Banco de España: Feuer aus allen Rohren

von am 11. Mai 2012 in Allgemein

Wie massiv die spanische Schuldenkrise in Folge der Rezession, der hohen Arbeitslosigkeit und der damit verbundenen Kreditausfälle im Zusammenhang mit der geplatzten Immobilienblase ist, zeigt nicht nur die Verstaatlichung der viertgrößten spanischen Bank, der Bankia, ein Konglomerat der Caja Madrid mit weiteren 6 Sparkassen und die Errichtung eines flächendeckenden spanischen Bad Bank Systems, sondern dies zeigt vor allem auch die Kreditgewährung der spanischen Zentralbank (Banco de España) an das marode spanische Bankensystem:

Die Entwicklung der Kreditgewährung, der Forderungen der spanischen Zentralbank gegenüber dem heimischen Bankensystem in Mrd. Euro seit Januar 1999 bis März 2012 im Charts. Im März explodierten die Forderungen aus geldpolitischen Operationen um +111,257 Mrd. Euro zum Vormonat, aus der LTRO2 Pulle, auf 317,158 Mrd. Euro.

Die Banken der Eurozone können jeweils nur über ihre heimischen nationalen Zentralbanken an den geldpolitischen Operationen des Eurosystems teilnehmen und nur dort Zentralbankgeld ziehen bzw. auch nur dort die Einlagefazilität auf der Passiva-Seite der nationalen Zentralbank bemühen.

Der immense Kreditgewährung der Banco de España an das heimische Bankensystem steht ganz klar für den Stress im spanischen Bankensystem und ist letztlich auch ein solider Krisenindikator.

Noch deutlicher wird das Problem des spanischen Bankensektors, wenn man auf die Nettoforderung der spanischen Zentralbank gegenüber den spanischen Banken sieht, die Nettoforderungen sind die Forderungen aus geldpolitischen Operationen gegenüber den Banken abzüglich der Einlagefazilität der Banken bei den Zentralbanken:

Die Entwicklung der Nettoforderungen der spanischen Zentralbank gegenüber den spanischen Kreditinstituten seit Januar 1999 bis März 2012 im Chart. Im März 2012 stiegen die Nettoforderungen auf 227,600 Mrd. Euro, nach 152,432 Mrd. Euro im Vormonat und nach 42,244 Mrd. Euro im Vorjahresmonat.

Aber die Daten verbergen noch einen richtigen Hammer, denn unglaubliche 62,9% der gesamten Nettoforderungen des gesamten Eurosystems (Kreditgewährung aus den geldpolitischen Operationen minus Einlagefazilität) bestanden im März 2012 nur gegenüber spanischen Banken und dies steht für die explosive Lage im spanischen Bankensystem:

Die Entwicklung der Nettoforderungen des Eurosystems gegenüber den spanischen Kreditinstituten in Prozent zu den gesamten Nettoforderungen des Eurosystems gegenüber allen Kreditinstituten der Eurozone seit Januar 1999 bis März 2012 im Chart. Im März 2012 explodierter der Anteil der Nettoforderungen gegenüber spanischen Banken auf 62,9%, nach 47,3% im Vormonat und nach 10,1% im Vorjahresmonat.

Die Nettoforderungen gegenüber den spanischen Kreditinstituten betrugen im März 2012 227,600 Mrd. Euro, während die gesamten Nettoforderungen des Eurosystems gegenüber allen Kreditinstituten der Eurozone 361,695 Mrd. Euro betrug! Dies entsprach einem Anteil der Nettoforderungen gegenüber spanischen Kreditinstituten von 62,9%. Dies sind absolute Hammerdaten angesichts der Tatsache das 2011 der Anteil der spanischen Wirtschaftskraft (nominale BIP) an der Eurozone 11,5% ausmachte, aber die Nettoforderungen des Eurosystems (EZB) gegenüber spanischen Banken satte 62,9% betrugen! Spanien wird zum potentiellen Sargnagel der Eurozone, einer Währungsgemeinschaft von Geburt an, als grandiose Fehlkonstruktion von Eurokraten mit wenig ökonomischem Sachverstand.

