Unicredit im freien Fall
Wie enorm hoch der Stress im europäischen Bankensystem ist, zeigt nicht nur die gewaltige Bilanzausweitung der EZB, sondern auch die Schwierigkeiten die sich für die Banken auftun, um die Eigenkapitalbasis zu verbessern, um damit die Vorgaben der europäischen Bankenaufsicht EBA zu erfüllen. Die laufende Kapitalerhöhung der Unicredit ist Beleg dafür und gerät zum Rohrkrepierer. Die Aktie gerade vom Pennystock durch einen Reversal Split 10:1 aufgehübscht, also 10 alte Aktien für 1 Neue, befindet sich den zweiten Tag im freien Fall und der Handel der Aktie wurde bereits gestern und auch heute zwischenzeitlich ausgesetzt. Bereits gestern war die Aktie an der Mailänder Börse um -14,54% abgeschmiert, heute folgten -17,27%!
Besonders beeindruckend ist der Chart der Unicredit in der langen Datenreihe unter Berücksichtigung des Reversal Splits:
Die Entwicklung der Unicredit-Aktie seit Januar 1987 bis zum 05.01.2012 im Dailychart. Heute kracht die Unicredit um weitere -17,27% weg, auf 4,48 Euro und ist langsam aber sicher trotz 10:1 Reversal Split wieder auf dem Weg in Richtung Pennystock.
Der Aktienkurs der Unicredit bricht vor allem deshalb ein, da es der Bank nicht gelingt erfolgreich neue Aktien für die notwendige Kapitalerhöhung von noch eigentlich überschaubaren 7,5 Mrd. Euro zu platzieren. Die neuen Aktien können nur zu einem erbärmlichen Kurs von 1,94 Euro losgeschlagen werden, immerhin um -43% niedriger als die Unicredit selbst als theoretischen Preis ohne Bezugsrechte ursprünglich errechnet hatte. Die 7,5 Mrd. Euro sind zwar sicher, aber durch den niedrigen Preis für die neue Aktien erhöht sich entsprechend deren Anzahl, was den Wert der bereits bestehenden Aktien der Unicredit weiter verwässert.
Das europäische Bankensystem ist schwer angeschlagen, die nationalen Notenbanken im Eurosystem schoben gerade mit der Long Term Refinancing Operation (LTRO) – Injektion 489,191 Mrd. Euro an Liquidität ins Bankensystem, insgesamt sind von den nationalen Notenbanken über Refinanzierungsgeschäfte aktuell 863,568 Mrd. Euro Kredit an die Banken gegen “notenbankfähige” Sicherheiten vergeben worden. Ebenfalls wurden Wertpapiere in einem Volumen von 618,367 Mrd. Euro aufgekauft. Trotz dieser brachialen Maßnahmen ist das Bankensystem extrem angeschlagen, der Interbankenhandel ist faktisch zum Erliegen gekommen, stattdessen bunkern die Banken ihr Geld lieber bei der EZB (Einlagefazilität). Nicht nur bei der Unicredit stellt sich die Frage ob die Banken überhaupt noch auf solide Füße gestellt werden können.
Quelle Daten: Borsaitaliana.it/Börse Mailand mit den Kursen der Unicredit-Aktie
Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

M.E. - 5. Januar 2012
Alle schauen wie gebannt auf die Staatsanleihen und deren Dilemma und übersehen dabei das nicht minder große Problem der Bankenrefinanzierung am Anleihemarkt.
Nach dem Motto “da kann eigentlich nichts passieren, denn die Staaten werden ihren großen Banken schon zu Hilfe eilen”.
Welch großer Irrtum, wenn die Staaten schon selbst im Finanzierungsdilemma stecken.
Die Politik fordert nun eine Aufstockung des Eigenkapitals. Welch tolle Idee. Aber greade die Banken, die diese Aufstockung am nötigsten hätten, werden am wenigsten in der Lage sein, diese zusätzlichen Mittel aufzutreiben, wenn nun schon die normale Refinanzierung der laufenden Anleihen auf der Kippe steht.
