Querschuss

Portugal: PKW-Neuzulassungen im Februar mit neuem Allzeittief

von am 1. März 2012

Für Portugal berichte heute der portugiesische Automobilverband (Associação Automovel de Portugal (ACAP)) für den Monat Februar 2012 die schwächsten PKW-Neuzulassungen seit über 2 Jahrzehnten. Im Februar 2012 sanken die PKW-Neuzulassungen um -48,4% zum Vorjahresmonat auf nur noch 6’932 PKWs. Auch diese Daten aus Portugal zeugen von einer aberwitzigen Kontraktion des Konsums und in Folge der wirtschaftlichen Aktivität.

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Erosion auch der Wertschöpfung

von am 1. März 2012

Der griechische Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe (Purchasing Managers’ Index - PMI) ist nach den heutigen Daten von Markit Economics im Februar 2012 auf den tiefsten Stand seit Beginn der Datenerhebung im Mai 1999 gefallen. Der PMI fiel im Februar auf 37,7 Punkte und dies fügt sich nahtlos ein, in die Reihe der anderen Daten die den Niedergang Griechenlands dokumentieren. Ein PMI-Index von über 50 Punkten deutet auf einen Expansionskurs im Verarbeitenden Gewerbe hin. Indexstände von unter 50 Punkten signalisieren dagegen eine Schrumpfung im Verarbeitenden Gewerbe.

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Griechenland: Depression pur beim Konsum

von am 29. Februar 2012

Heute berichtete das griechische Statistikamt ELSTAT erneut desaströse Daten zu den realen Einzelhandelsumsätzen für Dezember 2011. Um weitere -12,7% zum Vorjahresmonat schmierten im Dezember die realen (preisbereinigten) Umsätze ab (November: -8,9%, Oktober: -10,8%). Selbst nominal ging es um kräftige -11,0% abwärts. Damit beschleunigt sich der Einbruch der wirtschaftlichen Aktivität in Griechenland weiter, getragen von einem kräftigen Rückgang der Konsumausgaben der privaten Haushalte, darunter die im Einzelhandel, in Folge der rabiaten Einkommensrückgänge bei den breiten Masseneinkommen.

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481,144 Mrd. Euro in der Einlagefazilität

von am 29. Februar 2012

Schon vor der heutigen LTRO2 Injektion (Longer-Term Refinancing Operation) der EZB, welche es den Kreditinstituten erlaubt, sich Geldmittel in unlimitierter Höhe bei der EZB für drei Jahre zu einem Zinssatz von nur 1,0% zu besorgen, kriecht die kurzfristige Einlagefazilität (Übernachtanlage) bei der EZB durch die europäischen Geschäftsbanken in Richtung alte Hochs. Per 28.02.2012 bunkerten die Banken 481,144 Mrd. Euro in der Einlagefazilität. Das bisherige Allzeithoch in der Übernachtanlage wurde am 17.01.2012 mit 528,184 Mrd. Euro markiert.

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Japan: Daten zur Industrieproduktion im Januar 2012

von am 29. Februar 2012

Wie das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) heute Morgen berichtete, erholte sich die Industrieproduktion in Japan im Januar 2012 stärker als erwartet. Saisonbereinigt stieg der Output der breiter gefassten Industrieproduktion (Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) im Januar um +2,0% zum Vormonat. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten im Vorfeld der Daten mit einem Anstieg von +1,5% gerechnet. Zum Vorjahresmonat sank der Ausstoß der Industrieproduktion allerdings noch um -1,2%.

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Der “Konsumboom” geht weiter!

von am 28. Februar 2012

Der deutsche "Konsumboom" geht weiter und weil er so "grandios" ist, wird er hier weiter penetrant und ausführlich begleitet. Auch für den Monat März 2012 berichtete heute die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (Gfk) eine leicht steigende Stimmung der Konsumenten. Der Gfk-Konsumklimaindex stieg auf 6,0 Punkte, nach 5,9 Punkten im Vormonat. Eine richtige Dynamik nach oben verzeichnete die Einkommenserwartung, dieser Indikator stieg um signifikante 7,2 Punkte auf ein hohes Niveau von nun 41,3 Punkten. [mehr…]

Italien: Geschäftsklima sinkt “unerwartet”

von am 28. Februar 2012

Gestern berichtete das italienische Statistikamt ISTAT die Daten zum Geschäftsklimaindex für das Verarbeitende Gewerbe für den Monat Februar 2012. Der Index (Confidence Climate) der die Stimmung der Unternehmen im Manufacturing widerspiegelt, sank auf dem tiefsten Stand seit November 2009. Die italienischen Unternehmen geraten selbst stimmungstechnisch in die Rezession. Indexstände über 100 stehen für überwiegend optimistische Antworten, Indexstände von unter 100 für pessimistische Antworten der befragten Unternehmen.

