Niederlande: positiver Target2 Saldo sinkt um -25,117 Mrd. Euro

von am 28. März 2012

Heute veröffentlichte die niederländische Zentralbank ihre Bilanz für den Monat Februar 2012, darunter auch die Forderung (Aktiva) aus Target2. Im Februar sank der positive Target2 Saldo um -25,117 Mrd. Euro zum Vormonat, auf +143,766 Mrd. Euro, nach +168,883 Mrd. Euro im Vormonat und nach +29,146 Mrd. Euro im Vorjahresmonat.

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USA: schwache Daten vom Immobilienmarkt

von am 27. März 2012

Wie Standard & Poor’s (S&P) heute mitteilte, waren die S&P/Case-Shiller Home Price Indices, mit die wichtigsten Preisindizes zur Messung der Preisentwicklung am US-Wohnimmobilienmarkt, in den 10 größten Städten der USA, im Januar 2011 um -3,86% zum Vorjahresmonat gesunken und beim 20-City Composite war ein Rückgang von -3,78% zum Vorjahresmonat zu verzeichnen. Damit bleiben die Immobilienpreise weiter schwach, saisonbereinigt ging es beim 10-City Composite um gebremste -0,13% zum Vormonat abwärts und beim 20-City Composite ging es marginal um -0,04% zum Vormonat abwärts.

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Futter für die Märkte: Aussicht auf QE3 und ESM-Aufstockung treibt die Kurse – aber wohin?

von am 27. März 2012

Gestern haben vor allem die Äußerungen von Ben Bernanke und Angela Merkel die Aktienmärkte rund um den Globus beflügelt. Der Fed-Chef hält die Situation am US-Arbeitsmarkt trotz der zu konstatierenden leichten Verbesserung weiterhin für fragil und deswegen eine weiterhin lockere Geldpolitik zwecks Stimulierung des Wirtschaftswachstums für erforderlich. (1) Viele interpretierten Bernankes Aussagen dahingehend, dass eine neue Runde der quantitativen Lockerung (QE3) nun wohl doch kommen bzw. die Fed die Geldschleusen noch weiter öffnen könnte. Angela Merkel signalisierte hingegen erstmals ihre Bereitschaft, den Euro-Rettungsschirm weiter aufzuspannen sprich die verfügbaren Mittel – wenigstens temporär - aufzustocken, nachdem sie dies bisher stets kategorisch abgelehnt hatte. (2)

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U.S. Hausverkäufe: “distressing gap”

von am 25. März 2012

Gastbeitrag von Hajo

Der US Blogger CalculatedRisk lieferte am 23.03. ein sehr interessantes Post zu den Verkäufen bestehender Häuser (Existing Home Sales) und neuer Häuser [mehr…]

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Spanien: Außenhandelsvolumen kühlt sich weiter ab

von am 25. März 2012

Wie das spanische Ministerio de Industria, Energía y Turismo bezugnehmend auf die Zollstatistik bereits am Dienstag mitteilte, sank auch im Januar 2012 das Außenhandelsvolumen im Vergleich [mehr…]

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Nun läuten auch die Experten

von am 24. März 2012

Der europäische Automarkt steuert in die größte Krise seit Mitte der 1990er Jahre, so das Ergebnis einer Studie des Zentrums für Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres seien 164'000 Fahrzeuge weniger verkauft worden als im Vorjahr. Das Minus habe im Februar bei neun Prozent gelegen (-9,7% zum Vorjahresmonat in der EU27). "In den nächsten Monaten muss mit weiter sinkenden Verkäufen in Europa gerechnet werden. 2012 wird das schlechteste Jahr in Europa seit 18 Jahren", meint der Chef von CAR, Ferdinand Dudenhöffer. Auch bei CAR scheint mit einem Delay von etlichen Monaten die Realität angekommen zu sein. Man muss nicht groß rätseln, wo die höchsten Einbrüche zu verzeichnen sind, in den von der Schuldenkrise und den Austeritätsmaßnahmen geplagten Ländern. Zuletzt im Februar 2012 sanken die PKW-Neuzulassungen in Portugal um -48,4%, in Irland um -8,6%, in Italien um -18,9%, in Griechenland um -45,2% und in Spanien um -2,1%, jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat!

