Weitere Zuspitzung der griechischen Situation

von am 24. August 2011

Obwohl auch europaweit die Aktienmärkte eine kräftige Bewegung nach oben vollziehen, als technische Reaktion auf die bisherigen Verluste und in freudiger Erwartung auf ein Quantitaive Easing 3 durch die Voodoo-FED in den USA, gibt es einen Markt, dem anscheinend nichts mehr hilft, nicht mal die Hoffnung auf bessere Zeiten. Der griechische Aktienleitindex ATHEX sank auch heute wieder, diesmal um -1,99% auf 892,96 Indexpunkte:

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ifo Geschäftsklimaindex sinkt kräftig

von am 24. August 2011

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist auch im August 2011 weiter zurückgegangen. Er notierte im August bei 108,7 Indexpunkten, nach 112,9 Indexpunkten im Vormonat und nach 111,1 Punkten im Vorjahresmonat. Der Rückgang zum Vormonat, mit -4,2 Punkten, war der größte seit November 2008. Ungeachtet dessen liegt der ifo mit aktuell 108,7 Punkten noch relativ im komfortablen Bereich.

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Rendite griechischer Staatsanleihen zieht kräftig an

von am 23. August 2011

Käufer griechischer Staatsanleihen und deren Derivate, soweit sie an den Kapitalmärkten gehandelt werden, sind eine gebeutelte Spezies und dies mit Recht, denn es gibt weiterhin kein Szenario, außer blinder Glaube, wie die potentielle Staatspleite Griechenlands abgewendet werden kann. Ohne die Rettungspakete der EU und des IWFs und vor allem der Schrottanleihen aufsaugenden EZB wäre dieses Faktum einer Pleite bereits vollzogen, realwirtschaftlich und strukturell hat sich die Situation in Griechenland weiter verschlechtert, wie diverse Querschuesse anhand offizieller Daten seit Monaten darlegten. Relativ unbeachtet von der Öffentlichkeit verpufft auch das zweite Rettungspaket und die Renditen der Staatsanleihen ziehen wieder massiv an:

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ZEW-Index stürzt auf -37,6 Punkte

von am 23. August 2011

Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland, ermittelt vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank im August 2011 um sehr kräftige -22,5 Punkte. Die ZEW-Konjunkturerwartungen werden in einer Umfrage bei 400  Finanzexperten aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen ermittelt. Mit einem Indexstand von -37,6 Punkten wurde der tiefste Stand seit Dezember 2008 markiert.

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Starker Schweizer Franken – jammern auf sehr hohem Niveau

von am 23. August 2011

Wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) heute unter der Überschrift "Ampel schaltet auf Gelb" berichtete sank das Schweizer Exportvolumen unbereinigt auf 16,649 Mrd. CHF, nach 17,199 Mrd. CHF im Vorjahresmonat. Allerdings hatte der Juli 2011 in der Schweiz einen Arbeitstag weniger, so dass arbeitstäglich bereinigt die Exporte zum Vorjahresmonat sogar um +3,3% anstiegen und damit schneller als die arbeitstäglich bereinigten Importe zum Vorjahresmonat mit +2,4%.

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Bank of America mit weiteren -7,89%

von am 22. August 2011

Selbst nach den heftigen Verlusten der letzten Tage an den Aktienmärkten, vermag selbst das nahe Ende der lybischen Tragödie, die Finanzmärkte kaum zu beflügeln. Der Dow Jones schloss mit einem kleinen Gewinn von nur +37 Punkten bei 10'854,65 Indexpunkten. Der Bankensektor gab sogar weiter nach insbesondere die drastisch angeschlagene Bank of America.

