Griechenland: Auftragseingang mit -13,8% zum Vorjahresmonat

von am 20. April 2012

Das griechische Statistikamt ELSTAT berichtete gestern erneut schlechte Daten zum Auftragseingang der Industrie, insbesondere die Inlandsaufträge schrumpften kräftig, wie schon seit vielen Monaten. Beim gesamten Auftragseingang ging es im Februar 2012 um -13,8% zum Vorjahresmonat abwärts. Die Inlandsaufträge schrumpften mit einer Rate von -21,0% zum Vorjahresmonat und sogar die Auslandsaufträge schmierten beschleunigt ab, um -8,9% zum Vorjahresmonat. Bei den Auslandsaufträgen sanken die aus der Eurozone um kräftige -10,7%, während die Auslandsaufträge aus der Nicht-Eurozone um -2,9% sanken, ebenfalls jeweils zum Vorjahresmonat.

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Bad Debt italienischer Banken auf 11 Jahreshoch

von am 19. April 2012

Wie der italienische Bankenverband Associazione Bancaria Italiana (ABI) gestern berichtete, stieg der Anteil der mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsverzug befindlichen Kredite an italienische private Haushalte und Unternehmen im Februar 2012 auf 6,3% und damit auf den höchsten Stand seit November 2000. Das Volumen der notleidenden Kredite schoss im Februar 2012 zum Vorjahresmonat um +16,5% nach oben, auf 107,639 Mrd. Euro.

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Italien: Auftragseingang mit -13,2% zum Vorjahresmonat

von am 19. April 2012

Das italienische Statistikamt ISTAT berichtete heute einen miesen Auftragseingang der Industrie für Februar 2012. Beim gesamten saisonbereinigten Auftragseingang ging es im Februar um relevante -2,5% zum Vormonat abwärts. Zum Vorjahresmonat ging es beim gesamten unbereinigten Auftragseingang sogar um beschleunigte -13,2% abwärts! Vor allem die Inlandsaufträge schmierten ab, saisonbereinigt um -4,9% zum Vormonat und um satte -18,7% zum Vorjahresmonat. Die Auslandsaufträge stiegen saisonbereinigt noch um +1,1% und sanken zum Vorjahresmonat um -4,1%. Damit manifestieren sich weiter die zunehmenden rezessiven Tendenzen in Italien, die durch die Austeritätsmaßnahmen, wie in den anderen Ländern der Südperipherie verstärkt werden und vor allem die Binnennachfrage abwürgen.

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Spanien: Doubtful Loans auf 18-Jahreshoch

von am 18. April 2012

Heute berichtete die spanische Zentralbank (Banco de España) die monatlichen Daten der spanischen Kreditinstitute zu den “Data on Doubtful Loans” für Februar 2012. Die Zahl der säumigen Kredite und Darlehen mit mehr als 90 Tagen im Zahlungsrückstand stieg weiter auf 8,16% der vergebenen Kredite der spanischen Banken, nach 7,91% im Vormonat und nach 6,20% im Vorjahresmonat. Die aktuellen 8,16% aller Kredite im Zahlungsrückstand waren die höchste Rate seit Oktober 1994. Diese Rate entsprach einem neuen Rekordkreditvolumen im Zahlungsrückstand von 143,815 Mrd. Euro, bei einem Gesamtvolumen von 1,763 Billionen Euro an vergebenen Krediten und Darlehen an Unternehmen und privaten Haushalten.

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USA: Industrieproduktion März 2012

von am 18. April 2012

Gemäß den gestrigen Daten der US-Notenbank (FED) lag der Output der saisonbereinigten breit gefassten US-Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) im März 2012, wie bereits im Februar, nahezu unverändert zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging es noch um +3,8% aufwärts. Der Output nur des Verarbeitenden Gewerbes sank um saisonbereinigte -0,2% zum Vormonat und stieg um +4,8% zum Vorjahresmonat.