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Desaströse detaillierte BIP Daten aus Portugal

von am 23. März 2012

Bereits am 09. März 2012 veröffentlichte das portugiesische Statistikamt (INE) detaillierte Daten zum Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2011. Wie anhand der gewählten Mittel zur Bewältigung [mehr…]

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Griechenland: Auftragseingang der Industrie -14,7%

von am 22. März 2012

Das griechische Statistikamt ELSTAT berichtete gestern erneut schlechte Daten zum Auftragseingang der Industrie, insbesondere die Inlandsaufträge schrumpften kräftig, wie schon seit vielen Monaten. Beim gesamten Auftragseingang ging es im Januar 2012 um -14,7% zum Vorjahresmonat abwärts. Die Inlandsaufträge schrumpften mit einer Rate von -25,2% zum Vorjahresmonat und sogar die Auslandsaufträge schmierten nun ab, um -5,9% zum Vorjahresmonat. Bei den Auslandsaufträgen sanken die aus der Eurozone um kräftige -14,0%, während die Auslandsaufträge aus der Nicht-Eurozone noch um +3,4% anstiegen, jeweils zum Vorjahresmonat.

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Container-Umschlag in den Terminals der U.S. Westküste

von am 21. März 2012

Gastbeitrag von Hajo

In den beiden Container-Terminals des Großraums Los Angeles, Los Angeles und Long Beach, sowie dem Terminal von Oakland in der San Francisco Area werden fast 75 % aller Container aus dem asiatisch-pazifischen Raum ("Inbound") bzw. in den asiatisch-pazifischen Raum ("Outbound") umgeschlagen. Bei den Gesamtumschlägen in den USA haben diese Terminals einen Anteil von rund 50 %. Die Divergenz erklärt sich im Wesentlichen aus dem Sachverhalt, dass Kanada der Haupthandelspartner der USA vor China ist und ein erheblicher Teil der Container zwischen den Terminals an der Ostküste der USA bzw. den U.S. Terminals an den "Großen Seen" und den kanadischen Terminals an den "Großen Seen" transportiert wird.

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Spanien: Doubtful Loans bei 140,027 Mrd. Euro

von am 20. März 2012

Heute berichtete die spanische Zentralbank (Banco de España) die monatlichen Daten der spanischen Kreditinstitute zu den “Data on Doubtful Loans” für Januar 2012. Die Zahl der säumigen Kredite und Darlehen mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsrückstand stieg weiter auf 7,91% aller vergebenen Kredite der spanischen Banken, nach 7,62% im Vormonat und nach 6,06% im Vorjahresmonat. Die aktuellen 7,91% aller Kredite im Zahlungsrückstand waren die höchste Rate seit 1994. Diese Rate entsprach einem neuen Rekordkreditvolumen im Zahlungsrückstand von 140,027 Mrd. Euro, bei einem Gesamtvolumen von 1,769675 Billionen Euro an vergebenen Krediten und Darlehen.

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Target2 – zeigt die Zahlungsbilanzkrise in der Eurozone

von am 19. März 2012

Während die Target2 Relativierer viel Energie mit Nebelkerzen zünden verschwenden, fühlt sich selbst der BUBA-Chef Weidmann angesichts der Realität unwohl in seiner Haut und bezog endlich mal Stellung in der Target2 Debatte über die FAZ. Den Kern des Problems beschreibt er u.a. richtiger Weise so: "Es wird nicht mehr nur das erforderliche Minimum an Zentralbankgeld bereitgestellt, sondern das Eurosystem ersetzt in größerem Maße den Interbankenmarkt und andere grenzüberschreitende Kapitalströme." ....Genau dies ist der Kern und nichts anderes zeigen die Target2 Salden an, inwieweit Zentralbankgeld Leistungsbilanz und Kapitalbilanz  in Übereinkunft bringen muss, da private Nettokapitalzuflüsse nicht mehr die Leistungsbilanzdefizite der PIIGBF (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Belgien und Frankreich) finanzieren bzw. Zentralbankgeld zusätzlich auch noch die kräftigen privaten Nettokapitalabflüsse (Kapitalflucht) aus diesen Staaten abpuffern muss.

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Italien im Abwärtssog

von am 16. März 2012

Heute berichtete ISTAT die Außenhandelsdaten Italiens für den Monat Januar 2012. Auch sie sind ein erneuter Beleg für die Rezession in Italien, denn das Außenhandelsvolumen schrumpfte weiter. Saisonbereinigt ging der Export von Waren und Güter um -2,5% zum Vormonat zurück und das Importvolumen um -0,5%. Bei den unbereinigten Originaldaten stieg der Export noch um +4,3% zum Vorjahresmonat auf 27,270 Mrd. Euro und die Importe sanken um -2,6% zum Vorjahresmonat auf 31,620 Mrd. Euro.

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Spanien: negativer Target2 Saldo zieht im Februar um 20,956 Mrd. Euro an

von am 14. März 2012

Ebenfalls heute berichtete die spanische Zentralbank Banco de Espana mit den Daten Financing in the Eurosystem (February 2012) auch die Target2 Position der spanischen Zentralbank gegenüber dem Eurosystem, als Average of Daily Data für Februar 2012 und mit einer langen Datenreihe. Auch der negative Target2 Saldo der spanischen Zentralbank weitete sich im Februar 2012 deutlich aus, auf -196,896 Mrd. Euro, nach -175,940 Mrd. Euro im Vormonat.

