Frankreich: sattes Handelsbilanzdefizit im Januar

von am 13. März 2012

Bereits am letzten Donnerstag berichtete die französische Zollbehörde (Direction générale des douanes et droits indirects) die Daten zum Außenhandel bei Waren und Gütern Frankreichs. Die dort in der Pressemitteilung präsentierten Daten sind saisonbereinigt und inklusive den Rüstungsgütern. Saisonbereinigt stiegen Export- und Importvolumen leicht an und das Handelsbilanzdefizit erreichte saisonbereinigte -5,234 Mrd. Euro im Januar. Hier werden nun wegen der besseren Vergleichbarkeit die unbereinigten Außenhandelsdaten bei Waren und Gütern inklusive den Rüstungsgütern präsentiert. Das unbereinigte Exportvolumen sank im Januar 2012 marginal auf 35,527 Mrd. Euro, nach 35,582 im Vormonat und stieg um +9,53% zum Vorjahresmonat mit 32,435 Mrd. Euro.

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US-Haushaltsdefizit mit -231,683 Mrd. Dollar im Februar

von am 13. März 2012

Einen wahrhaftig imperialen Schuldenmoloch offenbart das Monthly Treasury Statement des US-Finanzministeriums von gestern, dies ist der monatliche Bericht zum US-Bundeshaushalt (Federal Budget). Für den Monat Februar 2012 wurde ein unfassbares Haushaltsdefizit von -231,683 Mrd. Dollar ausgewiesen, das höchste jemals in einem Monat gemessene Haushaltsdefizit! Zudem wird bereits den 41. Monat in Folge ein Defizit beim Federal Budget generiert! In den letzten fünf Monaten, seit Beginn des Fiskaljahres 2011/2012 haben sich bereits -580,830 Mrd. Dollar Haushaltsdefizit bei der Zentralregierung in Washington angesammelt, eine völlig aberwitzige Summe und zugleich Beleg für ein brachial mieses Verhältnis von neuen Schulden und damit erzielter wirtschaftlicher Aktivität!

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BIS: 4,7 Billionen Dollar tägliches Devisenhandelsvolumen im Oktober 2011

von am 12. März 2012

Heute berichtete die BIS (Bank for International Settlements) mit dem Bericht "FX volume during the financial crisis and now" von einem täglichen Handelsvolumen im Devisenhandel von durchschnittlich 4,7 Billionen Dollar im Oktober 2011, nach 5,0 Billionen Dollar im September 2011. Dies war der erste monatliche Rückgang beim täglich gehandelten Devisenvolumen seit 2009. Dieser Bericht bezieht sich auf alternative Daten in Ergänzung zum offiziellen nur alle 3 Jahre erscheinenden Triennial Surveys. Die letzte Triennial Surveys-Erhebung mit den Daten für 2010 erbrachte ein tägliches Devisenhandelsvolumen von 3,981 Billionen Dollar.

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Spanien: reale Einzelhandelsumsätze auf dem tiefsten Stand seit Mai 1999

von am 10. März 2012

Das spanische Statistikamt INE berichtete gestern verspätet die realen Einzelhandelsumsätze für den Monat Januar 2012. Auch im Januar 2012 ging es weiter abwärts, um unbereinigte reale -4,8% zum Vorjahresmonat und um saisonbereinigte reale -0,2% zum Vormonat. Die realen Einzelhandelsumsätze notieren in der saisonbereinigten Reihe auf dem tiefsten Stand seit Mai 1999. Der private Konsum, gemessen an den Einzelhandelsumsätzen kontrahiert ungebrochen weiter.

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UK: schwache Industrieproduktion und neues Tief bei der Öl- und Gasförderung

von am 10. März 2012

Das britische Statistikamt ONS lieferte gestern die Daten zur Industrieproduktion in UK. Der realwirtschaftliche Zwerg drosselte im Januar 2012 seinen industriellen Output wieder ein wenig, um saisonbereinigte -0,4% zum Vormonat, sank der Ausstoß der breit gefassten Industrie (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe). Das Wertschöpfungsproblem der Industrie bleibt weiter deutlich virulent, verschärfend wirkt der permanente Rückgang der Öl- und Gasproduktion in den Nordseefeldern Großbritanniens.

