Erneut schwache reale Einzelhandelsumsätze für Deutschland

von am 5. Januar 2012

Laut den heute verspätet veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zu den Einzelhandelsumsätzen für den Monat November 2011 in Deutschland, stiegen die nominalen Einzelhandelsumsätze um +2,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat und real stiegen sie um +0,8% zum Vorjahresmonat. Berücksichtigt man die Saison- und Kalendereffekte (Census X-12-ARIMA Verfahren) ging es im Vergleich zum Vormonat nominal um -0,7% abwärts und real um -0,9% zum Vormonat. Damit geht es nun bereits den zweiten Monat in Folge zum Vormonat abwärts bei den realen Einzelhandelsumsätzen.

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Spaniens Target2 Saldo explodiert auf -137,178 Mrd. Euro

von am 4. Januar 2012

Nicht ohne Grund wird hier im Blog auch immer ein Augenmerk auf die desaströse wirtschaftliche Entwicklung in Spanien gerichtet. Sinkende Arbeitnehmerentgelte, sinkende Einzelhandelsumsätze und schrumpfender privater und staatlicher Konsum, sinkender Output bei der Industrieproduktion, ein darniederliegendes Baugewerbe, eine enorme Arbeitslosenquote, Leistungsbilanzdefizite und nun auch noch Kapitalflucht beschreiben die Entwicklung und manifestieren sich in einem explodierenden negativen Target2 Saldo im November 2011. Zentralbankgeld muss die Löcher stopfen und in Folge wird über das Zahlungssystem Target2 kräftig Zentralbankkredit gezogen zum Hauptrefinanzierungssatz von nur 1,0%. Im November schwoll der Target2 Saldo auf -137,178 Mrd. Euro an, nach -108,487 Mrd. Euro im Oktober.

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EZB: Bilanzsumme und Einlagefazilität mit neuen Hochs

von am 4. Januar 2012

Heute veröffentlichte die EZB ihren konsolidierten Ausweis des Eurosystems zum 30. Dezember 2011. Auch nach dem zweiten Wochenausweis in Folge der LTRO-Injektion ins Bankensystem turnt die Bilanzsumme in schwindelerregenden Höhen. Die Bilanzsumme weitete sich moderat um +2,393 Mrd. Euro auf 2,735628 Billionen Euro aus. Die enorme Bilanzsumme dokumentiert den enormen Stress im europäischen Bankensystem. [mehr…]

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Stabile PKW-Neuzulassungen in Deutschland

von am 4. Januar 2012

Laut den gestrigen Daten des Kraftfahrzeugbundesamtes sanken im Dezember 2011 die unbereinigten Neuzulassungen von Personenkraftwagen (PKWs) in Deutschland, saisonal bedingt zum Vormonat auf 244’501, nach 269’144 im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Neuzulassungen noch um kräftigere +6,13%. Im Gesamtjahr 2011 wurden insgesamt 3,17 Millionen PKWs neuzugelassen, ein Anstieg von +8,8% zu 2010. Satte 59,9% aller neuen PKWs 2011 waren gewerbliche Zulassungen.

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Spaniens reale Einzelhandelsumsätze auf dem tiefsten Stand seit September 1999

von am 4. Januar 2012

Heute veröffentlichte Eurostat in seiner Datenbank die saisonbereinigten Daten der realen (preisbereinigten) Einzelhandelsumsätze Spaniens für den Monat November 2011. Die Talfahrt ging weiter, saisonbereinigt ging es um weitere -0,71% zum Vormonat abwärts, auf den tiefsten Stand seit September 1999. Das spanische Statistikamt INE berichtete bereits am 29.12. die unbereinigten realen Einzelhandelsumsätze mit einem weiteren Einbruch von -5,7% zum Vorjahresmonat.

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Sehr schwache PKW-Neuzulassungen aus Portugal und Spanien

von am 3. Januar 2012

Auch für Portugal und Spanien wurden sehr schwache Neuzulassungen von PKWs für Dezember 2011 berichtet. In Portugal ging es um -60,14% zum Vorjahresmonat abwärts, auf noch 11'207 PKWs. In Spanien ging es nach monatelanger Talfahrt noch um -3,6% zum Vorjahresmonat abwärts, auf 66'458 PKWs. [mehr…]

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Schwache PKW-Neuzulassungen im Dezember in Italien

von am 3. Januar 2012

Wie das italienische Ministerium für Infrastruktur und Transport (MIT) gestern berichtete, sanken im Dezember 2011 die PKW-Neuzulassungen um -15,3% zum Vorjahresmonat, nach -9,25% im November zum Vorjahresmonat, auf noch 111'212 PKWs. Die schwachen PKW-Neuzulassungen in Italien fügen sich nahtlos ein, in das Bild eines sich weiter eintrübenden privaten Konsums, ein Trend der sich 2012 noch verstärken dürfte.

