Brüning 2.0

von am 30. Juni 2011 in Allgemein

Die Zustimmung zum Sparpaket in Griechenland wurde gestern vollzogen, Anerkennung dafür und ein allgemeines Aufatmen bei Politik, Finanzmärkten und Mainstreammedien, garniert mit ein paar zustimmenden dümmlichen Kommentaren. Mit den neuen Sparpaketen in Höhe von 78 Mrd. Euro, darunter Leistungskürzungen und Steuererhöhungen in Höhe von 28 Mrd. Euro, dürfte die nächste Runde der griechischen Abwärtsspirale gesichert sein, organisiert von der Troika (EU, IWF und EZB) und exekutiert, erzwungener Maßen, vom griechischen Brüning (Ministerpräsident Papandreou).

Die “Experten” der EU scheinen ein großes Experiment in Griechenland durchzuführen, um die geschichtliche Erkenntnis, dass man Rezessionen nicht durch Sparen auflösen kann, zu widerlegen. Der bisherige “Erfolg” straft diese Quacksalber-Strategie allerdings gnadenlos ab, denn bereits die bisherigen Sparmaßnahmen, insbesondere die Lohn- und Rentenkürzungen sowie die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19% auf 23%, hatten sich desaströs auf Griechenlands Wirtschaftentwicklung ausgewirkt, deshalb zuerst ein Blick auf die aktuellen griechischen Wirtschaftdaten:

Das reale BIP seit Q1 2000 im Chart, an Hand der unbereinigten Originaldaten. In Q1 2011 sank das unbereinigte reale BIP auf 37,694 Mrd. Euro, nach 41,930 Mrd. Euro im Vorquartal und nach 41,036 Mrd. Euro im Vorjahresquartal und damit auf dem tiefsten Stand seit Q1 2004! Die Staatsschulden der Athener Regierung (Central Government) stiegen seit Q1 2004 dagegen um +170,026 Mrd. Euro auf 354,541 Mrd. Euro.

Wie man aus einer rapiden sinkenden Wirtschaftsleistung die angehäuften Staatsschulden von 354,541 Mrd. Euro und die Auslandschulden aller Bereiche der griechischen Volkswirtschaft in Höhe von 408,006 Mrd. Euro (Stand Q1 2011) bedienen oder gar abtragen will, bleibt ein Rätsel.

Das unbereinigte reale griechische BIP in Prozent zum Vorjahresquartal seit Q1 2005 bis Q1 2011 im Chart.

Besonders rabiat ging die Absenkung der breiten Masseneinkommen vonstatten, die der Arbeitnehmerentgelte:

Die Entwicklung der realen saisonbereinigten Arbeitnehmerentgelte in Griechenland im Vergleich zum Vorjahresquartal. In Q1 2011 ging es um -14,8% abwärts, nach -13,7% in Q4 2010. Zum Hoch betrug der Einbruch der Summe aller Arbeitnehmerentgelte real satte -17,2%!

Die Arbeitnehmerentgelte spiegeln die Gesamtbruttosumme aller Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer, Angestellten, Beamten, inkl. aller in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis stehenden, inklusive der Sozialbeiträge der Arbeitgeber wider.

Nominal betrugen die Arbeitnehmerentgelte in Griechenland in Q1 2011 saisonbereinigt nur noch 19,432 Mrd. Euro, dies entsprach nur 34,98% des saisonbereinigten nominalen BIPs. Zum Vergleich, in Deutschland betrug die Summe aller Arbeitnehmerentgelte saisonbereinigt in Q1 2011 (323,31 Mrd. Euro), trotz eines stetigen Falls in der Relation zum BIP, immer noch 50,36% des nominalen BIPs. Selbst an dem schwachen griechischen BIP partizipieren die griechischen Arbeitnehmer unterdurchschnittlich, insofern ist klar wie man die Berichte über Lokführer und Nachtwächter mit märchenhaften Gehälter einordnen muss, als Propaganda bzw. Einzelfälle.

Interessant auch ein Blick auf die Unternehmens- und Vermögenseinkommen aus der Verteilungsrechnung des BIPs. Während die nominalen Arbeitnehmerentgelte in Q1 2011 um -10,76% zum Vorjahresquartal einbrachen, sanken die nominalen Unternehmens- und Vermögenseinkommen nur um -1,04%. Ein regelrechter Skandal bzw. ein deutlicher Hinweis auf die extreme Verteilung der Einkommen und Vermögen in Griechenland liefert die Summe der Unternehmens- und Vermögenseinkommen. Sie betrug in Q1 2011 hohe saisonbereinigte 30,219 Mrd. Euro und lag damit gravierend höher, als die Summe der breiten Arbeitnehmerentgelte mit saisonbereinigten nominalen 19,432 Mrd. Euro. Griechenlands Unternehmens- und Vermögenseinkommen betrugen beachtliche 54,41% des nominalen BIPs in Q1 2011, dagegen weisen sich die deutschen Unternehmens- und Vermögenseinkommen (173,77 Mrd. Euro in Q1 2011) mit 27,07% des nominalen BIPs regelrecht bescheiden aus. Mit diesen Daten, ist ein Ansatzpunkt wo das Geld zur Bewältigung der Krise in Griechenland einzuholen wäre, klar adressiert.