Quelle Daten: Bde.es/Assets Domestic/ Loans of which MFIs, Bde.es/BALANCE SHEET OF THE BANCO DE ESPAÑA. NET LENDING TO CREDIT INSTITUTIONS

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26 KommentareKommentieren

  • LukeSkywalker - 11. Mai 2012

    Eigentlich sollte man annehmen dass die Erhöhung des geforderten Kernkapitals zu einer massiven Abnahme der Bilanzsummen spanischer Banken führt.

    Seltsamerweise ist das nicht der Fall.
    Zu dem Thema fänd ich weitergehende Recherchen hochinteressant.

    @Steffen
    Ich bin ja Dankbar dass die Sachen die MSM “vergessen” aufdeckst, aber immer nur das vollkommene Scheitern des globalen Kapitalismus zu prophezeien erscheint mir irgendwie zu kurz gegriffen. (In Asien/Lateinamerika funktioniert der [Staats]Kapitalismus nämlich wunderbar, wenn auch durch eine brutale Ausbeutung der Bevölkerung.)

    Ich denke die Zukunft muss ein System sein mit hochreguliertem/Teilstaatlichem Bankensektor und Infrastrukturuntenehmen, eine Grundsicherung für jeden, (möglichst unbürokratisch, am besten BGE) und ein möglichst freier Markt für die produzierende Industrie. Vor allem die Überregulierung im Bereich des Patentrechts erweist sich derzeit als stark Innovationshemmend. Für digitale Güter welche heutzutage kostenneutral unendlich reproduzierbar sind muss ein flatrate Vergütungssystem geben.

    • Querschuss - 11. Mai 2012

      Hallo Luke,
      “…..aber immer nur das vollkommene Scheitern des globalen Kapitalismus zu prophezeien erscheint mir irgendwie zu kurz gegriffen.” …Du liest etwas heraus was der Text nicht hergibt, ich meine die Eurozone wird scheitern und Spanien könnte der potentielle Sargnagel werden, alles andere ist deine Interpretation.

      Gruß Steffen

  • Ausser Rand und Band - 11. Mai 2012

    Jo !

  • klaus - 12. Mai 2012

    Kapitalismus ist was feines.

    Der Immofonds CS Euroreal öffnet am 21. Mai für einen Tag.
    Man glaubt die Leute auszahlen zu können.
    Sind ja nur 6 Mrd Euro.

    http://www.dasinvestment.com/investments/fonds/news/datum/2012/05/10/nach-seb-immoinvest-auch-cs-euroreal-oeffnet-sich/

    Nach SEB Immo jetzt der letzte dicke Brocken.
    Schätze mal Abverkauf bis in 5 Jahren.

    Das sind die Ergebnisse der Politik die ja am Sonntag
    von Röttgen über alles entscheidet.

    Da graut es einem, wenn der Norbert und der Christian
    NRW aufmischen.

    Leider darf der Wähler noch zur Urne gehen, bevor Lindner
    und Röttgen NRW von den Schulden heftigst befreien.
    Und Lindner hat das Schulden befreien in der eigenen
    Insolvenz ja bestens gelernt.
    1,2 Mio der KFW wird man ja nicht so einfach los.

    Vor allem wenn sowas auch noch in Wikipedia steht.

    ;)

  • Tobias M. - 12. Mai 2012

    Ich bin strikt gegen diskriminierende “Naturalien-BGEs” wie die Tafeln! Menschenverachtend und Erniedrigend ist sowas. Ich hoffe das endlich die Grundsicherung oder das monetär ausgezahlte BGE kommt. Mir tut es weh wenn in der Bild Zeitung steht “Harz4ler sind alles Drückeberger”. Man fühlt sich macht- und hilflos. Kein Wunder das Menschen sich im Job bis zum bitteren Ende mobben lassen statt zu kündigen, denn in das Hartz4 Zwangsarbeitskonstrukt will keiner rein.

