Ist Gott Venezuelaner?

von am 15. Februar 2010

In Venezuelas Orinoco Gürtel befinden sich auf einer Fläche von 55'300 Quadratkilometer parallel zum Fluss, immense Ölreserven, die zu den größten der Welt gehören. Diese riesigen Ölvorkommen im Orinoco Gürtel wurde in vier Hauptbereiche unterteilt: Boyaca, Junin, Ayacucho und Carabobo und in 29 Blöcke je ca. 500 Quadratkilometer segmentiert.

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Spaniens Neuverschuldung 2009 auf Rekord

von am 8. Februar 2010

Spanien steht mit seinem Staatshaushaltsdefizit zwar nicht so wie Griechenland im Fokus der Medien, aber die spanische Neuverschuldung im Jahr 2009 hatte es in sich! [mehr…]

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Abiotisches Öl im Romashkino-Ölfeld?

von am 31. Januar 2010

Der ASR-Blog veröffentlichte ein Interview mit dem russischen Professor Vladimir Kutcherov zur Entstehung des abiotischen Erdöls. Nach dem sich bereits der Querschuss "Peak Oil existiert nicht?" mit einigen nicht belegbaren Behauptungen, wie "Uganda hat so viel Ölreserven wie Saudi Arabien" bzw. "Sudan hat mehr Öl als Saudi Arabien" beschäftigt hat, noch ein letzter Nachtrag.

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Peak Oil existiert nicht?

von am 29. Januar 2010

Öl ist nicht fossilen Ursprungs so argumentieren die Kritiker der Peak Oil Theorie, sondern Öl ist abiotisch und entsteht aus einem chemischen Prozess im Erdinneren. [mehr…]

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Griechenland – ein PIGS Problem

von am 12. Dezember 2009

Was von Anfang an klar war, wird ganz langsam zu einem Allgemeingut in der Öffentlichkeit, der Euro war eine Fehlkonstruktion. Staatspleiten und ein Auseinanderbrechen des Währungsverbundes entwickeln sich zu einer realen Gefahr. Unterschiedliche Wirtschaftsräume mit verschiedenen Wirtschaftsstrukturen, Steuersätzen, Gesetzen, Vorschriften, sozialen und ökonomischen Standards unter dem Dach einer Währung zu vereinigen, zeugt von einem ökonomischen Unverständnis und führt mittelfristig bis langfristig ins Desaster. Erst hätte man die unterschiedlichen Standards angleichen müssen und dann wenn überhaupt eine gemeinsame Währung darüberstülpen dürfen.

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Spanien in der Dauerkrise

von am 4. November 2009

Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise ausgelöst durch das Platzen der Spekulationsblase am Immobilienmarkt treffen Spanien weiter hart! Für Oktober 2009 meldet das spanische Arbeitsministerium [mehr…]

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Warum Obama den Nobelpreis bekommt?

von am 9. Oktober 2009

Immer öfter werden Entscheidungen gefällt, die nicht von dieser Welt sind und dem zu Folge, wie aus einem Paralleluniversum erscheinen. So die Entscheidung des Nobelkomitees [mehr…]

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Ölfrüchte?

von am 24. September 2009

"Neue Felder entdeckt - Ölindustrie erntet Früchte des Booms", so titelt heute Spiegelonline. Im ersten Halbjahr 2009 sollen nach Angaben von IHS Cambridge Energy Research [mehr…]

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Cantarell stirbt!

von am 9. September 2009

Das ehemals größte Ölfeld Mexikos Cantarell befindet sich weiter in einem gnadenlosen Decline (Förderabfall). Das Off-Shore Giant Field Cantarell wurde 1972 von dem Fischer Rudesindo [mehr…]

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Billiglohnland Deutschland

von am 24. August 2009

Die Überschrift ist vielleicht etwas drastisch gewählt, aber die Entwicklung geht weiter in diese Richtung. Dies zeigt u.a. auch der IAQ-Report zur Lage der Beschäftigung [mehr…]

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HRE und kein Ende

von am 17. August 2009

"Schwere Vorwürfe gegen Bafin und Bundesbank" schreibt u.a. Spiegelonline, 35 Mrd. Euro sollten ursprünglich die Hypo Real Estate (HRE) retten - mittlerweile sind es über 100 Mrd. Euro! Die Chefs von Bankenaufsicht und Bundesbank sollen die Öffentlichkeit über die benötigten Hilfen im Unklaren gelassen haben. Nun sollen der Bankenaufsicht Bafin und der Bundesbank Ermittlungen wegen Irreführung der Aktionäre drohen.