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Einkaufsmanagerindex für die Eurozone

von am 2. Januar 2012

Der Purchasing Managers Index (PMI), der Einkaufsmanger des Verarbeitenden Gewerbes der Eurozone stieg im Dezember 2011 leicht auf 46,9 Indexpunkte, nach 46,4 Punkten im November, liegt nun aber bereits schon den 5. Monat in Folge unter 50 Punkte und damit auf Kontraktionskurs. Der Subindex des gesamten Auftragseingangs liegt in der Eurozone nun schon sogar den 7. Monat in Folge unter 50 Punkte. Zum zweiten Male in Folge lagen Produktions- und Auftragseingangssubindizes in allen Eurozonen-Ländern unter 50 Indexpunkte.

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Chinas offizieller PMI bei 50,3 Punkten im Dezember

von am 2. Januar 2012

Die China Federation of Logistics & Purchasing (CLFP) berichtete heute Morgen die Daten zum offiziellen chinesische Einkaufsmanager-Index des Verarbeitenden Gewerbes für den Monat Dezember 2011. Der von staatlichen Stellen ermittelte Manufacturing Purchasing Managers Index (PMI), ein Stimmungsindikator, stieg auf 50,3 Indexpunkten, nach 49,0 Indexpunkten im Vormonat. Ein PMI-Index von über 50 Punkten deutet auf einen Expansionskurs im Verarbeitenden Gewerbe hin. Indexstände von unter 50 Punkten signalisieren dagegen eine Schrumpfung des Verarbeitenden Gewerbes.

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Portugiesische reale Einzelhandelsumsätze mit -9,2%

von am 1. Januar 2012

Wie das portugiesische Statistikamt Instituto Nacional de Estatística am Freitag mitteilte sanken die realen Einzelhandelsumsätze in Portugal im November 2011 um kräftige -9,2% zum Vorjahresmonat. Zum Vormonat ging es um -2,6% abwärts. Damit beschleunigt sich die Kontraktion des privaten Konsums in Folge sinkender Masseneinkommen weiter und koppelt negativ auf die Steuereinnahmen (Mehrwertsteuer, Lohnsteuer) des Staates zurück und konterkariert damit die Austeritätsmaßnahmen, die immer deutlicher zum Garanten einer nicht endenden Abwärtsspirale mutieren.

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Target2 der niederländischen Zentralbank mit +32,965 Mrd. Euro

von am 30. Dezember 2011

Gestern veröffentlichte die niederländische Zentralbank ihre Bilanz für den Monat November 2011, darunter auch den Target2 Saldo. Im November stieg der positive Target2 Saldo um weitere +32,965 Mrd. Euro zum Vormonat an, auf 143,058 Mrd. Euro. Der Anstieg von +32,965 Mrd. Euro übertraf im November sogar den Anstieg des Target2 Saldos bei der Deutschen Bundesbank mit +29,649 Mrd. Euro.

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Griechische reale Einzelhandelsumsätze mit -10,8%

von am 30. Dezember 2011

Heute berichtete das griechische Statistikamt ELSTAT die Daten zu den realen griechischen Einzelhandelsumsätzen für Oktober 2011. Um weitere -10,8% zum Vorjahresmonat schmierten die realen (preisbereinigten) Umsätze ab. Selbst nominal ging es um -8,1% abwärts. Damit bleibt der Einbruch der wirtschaftlichen Aktivität in Griechenland weiterhin getragen von einem kräftigen Rückgang der Konsumausgaben der privaten Haushalte, darunter die im Einzelhandel, in Folge der Einkommensrückgänge bei den breiten Masseneinkommen.

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China: HSBC-PMI Dezember

von am 30. Dezember 2011

Aus China wurde heute Morgen zwar ein verbesserter Stimmungsindikator für das Verarbeitende Gewerbe berichtet, aber weiter handelt es sich dabei um schwache PMI-Daten. Der Manufacturing Purchasing Managers Index (PMI) der HSBC-Bank für China stieg im Dezember 2011 leicht auf 48,7 Indexpunkte, nach 47,7 Punkten im November. Ein PMI-Index von über 50 Punkten deutet auf einen Expansionskurs im Verarbeitenden Gewerbe hin. Indexstände von unter 50 Punkten signalisieren dagegen eher eine Schrumpfung im Verarbeitenden Gewerbes.