Ich denke deshalb, dass der kommende Crash nicht primär durch die Staatsanleihenkrise ausgelöst wird, sondern durch die zunehmend wegbrechende Finanzierungsmöglichkeit der großen Banken, insbesondere in den Euro-Problemländern, die bis zur Dachkante vollgesaugt sind mit den problematischen Anleihen ihrer Länder.
M.E. - 5. Januar 2012
Ergänzung: wenn die Kurse dermaßen einbrechen und das Vertrauen der Anleger verloren ist, kann man natürlich auch Kapitalerhöhungen vergessen.
Keine Chance für Banken wie die Unicredit, auf ein höheres Eigenkapitallevel zu kommen.
Das Land, das am meisten durch seine in dem Fall 2 Großbanken überfordert wäre im Falle einer umfassenden Bankenkrise, wäre übrigens die Schweiz.
Die Bilanzsumme dieser beiden Banken beträgt nach meiner Kenntnis das 4-fache des schweizer BIP.
M.E. - 5. Januar 2012
Nochmal Ergänzung: gemeint sind natürlich die UBS und die Credit Suisse.
Achim Hase - 5. Januar 2012
Was hat der Aktienpreis der UniCredit denn bitte schön mit ihrer Liquidität zu tun? Fakt ist, dass UniCredit die benötigten Mittel hat einsammeln können. Schade für die Aktionäre aber der Aktienkurs hat nun wirklich keinerlei Relevanz für die Geschäfte der Bank.
Bisher können sich alle Banken am Markt refinanzieren. Dass GIPS-Anleihen ein großer Abschreiber werden glauben ja nur die Untergangsfanatiker. Sobald sich die Aufregung im Markt etwas legt, stehen die Banken ziemlich schnell deutlich besser da.
Querschuss - 5. Januar 2012
Hallo Achim,
wo steht im Artikel das der Aktienkurs etwas mit Liquidität zu tun hat? Es steht dort, dass der Kurs abschmiert, da die neuen Aktien nur zu 1,94 Euro plaziert werden können und um auf 7,5 Mrd, Euro Kapizalerhöhung zu kommen, mehr neue Aktien ausgegeben werden müssen, was den Wert der alten Aktien verwässert. “Bisher können sich alle Banken am Markt refinanzieren”, wirklich am Markt? Ohne die brachialen Maßnahmen der EZB wäre dies nicht möglich gewesen und sicher ist der Interbankenhandel gestört.
Gruß Steffen
M.E. - 5. Januar 2012
Hallo Achim,
natürlich hat der Aktienkurs einer Bank entscheidendenden Einfluss darauf, ob sich eine Bank über über eine Kapitalerhöhung finanzielle Mittel verschaffen kann.
Und bei starkem Rückgang des Vertrauens der Anleger ist darüber hinaus auch die Emission von Bankanleihen schwieriger. Auch das kann indirekt mit dem Aktienkurs zu tun haben.
Kaum jemand wird Anleihen von einer Bank kaufen, wenn die Aktie in den Keller geht und Schieflagegerüchte die Runde machen.
Achim Hase - 5. Januar 2012
Wenn wir einmal davon ausgehen, dass die EBA nicht noch einmal die Daumenschrauben anziehen wird, dann ist doch Fakt, dass die UniCredit es geschafft hat, ihre Kapitallücke zu einem großen Teil zu schließen und mit noch etwas Deleveraging wohl ans Ziel kommen wird. Aus Sicht der Banksubstanz und des Gesamtmarktes finde ich es nicht sonderlich schlimm, dass der Aktienkurs dabei in den Keller gerauscht ist.
Bankanleihen, lieber M.E., gibt es ja faktisch zur Zeit nicht. Wir sind in einem ziemlich abnormalen Markt und da zählt m.E. (als bekennender Nichtaktionär der UniCredit) nur, dass eine Kapitalerhöhung geglückt ist, egal zu welchem Preis.
