Querschuss

S&P/Case-Shiller Home Price Indices weiter in Richtung Süden

von am 31. Januar 2012

Wie Standard & Poor's (S&P) heute mitteilte, waren die S&P/Case-Shiller Home Price Indices, mit die wichtigsten Preisindizes zur Messung der Preisentwicklung am US-Wohnimmobilienmarkt, in den 10 größten Städten der USA im November 2011 um -3,56% zum Vorjahresmonat gesunken und beim 20-City Composite war ein Rückgang von -3,67% zum Vorjahresmonat zu verzeichnen. Damit bleiben wie erwartet die Immobilienpreise weiter schwach, saisonbereinigt ging es beim 10-City Composite um weitere -0,72% zum Vormonat abwärts und beim 20-City Composite ging es um -0,70% zum Vormonat abwärts.

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Unerwartet schwaches US-Verbrauchervertrauen

von am 31. Januar 2012

Heute veröffentlichte das Conference Board die Daten zum US-Consumer Confidence Index für den Monat Januar 2012. Das Verbrauchervertrauen sank auf 61,1 Indexpunkte, nach 64,8 Indexpunkten im Vormonat. Dieser leichte Einbruch kam unerwartet, denn die 74 von Bloomberg im Vorfeld der Daten befragten Volkswirte sahen in der medianen Schätzung einen Anstieg auf 68,0 Indexpunkte beim Verbrauchervertrauen vorher. Vor allem die aktuelle Situation trübte sich deutlich ein, so sank der Present Situation Index auf 38,4 Punkte, nach 46,5 Punkten im Vormonat. Der Expectations Index, die Erwartungen für die nächsten 6 Monate fielen dagegen nur leicht von 77,0 Indexpunkte im Dezember 2011 auf 76,2 Punkte im Januar 2012. 

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Baltic Dry Index bei nur noch 680 Punkten

von am 31. Januar 2012

Nicht ohne Grund wurde hier in den letzten Wochen vermehrt der Baltic Dry Index (BDI) präsentiert. Die Talfahrt des Preisindex für Frachtraten von Massenfrachtgütern, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide war beeindruckend. Und auch heute ging es abwärts, den 30 Handelstag in Folge in Richtung Süden, auf nur noch 680 Indexpunkte, der tiefste Stand seit dem 10.12.2008 und auch zum 22-Jahrestief vom 5.12.2008 mit 663 Punkten fehlen nur noch -17 Punkte.

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Weiterhin ein mieser Arbeitsmarkt in der Südperipherie

von am 31. Januar 2012

Heute veröffentlichte Eurostat die saisonbereinigten Arbeitslosenquoten für die EU17 und die EU27. In der Eurozone und in der EU27 lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Dezember 2011 unverändert zum Vormonat (aufwärtsrevidiert) bei 10,4% bzw. bei 9,9%. Die 10,4% Arbeitslosenquote in der Eurozone ist die höchste seit Bestehen der Gemeinschaft. Weiter gravierend stellen sich vor allem die hohen Arbeitslosenquoten in den Südperipherie-Staaten dar. So stieg die offizielle saisonbereinigte Arbeitslosenquote in Portugal im Dezember auf 13,6% (+0,4 Prozentpunkte), in Italien auf 8,9% (+0,1 Prozentpunkte) und in Griechenland, die mit ihrer monatlichen Datenerhebung immer hinterherhinken, stieg die Quote für Oktober auf 19,2% (+0,4 Prozentpunkte, jeweils im Vergleich zum Vormonat)! Die höchste Quote in der gesamten EU erzielte Spanien mit 22,9% im Dezember 2011, unverändert zum Vormonat.

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Miese deutsche Einzelhandelsumsätze

von am 31. Januar 2012

Wie es eigentlich zu erwarten war, entblößen die harten belastbaren Daten zu den Einzelhandelsumsätze für Dezember 2011 aus Deutschland den angeblichen Konsumboom und Weihnachtskaufrausch, als das was er war - pure Propaganda. Laut den heute veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zu den Einzelhandelsumsätzen für den Monat Dezember, stiegen die nominalen Einzelhandelsumsätze um +0,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat und real sanken sie um -0,9% zum Vorjahresmonat.

