USA: Immobilienpreise weiterhin schwach

von am 29. Mai 2012 in Allgemein

Wie Standard & Poor’s (S&P) heute mitteilte, sind die S&P/Case-Shiller Home Price Indices, mit die wichtigsten Preisindizes zur Messung der Preisentwicklung am US-Wohnimmobilienmarkt, in den 10 größten Städten der USA im März 2012 um -2,85% zum Vorjahresmonat gesunken und beim 20-City Composite war ein Rückgang von -2,57% zum Vorjahresmonat zu verzeichnen. Damit bleiben wie die Immobilienpreise weiter schwach.

 

Im Chart die prozentuale Veränderung der unbereinigten Häuserpreise in den 10- und 20 größten Städten, im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zum Vergrößern bitte die Charts 1x anklicken.

Die unbereinigten Indizes zu den Großraum-Regionen beim 10-City Composite seit Januar 1987 (rot) und beim 20-City Composite seit Januar 2000 (blau) im Chart.

Der unbereinigte 10-City Composite sank im März 2012 auf 146,61 Indexpunkte, nach 146,74 Indexpunkten im Vormonat, generiert damit einen neuen Tiefstand seit dem Platzen der Immobilienblase und notiert auf dem Niveau von Mai 2003. Der 20-City Composite fiel auf 134,10 Indexpunkte, nach 134,14 Indexpunkten im Vormonat und damit auf den tiefsten Stand seit Oktober 2002. Seit dem Hoch im April 2006 mit 226,29 Indexpunkten sind die Preise beim 10-City Composite um -35,21% eingebrochen und beim 20-City Composite, seit dem Hoch im April 2006 um -35,07%. Die Indizes zeichnen die nominale Entwicklung der Preise für Wohnimmobilien nach.

Quelle Daten: Standardandpoors.com/S&P/Case-Shiller Home Price Indices Portal

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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10 KommentareKommentieren

  • ergo sum - 30. Mai 2012

    Die US-Immobilienpreise dürften auch weiterhin niedrig bleiben, denn der Rückstand ist noch nicht restlos aufgearbeitet. Positiv sind nur zwei Nachrichten: 1. Der Neubau von Eigenheimen hat erfreulich zugenommen, und 2. ergab eine Umfrage unter jungverheirateten Mietern, dass sie den möglichst baldigen Erwerb eines Eigenheims planen, in dem ihre Kinder aufwachsen sollen. Ein Kind in einer Mietwohnung ist für Amerikaner offenbar immer noch unvorstellbar.

  • klaus - 30. Mai 2012

    Die Immo-Preise in Deutschland sind ebenso schwach.
    Das Einsammeln von freiem Geld zwingt die Bausparkassen
    schon die Schilder für Eigenheim bis auf die Strasse zu rücken.

    Anzumerken ist, das bei 6 Mrd Euro Immofonds,
    also SEB Invest und CS Euroreal in Auflösung sind.

    Gruß klaus

    BTW: LaGarde zahlt keine Steuern als Ehrenamtlerin. Das wird peinlich.
    http://www.guardian.co.uk/business/2012/may/29/christine-lagarde-pays-no-tax

    • Frank Bell - 30. Mai 2012

      Immobilienpreise in Deutschland schwach? Stimmt das wirklich? Die Medien – und auch die alternativen Medien (Ulfkotte) behaupten das Gegenteil. Hoher Preis wegen hoher Nachfrage.

      Ich habe da keinen Einblick, da ich zur Miete wohne und auf absehbare Zeit kein Haus kaufen kann.

  • Roland - 30. Mai 2012

    Und “völlig unerwartet” sinken sowohl die Exporte von Singapur und Süd-Korea.

    Gestern berichtet die NZZ, dass es nach den Präsidentschafts-Wahlen jetzt auch in Frankreich rummst und kurzfristig 45.000 Arbeitsplätze in Groß-Unternehmen abgebaut werden sollen. 46 Unternehmen sind hochgradig gefährdet. Noch in dieser Woche soll z.B. eine Entscheidung bei Doux fallen.
    Offensichtlich braucht Hollande jetzt schon ein Ventil und lenkt die Medien und Öffentlichkeit auf Syrien, das er am liebsten sofort bombardieren möchte.
    Früher nannte man so jemanden: Sozial-Chauvinist.

    • Roland - 30. Mai 2012

      Nachtrag:
      Jetzt auch Schwächezeichen in Brasilien:
      Daimler Benz schickt in Brasilien 1.500 Beschäftigte der LKW-Sparte in eine 5-monatige “Auszeit”.
      Volvo hatte dort einen ähnlichen Schritt schon vollzogen.

      Prognose: Es kann nicht mehr lange dauern, dann wird auch in D die LKW-Produktion zurückgefahren und Kurzarbeit eingeführt.

  • klaus - 30. Mai 2012

    Hallo an Alle,
    hat jemand schon mal nachgedacht wieviel Geld
    so eine EM für Deutschland bringt.
    Wo die Merkel dann den Wahlkampf bis
    in die Kabine der Nationalmannschaft verlagert.

    Wäre es da nicht sehr wahrscheinlich,
    das man Griechenland bis über die EM zumindest,
    noch ein paar Millärdchen zur Verfügung stellt?

    Es wüßte ja niemand, womit er am Kommerz teilnehmen
    sollte, ohne den Euro.

    So sehe ich das ebenso mit plötzlichen finanziellen
    Beben in Spanien.

    Nö, so schnell wird wohl noch nix kommen.

    Nu,gegen Kabinenbesuche gibt es keine Alternative.

    ;)

  • georg - 30. Mai 2012

    allgemein grosse verwirrung
    hier ne meldung aus einem der zwangsversteigerungszentren
    http://www.lasvegassun.com/news/2012/may/29/us-home-prices/
    gruss georg

    • Michael S. - 30. Mai 2012

      Danke für den Link!

      Ich bin für Texas…

  • FDominicus - 30. Mai 2012

    @Klaus. Bitte lasen Sie uns wissen wo die Immobilenpreise schwach sind. Ich hätte nur einen Bereiche Mietwohnungen im Ruhrgebiet. Aber Boom zeiten hier in BW, jedenfalls kann ich hier keine vernünftigen Preise mehr erkennen. Der Boden auf dem ich hier sitze wird derzeit mit 360 €/m² gehandelt. Was nur noch extrem genannt werden kann….

  • georg - 30. Mai 2012

    lernresistent
    es ist also lukrativer neue häuser zu bauen , obwohl jede menge zwangsversteigerte in der gegend ( und davon gibts genug in clark county ) herumstehen
    http://www.vegasinc.com/news/2012/may/26/long-time-coming-homebuilders-are-busy-again-las-v/
    gruss georg