Spanische 10-jährige zieht wieder über 6%

von am 26. September 2012 in Allgemein

Überwältigt von der desaströsen realwirtschaftlichen Realität in der Südperipherie der Eurozone, entblößen sich immer mehr die Verbalinterventionen von Draghi und dem EZB-Rat, als das was sie bisher sind, leere Ankündigungen. Nun versinkt die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, Spanien, in einem Griechenland-Style aus Rezession, sinkenden Staatseinnahmen und steigenden Staatsausgaben und selbst das primäre Ziel der EZB, die Zinssätze für spanische Staatsanleihen zu senken scheint zu misslingen. Heute kletterte die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen wieder über 6%. Dies ist für Spanien relevant, denn die steigenden Staatsausgaben werden auch von der steigenden Zinslast getragen. Im kumulierten Zeitraum Januar bis August 2012 stiegen die Zinszahlungen nur des Zentralstaates um satte +16,1% zum Vorjahreszeitraum, auf 20,312 Mrd. Euro, während die Gesamtausgaben getrieben von hoher Arbeitslosigkeit, Bankenbailouts und Hilfen für die autonomen Regionen um +8,5% stiegen!

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