Luxemburg: Target2 mit +115,228 Mrd. Euro auf Allzeithoch

von am 29. April 2012 in Allgemein

Wie die luxemburgische Zentralbank (Banque Central Du Luxembourg) berichtete ist der positive Target2 Saldo für den Monat März 2012 auf ein neues Allzeithoch gestiegen. In Folge der LTRO2-Injektion durch das Eurosystem beschleunigte sich auch die Kapitalflucht nach Luxemburg, der luxemburgische Target2 Saldo stieg um 16,808 Mrd. Euro zum Vormonat an, auf +115,228 Mrd. Euro.

Der Target2 Saldo der luxemburgischen  Zentralbank auf Monatsbasis in Mrd. Euro seit Januar 2002 im Chart und die Explosion der Forderungen im März 2012 auf ein neues Allzeithoch. Im März 2012 stieg die Target2 Forderung auf +115,228 Mrd. Euro. Pikant, der Anteil der Target2 Assets an den Total Assets (130,505 Mrd. Euro) betrug im März 2012 satte 88,3%. Damit ist die luxemburgische Zentralbank bei einem potentiellen Auseinanderbrechen der Eurozone maximal durch uneinbringbare Target2 Forderungen und in Ermangelung anderer werthaltiger Assets gefährdet.

Noch ein kurzer Hinweis, da es nahezu kaum einen Unsinn gibt, der nicht in Stellung gebracht wird um die Target2 Problematik zu relativieren. Das Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer system (Target) wurde bereits am 04.01.1999 in Betrieb genommen. Es handelte sich um einen Verbund von unterschiedlichen RTGS Zahlungssystemen. Nach einer Migrationsphase von 6 Monaten wurden diese Zahlungssysteme am 19.05.2008 durch die einheitliche Plattform (Target2) abgelöst. Für die Entstehung von Target2 Salden ist es völlig unerheblich, ob der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr über ein einheitliches oder über mehrere RTGS Zahlungssysteme abgewickelt wird!

Quelle Daten: Bcl.lu/Datenportal zur Zentralbank-Bilanz

 Alle verfügbaren aktuellen Target2 Salden mit Chart unter: Querschuesse.de/Target2-Salden

Quelle: Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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24 KommentareKommentieren

  • lottchen - 29. April 2012

    Eine Frage zur Ausgestaltung des (ursprünglichen) TARGET-Systems, da ich damit nicht vertraut bin: Fehlte n diesem System auch eine Verpflichtung zum regelmäßigen Ausgleich der Salden, oder gilt dies erst seit TARGET2?

  • lottchen - 29. April 2012

    Danke. Dann fällt auch diese potenzielle Ausrede flach. Ich bin bloß gespannt, wie der Bundesbank-Saldo zum 30.4. aussieht. Ist mir unbegreiflich, dass Weber gegen diesen Irrsinn nicht eingeschritten ist.

  • Erich - 29. April 2012

    naja, wenigstens sind wir nicht die einzigen, die irgendwann auf ihren vergebenen Krediten sitzen bleiben. Pro Nase sieht es für die ja wohl noch schlechter aus.

    • Oliver - 29. April 2012

      @Erich

      Warum sieht es pro Kopf im LX schlechter aus ? Die Forderungen bestehen doch gegenüber der EZB. Infolgedessen spielt es doch keine Rolle, bei welcher nationalen NB TARGET Forderungen existieren ! Wir (also die BuBa) sind immer mit 27 % dabei, oder habe ich etwas falsch verstanden ?

      • Erich - 30. April 2012

        Im Prinzip hast Du recht, aber praktisch ist es doch so, dass nur ein Teil der Länder überhaupt in der Lage ist, solche Verluste zu finanzieren. Letzten Endes wird ein guter Teil davon bei den Gläubigern hängenbleiben. Insbesondere wenn einzelne Länder austreten. Oder glaubt jemand, dass etwa Griechenland seine Anteil beibringen kann?