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Charts des Tages

von am 30. Januar 2012

Wie erwartet spitzt sich auch in Portugal die Situation weiter zu, die Rendite 10-jährige portugiesischer Staatsanleihen zog heute auf ein Rekordhoch mit 17,393%, nach 15,220% am Freitag. Die 5-Jährige schoss auf 22,874% und die 2-jährigen Staatsanleihen Portugals auf 21,008%. Damit folgt Portugal klar und absehbar dem griechischen Weg, Rückkehr an den Kapitalmarkt ausgeschlossen und den Zahlungsausfall fest im Visier.

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Baltic Dry Index bei 702 Punkten

von am 30. Januar 2012

Der Baltic Dry Index (BDI), der Preisindex für Frachtraten bei Massenfrachtgüter, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide, zieht nun schon seit 29 Handelstagen in Folge kräftig Richtung Süden und markierte heute mit 702 Indexpunkten den tiefsten Stand seit dem 11.12.2008.

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“Personal Consumption Expenditures” – made in USA

von am 29. Januar 2012

Gastbeitrag von Hajo

Die Datenreihe der sogenannten "Personal Consumption Expenditures" des Bureau of Economic Analysis (BEA) im U.S. Handelsministerium (U.S. Department of Commerce) suggeriert, es handele sich hier um "persönliche Verbrauchsausgaben", also wohl um Ausgaben durch Kauf von Konsumgütern und langlebigen Gütern. Am Freitag hatte das Bureau of Economic Analysis die Zahlen für Q4/2011 veröffentlicht:

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Griechenland in der finalen Phase

von am 29. Januar 2012

Bereits vor zwei Jahren wurde hier im Blog die desaströse Entwicklung Griechenlands vorgezeichnet und aufgezeigt, dass die fundamentalen strukturellen Probleme der griechischen Wirtschaft unter dem Korsett des Euro nicht zu lösen sind. Langsam aber sicher wird die finale Runde des Desasters eingeläutet, nachdem die Troika mit ihren Sparmaßnahmen die griechische Wirtschaft in die Depression katapultiert hat, die Schäden unverantwortlich maximiert wurden und die Schuldenkrise sich in Folge trotz Rettungspaket und Aufblähen der Bilanz der griechischen Zentralbank nicht entschärft.

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US-BIP Daten für Q4 2011

von am 28. Januar 2012

Gestern berichtete das U.S. Bureau of Economic Analysis (BEA) in einer ersten Schätzung von einem saisonbereinigten und auf das Jahr hochgerechneten realen US-BIP-Wachstum (SAAR) von +2,8% im 4. Quartal 2011. Dies war der stärkste Anstieg seit Q2 2010, allerdings überzeichnet die SAAR-Angabe (auf das Jahr hochgerechnet) grundsätzlich das Wachstum. Nach herkömmlicher deutscher Lesart stieg das real US-BIP um +0,7% zum Vorquartal und um moderate +1,6% zum Vorjahresquartal. Abzuwarten bleiben auch die 2. Schätzung und die endgültigen BIP-Daten, denn es ist gelebte Praxis in den Schätzungen das BIP-Wachstum höher auszuweisen, um es später abwärts zu revidieren.

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BDI: 726 Indexpunkte

von am 28. Januar 2012

Der Baltic Dry Index (BDI), der Preisindex für Frachtraten bei Massenfrachtgüter, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide, zieht nun schon seit 28 Handelstagen in Folge kräftig Richtung Süden und markierte gestern mit 726 Indexpunkten den tiefsten Stand seit dem 12.12.2008.

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Portugiesische 10-jährige Staatsanleihen bei 15,220%

von am 27. Januar 2012

Heute erzielte die Rendite portugiesischer 10-jähriger Staatsanleihen ein neues Hoch mit 15,220%. Sicherlich kann man argumentieren, dass dies nicht weiter tragisch ist, schließlich muss sich Portugal nicht am Kapitalmarkt refinanzieren, sondern es refinanziert sich über das Rettungspaket mit einem Volumen von 78 Mrd. Euro. Nur eine Rückkehr an den Kapitalmarkt geplant für 2013 wird damit immer unwahrscheinlicher und die portugiesischen Staatsanleihen folgen der Entwicklung der Griechischen, die ebenfalls immer weiter stiegen. Der Anstieg der Renditen ist in beiden Fällen ein starkes Signal, dass der Kapitalmarkt immer weniger Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit des Staates hat. Denn eine immer noch weiter steigende Staatsverschuldung geht mit sinkender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit einher und damit ist der potentielle Zahlungsausfall auch in Portugal vorgezeichnet.

