Euro Stoxx Banks mit neuem Tief

von am 30. Mai 2012

Trotz unlimitierter Liquiditätsinfusionen durch das Eurosystem und ständigen Bankenbailouts, kennen die Aktienkurse der Banken nur eine Richtung und die lautet südwärts. Also läuft doch irgendetwas komplett falsch bzw. die Finanzmärkte irren? ;) Auch heute markierte der Euro Stoxx Banks per Schlusskurs ein neues Tief, auf 77,65 Indexpunkte ging es abwärts und damit auf den tiefsten Stand seit dem 10.11.1987!

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Euro auf Zweijahrestief gegenüber dem Dollar

von am 30. Mai 2012

Die Pläne zur Rettung der spanischen Bankia mit Hilfe der EZB scheinen Makulatur zu sein, nun muss mit Hilfe der Partnerländer in der Eurozone eine wirkliche Rekapitalisierung der Bank greifen und kein durchsichtiger Trick mittels spanischer Staatsanleihen, die bei der EZB zu Cash gemacht werden können. Damit spitzt sich die Lage weiter zu, denn die Verwerfungen in der Eurozone lassen sich auch mit Tricks kaum noch kaschieren, es geht schon längst ans Eingemachte. Auch die gemeinsame Währung schwächelt und sank heute Morgen auf ein Zweijahrestief selbst gegenüber dem schwindsüchtigen Dollar.

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USA: Immobilienpreise weiterhin schwach

von am 29. Mai 2012

Wie Standard & Poor’s (S&P) heute mitteilte, sind die S&P/Case-Shiller Home Price Indices, mit die wichtigsten Preisindizes zur Messung der Preisentwicklung am US-Wohnimmobilienmarkt, in den 10 größten Städten der USA im März 2012 um -2,85% zum Vorjahresmonat gesunken und beim 20-City Composite war ein Rückgang von -2,57% zum Vorjahresmonat zu verzeichnen. Damit bleiben wie die Immobilienpreise weiter schwach.

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Spanien: reale Einzelhandelsumsätze mit kräftigen -11,3%

von am 29. Mai 2012

Heute Morgen berichtete das spanische Statistikamt INE die Daten zu den realen Einzelhandelsumsätzen für den Monat April 2012. Auch im April 2012 ging es weiter kräftig abwärts, den 22. Monat in Folge im Vergleich zum Vorjahresmonat, um unbereinigte reale -11,3%. Die realen Einzelhandelsumsätze notieren in der saisonbereinigten Reihe auf einem Niveau von Mitte 1998. Der private Konsum gemessen an den Einzelhandelsumsätzen schwächelt ungebrochen weiter und wird wohl auch im Verlauf der nächsten Monate weitere neue Tiefs markieren.

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Spanien: Rendite 10-jähriger Staatsanleihen bei 6,48%

von am 28. Mai 2012

Heute, am Pfingstmontag, wurden an den Finanzmärkten die Krise der spanischen Bankia und deren potentielle "Rettung" durch den spanischen Staat weiter eingearbeitet. Die "Rettung" ist eine avisierte Konstruktion mit Hilfe des Eurosystems, via Rekapitaliserung der Bankia mittels spanischer Staatsanleihen, die dann als Sicherheit gegen Cash bei der spanischen Zentralbank hinterlegt werden sollen. Der Rendite der 10-jährigen spanischen Staatsanleihe und dem Aktienkurs der Bankia hat dies heute wenig geholfen.

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Italien: Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe sinkt auf ein 32-Monatstief

von am 28. Mai 2012

Heute berichtete das italienische Statistikamt ISTAT die Daten zum Geschäftsklimaindex für das Verarbeitende Gewerbe für den Monat Mai 2012. Der Index (Confidence Climate), der die Stimmung der Unternehmen im Manufacturing widerspiegelt, sank auf dem tiefsten Stand seit September 2009. Die italienischen Unternehmen geraten stimmungstechnisch immer deutlicher in den Rezessionsmodus. Indexstände über 100 stehen für überwiegend optimistische Antworten, Indexstände von unter 100 für pessimistische Antworten der befragten Unternehmen.

