Banken Italiens und Spaniens auf Talfahrt

von am 26. Juni 2012 in Allgemein

Heute “glänzten”, wie bereits gestern, wieder italienische und spanische Bankaktien mit ordentlichen Abschlägen. Die Strategie der Bankenrettungen, welche die Staatsschulden erhöht und damit auch zu steigenden Refinanzierungskosten des Staates führt, ist zum Scheitern verurteilt, zumal der Staat in Folge der höheren Verschuldung neue Sparmaßnahmen ergreift, die wiederum die Wirtschaft abwürgen und zu weiteren Kreditausfällen bei den Banken führen. Im Ergebnis führt dieser unheilvolle Kreislauf in eine ungebremste Abwärtsspirale, die die Probleme nicht löst, sondern zuspitzt. Die bittere Wahrheit ist, die Bankensysteme der Südperipherie sind hoffnungslos marode und die ausstehenden Bilanzsummen sind viel zu hoch, als das europäisches, insbesondere deutsches Steuerzahlergeld dieses Problem noch lösen könnte. Das europäische Bankensystem steht am Rande des Kollapses und wird nur noch künstlich durch die Druckerpresse des Eurosystems und Staatshilfen am Leben erhalten.

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