Wir wissen alle, dass Banken mit ihrem gigantischen Hebel keinen wirklichen, über die Zeitachse stabilen, Substanzwert haben. Das Eigenkapital ist so winzig klein, dass es im Krisenfall in Kürze weggefegt ist. In guten Zeiten bringt das natürlich eine schöne EK-Rendite und daher sollten wir uns daran gewöhnen, dass der Preis von Bankaktien irgendwo zwischen Null und mehreren Fantastillarden liegt.
Bubblegum - 5. Januar 2012
“Wenn wir einmal davon ausgehen, dass die EBA nicht noch einmal die Daumenschrauben anziehen wird, dann ist doch Fakt, dass die UniCredit es geschafft hat, ihre Kapitallücke zu einem großen Teil zu schließen und mit noch etwas Deleveraging wohl ans Ziel kommen wird. Aus Sicht der Banksubstanz und des Gesamtmarktes finde ich es nicht sonderlich schlimm, dass der Aktienkurs dabei in den Keller gerauscht ist.”
Also entweder machen Sie einen Denkfehler oder ich!
Wir haben anhand der Kurven für die Übernachtausleihungen und die Target2 Problematik gesehen, dass Kapitalflucht in großem Stil jetzt auch in Italien eingesetzt hat. Die besser
Informierten ziehen in großem Stil ihre Guthaben ab, eben auch bei Unicredit! Das sind Symptome für einen Bankenrun! Was meinen Sie wie lange Unicredit das durchstehen kann?
Da sind die 7,5 Mrd ein Nasenwasser wie man im Schwäbischen sagt! Die entstehende Einlagenlücke kann dann gar nicht mehr geschlossen werden!
Schöne Grüße
Bubblegum
Joker - 5. Januar 2012
Die Spirale geht noch weiter:
sehr schoener Artikel on ZH, wie sich der Kreis in Italien schliesst. Die Banken gehoeren einander, und kaufen italienische Staatanleihen, der italienische Staat hilft via EFSF……
Wahsinn?
http://www.zerohedge.com/news/ill-hold-yours-if-you-hold-mine-italian-ponzi-comes-home?
Achim Hase - 5. Januar 2012
Wir haben anhand der Kurven für die Übernachtausleihungen und die Target2 Problematik gesehen, dass Kapitalflucht in großem Stil jetzt auch in Italien eingesetzt hat. Die besser
Informierten ziehen in großem Stil ihre Guthaben ab, eben auch bei Unicredit! Das sind Symptome für einen Bankenrun! Was meinen Sie wie lange Unicredit das durchstehen kann?
Ich würde aus diesen Werten noch keine direkte Schlussfolgerung auf einen Bank Run bei der UniCredit ziehen wollen. Und selbst wenn es einen massiven Abzug von Sichteinlagen bei der UniCredit gäbe — bedeutet das den Untergang? Die EZB stellt unbegrenzte Finanzierungen zur Verfügung zu einem Schnäppchenpreis und akzeptiert alles was die UniCredit in ihrem Bankbuch hat als Collateral. Was bleibt ist der EK-Puffer, den sich die EBA gewünscht hat und der jetzt erreicht ist. Auch in der jetzigen Situation sollte die UniCredit in der Lage sein, auf der Aktivseite mehr zu erwirtschaften, als die von der EZB langsam übernommene Passivseite kostet. Letztlich sind die Tender (besonders der 3-jährige) eine gigantische Bankensubvention und zwar eine, die eigentlich nur funktionieren kann. Sollte sich jedoch plötzlich die Aktivseite der UniCredit nochmals deutlich verschlechtern (z.B. massiv faule Kredite), dann sähe die Sache natürlich anders aus.