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Spanien: reale Einzelhandelsumsätze auf dem tiefsten Stand seit August 1999

von am 27. Januar 2012

Das spanische Statistikamt INE berichtete heute die realen Einzelhandelsumsätze für den Monat Dezember 2011. Auch im Dezember ging es weiter abwärts, um unbereinigte reale -6,2% zum Vorjahresmonat und um saisonbereinigte -0,8% zum Vormonat. Die realen Einzelhandelsumsätze notieren in der saisonbereinigten Reihe auf dem Niveau von August 1999. Der private Konsum, gemessen an den Einzelhandelsumsätzen kontrahiert ungebrochen weiter.

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Baltic Dry Index bei 753 Punkten

von am 26. Januar 2012

Der Baltic Dry Index (BDI), der Preisindex für Frachtraten bei Massenfrachtgüter, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide, zieht nun schon seit 27 Handelstagen in Folge kräftig Richtung Süden und markierte heute mit 753 Indexpunkten den tiefsten Stand seit dem 23.12.2008.

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Italienisches Verbrauchervertrauen auf 19-Jahrestief

von am 26. Januar 2012

Wie das italienische Statistikamt ISTAT heute mitteilte, verharrte das Verbrauchervertrauen im Januar 2012, wie im Vormonat auf dem tiefsten Stand seit September 1993. Das Vertrauen der italienischen Konsumenten ist im Zuge der Schuldenkrise stark eingebrochen und dies ist für Italien ziemlich relevant, denn die Konsumausgaben der privaten Haushalte tragen zu knapp über 60% des nominalen BIPs Italiens bei.

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“Der nicht endende deutsche Konsumboom!”

von am 26. Januar 2012

Heute Morgen veröffentlichte die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ihren Konsumklimaindex und auch dieser Stimmungsindikator steigt weiter, auf aufwärts revidierte 5,7 Punkte im Januar 2011 und auf 5,9 Punkte für Februar 2012, der höchste Stand seit einem Jahr! Eine noch größere Dynamik nach oben zeigt der Subindex für die Kaufbereitschaft. Er legte im Januar um +14,4 Punkte auf 41,8 Punkte zu. Dies dokumentiert den höchsten Stand seit Dezember 2006. Der GfK Konsumklimaindex ist ein Stimmungsindikator und basiert auf einer Befragung von 2000 Konsumenten.

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UK: schwache BIP-Daten

von am 25. Januar 2012

Wie das britische nationale Statistikamt (ONS) heute in einer ersten Schätzung berichtete, sank das reale BIP in Q4 2011 um -0,2% zum Vorquartal. Zum Vorjahresquartal erzielte UK noch ein Wachstum von +0,8%. Nicht unerwartet verlor die Blasenökonomie auf der Insel vor allem dort, wo bereits die deutlichsten Defizite bestehen. Die Bruttowertschöpfung der breit gefassten Industrie (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) schrumpfte um -1,2% zum Vorquartal und sogar um -2,6% zum Vorjahresquartal. Damit bleibt man der Strategie, mit heiß gehebelten Finanzprodukten virtuelle Wertschöpfung am Finanzplatz London zu tätigen, weiter treu und mit "müßigen" Dingen wie realwirtschaftlicher Produktion hält man sich nicht weiter auf.

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ifo-Geschäftsklimaindex steigt den 3. Monat in Folge

von am 25. Januar 2012

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Januar 2012, den dritten Monat in Folge leicht angestiegen. Er notierte im Januar, laut den heute veröffentlichten Daten bei 108,3 Indexpunkten, nach 107,3 Indexpunkten im Dezember, nach 106,7 Punkten im November und nach 114,5 Punkten im Vorjahresmonat.