    • Bernd Klehn - 30. April 2012

      In der Summe sind alle Eurosystem relevanten Forderungen und Verbindlichkeiten zu saldieren. Luxemburg hat 70Mrd. Verbindlichkeiten aus der Begebung von Banknoten, vorwiegend 500Euro Banknoten, die von Schwarzgeldkonten in Luxemburg abgehoben und schwarz über dir Grenze gebracht worden sind. Genauso verringern sich die deutschen Nettoforderungen gegenüber dem Eurosystem durch die Banknotenbegebung um170Mrd. Bis 2008 waren Luxemburg und Deutschland die größten Nettoschuldner des Eurosystems.

  • dank - 29. April 2012

    Link aufs GF in “Noch ein kurzer Hinweis, da es nahezu kaum einen Unsinn gibt, der nicht in Stellung gebracht wird um die Target2 Problematik zu relativieren. Das Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer system”

    “Stuss” – der Verfassername ist Programm.

    Sorry, aber bei Target2 gibt nichts mehr schön zu reden und die BUBA wird ganz bald schrille Töne von sich geben. Weber kann nur piepsen, sonst hätten wir schon einen Löwen gehört.

    Aber besonders lustig wird mit der Politik ab 07.05., wenn auf Hochrechungen was zu geben ist – da wird Mutti aber plötzlich ganz anders reden. Da spricht Europa wohl dann ein wenig weniger deutsch, nach mehr nach Volker Kauder – demtotalspaßmacherundendlichselbsterkenner.
    Dazu sind die Piraten seit diesem WE mainmedial angekommen – inhaltlich absolut streitbar – aber ist das in dem Einheitsbrei der etablierten Parteien den wichtig?! Lieber bereit “zum Ändern”, als bereit “zum Gleichschritt” oder bereit zur Zwangsenteignung (für alle außer Parteivorsitzende)?! Jedem Neunem und jedem Jungen gesteht sicher jeder zu, dazuzulernen. Aber Dummheit und/oder Berechnung im Alter, wie bei den anderen alten Parteien – unverzeihlich? Transparenz und Offenheit kommt besser an – sagen die Umfragen. Bin sehr gespannt, wann hier sozial, christlich, umwelt- und unternehmerfreundlich dazulernen – wie wir wirklich zu täuschen sind…
    D ist eh leicht regierbar – oder: Wann wurde das letzte Ei geworfen? Ohoooo! Böse böse.

    Wieso sieht sich das Luxemburg so ruhig an – wegen dem Fluch(t)geld, das in die Kassen gespült wird? Da sollte es doch ein leichtes sein, als Bürger (Einheimischer ca. 1:255 000) den Politikern fast schon direkt auf den Zahn zu fühlen… ;-)

    • Novosibirsk - 29. April 2012

      >Dazu sind die Piraten seit diesem WE mainmedial angekommen – inhaltlich absolut streitbar – aber ist das in dem Einheitsbrei der etablierten Parteien den wichtig?!

      Die Piraten sind eine furchtbare, furchtbare Einheitspartei aus dem linken Spektrum. Und in Bezug auf den € würde ich keinen Pfifferling auf die geben. Ich las vor einiger Zeit ein Interview mit Lauert. Er forderte den Ausschluss von jemandem der einen FDP-Antrag gegen den ESM befürwortete.
      Lauert bezeichnete Anti_Euro-Positionen als populistisch; und meinte die meisten Piraten würden den Euro unterstützen. Euro-Kritiker wären in der Minderheit.

      http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/parteitag-der-piraten-was-lauer-ueber-populismus-und-den-euro-denkt/5914978-2.html

      >Es gab Verwirrung wegen der Äußerung eines Vorstandsmitglieds, der eine euro-kritische >Position formuliert hat. Aber das war eine Einzelmeinung. Die Piratenpartei ist ganz klar eine >pro-europäische Partei. Europa ist für uns eine große Errungenschaft, die wir nicht grundlos >gefährden sollten. Dennoch muss man sich kritisch mit den Demokratiedefiziten der >Europäischen Union auseinander setzen.

      • dank - 29. April 2012

        Euro != Europa != ESM*

        Und hier die nächste “überraschende” “Sensation”:

        http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=49672&title=Parteitag+der+NRW-Piraten+einstimmig+gegen+ESM-Vertrag&storyid=1001334756699 (Seite lädt sehr langsam…)

        Hund Schwanz *wedel*wedel*

        Wie jetzt?