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Target2 Saldo der Niederlande bei +168,883 Mrd. Euro

von am 27. Februar 2012

Heute veröffentlichte die niederländische Zentralbank ihre Bilanz für den Monat Januar 2012, darunter auch die Forderung (Aktiva) aus Target2. Im Januar stieg der positive Target2 Saldo um weitere +16,100 Mrd. Euro zum Vormonat an, auf 168,883 Mrd. Euro, nach 152,783 Mrd. Euro im Vormonat und nach 34,419 Mrd. Euro im Vorjahresmonat.

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Irlands Aussichten sind weiter trübe

von am 26. Februar 2012

Irland würde man noch am ehesten zutrauen, durch den hohen Exportanteil der Wirtschaft, sein Schuldenproblem mittel- bis langfristig in den Griff zu bekommen. Allerdings auch die irische Wirtschaft kühlte sich gegen Jahresende 2011 ab, auch wenn noch keine BIP-Daten für Q4 2011 vorliegen. So sanken z.B. im Dezember 2011 die unbereinigten Exporte von Waren und Güter um -3,7% zum Vorjahresmonat auf 6,955 Mrd. Euro, nach 8,762 Mrd. Euro im Vormonat und nach 7,222 Mrd. Euro im Vorjahresmonat.

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Italien: nominale Einzelhandelsumsätze im Dezember 2011

von am 24. Februar 2012

Das italienische Statistikamt ISTAT berichtete heute die italienischen Einzelhandelsumsätze für den Monat Dezember 2011. Leider liefert ISTAT immer nur nominale Daten, aber auch nominal ging es abwärts, um -3,7% zum Vorjahresmonat bei den unbereinigten Daten und um -1,1% zum Vormonat bei den saisonbereinigten Daten. Selbst der nominale saisonbereinigte Chart liefert einen ersten Hauch vom bekannten Griechenland- bzw. Spanienstyle.

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Schwache deutsche BIP-Daten – schwacher privater Konsum

von am 24. Februar 2012

Heute berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) detaillierte Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Q4 2011 und damit auch zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR). Zunächst wurde die leichte Schrumpfung des realen (preis-, saison- und kalenderbereinigten) Bruttoinlandsprodukts (BIP) von -0,2% zum Vorquartal aus der ersten Schnellschätzung bestätigt, zum Vorjahresquartal ging es unbereinigt noch um real +1,5% aufwärts. Die detaillierten Daten lassen auch wieder einen bezeichnenden Blick auf den "Aufschwung getragen vom privaten Konsum" zu. Denn die privaten  Konsumausgaben sanken trotz "Boom" ebenfalls bereinigt um -0,2% zum Vorquartal. Wenn man zusätzlich die lange Reihe betrachtet und die Tatsache, dass angesichts der Eurozonen-Krise durchaus Anschaffungen und Konsum vorgezogen bzw. ungeplant getätigt wurden, sind die Daten sehr ernüchternd und entlarven zum wiederholten Male die Lügen zum deutschen Konsumboom! [mehr…]

Spanische Außenhandelsdaten für Dezember

von am 23. Februar 2012

Heute teilte das spanische Ministerio de Industria, Energía y Turismo die Außenhandelsdaten für den Monat Dezember 2011 mit. Im Dezember 2011 stiegen die spanischen Exporte von Waren und Güter um +6,6% zum Vorjahresmonat auf 17,004 Mrd. Euro. Die Importe stiegen nur um +1,1% zum Vorjahresmonat auf 21,553 Mrd. Euro. Das Handelsbilanzdefizit bei Waren und Gütern betrug damit im Dezember -4,549 Mrd. Euro.

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Ifo Geschäftsklimaindex mit guter Stimmung

von am 23. Februar 2012

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Februar 2012, den vierten Monat in Folge leicht angestiegen. Er notierte im Februar, laut den heute veröffentlichten Daten bei 109,6 Indexpunkten, nach 108,3 Indexpunkten im Januar und nach 114,0 Punkten im Vorjahresmonat. Damit läuft die gemessene Stimmung und die realwirtschaftliche Lage weiter auseinander. In Q4 2011 sank das saisonbereinigte reale BIP um -0,2% zum Vorquartal, der Output der Industrieproduktion war zuletzt im Dezember den zweiten Monat in Folge rückläufig, die Exporte schwächelten und die deutschen saisonbereinigten realen Einzelhandelsumsätze sanken bereits den dritten Monat in Folge.

