In der Wachstumsfalle – Griechenland & Co. (Teil 2): Das Wachstumsmodell und die Krise


Wettbewerbsfähigkeit und Innovation

In Teil 1 ging es um die Gegenüberstellung von „Wachstum“ und „Entwicklung“. Dabei wurde erklärt, dass die Begriffe „Bruttoinlandsprodukt“ (BIP) und „Wettbewerbsfähigkeit“ im Sinne der neoklassischen Wachstumstheorie definiert und verwendet werden – auch und gerade in der Debatte um die Bewältigung der Krise von Griechenland & Co. –, nicht aber im Sinne einer Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, etwa der von Joseph A. Schumpeter. Dasselbe gilt für den Begriff der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Das heißt, der Begriff „Wettbewerbsfähigkeit“ ist auf der Vorstellung einer wirtschaftlichen Situation aufgebaut, in der Innovationen stetiges Wachstum bewirken, aber keine Umbrüche und Rücksetzer.

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