    • Hallowach - 14. Mai 2012

      Hallo Tobias,

      teils kann ich Dir folgen. Teils weniger. Wer es erst mal gelernt hat, daß Hilfe annehmen keine Schande ist (das ist sicherlich schwer), wird mit den Tafeln keine Probleme haben. Die Hartz-IV-Drohung ist politisch gewollt. Mittlerweile wird es nämlich immer schwieriger Wachstum für die Unternehmen zu generieren. Wie schon vor Jahrzehnten mein damaliger Scheff meinte “die größten Kosten, sind die Personalkosten”. Wenn man die drückt, dann wächst auch der Gewinn. Aber auch hier, hat es eines Tages ein Ende.

  • Roland - 12. Mai 2012

    Die hohe Kreditgewährung der spanischen Zentralbank an das spanische Bankensystem zeigt vermutlich, dass die notleidenden Kredite zunehmen und Liquiditätsprobleme bestehen.
    Interessant wäre auch die Entwicklung der primären Geldschöpfung des Bankensystems zu sehen. Wenn die Kreditgewährung an die Realwirtschaft zurück geht, wäre dies ein deutliches Zeichen für zurück gehende Geldschöpfung.

    Die Bad Banks sind vermutlich keine schlechte Idee:
    Da die Kreditgewährung in den Immobiliensektor durch die Geldschöpfung der Banken erfolgte (also nicht mittels Zentralbankgeld), kann man die Vernichtung dieses Geldes in einem Bad-Bank-System vollziehen, ohne dass es die Bankbilanzen stresst.
    Nach Abwicklung der Assets der Bad Banks stehen dort am Ende riesige Verluste. Macht nichts, dann schliesst man eben diese Läden. Und das wars.

  • querschuss - 12. Mai 2012

    Hallo Roland,
    findest du hier:

    http://www.querschuesse.de/spanien-bip-und-kreditkontraktion/

    Gruß Steffen

    • Roland - 12. Mai 2012

      Danke, Steffen, für den Querverweis.

      Die Schrumpfung des gesamten Kreditvolumens sieht im Chart noch relativ moderat aus, da die Banken bislang ihre faulen Hypotheken nicht wesentlich abgeschrieben haben.
      Das verändert sich jetzt mit den Bad Banks. Dort wird ein Gutteil der weiteren Kredit-Schrumpfung produziert (und möglicherweise auch vor Statistiken versteckt).

      Immer offensichtlicher wird:
      Es gibt nur noch EIN Wirtschafts-Subjekt, das den Karren aus dem Dreck ziehen könnte: Der Staat mit staatlichen Investitionen.
      Woher dieser das Geld nehmen soll ? Entweder er holt es sich von den Reichen – oder er lässt es sich (siehe USA) von der Zentralbank letztlich schenken (Sprachgebrauch: leihen).

  • Frankenfurter - 12. Mai 2012

    …. jetzt muss wohl die Feuerwehr ran. Spanien muss alle spanischen Banken (wie die Bankia) verstaatlichen und versuchen die notleidenen Immobilien irgendwie zu bewirtschaften. Wie hoch sind eigendlich prozentual die Kreditausfälle aktuell? Von 2008 habe ich eine Zahl von 9% aller Hypotheken, die nicht mehr bedient werden konnten.

  • der Bauer vom Hunsrück mit dem Wort zum Wochenende - 12. Mai 2012

    @ lukeskywalker, Zitat: In Asien/Lateinamerika funktioniert der [Staats]Kapitalismus nämlich wunderbar, wenn auch durch eine brutale Ausbeutung der Bevölkerung.

    Wie bitte?

    Der Kapitalismus funktioniert auf Kosten der Bevölkerung, na bravo! Stetige Indiktrination der MSM ohne es zu merken oder wie?