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Kritischer Blick ins „Dickicht“ der U.S. Arbeitsmarktdatenreihen

von am 29. Dezember 2011

Gastbeitrag von Hajo

Aktuell führen die Statistiker des U.S. Arbeitsministeriums über 2000 Datenreihen zur Situation des Arbeitsmarktes. In den Medien werden jedoch nur Daten aus einigen wenigen Datenreihen veröffentlicht, die die Arbeitsmarktentwicklung in einem positiven Licht erscheinen lassen. Im Folgenden werde ich zunächst einige „optisch positive“ Aspekte herausstellen und danach eine Reihe von Aspekten, die diese konterkarieren.

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EZB: Bilanzsumme bei 2,733235 Billionen Euro

von am 28. Dezember 2011

Heute veröffentlichte die EZB ihren konsolidierten Ausweis des Eurosystems zum 23. Dezember 2011 mit dem integrierten Volumen der Long Term Refinancing Operation (LTRO) und deren Auswirkungen auf die Bilanzsumme. Durch den LTRO mit einem Volumen von 489,191 Mrd. Euro, mit 3-jähriger Laufzeit zu einem Zinssatz von 1,0%, wurde eine Netto-Liquidität von +239,429 Mrd. Euro zur Vorwoche geschaffen. Die Bilanzsumme weitete sich auf 2,733235 Billionen Euro aus. Dieser Anstieg dokumentiert den enormen Stress im europäischen Bankensystem. Der Großteil des Anstieges ging mit +214,122 Mrd. Euro auf das Konto der Forderungen der EZB in Euro aus geldpolitischen Operationen an Kreditinstitute im Euro-Währungsgebiet (Pos. 5,0 im Wochenausweis).

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Japan mit schwachen Wirtschaftsdaten im November

von am 28. Dezember 2011

Wie das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) heute Morgen berichtete, sank die Industrieproduktion in Japan im November 2011 deutlicher als erwartet. Saisonbereinigt sank der Output der breiter gefassten Industrieproduktion (Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) im November um -2,6% zum Vormonat. Dieser Einbruch dürfte zu einem guten Teil auf die schweren Überflutungen in Thailand zurückzuführen sein, denn Thailand ist eines der wichtigsten Zulieferer für Japans Industrieunternehmen. So brach der saisonbereinigte Output der japanischen Informations- und Elektronikindustrie um -23,7% zum Vormonat ein und die PKW-Produktion um -12,64%.
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S&P/Case-Shiller Home Price Indices und US-Consumer Confidence Index

von am 27. Dezember 2011

Wie Standard & Poor's (S&P) heute mitteilte, waren die S&P/Case-Shiller Home Price Indices, mit die wichtigsten Preisindizes zur Messung der Preisentwicklung am US-Wohnimmobilienmarkt, in den 10 größten Städten der USA im Oktober 2011 um -3,02% zum Vorjahresmonat gesunken und beim 20-City Composite war ein Rückgang von -3,40% zum Vorjahresmonat zu verzeichnen. Damit bleiben die Immobilienpreise weiter schwach, saisonbereinigt ging es beim 10-City Composite um -0,52% zum Vormonat abwärts und beim 20-City Composite ging es um -0,62% zum Vormonat abwärts.

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EZB: Einlagefazilität bei 411,813 Mrd. Euro

von am 27. Dezember 2011

Die kurzfristige Einlagefazilität (Übernachtanlage) bei der EZB durch die europäischen Geschäftsbanken ist in Folge der Long Term Refinancing Operation (LTRO), mit einem Volumen von 489,191 Mrd. Euro mit 3-jähriger Laufzeit zu einem Zinssatz von 1,0%, auf ein neues Rekordhoch geschossen. Die Banken der Eurozone bunkerten zum 23.12.2011 enorme 411,813 Mrd. Euro bei den nationalen Notenbanken im Eurosystem zu einem niedrigen Zinssatz von 0,25%. Damit verpufft auch die jüngste brachiale geldpolitische Aktion vorerst und sollte der hohe Stand bei der Einlagefazilität anhalten sogar grundsätzlich.

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Reallohnanstieg in Deutschland?

von am 23. Dezember 2011

Gestern berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) von schwach steigenden Reallöhnen in Deutschland. In Q3 2011 stieg der Reallohnindex nur um +0,6% zum Vorjahresquartal und damit um die niedrigste Rate seit Q4 2009. Selbst diese maue Rate ist noch eine Beschönigung, denn der Reallohnindex basiert auf der vierteljährlichen Verdiensterhebung und diese spiegelt nur die Bruttomonatsverdienste einschließlich der Sonderzahlungen nach Abzug des Anstiegs beim Verbraucherpreisindex (VPI) von Vollzeitbeschäftigten wider. Alle relevanten Problemfelder des Arbeitsmarktes bleiben bei der Verdiensterhebung und damit beim Reallohnindex ausgespart und damit relativiert sich auch die Aussagekraft des Reallohnindex zu einem potemkinschen Dorf.

