Deutschland: BuBa: Target2 Saldo Februar 2018

von am 7. März 2018 in Allgemein

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete heute für den Monat Februar 2018 von einem Anstieg der Target2 Forderung in Höhe von +31,937 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 913,989 Mrd. Euro und damit von einem neuen Allzeithoch. Zum Vorjahresmonat stieg der Target2 Saldo um +99,614 Mrd. Euro an.

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Die Forderungen aus Target2 der Deutschen Bundesbank auf Monatsbasis in Mrd. Euro seit Januar 1999 im Chart. Von 1999 bis 2006, vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise, lagen die Forderungen der Deutschen Bundesbank im Durchschnitt monatlich bei nur +1,6 Mrd. Euro. Dem deutschen Nettoexport, von Waren, Gütern und Dienstleistungen, in die Länder der Eurozone lag ein adäquater privater deutscher Nettokapitalexport vor, der für ausgeglichene Salden sorgte. Mit der Wirtschafts- und Finanzkrise versiegten die privaten Nettokapitalexporte aus Deutschland bzw. aus der Südperipherie der Eurozone kam es auch zur Kapitalflucht nach Deutschland. Der zweite Schub bei den deutschen Target2 Forderungen wurde auch durch die Wertpapieraufkaufprogramme der EZB selbst losgetreten. Im Februar 2018 lag der Target2 Saldo bei +913,989 Mrd. Euro.

Target2 Salden sind Ausdruck der Zahlungsbilanz, sie entstehen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr innerhalb der Eurozone, via dem Target2 Zahlungssytem und beinhalten Leistungsbilanz (Waren, Güter, Dienstleistungen) und Kapitalbilanz (Finanztransaktionen). Überweisungen mittels dem Target2 Zahlungssystem werden nur über Zentralbankgeld (ZBG) abgewickelt. Fließt einem Bankensystem einer Volkswirtschaft der Eurozone mehr ZBG über das Target2 Zahlungssystem zu als ab, entsteht ein positiver Target2 Saldo, fließt mehr ZBG ab als zu, ein negativer Target2 Saldo.

Der deutsche Target2 Saldo zeigt die ungeheuren Ungleichgewichte in der Eurozone auf und eine Währungsunion die nicht funktionabel ist. Deutschland finanziert über die BuBa seine eigenen Exporte in die anderen Länder der Währungsunion und deren Kapitalflucht hierher. Im Gegenzug türmt die BuBa Forderungen gegen die EZB, “Auslandsvermögen” welches nicht fungibel ist und in großen Teilen uneinbringbar! Waren und Güter, erwirtschaftete Leistung wird verschleudert, gegen Forderungen ohne notwendige Fungibilität. Jahrzehnte mit starken Handels- und Leistungsbilanzdefiziten für Deutschland wären nötig, um überhaupt realwirtschaftliche Gegenleistungen zu bekommen. Ein Szenario nicht von dieser Welt, denn die meisten Defiziteure der Eurozone sind nicht in der Lage reale Güter in diesen Dimensionen zu liefern, so wie wohl auch keine deutsche Kapitalflucht in diese Länder stattfinden wird, auch keine Investitionen in diesen Volumen.

Quelle: Bundesbank.de/Portal Target2 Saldo

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14 KommentareKommentieren

  • Peel - 8. März 2018

    Hallo Steffen,
    bei den Target-2 Salden wird ja – gerade auch von “Prof” Sinn – behauptet, dass hier die Steuerzahler Deutschlands im Feuer stehen, aber ich kapier das nicht ganz.
    Target-2 ist doch ein Verrechnungssystem zwischen den Länderzentralbanken, die alle ein Konto bei der EZB führen, das Konto der BuBa ist im Plus, dass Konto der spanischen Zentralbank im Minus. Die realen Marktteilnehmer – Kunden und Lieferanten – bekommen doch ihr Geld bzw. ihre Ware. Wo entstehen denn da die Schulden (uneinbringbare Forderungen)?
    Was würde in der Realwirtschaft passieren, wenn die EZB per Mausklick alle Target-2 Salden auf Null stellt (Reset sozusagen)?
    Danke für eine Erklärung. Schöne Grüße!