Eine logische Folge der bisherigen Sparmaßnahmen, vor allem zu Lasten der Arbeitnehmer, war das fulminante Wegbrechen der Einzelhandelsumsätze. Heute veröffentlichte das griechische Statistikamt ELSTAT die Daten für April. Um -8,8% zum Vorjahresmonat sanken die realen Einzelhandelsumsätze, damit schwächte sich die Abwärtsdynamik etwas ab, aber der bisherige Einbruch war sehr kräftig, wie der saisonbereinigte Index der realen Einzelhandelsumsätze zeigt:

Im Chart der Index der realen (verbraucherpreisbereinigten) und saisonbereinigten Einzelhandelsumsätze ohne Kfz-Handel seit Januar 2000. Im April 2011 gingen die realen Einzelhandelsumsätze saisonbereinigt um -2,6% zum Vormonat zurück auf 84,66 Indexpunkte. Zum Hoch im März 2008 sind die realen Einzelhandelsumsätze um kräftige -28,03% eingebrochen und markierten im April 2011 den tiefsten Stand seit April 2002.

Die nominalen Konsumausgaben der privaten Haushalte in Prozent zum Vorjahresquartal, an Hand der saisonbereinigten Daten seit Q1 2001 im Chart. In Q1 2011 ging es um -7,85% abwärts, nach -8,03% in Q4 2010. Seit dem Hoch in Q3 2008 sind die Konsumausgaben der privaten Haushalte, Bestandteil der Verwendungsrechnung des BIPs, um -8,72% gesunken. Damit brach auch die letzte Stütze des griechischen BIP, der private Konsum weg.

In der Entstehungsrechnung des BIPs, wo die Bruttowertschöpfung (Produktionswert-Vorleistungen) aller Sektoren der Wirtschaft erfasst wird, wird das Hauptproblem der griechischen Wirtschaft sofort offensichtlich, die mangelnde industrielle Wertschöpfung:

Die saisonbereinigte Bruttowertschöpfung der breit gefassten Industrie (Bergbau, Energieversorgung, Verarbeitendes Gewerbe) nominal (blau) und real (rot) im Chart. Nominal sank die Bruttowertschöpfung (Produktionswert-Vorleistungen) der Industrie um -3,5% zum Vorquartal auf 6,904 Mrd. Euro, der tiefste Stand seit Q2 2009. Real wurde mit 3,946 Mrd. Euro in Q1 2011 (-2,7% zum Vorquartal), der tiefste Stand der verfügbaren Datenreihe seit Q1 2000 markiert. Die nominale Bruttowertschöpfung der Industrie erzielte nur 12,4% des nominalen BIPs, real waren es sogar nur 9,5% des realen BIPs in Q1 2011!

Die reale Bruttowertschöpfung (preisbereinigt 2000=100) belief sich auf nur 16,321 Mrd. Euro in 2010, dies entsprach nur 28,5% der realen Bruttowertschöpfung pro Kopf der Bevölkerung im Vergleich zu Deutschland. In Deutschland lag die reale Wertschöpfung der breitgefassten Industrie 2010 bei  413,49 Mrd. Euro.

Im Zuge der Sparmaßnahmen sanken vor allem die Inlandsaufträge der griechischen Industrie:

Im Chart die saisonbereinigten Inlandsaufträge der griechischen Industrie von Januar 2000 bis April 2011. Im April 2011 stiegen die saisonbereinigten Inlandsaufträge um +4,0% zum Vormonat auf 66,02 Indexpunkte. Zum Hoch im Juni 2008 betrug der Einbruch -44,38%!

Die Entwicklung der saisonbereinigten breit gefassten Industrieproduktionsindizes (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren) von Januar 2000 bis April 2011 im Chart. Der Output der griechischen Industrie lag mit 75,94 Indexpunkten im April 2011 um -28,66% unter dem Hoch von August 2000 und sogar um -7,6% unter dem durchschnittlichen monatlichen Niveau des Jahres 1995.

Der saisonbereinigte Produktionsindex des griechischen Baugewerbes im Chart seit Q1 2000. Im 1. Quartal 2011 sank der Output des Baugewerbes um -17,07% zum Vorjahresquartal auf 66,56 Indexpunkte, ein Einbruch zum Hoch von -67,81%.