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Heiße Träume!

von am 22. August 2011

Laut dem Monatsbericht des deutschen Bundesministeriums der Finanzen für August 2011, soll gemäß der neuesten Schätzung, dass Maastricht-Defizit des deutschen Staates 2011 nur bei -1,5% des nominalen BIPs liegen und bereits ab 2014 soll der gesamtstaatliche Haushalt ausgeglichen sein. Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern stiegen im 1. Halbjahr 2011 um +9,3% bzw. um +21,836 Mrd. Euro zum Vorjahreszeitraum auf 256,857 Mrd. Euro. Klingt alles sehr solide und gut, nur interpoliert man den Status Quo linear weiter, der davon ausgeht dass es keine Wachstumsschwäche geben wird, dass keine der übernommenen Garantien aus den Rettungspaketen fällig wird. Aber selbst das aktuelle Datenmaterial spiegelt in einigen Details die Probleme  des deutschen Wirtschaftswunders abseits der positiven Headline gut wieder:

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Nahrungsmittelpreise weltweit weiter hoch

von am 22. August 2011

Nun mal wieder ein Blick auf den FAO Food Price Index (FFPI). Er zog im Juni 2011 leicht an, um +1,08% zum Vormonat, auf 233,8 Indexpunkte und verharrt weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Die Food and Agriculture Organization of the United Nations ermittelt den FAO Food Price Index aus 5 Sub-Indizes (für Getreide, Pflanzenöle und -fette, Milchprodukte, Zucker und Fleisch), welche insgesamt 55 einzelne Nahrungsmittel weltweit abbilden.

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Goldpreis mit neuen Hochs

von am 22. August 2011

Heute Morgen kletterte der Goldpreis in Euro bereits auf 1320,10 Euro je Feinunze Gold. Nach wie vor zeigt dies, wie es um die Stabilität des Euro in Folge der Schuldenkrise in der Eurozone steht und wie die Märkte das hilflose lavieren der Verantwortlichen in der Eurozone u.a. quittieren:

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Griechische Inlandsaufträge der Industrie mit -17,1%

von am 20. August 2011

Das griechische Statistikamt ELSTAT gab am Freitag die Daten zum Auftragseingang der Industrie für den Monat Juni 2011 bekannt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der unbereinigte gesamte Auftragseingang um -5,5%. Die unbereinigten Inlandsaufträge brachen selbst auf niedrigem Niveau um unglaubliche -17,1% zum Vorjahresmonat ein. Einzig die unbereinigten Auslandsaufträge, mit +8,6% zum Vorjahresmonat, konnten das realwirtschaftliche Desaster in Griechenland wenigstens etwas überdecken.

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Charts der Kernschmelze

von am 19. August 2011

Wie man es auch dreht und wendet, die Finanzmärkte preisen jetzt eine Rezession ein, ob die drastische Korrektur an den Aktienmärkten, der brutale Einbruch bei den Bankaktien oder die Flucht in vermeintlich sichere Staatsanleihen der wenigen Länder mit hoher Bonität und als Irrlicht in die US-Staatsanleihen. In allen wichtigen Währungen der Welt stürmt der Goldpreis nach oben, als Hort der Sicherheit, als schuldenfreies Asset und Schutz vor den Turbulenzen, die ein Meer von faulen Krediten auslöst.

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Philly FED Index mit starkem Einbruch

von am 18. August 2011

Die Federal Reserve Bank von Philadelphia veröffentlichte heute ihren Index zur Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe. Im August 2011 brach der regionale Indikator um fast 34 Punkte ein, auf -30,7 Indexpunkte. Er befindet sich damit, wie der Empire State Manufacturing Index der New York FED, im Kontraktionsbereich. Die heutigen Daten sind eine sehr negative Indikation, denn die 56 von Bloomberg im Vorfeld der Daten befragten Ökonomen, sahen ein Indexstand für August im Durchschnitt von +2,0 Indexpunkten vorher, die negativste Einschätzung eines Volkswirts betrug -10,0 Indexpunkte und die positivste Einschätzung +10,0 Punkte. Da sind -30,7 Indexpunkte ein eklatanter Ausreißer nach unten auf Rezessiosniveau und zugleich der tiefste Stand seit März 2009.

