auch diejenigen, die die Strippen ziehen. Dazu gehe ich nochmal zurück auf die zentrale Aussage von David Rockefeller von 1992 und mache mit der Großschreibung einzelner Bereiche darauf aufmerksam, dass sich besonders ” verdächtige Kantonisten ” der herrschenden Elite ständig gleicher Wortschöpfungen bedienen. Um zu verstehen was ich meine, nenne ich einmal beispielhaft das Unwort ” gleichwohl “, dass in den 90igern von Schröder wieder entdeckt wurde und prompt zunächst von Journalisten und politisch nahestehenden Abgeordneten verwendet wurde ( auch in der späten Phase von Claudia Roth ). Heute ist es ja z.B. ” krude “, dass im Zusammenhang mit Sarrazin vor 2 Jahren übernommen wurde.

    Solche Wortschöpfungen werden gerne übernommen, um sich mit Aussagen ,politischen Bekenntnissen oder auch nur des ” Glanzes ” des Erfinders zu bedienen, um selbst etwas von dem Glanz und der Überlegenheit ab zu bekommen.

    Hier zu David Rockefeller, ehemaliger Vorstand des Council of foreign Relation 1994:

    :“Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.” (1994)
    „Wir danken der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Medien, deren Direktoren an unseren Treffen teilgenommen und ihre Zusagen für Diskretion seit fast 40 Jahren eingehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen, dass wir unseren Plan für die Weltherrschaft hätten entwickeln können, wenn wir Gegenstand der öffentlichen Beobachtung gewesen wären. Aber die Welt ist jetzt weiter entwickelt und darauf vorbereitet, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbänker ist sicher der nationalen Souveränität, wie sie in der Vergangenheit praktiziert wurde, vorzuziehen”(1991)

    “Manche glauben sogar, wir seien Teil einer geheimen Verbindung, welche gegen die besten Interessen der Vereinigten Staaten arbeitet; sie charakterisieren meine Familie und mich als Internationalisten und behaupten, dass wir uns weltweit mit anderen zur Errichtung einer global integrierten, politisch-wirtschaftlichen Struktur verschworen haben,(…). Wenn das die Anklage ist, bekenne ich mich schuldig, und ich bin stolz darauf.” (Autobiographie, “Memoiren”, 2006).

    Vor ein paar Tagen äußerte sich bekanntlich Wolfgang Schäuble zum weiteren Verlauf:

    “Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Konkurrenz zwischen allen Politikbereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem Regelungsmonopol des Nationalstaates aus. DAS WAR DIE ALTE ORDNUNG , die dem Völkerrecht noch zugrunde liegt, MIT DEM BEGRIFF DER SOUVERÄNITÄT, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist, spätestens seit den zwei Weltkriegen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Und wir in Deutschland sind seit dem 8.Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.”

    “Und deswegen ist der Versuch in der europäischen Einigung eine neue Form der Governance zu schaffen, wo es eben nicht eine Ebene, die dann nicht für alles zuständig ist und dann im Zweifel durch völkerrechtliche Verträge bestimmte Dinge auf andere überträgt, nach meiner festen Überzeugung für das 21.Jahrhundert ein sehr viel zukunftsweisenderer Ansatz, als der Rückfall in die Regelungsmonopol-Stellung des klassischen Nationalstaates vergangener Jahrhunderte. “

    Schäuble weiter auszugsweise in der NEWYORKTIMES 18.11.11:

    “Es gibt eine begrenzte Übergangszeit, wo wir die Nervosität an den Märkten verwalten müssen”, sagte Herr Schäuble.
    Er sieht die Turbulenzen als kein Hindernis, sondern als EINE NOTWENDIGKEIT. “Wir können eine politische Union nur mit einer Krise erreichen “, sagte Herr Schäuble.

    Auch Angela Merkel benutzt die Wortschöpfung ” neue Weltordnung ” auf einem Kirchentag:

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=6nzAwNoSbUw

    Nigel Farage in Deutschland am 25.9.2010 in weiser Voraussicht vor 13 Monaten:

    http://www.youtube.com/watch?v=weqAwZuHbB4

    Alles Quatsch?

    Ein ehemaliges Mitglied des CFR, Rear Admiral Chester Ward, US-Navy (im Ruhestand) legte die unheimlichen Absichten des Rates im “Review of the News” offen:

    “Die mächtigste Clique unter diesen Elitegruppen hat ein Ziel gemeinsam. Sie wollen die Souveränität und nationale Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten aufgeben. Eine zweite Clique von internationalen Mitgliedern im CFR… besteht aus den internationalen Wall-Street-Bankiers und deren Schlüsselagenten. Diese wollen vor allem ein Weltbankmonopol von der Regierung die letztlich die Weltregierung kontrollieren wird, welche das auch immer sein mag… ”

    Wer sind die Mitglieder dieser modernen, geheimen Gesellschaft? Eine Analyse der 4 200 Mitglieder zeigt, daß 31% aus dem Konzernbereich kommen, 25% aus dem akademischen Bereich, 13% aus der Regierung, 8% aus dem Rechtswesen, 6% von den Medien und 2% von anderen Berufen.

    Seit 2007 gibt es einen europäischen Ableger der Council on foreign relation, deren Mitglieder die Verbindungen zu den USA nochmal deutlich aufzeigen, abgesehen von der Trilateralen Commision und der Atlantik Brücke.

    Die Bilderberger sind dagegen eine Interessengemeinschaft, die eher zufällig mit den Interessen der CFR korreliert. Sie ist die Elite um die Kanalinseln in Europa, mit ähnlichen Zielen wie der CFR. Das ist der Grund, warum sie mit Warburg, Rothschild und Rockefeller fälschlicherweise in einen Topf geworfen werden.

