Was die Krisenländer geleistet haben

von am 5. Juli 2015 in Allgemein

Die letzten Tage und Wochen waren (wieder einmal) geprägt von dem Streit zwischen Griechenland und der neuerdings in “die Institutionen” umgetauften Troika. Und einmal mehr wurde dabei fleißig das Bild gemalt vom störrischen Griechenland, das einfach seine Hausaufgaben nicht machen und artig sparen will, während andere Südeuropäer sich fleißig abmühen. Besonders frappant in der gestrigen Ausgabe der “Weltspiegel-Reportage” der ARD. Dem Beitrag sei immerhin zugutegehalten, dass er einmal die Härten darlegt, welche die portugiesische Bevölkerung auf sich nimmt. Umso schäbiger jedoch das alberne Schwarz-Weiß-Bild “fleißige Portugiesen hier, faule Griechen dort”, das kaum umverholen propagiert wird. Es hat mit den Fakten wenig bis nichts zu tun.

Beginnen wir  mal mit den Staatsfinanzen, deren Zerrüttung zwar in der gegenwärtigen Krise Folge, nicht aber Ursache darstellen, die jedoch weiterhin im Zentrum aller Aufmerksamkeit stehen:

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Wie man sieht ist das griechische Staatsdefizit mittlerweile das kleinste von allen Krisenländern nach dem von Italien. Im Jahr 2014 betrug das Haushaltsdefizit nur noch -3,5% des BIP. Beim “Musterknaben” Portugal waren es -4,5%. Selbst in Irland waren es -4,1%. Zypern, unlängst vom IWF für seine famosen Reformen gelobt, fuhr ein Defizit von satten -8,8% ein. Der Ausreißer im griechischen Defizit von 2013 sollte hier nicht den Blück trüben, denn dieser ging ausschließlich auf eine erneute Bankenrettung zurück. Ohne diesen Effekt betrug das griechische Defizit in 2013 gerade noch -2,1%.

Jedenfalls muss sich Griechenland in Sachen Haushaltssanierung keineswegs hinter den anderen Ländern verstecken, schon gar nicht muss es sich den lächerlichen und schlicht und ergreifen total und komplett falschen Vorwurf gefallen lassen, es hätte die Staatsausgaben nicht toll genug gekürzt. Griechenland hat seine Staatsausgaben mit Abstand am stärksten reduziert:

Leistung_GIPSIC_03

Das wird natürlich die Blinden nicht sehend und die Tauben nicht hörend machen, die weiterhin unhinterfragt die implizit (oder explizit) aufgestellte Falschbehauptung wiederkäuen, Griechenland hätte halt noch nicht stramm genug gespart.

Nicht anders sieht es mit der Leistungsbilanz aus:

Leistung_GIPSIC_01

Auch hier gilt: Griechenland muss sich in keinster Weise hinter den anderen Ländern inklusive Portugal verstecken. Ganz im Gegenteil: Die hellenische und die portugiesische Leistungsbilanz nahmen seit ca. 2006 einen fast identischen Verlauf, sowohl in Zeiten der hoffnungslos ausufernden Defiziten vor dem Crash, als auch in den Zeiten der Konsoliderung seit 2010. Ohne nominale Währungsabwertung innert zwei bis drei Jahren ein Leistungsbilanzdefizit von 15% des BIP abzubauen zeugt von einer gewaltigen Sparleistung, die in der jüngeren Geschichte ihresgleichen suchen dürfte! Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Griechenland beim Außenbeitrag (Handel von Waren und Dienstleistungen zusammen genommen) nach wie vor ein kleines Defizit ausweist, den insgesamt ist nur die Leistungsbilanz als ganzes entscheidend:

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Auch die Konsolidierung der Leistungsbilanz geht primär auf anständige Importschrumpfung, also auf Verzicht und Absenkung des Lebensstandards, zurück und zwar stärker als sonstwo in den Krisenländern:

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Im Übrigen ist der griechische Export nicht ganz so weit ab vom Schuss, wie es häufig anklingt:

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Sicher, der Warenexport mag – auch im Vergleich zu Portugal – unterentwickelt sein. Bei den Dienstleistungen steht Griechenland aber dafür umso besser da. Das muss man eben auch einmal sehen.

