Querschuss

“Personal Consumption Expenditures” – made in USA

von am 29. Januar 2012

Gastbeitrag von Hajo

Die Datenreihe der sogenannten "Personal Consumption Expenditures" des Bureau of Economic Analysis (BEA) im U.S. Handelsministerium (U.S. Department of Commerce) suggeriert, es handele sich hier um "persönliche Verbrauchsausgaben", also wohl um Ausgaben durch Kauf von Konsumgütern und langlebigen Gütern. Am Freitag hatte das Bureau of Economic Analysis die Zahlen für Q4/2011 veröffentlicht:

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Griechenland in der finalen Phase

von am 29. Januar 2012

Bereits vor zwei Jahren wurde hier im Blog die desaströse Entwicklung Griechenlands vorgezeichnet und aufgezeigt, dass die fundamentalen strukturellen Probleme der griechischen Wirtschaft unter dem Korsett des Euro nicht zu lösen sind. Langsam aber sicher wird die finale Runde des Desasters eingeläutet, nachdem die Troika mit ihren Sparmaßnahmen die griechische Wirtschaft in die Depression katapultiert hat, die Schäden unverantwortlich maximiert wurden und die Schuldenkrise sich in Folge trotz Rettungspaket und Aufblähen der Bilanz der griechischen Zentralbank nicht entschärft.

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US-BIP Daten für Q4 2011

von am 28. Januar 2012

Gestern berichtete das U.S. Bureau of Economic Analysis (BEA) in einer ersten Schätzung von einem saisonbereinigten und auf das Jahr hochgerechneten realen US-BIP-Wachstum (SAAR) von +2,8% im 4. Quartal 2011. Dies war der stärkste Anstieg seit Q2 2010, allerdings überzeichnet die SAAR-Angabe (auf das Jahr hochgerechnet) grundsätzlich das Wachstum. Nach herkömmlicher deutscher Lesart stieg das real US-BIP um +0,7% zum Vorquartal und um moderate +1,6% zum Vorjahresquartal. Abzuwarten bleiben auch die 2. Schätzung und die endgültigen BIP-Daten, denn es ist gelebte Praxis in den Schätzungen das BIP-Wachstum höher auszuweisen, um es später abwärts zu revidieren.

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BDI: 726 Indexpunkte

von am 28. Januar 2012

Der Baltic Dry Index (BDI), der Preisindex für Frachtraten bei Massenfrachtgüter, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide, zieht nun schon seit 28 Handelstagen in Folge kräftig Richtung Süden und markierte gestern mit 726 Indexpunkten den tiefsten Stand seit dem 12.12.2008.

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Portugiesische 10-jährige Staatsanleihen bei 15,220%

von am 27. Januar 2012

Heute erzielte die Rendite portugiesischer 10-jähriger Staatsanleihen ein neues Hoch mit 15,220%. Sicherlich kann man argumentieren, dass dies nicht weiter tragisch ist, schließlich muss sich Portugal nicht am Kapitalmarkt refinanzieren, sondern es refinanziert sich über das Rettungspaket mit einem Volumen von 78 Mrd. Euro. Nur eine Rückkehr an den Kapitalmarkt geplant für 2013 wird damit immer unwahrscheinlicher und die portugiesischen Staatsanleihen folgen der Entwicklung der Griechischen, die ebenfalls immer weiter stiegen. Der Anstieg der Renditen ist in beiden Fällen ein starkes Signal, dass der Kapitalmarkt immer weniger Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit des Staates hat. Denn eine immer noch weiter steigende Staatsverschuldung geht mit sinkender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit einher und damit ist der potentielle Zahlungsausfall auch in Portugal vorgezeichnet.