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Target2 Saldo Frankreichs steigt auf -113,666 Mrd. Euro

von am 14. März 2012

Heute berichtete die französische Zentralbank (Banque de France) ihre Daten zur Zentralbankbilanz für den Monat Januar 2012. Die Banque de France berichtet immer sehr spät die Daten, darunter auch die Target2 Verbindlichkeiten auf der Passiva-Seite der Bilanz. Im Januar 2012 schoss der negative Target2 Saldo auf -113,666 Mrd. Euro, nach -79,629 Mrd. Euro im Vormonat und nach -18,704 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Diese Daten reflektieren noch nicht die LTRO2-Injektion der nationalen Zentralbanken im Eurosystem. Auch in Frankreich muss es sich im zunehmenden Maße um Kapitalflucht handeln, welche sich in einem massiv steigenden negativen Target2 Saldo widerspiegelt. Das chronische Leistungsbilanzdefizit Frankreichs und zusätzlich die flüchtige Einlagen bei den Banken müssen immer stärker durch Zentralbankgeld kompensiert werden.

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Griechenland: PKW-Neuzulassungen im Februar mit -45,2%

von am 14. März 2012

Wie die Vereinigung der griechischen Autoimporteure (Association of Motor Vehicle Importers Representative - AMVIR) mitteilte, sanken im Februar 2012 die PKW-Neuzulassungen um weitere -45,2% zum Vorjahresmonat. Laut AMVIR wurden im Februar nur 3'827 PKWs neu zugelassen und diese Zahl ist wirklich unglaublich niedrig, sie entsprach den zweitniedrigsten PKW-Neuzulassungszahlen seit Beginn der Datenreihe im Januar 1990. Nur der Dezember 2010 war noch etwas schlechter mit 3'691 neu zugelassenen PKWs.

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„Finanztransaktionssteuer ade“ oder „Die Euro-Ritter von der traurigen Gestalt“

von am 13. März 2012

Beim heutigen Treffen der Finanzminister in Brüssel stand erstmals die Finanztransaktionssteuer auf der Tagesordnung.

Mehr Substanzielles gibt es zu dem Thema nicht zu sagen. Denn die Minister konnten sich nicht einigen und legten den entsprechenden Vorschlag der Europäischen Kommission auf Eis. (1) Jetzt sollen bis Juni Kompromisse ausgelotet und nach Alternativen gesucht werden. Das geht dann wohl eher als Versuch zur „Gesichtswahrung“ durch.

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Frankreich: sattes Handelsbilanzdefizit im Januar

von am 13. März 2012

Bereits am letzten Donnerstag berichtete die französische Zollbehörde (Direction générale des douanes et droits indirects) die Daten zum Außenhandel bei Waren und Gütern Frankreichs. Die dort in der Pressemitteilung präsentierten Daten sind saisonbereinigt und inklusive den Rüstungsgütern. Saisonbereinigt stiegen Export- und Importvolumen leicht an und das Handelsbilanzdefizit erreichte saisonbereinigte -5,234 Mrd. Euro im Januar. Hier werden nun wegen der besseren Vergleichbarkeit die unbereinigten Außenhandelsdaten bei Waren und Gütern inklusive den Rüstungsgütern präsentiert. Das unbereinigte Exportvolumen sank im Januar 2012 marginal auf 35,527 Mrd. Euro, nach 35,582 im Vormonat und stieg um +9,53% zum Vorjahresmonat mit 32,435 Mrd. Euro.

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US-Haushaltsdefizit mit -231,683 Mrd. Dollar im Februar

von am 13. März 2012

Einen wahrhaftig imperialen Schuldenmoloch offenbart das Monthly Treasury Statement des US-Finanzministeriums von gestern, dies ist der monatliche Bericht zum US-Bundeshaushalt (Federal Budget). Für den Monat Februar 2012 wurde ein unfassbares Haushaltsdefizit von -231,683 Mrd. Dollar ausgewiesen, das höchste jemals in einem Monat gemessene Haushaltsdefizit! Zudem wird bereits den 41. Monat in Folge ein Defizit beim Federal Budget generiert! In den letzten fünf Monaten, seit Beginn des Fiskaljahres 2011/2012 haben sich bereits -580,830 Mrd. Dollar Haushaltsdefizit bei der Zentralregierung in Washington angesammelt, eine völlig aberwitzige Summe und zugleich Beleg für ein brachial mieses Verhältnis von neuen Schulden und damit erzielter wirtschaftlicher Aktivität!

