Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 6.2: Armut und soziale Ausgrenzung weiten sich in der Europäischen Union aus

Wie sich die Krise auf die Zunahme der „Nicht-Vermögenden“ ausgewirkt hat, geht aus Vermögensstudien wie der der Credit Suisse nicht hervor. Um diese wichtige Facette der Vermögensentwicklung in die Analyse speziell mit Blick auf die Krise in Europa einbeziehen zu können, werden im Folgenden Eurostat-Daten zu den von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 6.1: Die Vermögenskonzentration nimmt auch in der Krise auf allen Ebenen weiter zu

Ohne jede Frage hat die Krise ab 2007 eine zunehmende Konzentration des globalen Privatvermögens in den reichsten Ländern zur Folge gehabt. Abbildung 28 zeigt wie groß der Anteil der – beim Stand von 2013 – reichsten drei, sieben, zehn, zwanzig und fünfundzwanzig Länder in den Jahren 2000, 2007, 2008, 2012 und 2013 gewesen ist. Einloggen um…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 5: Die Veränderungen in der Zusammensetzung der Vermögensportfolios

Die Berechnungen des Vermögens der privaten Haushalte im Global Wealth Databook der Credit Suisse folgen internationalen Standards, die sich primär aus dem von den Vereinten Nationen (UN), dem Internationalen Währungsfonds, der Weltbank, der Europäischen Kommission und der OECD gemeinsam entwickelten „System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen“ („System of National Accounts“ (SNA93) (1)) für die Erstellung von Vermögensbilanzen privater…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 4: Transatlantische „Partnerschaft“ – oder die länderspezifischen Folgen der Euro-Krise für das finanzielle Privatvermögen

In Teil 3 standen die Vermögenszusammensetzung und die Frage nach den Krisengewinnern und –verlierern auf der Ebene der Weltregionen im Mittelpunkt. Weil am Ende festgestellt worden war, dass der Anteil der privaten Schulden am Brutto-Privatvermögen in Nordamerika nach 2008 kontinuierlich und signifikant gesunken ist, bleibt erstens noch zu klären, ob dies eine Folge des Schuldenabbaus oder…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 3: Krisengewinner und -verlierer nach Weltregionen: Transatlantische „Partnerschaft“

Nachdem in Teil 2 der Aufsatzreihe abschließend die Krisengewinner und –verlierer unter den Top-19-Ländern beim Privatvermögen und beiden Anteilen am globalen Privatvermögen herausgearbeitet worden sind, soll dieser Aspekt zu Beginn von Teil 3 noch einmal kurz aufgegriffen werden. Daran anknüpfend wird es zunächst um die Entwicklung der Privatvermögen und die Verschiebungen in bei der Vermögenszusammensetzung auf der…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 2: Gewinner und Verlierer der Euro-Krise im Klub der reichsten Länder

Das Privatvermögen in der Europäischen Union ist im Zuge der europäischen Schuldenkrise ab 2010 bis einschließlich 2012 um mehrere Billionen Dollar geschrumpft. Das ist eines der wesentlichen Ergebnisse der Auswertung des Global Wealth Databook der Credit Suisse von 2013 in Teil 1 der Aufsatzreihe zur Vermögensentwicklung in der Krise. Einloggen um mehr zu lesen:

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 1: Vermögensbilanz des Euro-Krisenmanagements

2007 war das Jahr der US-Hypothekenkrise. 2008 war das Jahr des Börsencrashs infolge der Lehman-Pleite und der Finanzmarktkrise. 2009 war das Jahr der Weltwirtschaftskrise. 2010 das Jahr, in dem mit der Finanznot Griechenlands die europäische Schuldenkrise begann, die später oft auch als Euro-Krise bezeichnet wurde. Sie endete in der Rückschau im Juli 2012 mit der…

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„Die Euro-Krise ist beendet!“

Die Euro-Krise hat ihren Schrecken verloren. Zumindest sind die Zeiten alarmierend hoher und dennoch weiter steigender Zinsen und Risikoprämien auf Staatsanleihen von europäischen Krisenstaaten vorbei – vorerst jedenfalls. Der Alarmismus der Presse und der Medien ist verschwunden, über Massenproteste wird praktisch nicht mehr berichtet, was nicht heißt, dass es keine mehr gibt. Und vielleicht ist…

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Deutschland wählt, aber was eigentlich? – Die „vergessene Lektion“

Ben Bernanke hat gestern Abend die im Juni erstmals in Aussicht gestellte Einleitung der geldpolitischen Wende vertagt. Der Leitzins bleibt unverändert niedrig, die Anleihenkäufe werden im bisherigen Umfang fortgesetzt. (1) Am meisten freuen sich darüber die Anleger an den Börsen, was nicht verwundert, denn es sind hauptsächlich die Finanzmärkte, die die Federal Reserve damit letztlich…

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Bundestagswahl 2013: Die Qual der Wahl

In gut drei Wochen sind die Bundesbürger zur Wahl des neuen Bundestages aufgerufen. Aber dieses Mal hat das Votum der deutschen Wähler eine weit über Deutschland hinaus gehende Bedeutung. Nichts und niemand scheint die Wähler im Wahlkampf daran erinnern zu wollen, dass es von ihrem Votum abhängt, welche Richtung die europäische Krisenpolitik und damit letztlich…

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Die Bundestagswahl und Europa II: Die wirtschaftsprogrammatische Krise der Parteien

Der Aufsatz „Die Bundestagswahl und Europa: Die Wählerkrise“ (1) ist angeregt diskutiert worden und mein Eindruck ist, dass dieses Thema von mir noch nicht abgeschlossen behandelt wurde, jedenfalls nicht im Sinne einer Orientierung kurz vor der Bundestagswahl. Ich möchte den Aufsatz deswegen fortsetzen und greife dafür zwei aufeinander bezogene Kommentare zum angesprochenen Aufsatz auf Querschuesse…

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Die Bundestagswahl und Europa: Die Wählerkrise

Es ist Bundestagswahlkampf – und keiner geht hin! So ungefähr könnte man die Situation einen Monat vor der Bundestagswahl beschreiben. Die Rechnung der etablierten Parteien, erst etwa sechs Wochen vor der Wahl mit dem Wahlkampf zu beginnen, weil alles, was davor geschieht, den Wähler bei seiner Wahlentscheidung ohnehin kaum tangiert, ist nicht aufgegangen. Einloggen um…

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Zypern-Krise: Wer rettet die Euro-Retter?

Wenn die Wirtschafts- bzw. Finanzminister der Euro-Länder zu ihren informellen Treffen zusammenkommen, um Angelegenheiten zu beraten, die im Zusammenhang mit dem reibungslosen Funktionieren des Euro-Währungsraums und der Wirtschafts- und Währungsunion stehen, dann ist von den Treffen der „Euro-Gruppe“ die Rede. An diesen Zusammenkünften nimmt die Europäische Kommission, vertreten durch den Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn,…

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Zypern-Rettung: Der Lehman-Moment der Euro-Retter

Als der US-Finanzminister Henry Paulson im September 2008 den Daumen über die drittgrößte Investmentbank Lehman Brothers senkte und in die Pleite schickte, anstatt sie mit Staatshilfen zu retten, hatte dies fatale Konsequenzen: einen Beinahe-Kollaps der globalen Finanzmärkte, die zweite große Weltwirtschaftskrise und die teuerste weltweite Rettungs- und Stabilisierungsaktion in der Geschichte, die die Staatsfinanzen vieler…

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