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Spanien weiter enorm unter Druck

von am 18. August 2011

Wie das spanische Finanzministerium mitteilte stieg im 1. Halbjahr 2011 die Staatsverschuldung auf 576,314 Mrd. Euro, ein Anstieg von +35,675 Mrd. Euro im Vergleich zum Jahresende 2010. Den bisherigen Anstieg des Bruttoschuldenstandes auf das gesamte Jahr hochgerechnet, könnte die Staatsverschuldung 2011 um +71,35 Mrd. Euro steigen, nach 65,237 Mrd. Euro 2010.

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Plus 0,1% statt XXL

von am 16. August 2011

Das deutsche saisonbereinigte reale BIP stieg nach Angaben der ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes im 2. Quartal 2011 nur noch um +0,1% zum Vorquartal. Dies war das schwächste BIP-Wachstum seit neun Quartalen. Ein enttäuschendes Ergebnis, denn erwartet wurde von Volkswirten im Vorfeld der Daten, ein Wachstum von +0,5%. Allerdings so wie die deutsche Wirtschaft aufgestellt ist, einseitig exportorientiert, war wiederum klar, dass sich Deutschland den schwächeren Wachstumsraten in der Welt nicht entziehen kann.

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Leiharbeit mit neuem Allzeithoch im Juni

von am 15. August 2011

Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) berichtete von einem neuen Allzeithoch der Zahl der Leiharbeiter im Juni 2011. Nach Berechnungen des Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und als Fortschreibung der amtlichen Daten der Bundesagentur für Arbeit, ermittelte man für Juni 2011 insgesamt 870’000 Leiharbeiter in Deutschland, ein Anstieg von +3,1% zum Vormonat (844’000 im Mai) und von +7,9% zum Vorjahresmonat (806'123). Allerdings schwächt sich die Dynamik des Stellenaufbaus in der Leiharbeit sichtbar ab.

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Empire State Index weist auf Kontraktion hin

von am 15. August 2011

Heute veröffentlichte die New York Federal Reserve Bank die Daten für August 2011 zum saisonbereinigten Empire State Index. Der Index gewährt Einblick in das Geschäftsklima der Verarbeitenden Industrie New Yorks und damit auch auf die Entwicklungen der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe. Denn der zuerst erscheinende regionale Index aus New York, weist meist in die Richtung des später erscheinenden nationalen ISM-Manufacturing-Index.

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Chinas Autoverkäufe schwächeln weiter

von am 15. August 2011

Die nachlassende Dynamik der Autoverkäufe in China dokumentiert sich, laut den Daten der chinesischen Automobilvereinigung (China Association of Automobile Manufacturers), auch im Juli 2011 weiter. Zum Vormonat sanken die Verkäufe sogar um -8,78%, auf 1,011800 Millionen verkauften PKW-Einheiten, zum Vorjahresmonat ging es noch um +6,74% aufwärts.

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Brasilien: Industrieproduktion und Außenhandel rückläufig

von am 14. August 2011

Ein Blick in einen weiteren BRIC-Staat, nach Brasilien, der Output der Industrieproduktion schwächte sich im Juni 2011 deutlich ab, saisonbereinigt sank der Output der breiter gefassten Produktion (Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) um -1,6% zum Vormonat. Laut den unbereinigten Daten ging es noch um schlappe +0,9% zum Vorjahresmonat aufwärts. In neun von 14 Regionen Brasiliens sank der Output im Juni zum Vormonat.

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Deutsche Rohstahlproduktion sinkt den 2. Monat in Folge

von am 14. August 2011

Gelegentlich macht es Sinn, einen Blick auf die Entwicklung bei den Grundstoffen der Produktion zu richten, so wie auf Rohstahl, um den Stand der Konjunktur einzuschätzen. Die deutsche Rohstahlproduktion sank im Juli 2011, den zweiten Monat in Folge, um -4,3% zum Vormonat auf 3,699 Millionen Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Erzeugung von Rohstahl noch um +5,7%.