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Spanien: reale Einzelhandelsumsätze auf dem tiefsten Stand seit August 1999

von am 27. Januar 2012

Das spanische Statistikamt INE berichtete heute die realen Einzelhandelsumsätze für den Monat Dezember 2011. Auch im Dezember ging es weiter abwärts, um unbereinigte reale -6,2% zum Vorjahresmonat und um saisonbereinigte -0,8% zum Vormonat. Die realen Einzelhandelsumsätze notieren in der saisonbereinigten Reihe auf dem Niveau von August 1999. Der private Konsum, gemessen an den Einzelhandelsumsätzen kontrahiert ungebrochen weiter.

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Baltic Dry Index bei 753 Punkten

von am 26. Januar 2012

Der Baltic Dry Index (BDI), der Preisindex für Frachtraten bei Massenfrachtgüter, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide, zieht nun schon seit 27 Handelstagen in Folge kräftig Richtung Süden und markierte heute mit 753 Indexpunkten den tiefsten Stand seit dem 23.12.2008.

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Italienisches Verbrauchervertrauen auf 19-Jahrestief

von am 26. Januar 2012

Wie das italienische Statistikamt ISTAT heute mitteilte, verharrte das Verbrauchervertrauen im Januar 2012, wie im Vormonat auf dem tiefsten Stand seit September 1993. Das Vertrauen der italienischen Konsumenten ist im Zuge der Schuldenkrise stark eingebrochen und dies ist für Italien ziemlich relevant, denn die Konsumausgaben der privaten Haushalte tragen zu knapp über 60% des nominalen BIPs Italiens bei.

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“Der nicht endende deutsche Konsumboom!”

von am 26. Januar 2012

Heute Morgen veröffentlichte die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ihren Konsumklimaindex und auch dieser Stimmungsindikator steigt weiter, auf aufwärts revidierte 5,7 Punkte im Januar 2011 und auf 5,9 Punkte für Februar 2012, der höchste Stand seit einem Jahr! Eine noch größere Dynamik nach oben zeigt der Subindex für die Kaufbereitschaft. Er legte im Januar um +14,4 Punkte auf 41,8 Punkte zu. Dies dokumentiert den höchsten Stand seit Dezember 2006. Der GfK Konsumklimaindex ist ein Stimmungsindikator und basiert auf einer Befragung von 2000 Konsumenten.

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UK: schwache BIP-Daten

von am 25. Januar 2012

Wie das britische nationale Statistikamt (ONS) heute in einer ersten Schätzung berichtete, sank das reale BIP in Q4 2011 um -0,2% zum Vorquartal. Zum Vorjahresquartal erzielte UK noch ein Wachstum von +0,8%. Nicht unerwartet verlor die Blasenökonomie auf der Insel vor allem dort, wo bereits die deutlichsten Defizite bestehen. Die Bruttowertschöpfung der breit gefassten Industrie (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) schrumpfte um -1,2% zum Vorquartal und sogar um -2,6% zum Vorjahresquartal. Damit bleibt man der Strategie, mit heiß gehebelten Finanzprodukten virtuelle Wertschöpfung am Finanzplatz London zu tätigen, weiter treu und mit "müßigen" Dingen wie realwirtschaftlicher Produktion hält man sich nicht weiter auf.

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ifo-Geschäftsklimaindex steigt den 3. Monat in Folge

von am 25. Januar 2012

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Januar 2012, den dritten Monat in Folge leicht angestiegen. Er notierte im Januar, laut den heute veröffentlichten Daten bei 108,3 Indexpunkten, nach 107,3 Indexpunkten im Dezember, nach 106,7 Punkten im November und nach 114,5 Punkten im Vorjahresmonat.

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Japan 2011 mit dem erstem Handlsbilanzdefizit seit 1980

von am 25. Januar 2012

Heute Morgen veröffentlichte das japanische Finanzministerium die Außenhandelsdaten für das Gesamtjahr 2011 und den Monat Dezember 2011. Das Exportvolumen bei Waren und Gütern sank 2011 um -2,7% auf 65,555 Billionen Yen, das Importvolumen stieg dagegen um +12% auf 68,047 Billionen Yen. Das Handelsbilanzdefizit betrug 2011 -2,493 Billionen Yen (ca. -32 Mrd. Dollar). Das letzte Handelsbilanzdefizit bei Waren und Gütern erzielte Japan im Jahr 1980 mit -2,613 Billionen Yen. Der Einbruch der Exporte reflektiert die Erdbeben- und Reaktorkatastrophe und die Überschwemmungen in Thailand, deren Industrie als Zulieferer den japanischen Endprodukten und damit dem Export ebenfalls schwer zusetzte.