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BIS: 4,7 Billionen Dollar tägliches Devisenhandelsvolumen im Oktober 2011

von am 12. März 2012

Heute berichtete die BIS (Bank for International Settlements) mit dem Bericht "FX volume during the financial crisis and now" von einem täglichen Handelsvolumen im Devisenhandel von durchschnittlich 4,7 Billionen Dollar im Oktober 2011, nach 5,0 Billionen Dollar im September 2011. Dies war der erste monatliche Rückgang beim täglich gehandelten Devisenvolumen seit 2009. Dieser Bericht bezieht sich auf alternative Daten in Ergänzung zum offiziellen nur alle 3 Jahre erscheinenden Triennial Surveys. Die letzte Triennial Surveys-Erhebung mit den Daten für 2010 erbrachte ein tägliches Devisenhandelsvolumen von 3,981 Billionen Dollar.

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Spanien: reale Einzelhandelsumsätze auf dem tiefsten Stand seit Mai 1999

von am 10. März 2012

Das spanische Statistikamt INE berichtete gestern verspätet die realen Einzelhandelsumsätze für den Monat Januar 2012. Auch im Januar 2012 ging es weiter abwärts, um unbereinigte reale -4,8% zum Vorjahresmonat und um saisonbereinigte reale -0,2% zum Vormonat. Die realen Einzelhandelsumsätze notieren in der saisonbereinigten Reihe auf dem tiefsten Stand seit Mai 1999. Der private Konsum, gemessen an den Einzelhandelsumsätzen kontrahiert ungebrochen weiter.

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UK: schwache Industrieproduktion und neues Tief bei der Öl- und Gasförderung

von am 10. März 2012

Das britische Statistikamt ONS lieferte gestern die Daten zur Industrieproduktion in UK. Der realwirtschaftliche Zwerg drosselte im Januar 2012 seinen industriellen Output wieder ein wenig, um saisonbereinigte -0,4% zum Vormonat, sank der Ausstoß der breit gefassten Industrie (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe). Das Wertschöpfungsproblem der Industrie bleibt weiter deutlich virulent, verschärfend wirkt der permanente Rückgang der Öl- und Gasproduktion in den Nordseefeldern Großbritanniens.

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Über die U.S. “Job Recovery”

von am 9. März 2012

Gastbeitrag von Hajo

Heute hat das Bureau of Labor Statistics des U.S. Arbeitsministeriums (BLS) mal wieder "viel versprechende" Zahlen bzgl. des Aufbaus neuer Jobs gemeldet. Nachfolgend der Chart der Daten bzgl. neu geschaffener Jobs des "Bureau of Lies and Scams", der "Lug- und Trugbehörde", wie der US-Blogger Karl Denninger BLS sarkastisch definiert:

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Griechenland: realwirtschaftliches Armageddon

von am 9. März 2012

Laut der heutigen 2. Schätzung des griechischen Statistikamtes (ELSTAT) zum Bruttoinlandsprodukt sank das unbereinigte reale BIP in Griechenland noch stärker als bisher geschätzt. Im 4. Quartal 2011 schrumpfte das reale BIP  abwärtsrevidiert um -7,5% zum Vorjahresquartal (ursprünglich -7,0%)! Selbst nominal sank das BIP kräftiger als zunächst angenommen, um abwärtsrevidierte -6,3% (ursprünglich -6,0%) zum Vorjahresquartal. Weiterhin ist ELSTAT anscheinend nicht in der Lage eine saisonbereinigte Datenreihe zu liefern, so das man sich mit den erschreckenden Details aus der unbereinigte Datenreihe begnügen muss.

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Zitterpartie griechischer Schuldenschnitt …, nur für wen?

von am 8. März 2012

Der Termin, bis zu dem sich die Gläubiger Griechenlands entscheiden müssen, ob sie sich freiwillig am Schuldenschnitt beteiligen oder nicht, steht fest:

Heute um 21:00 Uhr (MEZ).

Die entscheidende Frage ist, ob der Schuldenschnitt gelingt oder – möglicherweise trotz der jüngst in Gesetzesform gebrachten Möglichkeit zur Zwangsbeteiligung (Collective Action Clauses (CAC)) von Gläubigern – scheitert.

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Brasilien: schwache Industrieproduktion und schwache PKW-Verkäufe

von am 7. März 2012

Heute berichtete das Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE), das sich der Output der brasilianischen Industrieproduktion im Januar 2012 deutlich abschwächte. Saisonbereinigt sank der Output der breit gefassten Produktion (Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) um -2,1% zum Vormonat. Laut den unbereinigten Daten ging es im Januar um -3,4% zum Vorjahresmonat abwärts, seit fünf Monaten in Folge sinkt im Vergleich zum Vorjahresmonat der Produktionsoutput.

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