        Sorry, aber mir gefällts, wenn mal nicht nur abgenickt wird. Und wie geschrieben, ansonsten – inhaltlich absolut streitbar – aber ohne wenigstens stellenweises neues Denken haben wir ja gar keine Chance, bei den eingesessenen Polit-Grufties. Und wie die sich mit ihrer Transparenz und Offenheit die letzten Wochen von dem Medien haben zerlegen lassen und trotzdem immer bessere Prognosen abgreifen ist ein klares Zeichen.
        Basisdemokratisch – da wirds noch ein paar nette Überraschungen geben. (wertfrei)

        * != = ungleich

        • Novosibirsk - 30. April 2012

          Der ESM ist neben Target2 nur ein weiteres übel von vielen *lol*.
          Und Lauert verbindet den € ja scheinbar direkt mit Europa, wenn sie lesen können.
          Wenn die Piraten tatsächlich so basisdemokratisch WÄREN, müssten sie unlängst alles aufarbeiten was in den letzten Jahrzehnten ohne Volksentscheide vermasselt worden ist. Sie müssten sich kompromisslos gegen alles stellen das ohne Volksentscheide vermasselt worden ist. Den €, und auch die EU! Die EU dienste jahrelang nur als Bandenspiel um Gesetze am Volk vorbei zu lotsen und die Schuld auf die Kommission zu schieben. Wer so etwas unterstützt, ist kein Basisdemokrat.

          Kürzlich war auch der Parteitag der Piraten. Anstatt so langsam mal die €-Krise aufzuarbeiten und zu thematisieren, haben sie wieder mal nur Unsinn gemacht. Wen interessiert Holocaustleugnung, in Zeiten wie diesen?
          Wir sind längst eine Bananenrepublik…

    • Carmen Fischer - 1. Mai 2012

      Kann ihnen nur beipflichten, aber bei dieser Propagandapresse werden die meisten es erst merken, wenn wir erst gegen die Wand gefahren sind. Wieso soll Oma Schulze plötzlich nichtmehr CDU oder SPD wählen, das hat die letzten Jahrzehnte ja auch ganz gut geklappt.
      Wir brauchen neue Parteien und ein Volk, das wirklich interesse an Demokratie hat, bevor die ganz abgebaut wird. Leider sind die etablierten Parteien im Kapital/Eurobereich alle auf der selben Linie in den Bankrot. Das ist keine Demokratie mehr, egal was man auf der Speisekarte wählt, man bekommt immer eine verdorbene Currywurst. Frust!

  • Heiko Böse - 29. April 2012

    Hey, ich habe nicht mit Eiern geworfen!

  • bauagent - 29. April 2012

    Piraten NRW lehnen ESM ab:

    Auf ihrem Landesparteitag am 14. und 15. April hat die Piratenpartei Nordrhein-Westfalen eine wahre Bombe platzen lassen. Sie stimmte dem Positionspapier 05 (Wirtschaft und Finanzen) mit dem Antragstitel “Ablehnung des ESM-Vertrags” einstimmig zu. Der Beschluss der Piraten NRW lautet nun wie folgt:

    “Nach Auffassung der Piratenpartei NRW verstößt der ESM-Vertrag gegen die im Grundgesetz verankerten fundamentalen Rechtsprinzipien und Grundsätze einer demokratischen Staatsordnung wie den Parlamentsvorbehalt und das Rechtsstaatsprinzip sowie gegen die Transparenz-Grundsätze der Piratenpartei. Zudem ist der ESM nicht geeignet die grundlegenden Solvenzprobleme sowie die Leistungs- und Zahlungsbilanzdefizite einiger Euroländer in den Griff zu bekommen.

    • Kalle - 30. April 2012

      Prof. Hankel hat vor wenigen Wochen einen Vortrag bei der Piratenpartei gehalten. Das dürfte die Ursache für die Ablehnung des ESM sein.

  • klaus - 30. April 2012

    Prof. Hankel vertritt die korrekte Haltung zum ESM.
    Es ist unser Untergang.

    Hier mal was die Engländer über ihren Kanzler denken.
    Dachschaden wäre die korrekte Übersetzung.