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Über die U.S. “Job Recovery”

von am 9. März 2012

Gastbeitrag von Hajo

Heute hat das Bureau of Labor Statistics des U.S. Arbeitsministeriums (BLS) mal wieder "viel versprechende" Zahlen bzgl. des Aufbaus neuer Jobs gemeldet. Nachfolgend der Chart der Daten bzgl. neu geschaffener Jobs des "Bureau of Lies and Scams", der "Lug- und Trugbehörde", wie der US-Blogger Karl Denninger BLS sarkastisch definiert:

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Griechenland: realwirtschaftliches Armageddon

von am 9. März 2012

Laut der heutigen 2. Schätzung des griechischen Statistikamtes (ELSTAT) zum Bruttoinlandsprodukt sank das unbereinigte reale BIP in Griechenland noch stärker als bisher geschätzt. Im 4. Quartal 2011 schrumpfte das reale BIP  abwärtsrevidiert um -7,5% zum Vorjahresquartal (ursprünglich -7,0%)! Selbst nominal sank das BIP kräftiger als zunächst angenommen, um abwärtsrevidierte -6,3% (ursprünglich -6,0%) zum Vorjahresquartal. Weiterhin ist ELSTAT anscheinend nicht in der Lage eine saisonbereinigte Datenreihe zu liefern, so das man sich mit den erschreckenden Details aus der unbereinigte Datenreihe begnügen muss.

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Zitterpartie griechischer Schuldenschnitt …, nur für wen?

von am 8. März 2012

Der Termin, bis zu dem sich die Gläubiger Griechenlands entscheiden müssen, ob sie sich freiwillig am Schuldenschnitt beteiligen oder nicht, steht fest:

Heute um 21:00 Uhr (MEZ).

Die entscheidende Frage ist, ob der Schuldenschnitt gelingt oder – möglicherweise trotz der jüngst in Gesetzesform gebrachten Möglichkeit zur Zwangsbeteiligung (Collective Action Clauses (CAC)) von Gläubigern – scheitert.

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Brasilien: schwache Industrieproduktion und schwache PKW-Verkäufe

von am 7. März 2012

Heute berichtete das Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE), das sich der Output der brasilianischen Industrieproduktion im Januar 2012 deutlich abschwächte. Saisonbereinigt sank der Output der breit gefassten Produktion (Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) um -2,1% zum Vormonat. Laut den unbereinigten Daten ging es im Januar um -3,4% zum Vorjahresmonat abwärts, seit fünf Monaten in Folge sinkt im Vergleich zum Vorjahresmonat der Produktionsoutput.

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Deutscher Auftragseingang mit -2,7% im Januar

von am 7. März 2012

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) berichtete heute die Daten zum preis-, arbeitstäglich- und saisonbereinigten (X-12 ARIMA) Auftragseingang der deutschen Industrie für Januar 2012. Im Januar 2012 sank der saisonbereinigte Auftragseingang um kräftigere -2,7% zum Vormonat, nach leicht abwärts revidierten +1,6% im Dezember 2011. Die Inlandsaufträge stiegen saisonbereinigt um +0,9% und die Auslandsaufträge sanken um -5,5%. Der steile Aufwärtstrend beim gesamten Auftragseingang ist seit Juni 2011 gebrochen, immer deutlicher bricht sich die nachlassende weltweite wirtschaftliche Aktivität Bahnen.

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EZB: Bilanzsumme im Eurosystem bei 3,029159 Billionen Euro

von am 6. März 2012

Heute veröffentlichte die EZB ihren konsolidierten Ausweis des Eurosystems zum 02. März 2012. Mit dem Wochenausweis in Folge der LTRO2-Injektion ins Bankensystem schiesst die Bilanzsumme in schwindelerregende Höhen. Die Bilanzsumme weitete sich zur Vorwoche um +330,561 Mrd. Euro auf unverantwortliche 3,029159 Billionen Euro aus.