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Hollande, Strauss-Kahn, der Washington Consensus und Europa vor einem Kurswechsel

von am 27. Mai 2012

Mitte Mai 2011 wurde Dominique Strauss-Kahn, der damalige Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), überraschend wegen Vergewaltigungsvorwürfen in New York aus dem Flugzeug heraus verhaftet, das er für eine Reise nach Europa bestiegen hatte. Er wollte nach Berlin, um mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die europäische Schuldenkrise und Währungsfragen zu sprechen. (1) Im Anschluss wollte er an Gesprächen der Euro-Gruppe zu der sich zu diesem Zeitpunkt erneut gefährlich zuspitzenden Schuldenkrise Griechenlands teilnehmen.

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Tag der Abrechnung rückt unaufhaltsam näher

von am 27. Mai 2012

Da schlägt sie zu, die IWF-Chefin Largarde, „zahlt Steuern“ ruft sie den Griechen entgegen, wohlwissend das auch eine bessere Zahlungsmoral bei den Steuern das Problem Griechenlands nicht lösen würde. Auch mit nahezu optimaler Steuermoral würden die Steuereinahmen des Staates sinken, in Anbetracht von knapp -20% realem BIP-Schwund, einem Einbruch von -33,2% bei der Industrieproduktion, bei einer offiziellen Arbeitslosenquote von 22,6% und bei hunderttausenden Mittelständlern und Selbstständigen die mittels sinnentleerter, undifferenzierter und aufoktroyierter Sparmaßnahmen für Griechenland in den Ruin getrieben wurden. Auch die Schrumpfung der Lohn- und Mehrwertsteuereinnahmen wurde maximiert, durch einen Einbruch der Summe der realen Arbeitnehmerentgelte von nahezu -30% und von einem Einbruch der realen Einzelhandelsumsätze von -35% zum Hoch. Die um ein Drittel geschrumpften Steuereinnahmen des griechischen Staates im Mai 2012 von ca. -1,4 Mrd. Euro zum Vorjahresmonat sind Zeichen eines wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und damit einhergehenden moralischen Kollapses, von ansatzweise Weimarer Verhältnissen in Griechenland im 21. Jahrhundert.

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Deutschland: Exportvolumen bei 51,97% des nominalen BIPs

von am 25. Mai 2012

Im 1. Quartal 2012 erklomm das nominale unbereinigte deutsche Exportvolumen bei Waren, Gütern und Dienstleistungen ein neues Allzeithoch in einem Quartal mit satten 335,34 Milliarden Euro. Damit wurde das einseitig exportorientierte Wirtschaftsmodell Deutschlands weiter auf die Spitze getrieben, anstatt einen Beitrag zum Abbau der wirtschaftlichen Ungleichgewichte im Welthandel, insbesondere innerhalb der Eurozone zu leisten. Deutschland ist zwar hinter China "nur" Exportvizeweltmeister, aber gemessen am Exportvolumen in der Relation zum nominalen BIP ist Deutschland voraus.

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Deutschland: detaillierte BIP-Daten zeigen das schiefe Wirtschaftsmodell

von am 25. Mai 2012

Gestern berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) in der 2. Schätzung die Daten zum BIP in Q1 2012 und auch die detaillierten Daten zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR). Zunächst wurde das vergleichsweise solide Wachstum des realen (preis-, saison- und kalenderbereinigten) Bruttoinlandsprodukts (BIP) von +0,5% zum Vorquartal bestätigt, zum Vorjahresquartal ging es unbereinigt noch um real +1,7% aufwärts. Die detaillierten Daten zeigen leider aufs Neue, dass viel Zeit vertan wurde und das schiefe und einseitig aufgestellte deutsche Wirtschaftsmodell nicht wirklich korrigiert wurde.

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Athex und FTSE Athex Banks mit neuen Tiefs