    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/apr/29/will-hutton-george-osborne-intellectually-broken

    Er hat sich verhalten wie Deutschland.
    Erst verspricht man Erholung. Dann greift man in die Sozialkassen
    und dann gibt man Geld in den ESM.
    1 Tag später ist plötzlich und unerwartet für die
    Entscheidungsträger die Double Dip Recession angebrochen.
    Unvermeidbar, einer fatalistischen Weltauffassung ähnlich
    ist plötzlich unser Wohlstand aus dem Leben geschieden
    und nur jahrzehntelanges Sparen soll dann helfen.

    TINAs alternativlose Sprüche – Band II.

    Was soll man da noch sagen.
    Gebildete Leute verlassen Europa wäre die Antwort.
    Denn was hat Deutschland, England, Frankreich, Italien,..
    zu bieten, wenn keine Rente, keine Krankenversicherung und
    nach aller Privatisierung ( Lumperei allgegenwärtig/hinterwärtig ) lauern .
    Was soll man in einem Europa von Hartz IV lern und alten pflegebedürftigen
    Menschen? Den reichen Alten Organe spenden?

    Hankel hat Recht. Die Wirtschaft wird zusammenfallen.
    Schon jetzt gibt es keine Kredite für Betriebe unter 50 Mitarbeiter mehr.

    Und hier findet man die Firma ihrer Wahl

    http://www.genios-firmen.de

    wie die Insolvenz von Lindner – FDP

    AZ: 73 IN 386/01 AG Köln

    http://www.genios-firmen.de/firma,MO,1,moomax-gmbh.html

    welcher einer der besten Ratgeber für ein schuldenfreies NRW ist.

    *kopfschüttel*

  • Duke van Hudde - 30. April 2012

    Immer wieder schwirren diese 27% durch die Foren aber das ist auch nur ein Trick der Elite.

    Kommt es zum Zusammenbruch von Girechenland und Spanien oder dort erkennen die Regirungen endlich das der Euro daS Problem ist und tretn aus.Dann werdne sie zu 100% die forderungen gegen ihre Notenbanken nicht ausgleichen.Im gleichen Moment steigt unser Anteil an der EZB.Nur das passiert uach bei anderen Ländern und die haben sicher sehr viel Lust für die Mrd die die Bundesbank eigentlich zustehen zu haften.Das heisst die werden auch austreten oder sagen wir bleiben nur drin wenn wir nicht zahlen müssen.

    Am Ende haften wir zu 100 % mit den Target 2 Forderungen der Bundesbank und wie ich unsere Politiker kenne werden wir noch ein paar Mrd von den anderen übernehmen.

    Die wirkliche Gefahr für die Bundesbank ist der Zusammenbruch des Euros und wenn das passiert sind die 27 % nur noch lächerlich.

    Es würde natürlich ein Weg geben und zwar die Enteignung von Besitz der Bürger der Staaten die uns Geld schulden.Nur das wird sicher nicht passieren da man ja genau deshalb alles gemacht und die dicke Bertha ruasgekramt hat. Damit die Elite in dne Staaten ihr Geld sicher ins Ausland bringen konnten.

    Wie haben hier in Deutschland Immobilien und andere assets für die Target2 Fordeurngen der bundesbank verkauft und haben dafür Sicherheiten bekommen die das Wort Sichehreit nicht wert sind.

  • Andreas Z - 30. April 2012

    “Ja, wir müssen das wie die Amerikaner lösen. Die verlangen zwischen den Distrikt-Notenbanken, wo auch solche Salden auftauchen, eine Tilgung jeweils im April des Jahres. Würde man die amerikanische Lösung auf Deutschland anwenden, hätte die Bundesbank einen Anspruch auf Gold-besicherte Papiere im Umfang von 336 Milliarden Euro. Das sind 112 Transrapid-Strecken vom Münchner Bahnhof bis zum Flughafen Franz Josef Strauß.”

