23,7 Billionen Dollar – eine unvorstellbare Summe

von am 20. Juli 2009

In seinem vierteljährlichen Bericht an den US-Kongress verweist Neil Barofsky, der Special Inspector General for the Troubled Asset Relief Program (SIGTARP) auf eine maximal mögliche Bruttoexposition inkl. der staatlichen Garantien und Sicherheiten von 23,7 Billionen Dollar hin, welche die FED, das US-Finanzministeriums, die US-Einlagensicherung FDIC, die Federal Housing Finance Agency, die Federal Housing Administration (FHA) und andere Einrichtungen eingehen könnten um die Finanz- und Wirtschaftskrise in den USA zu bewältigen.

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Fette Staatshilfen für Heuschrecke

von am 3. Juli 2009

Der US-Finanzinvestor Loan Star, Eigentümer der angeschlagenen Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB, bekommt weitere 7 Mrd. Euro an Staatshilfen über den Sonderfond Finanzmarktstabilisierung (SoFFin), so die IKB in der heutigen Ad-hoc-Mitteilung. Bereits im Dezember 2008 hatte die IKB und damit der Eigentümer Loan Star 5 Mrd. Euro an Staatshilfen bekommen. Insgesamt gibt es jetzt einen staatlichen Garantierahmen für Schuldverschreibungen der IKB von 12 Mrd. Euro. Die staatsgarantierten Schuldverschreibungen haben eine Laufzeit von maximal 36 Monaten, die Garantien laufen bis Ende 2012.

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Wirtschaftskrise auf Spanisch

von am 30. Juni 2009

Die spanische Wirtschaft angetrieben von einer unglaublichen Kreditexpansion in den letzten Jahren, die dann in der spanischen Immobilienblase und dem zweitgrößten Leistungsbilanzdefizit der Welt mündete [mehr…]

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Cantarell im gnadenlosen Decline

von am 23. Juni 2009

Die staatliche mexikanische Ölgesellschaft Pemex (Petróleos Mexicanos) berichtet auch für den Monat Mai 2009 von einem deutlichen Ölförderrückgang (All Liquids) um -5,43% auf 2,991 Millionen [mehr…]

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Detroit als Warnung

von am 15. Juni 2009

Von 1940 bis 1963 war Detroit eines der größten Zentren der industriellen Wertschöpfung in der Welt. Zu den Boom-Zeiten - wie noch 1950 - lebten in Detroit-City 1,85 Millionen Menschen. Nach der Schätzung (Census Estimate) für 2009 hat sich die Bevölkerung seit 1950 mehr als halbiert, auf 821'792 Einwohner!

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Bericht der Ecofin Task Force

von am 12. Juni 2009

Die Ecofin, dem die Wirtschafts- und Finanzminister der EU-Mitgliedsstaaten angehören, hat für das nächste Treffen der europäischen Regierungschefs am 18./19. Juni in Brüssel einen Bericht seiner Task Force zur Überprüfung der Wirksamkeit der finanziellen Unterstützungen zur Stärkung der Stabilität des Finanzsystems und des reibungslosen Funktionierens der Finanzmärkte sowie der Kreditvergabe für die Wirtschaft erstellen lassen.

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“LBBW – Made in Germany”

von am 6. Mai 2009

»Made in Germany« ist weltweit Gütesiegel und Garant für Innovationskraft und höchste Qualität. Diese Messlatte kann man nicht nur an Industrieprodukte, sondern auch an Bankdienstleistungen anlegen. Die LBBW steht als ideenreiches und verlässliches Finanzunternehmen für genau diese Werte: Banking – Made in Germany." Quelle: PDF Geschäftsbericht LBBW 2008

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Klimawandel Teil 2

von am 11. April 2009

Gastbeitrag von M.E.
 
Nachdem wir uns mit der Klimageschichte beschäftigt haben, wenden wir uns nun den aktuellen Entwicklungen zu.
Es mag ja ziemlich verwegen erscheinen, am Ende eines relativ kalten Winters in Europa einen Beitrag über die Klimaerwärmung zu verfassen. Aber unsere persönliche Sensorik ist nicht gerade sehr objektiv. Objektivere Indikatoren sind beispielsweise einige Zugvögelarten, die nun das Überwintern im Norden dem langen Flug in die südlichen Winterquartiere vorziehen.
Oder die Fischarten, denen es mittlerweile in der Nordsee ganz gut gefällt und die bisher südlichere Gestade vorzogen, oder Fischarten, die früher in der Nordsee heimisch waren und jetzt nordwärts gezogen sind. Oder die Tatsache, dass das Saale-Unstrut-Gebiet nicht mehr das nördlichste Weinanbaugebiet Europas ist, sondern dass heute schon in Südskandinavien Wein angebaut wird. Und dass in Baden südfranzösische Weine mittlerweile bessere Qualitäten erreichen, als in ihren angestammten südlichen Anbaugebieten, wo sie durch Turboreifung ihre früher gewohnte Qualität verlieren. Tiere und Pflanzen sind geeignetere Indikatoren als wir Menschen, denn für sie sind die Standortbedingungen, unter denen sie leben müssen, von existenzieller Wichtigkeit.