    Internationalisten sind sie jedoch alle und das verbindet sie. Die Globalisierung, die eine der Hauptagenden der 70iger war, hat dieses System ja vor dem früheren Kollaps bewahrt.

    Was im Moment stattfindet, hat also überhaupt nichts mehr mit o,5 % Rendite aufwärts für Italien oder Aufkauf der Anleihen durch die EZB zu tun. Es hat auch nichts mehr mit einem eventuellen Quantitave Easing 3 der FED zu tun.

    Es hat jetzt, wie es David Rockefeller und seine menschenfeindlichen, korrupten Kumpane leicht voraussehen konnten, mit der Unterwerfung der Nationen unter einer weltweiten Wirtschaftsregierung zu tun, während aufgrund des Chaos Angst und Schrecken verbreitet wird mit Hilfe erfundener Terrorvisionen und falschen Feindbilder.

    Das Zeitfenster, um diese Installation über BIZ, IWF, Weltbank und den privaten Zentralbanken, die bereits weitestgehendst eingebunden sind, ist verhältnismäßig kurz, da ein Zusammenbruch nur dann erfolgreich genutzt werden kann, wenn Helfer wie Schäuble, Sarkozy und Merkel schnell
    eine Lösung finden, um unberechenbare Bürgerkriege zu verhindern. Denn diese sind nie wirkllich kontrollierbar.

    Daran arbeiten sie gerade!

    Geld spielt dabei nur noch die Rolle des Mittels zum Zweck!

    • Joe - 27. November 2011

      Und wie soll die neue Weltordnung ohne Geld funktionieren? Hinter dem Gerede von der “neuen Weltordnung” verbirgt sich der Versuch, die Macht des Geldes in all seinen Formen zu erhalten. Die Frage aber ist, wird das gelingen? Sind wir nicht eben Zeugen der Zerstörung der Papiermacht? Mit ihrer Zerstörung werden auch die Papier-Eliten entmachtet und damit stirbt auch die Idee der “neue Weltordnung”.

      Die tatsächliche neue Weltordnung ist das Ende der Globalisierung in jeder Form, sowohl politisch als auch wirtschaftlich. Diese Fragmentierung ist das genaue Gegenteil von dem was unter “neuen Weltordnung” verstanden wird. Die Zukunft gehört dem Provinzialismus und Nationalismus. Jeder für sich! Der Fremde ist der Feind.

      • Holly01 - 27. November 2011

        Geldwert :
        Man bindet der Wert des Papiergeldes an einen Anker. Zum Beispiel Gold. Die Menge an Gold ist damit aber eine Obergrenze für die wirtschaftliche Entwicklung.
        .
        Goldstandart aufgegeben.
        .
        Man bindet den Wert des Papiergeldes an die Güter und Werte der Gelddrucker. Die Hersteller von Geld haften zu 100% mit alles festen und losen Vermögen für den Geldwert.
        Das klang gut, als man das Limit vom Goldstandart aufbrechen wollte.
        .
        Niemand haftet wirklich. Wir sprechen hier über Macht, Politik und …. Pfändbarkeit. Europa wird gepfändet, indem der Geldwert des Euro sinkt und andere unsere Besitzstände zu einem geringeren Preis übernehmen können.
        .
        Wer sich fragt, warum die EZB so gedrängt wird Dinge zu unternehmen, die den Geldwert drücken, hat hier die Lösung :
        Ist der Euro wertstabil und der Dollar ist es nicht, dann kauft der europäische Arbeiter von seinem Weihnachtsgeld 5% von Apple.
        Weil diese Gefahr real ist, haben die USA diverse Gesetze nur -nicht Handelbarkeit- von Gütern.
        .
        Man könnte auch sagen : man muss alles in einen Topf pressen, sonst werden die anglikanischen Staaten abverkauft.
        .
        Bösartig könnte man unterstellen : die Eurokrise dient ausschliesslich dazu den anglikanischen Zentren den Popo zu retten.
        Aber das ist eine ganz eingeschränkte und naive Opfer-Täter Sicht. Europa wäre nicht so angreifbar, wenn man vernünftiger gehandelt hätte.
        So hat Europa genug eigene Probleme zu lösen, statt zu schielen, wer wen aufkaufen könnte, um Marktrealitäten zu schaffen, die von der lokalen Politik kaum gewünscht werden.

  • sunwalker - 27. November 2011

    @ bauagent

    Das was Du da schilderst ist nichts anderes, als das was seit Jahrtausenden abläuft. Man hat jedesmal nur die Dosis erhöht und dann ist es doch wieder zerfallen. Griechen, Römer; Mongolen… beim letzten Mal hat man es mit 150% der Dosis versucht, jetzt nimmt man 400% der Dosis des selben Mittels, man vergisst dabei das damit auch die Nebenwirkungen größer sind und übersieht: wo keine Tür ist, da ist keine Tür und die Mauer hat schon ihren Sinn und ist für uns viel zu dick. Wir müssen neue Wege beschreiten, wenn wir etwas ändern wollen. Vielleicht hat die angestrebte WO eine kurze Zeit Erfolg aber letztlich werden sie scheitern, denn sie verstoßen gegen elementare Gesetze des Lebens. Leben ist dynamisch und sie wollen etwas in eine feste Form gießen – auch deshalb werden sie scheitern.

