Gold auf Allzeithoch

von am 12. Juli 2011

Im Zuge der Turbolenzen um die Staatsverschuldungen der Südperipherie in der Eurozone und ganz aktuell von Italien und den nicht absehbaren Lösungen, die zu einer Entspannung der Lage führen könnten, zeigt sich Gold als Fels in der Brandung und wird seinem Ruf als Krisenmetall gerecht. Heute erstürmte die Feinunze Gold neue Allzeithochs in Dollar und in Euro. Damit gerät das Fiat Money System (Papiergeldsystem, gedeckt nur mit Kredit - mit viel faulen Krediten) in Bedrängnis. Realer Negativzins, Steigerungen der Verbraucherpreise, immense Summen an faulen Krediten im System und ein Wert- und vor allem Vertrauensverlust kennzeichnen die beiden wichtigen Währungen, die Weltleitwährung Dollar und sein kleinen Konkurrenten den Euro.

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Kurzupdate Italienkrise

von am 12. Juli 2011

Heute Vormittag beschleunigte sich die Italienkrise, die Aktienmärkte standen europaweit enorm unter Druck, aber die Kaufprogramme starteten wieder und die Aktienmärkte setzten zu einer Erholung an. Die Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen schoss morgens über die 6%-Marke.

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Baumwolle mit scharfer Korrektur

von am 12. Juli 2011

Gestern markierte der Baumwolle Future mit 108,88 Cent je Pfund Baumwolle (0,45 kg), ein neues Verlaufstief und hat sich seit dem Hoch vom 07.03.2011 mit 214,48 Cent fast halbiert. Der Future-Chart von Baumwolle wirft wohl die berechtigte Frage auf, ob so eine Preisentwicklung bei einem Agrarrohstoff, wirklich das Resultat von Angebot und Nachfrage sein kann oder dies ein Beleg für die ungeheuren spekulativen Aktivitäten auch an den Märkten für Soft-Commodities ist.

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Nächste Station Italien?

von am 11. Juli 2011

So langsam aber sicher, gerät die Eurozone in den Bereich nicht mehr steuerbarer Prozesse. Die Finanzmärkte nehmen Italien in den Fokus und die Renditen auf italienische Staatsanleihen schießen in die Höhe. Die Rendite 2-jähriger Staatsanleihen steigt heute aktuell um +0,621 Prozentpunkte auf 4,127%, Mitte Oktober 2010 notierten sie noch bei 1,6%. Die Rendite der 10-jährigen steigt aktuell um +0,300 Prozentpunkte auf 5,571%.

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Chinas CPI im Juni bei +6,4%

von am 10. Juli 2011

Der Anstieg der Verbraucherpreise (CPI) in China hat sich auch im Monat Juni 2011 auf +6,4% weiter beschleunigt. Dies war der höchste Anstieg seit Juni 2008. Damit ist die aktuelle Inflationsrate deutlich vom Inflationsziel der chinesischen Notenbank mit angestrebten 4% entfernt. Die Preise für Nahrungsmittel zogen im Juni 2011 sogar um +14,4% an.

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China mit Exportrekord im Juni

von am 10. Juli 2011

Wie die chinesischen Zollbehörden (General Administration of Customs) gestern mitteilten, erzielte China im Juni 2011 den dritten Monat in Folge, ein neues Allzeithoch beim Export von Waren und Gütern! Die Wachstumsrate zum Vorjahresmonat schwächte sich zwar weiter leicht ab, auf +17,9%, dennoch wurde mit einem Exportvolumen von 161,98 Mrd. Euro ein neues Rekordhoch erreicht.
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Deutsche Außenhandelsdaten im Mai

von am 8. Juli 2011

Die deutschen Exporte von Waren und Gütern stiegen im Mai 2011 laut Statistischen Bundesamt wieder an. Zum Vorjahresmonat ging es um +19,9% aufwärts. Im Vergleich zum Vormonat ging es bei den unbereinigten Daten um kräftigere +9,25% aufwärts, auf 92,1 Mrd. Euro, nach 83,4 Mrd. Euro im April und nach dem Rekordexportvolumen im März 2011 mit 98,3 Mrd. Euro.

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“Ölflutung” verpufft

von am 7. Juli 2011

Nachdem die Internationale Energie Agentur (IEA) offenbarte, unter großer Anteilnahme des Mainstreams, Teile der strategischen Ölreserve auf den Markt zu werfen, korrigierte der Ölpreis etwas und die Medien überschlugen sich mit Artikeln zu diesem Null-Event. Was sie meistens verschwiegen, auf den Markt sollten innerhalb von 30 Tagen 60 Millionen Barrel kommen. Nur dies ist weniger als die globale Nachfrage von nur einem Tag im Jahr 2011 mit 89,3 Millionen mb/d.
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Spaniens Industrieproduktion im Mai mit -0,4% zum Vorjahresmonat

von am 7. Juli 2011

Die spanische Industrieproduktion ist im Mai 2011, (nicht wirklich überraschend) zum Vorjahresmonat gesunken, teilte die nationale Statistikbehörde INE in Madrid gestern mit. Der Output der arbeitstäglich bereinigten, breit gefassten Industrie (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) sank zum Vorjahresmonat bereits den dritten Monat in Folge, diesmal um -0,4%, nach -1,5% im April.

