Archiv September 2011

ECRI: US-Rezession unvermeidbar

von am 30. September 2011

Der US-Weekly Leading Index des Economic Cycle Research Institute (ECRI), als ein Frühindikator für die Wendepunkte von Konjunkturzyklen, sank nach den Daten von heute für die Woche zum 23.09.2011 auf 121,9 Indexpunkte, nach 122,2 Punkten in der Vorwoche. Die um die Volatilität abgemilderte geglättete 12-Monatswachstumsrate (US-WLI Growth) lag die sechste Woche in Folge im Minus und sank mit einer Rate von -7,2%, nach -6,7% in der Vorwoche. ECRI-Mitbegründer und Chief Operations Officer Lakshman Achutan rief im Finance Blog von Yahoo "Daily Ticker" eine Rezession für die USA aus, da die Schwäche der führenden Wirtschaftsindikatoren mittlerweile  allgegenwärtig ist.
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Schwache Einzelhandelsumsätze aus Deutschland

von am 30. September 2011

Laut den heutigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zu den Einzelhandelsumsätzen für den Monat August 2011 in Deutschland, stiegen die nominalen Einzelhandelsumsätze um +3,6% und real um +2,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Allerdings reflektiert dies auch die steigenden Preise (nominal) und dass der August 2011 mit 27 Verkaufstagen auch einen Verkaufstag mehr als der August 2010 hatte. Berücksichtigt man die Saison- und Kalendereffekte (Census X-12-ARIMA Verfahren) ging es im Vergleich zum Vormonat nominal um kräftige -3,0%  abwärts, real um -2,9% zum Vormonat und damit real um die höchste Negativrate seit Mai 2007!

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US-Schuldenstaaten: Mit Staatsbanken gegen die Wall Street und aus der Schuldenkrise

von am 30. September 2011

Die USA stehen wie kaum eine andere Nation für die freie Marktwirtschaft. Staatliche Konjunkturpakete wie überhaupt allzu ambitionierte Regulierungen oder Einmischungen Washingtons in das Marktgeschehen werden gerne als Ausdruck für die bewusst angestrebte Abkehr vom Kapitalismus und direkter Weg in den Sozialismus gedeutet - und gebrandmarkt. Nicht nur die Tea Party tut das.

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USA: Auftragseingänge langlebiger Güter

von am 28. September 2011

Nach den heutigen Angaben des US-Handelsministeriums ist der saisonbereinigte Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter im August 2011 leicht um -0,1% zum Vormonat zurückgegangen. In der medianen Schätzung der im Vorfeld der Daten befragten 77 Volkswirte, durch die Nachrichtenagentur Bloomberg, hatte sich eine Schätzung von +0,2% ergeben. Trotzdem sind diese Daten zum gesamten Auftragseingang langlebiger Güter isoliert betrachtet noch kein wirklicher Beleg für eine bevorstehende deutliche Abkühlung der wirtschaftlichen Aktivität.

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Weiter trübes US-Verbrauchervertrauen

von am 28. September 2011

Gestern veröffentlichte das Conference Board die Daten zum US-Consumer Confidence Index für September 2011. Das Verbrauchervertrauen erholte sich leicht, verharrt aber weiter auf niedrigen Niveau. Im September 2011 stieg der Consumer Confidence Index auf 45,4 Indexpunkte, nach 45,2 Punkten im Vormonat.
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2,035904 Billionen Euro deutsche Staatsschulden

von am 28. September 2011

Gestern veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) die endgültigen Daten für 2010, zur Verschuldung  der öffentliche Gesamthaushalte (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und gesetzliche Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte), beim nicht-öffentlichen Bereich. Der Bruttoschuldenstand des Staates kletterte auf 2,035904 Billionen Euro, dies entsprach rechnerisch einer Schuldenlast von 24'904 Euro pro Kopf der Bevölkerung.

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EZB: SMP-Programm saugt 156,5 Mrd. Euro

von am 27. September 2011

Gestern teilte die Europäische Zentralbank (EZB) die neuen wöchentlichen Daten der  fine-tuning operation des Securities Markets Programme (SMP) mit. Hinter dem SMP-Programm steht der Ankauf von Staatsanleihen aus finanzschwachen Mitgliedsländer der Eurozone (PIIGS) durch die EZB. Für die 39. Kalenderwoche 2011 stieg das von der EZB aufgesaugte Volumen an Staatsanleihen um +3,952 Mrd. Euro zur Vorwoche, auf 156,5 Mrd. Euro. Seit Mitte Mai 2010 kauft die EZB nun bereits potentielle Schrott(Staats)anleihen, insbesondere der Südperipherie der Eurozone auf und der Trend des aufgekauften Volumen zeigt weiter nach oben.

