Weitere Warnzeichen, deutsche Industrieproduktion schwächt sich ab

Heute berichtete das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) die Daten zum Output des Produzierenden Gewerbes für September 2011. Der Output im breit gefassten Produzierenden Gewerbe (ohne Bauhauptgewerbe) sank preis-, arbeitstäglich- und saisonbereinigt (nach dem X12-Arima Verfahren) um festzuhaltende -2,7% zum Vormonat (nach -0,4% im August). Die Turbulenzen an den Finanzmärkten, die fortschreitende Schuldenkrise in der Eurozone und die sich weltweit abschwächende Wachstumsaktivität könnten auf die deutsche Industrieproduktion negativ zurückkoppeln. Ein Unsicherheitspunkt an diesem wahrscheinlichen Resümee bleibt, es könnte sich bei den Daten auch um eine negative Verzerrung, resultierend aus den späteren Ferien in einigen Bundesländern handeln.

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