  • Joe - 27. November 2011

    Freilich denke ich an die Folgen der grossen geschichtlichen Zusammenbrüche. Z.B. der Terror nach der französischen Revolution, an die Gulags und KZ’s und dann fällt es mir schwer den Zusammenbruch GUT zu finden.

  • Eurelios - 27. November 2011

    @ Bauagent

    zu deinem Beitrag fällt mir nur dies ein:

    http://www.youtube.com/watch?v=4BAKb2p450Q

  • Lazarus09 - 27. November 2011

    Joe

    Jeder für sich! Der Fremde ist der Feind.

    Anarchie ,Großfamilien, Solidargemeinschaften…..

  • Joe - 27. November 2011

    “Der Eindruck so vieler Menschen mitten in der Nacht ist immer wieder überwältigend”

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,799938,00.html

    Kapitalismus als Religion.

  • ö.ä. - 27. November 2011

    Zugegeben der Gedanke einer NWO ist sehr faszinierend, aber wenn man es mal genauer durchdenkt, existiert diese doch schon längst und das nicht erst seit gestern. Die Elite bestimmt bereits, wie wir leben (nahezu alles ist gesetzlich geregelt, fast jeder ist von einem Einkommen durch Arbeit abhängig, die nur begrenzt frei gewählt werden kann). Es ist sehr schwer, autark zu leben (schwere Anfangsbedingungen und Unwissenheit darüber, wie man sich selbst versorgt durch eine arbeitsteilige Gesellschaft). Was ist also das Neue an der NWO? So wie ich es verstanden habe: die Aufgabe der Souveränität einzelner Staaten und die damit verbundene, schrittweise Auflösung der Staaten+Weltregierung. Was ist schlimm daran, wenn sich Staatsgrenzen auflösen würden? Meiner Meinung nach nichts, Grenzen sind künstliche Gebilde. Der Mensch hat Jahrtausende lang ohne Grenzen gelebt und ist über die Erde gewandert. Dies wäre der natürliche Zustand.
    Bleibt die Weltregierung. Aber einerseits bestimmt schon eine Schicht die Lebensweise der anderen Schichten, andererseits gab es in der Geschichte schon Großregierungen (zugegeben in kleinerem Maßstab).
    Mit dem Gedanken der NWO ist dann noch die Versklavung aller Menschen durch die Weltregierung verbunden, wenn ich es richtig verstehe. Das aber existiert m. E. schon, wie oben ausgeführt .

    @ Bauagent
    Was mich immer an dem Zitat (über das Geheimhalten der geladenen Journalisten) wundert ist, warum plaudern die ‘Bilderberger’ dann das ‘große Ziel’ freimütig aus?
    Außerdem frage ich mich, wenn ihnen so sehr an Geheimhaltung gelegen ist, warum kriegt dann jeder mit, dass sie sich treffen? Es gab schon Völkermorde, die erst Jahre später an die Öffentlichkeit gekommen sind. Wenn sich sowas lange Zeit verschleiern lässt, dürften geheime Treffen für die Einflussreichen ein Kinderspiel sein.
    Vielleicht soll hier nur ein Mythos geschaffen werden, der einfach nur schon bestehende Realitäten verschleiert.

    • ö.ä. - 27. November 2011

      Ach ich hab noch was vergessen:

      “Das Zeitfenster, um diese Installation über BIZ, IWF, Weltbank und den privaten Zentralbanken, die bereits weitestgehendst eingebunden sind, ist verhältnismäßig kurz, da ein Zusammenbruch nur dann erfolgreich genutzt werden kann, wenn Helfer wie Schäuble, Sarkozy und Merkel schnell
      eine Lösung finden, um unberechenbare Bürgerkriege zu verhindern. Denn diese sind nie wirkllich kontrollierbar.”

      M.E. führen die immer verschärfteren Sparmaßnahmen in Griechenland geradewegs zum Bürgerkrieg.

  • philipp johannes - 27. November 2011

    je mehr ich über die thesen nicht nur hier nachdenke umso mehr komme ich persönlich zur überzeugung das sie gar nicht wissen was sie tun.
    ich glaube nicht das sie einem wie nun auch immer gearteteten großen plan folgen sondern nur getriebene sind.

    wer mal einen handelssaal von innen sah, weiß wo die macht sitzt.
    das nun multipliziert mit den playern in summe – das gibt substanz und treibt die herde vor sich her..
    wobei ich nicht sage es ist gut so !

    ob die politik das versteht, innen drin kapiert, und ob sie tatsächlich korrumpiert ist, ich weiß es nciht.

  • Michael - 27. November 2011

    @Lazarus
    Die Anteilseigner von deutschen “Aktiengesellschaften” haben seit mindestens 10 Jahren keinen wirklichen Gewinn gemacht. Man sehe sich Allianz, Telekom, Deutsche Bank, Post, Münchener Rück, Siemens, SAP, Lufthansa, RWE, EON,… Commerzbank, Infineon,… TUI, Conti, … und wie die Weltmarktführerfirmen noch so hießen, mal an. Quer Beet, mit Ausnahme einiger Pharma-, Chemie-, und Autowerte nur Verluste. Das passt natürlich nicht zu irgendwelchen Wirtschaftszyklen. Es passt auch nicht ansatzweise zu den “Gewinnen” der Unternehmen, bzw. zu ihren Schulden. Die Gewinner waren die Emittenten der Aktien und nicht ihre “Anleger”. Wenn man keine Ahnung von Aktien hat, sollte man weder Aktien noch Produkte auf Aktien anfassen, es sei denn, unser aller Freund DAX stürzt auf 2000 oder 1000 ab, dann kann man sich, mit dem Pleiterisiko der Firma vor Augen, “beteiligen”.