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Brent Oil am Allzeithoch in Euro

von am 22. Februar 2012

Während sich die Wirtschaften der Südperipherie der Eurozone in einer Rezession befinden, selbst Deutschland in Q4 2011 bereits deutliche Ermüdungserscheinungen beim Wachstum zeigte, zerrt der Brent Oil Future in Euro am Allzeithoch herum. Damit fällt den Euro-Rettern nicht nur die zur Schwäche neigende Währung auf die Füße, sondern auch die Nebenwirkungen der Liquiditätsflutung der Banken und der Finanzmarktakteure, die den Ölpreis im Windschatten einer potentiellen Irankrise nach oben treiben. Aktuell notiert der Brent Oil Future in Euro mit 93,01 Euro unmittelbar am Allzeithoch vom 03.07.2008 mit damals 93,05 Euro je Barrel Rohöl.

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Spanien: negativer Target2 Saldo zieht um 25,109 Mrd. Euro im Januar an

von am 22. Februar 2012

Die genauen Target2 Salden in den Bilanzen der nationalen Zentralbanken der Eurozone ausfindig zu machen, ist ein schwieriges Unterfangen, denn Transparenz in diesem Punkt sieht anders aus. Unterschiedlichste Bezeichnungen, zusammengefasste Positionen gegenüber dem Eurosystem, unvollständige Datensätze erschweren die Recherche. Angeregt durch einen Kommentar im Blog Querschuesse und mit Hilfe erneuter Suche auf der Zentralbank-Webseite Spaniens, können nun die Average of Daily Data als Target2 Position der spanischen Zentralbank gegenüber dem Eurosystem, als lange Reihe präsentiert werden. Sie weichen etwas von den bisher hier präsentierten Daten, mit dem Stand zum jeweiligen Monatsende ab (bisherige Position 7.2 - Liabilities. Summary), zu denen es keine lange Datenreihe gibt.

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China: HSBC PMI bei 49,7 Indexpunkten

von am 22. Februar 2012

Die HSBC-Bank berichtete heute Morgen für China zwar einen verbesserten Stimmungsindikator für das Verarbeitende Gewerbe, der sogar auf ein 4-Monatshoch stieg, allerdings notiert der Manufacturing Purchasing Managers Index (PMI) weiter knapp unter 50 Punkte. Ein PMI-Index von über 50 Punkten deutet auf einen Expansionskurs im Verarbeitenden Gewerbe hin. Indexstände von unter 50 Punkten signalisieren dagegen eher eine Schrumpfung im Verarbeitenden Gewerbe.

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Keine Erholung beim Baltic Dry Index

von am 21. Februar 2012

Bereits den fünften Handelstag in Folge sinkt der Baltic Dry Index (BDI) wieder, auch ein gutes Stück nach dem Ende des chinesischen Neujahrsfestes gibt es keine manifeste Erholung beim BDI. Heute fiel der BDI, der Preisindex für Frachtraten von Massenfrachtgütern, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide um -9 Punkte auf 706 Indexpunkte und spiegelt damit weiter Überkapazitäten bei Massenfrachtgütern und eine weltweit nachlassende wirtschaftliche Aktivität wider.

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Schweizer Außenhandelsdaten

von am 21. Februar 2012

Wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) heute berichtete legten die Exporte von Waren und Gütern aus der Schweiz im Januar 2012 um +5,4% zum Vorjahresmonat zu, vor allem die Exporte der Pharma- und Chemieindustrie und die der Uhrenindustrie trugen zum Wachstum bei. Allerdings 7 der 10 Schweizer Exportbranchen verzeichneten rückläufige Umsätze. Vor allem die Exporte in die USA und nach Kanada zogen an, um +22% bzw. um +24% zum Vorjahresmonat und nach Lateinamerika um +31,3%, darunter nach Brasilien um +58%. Die Exporte nach Indien sanken hingegen um -17%, die nach China um -13% und nach Spanien ging es ebenfalls um -13% bergab. Der gesamte Export in die EU nahm nur moderat um +1% zu.

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USA: Fakten

von am 21. Februar 2012

Gastbeitrag von Hajo

Bekanntlich sehen "Querschuss" und ich in den USA schon seit langen Monaten/Jahren ein großes "Potemkinsches Dorf". "Als Potemkinsches Dorf – teilweise auch in der Schreibweise Potjomkinsches Dorf – wird etwas bezeichnet, das fein herausgeputzt wird, um den tatsächlichen, verheerenden Zustand zu verbergen. Oberflächlich wirkt es ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihm aber an Substanz." (Quelle: Wikipedia.org/Potemkinsches_Dorf)

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Griechenland gerettet – Wahnsinn ohne Ende!

von am 21. Februar 2012

Die permanente Rettungszone feiert einen weiteren Sieg, das nächste Rettungspaket von 130 Mrd. Euro für Griechenland ist durch, wie zu erwarten war, die falsche Strategie der Troika in Bezug auf Griechenland bleibt am Leben und das griechische Drama innerhalb der Eurozone geht in die Verlängerung. Die Beteiligung der privaten Gläubiger erfolgt etwas höher als erwartet, sie verzichten auf 53,5% der Forderungen, alles in allem kommen -107 Mrd. Euro von der Schuldenuhr runter. Allerdings müssen die einzelnen Gläubiger dem Schuldenschnitt noch zustimmen, die Umsetzung des Forderungsverzichts und die Umwandlung des "Restes" der Forderungen von 93 Mrd. Euro in neue langlaufende Anleihen ist ein zeitraubende Angelegenheit.