von am 24. Mai 2012

Griechenland und damit auch die gesamte Eurozone als Konstrukt, verharrt weiter in einer extrem kritischen Phase und wandelt am Rande des Kollapses, nur mühsam bisher mit maximalen geldpolitischen Einsatz davor bewahrt. Nicht nur in Griechenland, sondern in der gesamten Südperipherie der Eurozone wurden mit der bisherigen Strategie die volkswirtschaftlichen Schäden unnötig maximiert. Im Zuge der wirtschaftlichen Kontraktion sinken nicht nur Einkommen, Konsum, Investition und Wertschöpfung, sondern auch die Kreditausfälle schießen in die Höhe und die Qualität der Schuldner aller Bereiche der Volkswirtschaft sinkt in Richtung Junk-Status. Der Niedergang ist umfassend, es bleibt nicht nur fragwürdig ob und wie lange noch viele Wirtschaftssubjekte ihren Verbindlichkeiten nachkommen können, sondern auch die vorhandenen Vermögenswerte schmelzen wie Schnee in der Frühjahrssonne, ob an den Immobilienmärkten der Südperipherie oder an den Aktienmärkten in der gesamten Eurozone. Auch hierbei hervorstechend, die Auslöschung von Aktienvermögen in Griechenland. Ein kurzes Update: [mehr…]

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Ifo Geschäftsklimaindex: die Krise kommt gefühlt auch im Abendland an

von am 24. Mai 2012

Selbst der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands, bisheriger Stimmungswohlfühlindikator par Exellence, neben dem noch "besseren" Gfk-Konsumklimaindex, beginnt zu sinken. So sank er im Mai 2012, laut den heute veröffentlichten Daten des ifo-Instituts auf 106,9 Indexpunkten, nach 109,9 Indexpunkten im Vormonat und nach 114,2 Punkten im Vorjahresmonat.

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Deutschland: Industrie schrumpft?

von am 24. Mai 2012

Die Markit Flash-Schätzung zum Einkaufsmanagerindex der deutschen Industrie (EMI) für Mai 2012 spukte heute Morgen mit 45,0 Indexpunkten erneut ein frisches 35-Monatstief aus! Ein Einkaufsmanagerindex der Industrie von über 50 Punkten deutet auf einen Expansionskurs in der Industrie hin. Indexstände von unter 50 Punkten signalisieren dagegen eine Schrumpfung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie. Damit befindet sich die deutsche Industrie laut Markit-Economics eindeutig in Kontraktion und dies zeichnet ein völlig anderes Bild als die weichen (Wohlfühl)Stimmungsindikatoren aus deutschen Umfragen, aber auch als die bisherigen harten Indikatoren vom Statistischen Bundesamt (Destatis). Wenn die deutsche Industrieproduktion und das Exportvolumen im April und Mai nicht deutlich abschmiert, Daten von Destatis sind noch nicht veröffentlicht, ist der Stimmungsindikator für die deutsche Industrie von Markit Economics klar negativ überzeichnet, es bleibt also äußerst spannend!

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BUBA: Bilanz des Wahnsinns

von am 23. Mai 2012

Heute veröffentlichte die Deutsche Bundesbank (BUBA) ihren Monatsbericht und damit auch die Daten zur Bilanz für den Monat April und diese Daten sind wieder ein Highlight für jeden kritischen Beobachter. Die Bilanzsumme der BUBA stieg im April 2012 auf 1,0313 Billionen Euro, eine seit Monaten ungeheure Bilanzausweitung, vor allem als Produkt der Ausweitung der Target2 Forderungen. Im Gegenzug ertrinkt das deutsche Bankensystem in Liquidität und bunkert diese fleißig in der Einlagefazilität der BUBA. Die BUBA wird immer größerer Nettoschuldner des deutschen Bankensystems, während auf der anderen Seite der Bilanz der BUBA die Vermögenswerte (Aktiva) immer fragwürdiger werden.

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Italien: neues Allzeittief beim Verbrauchervertrauen

von am 23. Mai 2012

Wie das italienische Statistikamt ISTAT heute mitteilte, sank das Verbrauchervertrauen im Mai 2012 auf einen neuen Tiefststand seit Beginn der Datenerhebung im Januar 1982! Das Vertrauen der italienischen Konsumenten ist im Zuge der Schuldenkrise stark eingebrochen und dies ist für Italien ziemlich relevant, denn die Konsumausgaben der privaten Haushalte tragen zu knapp über 60% des nominalen BIPs Italiens bei. Damit zeichnen auch die getroffenen Maßnahmen in Italien den direkten Weg in eine vertiefende Rezession, anders lassen sich der brachiale Einbruch des Verbrauchervertrauens und die hier seit Monaten präsentierten harten Wirtschaftsdaten nicht interpretieren