  • Bubblegum - 9. März 2018

    @Peel

    überspitzt formuliert: gegen wahrscheinlich uneinbringliche Forderungen geben wir hochwertige Industrieprodukte an den Rest Europas ab. Also für lau.

    Gabs schon in der Schule dieses Prinzip:
    da war immer eine(r), der gerade kein Geld dabei hatte, dich anpumpte und die Rückzahlung vergaß.

    Viele Grüße Bubblegum

    • Peel - 9. März 2018

      Aber die Hersteller der Industrieprodukte bekommen doch ihr Geld. Wo ist da das für lau? Ich verstehe schon, dass eine Volkswirtschaft mit einem Exportüberschuss keine gesunde Volkswirtschaft ist und auf Dauer verarmt. Aber hier geht es um die Natur der Target-2 Salden.
      Mir ist auch klar, dass Geschäftsbanken innerhalb eines Landes ein Clearing System haben, weil Giralgeld (Überweisungen) nur ein Zahlungsversprechen der Geschäftsbanken ist, also ein Versprechen auf Nachfrage Zentralbankgeld auszuzahlen.
      Nur bei Target-2 geht es nicht um Geschäftsbanken sondern um die nationalen Zentralbanken. Sind die überhaupt noch eigenständig oder Teil der EZB? Und wenn sie Teil der EZB sind, wer hat dann Forderungen an wen? Das EZB Konto A an das EZB Konto B?

      • Querschuesse - 9. März 2018

        Hallo Peel,
        ich beantworte deine Frage noch, nur dies ist in einem kurzen Kommentar kaum möglich, deshalb morgen, da finde ich die Zeit.

        Gruß Steffen

        • Peel - 10. März 2018

          Ich sehe die Target-2 Salden als eine Folge des deutschen Merkantilismus – ohne Target-2 Ungleichgewichte wäre dieser Merkantilismus zumindest in der EURO-Zone garnicht durchführbar.
          Und die Folgen des Merkantilismus treten nicht erst in Zukunft auf (“Forderungsausfall”) sondern schon seit 20 Jahren zuerst unmerklich, jetzt immer deutlicher: hohe Arbeitslosigkeit in den EURO-Zieländern des deutschen Exports, Lohndumping und verfallene Infrastruktur im Export-Wunderland Deutschland bei steigenden Unternehmensgewinnen. Also Verarmung breiter Bevölkerungsschichten auf beiden Seiten.

          • Querschuesse - 10. März 2018

            kann man genau so sehen, technisch eher so, es war der politische Wille das ein Euro in Italien oder sonstwo im Euroraum, soviel “Wert” ist, wie ein Euro in Deutschland, also theoretisch die Bankeinlagen oder das frisch geschöpftes Geld in Italien, faktisch unlimitiert für z.B. deutsche Waren und Gütern oder eben Finanztransaktionen, Finanzanlagen oder Immobilienkäufe eingesetzt werden kann, auch wenn die italienische Volkswirtschaft nicht das entsprechende Zentralbankgeld (ZBG) erwirtschaftet bzw. über private Nettokapitalimporte (Kredite, Direktinvestitionen, Finanzanlagen) erhält.
            Alle grenzüberschreitenden Transaktionen müssen in ZBG abgewickelt werden. Der Anstieg der Target2 Verbindlichkeit in Italien zeigt eben, dass mehr ZBG abfließt, als zufließt. Ein Vorgang der mit einem Nicht-Euroland im Strom nicht gehen würde, weil irgendwann die Währungsreserven verbraucht sind und damit keine Zahlungsfähigkeit mehr gegeben wäre.
            Genau dies funktioniert aber innerhalb des Euroraum mittels den Target2 Salden, es werden einfach die Verbindlichkeiten und Forderungen hochgeschraubt, gesund ist dies trotzdem nicht, dies zeigt die wirtschaftlichen Ungleichgewichte und das die Geldpolitik diese nur mittels Bilanzausweitung kaschiert. Spätestens bei einem Bruch der Eurozone wären die deutschen Forderungen vakant. Schon heute ist die Target2 Forderung nicht fungibel, im Gegensatz zu einer Währungsreserve. Auch bei einer weiter bestehenden Eurozone baut sich die deutsche Target2 Forderung nur ab, wenn italienisches und deutsches Kapital nach Italien fließt und wir fette Defizite im Handel mit Italien machen. Je höher aber die Salden um so unwahrscheinlicher wird so ein Szenario, weil Italien gar nicht so viel realwirtschaftlich liefern kann und auch keine attraktiven Finanzanlage und ähnliches in der Höhe zur Verfügung hat, sprich die Ströme von ZBG werden sich wohl nie in dieser Dimension umkehren.