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Klimawandel Teil 1

von am 10. April 2009

Gastbeitrag von M.E.
 
Für das Verständnis der möglichen zukünftigen Änderungen des Klimas ist es wichtig, sich zunächst mit der Klimageschichte zu befassen, um Schlussfolgerungen für die Gesetzmäßigkeiten von Veränderungsprozessen ziehen zu können.Zwei hauptsächliche Klimaarchive stehen uns zur Verfügung, die alle relevanten Parameter wie Temperatur, Niederschlagsmengen, Anteil von CO2 in der Atmosphäre usw. sehr gut abbilden und zeitlich gut zuzuordnen sind:
die Eisbohrkerne aus der Antarktis, Grönland und z.B. dem Gletschereis der Anden, und die Sedimente, die einen Blick weit in die Vergangenheit mit hinreichender Genauigkeit ermöglichen. Auch Fossilien liefern gute Hinweise auf das Klima vergangener Epochen.

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Auferstanden Citigroup

von am 17. März 2009

Die Citigroup scheint vermeintlich, Dank umfangreichen Staatshilfen, dem Tod von der Schippe gesprungen zu sein. Gestern stieg die Aktie um +30,9% auf 2,33 Dollar.

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AIG: Is the Risk Systemic?

von am 10. März 2009

Die American International Group (AIG), ehemals größter Versicherungskonzern der Welt legte am 26.02.2009 für weitere nötige Staatshilfen ein streng vertrauliches Dokument den US-Regulierungsbehörden vor. In diesem bezeichnet sich die AIG selbst als systemisches Risiko mit drohenden kaskadierenden Zahlungsausfällen. "Das Scheitern von AIG würde zu Unruhen in der US-Wirtschaft und auf den globalen Märkten führen und hätte unvorhergesehene und möglicherweise katastrophalen Folgen."

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50 Billionen Dollar Vermögensschmelze in 2008

von am 9. März 2009

Das Ende des globalen Kreditbooms führte zu einer ungeheuren Kernschmelze bei den Vermögenswerten. Bei dieser Zeitenwende ist weiterhin kein Ende der Entwicklung in Sicht!
Nach Angaben einer Studie der Asian Development Bank (ADB) sanken die globalen finanziellen Vermögenswerte inklusive Aktien und Anleihen um gigantische 50 Billionen Dollar im Jahr 2008! Dieser Rückgang der Vermögenswerte in 2008 entspricht in etwa dem Welt-BIP eines Jahres, aller erwirtschafteten Waren, Güter und Dienstleistungen der Welt und führt laut ADB zur schlimmsten Liquiditätskrise seit 30 Jahren und zur größten Depression seit 1929!

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Unhaltbarer Schuldenmoloch

von am 17. Februar 2009

Vor dem Hintergrund der gewaltigen US-Konjunkturprogramme und den unfassbaren Liquiditätsprogrammen, Nothilfen und Kreditgarantien für das amerikanische Bankensystem wird allen Lesern ein Blick auf den "2008 [mehr…]

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Weitere Nebelkerzen?

von am 5. Februar 2009

"Wir sind sicher, die Deutsche Bank wird aus dieser Krise gestärkt hervorgehen." CEO Dr. Josef Ackermann ...Die Deutsche Bank präsentierte heute auf ihrer Jahrespressekonferenz einige Daten zur Bilanz 2008. Der endgültige Geschäftsbericht 2008 wird erst am 24.03.2009 veröffentlicht! Die Erträge (Umsätze) der Deutschen Bank brachen im Jahr 2008 um gewaltige -56% ein, auf noch 13,490 Mrd. Euro, nach 30,745 Mrd. Euro in 2007! Der Verlust vor Steuern betrug gewaltige -5,741 Mrd. Euro, der Verlust nach Steuern belief sich auf -3,896 Mrd. Euro.

