Versager- statt Retterzone

Die Euro-Rettungseuphorie dauert mittlerweile nicht mal mehr einen Tag. Nachdem nun erneut sinnlos 100 Mrd. Euro verpulvert werden, diesmal für den ersten Versuch eines Bailouts des spanischen Bankensystems per “Rettungspaket” und zu Beginn des Handelstages an den Finanzmärkten, diese Maßnahme gefeiert wurde, gab es zu Handelsschluss nur noch Katzenjammer. Dies ist bereits eine geübte Praxis, nur der Zeitraum wo die Ernüchterung einsetzt wird immer kürzer. Zu Beginn des Handelstages sank die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen noch vor Freude über die Rettung, doch dann setzte ein Intraday-Reversal ein und man wurde sich anscheinend bewusst, dass die Forderungen der alten Anleihen-Besitzer nachrangig behandelt werden und die ESM/EFSF Anleihen erstrangig von den Spaniern zu bedienen sind.

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