    Was nicht gefallen ist, waren die exorbitanten Ölpreise, vor allem beim Brent-Öl, an dem unsere Sprit- und Heizöl-, aber auch Gaspreise festgemacht sind. Das bedeutet weitere Realeinkommensdeflation. Daran verdienen aber nicht die überaus bösen multis, sondern die Steuereintreiber der Staaten. Egal, was unsere Qualitätsmedien für wundervolle tolle “Aufschwünge” verkünden. Mit Deflation nach deutschem Besteuerungsvorbild und Steuer- statt Marktwirtschaft kriegt man den Kahn mit Sicherheit nicht wieder flottgemacht.

    Zum Thema selbst: Natürlich ist es undenkbar eine Euro-staatsanleihe, die ausfallen kann, zu kaufen. Es ist theoretisch unter dieser Bedingung sogar undenkbar seine Ersparnisse in Euro zu halten. Es geht auch nicht an, dass Zinserträge auf Staatsanleihen, die nicht ausfallsicher sind, besteuert werden. Mit physischem Gold schmeißt man den ach so vertrauenswürdigen Bankiers und Politikern dieser Welt jeder coleur einfach ihr “Geld” vor die Füße. Das ist früher im Götz von Berlichingen perfekt formuliert worden.Wenn die Märkte jetzt mit Euro-Staatsanleihen tabula-rasa spielen, ist das sogar rational.

    Nebenbei sind die weltpolitischen Spannungen inzwischen so groß, dass man Weltkriegsgefahr orakeln könnte. Im Mittelmeer, vor der syrischen Küste, planschen die US-Trägergruppe “George Bush” einträchtig neben einer russischen Kriegsflotte und deutschen U-Booten mit israelischen Besatzungen her. Mit irgendwelchen Sanktionen werden diese Spannungen noch verstärkt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Pulverfaß in die Luft fliegen kann. Die Lunte brennt. Unsicherheit, wohin man schaut. Das spricht (leider) NUR für physisches Gold.

  • bauagent - 27. November 2011

    ………..paar Tage früher als ich dachte fällt nun Angela MERKEL um.

    Vorläufig dürfte sie die Redewendung “EZB Aufkauf” abmildern. Ich denke mir, dass wir etwa hören werden: Die EZB wird zur Beruhigung der Märkte den und nur den Teil, der zur Beruhigung erforderlich ist vorübergehend aus dem Markt nehmen.

    Die Banken haben versprochen, dass sie die Erlöse nicht in den Geldkreislauf verbringen werden.
    Alles wird gut.

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/33737/

  • Lazarus09 - 27. November 2011

    Michael

    Natürlich bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel .. gefestigte Großunternehmen bieten ja auch keine exorbitanten Risikogewinne sondern eher Sicherheit auf niedrigem Ertragsniveau .. das hatte ich auch nicht gemeint.Um alles exakt zu präzisieren müsste man Seitenweise schwadronieren und ich bin irgendwie nicht der Schreiber vor dem Herrn ;-)

    Mit dem Rest wird das zu erwartende Szenario irgendwo zwischen all den nicht unbedingt wünschenswerten Befürchtungen liegen… fest steht nur das die normale Durchschnittsbevölkerung
    die größte Not leiden und Opfer bringen muss wie seit Jahrtausenden… Die Lunte brennt wie gesagt

  • Eurelios - 27. November 2011

    @Michael

    Die Lunte brennt. Unsicherheit, wohin man schaut. Das spricht (leider) NUR für physisches Gold.

    Sehe ich genauso. Blos wenn die Lunte bis zur Bombe durchbrennt nützt auch kein
    physisches Gold mehr.

  • Michael - 27. November 2011

    @Lazarus
    Die Not ist relativ. Es war auch die Durchschnittsbevölkerung, wenn auch nicht die deutsche, die über ihre Möglichkeiten Kredite aufnahm oder sich über ihren aufgeblähten öffentlichen Sektor über Gebühr verschuldete. Wenn man sich (nichtsakrale) Gemälde der letzten Jahrhunderte ansieht, erkennt man, dass die zum Teil sensationell gemalt sind, aber zu der Zeit hätten wir nicht leben wollen. Dieses, ich selbst nenne es “Judengeld”, ist aus meiner Sicht ein hervorragender Fortschritt in der Geldevolution.

    Was überhaupt nicht sensationell ist, sind Schattenbanken, “Hebel” und Derivate. Denn vor nicht langer Zeit konnten sich die Menschen oft nur mit Mühe Schuhe und Bekleidung leisten, gingen in den Wald Holz sammeln und hatten genug damit zu tun, ihr tägliches Brot zu sichern. Wenn heutzutage von “Not” geredet wird, dann auf einem sehr hohen Niveau, weil noch immer zu viele Völker darauf angewiesen sind, uns ihre Produkte zu zu niedrigen Gegenwerten zu “verkaufen”. So, wie auch die anderen Länder mit “Exportüberschüssen” schlicht ihre Produkte zu einem zu geringen Gegenwert anbieten.