Nahezu unfassbar ist der Absturz der Baugenehmigungen für Wohnimmobilien:

Der Index der Baugenehmigungen für griechische Wohnimmobilien seit Januar 2000 bis Januar 2011 im Chart. Im Januar 2011 lagen die saisonbereinigten Baugenehmigungen mit nur noch 9,01 Indexpunkten, um -84,59% unter dem langfristigen Durchschnitt von Januar 2000 bis Dezember 2007.

Im Zuge der darniederliegenden Realwirtschaft und der Austeritätsmaßnahmen schoss die Arbeitslosenquote nach oben:

Die Entwicklung der griechischen Arbeitslosenquote seit Januar 2000 im Chart. Im März 2011 stieg die Arbeitslosenquote auf ein neues Rekordhoch mit 16,2%, dies entsprach 811’340 Griechen ohne Job.

Auch die Jugendarbeitslosigkeit stieg im März 2011 auf einen neuen Rekordwert, mit skandalösen 42,5%, nach 40,4% im Vormonat und nach 29,8% im Vorjahresmonat.

Noch ein Blick auf die Export- und Importdaten von Waren und Gütern:

Das monatliche unbereinigte Export- und Importvolumen bei Waren und Gütern in Mrd. Euro seit Januar 2000 bis April 2011 im Chart. Das Exportvolumen stieg von Januar bis April 2011 um +33,06% zum Vorjahreszeitraum, dies ist positiv, allerdings geht dieser Anstieg von einem erbärmlichen Niveau aus, wie der Chart dokumentiert. Das völlig unterentwickelte Exportvolumen bei Waren und Gütern betrug nur durchschnittlichen 1,47 Mrd. Euro pro Monat, in den letzten 12 Monaten (zum Vergleich Deutschland mit durchschnittlich 83,77 Mrd. Euro pro Monat)! Pro Kopf der Bevölkerung ist das Exportvolumen von Waren und Gütern in Deutschland um den Faktor 7,9-mal höher.

Trotz des deutlichen Absenkens des Handelsbilanzdefizits bei Waren und Gütern, hauptsächlich auf das schrumpfende Importvolumen zurückzuführen, verbleibt ein Defizit von -6,855 Mrd. Euro in den ersten 4 Monaten des Jahres 2011. 

Schaut man sich das Export- und Importvolumen von Waren und Güter in der Verwendungsrechnung des BIPs an, real (preisbereinigt 2000=100) und saisonbereinigt, dann bleibt vom Exportzuwachs kaum etwas übrig:

Die Entwicklung je Quartal aus der VGR der saisonbereinigten realen Exporte und Importe in Mrd. Euro von Waren und Gütern. Im Vergleich zum Vorquartal sanken die realen Exporte in Q1 2011 um -1,77% auf 4,378 Mrd. Euro. Das reale Exportvolumen, nach Abzug der Preissteigerungen, hat sich de facto seit Q1 2000 nicht nennenswert entwickelt! Die realen Importe sanken zum Vorquartal um -6,87% auf 9,413 Mrd. Euro. Zwar ist es grundsätzlich positiv wenn das Handelsbilanzdefizit bei Waren und Gütern sinkt und die ermäßigte negative Differenz aus Exporten – Importen das Schrumpfen des BIPs mindert, allerdings steht dies nicht für ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität, sondern ist nur ein statistischer Effekt aus dem schnell schrumpfenden Importvolumen. Zum Vorjahresquartal waren die realen saisonbereinigten Exporte um +6,53% gestiegen und die realen Importe um kräftige -16,38% gesunken.

Die Leistungsbilanz Griechenlands:

Die Leistungsbilanz, als Summe aus Handelsbilanz, Dienstleistungsbilanz, Übertragungsbilanz und Ergänzungsbilanz seit 1980 im Chart. Deutlich sichtbar das chronische Leistungsbilanzdefizit Griechenlands. 2010 betrug es -24,057 Mrd. Euro, nach -25,184 Mrd. Euro 2009 und -34,798 Mrd. Euro im Rekorddefizitjahr 2008.

Die notwendige Kreditfinanzierung des griechischen Zwillingsdefizits, aus Staatshaushaltsdefizit (gemäß Maastrichtdefinition) mit -24,193 Mrd. Dollar (10,5% des nom. BIPs) und des Leistungsbilanzdefizits von -24,057 Mrd. Euro (10,45% des nom. BIPs) im Jahr 2010, betrug trotz umfangreicher Austeritätsmaßnahmen satte 20,96% des nominalen BIPs (230,173 Mrd. Euro)! 