    Der Kapitalismus hat zum Vorteil und Nutzen der Bevölkerung zu funktionieren, zum Nutzen einer Gesellschaft, zum Nutzen eines Staates, eine Volkes, der Menschheit. Alles was diesen Nutzen nicht erbringt, gehört abgeschafft, vor allem aber die brutale Ausbeutung der Menschheit und der Ressourcen zum Vorteil des Kapitalismus.

    Wenn das Mittel zum Zweck Selbstzweck wird, ist was faul! Wenn dies dann auch noch mit sog. Sachzwängen versucht wird zu legitimieren, ist was oberfaul, weil dann fehlen definitiv die Argumente und es geht zu Lasten der Menschen. Auf solche Mittel gilt es zu verzichten und ebenso auf solche Menschen.

  • Soso - 12. Mai 2012

    @luke

    Endlich mal ein hochgesang auf den freien markt. Schliesslich hat uns dieser aus dem mittelalter geholt und gibt uns allen jetzt zeit über spanien in foren zu schreiben. Vor nicht allzu langer zeit waren ganze familien inclusive kindern und alten damit beschäftigt zu überleben.

    Anderer meinung bin ich im bezug auf das geldsystem. Warum kein wettbewerborientiertes geldsystem in dem sich nicht der durchsetzt der die besten lobbyisten hat, sondern der anbieter der besten qualität.

    Alle marktwirtschaftlich, rein marktwirtschaftlich (ohne staatliche eingriffe) erbrachten leistungen wurden kostengünstiger und leistungsfaehiger ueber die jahre. Warum sollte das beim geld anders sein?

  • Ed - 12. Mai 2012

    Die badbanks sind die Lösung – es hat leider bisher kaum jemand bemerkt. Sie unterliegen in der Realität keiner Kontrolle, es bestehen keine Publikationsverpflichtungen, dort kann man sich fern ab der Öffentlichkeit austoben, der Bankensystem rekapitalisieren und dann mit den “Gewinnen” die badbanks wieder ausbailen.

  • Frank - 12. Mai 2012

    BANKEN betreiben ein SCHNEEBALLSYSTEM !!!!

    Jetzt steht es sogar öffentlich im deutschen Handelsblatt.
    Hat noch jemand Fragen?

    http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/stimmt-es-dass-betreiben-banken-staatlich-gestuetzte-schneeballsysteme/6617870.html

  • Ed - 12. Mai 2012

    @Frank. ponzi scheme
    Mir war das relativ schnell klar wie es laufen wird. Inzwischen sehen wir Beispiele aus UK, USA, Deutschland…….darum werde ich vermutlich früher sterben als das “System” und so alt bin ich nicht.

  • Klaus Gettkant - 12. Mai 2012

    „Wir haben in den letzten zwei Jahren viel gelernt und Schutzmechanismen eingebaut. Die Ansteckungsgefahren für andere Länder der Eurozone sind geringer geworden und die Eurozone ist insgesamt widerstandsfähiger geworden“, sagte Schäuble der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“

  • The EXE - 12. Mai 2012

    Frei nach dem Motto 10 Kranke geben ein Gesunden.

    oh man wie Naiv man doch sein kann.

  • Musenrössle - 12. Mai 2012

    Um es mit einem Satz auf den Punkt zu bringen:

    Spanien HAT keine Immobilienblase, Spanien IST eine einzige gigantische Immobilienblase!

    Absolut irrsinnig diese Werte!

    Und jetzt fehlt nur noch jemand, der mit einer kleinen Nadel diese Blase aus viel heisser Luft anpiekst…

  • dank - 12. Mai 2012

    “Frei nach dem Motto 10 Kranke geben ein Gesunden.”

    “Frankensteins Monster” vielleicht, mit heftig vielen hässlichen Blasen drauf. ;-)
    Zombie-Banken, dazu die Bazooka und Dicke Bertha, Wirtschafts- und Finanzkrieg.
    Die Sprachauswahl überzeugt in den letzten Jahren immer mehr, dass wir in einem Finanz- und Politthriller gemischt mit einem Endzeitszenario samt Biowaffeneinsatz unterwegs sein müssen.