            Später mehr…

            • Querschuesse - 10. März 2018

              so was hatten wir schon zusammengefasst:
              grenzüberschreitende Transaktionen ob für Waren und Güter oder für Finanztransaktionen werden immer in Zentralbankgeld abgewickelt. Werden die Defizite bei Waren und Güter nicht gedeckt von privaten Kapitalimporten oder fließt gar Netto zusätzlich Kapital ab (Kapitalflucht), innerhalb der Eurozone, explodiert die Target2 Verbindlichkeit, umgedrehter Vorgang die Target2 Forderung.

              Eine italienische private Bank vergibt einen Autokredit, schreibt diesen dem Kundenkonto gut, der Kunde kauft einen deutschen BMW. Die Bank belastet das Kundenkonto, die ital. NZB das Zentralbankgeldkonto der ital. Bank. Bei der ital. NZB entsteht eine Target2 Verbindlichkeit in der Höhe, gegenüber der EZB. Zur BuBa selbst fließt nichts, sie schöpft nun das Geld und schreibt es dem Zentralbankgeldkonto der Geschäftsbank in Deutschland von BMW gut. Auf der Aktiva-Seite der BuBa ensteht eine Target2 Forderung gegen die EZB und auf der Passiva-Seite steigt entsprechend die ZBG-Einlage der Bank von BMW. Die Geschäftsbank schreibt BMW die Summe gut, in Form von Buchgeld.

              BMW hat also das Geld erhalten und kann mit diesem Geld seine Kosten, Löhne usw., wie auch Gewinnausschüttungen tätigen. Aber die Volkswirtschaft als Ganzes hat nur eine unerfüllte Forderung gegenüber der EZB, da die BuBa selbst das ZBG geschöpft hat. Die ital. NZB eine Verbindlichkeit, die kann nur durch die Umkehr der Zahlungsströme neutralisiert werden, zieht im Strom das ZBG weiter “von” Italien “nach” Deutschland, steigen auch die deutschen Forderungen weiter. Im Prinzip ersetzt die BuBa den fehlenden privaten Nettokapitalexport nach Italien, was im Normalfall BMW oder ganz andere Unternehmen als Direktinvestition, Kredite von deutschen Banken oder deutsche Käufer von Finanzanlagen tun würden. Also dem BMW steht kein privat erworbenes Asset gegenüber, kein deutscher Kredit von Banken, kein Beteiligungskauf, keine im Gegenzug erworbene italienische Ware, sondern eine “nackte” Forderung, die nicht fungibel ist. Diese Forderung erscheint auch im Auslandsvermögen der Bundesrepublik und wird irgendwann die Forderung vakant, sinkt entsprechend das Auslandsvermögen. Bei einem Austritt Italiens aus dem Euroraum, muss die EZB und damit die BuBa die Forderung teils oder gar komplett abschreiben, in Höhe des Verteilungsschlüssels. Also wird die BuBa dann Eigenkapital verlieren, im schlimmsten Fall negatives Eigenkapital haben und immer wird der Steuerzahler einspringen, im besten Fall fallen nur ein paar Jahre die Gewinnausschütungen der BuBa an das deutsche Finanzministerium aus, im schlimmsten Fall muss die BuBa rekapitalisiert werden mit Steuergeldern. In jedem Fall sind Target2 Salden keine harmlosen Verrechnungssalden, sondern sie zeigen den ausstehenden Anspruch gegenüber einem anderen Euroland in Form von Waren, Gütern und Finanztiteln an, respektive die Verbindlichkeiten des Anderen.