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Argentinien weist den Weg

von am 22. Mai 2012

Ein Blick nach Argentinien, ein Land das sehr schön zeigt, dass es nach der Lösung der Dollar-Bindung, sehr wohl zügig in Richtung Wachstum und einer Auflösung der zu Grunde liegenden Ursachen der argentinischen Krise ging. Nachdem es in der zweiten Hälfte der 90er Jahre, in Folge der Dollar-Bindung zu unhaltbaren Leistungsbilanzdefiziten und zu hoher Neuverschuldung des Staates kam, versank Argentinien 1999 in einer Rezession und 2001/02 ging das Land in einem wirtschaftlichen Sturzflug über, einer fatalen Krise die einem volkswirtschaftlichen Schock gleichkam. Das reale BIP brach während dieser Zeit, von 1998 bis 2002 um -21% ein, die Arbeitslosigkeit explodierte auf 23%. Kommt einem doch irgendwie bekannt vor, ähnliche Daten gibt es in Griechenland zu "bestaunen". Nun wird zunehmend in etlichen Medien, von Politikern oder Experten mittels Nebelkerzen betont, dass es in Griechenland ohne Euro noch schlimmer käme, nur das argentinische Beispiel zeigt, wenn sicher auch nicht 1:1 auf Griechenland übertragbar, dass diese Argumentation sehr wahrscheinlich wenig Substanz hat.

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Euro-Bonds-Debatte reloaded

von am 22. Mai 2012

Ende 2009 begann das Schuldendesaster in Griechenland seinen Lauf zu nehmen. Seitdem ist viel unternommen, aber nichts gelöst worden. Im Gegenteil, die Schulden- und Wirtschaftskrise hat sich auf immer mehr EU-Mitgliedstaaten ausgeweitet und vertieft. Eine gewisse Harthörigkeit gehört deswegen schon dazu, in der – vielleicht gerade deswegen – scheinbar unendlichen Geschichte der europäischen Schulden- und Wachstumskrise immer wieder dieselben, wenig erfolgversprechenden Maßnahmen durchzudiskutieren.

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Griechenland: Daten vom Bausektor

von am 21. Mai 2012

Um die Dimension des wirtschaftlichen Niedergangs in Griechenland zu ermessen, ist auch ein Blick auf das Baugewerbe und die damit in Zusammenhang stehende Zementproduktion aufschlussreich. Dies zeigt ganz klar, Griechenland hat nahezu kein Geschäftsmodell mehr, nicht nur die Industrieproduktion ist kollabiert, auch der Einzelhandel, der Finanzsektor und der Bau. Auch der Einbruch beim Bau ist gravierend und lässt die negativen Rückkopplungen auf den Arbeitsmarkt, Steuereinnahmen usw. erahnen.

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Frankreich – Analyse

von am 20. Mai 2012

Ein Grundpfeiler der französischen Wirtschaft ist der private Konsum, ganz im Gegensatz zu Deutschland zeichnet z.B. der reale Umsatz im Einzelhandel in Frankreich eine stetige Entwicklung nach oben und diese ist unterlegt durch einen stetigen Anstieg der Summe aller realen Arbeitnehmerentgelte (Kaufkraft) und von einem kräftigen Anstieg der Verschuldung der privaten Haushalte. Die Staatsverschuldung Frankreichs betrug in Q4 2011 bereits fortgeschrittene 85,8% des nominalen BIPs bzw. 1,7173 Billionen Euro. Stellt sich also die Frage, ob ein Abweichen von einer potentiellen Austeritäts-Agenda hin zu mehr Wachstum und Investitionen noch eine reale Option ist bzw. ob bereits das Ender der Fahnenstange beim Verschuldungsgrad erreicht ist.

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G8-Treffen in Camp David: Der Gipfel der Geschmacklosigkeit

von am 20. Mai 2012

Wie heißt es immer: In schweren Zeiten schauen die Menschen auf diejenigen, die sie an der Spitze stehend führen.

Und schwer sind die Zeiten in jedem Fall.

Das gilt ganz besonders für die Schuldenstaaten, die immer tiefer in der Krise, wirtschaftlicher Not und teils chaotischen Verhältnissen versinken. Das gilt nicht nur für Griechenland sowie in zunehmendem Maße auch für Portugal, Spanien und Italien. Es gilt auch für Großbritannien und insbesondere für die USA – auch wenn das gegenwärtig nicht im Fokus der Berichterstattung steht.

