Prekäres Wirtschaftswunder

von am 19. Juli 2011

Heute berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) beschämendes und zugleich bezeichnendes aus dem XXL-Wirtschaftswunderland Deutschland. Im Boomjahr 2010 mit einem realen BIP-Wachstum von +3,6%, dem größten Wirtschaftswachstum seit der Wiedervereinigung, gingen skandalöse 75,4% des Zuwachses bei den abhängig Beschäftigten (Arbeitnehmer) auf das Konto der atypischen Beschäftigungsverhältnisse, wie Zeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, Teilzeit und befristete Beschäftigung.

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ZEW-Index sinkt auf -15,1 Punkte

von am 19. Juli 2011

Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland, ermittelt vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank im Juli 2011 um -6,1 Punkte. Die ZEW-Konjunkturerwartungen werden in einer Umfrage bei 400  Finanzexperten aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen ermittelt. Mit einem Indexstand von -15,1 Punkten wurde der tiefste Stand seit Januar 2009 markiert.

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Jugendarbeitslosigkeit bei 43,1% in Griechenland

von am 19. Juli 2011

Soeben berichtet das griechische Statistikamt (ELSTAT) für den Monat April eine offizielle Arbeitslosenquote von 15,8%, nach 16,2% im Vormonat und nach 11,9% im Vorjahresmonat. Zum Vormonat sanken die Arbeitslosenzahlen um -24'881 bzw. um -3,1% zum Vormonat und zum Vorjahresmonat ging es weiter aufwärts um +207'736 Arbeitslose bzw. um +35,9%. Insgesamt waren im April 2011 offiziell 786'459 Griechen ohne Job.

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Rendite griechischer 2-jähriger über 39%

von am 19. Juli 2011

"Wir haben alles Menschenmögliche getan, damit sich Griechenland sanieren kann. Es sei unser Auftrag, die Stabilität der Eurozone als ganzes zu verteidigen. Je besser wir den erfüllen, desto besser für alle Europäer und damit für alle in Deutschland" Bundesfinanzminister Schäuble anlässlich des bejubelten 1. Rettungspakets in Höhe von 110 Mrd. Euro für Griechenland vor 15 Monaten.

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Gold auf Rekord

von am 18. Juli 2011

Der Goldpreis erzielte heute ein neues Allzeithoch und durchbrach die 1600 Dollar-Marke je Feinunze. Auch in Euro zogen die Spotkurse kräftig an, im Hoch auf 1141,90 Euro. Während das Papiergeldsystem in einem Meer von uneinbringbaren Forderungen versinkt, ausgelöst durch die jahrelange expansive Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken, inklusive dem anhaltenden massiven Aufkauf von Schrottanleihen, der exzessiven Kreditvergabe der Geschäftsbanken und einer rabiat angeschwollenen Staatsverschuldung im Zuge des Bailouts des Finanz- und Bankensystem, erweist sich das Krisenmetall Gold weiterhin als Fels in der Brandung.

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Rendite griechischer 2-jähriger Staatsanleihen bei über 33%

von am 15. Juli 2011

Die Rendite griechischer 2-jähriger Staatsanleihen liegt aktuell über der 33 Prozent-Marke und damit auf einem neuen Allzeithoch, dies zeigt weiterhin, dass eine Refinanzierung an den Kapitalmärkten für griechische Staatsschulden unmöglicher ist, als je zu vor und de facto blinkt mit dieser Rendite auch der Zahlungsausfall.

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ATHEX mit neuem Tief

von am 14. Juli 2011

Der griechische Aktienleitindex ATHEX notierte heute im Schlusskurs bei 1188,19 Indexpunkten und fiel damit heute auf den tiefsten Stand seit dem 07.02.1997. Der ATHEX Composite umfasst die größten und umsatzstärksten 42 Unternehmen Griechenlands.