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Fünfte Leitzinserhöhung in Folge in China

von am 7. Juli 2011

Gestern hat die chinesische Zentralbank, People's Bank of China, das fünfte Mal in Folge seit Oktober 2010 den Leitzins angehoben. Damit steuert die chinesische Notenbank weiter gegen die Inflationsgefahren. Der Leitzins für Kredite mit 1-jährige Laufzeit stieg um +0,25 Prozentpunkte auf 6,56%, auch die Zinsen für Einlagen stiegen um +0,25 Prozentpunkte auf 3,5%.

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Japans Maschinenbauaufträge im Mai 2011

von am 7. Juli 2011

Gemäß den heutigen Daten des Cabinet Office in Tokio für Mai 2011 stieg der Auftragseingang beim japanischen Maschinenbau im privaten Sektor exklusive dem volatilen Bereich um +3,0% zum Vormonat. Von einer nachhaltigen Erholung kann allerdings bisher keine Rede sein, wie der Langfristchart verrät:

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Starke deutsche Industrieproduktion im Mai

von am 7. Juli 2011

Nach den gestrigen starken Auftragseingängen der deutschen Industrie für den Monat Mai, berichtete heute das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) die Daten zum Output des Produzierenden Gewerbes für Mai 2011. Der Output im breit gefassten Produzierenden Gewerbe (ohne Bauhauptgewerbe) stieg im Mai preis-, arbeitstäglich- und saisonbereinigt (nach dem X12-Arima Verfahren) um +1,2% zum Vormonat (nach -0,5% im April).

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Portugals Kreditwürdigkeit auf Ba2

von am 6. Juli 2011

Die Ratingagentur Moody's senkte gestern den Ausblick auf portugiesische Staatsschulden auf negativ und stufte das langfristige Rating um weitere 4 Stufen von Baa1 auf Ba2 herab. Baa1 stand noch für das drittniedrigste Investmentgrade, Ba2 steht bereits für die 2. Stufe einer spekulativen Ramschanleihe, bei der bei einer Verschlechterung der Lage bereits mit Zahlungsausfällen zu rechnen ist. Die Ratingagentur begründete ihre Entscheidung unter anderem mit einem gestiegenen Risiko, dass Portugal vor der Rückkehr an den Kapitalmarkt ein zweites Hilfspaket beantragen müsse. Im ersten Hilfspaket waren 78 Mrd. Euro geflossen.

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China weltgrößter Energieverbraucher 2010

von am 5. Juli 2011

China avancierte 2010, gemäß den Daten des BP Statistical Review of World Energy 2011 zum weltweit größten Energieverbraucher der Welt. Weltweit stieg der Primärenergieverbrauch um +5,6% zum Vorjahr, dies war die höchste Rate seit 1973, in den USA stieg der Primärenergieverbrauch 2010 um +3,7% und in China um +11,2%. Chinas Anteil am globalen Energieverbrauch betrug 2010 kräftige 20,3%.

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Schwache Einzelhandelsumsätze im Mai in Europa

von am 5. Juli 2011

Heute veröffentlichte Eurostat die Einzelhandelsumsätze für den Monat Mai 2011 in der Eurozone und in der EU27. Die saisonbereinigten realen Einzelhandelsumsätze (ohne Kfz-Handel) sanken in der Eurozone wie auch in der EU27 um -1,1% zum Vormonat. Zum Vorjahresmonat ging es in der Eurozone um reale -1,9% abwärts und in der EU27 um reale -1,4%. Damit setzt sich eine latente Schwäche der privaten Konsumausgaben, gemessen an den verbraucherpreisbereinigten Einzelhandelsumsätzen in Europa fort.

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Stagnation statt vermeintlicher Autoboom in Deutschland

von am 4. Juli 2011

Laut den heutigen Daten des  Kraftfahrzeugbundesamtes sanken im Juni 2011 die unbereinigten Neuzulassungen von Personenkraftwagen (PKWs) in Deutschland, um -5,3% zum Vormonat auf 288’382. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Neuzulassungen um -0,3%, nach +21,9% im Mai. Nur 41,3% der 288’382 PKWs waren private Neuzulassungen.

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Spanien: Zahl der unbereinigten Arbeitslosen sinkt

von am 4. Juli 2011

Das spanische Arbeitsministerium berichtete heute für den Monat Juni 2011, den dritten Monat in Folge, von sinkenden unbereinigten Arbeitslosenzahlen. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen sank zum Vormonat um -67’858 bzw. um -1,62%, auf 4,121801 Millionen Spanier ohne Job. Allerdings ist die Verbesserung vor allem saisonal und durch den Tourismus bedingt (-40’400 Arbeitslose im Dienstleistungsbereich).

