Klimawandel Teil 2

Gastbeitrag von M.E.
 
Nachdem wir uns mit der Klimageschichte beschäftigt haben, wenden wir uns nun den aktuellen Entwicklungen zu.
Es mag ja ziemlich verwegen erscheinen, am Ende eines relativ kalten Winters in Europa einen Beitrag über die Klimaerwärmung zu verfassen. Aber unsere persönliche Sensorik ist nicht gerade sehr objektiv. Objektivere Indikatoren sind beispielsweise einige Zugvögelarten, die nun das Überwintern im Norden dem langen Flug in die südlichen Winterquartiere vorziehen.
Oder die Fischarten, denen es mittlerweile in der Nordsee ganz gut gefällt und die bisher südlichere Gestade vorzogen, oder Fischarten, die früher in der Nordsee heimisch waren und jetzt nordwärts gezogen sind. Oder die Tatsache, dass das Saale-Unstrut-Gebiet nicht mehr das nördlichste Weinanbaugebiet Europas ist, sondern dass heute schon in Südskandinavien Wein angebaut wird. Und dass in Baden südfranzösische Weine mittlerweile bessere Qualitäten erreichen, als in ihren angestammten südlichen Anbaugebieten, wo sie durch Turboreifung ihre früher gewohnte Qualität verlieren. Tiere und Pflanzen sind geeignetere Indikatoren als wir Menschen, denn für sie sind die Standortbedingungen, unter denen sie leben müssen, von existenzieller Wichtigkeit.
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