Dauerkrise der Märkte und Politik im Rettungsmodus: Scheitert die Marktwirtschaft?

Wir sind es gewohnt, dass Manager von Unternehmen oder Banken, die Durchführung neuer Kostensenkungsprogramme als alternativlos bezeichnen. Es sind die Märkte und der Wettbewerb, die dies erforderlich machen – so heißt es zur Begründung meist.

Wir sind es mittlerweile auch gewohnt, dass Politik und Notenbanken sich dem Druck der Märkte beugen oder doch wenigstens primär darum bemüht sind, dass sie nicht in Turbulenzen geraten und womöglich kollabieren. Weil Märkte nun einmal so funktionieren, wie sie funktionieren, rechtfertigt dieses Primat in ungewöhnlichen bzw. Krisen-Situationen dann auch außergewöhnliche Maßnahmen, das heißt im Prinzip: alles. Diese Logik gipfelt mittlerweile beinahe regelmäßig in der Erklärung, die jeweils auserkorene Maßnahme sei alternativlos.

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