Griechischer Bankenindex mit neuem Tief

von am 16. November 2011

Heute wurde der Idealkandidat der EU und damit auch der Troika Lucas Papademos mit einer ansehnlicher Mehrheit von 255 Abgeordneten bei nur 38 Gegenstimmen in der Vertrauensabstimmung im griechischen Parlament über die Übergangsregierung bestätigt. In der Sache dürfte sich die griechische Lage dadurch nicht verbessern. Der Karren steckt schon viel zu tief im Dreck und außer einer eventuell beflisseneren Erfüllung der Sparvorgaben der Troika dürfte in den relevanten Feldern, wie der Wiederherstellung bzw. besser überhaupt einer Erzielung von wirtschaftlicher Leistungskraft, kaum eigenständige Impulse ausgehen.

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Ölpreise auf durchaus kritischen Niveau

von am 16. November 2011

Heute schoss das WTI-Rohöl an der New Yorker Ölbörse NYMEX wieder über 100 Dollar je Barrel und notiert aktuell mit 102,16 Dollar auf einem 5 Monatshoch. Noch etwas gravierender stellt sich für die Eurozone das relevantere Brent Oil dar, dies sank zwar heute etwas, liegt aber mit knapp über 111 Dollar um +31% über dem Vorjahresniveau. Dies ist angesichts der schwindenden Wachstumskräfte der Volkswirtschaften, schwacher Aktienmärkte und der ungelösten und stetig anwachsenden Schuldenkrise eine etwas überraschende Entwicklung von der potentiell weitere negative Rückkopplungen auf die Wirtschaft ausgehen dürften. Vor allem wenn man bei der Entwicklung der Ölpreise noch den schwachen Euro berücksichtigt.

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Solide PKW-Verkäufe in China im Oktober

von am 16. November 2011

Am Montag veröffentlichte die chinesische Automobilvereinigung (China Association of Automobile Manufacturers), die Daten zu den PKW-Verkäufen für Oktober 2011. Im Oktober wurden 1,220779 Millionen PKWs verkauft, dies war ein Anstieg zum Vorjahresmonat von "nur" +1,46%. Allerdings halten sich die Verkaufszahlen weiter über der soliden 1 Million-Marke. Größte Wachstumstreiber waren auch im Oktober 2011 die spritfressenden SUVs, mit einem Anstieg von +21,58% zum Vorjahresmonat auf 146'000 verkaufte Einheiten.

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Britische Nordseeölförderung mit -22,7%

von am 16. November 2011

Ein kurzer Blick auf die aktualisierten Daten des britischen Department of Energy and Climate Change (DECC) zur britische Rohölförderung in der Nordsee. Der Förderabfall der britischen Rohölförderung in der Nordsee schreitet weiter voran und befindet sich bereits in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Gemäß den letzten Daten für den Monat Juli 2011 sank die britische Crude Oil-Förderung um brachiale -22,7% zum Vorjahresmonat auf ein neues Tief mit nur noch 4,085 Millionen Kubikmeter (0,829 Millionen Barrel pro Tag (mb/d)), nach 5,291 Millionen Kubikmeter (1,073 mb/d) im Juli 2010.
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Unicredit weist den Weg

von am 15. November 2011

Auch das italienische Bankensystem steht vor einem potentiellem Bankrott, denn italienische Banken haben nicht nur mit den Verwerfungen innerhalb der Eurozone zu kämpfen, sie müssen auch um ihre Beteiligungen und Investments in Osteuropa fürchten und sie sind zusätzlich vollgesaugt mit italienischen Staatsanleihen. Das Risikoprofil ist exorbitant und allumfassend. Einen deutlichen Hinweis für diese zugespitzte Situation lieferte gestern die Unicredit mit ihren Geschäftszahlen für Q3 2011. Satte -10,641 Mrd. Euro Verlust wurde erwirtschaftet, vor allem bedingt durch -8,669 Mrd. Euro an Abschreibungen auf Beteiligungen und Investments in Osteuropa.

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ZEW Index zum 9. Mal in Folge abwärts

von am 15. November 2011

Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland, ermittelt vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank auch im November 2011, den neunten Monat in Folge, diesmal um kräftigere -6,9 Punkte. Die ZEW-Konjunkturerwartungen werden in einer Umfrage bei 400 Finanzexperten aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen ermittelt. Mit einem Indexstand von -55,2 Punkten wurde der tiefste Stand seit Oktober 2008 markiert.