Aus diesen präsentierten Daten wird deutlich das sich das Gap aus realwirtschaftlicher Leistung und der aufgebauten Schuldenpyramide durch Sparen nicht schließen lassen wird, im Gegenteil, die Sparmaßnahmen haben einen gewichtigen Anteil an der schlechten Performance der wirtschaftlichen Entwicklung. Mit dem Abschmieren der Wirtschaft sinken auch die Steuereinnahmen des Staates und das Defizit schoss von Januar bis Mai 2011 um +61,06%, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in die Höhe, wie die aktuellen Daten nach dem Special Data Dissemination Standard auf Cash Basis (SDDS) zum Kernhaushalt des Staates, der Zentralregierung in Athen zeigen:

Die Entwicklung des Defizits im Haushalt des Central Governments, jeweils von Januar - Mai des Jahres 2003 bis 2011 im Chart. Nach den Daten von Januar - Mai 2011 erzielte der Kernhaushalt des Staates ein Defizit von -14,564 Mrd. Euro, nach -9,044 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum!  

Selbst ohne großen ökonomischen Sachverstand, dürfte nach diesen hier präsentierten desaströsen Wirtschaftsdaten und den Daten zum aktuellen miesen Zustand der Staatsfinanzen klar sein, dass der bisher beschrittene Weg völlig kontraproduktiv war.

Aber die Troika im Brüningschen Gewand, schlägt noch mal kräftig drauf. Satte 28 Mrd. Euro sollen in Griechenland durch weitere Leistungskürzungen und Steuererhöhungen gespart bzw. eingenommen werden. Der Steuerfreibetrag für ein Jahreseinkommen wird gesenkt von 12’000 auf 8’000 Euro. Nur Jugendliche unter 30 Jahre und über 65-jährige sind von dieser Neuregelung ausgeschlossen. Für alle Einkommen gibt es eine neue Solidaritätssteuer gestaffelt von 1% bis zu 5% des Jahreseinkommens. Ein großer Tourismus- und Umsatz-Booster dürfte die Mehrwertsteuererhöhung im Gaststättengewebe vom ermäßigten 13% Steuersatz auf den vollen 23%-igen Mehrwertsteuer bedeuten. Weiterhin werden Sozialbezüge und Soziallleistungen gekürzt, Zusatzrenten und Abfindungen für Pensionäre gesenkt, eine Sonderabgabe von 8 % für Rentner unter 60 Jahren und Renten ab 1’700 Euro erhoben, sowie die Solidaritätssteuer auf Renten unter 1’700 Euro, eine Minderung der Renten für Seeleute um -6%, die Reduzierung der Empfängerzahl von Behinderten- und Berufsunfähigkeitsrenten, eine Sonder-Solidaritätsabgabe für Freiberufler und Selbständige in Höhe von 300 Euro im Jahr, eine weitere Erhöhung der Zigarettensteuer, eine Abgabe auf alle Immobilien und eine Senkung der Immobiliensteuer-Freibeträge usw.. Durch eine Senkung von Löhnen und Gehältern im öffentlichen Dienst und bei Beamten sollen bis 2015 2,2 Mrd. Euro eingespart werden, bei einer gleichzeitigen Anhebung der Arbeitszeit von 37,5 Stunden auf 40 Stunden die Woche. Befristete Verträge im öffentlichen Dienst werden nicht verlängert und frei werdende Stellen werden nicht neu besetzt. Insgesamt werden bis 2015 im Staatssektor 150’000 Stellen abgebaut.

Man muss nochmal festhalten, dass diese zusätzlichen Sparmaßnahmen umgesetzt werden, nachdem bereits die Summe aller realen Arbeitnehmerentgelte seit Q4 2009 um -17,2% gefallen ist. Die weitere Absenkung der breiten Masseneinkommen wird den depressiven Charakter dieser Hasadeur-Maßnahmen weiter verschärfen. Statt einer Abwärtsspirale müsste man Wachstum organisieren, um nicht einen garantierten Zahlungsausfall von einem noch höheren Schuldenturm zu riskieren. Eigentlich ist die Strategie zur Lösung der Staatsschuldenkrise gegen jede ökonomische Vernunft und ein Rohrkrepierer allererster Güte.

Auch unsere Bundeskanzlerin reiht sich leider in die verbreitete offizielle und nicht sachgerechte Beurteilung der Lage ein: “Die Zustimmung des griechischen Parlaments habe die Stabilisierung des Euro ein ganzes Stück vorangebracht. Der Beschluss ermögliche einen nachhaltigen Schuldenabbau und gleichzeitig Wirtschaftswachstum”, sagte Angela Merkel.

Quelle Daten: Statistics.gr/XLS: detaillierte Excel-Tabellen zur griechischen VGR, Eurostat.ec.europa.eu/Datenbank, Statistics.gr/Labor Force Survey März 2011, Minfin.gr/Portal SDDS

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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