Steffen präsentiert tolle Zahlen und Zusammenhänge, wirklich fantastisch aber Ihr schreit mir hier viel zu oft Untergang, da muss man doch einfach mal dagegenhalten
SLGramann - 5. Januar 2012
Meiner Meinung nach treibt das ganze Bankensystem auf eine zumindest vorübergehende quasi-Verstaatlichung zu, wobei aber letztlich die EZB und nicht die Eurostaaten die Rekapitalisierung der Banken wird übernehmen müssen (mit neu geschaffenem Geld natürlich).
Die Alternative wäre der deflationäre Kollaps – und der muss verhindert werden, koste es, was es wolle.
Natürlich glaubt der Mainstream daran, dass sich die Situation demnächst “irgendwie” entspannen wird und wir nicht vor die Entscheidung gestellt werden, ob wir den Deflationskollaps oder die massenhafte Monetarisierung der Schuldengebirge bevorzugen.
Ich fürchte aber, der Mainstream irrt. 2012 sehe ich als das Jahr an, in dem Portugal zur Hölle fahren und in Spanien der große Crash beginnen wird.
Meine Hoffnung liegt dann bei den Franzosen. Die würden wohl die EZB zum massenhaften Gelddrucken zwingen. Unserer bekloppten Regierung traue ich es hingegen zu, dass sie einfach 1929 ff. wiederholen würde.
Nicht, dass das Gelddrucken keine Konsequenzen hätte, aber der deflationäre Kollaps als Alternative wäre unvorstellbar schrecklicher.
langlode44 - 5. Januar 2012
Sag ich doch, Geld funtioniert nich!
Stell mir grad vor, morgen früh 8 Uhr müssen alle Banken im Euro-Raum ne korrekte Bilanz vorlegen……….
Kartoffel - 5. Januar 2012
ich will nur darauf hinweisen, daß die ganzen Olivenbanken seit Neujahr am abstürzen sind. Spanien, Portugal. Nicht so schlimm wie hier, aber…
Und Leuten wir mir war das sehr bewußt, ich hatte mich auf einen Begin des Absturzes nach Weihnachten eingestelt. Die Kanonenbote waren auf Bereitschaft um die Ecke. Steffen hätte vielleicht noch den berühmten Artikel in der Daily erwähnen können. Der ist 2h Später “1984″ verschwunden. Einige Tage später gabs in den Qualitätsmedien auf einmal eine Bestätigung der Existens und massenweises abwiegeln und alles ganz falsch und gefährliche Gerüchte. Ja ja. Seit diesem Tag ist die Unicredit richtig unter Druck, der Markt glaubt den Systemquatsch nicht.Der CDF credit defaut swap ist mit 315 , also 3,15% “Strafzinsen” derzeit agrnicht so übel. Die Östereichische “Erste Group Bank”ist mit 345 sogar schlechter. Zahlen vom 4.1. Stalingrad ist fern, aber die Einschläge kommen näher. Die WestLB ist bei 389. ohhhh. Panik?
Bank of America ist bei 397 und Goldman und Morgan Standley sehen auch ganz bös aus. Dabei sind deren Aktien garnicht so mies. In den Qualitätsmedien ist es sehr sehr verdächtig ruhig um den Schlamassel der großen Amibanken. Da kommt noch was versprochen.
Kartoffel
Thorsten Eckau - 5. Januar 2012
Ich habe noch keine Erklärung für die jüngsten EUR-Einbrüche gelesen. Wir stehen gerade wo? 1.2782 USD? Und warum? Doch nicht, weil alle den Crash der Euro-Zone erwarten, oder doch? Jedenfalls, weil die Masse der Gelder IN den Dollar und AUS dem Euro gehen. Vor 3 Jahren lautete das Wort dazu “Re-Patriierung”. Mein Gedanke: Hier werde massiv Gelder dorthin geholt, wo das Problem am größten ist: In die US-amerikanischen Finanzhäuser. Oder hat jemand eine andere Perspektive dazu für mich?
Marcito - 6. Januar 2012
Wie schon von mit gesagt:
2012 das Jahr der bankenpleiten
Werner - 6. Januar 2012
@ Thorsten Eckau
Wahrschinlich wurden zum Jahreswechsel grössere Mengen von Investment-Gelder zur Neuanlage fällig (alter Investment-Vertrag lief aus) und ein grosser Teil dieser Umschichtungen verliess den ach so soliden und mit guten Aussichten gesegneten EURO-Raum.