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Italiens 10-jährige wieder an der 7% Schwelle

von am 15. November 2011

Gestern war wieder ein tiefgrauer Tag für Italien, eine Auktion 5-jähriger italienischer Staatsanleihen mit einem Volumen von 3 Mrd. Euro war nur zu einem Zinssatz von 6,29% am Markt zu platzieren. Dies war der höchste Zinssatz für 5-jährige Staatsanleihen seit 1997. Auch zur letzten Auktion am 13./14. Oktober, ging es noch mal signifikant nach oben, denn Mitte Oktober waren "nur" 5,32% fällig. [mehr…]

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Target2 Saldo Frankreichs bei -97,7 Mrd. Euro im September

von am 14. November 2011

Erst heute veröffentlichte die französische Zentralbank, Banque der France, ihre monatliche Bilanz für den Monat September 2011. Interessant daran, auch in Frankreich schnellte der negative Target2 Saldo kräftig in die "Tiefe" auf -97,7 Mrd. Euro, nach -33,49 Mrd. Euro im August und nach -7,41 Mrd. Euro im Juli. Somit dokumentiert sich auch in Frankreich eine gewisse Zahlungsbilanzkrise, die Zentralbankgeld abfedern muss. Somit liegen nun für wichtige Länder der Eurozone die Target2 Salden wenigstens für September 2011 vor.
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Indien mit kräftigen Preissteigerungen

von am 14. November 2011

Wie das indische Commerce Ministry heute mitteilte, stieg im Oktober 2011 die Inflations-Benchmark, der Wholesale-Price Index (WPI), um +9,73% zum Vorjahresmonat. Der Großhandelspreisindex in Indien hat sich als Benchmark etabliert, da er wesentlich mehr Produkte als der CPI (Verbraucherpreisindex) abbildet. In der medianen Prognose der 19 von Bloomberg befragten Volkswirte lag die Erwartung beim WPI bei +9,65%. Seit nun 11 Monaten in Folge steigt der WPI um mehr als 9% zum Vorjahresmonat.

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SMP-Programme bei 186,848 Mrd. Euro

von am 14. November 2011

Zu Beginn der 46. Kalenderwoche stieg nach Angaben der Europäische Zentralbank (EZB) das Volumen des Securities Markets Programme (SMP) um +3,829 Mrd. Euro zur Vorwoche auf 186,848 Mrd. Euro. Hinter dem SMP-Programm steht der Ankauf von Staatsanleihen aus finanzschwachen Mitgliedsländern der Eurozone (PIIGS), durch die Zentralbanken des Eurosystems, die in der EZB-Bilanz als “Vermögenswert” auf der Aktiva-Seite im Wochenausweis unter 7.1 "Wertpapiere für geldpolitische Zwecke" ausgewiesen werden. Seit Mitte Mai 2010 werden nun bereits potentielle Schrott(Staats)anleihen, insbesondere der Südperipherie der Eurozone aufgekauft und der Trend zeigt weiter nach oben, da vermehrt italienische Staatsanleihen aufgekauft werden um deren Renditeanstieg zu bremsen.
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US-Foreclosures im Oktober bei 230’678

von am 14. November 2011

Nach über einem Jahr mal wieder ein Kurzupdate zu den monatlichen Anträgen auf Zwangsversteigerungen in den USA für den Monat Oktober 2011. Am Freitag berichtete der Immobiliendatenanbieter RealtyTrac, dass im Oktober die Foreclosure Fillings um +7% zum Vormonat auf 230'678 gestiegen sind und damit auf ein 7 Monatshoch. Zwar liegen die Anträge auf Zwangsversteigerungen unter den Höchstständen von 2009/2010 aber die Zahl der Anträge ist immer noch enorm hoch und dokumentiert den anhaltenden Stress am US-Immobilienmarkt.
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Chart des Tages

von am 11. November 2011

Das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaft (Eurostat), liefert mit der bereits aktualisierten Datenbank für September 2011 zur Industrieproduktion der Mitgliedstaaten der Eurozone, wieder einen sehenswerten Beleg für die fundamentale Fehlentwicklung, der unter dem Euro versammelten Länder. Schon zu Beginn der Währungsunion lag die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Länder viel zu stark auseinander und die Divergenz verstärkte sich im Laufe der Jahre immer weiter, wie die Daten zum Output der Industrieproduktion zeigen, wenn man den monatlichen Durchschnitt des Outputs des Jahres 2000 mit gleich 100 ansetzt.