              Man könnte noch viel mehr schreiben, aber es wird dadurch nicht verständlicher, habe versucht es auf das wesentliche zu reduzieren und so einfach wie möglich darzustellen. Ist so oder so ähnlich auch unter Jahre alten Target Artikeln als Kommentar von mir zu lesen.

              Gruß Steffen

              • Querschuesse - 10. März 2018

                passend:

                Italien: Banca d’italia Target2 Saldo Februar 2018


                Die Target2 Verbindlichkeit der italienischen Zentralbank (Banca d’italia) ist im Monat Februar 2018 um 11,216 Mrd. Euro zum Vormonat gestiegen, auf 444,421 Mrd. Euro, eine neue Rekordverbindlichkeit. Die Bilanzsumme der italienischen NZB erreichte mit 962,078 Mrd. Euro ein neues Allzeithoch.

              • Peel - 12. März 2018

                Vielen Dank für Deine ausführlichen Darlegungen.
                Zu Deinem Beispiel:
                Die Bundesbank erhöht den ZB-Geld Bestand auf dem Konto der Geschäftsbank von BMW – und zwar ohne eine Sicherheit von dieser Bank zu erhalten. Wie wird das in der Bilanz der BuBa abgebildet? Ich vermute mal auf der Aktiva-Seite erscheint der Betrag als Forderung gegen die EZB und auf der Passiva-Seite? – als Verbindlichkeit gegenüber der Geschäftsbank? Oder steht den Target-2 Forderungen in der Bilanz kein Buchungsposten auf der Passiva-Seite gegenüber? Das würde dann erklären, dass die Target-2 Forderungen nicht einfach per Bilanzverkürzung abgeschrieben werden können.
                Wie muss ich mir das vorstellen, wenn Du schreibst, bei einem Austritt aus der EURO-Zone muss der Steuerzahler eine Institution (BuBa), die Geld aus dem Nichts schöpfen kann, retten?

  • Bubblegum - 9. März 2018

    @Peel

    das ist ja diese elende Trickserei:
    dem deutschen Hersteller wird über eine NZB-Verrechnungen der Verkaufspreis in € ausgezahlt.
    Dafür hat die Bundesbank über ein Verrechnungskonto bei der EZB einen Forderungseintrag gegenüber der italienischen oder griechischen Notenbank bei der dies als Verbindlichkeit ausgewiesen wird. (sehr vereinfacht dargestellt). Wann dieser Forderungsanspruch in Form einer realen Zahlung ausgegelichen wird und welchen realen, sprich Kaufkraftwert, sie dann noch hat. Who knows?
    Mach Dir mal lieber Sorgen um die Forderungsbestände unserer Zentralbank
    gegenüber der FED! Das sind ca. 3,1 Bio US $. Die sind de facto wertlos. Zahlungsversprechen, die wohl niemals eingelöst werden, allenfalls, wenn kaum noch Dollar-Kaufkraft vorhanden ist. Vermerkt sei auch noch, dass dies der Grund ist warum überall eine Inflationierung angestrebt wird, sich die dummen Sparer und Lebensversicherungsbesitzer vor den Karren der Banker spannen lassen. Seit ich mit 7 erstmals meine paar Pieselotten zu Bank brachte habe ich jedes Jahr Geld verloren.
    Denn die von den Banken gewährten Zinsen waren immer geringer als der Kaufkraftverlust meiner Ersparnisse + zu zahlende Ertragssteuer. Die Kaufkraftverluste und die Wechselkursverluste des Dollar machen jeden Deutschen ärmer. Denn dafür haben wir umsonst hochwertigste Produkte in dieses Folterland geliefert. Unter diesem Gesichtspunkt nutzen uns die Pläne der Trump Administration. Handelshemmnisse verringern den Zustrom wertloser US Dollar. Die Chinesen sind da viel schlauer : die bringen in Asien, Afrika etc. dieses Arsch-Wisch-Geld unter die Leute und erwerben dafür Land, Förder-und Bohrlizenzen. Denn noch können die vereinigten Terror-und Folterstaaten jeden, der sich weigert, den Dollar als Zahlungsmittel zu akzeptieren, in Grund und Boden bomben. Beispiele:Libyen, Irak, Syrien. Sie alle weigerten sich, den Dollar als Zahlungsmittel für Öllieferungen zu akzeptieren. Ebenso wie jetzt auch Venezuela!. Der nächste Regimechange steht da bevor! Und das ist auch der Grund warum das Bitcoin Modell jetzt so angefeindet und madig gemacht wird. Zum ersten Mal besteht dank der Computertechnik die Möglichkeit, der Wallstreet die Weltherrschaft über das Geld und sein Zahlungsströme zu entreißen, in die Hände der Völker zurückzulegen. Das versucht Venezuela gerade. Denn dann wären auch von den USA verhängte Finanzsanktionen sinnlos.
    Es wird spannend!!
    Viele Grüße Bubblegum