Und ich könnte mir vorstellen dass davon vieles in den asiatischen Raum ging.
mgf. Werner
Georg Trappe - 6. Januar 2012
Ich bleibe bei meiner Diagnose. Es ist schlichte Mathematik. Eine “uebersehene Nebenwirkung” der “Erfolgsformel” > endloses Wachstum durch kontinuierliche und konsequente Reinvestition der Ersparnisse und Gewinne, die zu Konzentrationsprozessen fuehrt, die letztendlich unbeherrschbare Risikoanhaeufungen produzieren.
Wenn dann noch der Trugschluss hinzu kommt, das kreditfinanzierter Konsum eine Investition darstellt, nur weil er Wachstum ausloest, dann ist es ausschliesslich eine Frage der Zeit, wann die Reise in Richtung Sueden geht. Ein Kapitalfaktor (Summe aller Schulden im Verhaeltnis zum BIP) von groesser 3 bis 4 scheint da die Schwelle zu sein bei der die Illusion vom perpetuum mobile ihr Ende findet.
Wen es interessiert, wie das genau funktioniert, kann es hier nachlesen:
http://georgtsapereaude.blogspot.com/2011/11/wie-sich-das-system-selbst-zerstoert.html
Ein gutes neues Jahr wuenscht
Georg Trappe
Tim Schaefer Wall Street - 6. Januar 2012
Es ist der Wahnsinn.
Zuerst hatte ich vor ein paar Wochen Hoffnung geschöpft. Ich dachte, die europäischen Banken sind über den Berg. Aber scheinbar geht der Ausverkauf erst noch los. Die Aktionäre können einem nur leid tun. Der Unicredit-Kurs ist nur noch ein Schatten seiner selbst.
Und was ist mit der Commerzbank? Muss der Staat hier noch mal was nachschießen oder kommt eine Kapitalerhöhung zu 1,00 Euro je Stück?
Roland - 6. Januar 2012
Unicredit mit Kriegsdividende:
Ein Teil der Kapitalerhöhung wurde mit auf der Unicredit liegenden vorher “eingefrorenen Geldern” des libyschen Staates bewerkstelligt.
Die NTC-Übergangsregierung wurde von Italien erpresst, diese Gelder zur Kapitalerhöhung zu Verfügung zu stellen.
(Anm.: Libyen war schon seit längerem Anteilseigner an der Unicredit)
M.E. - 6. Januar 2012
Mal jenseits unserer Euro-Raum-Sorgen:
http://www.rottmeyer.de/tokio-wir-haben-ein-problem/
Bitte auch Seite 2 beachten.
Wer glaubt, das alles könne ohne einen Komplett-Kollaps des Finanzsystems abgehen, muss schon die große rosarote Brille aufhaben.
Nur die Frage des WANN ist Spekulation, nicht die Frage des OB.
Holly01 - 6. Januar 2012
Die einzigen, die bei diesem Karussel der Schulden, sowohl die Waren, wie auch das Geld haben/bekommen, sind die USA.
Der weltgrößte Konsument, lebt wie ein Schmarotzer, der dank Militärmacht, aber auch dafür sorgen kann, das kein Gläubiger pfändet.
Die Finanzkrise kann man durch viele Aspekte und Blickwinkel beleuchten, verstehen, kann man dieses Desaster aber kaum.
Das Ende sieht viel zu sehr nach “game over”, ohne Gewinner aus. Es sei denn, das das Schuldenregime zu zerbrechen an sich der Gewinn ist und das der Reset ansich die “Befreiung” wäre.
Scheint aber teuer zu werden …. die Banken bekommen die Bücher nicht mehr hin. Das trotz vieler offizieller Schönungen und Bilanzregeln, die man auch lächerlich nennen könnte.