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Griechische Arbeitslosenquote schnellt im August auf 18,4%

von am 11. November 2011

Gestern berichtete das griechische Statistikamt (ELSTAT) für den Monat August 2011 eine offizielle Arbeitslosenquote von 18,4%, nach 16,5% im Vormonat und nach 12,2% im Vorjahresmonat. Zum Vormonat stiegen die Arbeitslosenzahlen im August 2011 um kräftige +87’677 bzw. um +10,7%. Zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um +294’845 bzw. um +48,1%. Insgesamt waren im August 2011 offiziell 907’953 Griechen ohne Job. Wohlbemerkt diese Daten sind aus August, also mitten aus der Urlaubssaison in Griechenland. Einen noch größeren Sprung nach oben, dürften die Daten für die Herbst- und Wintermonate bringen.
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Target2 Saldo bei +465,515 Mrd. Euro

von am 10. November 2011

Heute veröffentlichte die Deutsche Bundesbank die Daten zum Target2 Saldo. Die Forderungen der Deutschen Bundesbank (Buba) aus Target2 stiegen im Oktober 2011 ein wenig moderater an, um +15,904 Mrd. Euro auf 465,515 Mrd. Euro. Zum Vorjahresmonat allerdings zog der Target2 Saldo um +178,854 Mrd. Euro an, dies entsprach einem prozentualen Anstieg von +62,4%! Die Forderungen aus Target2 bilden den positiven Saldo der Bundesbank aus dem so genannten Echtzeit-Bruttozahlungssystem gegenüber den nationalen Zentralbanken der Eurozone ab, formal besteht diese Forderung gegenüber der EZB. Auf der Aktiva-Seite der Bilanz der Buba nimmt Target2 eine immer dominierende Rolle ein, der Anteil der Target2 Forderungen an den Gesamtaktiva steigt, so wie auch die Bilanzsumme der Bundesbank durch Target2 immer weiter aufgeblasen wird.

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Europäische Schuldenkrise: Die Stunde der „Technokraten“

von am 10. November 2011

Seit heute ist es klar. Der ehemalige Vize-Präsident der Europäischen Zentralbank und Ökonom Lucas Papademos (64), der in den USA studierte, promovierte und lehrte (1) (2), wird neuer griechischer Ministerpräsident in der Übergangsregierung. Aktuell verdichten sich darüber hinaus offenbar die Informationen, dass auch in Italien ein bewährter und unabhängiger Wirtschaftsfachmann Berlusconi im Amt des italienischen Ministerpräsidenten beerben könnte: Mario Monti (68), der Wirtschaftswissenschaften in Mailand und Yale studierte und lehrte und Rektor der Bocconi-Universität in Mailand war, bevor er zur Europäischen Kommission wechselte, wo er zunächst Binnenmarkt- und anschließend Wettbewerbskommissar war. (3)

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Italien mit -4,8% bei der Industrieproduktion

von am 10. November 2011

Das italienische Statistikamt ISTAT veröffentlichte heute die Daten zur breit gefassten Industrieproduktion für September 2011. Der Output der Industrieproduktion sank im September 2011 saisonbereinigt um kräftige -4,8% zum Vormonat und sank auch gegenüber dem Vorjahresmonat bei den unbereinigten Daten um -2,7%! Damit erleidet erneut die Legende von Italiens starker Industrie Risse. Sehr anschaulich dokumentiert die oft verwendete Legende der Langfristchart seit Januar 1990:

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China: Außenhandelsdaten für Oktober

von am 10. November 2011

Wie die chinesischen Zollbehörden (General Administration of Customs) heute mitteilten, schwächelte der Außenhandel Chinas im Oktober 2011 bereits den 2. Monat in Folge. Die unbereinigten Exporte von Waren und Gütern gingen zum Vormonat zurück, um -7,2%, auf 157,49 Mrd. Dollar, allerdings lag die Wachstumsrate zum Vorjahresmonat noch bei +15,9%. Das Importvolumen fiel um -9,5% zum Vormonat und stieg zum Vorjahresmonat um kräftigere +28,7% auf 140,46 Mrd. Dollar. Allerdings sollte man die schwächeren unbereinigten Daten auch noch nicht überbewerten, denn auch in den Vorjahren sank im Oktober saisonal bedingt das Außenhandelsvolumen (Nationalfeiertag mit landesweit 5 freien Tagen).
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Griechische NZB saugt den Kreditschrott

von am 9. November 2011

Gestern veröffentlichte die griechische Zentralbank (Bank of Greece) ihre Bilanz für den September 2011. Diese Daten beinhalten ein paar festhaltenswerte und äußerst interessante Aspekte! Zunächst schwillt wie erwartet die Bilanzsumme scheinbar endlos an. Im September 2011 stiegen die Total Assets auf 159,368 Mrd. Euro. Nicht nur der Anstieg ist bemerkenswert, auch die absolute Höhe von nun bereits 73,2% des für 2011 zu erwartenden nominalen BIPs!