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Frankreich mit Null-Wachstum

von am 13. August 2011

Wie gestern das französische Statistikamt INSEE in einer 1. Schätzung berichtete, betrug das Wachstum im 2. Quartal 2011 zum Vorquartal nur 0,0%, die wirtschaftliche Dynamik von noch +0,9% in Q1 2011 kam vollständig zum Erliegen. Die Enttäuschung über diese Daten ist gewichtig, denn die Erwartungen der von Bloomberg im Vorfeld der Daten befragten Ökonomen, lag bei einem Wachstum von +0,3% zum Vorquartal und Wachstum ist dringend nötig um den Staatsschuldenstand in Prozent zum BIP zu senken. Besonders negativ und relevant, die französischen privaten Konsumausgaben, bisheriger Motor des BIPs, sanken um -0,7% zum Vorquartal und damit um die höchste Rate seit 15 Jahren!

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Kreditvergabe der chinesischen Geschäftsbanken sinkt

von am 13. August 2011

Die Kreditvergabe chinesischer Geschäftsbanken ist als Folge der strafferen Geldpolitik der Peoples Bank of Chinas (PBoC - chinesische Notenbank), im Juli 2011 deutlich auf 492,60 Mrd. Yuan (76,9 Mrd. Dollar), nach 663,92 Mrd. Yuan im Vormonat geschrumpft. Dies war die niedrigste Kreditvergabe seit 6 Monaten.

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Griechisches reales BIP mit -6,9% in Q2 2011

von am 12. August 2011

Laut der heutigen 1. Schnellschätzung des griechischen Statistikamtes (ELSTAT) sank das unbereinigte reale BIP im 2. Quartal 2011 um -6,9% zum Vorjahresquartal, nach -8,1% in Q1 2011! Selbst nominal sank das reale BIP noch um -5,1% zum Vorjahresquartal, nach -6,0 in Q1 2011.

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US-Consumer Sentiment im August auf einem 31-Jahrestief

von am 12. August 2011

Der US-Consumer Sentiment Index, ermittelt von Thomson Reuters und der University of Michigan sank gemäß den heutigen, vorläufigen Daten für August 2011 auf 54,9 Punkte, nach 63,7 Punkten im Vormonat. Dies ist der mieseste Stand beim Verbrauchervertrauen seit Mai 1980! Die Daten waren noch wesentlich schlechter als bereits erwartet, denn die von Bloomberg im Vorfeld ermittelte Konsensschätzung, aus einer Umfrage unter 69 Ökonomen und Analysten sahen einen Fall des Verbrauchervertrauens auf 62 Punkte voraus. Selbst die niedrigste Schätzung eines Ökonomen betrug nur 59 Punkte.

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Sattes US-Handelsbilanzdefizit im Juni

von am 11. August 2011

Nach den vorläufigen Daten des US-Handelsministeriums stieg im Juni 2011 das Handelsbilanzdefizit bei Waren, Gütern und Dienstleistungen auf saisonbereinigte -53,067 Mrd. Dollar. Dies überstieg deutlich die Konsensschätzung der von Bloomberg befragten Ökonomen mit -48 Mrd. Dollar. Das erzielte Defizit war das höchste seit Oktober 2008! Noch gravierender, nur bei Waren und Gütern erreichte das Handelsbilanzdefizit saisonbereinigte -67,575 Mrd. Dollar, ebenfalls der höchste Stand seit Oktober 2008.

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Target2 Forderungen auf Rekord im Juli

von am 11. August 2011

Der Irrsinn nimmt kein Ende, Monat für Monat erhöhen die erzielten Leistungsbilanzüberschüsse Deutschlands auch immer weiter die Gläubigerposition Deutschlands gegenüber dem Ausland. Gegenüber der Südperipherie der Eurozone findet die Defizitfinanzierung der Leistungsbilanz sowie die Liquiditätssicherung der irischen Banken u.a. auch über die Verrechnungssalden des Target2 Systems im Europäischen System der Zentralbanken (ESZB) statt.

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