 

Quelle: Eurostat Datenbank

Gastbeitrag von Sebastian
Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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17 KommentareKommentieren

  • Roland - 5. Juli 2015

    Alle Achtung !
    Tsipras hat den Reaktionären Europas und ihrem Medienterror getrotzt und das Referendum gewonnen.
    Eine Regierung links von der Sozialdemokratie bekommt eine deutliche Mehrheit des Volkes hinter sich. Das ist sensationell und wird zu politischen Erschütterungen führen.
    Warum: Der griechische kampf zeigt den Völkern Europas, dass die herrschenden Oligarchien besiegt werden können.

  • A.U.G. - 5. Juli 2015

    Warum wird immer von einer “linken” Regierung in Griechenland gesprochen? Das ist ein rot-braunes Gemisch. So als würde hierzulande Linkspartei und NPD eine große Koalition eingehen.

  • Werner - 5. Juli 2015

    könnte es sein, dass GR die Speerspitze des Imperiums jenseits des Atlantiks ist, Europa auch in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit zu versenken? Mir scheint hier vieles zu offensichtlich um nicht möglicherweise gut versteckte Strategien zur Festigung des Imperiums dank Schwächung seiner Gegner, zu vermuten. TTIP, TISA u.a. lassen grüßen!
    Nicht vergessen, dass es sich bei allen europäischen Regierungsvasallen und bestens eingenordete US-Huren handelt, auch Varoufakis durfte intensivst the american dream erfahren.
    Mir läuft das Alles zu glatt negativ für den € und damit den größten und erfolgreichsten Wirtschaftsraum weltweit und den größten Konkurrenten des Amis. Mir scheint fast, als wäre GR als zeitgesteuerte Bombe dem € beigegeben worden, GoldmanSachs als Handlanger des Imperiums läßt grüßen!
    Lybien, IRAQ, Egypt ließen sich noch mit Waffengewalt umdrehen, eine ähnliche Aktion für Europa wäre undenkbar, dafür muß das Imperium schon ein wenig subtiler vorgehen, warum nicht mit der €-Zeitbombe mit dem Namen GR?

  • A.U.G. - 5. Juli 2015

    Ja, die Griechen haben gespart. Es gab wohl auch einige Strukturreformen. Mir ist z.B. das Gerangel um die Taxilizenzen in Erinnerung, die ähnlich wie Lehen vergeben wurden. Aber es fehlt wohl schon noch einiges für ein entwickeltes Industrieland. Es gibt noch immer kein Kataster?! Unfassbar. Muss zügig eingeführt werden, sonst sind Zwangshypotheken wohl eher schwierig zu realisieren. Angesichts der Schuldenhöhe dürfte das aber alles egal sein. Diese Schulden sind nicht rückzahlbar. Und es ist sicher keine Option, von den Griechen zu verlangen, dass sie die nächsten 80 Jahre Schulden rückzahlen. Ein Schuldenschnitt ist unausweichlich. Allerdings bitte erst nachdem die griechischen Vermögen herangezogen wurden! Das sollte nicht schwer sein. Auch bei den ins Ausland verschobenen Geldern. Schließlich gibt es ja heutzutage umfangreiche Verpflichtungen, die Inhaber von Konten zu identifizieren. Es sollte also relativ einfach sein, sie zu identifizieren und zu konfiszieren. Ach ja, und das es noch Branchen gibt, die keine Steuern zahlen ist ja wohl auch eher einem Feudalsystem, als einer Demokratie würdig (oder wurde das zwischenzeitlich geändert?).