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Blasenökonomie UK “glänzt”

von am 9. November 2011

Fast schon faszinierende Daten von einer hoffnungslosen Blasenökonomie liefern die heutigen Außenhandelsdaten aus Großbritannien. Gemäß den Daten des Office for National Statistics (ONS) weitete sich im September 2011 das Handelsbilanzdefizit Großbritanniens bei Waren und Gütern auf ein neues monatliches Allzeithoch aus, mit unglaublichen -9,814 Mrd. GBP, nach -8,617 Mrd. GBP im Vormonat.
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Blick auf die Leistungsbilanzen

von am 9. November 2011

Der Krise in der Eurozone liegt grundsätzlich die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaften zu Grunde, eine Leistungsfähigkeit die sich seit dem Bestehen des Währungsraumes in einer immer größeren Divergenz dokumentiert und dadurch für die schwachen Volkswirtschaften eine immer umfangreicherer Finanzierung der Leistungsbilanz- und Staatshaushaltsdefiziten erforderte. Die aktuelle Staatschuldenkrise ist nichts anderes als das privates Kapital die Defizite der Südperipherie nicht mehr finanziert und diesen Part nun die nationalen Notenbanken im Eurosystem mit Zentralbankgeld übernehmen.

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Spanien mit schwachen Industrieproduktionsdaten

von am 9. November 2011

Die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungskraft der Südperipherie ist bisher ein kompletter Rohrkrepierer. Im Zuge der Austeritätsmaßnahmen schrumpft nicht nur der Konsum sondern auch die Produktion kommt nicht auf die Beine. Dies belegen auch die neuen Daten zum Output der Industrieproduktion in Spanien. Auch im September 2011 ging es weiter abwärts um -1,7% zum Vorjahresmonat bei den unbereinigten Daten und um -1,3% bei den saisonbereinigten Daten zum Vormonat!
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Frankreich mit besorgniserregenden Außenhandelsdaten

von am 9. November 2011

Ein ziemliches Kontrastprogramm zu den starken deutschen Exportdaten liefern die französischen Exporte und dies wirft auch ein Licht auf die Probleme innerhalb der Eurozone, die zuallererst ein Problem unterschiedlicher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit darstellen. Wie die französischen Zollbehörden gestern mitteilten wurde beim unbereinigten Export im September 2011 ein Volumen von 35,833 Mrd. Euro erzielt, ein Anstieg von +5,88% zum Vorjahresmonat. Das unbereinigte Importvolumen lag allerdings mit 42,614 Mrd. Euro (+6,8% zum Vorjahresmonat) deutlich darüber, so dass das Handelsbilanzdefizit auf -6,781 Mrd. Euro anschwoll.

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Italien: Rendite der Staatsanleihen stramm Richtung Norden

von am 9. November 2011

Wie hier erwartet spitzt sich die Lage Italiens weiter zu. Insbesondere lässt sich der Anstieg der Renditen bei den italienischen Staatsanleihen kaum noch aufhalten. Auch hier Versagen, wie ebenfalls erwartet, virtuelle Rettungsprogramme und die Druckerpresse der EZB. Heute bewegt sich die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen bereits im fortgeschrittenen Bereich der Todeszone. Die Rendite zieht aktuell 11:50 Uhr auf 7,372% an. Auch die Rendite der 5-jährigen katapultiert auf 7,611% und die Rendite der 2-jährigen auf 7,132%. Damit rückt für Italien der Abgrund signifikant näher und damit ebenso ein potentielles Ende für das klägliche Fehlkonstrukt des Euro.

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China: CPI kühlt sich etwas ab

von am 9. November 2011

Der Anstieg der Verbraucherpreise (CPI) in China hat sich im Monat Oktober 2011 abgeschwächt, es ging noch um +5,5% zum Vorjahresmonat aufwärts, nach +6,1% im September. Das Abschmelzen der CPI-Wachstumsrate von -0,6 Prozentpunkte zum Vormonat, war der größte monatliche Rückgang der Wachstumsrate seit Februar 2009. Allerdings ist damit die aktuelle Inflationsrate immer noch vom Inflationsziel der chinesischen Notenbank mit angestrebten 4% entfernt. Trotzdem stehen die Daten für eine gewisse Entspannung. Vor allem sank endlich auch die Wachstumsrate des Anstieges der Preise für Nahrungsmittel im Oktober, um immerhin -1,5 Prozentpunkte zum Vormonat, aber auf immer noch inakzeptable +11,9%.

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Starke deutsche Exportdaten

von am 8. November 2011

Der deutsche Export von Waren und Gütern stieg sich September 2011 laut den heutigen Daten des Statistischen Bundesamtes kräftig. Zum Vorjahresmonat ging es um +10,5% aufwärts. Im Vergleich zum Vormonat ging es bei den unbereinigten Daten um +11,4% aufwärts, auf 95,0 Mrd. Euro, nach 85,3 Mrd. Euro im August. Das Rekordexportvolumen wurde im März 2011 mit 98,2 Mrd. Euro markiert.

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