    Hans-Werner Sinn in http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/03/40581/
    … gem. Target-Zahlen BuBa vor einem Monat

    • Alex Hummel - 1. Mai 2012

      @Andreas Z

      Es ist erstaunlich, wie hartnäckig sich falsche Behauptungen halten können. So wie fast alle Behauptungen von Hans-Werner-Sinn, ist auch diesem schlicht unwahr. Die Wahrheit ist, zwischen den Distrikt-Banks wird die Kombination von zwei Ausgleichen durchgeführt:

      1. Die Goldzertifikatskonten der Distriktbanken werden so angepasst, das die Golddeckung der ausgegebenen Federal Reserve Banknoten (auch als Greenbacks bekannt) in jeder Distriktbank die gleiche ist.
      2. Die in 1. enstandenen Fehlbeträge in den Bilanzen der jeweiligen Banken + durchschnittlichen ISA-Salden im letzen Jahr werden ausgeglichen, indem die SOMA-Anteile der jeweiligen Bank angepasst werden. SOMA ist das Portfolio, in dem die vom FED im Rahmen der Offenmarktgeschäfte erworbenen Wertpapiere gehalten werden – zum Großteil sind es US-Bundesanleihen.

      Quelle: “Financial Accounting Manual For Federal Reserve Banks”, Punkt 40.5

      Immer daran denken, nie glauben, was Hans-Werner-Sinn sagt, sondern immer an der Quelle checken – erspart einem das nachplappern von Unsinn.

      P.S

      Sollte man übrigens das US-System 1 zu 1 bei EZB übernehmen (sofern es möglich ist, die Systeme sind viel zu verschieden ), würde die Bundesbank anders als manche in diesem Forum anscheinend denken, einen großen Teil von ihrem Goldbestand ABGEBEN müssen – weil in Deutschland mehr Bargeld ausgegeben und verwendet wird als in anderen Euro-Ländern.

  • Jung P. - 2. Mai 2012

    Jetzt lichtet sich der Nebel!

    Yves Mersch, Chef der BCL, erscheint in regelmässigen Abständen in unseren hiesigen Medien um immer wieder Sparmassnahmen zu fordern.
    Luxemburg sitzt ja auf einem richtigen Pulverfass, und die Lunte brennt schon.

    Und auch unser hiesiger Finanzminister(jedes Jahr im Budget verrechnet etc.pp.. – ausserdem ist er Jurist, kein Ökonom) meint wir müssten jetzt sparen und hat das Sparpaket verabschiedet.
    Wir hatten bis letztes Jahr ja auch als einziges Land eine ‘Krisensteuer’ von 0,8%.

    Oooh, und die verordnete Rentenreform…ein Paradebeispiel! Die Zahlen, natürlich teuer bezahlt und von einem Expertenteam gerechnet, lauten:
    Bis 2050!!!!!:
    - 1,5% mehr Grengänger p.a.
    - 3,0% Wachstum p.a.
    und wir brauchen fast nix zu reformieren, deshalb ja auch das Reförmchen… Die nxte Generation kann ja kucken wie sie’s machen. Ihr müsst wissen dass es hier Renten von 7000€ + uasgezahlt werden!
    Nur zu Info dass wir schon jeden Tag +/- 140.000 Grenzgänger haben und die bis jetzt 42% der gesamten Arbeitsplätze ausmachen. Der Luxemburger will ja nur beim Staat arbeiten!

    Apropos Staat: Die Gewerkschaft der Staatbeamten hatt in ihrem seit 2-3 Monaten andauernden Streit mit dem Staat eingelenkt. Die 2,2% mehr an Gehalt und die 0,9% (auf Jahresgahlt gerechnet) einmalige Auszahlung sind auf 2014 verschoben worden.
    Zur Info, eine Gymnasiallehrer(hier leider als Professor bezeichnet, wie franz. Prof) verdient im Durschnitt 5000€. Ein Staatbeamter mit Abi verdient +/- 3500€.
    Im Privatsektor verdient einer in derselben Position(nur Abi), sehr oft nicht mehr als 2200€.
    Aber der Geldminister hat es versprochen und auch auf’s Papier gebracht:
    Es sollen endlich mal mehr Betriebe Steuern zahlen :)

    • dank - 2. Mai 2012

      Bitte Links zum Thema – damit lässt sich vieles besser nachvollziehen! ;-)