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Irrationale Volatilität

von am 27. September 2011

Die Volatilität an den Finanzmärkten ist brutaler denn je! Ohne wesentliche Änderungen der Nachrichtenlage, werden Finanzanlagen aller Art im Stundentakt durcheinandergewirbelt und auch dies belegt die völlig aus dem Ruder gelaufenen Märkte, dereguliert und Hort ausufernder spekulativer Aktivitäten, der um den Planeten vagabundierenden Überschussliquidität, befeuert aus der extrem ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung und historisch niedrigen Zinsen, den liquiditätstreibenden Maßnahmen der Notenbanken und der im wenigen Stundenrhythmus wechselnden Gier nach Rendite und der Angst vor einer deflationären Spirale, einer Kreditklemme und Liquiditätsengpässen im Bankensystem und den dort potentiell drohenden Pleiten, die dann kurzfristig die Sucht nach Cash befeuert!

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Italiens Verbrauchervertrauen auf einem 38-Monatstief

von am 27. September 2011

Wie das italienische Statistikamt ISTAT gestern mitteilte, sank das Verbrauchervertrauen im September 2011 auf den tiefsten Stand seit Juli 2008. Das Vertrauen der italienischen Konsumenten schwindet im Zuge der Schuldenkrise und der in Italien beschlossenen Sparmaßnahmen zunehmend und dies ist für Italien ziemlich relevant, denn die nominalen Konsumausgaben der privaten Haushalte trugen zuletzt in Q2 2011 mit 240,966 Mrd. Euro, nach den Angaben von Eurostat, zu 60,87% des  nominalen BIPs Italiens bei.

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Griechenland: hoffnungslose Bankenkrise in Folge exzessiver Finanzierung

von am 26. September 2011

Die griechische Staatsschuldenkrise ist nicht nur ein Problem der aufgebauten Schuldenpyramide, sondern vor allem eines der mangelnden realen Leistungsfähigkeit der Wirtschaft, die eine Bedienung und Tilgung der Schulden nicht mehr ermöglicht. Das bei der Erreichung dieses Zustandes, die Einführung des Euro als Katalysator fungierte, bleibt eine nüchterne Feststellung, denn seit der Euromitgliedschaft hat Griechenland permanent an Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit verloren.

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Erlöst endlich Griechenland!

von am 24. September 2011

Die Realitätsverweigerung der TINA- (There Is No Alternative) Fraktion der Euro-Retter nimmt abenteuerliche Züge an. Trotz der dramatischen Situation Griechenlands, gibt es keine Strategie hin zu Wachstum, Jobs und Steuereinnahmen, sondern alternativlose Rettungspakete, die den Gläubigern nutzen aber nicht den Griechen, gekoppelt mit Austeritätsmaßnahmen für Griechenland, die zur weiteren Schrumpfung der Wirtschaft, mehr Arbeitslosen und Steuerausfällen führen. Eine Strategie der Versager von der Troika und Wegbereiter einer deflationären Spirale mit Ansteckungsrisiken bereits über die Südperipherie der Eurozone hinaus. In Hinblick auf die nicht vorhandenen Wachstumsaussichten der Volkswirtschaft, der immensen Summen an faulen Krediten in den Bankbilanzen und einer bereits weit fortgeschrittenen Kapitalflucht senkte die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit von 8 griechischen Banken um weitere zwei Stufen.

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Bernanke muss Washingtons Job machen … aber seine Trickkiste ist leer

von am 22. September 2011

Die Fed kauft bis Mitte 2012 US-Staatsanleihen mit Laufzeiten zwischen sechs und dreißig Jahren und verkauft dafür parallel Treasuries mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren – ähnlich wie sie das mit der „Operation Twist“ 1961 schon einmal getan hat. Das Ziel: Der für die Investitionstätigkeit von Unternehmen und für den US-Häusermarkt wichtige langfristige Kreditzins soll dadurch gesenkt werden – die Fed erhofft sich also wie bei allen vorangegangen, aber erfolglos gebliebenen Maßnahmen eine Belebung der Wirtschaft. (1)

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Griechenland: eine befeuerte Abwärtsspirale

von am 22. September 2011

Die Troika aus IWF, EU und EZB setzt ihren zerstörerischen Kurs in Griechenlands fort. Obwohl alle Wirtschaftsdaten eindeutig belegen, dass die bisherige Strategie der Austeritätsmaßnahmen gescheitert ist, wird mitten in der wirtschaftlichen Depression mit weiteren Sparmaßnahmen draufgesattelt. Beschämend die Einschätzung deutscher Medien dazu, wie z.B. bei SPON, die diese Sparmaßnahmen und deren Vollstreckung mit Reformen gleichsetzen und die betroffene Bevölkerung mit Bewahrern.