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Japan 2011 mit dem erstem Handlsbilanzdefizit seit 1980

von am 25. Januar 2012

Heute Morgen veröffentlichte das japanische Finanzministerium die Außenhandelsdaten für das Gesamtjahr 2011 und den Monat Dezember 2011. Das Exportvolumen bei Waren und Gütern sank 2011 um -2,7% auf 65,555 Billionen Yen, das Importvolumen stieg dagegen um +12% auf 68,047 Billionen Yen. Das Handelsbilanzdefizit betrug 2011 -2,493 Billionen Yen (ca. -32 Mrd. Dollar). Das letzte Handelsbilanzdefizit bei Waren und Gütern erzielte Japan im Jahr 1980 mit -2,613 Billionen Yen. Der Einbruch der Exporte reflektiert die Erdbeben- und Reaktorkatastrophe und die Überschwemmungen in Thailand, deren Industrie als Zulieferer den japanischen Endprodukten und damit dem Export ebenfalls schwer zusetzte.

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Baltic Dry Index bei nur noch 807 Indexpunkten

von am 24. Januar 2012

Der Baltic Dry Index (BDI), der Preisindex für Frachtraten bei Massenfrachtgüter, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide, zieht nun schon seit 25 Handelstagen in Folge kräftig Richtung Süden und markierte heute mit 807 Indexpunkten den tiefsten Stand seit dem 07.01.2009.

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SMP-Programme bei 219,026 Mrd. Euro

von am 23. Januar 2012

Zu Beginn der 04. Kalenderwoche stieg nach Angaben der Europäische Zentralbank (EZB) das Volumen des Securities Markets Programme (SMP) um +2,209 Mrd. Euro zur Vorwoche auf 219,026 Mrd. Euro. Der Anstieg flacht sich ab, aber Woche für Woche geht es beim aufgesaugten Volumen der Staatsanleihen aufwärts.

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Einlagefazilität wieder bei 491,780 Mrd. Euro

von am 23. Januar 2012

Noch schneller als zu erwarten war, schiesst die kurzfristige Einlagefazilität (Übernachtanlage) bei der EZB durch die europäischen Geschäftsbanken wieder nach oben. Der Effekt aus dem Beginn der Mindestreserve-Erfüllungsperiode verpufft blitzschnell und die Banken der Eurozone bunkerten zum 22.01.2012 wieder 491,780 Mrd. Euro, bei den nationalen Notenbanken im Eurosystem zu einem niedrigen Zinssatz von 0,25%.

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Desasterzone 2: Portugal

von am 21. Januar 2012

Auch die jüngsten Wirtschaftsdaten aus Portugal für den Monat November und Dezember 2011 belegen die ausweglose Situation in dem die Staaten der Südperipherie der Eurozone sich bewegen. Der aussichtslose Weg mittels einer Abwertung nach innen die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen und mittels Austerität die Schuldenkrise zu meistern. In der Realität führt diese aufgezwungene Strategie zu realwirtschaftlicher Kontraktion, damit zu weniger Wertschöpfung und zu noch weniger Leistungsfähigkeit und damit wird letztlich auch kein Beitrag zur Entlastung der Schuldenkrise geleistet.

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Rohstahlproduktion im Rückwärtsgang

von am 20. Januar 2012

Noch einen Blick auf die Entwicklung des Outputs der Grundstoffe für die industrielle Produktion, am Beispiel von Rohstahl, um die Entwicklung der Konjunktur besser abzuschätzen. Die deutsche Rohstahlproduktion sank im Dezember 2011 um kräftige -12,44% zum Vormonat auf 3,025 Millionen Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Erzeugung von Rohstahl um -4,8%. Im Gesamtjahr 2011 ging es nur noch um +1,0% zum Vorjahr aufwärts, auf 44,288 Millionen Tonnen. Allerdings im letzten Quartal ging es um -6,28% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum abwärts.

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Baltic Dry Index seit 23 Handelstagen in Folge im Minus

von am 20. Januar 2012

Der Baltic Dry Index (BDI), der Preisindex für Frachtraten bei Massenfrachtgüter, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide, zieht seit 23 Handelstagen in Folge kräftig Richtung Süden und markierte heute mit 862 Indexpunkten den tiefsten Stand seit dem 08.01.2009.

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