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In der Wachstumsfalle – Griechenland & Co. (Teil 3): Lösungsperspektiven jenseits der Wachstumslogik

von am 6. März 2012

In der Wachstumsfalle

In Teil 1 und Teil 2 ging es um Wachstum versus wirtschaftliche Entwicklung. In Teil 2 wurde dazu zunächst das bisher maßgebliche Wachstumsmodell und darauf bezugnehmend auf der mikroökonomischen Ebene die Entwicklung des Innovationsverhaltens eines erfolgreichen, das heißt wachsenden Unternehmens betrachtet (Schaubild „The three stages ...“ (1)). Im späten Stadium des Erfolges, der „Phase der Spezialisierung“ – das ist das Kennzeichnende –, ist es für den Erfolg von Unternehmen wie etwa Hewlett Packard, IBM, General Motors, Daimler, SAP usw. nicht mehr erforderlich, signifikante Innovationen bei Produkten und Prozessen zu tätigen. Denn bei den Produkten hat sich ein dominantes technisches Design herausgebildet, das von der Produkt- und von der Prozessseite her optimiert wird – insbesondere unter Kostengesichtspunkten. Das hohe Produktionsvolumen, der erreichte Grad der Produktivität und generell der Effizienz sowie die realisierten Skalenerträge sind in einem wettbewerblichen Umfeld, in dem Kosten und Preis entscheidend sind, ein dickes Sicherheitspolster für die erreichte Marktposition.

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Frankreich ist immer noch der Konsummotor der Eurozone

von am 6. März 2012

Wie Eurostat gestern mit den monatlichen Daten zu den saisonbereinigten realen Einzelhandelsumsätzen in der Eurozone berichtete, stiegen im Januar 2012 die realen Einzelhandelsumsätze in Frankreich um durchaus kräftige und unerwartete +2,1% zum Vormonat an. In Deutschland waren dagegen im Januar die saisonbereinigten und realen Einzelhandelsumsätze um -1,6% zum Vormonat gesunken. Damit öffnet sich die Schere beim privaten Konsum zwischen Frankreich und Deutschland, gemessen an den realen Einzelhandelsumsätzen deutlich weiter.

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Einlagefazilität: 827,534 Mrd. Euro

von am 6. März 2012

Wie die EZB heute Morgen berichtete, stieg die Einlagefazilität (Übernachtanlage) zum 05.03.2012 auf ein neues Rekordhoch mit 827,534 Mrd. Euro. Seit dem LTRO2 ist damit die Einlagefazilität um +352,315 Mrd. Euro gestiegen. Dies deutet daraufhin, dass die geschaffene Nettoliquidität mit der LTRO-Injektion von 529,531 Mrd. Euro (Brutto) recht hoch war oder das die Banken sogar über dieses Maß der geschaffenen Nettoliquidität hinaus zusätzlich Liquidität bei der EZB bunkern.

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BUBA: Bilanzsumme im Januar mit neuem Allzeithoch

von am 5. März 2012

Leider mit einem gewissen Delay veröffentlicht die Deutschen Bundesbank (Buba) ihren Monatsausweis zur Bilanz. Im Januar 2012, also noch vor der LTRO2-Injektion, explodierte bereits die Bilanzsumme der Buba auf ein neues Allzeithoch. Die Total Assets (Aktiva) der Buba schossen im Januar 2012 um +22,412 Mrd. Euro zum Vormonat und um +231,317 Mrd. Euro zum Vorjahresmonat in die Höhe, auf 860,054 Mrd. Euro. Die entspricht einem Anstieg von +2,7% zum Vormonat und von +36,8% zum Vorjahresmonat.