    • Mito Chondrien - 7. Juli 2015

      … ” Das griechische Katasteramt wurde, in seiner modernen „Public Management“ Form als Aktiengesellschaft, im Oktober 1995 gegründet. Im April 2008 umfasste es 6 Millionen Einträge.
      Als Institution ist das Katasteramt in Griechenland jedoch um einiges älter. Am 2. Dezember 1836 verabschiedete Otto von Bayern, König von Griechenland, die Regelung „über das Grundbuch“ und befahl, jeglicher Grundbesitz von Privatpersonen, Kommunen, philanthropischen Einrichtungen, Kirche, Klöster und Vereinigungen solle eingetragen werden.” …

      Quelle: http://griechenland-monitor.blogspot.de/2014/03/in-griechenland-gibt-es-kein-katasteramt.html

  • JL - 5. Juli 2015

    Das war wohl ein schwarzer Tag für Europas Hohepriester.

    Da wünschte man Tsipras die Pest an den Hals, hoffte das- bildlich betrachtet- er bei dieser Abstimmung an irgendeinen Baum genagelt wird oder zu mindestens geteert und gefedert wird. Aber nein, was machen diese undankbaren Griechen- sie stärken ihn den Rücken und stehen zu seiner Position die bisherige Politik der EU abzulehnen.

    Da wagt es also ein Land der EU die Stirn zu bieten- unfassbar, zumindest für das neoliberal geprägte technokratische Brüssel.

    Welche Antwort hat man darauf, seitens der EU?

    Vermutlich keine, die Grieche haben fünf lange Jahre gebraucht um zu erkennen, daß die Finanzdiktatur nur Leid und Elend brachte, diesen Erkenntnisgewinn aber hat es aber offensichtlich bis heute nicht bis zu den Akteuren in Brüssel, Berlin und Paris geschafft.
    Ergo geht das Spiel von vorne los- denkt man hierzulande. In Athen könnte man aber auch auf die Idee kommen, marode Banken in die Insolvenz zu schicken.

    Da wäre man mit einem Schlag 90 Milliarden Euro weniger arm (ELA) und hätte diese untragbaren Altlasten endlich hinter sich.

    Welche Antwort hätte man darauf, seitens der EU? Vermutlich keine- so wie immer.

    Dafür aber ein neues und ernsthaftes Problem.

    Mit freundlichen Grüßen

    JL

  • Stepe - 5. Juli 2015

    Ich finde es ja auch toll das es in Griechenland so gelaufen ist. Ich bin nur nicht der Meinung das hier jetzt die soziale Emanzipation ausbricht. Ich meine das es auch vor dem Euro in Griechenland Mist ausgesehen hat, nur haben da die Ganoven zusammengearbeitet, in Deutschland und Griechenland, es ist billigend in Kauf genommen worden von Bundesfinanzminister Eichel und Schröder.
    Jetzt die Zeit des Euro in Griechenland als Neo-liberal zu bezeichnen und das es besonders schlimm sei ist nonsens. Der Kapitalismus verschiebt sich und es wird in Europa eine Konzentration geben , da werden nach guter Kapitalistischer Art einige hinten herunterfallen. Da bin ich sehr gespannt wenn Europa durchgewählt hat ob es dann immer noch “einstimmig” 18 zu 1 heißen wird. Egal wie, die Griechen und anderen wird es noch “gewaltig an den Kragen” gehen. Siehe DDR.

  • Thoha - 5. Juli 2015

    An mahnenden Stimmen hat es von Anfang an nicht gemangelt:

    “Particularly timely right now has been its failure ever to tell us of the predictions made in 1977 by a committee of expert economists led by Sir Donald MacDougall, appointed by the European Commission to advise on what would be necessary to make a single currency work. … “Failure to attend to this matter,” their report stated, would result in “stagnation”, at least, and “at worst in secession and dissolution”. Furthermore, the “accession to membership” of countries such as “Greece and Portugal would add substantially to the problem.”

    http://www.forbes.com/sites/timworstall/2015/07/05/the-euro-always-was-doomed-and-we-were-told-this-40-years-ago/

    Hier auch eine Erinnerung an eine “prophetische” Rede Gregor Gysis vom 23. April 1998:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/07/05/damals-wurde-er-verhoehnt-gysi-sagte-euro-crash-praezise-voraus/