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Autoverkäufe im Juni in China

von am 14. Juli 2011

Hier noch nachgereicht, die Daten zu den chinesischen Autoverkäufen für den Monat Juni. Die nachlassende Dynamik der Autoverkäufe in China dokumentiert sich, laut den Daten der chinesischen Automobilvereinigung (China Association of Automobile Manufacturers) auch im Juni 2011. Um "nur" noch +6,2% zum Vorjahresmonat stieg der unbereinigte Absatz von PKWs auf 1,10921 Millionen Fahrzeuge, nach 1,042862 Millionen im Vormonat und nach 1,042818 Millionen PKWs im Vorjahresmonat.

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Industrieproduktionsdaten der EU für Mai 2011

von am 13. Juli 2011

Das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) gab heute die Daten zur europäischen Industrieproduktion für den Monat Mai 2011 bekannt. Der Output der saisonbereinigten Industrieproduktion stieg in den Mitgliedsstaaten der Eurozone und in der EU27 im Vergleich zum Vormonat um +0,1% bzw. um +0,4%. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging es in der Eurozone und in der EU27 jeweils noch um +4,0% aufwärts. Allerdings, die Aufwärtsdynamik lässt im Jahresvergleich erkennbar nach. Den dritten Monat in Folge schwächte sich das Wachstum ab.

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Chinas BIP-Wachstum mit +9,5% in Q2 2011

von am 13. Juli 2011

Das National Bureau of Statistics of China berichtete heute Morgen, in einer vorläufigen Schätzung, die Daten zum realen Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2011. Das offiziell ausgewiesene reale BIP-Wachstum blieb weiter stark, um +9,5% ging es zum Vorjahresquartal aufwärts. Das nominale BIP erreichte im ersten Halbjahr 2011 ein Volumen von 20,4459 Billionen Yuan, was real einer Steigerung von +9,6% zum Vorjahreshalbjahr gleich kam. [mehr…]

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UK weitet Handelsbilanzdefizit aus

von am 12. Juli 2011

Gemäß den heutigen Daten des Office for National Statistics (ONS) weitete sich im Mai 2011 das Handelsbilanzdefizit Großbritanniens bei Waren, Gütern und Dienstleistungen auf -4,1 Mrd. GBP aus, nach -3,1 Mrd. GBP im Vormonat. Noch drastischer sieht es aus, wenn man nur den Handel mit Waren und Gütern betrachtet.  Kräftige -8,5 Mrd. GBP betrug im Mai das Defizit, nach -7,6 Mrd. GBP im Vormonat.

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Gold auf Allzeithoch

von am 12. Juli 2011

Im Zuge der Turbolenzen um die Staatsverschuldungen der Südperipherie in der Eurozone und ganz aktuell von Italien und den nicht absehbaren Lösungen, die zu einer Entspannung der Lage führen könnten, zeigt sich Gold als Fels in der Brandung und wird seinem Ruf als Krisenmetall gerecht. Heute erstürmte die Feinunze Gold neue Allzeithochs in Dollar und in Euro. Damit gerät das Fiat Money System (Papiergeldsystem, gedeckt nur mit Kredit - mit viel faulen Krediten) in Bedrängnis. Realer Negativzins, Steigerungen der Verbraucherpreise, immense Summen an faulen Krediten im System und ein Wert- und vor allem Vertrauensverlust kennzeichnen die beiden wichtigen Währungen, die Weltleitwährung Dollar und sein kleinen Konkurrenten den Euro.

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Kurzupdate Italienkrise

von am 12. Juli 2011

Heute Vormittag beschleunigte sich die Italienkrise, die Aktienmärkte standen europaweit enorm unter Druck, aber die Kaufprogramme starteten wieder und die Aktienmärkte setzten zu einer Erholung an. Die Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen schoss morgens über die 6%-Marke.