    Um auf das Thema zurückzukommen, entweder die Eurozone ist eine bedingungslose Transferunion (denn die Defizite gegenüber den Deutschen entstehen überwiegend dort) oder der Euro ist ein völlig sinnloses Gebilde. Nun ist es aber so, dass deutsche Arbeitnehmer ihre Produkte auch sehr ungern zu Dumpingpreisen verhökert sähen, während sie selbst dafür zu erhöhten Preisen Rohstoffe importieren müssen. Damit wären wir wieder bei den sgn. Rechten (den “Gegner” kann man auch wahlweise “Links” sehen, das ist völlig egal). Die (bevorstehenden) Verbote dokumentieren die Angst des Esteblishments davor, dass einer sagt: ihr bescheuerten Deutschen, müsst ihr wirklich eure Produkte zu Dumpingpeisen, erkauft mit Dumpinglöhnen und -sozialleistungen, auf den Markt werfen ?

    “Globalisierung” und “€uropa” zu einer Zeit, das sind nicht nur zwei Gleichungen mit zwei Unbekannten, durch die Bindung des Yuan an den Dollar sind es mehr Unbekannte und damit kann das Gleichungssystem nur aufgehen, wenn man einige Unbekannte durch Protektionismus (das ist marktfremd- bis -feindlich) ausschaltet.

    Es ist eine Billionen-Dollar Frage, diese Ungleichgewichte, die Debilanzen im Handel, ins Lot zu bringen. Wenn wir argumentierten, es gibt kein Deutschland mehr, sondern nur Deutschland in €uropa, ist hier alles in Butter. Darum wird gerade gekämpft. Ich wünsche Frau Kanzlerin viel Erfolg. Das ist ein wirklich schwerer Kampf. Vor solchen enormen Herausforderungen stehen Politiker selten. Das, was wir bisher sahen, alle Achtung. Denn das Spiel ist nichts anderes, als dass die sozialistischen Brudervölker den “Deutschen” (die ofte keine Deutschen sind) an den Geldbeutel wollen. Da hält sich Frau Kanzlerin nicht nur “besser als erwartet” (um Pispers zu zitieren), sondern sehr gut. Es ist eine Pokerrunde um unsere Zukunft und die Zukunft “unserer” Kinder. Da ist es erforderlich zu siegen, auch wenn es nötig wird, das €uroprojekt zu begraben. Das will strenggenommen niemand.

    Die Lösungen sind zu erkennen. Sie werden erst mal unerfreulich. Ohne, dass man gleich ins Koma fallen müsste.

    • Holly01 - 28. November 2011

      Diese “die Deutschen zahlen das schon” Methode spielen unsere Freunde und Verbündeten schon seit dem WKII. Jedes mal, wenn die Mist machen und über die Stränge schlagen, ziehen die dei Nazi Karte und die deutsche Politik spielt das mia culpa.
      Dieses Mal ist die Größenordnung aber so, dass die Deutschen das nie auffangen können.
      Das Dumme ist nur, die Deutschen haben auf Konkurrentzfähigkeit getrimmt und könnten am Markt bestehen.
      Nach dem Ausbluten natürlich nicht mehr. Dann kann Mutti uns erklären, warum deutsche Politiker die Zukunft unserer Kinder in Europa verschachert haben.

  • ö.ä. - 27. November 2011

    Wie geht nochmal das Sprichwort? Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche fassen? Scheinbar geht es doch:

    http://www.griechenland-blog.gr/2011/immobiliensteuer-in-griechenland-auf-obdachlosen-container/6069/#comments

    • Holly01 - 27. November 2011

      Agressive Massnahmen gegen alle, die nicht ausweichen oder sich effektiv wehren können. Absolute Zurückhaltung gegenüber allen anderen.
      Genau das Schema, mit dem seit Beginn der Krise gearbeitet wird. Ansich fahrlässig, dass noch keine Abgaben in OPs erhoben werden so alla : entweder Sie zahlen nun die 100000 oder der Arzt geht einen OP weiter, der Patient do drüber wird nämlich auch nicht jünger……

      • ö.ä. - 27. November 2011

        Das Gesundheitssystem wird ja schon in diese Richtung umgebaut, ich sag nur Festschreibung (!) des AG-Anteils zur Gesetzl. Krankenversicherung und Zusatzbeiträge für die AN (ohne gesetzl. Obergrenze versteht sich), dazu Aufhebung des Selbstkostendeckungsprinzips der KKH.

  • bauagent - 27. November 2011

    Italien soll 600 Mrd. Hilfe mit einer Laufzeit bis 18 Monate zu etwa 5 % Zins erhalten.

    Bin mal gespannt, was die anderen Junkies dazu sagen, wenn in Griechenland die Bürger für bessere Container in denen sie wohnen Zusatzsteuern bezahlen sollen und in Italien ein “Programm ” aufgelegt wird.

    Jetzt kommen für den Euroraum wohl die letzten Bomben zum Tragen. 4 Billionen wird man brauchen, um den Raum für eine kurze Zeit zu stabilisieren inkl. der Banken.

    Wird natürlich keine Inflation auslösen, weil Herr Blankfein von Goldman Sachs Fr. Merkel in die Hand versprochen hat, dass die Einnahmen aus den Staatsanleihen auf keinen Fall in die reale Wirtschaft gegeben werden.

    Ob die sich dann wie Dagobert Duck einmal am Tag in den Keller zum Gold baden begeben?

    Keine Inflation. Lachen kann ich darüber nicht mehr.

    Hier der aktuelle Link:

    http://www.stern.de/wirtschaft/news/medien-iwf-hat-600-milliarden-hilfsplan-fuer-italien-1755922.html

  • Odin - 27. November 2011

    Syria: Damascus – Webster G. Tarpley, pro-government rally 11/20/2011

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Is_DYXolAeM

    Bitte ansehen. Vielen Dank

  • M.U. - 28. November 2011

    @Michael
    Es ist eine Pokerrunde um unsere Zukunft und die Zukunft “unserer” Kinder. Da ist es erforderlich zu siegen, auch wenn es nötig wird, das €uroprojekt zu begraben. Das will strenggenommen niemand.