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US-Banken in Not

von am 22. September 2011

Auch in den USA ergibt sich bei den Banken eine ähnliche Lage wie in Europa, vollgesaugt mit Schrottpapieren, indem Fall vor allem mit Hypotheken und ihren Verbriefungen siechen die aufgeblasenen Bilanzen unter der Last des Schrotts vor sich her. Die Ratingagentur Moody's senkte gestern Abend die Kreditwürdigkeit der Bank of America, der Wells Fargo und der Citigroup. Erwähnenswert die Begründung der Herabstufungen, Moody's zweifelt daran, dass die US-Regierung bei einer neuerlichen Schieflage wie zu Zeiten der Finanzkrise 2008 rettend eingreifen kann! "Moody's geht zwar davon aus, dass die Regierung weiterhin den systemisch wichtigen Finanzfirmen ein bestimmtes Niveau an Unterstützung zukommen lässt", hieß es in einer Erklärung. "Doch es ist jetzt gleichzeitig wahrscheinlicher als während der Finanzkrise, dass sie erlauben würde, dass eine große Bank scheitert."

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Italien unter Druck

von am 21. September 2011

Italien ist weiter enorm unter Druck, die Herabstufung des Kreditratings des Staates durch Standard & Poor's hat einen guten Teil der Arbeit der EZB, um die Renditen der italienischen Staatsanleihen unten zu halten, zunichte gemacht. Heute notierte die Rendite 10-jähriger italienischer Staatsanleihen wieder bei 5,758%.

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Schwache Exportdaten aus Japan

von am 21. September 2011

Die heutige Veröffentlichung der japanischen Außenhandelsdaten durch das japanische Finanzministerium war enttäuschend. Zwar stieg der Export um +2,8% zum Vorjahresmonat, aber er blieb deutlich unter den Erwartungen. 22 von Bloomberg befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg von durchschnittlich +8,0% gerechnet. Selbst die niedrigste Prognose lag oberhalb des erzielten Anstieges. Besonders gravierend ist das relativ hohe Handelsbilanzdefizit Japans im August, denn die Differenz aus Exporten minus Importen fließt in die Verwendungsrechnung des BIPs ein und das Defizit dürfte ordentlich auf die Wachstumsrate drücken. Es hat den Anschein, als ob Japan im Zuge der Erdbeben- und Reaktorkatastrophe nachhaltig an Marktanteilen beim Export verloren hat.

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Spanien: Zahl der Kredite und Darlehen im Zahlungsrückstand auf Rekord

von am 20. September 2011

Die spanische Notenbank (Banco de España) berichtete gestern die monatlichen Daten der spanischen Kreditinstitute zu den "Data on Doubtful Loans" für Juli 2011. Die Zahl der säumigen Kredite und Darlehen mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsrückstand stieg weiter auf 6,94% aller vergebenen Kredite der spanischen Banken. Dies entsprach immerhin einem Kreditvolumen im Zahlungsrückstand von 124,717 Mrd. Euro bei einem Gesamtvolumen von 1,798 Billionen Euro an vergebenen Krediten und Darlehen. Die Rate der säumigen Hypothekendarlehen schoss auf 17,7%!

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ZEW-Indikator sinkt auch im September

von am 20. September 2011

Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland, ermittelt vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank auch im September 2011 um -5,7 Punkte. Die ZEW-Konjunkturerwartungen werden in einer Umfrage bei 400  Finanzexperten aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen ermittelt. Mit einem Indexstand von -43,3 Punkten wurde der tiefste Stand seit Dezember 2008 markiert.

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Geldpolitik?

von am 19. September 2011

Die expansive und lockere Geldpolitik der Notenbanken als isolierte Maßnahme, ohne gleichzeitig flankierende, regulierende und lenkende Maßnahmen, ist nicht Teil der Lösung der Krise, sondern war und ist ein Bestandteil der Krise. Sie war Bestandteil der totalen Überschuldung aller Bereiche der Gesellschaft, die einher ging mit sinkenden Kreditvergabestandards und den Kreditexzessen, einer permanenten Fehlallokation von Kapital, von Spekulationsblasen (DotCom, Immobilien, Rohstoffe), der Dominanz des Finanzsektors, den aufgeblasenen Bilanzen der Finanzinstitute (Too Big to Fail) und ihrer Gehälter- und Boni-Exzesse, den Bailouts im Bankensystem (Moral Hazard), dem Kreditrisiken verschieben, dem Derivate-Monster und dem beschleunigten Auseinanderdriften bei Einkommen und Vermögen.