  • Bubblegum - 9. März 2018

    @Steffen,
    hoffe, ich habe nicht zu viel vorweggenommen! Und Dir auch nicht die Erklärung dadurch schwerer gemacht, dass ich sehr weit ausgeholt habe.
    Viele Grüße Bubblegum

  • bubblegum - 9. März 2018

    @alle,

    für diejenigen Leser, die Bankkaufleute sind: Man hat mit dem Targetsystem das im Außenhandel
    erprobte Akkreditivverfahren auf die Zentralbanken der europ. Länder übertragen und es um das ELA Werkzeug ergänzt.
    Viele Grüße Bubblegum

  • Florian st - 29. März 2018

    Nicht nur die Ware verlässt das Land, sondern auch das “Geld” für die Finanzierung des Exportüberschusses. Im Target2 fliesst halt noch der Zahlungsverkehr mit rein – stellt sich dann auch die Frage, welcher Effekt sich auf die Realwirtschaft dadurch einstellt.
    Fakt ist, daß DE sich die Skaleneffekte damit finanziert – und die Wasserköpfe, F&E usw finanzieren kann. Wir spielen hier Monopoly mit Anschreibenlassen. Ursache der Problematik: die Ungleichverteilung.

    PS: der Chart zur kummulierten Handelsbilanz wäre noch eine schöne Ergänzung zum Artikel.

  • Hartwig - 22. April 2018

    @Target2 : Einzig wesentlich und auch richtig bemerkt ist der Begriff Saldo.

    Ein Land mit (hoch negativen) Target Salden hat eben in der Höhe von anderen gekauft OHNE den gleichen Betrag zu verkaufen.

    In Wirklichkeit müßte so ein Land mit einem hoch negativen Target Saldo, genau diese Summe erwirtschaften.

    Egal wie: der negative Saldo ist gepumptes Geld.
    Die EU klebt am Euro, weil die EZB die Target 2 Salden nicht ausgleicht.
    Das ist leistungsfreies Einkommen.

    @Alle : und nun erkläre mir mal einer, warum ich das dann nicht auch erhalten sollte.

    Bingo. Es ist völlig diskriminierend. Diese Diskriminierung äußert sich so, dass die Italiener und Griechen hier die Straßenzüge aufkaufen. Das Geld wird auch gegen uns eingesetzt, indem es bei uns Güter verknappt.

    (Kohl , dieser Verlierer, hat nicht nur die Währung verloren, sondern immer noch keinen Friedensvertrag. Mit Kohl brachte die Wiedervereinigung keine neue Verfassung und verspielte die Währung. Kohl hatte verspielt, die Währung, die Verfassung, im Kern Alles. )