    Als ob die die Zukunft unserer Kinder davon abhängen würde wie groß die virtuelle Zahl auf unserem Konto ist oder wie viele Autos wir nach China exportieren bzw. wie viele Atommeiler wir nach Süd-Amerika verkaufen. Wie verblendet kann man eigentlich sein? Was wollen wir den mit unseren gigantischen Goldbergen anfangen wenn wir nichts mehr zum Fressen haben? Die Zukunft unserer Kinder wird mit Sicherheit nicht in Brüssel entschieden und hängt gewiss auch nicht davon ab, ob die Währung nun “Euro” oder “Ich bin Wertvoll” heißt. Unser tägliches Handeln und unsere, bis jetzt nicht spürbare, Einsicht entscheidet darüber.

  • BURNER - 28. November 2011

    Ich war immer froh, das querschuesse eine “neutrale”-Seite war. Ohne diesen ganzen Verschwörungskram. Und ohne Diffamierung von Politikern, eben eine Seite die die aktuellen Daten seriös aufarbeitet. Aber was hier im Forum für unqualifizierter elektronischer Müll verbreitet wird ist echt teilweise peinlich!
    Danke Steffen

    • M.U. - 28. November 2011

      Danke! Hätte es nicht treffender formulieren können.

  • M.E. - 28. November 2011

    Ich schließe mich Euch beiden an.

  • Klaus G. - 28. November 2011

    Was verlangt ihr von Steffen?

    Er investiert Stunde um Stunde seiner Zeit für uns. Jetzt soll er auch noch Zensor spielen.
    Es liegt an uns ein gutes Board zu erhalten.
    Nicht jeder spontane Gedanke gehört hier ins Board.
    Ansonsten mag ich die Meldung hinter der Meldung.
    Finde immer wieder neue Denkansätze.

  • Urubu - 28. November 2011

    Er wird den Unsinn nicht nur löschen, sondern leider wiedereinmal das Bord sperren.
    Bitte Steffen, lass nochmals Gnade walten! Im Normalfall sind sowohl deine Artikel, als auch die Kommentare Inspiration als auch eine einmalige Sammlung von Wissen.

  • philipp johannes - 28. November 2011

    stichwort denkansatz

    ist das ein denkansatz ?
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,800255,00.html

    wieviele europas haben wir dann ?

    _____________

    ich hoffe ich schreibe nicht zu arg viel unsinn.

    falls doch – sage man es mir.

    zu den “verschwörungs”thema goldman sachs stehe ich.
    das kann man aus durchaus seriösen quellen nachvollziehen.

  • Pessimist - 28. November 2011

    Hallo Klaus G.,

    vorrangig sind erstmal rechtliche Dinge (Bundesgerichtshof: Blog-Betreiber haften für Inhalte der Nutzer), dann kommt eine ganze Weile nix und ganz zum Schluss kommt die Befriedigung Ihrer Gelüste.

  • M.E. - 28. November 2011

    Es bahnt sich eine sehr interessante Entwicklung an:
    da sich immer mehr abzeichnet, dass aus dem Euro-Raum eine Haftungsunion werden MUSS, will man den Euro-Raum nicht kollabieren lassen, deutet sich heute eine leichte Entspannung bei den Italien-Bonds an, aber eine fortlaufende Erhöhung der Renditen der Länder, die zukünftig als zu Belastende des Inter-Euroländer-Transfers gelten.
    Ich vermute, dieser Trend wird sich fortsetzen. Deutschland sehe ich in einigen Wochen bei Renditen von fast 3%, Niederlande und Finnland bei 3,5% und Frankreich und Österreich zwischen 4 und 4,5%.
    Damit erübrigt sich natürlich auch das eventuelle Projekt von “Elite-Bonds” der AAA-Euro-Länder mit beabsichtigten Renditen zwischen 2,25 und 2,5%, Dann müsste man den Investoren schon Renditen zwischen 3,5 und 4% bieten, um Sammelbonds dieser Länder an den Mann zu bringen.
    Und wenn diese dann auch noch in großer Menge emittiert werden, um Schwergewichte wie Italien und Spanien zu stützen, werden selbst die genannten Renditen nicht mehr ausreichen.

    Das Thema der Euro-Bonds oder der Elite-Bonds kann man wohl als nicht machbar wegen der hohen, die AAA-Staaten ungemein belastenden Verzinsung vergessen. Weil der zinsentlastende Effekt der AAA-Länder zunehmend verschwindet und sogar Bonitätsabstufungen keineswegs nur für Frankreich die Folge wären.

    Es bleibt eigentlich nur noch die virtuelle EZB-Notenpresse als Ausweg, will man die weitgehende Auflösung des Euro-Raums vermeiden.

    Nebenbei: Griechenland wird nach dem Schuldenschnitt durch die Privatgläubiger immer noch eine “Restverschuldung” von gut 120% des BIP haben – danach wieder steil ansteigend.
    Hat es das schon einmal gegeben, dass sich ein Land NACH einem Schuldenschnitt immer noch deutlich im Bereich nicht tragebarer Schulden befindet?
    60% Restschuldenlast wären vielleicht für das wirtschaftlich darniederliegende Grioechenland gerade noch erträglich.
    So wird also der nächste noch kräftigere Schuldenschnitt für Griechenland nur eine Frage von 1 bis 2 Jahren sein.