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Baltic Dry Index bei nur noch 807 Indexpunkten

von am 24. Januar 2012

Der Baltic Dry Index (BDI), der Preisindex für Frachtraten bei Massenfrachtgüter, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide, zieht nun schon seit 25 Handelstagen in Folge kräftig Richtung Süden und markierte heute mit 807 Indexpunkten den tiefsten Stand seit dem 07.01.2009.

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SMP-Programme bei 219,026 Mrd. Euro

von am 23. Januar 2012

Zu Beginn der 04. Kalenderwoche stieg nach Angaben der Europäische Zentralbank (EZB) das Volumen des Securities Markets Programme (SMP) um +2,209 Mrd. Euro zur Vorwoche auf 219,026 Mrd. Euro. Der Anstieg flacht sich ab, aber Woche für Woche geht es beim aufgesaugten Volumen der Staatsanleihen aufwärts.

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Einlagefazilität wieder bei 491,780 Mrd. Euro

von am 23. Januar 2012

Noch schneller als zu erwarten war, schiesst die kurzfristige Einlagefazilität (Übernachtanlage) bei der EZB durch die europäischen Geschäftsbanken wieder nach oben. Der Effekt aus dem Beginn der Mindestreserve-Erfüllungsperiode verpufft blitzschnell und die Banken der Eurozone bunkerten zum 22.01.2012 wieder 491,780 Mrd. Euro, bei den nationalen Notenbanken im Eurosystem zu einem niedrigen Zinssatz von 0,25%.

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Desasterzone 2: Portugal

von am 21. Januar 2012

Auch die jüngsten Wirtschaftsdaten aus Portugal für den Monat November und Dezember 2011 belegen die ausweglose Situation in dem die Staaten der Südperipherie der Eurozone sich bewegen. Der aussichtslose Weg mittels einer Abwertung nach innen die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen und mittels Austerität die Schuldenkrise zu meistern. In der Realität führt diese aufgezwungene Strategie zu realwirtschaftlicher Kontraktion, damit zu weniger Wertschöpfung und zu noch weniger Leistungsfähigkeit und damit wird letztlich auch kein Beitrag zur Entlastung der Schuldenkrise geleistet.

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Rohstahlproduktion im Rückwärtsgang

von am 20. Januar 2012

Noch einen Blick auf die Entwicklung des Outputs der Grundstoffe für die industrielle Produktion, am Beispiel von Rohstahl, um die Entwicklung der Konjunktur besser abzuschätzen. Die deutsche Rohstahlproduktion sank im Dezember 2011 um kräftige -12,44% zum Vormonat auf 3,025 Millionen Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Erzeugung von Rohstahl um -4,8%. Im Gesamtjahr 2011 ging es nur noch um +1,0% zum Vorjahr aufwärts, auf 44,288 Millionen Tonnen. Allerdings im letzten Quartal ging es um -6,28% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum abwärts.

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Baltic Dry Index seit 23 Handelstagen in Folge im Minus

von am 20. Januar 2012

Der Baltic Dry Index (BDI), der Preisindex für Frachtraten bei Massenfrachtgüter, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide, zieht seit 23 Handelstagen in Folge kräftig Richtung Süden und markierte heute mit 862 Indexpunkten den tiefsten Stand seit dem 08.01.2009.