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Baltic Dry Index: Kurzupdate

von am 19. Mai 2012

Nach einer längeren Zeit nun wieder einmal einen kurzen Blick auf den Baltic Dry Index (BDI). Die "Erholung" des BDI nach dem tiefem Tal fällt bisher äußerst schwach aus. Gestern stieg der BDI, der Preisindex für Frachtraten von Massenfrachtgütern, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide um +4 Punkte auf 1'141 Indexpunkte und dieser historisch betrachtet niedrige Stand spiegelt weiter die Überkapazitäten bei Massenfrachtgütern und eine schwächelnde wirtschaftliche Aktivität in Teilen der Welt wider.

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Italien: Auftragseingang mit -14,3% zum Vorjahresmonat

von am 18. Mai 2012

Das italienische Statistikamt ISTAT berichtete heute von einem schwachen Auftragseingang der Industrie für März 2012. Beim gesamten unbereinigten Auftragseingang ging es im März um -14,3% zum Vorjahresmonat abwärts. Vor allem die Inlandsaufträge schmierten ab, um -16,5% zum Vorjahresmonat. Die Auslandsaufträge sanken ebenfalls unbereinigt um -11,0% zum Vorjahresmonat. Damit manifestieren sich in der italienischen Industrie weiter die rezessiven Tendenzen, die durch die Austeritätsmaßnahmen, wie in den anderen Ländern der Südperipherie verstärkt werden und vor allem die Binnennachfrage abwürgen, wie die schrumpfenden Inlandsaufträge im Griechenland-Style zeigen.

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Spanien: Doubtful Loans mit Rekord auf 147,968 Mrd. Euro

von am 18. Mai 2012

Heute berichtete die spanische Zentralbank (Banco de España) die monatlichen Daten der spanischen Kreditinstitute zu den “Data on Doubtful Loans” für März 2012. Die Zahl der zweifelhaften Kredite und Darlehen, über 75% davon mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsrückstand, stieg weiter leicht an, auf 8,37% der vergebenen Kredite der spanischen Banken an den Privatsektor, nach 8,30% im Vormonat und nach 6,11% im Vorjahresmonat. Die aktuellen 8,37% aller Kredite im Zahlungsrückstand entsprechen der höchsten Rate seit August 1994. Hinter dieser Rate verbirgt sich ein neues Rekordkreditvolumen an Krediten in zweifelhafter Qualität in Höhe von 147,968 Mrd. Euro, nach aufwärtsrevidierten 146,390 Mrd. Euro im Vormonat (ursprünglich 143,815 Mrd. Euro), bei einem Gesamtvolumen von 1,768453711 Billionen Euro an vergebenen Krediten und Darlehen an Unternehmen und privaten Haushalten.

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Charts des Grauens

von am 17. Mai 2012

Die Eurozone ist in der kritischsten Phase ihres Bestehens und am Rande des Kollapses, sieht man auf das europäische Bankensystem und auf die Marktkapitalisierung der Banken ist der Kollaps sogar bereits vollzogen. Ein paar Charts des Grauens, als Mahnmal der Fehlkonstruktion eines Währungsraumes, einer Schuldenkrise, die logische Folge der wirtschaftlichen Ungleichgewichte war und deren vermeintliche Bekämpfung mittels völlig destruktiver Maßnahmen (Austerität) erst richtig in die Abwärtsspirale führte:

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Update zu JP Morgans Spekulationsdebakel: Die „Cruise Missile“ der Hedgefonds

von am 17. Mai 2012

Heute wird berichtet, der von JP Morgan Ende vergangener Woche bekanntgegebene Verlust in Höhe von 2 Milliarden Dollar infolge von Fehlspekulationen mit Credit Default Swaps habe sich zwischenzeitlich um eine weitere Milliarde erhöht. Hedgefonds und Spekulanten nutzen offenbar das Wissen um die von der Bank noch gehaltenen problematischen Handelspositionen aus und wetten auf deren weitere Verschlechterung. Der Verlust könnte nach Berechnungen von Oppenheimer & Co. auf insgesamt maximal 5,9 Milliarden Dollar ansteigen, was jedoch für unrealistisch gehalten wird. (1)

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