    • alt-shift-x - 28. November 2011

      Dem schliesse ich mich jetzt mal fast Vorbehaltslos an, die Elite Bonds sind DOA – Dead on Arrival, der Markt wir höhere Zinsen erzwingen, das wurde spätestens mit der letzten Bondauktion in Deutschland klar. Dann kommen noch die entsprechenden und hier schon genannten Unsicherheitsfaktoren dazu. In den USA geht man bereits davon aus, dass Österreich sein AAA nicht halten kann und man begibt sich mit diesem Modell auch wieder in eine absolute Abhängigkeit der Rating Agenturen. Was Griechenland betrifft so bin ich mir da noch nicht mal sicher ob dieser ” freiwillige Schuldenschnitt” überhaupt zustande kommt, bisher sieht es nicht danach aus. Es sieht so aus, als ob die EZB Presse wirklich der einzige Weg ist das Desaster noch ein bisschen auf zu schieben.

  • philipp johannes - 28. November 2011

    noch eine meldung die irritierend wirkt:
    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Schwaches-Geldmengenwachstum-deutet-auf-EZB-Zinssenkung-1492645

    m3 hat sich im oktober verlangsamt:
    “” Gegenüber dem Vormonat sank M3 im Oktober um 0,6%, nachdem im September ein Wachstum von 0,3% verzeichnet worden war. Es war der erste monatliche Rückgang seit Januar dieses Jahres und der stärkste seit Januar 2009. “”

    hat die ezb das geld aus den staatsanleihenaufkäufen “abgesaugt” ?

  • bauagent - 28. November 2011

    ————————————————————————————-

    Zur ZENSURforderung einiger Foristen hier fällt mir nur eins ein:

    r · ΣφST, W + φH = φL + φT, ges [W]
    ————————————————————————————-

    @Pessimist

    “Ich bin mir ziemlich sicher, wenn Steffen den unfassbaren Unsinn hier liest, wird er diesen auch löschen.”
    ——————————————————————————————————————————–
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine solche Intention dem Gedanken entspringt, dass nur das kein Unsinn sein kann, was dem eigenen Weltbild entspricht.

    Jedes Forum lebt davon unterschiedliche Meinungen und Ideen auszutauschen. Dabei muss man auch einmal, orientiert an der persönlichen Einschätzung, extreme Meinungen und Ideen hinnehmen können.

    Dabei ist es selbstverständlich, dass Inhalte wie

    - pornografische Inhalte bzw. Links die zu pornografischen Inhalten führen
    - illegale und/oder rassistische Inhalte und Aufforderungen zu diesen Handlungen
    - Anleitungen oder Erörterungen zum Ausführen illegaler Handlungen (z.B. illegale Downloads)
    - verleumderische oder belästigende Inhalte
    - Software oder Dienste für den Vertrieb unerwünschter E-Mail-Nachrichten (Spam)
    - Links auf Seiten, die eine Vergütung für das Aufrufen deiner Seite zahlen (Referer-ID’s, etc…)
    - Inhalte die gegen geltendes deutsches Recht verstoßen
    - Kommerzielle und/oder reine Werbepostings
    - beleidigende Beiträge gegen Mitglieder und/oder die Crew

    gelöscht werden, sofern der Betreiber der Seite dies als notwendig erachtet.

    ( ohne Anspruch auf Vollständigkeit ).

    Vielleicht sollte sich der ein oder andere Gedanken darüber machen, wie er ” Demos “, das Volk und ” Kratie “, die Herrschaft für sich ganz persönlich übersetzt. Schließlich sucht er diese Seite auf, weil aufgrund welcher Tatsache auch immer, in den MSM die Antworten auf Fragen der volkswirtschaftlichen Entwicklung offenbar nicht gefunden werden und er einen Austausch für sinnvoll hält.

    Wer aber ausschliesslich seine persönlichen Ansichten als Spiegelbild im Forum wiederfinden will, der führt sich im Prinzip in Bezug auf den o.e. Zusammenhang selbst ad absurdum.

    • Lazarus09 - 28. November 2011

      bauagent

      d’ accord

      Sofort nach Polizei Staatsanwaltschaft Gesetzen Regelwerke und Zensur rufen .. so ist eben der freiheitsliebende Deutsche ..kein Land hat so viele verbissene Nachbarschaftsstreits um des Kaisers Bart …

      Gutes Beispiel hier .. ;-)

  • M.E. - 28. November 2011

    Ja, Phillipp,
    die EZB hat etwa in dem Maße, wie sie Anleihen aufgekauft hat, dem Markt auch wieder Liquidität entzogen.
    Im Gegensatz zur FED und zur BoE.
    Sollten allerdings zurkünftig in noch deutlich größerem Maße Sorgen-Bonds aufgekauft werden, wird man einen vollständigen ausgleichenden Liquiditätsentzug nicht mehr hinbekommen.

  • Daniel Berg - 28. November 2011

    Hallo, gestern meinte eine Dame im Presse-Club, die EZB koenne das Geld wieder absaugen, dieser Vorgang sei technisch kompliziert. Zugleich sei es aber so, dass es hier eine kritische Schwelle gaebe, bei ca. 20 Billionen. Die EZB koenne also nicht endlos Anleihen aufkaufen. 20 Billionen ist laut Exoerten finito. Danach konkrete Inflationsgefahr. Schade, dass es nicht erlaeutert wurde.