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Einlagefazilität mit neuem Rekord: 820,819 Mrd. Euro

von am 5. März 2012

Wie die EZB heute Morgen berichtete, stieg die Einlagefazilität (Übernachtanlage) zum 04.03.2012 auf ein neues Rekordhoch mit 820,819 Mrd. Euro. Dieser unglaubliche Stand von gebunkerter Liquidität der Gechäftsbanken der Eurozone bei den nationalen Zentralbanken im Eurosystem ist direkte Folge der zweiten Longer-Term Refinancing Operation (LTRO). Mit LTRO2 wurde in einem weiteren brachialen geldpolitischen Akt das marode Bankensystem der Eurozone mit Liquidität geflutet. Unfassbare 529,531 Mrd. Euro Kredit zu einem Zinssatz von 1%, mit einer Laufzeit von 3 Jahren wurden gezogen und nahezu die gesamte geschaffene Nettoliquidität, liegt vorerst in der kurzfristigen Übernachtanlage der EZB, zu einem Zinssatz von nur 0,25%. Hierbei handelt es sich zuvorderst um Überschussliquidität, denn bereits beim LTRO1 hatten Banken mit 489,191 Mrd. Euro ihren realen Finanzierungbedarf im Überfluss gestillt.

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Target2 Saldo der BUBA explodiert im Februar um +48,915 Mrd. Euro

von am 4. März 2012

Obwohl die Zeitreihe der Deutschen Bundesbank (BUBA) zum Target2 Saldo für Februar 2012 noch nicht aktualisiert wurde, denn diese wird meist erst um den 10. des Monats für den abgelaufenen Monat aktualisiert, liegt bereits auf einer Webseite der BUBA, ein konkreter Target2 Saldo für Februar 2012 vor. Und dieser neue Saldo hat es in sich, der Wahnsinn in der Eurozone geht demzufolge beschleunigt in die nächste Runde. Die Forderungen der Deutschen Bundesbank (Buba) aus Target2 stiegen im Februar 2012 kräftig an, um +48,915 Mrd. Euro bzw. um +9,8% zum Vormonat, auf 547,047 Mrd. Euro.

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Brasilianische Außenhandelsdaten für Februar

von am 4. März 2012

Eine signifikante Abkühlung des Außenhandelsvolumen bei Waren und Güter in Brasilien dokumentiert sich erneut auch im Monat Febuar 2012. Zwar stiegen die Exporte noch um +7,7% zum Vorjahresmonat, aber die Wachstumsrate kommt von +20% bis +40% zum Vorjahresmonat herunter. Auch in Brasilien zeigt sich ein handfester Rückgang des Außenhandelsvolumens und der wirtschaftlichen Aktivität.

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Sehr schwache spanische PKW-Neuzulassungen

von am 4. März 2012

Wie der spanische Automobilherstellerverband ANFAC mitteilte, sanken in Spanien die PKW-Neuzulassungen um -2,1% zum bereits sehr schwachen Vorjahresmonat, auf 64'732 PKWs. Selbst der weitere Verlust zum Vorjahresmonat beinhaltete sogar noch einen positiven Kalendereffekt, denn in Spanien hatte der Februar 2012 einen Arbeitstag mehr als der Februar 2011. Der Februar 2012 war der fünftschwächste Februar seit Februar 1990.

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Frankreich: PKW-Neuzulassungen mit -20,2% im Februar zum Vorjahresmonat

von am 3. März 2012

Wie der französische Automobilherstellerverband (Le Comité des Constructeurs Français d’Automobiles/CCFA) gestern mitteilte sanken auch im Februar 2012 die PKW-Neuzulassungen in Frankreich um kräftige -20,2% zum Vorjahresmonat (-20,7% im Januar). Damit verfestigt sich auch in Frankreich der Abstieg der PKW-Neuzulassungen, wie bereits in Portugal, Italien, Griechenland und Spanien gesehen.