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Spanien “boomt”

von am 4. Februar 2009

Im Januar 2009 explodiert die offizielle Arbeitslosigkeit in Spanien um die höchste monatliche Rate seit über einem Jahrzehnt, fast 200'000 neue Arbeitslose in nur einem [mehr…]

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Bad Bank – Bad System

von am 26. Januar 2009

Die Toxic Waste-Papiere in die Bad Bank, so scheint die alte neu aufgewärmte Zauberformel zur Lösung der Finanzkrise zu lauten. Die WestLB gibt schon mal [mehr…]

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Niedrige Ölpreise ein Garant für künftig hohe Ölpreise!

von am 12. Januar 2009

Es gibt kein Marktversagen, es gibt nur Versagen am Markt, so Weissgarnix in einem Kommentar seines lesenswerten Blogs. Wie herum auch immer - der Ölpreis [mehr…]

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“Wir ergreifen eine einmalige Chance”

von am 10. Januar 2009

"Quantensprung durch Transaktion die Maßstäbe setzt", "Der Kauf der Dresdner Bank schafft erheblichen Mehrwert für die Aktionäre", "Das Gesamtrisiko wird als steuerbar angesehen", “Mit Ihrer Expertise und dem Track Record im Risikomanagement ist die Commerzbank für die Übername gut vorbereitet”.......

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1000 Mrd. Dollar an Abschreibungen

von am 17. Dezember 2008

Weltweit haben Finanzinstitute 1000 Mrd. Dollar an Abschreibungen im Zuge der Finanzkrise seit Anfang 2007 getätigt. Bei den US-Banken summieren sich die Abschreibungen auf "Wertpapiere" und Kredite, zusammen mit den jüngsten von Goldman Sachs und Morgan Stanley auf gewaltige 678 Mrd. Dollar. Die europäischen Banken und die Versicherungen weltweit haben bisher 300 Mrd. ihrer Vermögenswerte abgeschrieben. Dieser Wahnsinn hat weltweit bereits auch 239'000 Arbeitsplätze in der Finanzindustrie gekostet!

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Level 3 – US-Finanzwirtschaft

von am 14. Dezember 2008

Am Ende des zurückliegenden Kreditzyklus wurden wahrhaftige Kreditpyramiden aufgebaut. Mit Hilfe der Finanzinnovationen wurden immer neue Kreditprodukte kreiert und gehandelt. Gerade in den USA trat an die Stelle der Wertschöpfung in der Produktion eine ungezügelte Verschuldungs- und Kreditorgie. Mit Hilfe der Kreditverbriefungen wurden die Risiken "verteilt", verschleiert und als Kapitalanlagen behandelt. Unsummen dieser "Vermögenswerte" (Assets) lagern immer noch in den Bilanzen der Finanzinstitute.

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BayernLB – systemrelevant?

von am 4. Dezember 2008

"Die BayernLB ist eine systemrelevante Bank", so das Selbstverständnis und die Rechtfertigung für das 30 Mrd. Euro Hilfspaket des Bundes und des Freistaates! Den Hauptanteil bei der Hilfe leistet das Land Bayern mit 10 Mrd. Euro, welche durch Neuverschuldung des Landes aufgebracht werden und welche die Bank rekapitalisieren sollen! Zur Abschirmung des ABS-Investmentportfolios werden weitere 4,8 Mrd. Euro aufgewendet. Weitere 15 Mrd. Euro wurden beim Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung des Bundes (SoFFin) beantragt.

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8,56 Billionen Dollar an Liquiditätsprogrammen und Kreditgarantien

von am 26. November 2008

Die Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlichte genaue Details zu den Plänen der US-Regierung 8,56 Billionen Dollar an Liquiditätsprogrammen, Nothilfen und Kreditgarantien zur Rettung des Finanzsystems einzusetzen. Um die Dimension zu verdeutlichen, diese unfassbaren 8,56 Billionen Dollar betragen weit mehr als die Hälfte des US-BIPs oder auch 28'150 Dollar pro Kopf der US-Bevölkerung.

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Die Nebelkerzen der Deutschen Bank

von am 3. November 2008

Die Deutsche Bank wird das Rettungspaket der Bundesregierung nicht in Anspruch nehmen, so CEO Josef Ackermann im ZDF: "Wir werden aus heutiger Sicht nicht mitmachen, weil wir ja stark sind." Diese Nebelkerze Ackermanns stützt sich auf das Ergebnis im 3. Quartal: "Deutschland sollte stolz darauf sein, eine Bank zu haben, die in schwieriger Zeit Gewinn erziele."

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Globale Ölförderung sinkt

von am 30. Oktober 2008

"Die globale Ölförderung sinkt, schneller als erwartet“, so die Überschrift eines Artikels in der FT, wo ist das Problem, die Nachfrage sinkt, deshalb sinkt auch [mehr…]

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923 Millionen Hungernde

von am 15. Oktober 2008

Unfassbare 923 Millionen Menschen leiden an Hunger, so das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstitut für Ernährungspolitik (IFPRI) aus Washington von der deutschen Welthungerhilfe am 14. [mehr…]

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