  • M.E. - 28. November 2011

    Hallo Daniel,
    ohne konkrtes Wissen zu den Details zu haben, halte ich die angegebene Summe von 20 Billionen für völligen Quatsch.
    Wie übrigens einiges, was gestern im Presseclub gesprochen wurde von den Experten-Journalisten.
    Auch bezüglich der Euro-Bonds gab man sich in der Runde Illusionen hin.
    Und der Grundwiderspruchs unseres Finanzsystems – der absoluten AufschuldungsNOTWENDIGKEIT – wurde wieder, wie ülich, mit keinem Satz erwähnt.

    So bleiben solche Diskussionen immer wieder im Bereich unrealistischer Wunschvorstellungen.
    Weil niemand das “Undenkbare” zu denken wagt: dass unser Geld- und Schuldensystem in absehberer Zeit generell an Überdehnungsgrenzen stoßen wird und somit in seiner jetzigen Form obsolet wird.

  • Daniel Berg - 28. November 2011

    @ M.E.
    AufschuldungsNOTWENDIGKEIT, weil die zu bedienenden Zinsen inkl. Zinseszinsen schneller steigen als die erzielbaren Gewinne?

  • klaus - 28. November 2011

    Hallo an Alle,

    Hier ist die Richtung in die es geht.

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Inflation-tabu-Zinssenkung-nicht-article4874776.html

    Ganz einfach. Wer den Euro nicht mag. Der spare ihn.
    Nur so ist er zu bezwingen.

    Wenn die Konjunktur abbricht, wird jeder Anleihenverkauf floppen.
    Noch ein Schuß ist frei.
    Spätestens Januar senkt Moody’s das Damoklesschwert.
    Dann raschelt’s im Gebüsch.

    Kaputtsparen ist die Devise.
    Dadurch zwingt man die Regierung zum QE.
    Dann gibt man auch wieder Geld an den kleinen Mann.

    Dann wird Fastnacht gefeiert.,
    TINA hat dann die Wahl.

    Entweder kontrollierte Hyper-Inflation oder Eurobonds.

    Die Februar-Entscheidung wird nach einem besch*
    Winterschlußverkauf der Höhepunkt des Jahres sein.

    Und die Holstein-Wahl wird dann auch noch heftig.

    Endlich ein Jahr nach meinem Geschmack.
    Keine Zögern mehr möglich.

    Grüße klaus

  • philipp johannes - 28. November 2011

    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/OECD-Eurozone-rutscht-in-Rezession-ab-1492678

    eurozone rutscht in rezession.

    nicht wirklich was neues doch nun bestätigt.

    _________________

    danke M.E. hab mal nachgelesen über M 3, bin nun ein wenig schlauer.
    wobei das absaugen nicht ewig geht.
    und dann geht das geld in den freien marktkreislauf.

    dann bin ich mal auf die ezb bilanz und auf die target salden gespannt.
    die müssten dramatisch sein.

  • schnauzevoll - 28. November 2011

    Himmel, was ist denn hier los? Hier werden Bertelsmann, Mittelstandsnachrichten und der Presseclub als Informationsquelle genannt?!? Dann kann man auch gleich die Wochenschau sehen. Und natürlich müssen alle Gold kaufen. Herr, hab Erbarmen mit Deinen Geschöpfen, die Du in geistiger Umnachtung geschaffen haben musst (niemend ist vollkommen), sollte die Bibel recht behalten. Kein Wunder, das in BW die Stuttgart21 Gegner in der Minderheit waren, wenn der Intellekt so schmal gestreut ist.

    • Lazarus09 - 28. November 2011

      Ja traurig ist es … nach Zensurforderungen vielleicht als nächstes BILD & SPON als Informationsquelle …

      S21 .. Kopfschütteln wie seinerzeit nach GroKo ..SchwarzGeld …. der Deutsche das unbekannte Wesen.

  • Holly01 - 28. November 2011

    Wir sind alle Gäste in einem Blog, der mit sehr viel Mühe geführt wird. Der Gastgeber entscheidet über Seinen Blog.

    • Lazarus09 - 28. November 2011

      Keine Frage ,da bin ich bei dir …

  • M.E. - 28. November 2011

    “und dann geht das geld in den freien marktkreislauf”

    Hallo Phillipp,
    nicht unbedingt in den inflationsauslösenden (bzw beschleunigenden) großen Marktkreislauf, wie es die USA und UK zeigen. Dort werden durch QE nur gewisse Assetklassen inflationiert, während bei anderen Assetklassen, die man gerne inflationieren würde, nach wie vor deflationäre Tendenzen zu beobachten sind – z.B. bei den Häuserpreisen.
    So lange die Liquiditätshubschrauber nur über den Banken und Kapitalbesitzern (= Gläubigern) kreisen und nicht über Otto Durchschnittsmensch, gibt es auch keine breite, schuldenreduzierernde Inflation.
    Eine gewisse Inflation gibt es natürlich, aber die ist teilweise rohstoffpreisgetrieben (insbesondere Öl). Wobei ja die Rohstoffpreise teilweise auch deswegen steigen, weil dies eine Assetklasse ist, die durch QE indirekt inflationiert wird. Natürlich gibt es auch andere Gründe für den Anstieg der Rohstoffpreise.
    So lange die Neuverschuldungsquote höher ist als die Inflationsrate, gibt es übrigens auch keine inflationsgetriebene sukzessive Entschuldung, sondern ein weiteres Netto-Aufschulden.

  • philipp johannes - 28. November 2011

    dankeschön m.e.

    ich fahr jetzt mal die bild zeitung kaufen.
    online lesen bildet nicht genug.

  • Russe - 28. November 2011

    Die baltischen “Tiger” sterben auch reihenweise. http://www.taz.de/Finanzkrise-im-Baltikum/!82669/

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