  • Detlef Stadler - 6. Juli 2015

    Das Kotzen geht weiter, hört man sich die ersten Kommentare zur griechischen Wahl an. Besonders Schulz, der rote Teddy-Bär, entpuppt als als Vertreter der neoliberalen Linie. Sie blenden weiter in der Diskussion die Schuldentragfähigkeit Griechenlands aus, weil sie weiterhin ihre sündhaft teuren politischen Fehler des letzten Jahrzehnts bezogen auf Griechenland kaschieren wollen. Die Deppen haben in klugscheißerischer Manier 300 Milliarden versenkt, dem Steuerzahler aufgebürdet und erzählen uns, die Griechen wären Schuld. Tatsache ist, dass sie sehenden Auges mit einer korrupten Regierung einen rechtswidrigen Vertrag zur Aufnahme Griechenlands in die Währungsunion geschlossen haben, obwohl sie genau wussten, dass die offiziellen Wirtschaftsdaten Griechenlands getürkt waren und von Wirtschaftswissenschaftlerin dringend von diesem Schritt abgeraten wurde, weil Griechenland durch diesen Schritt jegliche Wettbewerbsfähigkeit verlieren würde. Aber die europäischen Politiker haben dies alles ignoriert. Warum? Erstens waren sie europabesoffen und zweitens gibt es stets neoliberale Kreise, die ein todsicheres, dickes Geschäft witterten. Hunderte von Milliarden Kredite, Ausverkauf Griechenlands und am Schluss trägt alle Risiken der Steuerzahler. Auch ich würde solche Geschäfte mit korrupten Regierungen und den nach beiden Seiten fließenden Schmiergeldern, das ganze auch noch risikolos, lieben.

    Jedenfalls heute, haben unsere Europapolitiker nichts dazu gelernt. Sie beharren weiter auf ihren Positionen und üben sich in verächtlich machenden staatstragenden Äußerungen, in Klugscheißermanier. Dabei sind sie allesamt für die Situation verantwortlich.

    Die hätten halt lieber ihren hochkorrupten Samaras wieder, der die Leute mit ihnen quält, munter Schmiergelder fließen lässt und mit seiner Klicke sich die Taschen vollstopft.

  • Detlef Stadler - 6. Juli 2015

    Nun ja, einen neuen Verbündeten hat ja nun Griechenland. Amerika! Die denken in anderen Kategorien bzw. mit anderen Schwerpunkten als unsere europäischen Provinzpolitiker. Der Grexit stellt für die “Freunde” den Gau dar. Denn lässt man die Griechen hängen, werden die sich zumindest auch und zwar stark, nach Russland orientieren müssen. Dann können die Amis ja ihre Atombömbchen und Raketenangriffsschilde nicht mehr stationieren. Da entsteht ja ne richtige Lücke.
    Der Merkel dürfte es damit ziemlich Scheiße gehen, weil sie kriecht doch den Amis grundsätzlich hinten rein. Ob das ihre Parteikollegen verstehen, wenn sie plötzlich doch irgendwie den Griechen weiterhin Milliarden geben muss und noch nen Schuldenschnitt? Tsipras weiß das und was gut ist, weil das seine Verhandlungsposition enorm stärken wird. Merkel ist angeschossen und mit ihr noch eine Reihe weiterer europäischer Politiker. Sie hat politisch ein total bescheuertes Eigentor geschossen und zusammen mit anderen europäischen Politikern maßgebend gegen die Humanität und das deutsche und griechische Volk agiert. Man darf gespannt sein, wie sie nach dieser Wahl eiert. Zwischen Amerika und Europa laufen die Telefondrähte heiß, die NSA ist in Europa voll im Stress und ganz langsam wird die Morgendämmerung bei den ach so verantwortungsvollen Politikern einsetzen. Schauen wir mal, was sie zwitschern werden. Welche verschleiernden wohlgeformten Worte sie von sich geben. Freilich, es gilt: Bloß nix anmerken lassen und ein paar willfährige oder bescheuerte Schreiberlinge finden, die den Quatsch als Wahrheit hinausposaunen.