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Schwacher Auftragseingang in Griechenland und Spanien

von am 22. Dezember 2011

Während ein unhaltbares Banken- und Finanzsystem mit hunderten Milliarden Euro an frischer Liquidität von der EZB künstlich am Leben erhalten wird, verreckt die Realwirtschaft in der Südperipherie der Eurozone weiter. Das griechische Statistikamt ELSTAT gab am Dienstag die Daten zum Auftragseingang der Industrie für den Monat Oktober 2011 bekannt. Im Vergleich zum bereits schwachen Vorjahresmonat sank der unbereinigte gesamte Auftragseingang um kräftige -15,8%, vor allem die Inlandsaufträge dokumentieren weiter den desaströsen Zustand der griechischen Wirtschaft, denn die unbereinigten Inlandsaufträge brachen selbst auf dem sehr niedrigen Niveau um -26,4% zum Vorjahresmonat ein. Auch die unbereinigten Auslandsaufträge brechen nun ein, um -14,2% zum Vorjahresmonat. Die Desasterzone bleibt intakt und spult die nächste Runde in der organisierten Abwärtsspirale ab.

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489,2 Mrd. Euro für Europas Banken – die Industriepolitik der EZB

von am 21. Dezember 2011

Konzertierte Notenbankenaktion am 15. September, weil Europas Banken die Dollars knapp wurden (1) – konzertierte Notenbankenaktion am 30. November, zwecks Überwindung der Dollarknappheit europäischer Banken (2) – 489,2 Mrd. Euro EZB-3-Jahres-Tender zum Zinssatz von einem Prozent für drei Jahre für europäischen Banken am 21. Dezember, weil Europas Banken im ersten Quartal 2012 insgesamt 220 Mrd. Euro an den Kapitalmärkten neu aufnehmen müssen, die sie dort aber wegen des Vertrauensverlustes schwerlich bekommen werden (3).

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Renditen italienischer Staatsanleihen ziehen wieder an

von am 14. Dezember 2011

Wie zu erwarten war, nach der X-ten Euro-Rettung, nun beim letzten EU-Gipfeltreffen kehren italienische Staatsanleihen nach einem kurzen Absacken wieder mit Dynamik in die Todeszone zurück. Heute Morgen 9:45 Uhr liegt die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen wieder bei 6,7%. Die Rendite 5-jähriger Staatsanleihen steht wieder bei 6,08% und die Rendite 2-jähriger italienischer Staatsanleihen bei 5,69%.

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Hoffnungslose Lage beim griechischen Staatshaushalt

von am 13. Dezember 2011

Wie das griechische Finanzministerium heute mitteilte, sanken die Steuereinnahmen in den ersten 11 Monaten des Jahres 2011 trotz diverser Steuererhöhungen um -3,1% und die Ausgaben stiegen trotz Sparanstrengungen um +6,2%, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Defizit kletterte um +5,1% in den ersten 11 Monaten auf -20,516 Mrd. Euro, nach -19,516 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum! Weiterhin konterkarieren die Sparmaßnahmen das Ziel eines sinkenden Defizits, da durch die Schrumpfung der Wirtschaft die Steuereinnahmen sinken und durch die miese soziale Lage in Folge der Rezession gesetzlich verbürgte Ausgaben weiter steigen.

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ZEW Index für Dezember

von am 13. Dezember 2011

Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland, ermittelt vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg im Dezember 2011 leicht und beendete damit vorläufig eine neunmonatige Talfahrt. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen stieg auf -53,8 Punkte, nach -55,2 Punkten im Vormonat. Die ZEW-Konjunkturerwartungen werden in einer Umfrage bei 400 Finanzexperten aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen ermittelt.

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Deutsche Rohstahlproduktion mit klarer Schwäche

von am 13. Dezember 2011

Wieder einmal einen Blick auf die Entwicklung des Outputs der Grundstoffe für die industrielle Produktion, am Beispiel von Rohstahl, um die künftige Entwicklung der Konjunktur in Deutschland besser abzuschätzen. Die deutsche Rohstahlproduktion sank im November 2011 um kräftige -6,24% zum Vormonat auf 3,455 Millionen Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Erzeugung von Rohstahl um -10,0%. Im breiten Zeitraum Januar bis November 2011 ging es nur noch um +1,5% zum Vorjahreszeitraum aufwärts.

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