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23,7 Billionen Dollar – eine unvorstellbare Summe

von am 20. Juli 2009

In seinem vierteljährlichen Bericht an den US-Kongress verweist Neil Barofsky, der Special Inspector General for the Troubled Asset Relief Program (SIGTARP) auf eine maximal mögliche Bruttoexposition inkl. der staatlichen Garantien und Sicherheiten von 23,7 Billionen Dollar hin, welche die FED, das US-Finanzministeriums, die US-Einlagensicherung FDIC, die Federal Housing Finance Agency, die Federal Housing Administration (FHA) und andere Einrichtungen eingehen könnten um die Finanz- und Wirtschaftskrise in den USA zu bewältigen.

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Fette Staatshilfen für Heuschrecke

von am 3. Juli 2009

Der US-Finanzinvestor Loan Star, Eigentümer der angeschlagenen Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB, bekommt weitere 7 Mrd. Euro an Staatshilfen über den Sonderfond Finanzmarktstabilisierung (SoFFin), so die IKB in der heutigen Ad-hoc-Mitteilung. Bereits im Dezember 2008 hatte die IKB und damit der Eigentümer Loan Star 5 Mrd. Euro an Staatshilfen bekommen. Insgesamt gibt es jetzt einen staatlichen Garantierahmen für Schuldverschreibungen der IKB von 12 Mrd. Euro. Die staatsgarantierten Schuldverschreibungen haben eine Laufzeit von maximal 36 Monaten, die Garantien laufen bis Ende 2012.

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Wirtschaftskrise auf Spanisch

von am 30. Juni 2009

Die spanische Wirtschaft angetrieben von einer unglaublichen Kreditexpansion in den letzten Jahren, die dann in der spanischen Immobilienblase und dem zweitgrößten Leistungsbilanzdefizit der Welt mündete [mehr…]

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Cantarell im gnadenlosen Decline

von am 23. Juni 2009

Die staatliche mexikanische Ölgesellschaft Pemex (Petróleos Mexicanos) berichtet auch für den Monat Mai 2009 von einem deutlichen Ölförderrückgang (All Liquids) um -5,43% auf 2,991 Millionen [mehr…]

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Detroit als Warnung

von am 15. Juni 2009

Von 1940 bis 1963 war Detroit eines der größten Zentren der industriellen Wertschöpfung in der Welt. Zu den Boom-Zeiten - wie noch 1950 - lebten in Detroit-City 1,85 Millionen Menschen. Nach der Schätzung (Census Estimate) für 2009 hat sich die Bevölkerung seit 1950 mehr als halbiert, auf 821'792 Einwohner!

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Bericht der Ecofin Task Force

von am 12. Juni 2009

Die Ecofin, dem die Wirtschafts- und Finanzminister der EU-Mitgliedsstaaten angehören, hat für das nächste Treffen der europäischen Regierungschefs am 18./19. Juni in Brüssel einen Bericht seiner Task Force zur Überprüfung der Wirksamkeit der finanziellen Unterstützungen zur Stärkung der Stabilität des Finanzsystems und des reibungslosen Funktionierens der Finanzmärkte sowie der Kreditvergabe für die Wirtschaft erstellen lassen.

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“LBBW – Made in Germany”

von am 6. Mai 2009

»Made in Germany« ist weltweit Gütesiegel und Garant für Innovationskraft und höchste Qualität. Diese Messlatte kann man nicht nur an Industrieprodukte, sondern auch an Bankdienstleistungen anlegen. Die LBBW steht als ideenreiches und verlässliches Finanzunternehmen für genau diese Werte: Banking – Made in Germany." Quelle: PDF Geschäftsbericht LBBW 2008

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Klimawandel Teil 2

von am 11. April 2009

Gastbeitrag von M.E.
 
Nachdem wir uns mit der Klimageschichte beschäftigt haben, wenden wir uns nun den aktuellen Entwicklungen zu.
Es mag ja ziemlich verwegen erscheinen, am Ende eines relativ kalten Winters in Europa einen Beitrag über die Klimaerwärmung zu verfassen. Aber unsere persönliche Sensorik ist nicht gerade sehr objektiv. Objektivere Indikatoren sind beispielsweise einige Zugvögelarten, die nun das Überwintern im Norden dem langen Flug in die südlichen Winterquartiere vorziehen.
Oder die Fischarten, denen es mittlerweile in der Nordsee ganz gut gefällt und die bisher südlichere Gestade vorzogen, oder Fischarten, die früher in der Nordsee heimisch waren und jetzt nordwärts gezogen sind. Oder die Tatsache, dass das Saale-Unstrut-Gebiet nicht mehr das nördlichste Weinanbaugebiet Europas ist, sondern dass heute schon in Südskandinavien Wein angebaut wird. Und dass in Baden südfranzösische Weine mittlerweile bessere Qualitäten erreichen, als in ihren angestammten südlichen Anbaugebieten, wo sie durch Turboreifung ihre früher gewohnte Qualität verlieren. Tiere und Pflanzen sind geeignetere Indikatoren als wir Menschen, denn für sie sind die Standortbedingungen, unter denen sie leben müssen, von existenzieller Wichtigkeit.