    Ändert das mit BadBanks denn wirklich was? Kann es nicht ganz glauben – besonders nachdem Spanien die Grippe schon hat. Wer soll die BadBanks denn decken? Die EZB – also weitere Geldmengenausweitung? Spanien selbst steht doch jetzt schon ziemlich schlecht da.
    Marktberuhigung? Also die blicken da doch schon längst, dass es nicht mehr geht.

    Das Bild, dass sich bietet, wenn der Betrachter vom EuroKonstrukt ein paar Schritte zurücktritt, ist ein Desaster. Noch 10 Schritte zurück – betrachtet zusammen mit GB und USA macht es eher schlimmer, denn besser.

    Der Zauberlehrling lässt grüßen.
    Die alten Meister sind weg – bzw. wurden die angehalten sich rauszuhalten oder zurückzuziehen.
    Die neuen Zauberlehrlinge sind so überzeugt davon alles easy unter Kontrolle zu haben.
    Es folgten Ablenkungsmanöver, teils offene Angst, das Verunglimpfen anderer Ideen, Menschen,
    Nationen. Der Hilferuf zu den BRICs, besonders China – Verzweiflungstaten wie LTRO und weitere
    Aktivierung der Bankenrettungen. Inkonsequenter Schuldenschnitt GRs – Installation von
    GoldMännern an Schlüsselpositionen, ganz ohne Wahlen. Reglementierung der maximalen
    Abhebungssumme. Ächtung von Bargeld. Operation Twist. Badbanks. Bailouts. Gefundene und
    verlorene Milliardensummen. Angedachte Pfändung von Inseln und Fremdindustrie, Protektoratsideen
    und FinanzKolonialgebahren. Unterschwellige Kriegsdrohung. Jahre(zehnte)langer
    Lohnsteigerungsverzicht. Ausnahmen für Industrie und Wirtschaft im Energiesektor.
    Tagelöhner 2.0, Hartzwahnsinn. private Eigenvorsorge mit Rürup/Riester. Milliardenboni für
    Bankster. Einsparungen im Inland – Geldschleuder in Euroland. Die Liste ist unendlich lang…
    TINA. TINA. TINA. ist der dauernde Ausruf.
    Doch die alten Meister werden die Zauberlehrlinge nicht retten und heißen dazu nicht TINA.

  • Der müde Joe - 12. Mai 2012

    Gute Nacht.

  • gagavogel - 13. Mai 2012

    Hallo Steffen,
    zu erst Vielen Dank für die Aufbereitung der Daten.
    Bedeutet:
    “Kreditgewährung der spanischen Zentralbank (Banco de España) an das marode spanische Bankensystem:”
    hier tanzt Señorita ELA (Emergency Liquidity Assistance) ihren letzten Tanz, d.h. wird jetzt, wie ich als Laie sagen würde, Geld gedruckt bis zum Abwinken, oder ist hier ein ein inflationsneutraler Mechanismus am Werk, der sich jenseits meines sehr beschränkten Horizonts befindet?

    • Querschuss - 13. Mai 2012

      Hallo gagavogel,
      die Kreditgewährung stammt nicht aus den ELAs, sondern aus den LTROs.

      Gruß Steffen

  • Alu - 13. Mai 2012

    Das sieht ja erschreckend aus. Geht bestimmt nicht mehr lange gut.

  • Alsterpirat - 14. Mai 2012

    Steht der spanische Kreditvulkan unmittelbar vor einem schweren Ausbruch ? Auch Brüsseler Untersuchungen legen dieses zumindest sehr nahe…

    http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=16501

    Besten Dank einmal mehr an Steffen für die eindrückliche und zeitnahe Aufbereitung – dass “Zeit Geld ist”, wird dem durch den Mainstream über die wahren Hintergründe weitgehend ahnungslos gehaltenen Kleinsparer gerade jetzt besonders brutal deutlich…!