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Die Griechenlandkrise nach Breslau und der IWF

von am 18. September 2011

Auf dem Finanzministertreffen in Breslau hat die EU US-Finanzminister Timothy Geithner überraschend einmütig und unverblümt klar gemacht, keine Empfehlungen für das Management der europäischen Schuldenkrise von einem Land entgegen zu nehmen, das von den Fundamentaldaten her gesehen schlechter dasteht als die EU. (1) Das ist ein völlig neuer Ton. So offen war der Schlagabtausch zwischen den USA und Europa bisher noch nicht und das wird kein Zufall sein.

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Konzertierte Aktion der Notenbanken – Déjà-vu

von am 16. September 2011

Ganz ehrlich, als ich gestern in den Schlagzeilen am späten Nachmittag las

Überraschungsschlag von EZB, Fed & Co.: Notenbanken bieten krisengeschüttelten Banken zusätzliche Liquidität an - und zwar so viel sie wollen ... die Geldflut sorgte an der Börse für ein Kursfeuerwerk ... ,

da habe ich spontan die Augen geschlossen und gedacht: „Das darf doch nicht wahr sein!“

Hatten die Politiker nicht auf dem Gipfeltreffen der G20 im April 2009 in London versprochen alles zu unternehmen, damit sich eine Finanzmarktkrise, wie wir sie nach der Lehman-Pleite erlebten, nicht wiederholen kann? Doch jetzt gibt es sie wieder, die konzertierten Notenbank-Not-Operationen, die uns aus der Hochphase der Finanz-marktkrise hinlänglich bekannt sind.

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Druckerpressen mit Sonderschichten

von am 15. September 2011

Weitere Liquiditätsspritzen als konzertierte Aktion der führenden Zentralbanken der Welt für die europäischen Kreditinstitute, sollen deren Solvenzprobleme lösen? Ein netter Versuch, aber in der Sache nur ein weiterer Zeitgewinn und ein Freudenfest für die spekulativen Akteure an den Finanzmärkten, die auf steigende Kurse setzten und den dritten Tag in Folge ordentliche Kursgewinne an den Aktienmärkten verzeichnen können. Mit 3 zusätzlichen Dollar-Liquiditätsspritzen wollen EZB, FED, Bank of England, Bank of Japan und die Schweizer Nationalbank bis ins Frühjahr 2012 die Banken mit US-Dollar versorgen.

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Robuste PKW-Verkaufszahlen aus den BRIC-Staaten

von am 15. September 2011

Im August 2011 wurden laut den Angaben der chinesischen Automobilvereinigung (China Association of Automobile Manufacturers) in China 1,0952 Millionen PKWs verkauft, ein Anstieg zum Vormonat von +8,2% und von +7,3% zum Vorjahresmonat. Damit erweisen sich die Autoverkäufe zwar ein Stück schwächer als zu den Hochs, aber noch stabil bei über 1 Million verkaufter Einheiten pro Monat.

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PKW-Neuzulassungen, reale Arbeitnehmerentgelte und die Krise

von am 15. September 2011

Die Kontraktion der Wirtschaft in der Südperipherie der Eurozone, insbesondere des privaten Konsums, in Folge der organisierten Realeinkommensverluste, lässt sich auch sehr gut an einem Segment ablesen, den Autoverkäufen. Wie der griechische Verband der Automobil Importeure berichtete, einen Herstellerverband kann es an Ermangelung von Herstellern in Griechenland ja nicht geben, wurden im August 2011 insgesamt nur 7'297 neue PKWs verkauft. Dies ist zwar der erste kleine Anstieg von +1,8% zum Vorjahresmonat, nach 16 Monaten in Folge im Minus, nur das Ausgangsniveau ist erbärmlich, auf dem sich dieses erste Aufwärtskorrektur bewegt.

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Daten der Schande vom U.S. Census Bureau

von am 14. September 2011

Gestern veröffentlichte das U.S. Census Bureau, das statistische Bundesamt der USA, seinen jährlichen Bericht zum Stand der Einkommen, der Armut und den der Krankenversicherten für das Jahr 2010. Diese Daten sind ein weiterer Beleg für ein degeneriertes System, welches per Saldo immer mehr Armut schafft. Die offizielle Armutsquote stieg im Jahr 2010 auf 15,1%, nach 14,3% in 2009 und nach 13,2% in 2008 und markierte in Prozent 2010 den höchsten Stand seit 1993. Beschämende 46,180 Millionen US-Bürger mussten 2010 unter der Armutsgrenze leben, die höchste Zahl seit Beginn der Datenerhebung vor 52 Jahren!

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