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Klimawandel Teil 1

von am 10. April 2009

Gastbeitrag von M.E.
 
Für das Verständnis der möglichen zukünftigen Änderungen des Klimas ist es wichtig, sich zunächst mit der Klimageschichte zu befassen, um Schlussfolgerungen für die Gesetzmäßigkeiten von Veränderungsprozessen ziehen zu können.Zwei hauptsächliche Klimaarchive stehen uns zur Verfügung, die alle relevanten Parameter wie Temperatur, Niederschlagsmengen, Anteil von CO2 in der Atmosphäre usw. sehr gut abbilden und zeitlich gut zuzuordnen sind:
die Eisbohrkerne aus der Antarktis, Grönland und z.B. dem Gletschereis der Anden, und die Sedimente, die einen Blick weit in die Vergangenheit mit hinreichender Genauigkeit ermöglichen. Auch Fossilien liefern gute Hinweise auf das Klima vergangener Epochen.

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Auferstanden Citigroup

von am 17. März 2009

Die Citigroup scheint vermeintlich, Dank umfangreichen Staatshilfen, dem Tod von der Schippe gesprungen zu sein. Gestern stieg die Aktie um +30,9% auf 2,33 Dollar.

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AIG: Is the Risk Systemic?

von am 10. März 2009

Die American International Group (AIG), ehemals größter Versicherungskonzern der Welt legte am 26.02.2009 für weitere nötige Staatshilfen ein streng vertrauliches Dokument den US-Regulierungsbehörden vor. In diesem bezeichnet sich die AIG selbst als systemisches Risiko mit drohenden kaskadierenden Zahlungsausfällen. "Das Scheitern von AIG würde zu Unruhen in der US-Wirtschaft und auf den globalen Märkten führen und hätte unvorhergesehene und möglicherweise katastrophalen Folgen."

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50 Billionen Dollar Vermögensschmelze in 2008

von am 9. März 2009

Das Ende des globalen Kreditbooms führte zu einer ungeheuren Kernschmelze bei den Vermögenswerten. Bei dieser Zeitenwende ist weiterhin kein Ende der Entwicklung in Sicht!
Nach Angaben einer Studie der Asian Development Bank (ADB) sanken die globalen finanziellen Vermögenswerte inklusive Aktien und Anleihen um gigantische 50 Billionen Dollar im Jahr 2008! Dieser Rückgang der Vermögenswerte in 2008 entspricht in etwa dem Welt-BIP eines Jahres, aller erwirtschafteten Waren, Güter und Dienstleistungen der Welt und führt laut ADB zur schlimmsten Liquiditätskrise seit 30 Jahren und zur größten Depression seit 1929!

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Unhaltbarer Schuldenmoloch

von am 17. Februar 2009

Vor dem Hintergrund der gewaltigen US-Konjunkturprogramme und den unfassbaren Liquiditätsprogrammen, Nothilfen und Kreditgarantien für das amerikanische Bankensystem wird allen Lesern ein Blick auf den "2008 [mehr…]

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Weitere Nebelkerzen?

von am 5. Februar 2009

"Wir sind sicher, die Deutsche Bank wird aus dieser Krise gestärkt hervorgehen." CEO Dr. Josef Ackermann ...Die Deutsche Bank präsentierte heute auf ihrer Jahrespressekonferenz einige Daten zur Bilanz 2008. Der endgültige Geschäftsbericht 2008 wird erst am 24.03.2009 veröffentlicht! Die Erträge (Umsätze) der Deutschen Bank brachen im Jahr 2008 um gewaltige -56% ein, auf noch 13,490 Mrd. Euro, nach 30,745 Mrd. Euro in 2007! Der Verlust vor Steuern betrug gewaltige -5,741 Mrd. Euro, der Verlust nach Steuern belief sich auf -3,896 Mrd. Euro.

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