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Inlandsaufträge der griechischen Industrie mit -34,7% zum Vorjahresmonat

von am 20. Januar 2012

Das griechische Statistikamt ELSTAT berichtete gestern desaströse Daten zum Auftragseingang der Industrie, vor allem für die Inlandsaufträge. Beim gesamten Auftragseingang ging es im November 2011 um -10,5% zum Vorjahresmonat abwärts. Unglaubliches spielt sich weiter bei den Inlandsaufträgen ab, mit einer bisher nie dagewesenen Rekordrate von -34,7% zum Vorjahresmonat schmierten die Aufträge aus dem Inland ab! Nur die Auslandsaufträge konnten dieses Desaster etwas überdecken, mit +7,2% zum Vorjahresmonat. [mehr…]

134,143 Mrd. Euro bei spanischen Kreditinstituten im Zahlungsverzug

von am 19. Januar 2012

Gestern berichtete die spanische Zentralbank (Banco de España) die monatlichen Daten der spanischen Kreditinstitute zu den “Data on Doubtful Loans” für November 2011. Die Zahl der säumigen Kredite und Darlehen mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsrückstand stieg weiter auf 7,51% aller vergebenen Kredite der spanischen Banken. Die 7,51% aller Kredite im Zahlungsrückstand waren die höchste Rate seit 17 Jahren. Diese Rate entsprach einem neuen Rekordkreditvolumen im Zahlungsrückstand von 134,143 Mrd. Euro, bei einem Gesamtvolumen von 1,785 Billionen Euro an vergebenen Krediten und Darlehen.

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Einlagefazilität sinkt um -132,857 Mrd. Euro zum Vortag

von am 19. Januar 2012

Die kurzfristige Einlagefazilität (Übernachtanlage) bei der EZB durch die europäischen Geschäftsbanken ist um satte -132,857 Mrd. Euro gesunken. Die Banken der Eurozone bunkerten zum 18.01.2012 "nur" noch 395,327 Mrd. Euro, nach 528,184 Mrd. Euro am Vortag, bei den nationalen Notenbanken im Eurosystem zu einem niedrigen Zinssatz von 0,25%.

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US-Industrieproduktion im Dezember 2011

von am 18. Januar 2012

Gemäß den heutigen Daten der US-Notenbank (FED) stieg der Output der saisonbereinigten breit gefassten US-Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) im Dezember 2011 um +0,4% zum Vormonat und um +2,9% zum Vorjahresmonat, während der Output nur des Verarbeitenden Gewerbes um saisonbereinigte +0,9% zum Vormonat und um +3,7% zum Vorjahresmonat anstieg.

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Italienische Außenhandelsdaten für November 2011

von am 18. Januar 2012

Heute berichtete das italienische Statistikamt (ISTAT) die Daten zum italienischen Außenhandel für den Monat November 2011. Die unbereinigten Exporte von Waren und Gütern in die Welt stiegen um +6,5% zum Vorjahresmonat auf ein Volumen von 32,442 Mrd. Euro. Die Importe stiegen um +0,5% zum Vorjahresmonat auf ein Volumen von 34,023 Mrd. Euro. Das Handelsbilanzdefizit betrug im November 2011 -1,581 Mrd. Euro.

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Banken bunkern 528,184 Mrd. Euro bei der EZB

von am 18. Januar 2012

Die kurzfristige Einlagefazilität (Übernachtanlage) bei der EZB durch die europäischen Geschäftsbanken erklimmt Tag für Tag neue Rekordhochs. Die Banken der Eurozone bunkerten zum 17.01.2012 enorme 528,184 Mrd. Euro bei den nationalen Notenbanken im Eurosystem zu einem niedrigen Zinssatz von 0,25%.

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Baltic Dry Index auf tiefsten Stand seit dem 23.01.2009

von am 17. Januar 2012

Der Baltic Dry Index (BDI), ein Preisindex für Frachtraten bei Massenfrachtgüter, wie Kohle, Eisenerze, Zement, Kupfer, Kies, Dünger, Kunststoff-Granulat und Getreide, zieht kräftig Richtung Süden und markierte heute mit 974 Indexpunkten den tiefsten Stand seit dem 23.01.2009.

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