  • Scharls Antonie - 6. Juli 2015

    @ Stadler:
    die Völker sind den Politikschranzen vollkommen egal, denen geht´s nur um Macht und den damit verbundenen Pfründen; der Sozi Schulz ist das lebende Beispiel dafür.
    Das Volk ist nur insofern wichtig, dass es jeweils den Platz an den Trögen legitimiert, sonst nix.
    Ja, auch ich finde den Tritt in den Arsch der EU Granden, den sie von GR bekommen haben, göttlich! Aber machen wir uns nix vor, der Tritt in den Arsch führt zur Komprimierung desselben und folglich wird uns allen demnächst die Scheisse um die Ohren fliegen. Wir sind Ursache des durch und durch cruden Systems und wir partizipieren davon. Wir waren allerdings zu blöd, das früher zu erkennen und vielleicht auch zu verändern. Jetzt hängen wir im Spinnennetz und zappeln und hoffen, dass jemand mit dem Besen kommt…..tja, das wars dann mit dem Spinnennetz – und mit uns!
    Die Rente ist sischä – so der kl. Blüm, sischä für was? vermutlich meinte er “sischä zuviel zum sterben aber ganz sischä zuwenig zum leben….und das gilt inzwischen für viele Löhne etc.
    Die staatlichen Tributzahlungen summieren sich inzwischen für einen “abhängig” Beschäftigten auf rund 70%, die 30% Rest ist lediglich das Taschengeld um hin und wieder mal noch in die Disco gehen zu können…..

    Der Staat in seiner jetzigen Form muß weg, nur das wird nicht gehen, denn der Staat in seiner jetzigen Form hat eine Menge Befürworter (Wähler) und die, werden daran festhalten in der Hoffnung, dass er ihnen wenigstens noch ihr (über-) Leben sichert.

    Nichts ist so gefährlich wie die Freiheit, erst recht wenn man nicht mehr weiß was das ist und nocht rechter, wenn man nicht weiß was damit anzufangen, außer Stammtischparolen zu posaunen.

  • klaus - 6. Juli 2015

    Hallo an Alle.

    Hier die Antwort der EZB zur Griechen- Wahl.
    QE , ESM und OMT sollen dem Zerfall der Eurozone zuvorkommen.

    http://www.zerohedge.com/news/2015-07-05/presenting-ecbs-tools-stem-contagion

    Grüße klaus

  • Stepe - 8. Juli 2015

    5 min. die alles sagen
    https://www.youtube.com/watch?v=zMAlytO2u_w

  • Walther, Dieter - 9. Juli 2015

    Man wusste, dass Griechenland nicht in den Euro passt. Man wusste, dass die von einer amerikanischen Bank vorgelegten Guthabenauszüge der Griechen nicht stimmten. Man hat es trotzdem gemacht.
    Obwohl die besten deutschen Professoren warnten, hat man trotzdem den ESM unterschrieben.
    Man wusste, dass Sadam Hussein kein Giftgas produzierte. Man wusste das Curveball log. Auch Joschka Fischer gibt das heute zu. Trotzdem wurde der Irak zerstört. Mit UNO Erlaubnis bei deutschem Vorsitzl Man wusste, dass die Ukraine mit 5 Milliarden Dollar gekauft wurde, und dass bei der Absetzung von Janukowicz Erpressung im Spiel war (siehe Spiegel). Trotzdem wurde das Putschregime anerkannt.
    Man wusste, wer MH017 abgeschossen hat, und trotzdem schiebt man es anderen in die Schuhe, gemäß Vorbild “Operation Northwood”.
    Man hat noch in der Konferenz von Bratislava zugestimmt, dass in Zukunft das Selbstbestimmungsrecht vor allen anderen Bestimmungen des Völkerrechts gelten soll.
    Nur bei der Krim gilt das plötzlich nicht mehr.
    Man ist sich darüber im klaren, dass die NSA alles abhört, aber man fragt nicht warum! Wer abgehört wird, ist auch erpressbar, so wird ein Land gesteuert.
    Man unterschreibt die Kanzlerakte, obwohl man sich darüber klar ist, dass mein sein Land verrät.
    Und das schlimmste: Es gibt Deutsche, die solche Politiker wieder wählen!

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