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Food Stamps mit Allzeithoch im Dezember

von am 2. März 2012

Die angebliche Recovery am US-Arbeitsmarkt (hier immer detailliert als Propaganda Fake entlarvt), scheint auch keine positive Rückkopplung auf die Entwicklung der Armut, gemessen an den Lebensmittelmarkenbeziehern zu haben. Wie das US-Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture (USDA)) gestern berichtete, stieg die Zahl der Bezieher von Lebensmittelmarken im Dezember 2011 auf ein neues Allzeithoch. Die Zahl der Food Stamps Empfänger explodierte um weitere +227'922 zum Vormonat auf 46,514238 Millionen. Dieses neue Allzeithoch bei den Food Stamps Empfängern verweist auf die miese Qualität der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA, denn der Aufbau der Beschäftigung am Arbeitsmarkt ist in der Relation zum Bevölkerungszuwachs einfach zu schwach.

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Desaster-Arbeitsmarktdaten für Februar aus Spanien

von am 2. März 2012

Das spanische Arbeitsministerium berichtete heute für den Monat Februar 2012 von einem weiteren stürmischen Anstieg der offiziell registrierten Arbeitslosen in den öffentlichen spanischen Arbeitsverwaltungen. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen stieg zum Vormonat um +112’269 bzw. um +2,44%, auf 4,712098 Millionen Spanier ohne Job. In allen Wirtschaftsbereichen stieg die Arbeitslosigkeit, in der Landwirtschaft um +11’219 neue Arbeitslose zum Vormonat, im Dienstleistungsbereich, um kräftige +59’230, in der spanischen Industrie um +10’269 und beim Bau um +15’656. Zum Vorjahresmonat stiegen insgesamt die registrierten Arbeitslosen um relevante +412’835 bzw. um +9,6%.

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Stagnierende deutsche PKW-Neuzulassungen

von am 2. März 2012

Laut den heutigen Daten des Kraftfahrzeugbundesamtes lagen im Februar 2012 die Neuzulassungen von Personenkraftwagen (PKWs) in Deutschland nahezu unverändert (-0,05%) zum Vorjahresmonat. Damit ist auch bei den PKW-Neuzulassungen keine Spur von einem deutschen Konsumboom zu erkennen. Mit 224’318 PKWs handelt es sich auch für einen Februar um ausgesprochen schwache PKW-Neuzulassungen! Ein weiterer dicker Malus 62,7% aller Neuzulassungen im Februar 2012 waren gewerbliche Zulassungen.

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Einlagefazilität explodiert auf 776,941 Mrd. Euro

von am 2. März 2012

Mittels der zweiten Longer-Term Refinancing Operation (LTRO) wurde durch die EZB in einem weiteren geldpolitischen Brachialakt das Bankensystem der Eurozone mit Liquidität geflutet. Zu einem Zinssatz von nur 1%, bei deiner Laufzeit von 3 Jahren haben die Banken sich beim LTRO2 Liquidität in Höhe von 529,531 Mrd. Euro gezogen. Bereits im Dezember 2011 wurde beim LTRO1 mit 489,191 Mrd. Euro der Finanzierungsbedarf der Banken seitens der nationalen Zentralbanken im Eurosystem gestillt. Diese beispiellose Liquiditätsflutung kaschiert zwar ein bankrottes Bankensystem, führt sogar zu einer gewissen Entspannung am Primär- und Sekundärmarkt für Staatsanleihen zu mindestens im Falle von Italien und Spanien, versagt aber bisher völlig bei der eigentlichen Aufgabe eines Bankensystems, der Bereitstellung von Krediten für die Realwirtschaft.

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Schwache deutsche Einzelhandelsumsätze auch im Januar 2012

von am 2. März 2012

Wie zu erwarten war, entblößt sich die Mär des deutschen Konsumbooms ein weiteres Mal. Auch im Januar 2012 warten die harten belastbaren Daten zu den deutschen Einzelhandelsumsätzen mit schwachen Daten auf. Laut den heute veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zu den Einzelhandelsumsätzen für den Monat Januar stiegen die nominalen Einzelhandelsumsätze zwar um +3,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat und real stiegen sie um +1,6% zum Vorjahresmonat, allerdings hatte der Januar 2012 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Januar 2011. Berücksichtigt man die Saison- und Kalendereffekte (Census X-12-ARIMA Verfahren) ging es im Vergleich zum Vormonat nominal um -1,0% abwärts und real um -1,6% zum Vormonat.

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