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Baumwolle mit scharfer Korrektur

von am 12. Juli 2011

Gestern markierte der Baumwolle Future mit 108,88 Cent je Pfund Baumwolle (0,45 kg), ein neues Verlaufstief und hat sich seit dem Hoch vom 07.03.2011 mit 214,48 Cent fast halbiert. Der Future-Chart von Baumwolle wirft wohl die berechtigte Frage auf, ob so eine Preisentwicklung bei einem Agrarrohstoff, wirklich das Resultat von Angebot und Nachfrage sein kann oder dies ein Beleg für die ungeheuren spekulativen Aktivitäten auch an den Märkten für Soft-Commodities ist.

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Nächste Station Italien?

von am 11. Juli 2011

So langsam aber sicher, gerät die Eurozone in den Bereich nicht mehr steuerbarer Prozesse. Die Finanzmärkte nehmen Italien in den Fokus und die Renditen auf italienische Staatsanleihen schießen in die Höhe. Die Rendite 2-jähriger Staatsanleihen steigt heute aktuell um +0,621 Prozentpunkte auf 4,127%, Mitte Oktober 2010 notierten sie noch bei 1,6%. Die Rendite der 10-jährigen steigt aktuell um +0,300 Prozentpunkte auf 5,571%.

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Chinas CPI im Juni bei +6,4%

von am 10. Juli 2011

Der Anstieg der Verbraucherpreise (CPI) in China hat sich auch im Monat Juni 2011 auf +6,4% weiter beschleunigt. Dies war der höchste Anstieg seit Juni 2008. Damit ist die aktuelle Inflationsrate deutlich vom Inflationsziel der chinesischen Notenbank mit angestrebten 4% entfernt. Die Preise für Nahrungsmittel zogen im Juni 2011 sogar um +14,4% an.

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China mit Exportrekord im Juni

von am 10. Juli 2011

Wie die chinesischen Zollbehörden (General Administration of Customs) gestern mitteilten, erzielte China im Juni 2011 den dritten Monat in Folge, ein neues Allzeithoch beim Export von Waren und Gütern! Die Wachstumsrate zum Vorjahresmonat schwächte sich zwar weiter leicht ab, auf +17,9%, dennoch wurde mit einem Exportvolumen von 161,98 Mrd. Euro ein neues Rekordhoch erreicht.
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Deutsche Außenhandelsdaten im Mai

von am 8. Juli 2011

Die deutschen Exporte von Waren und Gütern stiegen im Mai 2011 laut Statistischen Bundesamt wieder an. Zum Vorjahresmonat ging es um +19,9% aufwärts. Im Vergleich zum Vormonat ging es bei den unbereinigten Daten um kräftigere +9,25% aufwärts, auf 92,1 Mrd. Euro, nach 83,4 Mrd. Euro im April und nach dem Rekordexportvolumen im März 2011 mit 98,3 Mrd. Euro.

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“Ölflutung” verpufft

von am 7. Juli 2011

Nachdem die Internationale Energie Agentur (IEA) offenbarte, unter großer Anteilnahme des Mainstreams, Teile der strategischen Ölreserve auf den Markt zu werfen, korrigierte der Ölpreis etwas und die Medien überschlugen sich mit Artikeln zu diesem Null-Event. Was sie meistens verschwiegen, auf den Markt sollten innerhalb von 30 Tagen 60 Millionen Barrel kommen. Nur dies ist weniger als die globale Nachfrage von nur einem Tag im Jahr 2011 mit 89,3 Millionen mb/d.
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Spaniens Industrieproduktion im Mai mit -0,4% zum Vorjahresmonat

von am 7. Juli 2011

Die spanische Industrieproduktion ist im Mai 2011, (nicht wirklich überraschend) zum Vorjahresmonat gesunken, teilte die nationale Statistikbehörde INE in Madrid gestern mit. Der Output der arbeitstäglich bereinigten, breit gefassten Industrie (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) sank zum Vorjahresmonat bereits den dritten Monat in Folge, diesmal um -0,4%, nach -1,5% im April.

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