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Japans Autoverkäufe mit -23,3% im Juni

von am 3. Juli 2011

Die Japan Automobile Dealers Association teilte mit, dass die unbereinigten Fahrzeugverkäufe (PKWs, LKWs und Busse) im Juni 2011 "nur" noch um -23,34% zum Vorjahresmonat auf 225'024 Fahrzeugeinheiten gesunken sind, nach 293'537 Einheiten im Vorjahresmonat. Zum Vormonat, mit verkauften 142’154 Fahrzeugeinheiten, ergab sich dagegen bereits eine signifikante Erholung!

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Chinas PMI auf einem 28-Monatstief

von am 3. Juli 2011

Am Freitag berichtete die China Federation of Logistics & Purchasing (CLFP) die Daten zum chinesische Einkaufsmanager-Index des Verarbeitenden Gewerbes (Manufacturing) für den Monat Juni 2011. Der Manufacturing Purchasing Managers Index (PMI) schwächte sich weiter ab, auf ein 28-Monatstief mit 50,9 Indexpunkte, nach 52,0 Indexpunkten im Vormonat. Ein PMI-Index über 50 Punkten deutet auf einen Expansionskurs im Verarbeitenden Gewerbe hin! Indexstände unter 50 Punkte signalisieren dagegen eine Schrumpfung des Verarbeitenden Gewerbes.

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US-Autoabsätze im Juni weiter schwach

von am 3. Juli 2011

Bereits den zweiten Monat in Folge schwächelten im Juni 2011 die US-Autoabsätze, unbereinigt ging es um -0,8% zum Vormonat abwärts, auf 1,053248 Millionen verkaufte Fahrzeugeinheiten, nach 1,061719 Millionen verkauften Fahrzeugeinheiten im Vormonat. Zum Vorjahresmonat stiegen die Autoverkäufe (Total Light Vehicle Sales) noch um +7,1%.

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Food Stamps mit neuem Rekord

von am 1. Juli 2011

Laut den heutigen offiziellen Daten des US-Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture) stieg die Zahl der Food Stamps Bezieher im April 2011, auf 44,648 Millionen, nach 44,587 Millionen im Vormonat. Die Dynamik des Anstiegs lässt zwar nach, trotzdem werfen diese Daten ein bezeichnendes Licht auf die miese Qualität der bisherigen wirtschaftlichen Erholung. Bereits den 30. Monat in Folge stieg die Zahl der Lebensmittelmarken-Bezieher, sicher auch als Folge der schwachen Entwicklung am US-Arbeitsmarkt, der nur einen Stellenaufbau unterhalb des Zuwachses der arbeitsfähigen Bevölkerung generierte und somit auch keine positive Auswirkungen auf die Zahl derjenigen hatte, die in Armut leben und auf staatliche Lebensmittelhilfen angewiesen sind.

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Brüning 2.0

von am 30. Juni 2011

Die Zustimmung zum Sparpaket in Griechenland wurde gestern vollzogen, Anerkennung dafür und ein allgemeines Aufatmen bei Politik, Finanzmärkten und Mainstreammedien, garniert mit ein paar zustimmenden dümmlichen Kommentaren. Mit den neuen Sparpaketen in Höhe von 78 Mrd. Euro, darunter Leistungskürzungen und Steuererhöhungen in Höhe von 28 Mrd. Euro, dürfte die nächste Runde der griechischen Abwärtsspirale gesichert sein, organisiert von der Troika (EU, IWF und EZB) und exekutiert, erzwungener Maßen, vom griechischen Brüning (Ministerpräsident Papandreou). [mehr…]

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Allzeittief bei den realen Einzelhandelsumsätzen

von am 30. Juni 2011

Allzeittief bei den realen saisonbereinigten Einzelhandelsumsätzen, lautet die Schlagzeile des Tages und dies aus dem XXL-Wirtschaftswunderland Deutschland! Langsam aber sicher wird es peinlich, wie weit Stimmungsindikatoren, die postulierte Propaganda zu den steigenden Ausgaben der privaten Haushalte und die belastbaren harten Daten zu den deutschen Einzelhandelsumsätzen auseinanderlaufen. 

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Gewerbliche US-Immobilienpreise mit -49% zum Allzeithoch

von am 22. Juni 2011

Die Ratingagentur Moody's berichtete heute für den Monat April die Daten zu den gewerblichen Immobilienpreisen in den USA. Der Moody’s/REAL All Property Type Aggregate Index (CPPI), ein Preisindex, fiel im April 2011 um -3,7% zum Vormonat und um -13,0% zum Vorjahresmonat und damit auf den tiefsten Stand seit Beginn der Datenreihe im Dezember 2000! [mehr…]

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Arbeitskosten dokumentieren Fehlentwicklungen

von am 20. Juni 2011

Wie Eurostat heute mitteilte stiegen im 1. Quartal 2011 die nominalen Arbeitskosten (Löhne, Gehälter und Lohnnebenkosten der Arbeitgeber) je Stunde in der Eurozone arbeitstäglich bereinigt um +2,6% zum Vorjahresquartal, nach +1,5% in Q4 2010. In der EU27 stiegen die nominalen Arbeitskosten um +2,7% zum Vorjahresquartal, nach +1,8% in Q4 2010.

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