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Weitere harte Indizien zum deutschen Konsumboom

von am 20. Februar 2012

Abseits der angeblich positiven Konsumstimmung in Deutschland verdeutlichen weitere sattelfeste Daten, wie schwach es um den deutschen Konsum wirklich aussieht. Im heute veröffentlichten Bundesbankbericht für Februar 2012 wird die Summe der eingenommen Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) des Staates für Dezember 2011 mit 11,891 Mrd. Euro angegeben. Ein marginaler Anstieg von nominalen +0,67% zum Vorjahresmonat und real nach Abzug des Anstieges der Verbraucherpreise sogar ein Rückgang von -1,39% zum Vorjahresmonat.

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Auftragseingang der griechischen Industrie mit -9,4% zum Vorjahresmonat

von am 20. Februar 2012

Das griechische Statistikamt ELSTAT berichtete auch heute wieder miese Daten zum Auftragseingang der Industrie, insbesondere von den Inlandsaufträgen, wie schon seit vielen Monaten. Beim gesamten Auftragseingang ging es im Dezember 2011 um -9,4% zum Vorjahresmonat abwärts. Ernüchterndes spielt sich weiter bei den Inlandsaufträgen ab, mit einer Rate von -30,2% zum Vorjahresmonat schmierten die Aufträge aus dem Inland ab! Der Anstieg der Auslandsaufträge schwächte sich weiter ab, auf +5,1% zum Vorjahresmonat und vermag das Desaster der Inlandsaufträge nicht zu kaschieren.

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Japan mit kräftigem Exporteinbruch

von am 20. Februar 2012

Heute Morgen veröffentlichte das japanische Finanzministerium die Außenhandelsdaten für den Monat Januar 2012. Das Exportvolumen bei Waren und Gütern schwächte sich beschleunigt zum Vorjahresmonat ab und sank um -9,3%, auf nur noch 4,510220 Billionen Yen, das Importvolumen stieg dagegen um +9,8% auf 5,985225 Billionen Yen. Das Handelsbilanzdefizit stieg auf -1,475005 Billionen an. Damit wird der Trend hin zum Defizit aus 2011, nicht nur nahtlos fortgesetzt sondern auch noch verstärkt. Im Gesamtjahr 2011 hatte Japan das erste Mal seit 1980 wieder ein Handelsbilanzdefizit erzielt, es betrug -2,493 Billionen Yen (ca. -32 Mrd. Dollar). Mit dem steigenden Handelsbilanzdefizit verschärft sich die Situation Japans deutlich, da es den Status der Innenfinanzierung der enormen Staatsschulden zunehmend aufhebt.

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Zeugnis der Depression

von am 19. Februar 2012

Immer wieder kommt an die Griechen der Vorwurf das sie nicht genügend sparen. Dies ist eine unzulässige Verkürzung der Sachlage, richtig ist es gelingt nicht das Staatshaushaltdefizit signifikant zu senken. Dies ist aber auch kaum möglich, denn durch die von der Troika (IWF, EU und EZB) diktierten Sparmaßnahmen schrumpft das BIP (real -6,8% 2011) und damit sinken auch die Steuereinnahmen, während die Ausgabenseite weiter belastet wird. Schon die erste Griechenhilfe war keine Hilfe, sondern ausschließlich ein Bailout der Gläubiger. Auch mit dem avisierten zweiten Rettungspaket würden ausschließlich Altschulden refinanziert und die neuen aufgelaufenen Defizite, aber nicht die unter der wirtschaftlichen Depression leidenden Griechen gerettet.

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135,749 Mrd. Euro bei spanischen Kreditinstituten im Zahlungsverzug

von am 17. Februar 2012

Heute berichtete die spanische Zentralbank (Banco de España) die monatlichen Daten der spanischen Kreditinstitute zu den “Data on Doubtful Loans” für Dezember 2011. Die Zahl der säumigen Kredite und Darlehen mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsrückstand stieg weiter auf 7,61% aller vergebenen Kredite der spanischen Banken, nach 7,52% im Vormonat und nach 5,81% im Vorjahresmonat. Die aktuellen 7,61% aller Kredite im Zahlungsrückstand waren die höchste Rate seit 17 Jahren. Diese Rate entsprach einem neuen Rekordkreditvolumen im Zahlungsrückstand von 135,749 Mrd. Euro, bei einem Gesamtvolumen von 1,782 Billionen Euro an vergebenen Krediten und Darlehen.

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