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USA: Baubeginne im März auf Fünfmonatstief

von am 17. April 2012

Weiterhin bleibt der US-Immobilienmarkt schwach, die US-Baubeginne fielen im März 2012 schwächer als erwartet aus. Die von Bloomberg befragten 82 Volkswirte hatten in der medianen Schätzung mit 705'000 Baubeginnen für März gerechnet. Es wurden nur 654'000 Baubeginne, saisonbereinigt und auf das Jahr hochgerechnet (SAAR), vom US-Census Bureau berichtet, ein Einbruch von -5,8% zum Vormonat und der schwächste Monat seit Oktober 2011.

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Schwache PKW-Neuzulassungen in der EU27 + EFTA

von am 17. April 2012

Wie die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) in Brüssel heute mitteilte, sanken im März 2012 in der Europäischen Union EU27, die PKW-Neuzulassungen um -7,0% zum Vorjahresmonat, auf 1,453407 Millionen. Querschuesse hatte bereits Anfang des Monats über die PKW-Neuzulassungen aus einigen Ländern berichtet, so von Deutschland mit +3,4%, von Portugal mit -49,2%, von Italien mit -26,7%, Griechenland mit -42,6% und Spanien mit -4,5% jeweils zum Vorjahresmonat. Erwähnen muss man auch noch Frankreich mit -23,2% zum Vorjahresmonat. Obwohl neben Deutschland vereinzelt zentraleuropäische Staaten wie Österreich +8,4%, Finnland +82,2% und auch einige osteuropäische Staaten durchaus solide bzw. starke Zuwächse zum Vorjahresmonat berichteten, war das Gesamtergebnis für die EU27 schwach. ACEA liefert sogar noch erweiterte Daten, die der EU27 inklusive der EFTA (Island, Norwegen und die Schweiz) und auch hier ging es kumuliert bergab, um -6,6% zum Vorjahresmonat auf 1,499380 Millionen PKW-Einheiten, die schwächsten Neuzulassungen in einem März seit 1998!

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Italien: Außenhandelsdaten für Februar 2012

von am 17. April 2012

Gestern berichtete ISTAT, das italienische Statistikamt, die Außenhandelsdaten für den Monat Februar 2012. Saisonbereinigt lag der Export von Waren und Gütern zum Vormonat fast unverändert mit +0,06%, das Importvolumen stieg leicht um saisonbereinigte +0,7%. Bei den unbereinigten Originaldaten stieg der Export um +6,47% zum Vorjahresmonat auf 31,758 Mrd. Euro und die Importe sanken um -1,76% zum Vorjahresmonat auf 32,871Mrd. Euro.

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Deutschland: ZEW-Index steigt zum fünften Mal in Folge

von am 17. April 2012

Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland, ermittelt vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg auch im April 2012, zum fünften Mal in Folge an. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen stieg um +1,1 Punkte, auf 23,4 Punkte, nach 22,3 Punkten im Vormonat. Die ZEW-Konjunkturerwartungen werden in einer Umfrage bei 400 Finanzexperten aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen ermittelt.

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Target2 Salden für Februar im Kurzüberblick

von am 16. April 2012

Heute berichtete die französische Zentralbank (Banque de France) die Daten zum Target2 Saldo für Februar 2012. Im Februar sank der Saldo um 17,350 Mrd. Euro zum Vormonat, auf -96,316 Mrd. Euro. Damit liegen nun die "statistischen Verrechnungsposten" ;) zwinkern (Neusprech) der DNLF- und PIIGSBF-Zentralbanken für den Monat Februar vor. Ein kurzer Überblick.

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„Wende“-Wahlen in Frankreich und Griechenland oder: Bekommt Europa jetzt die Quittung für seinen Krisenkurs?

von am 16. April 2012

Keine Frage, in der europäischen Bevölkerung wächst die Unzufriedenheit mit dem europäischen Krisenkurs. Sowohl der immer noch weiter verschärfte Sparkurs in Mitgliedstaaten mit ernsten Schuldenproblemen als auch das fortwährende Draufsatteln bei den finanziellen Stützungsmaßnahmen der Euro-Retter-Staaten sowie der EZB werden zunehmend kritisch gesehen – nicht zuletzt angesichts der ausbleibenden Wende zum Besseren, wie die Entwicklung der Wirtschaftsdaten, aber auch die an den Finanzmärkten immer wieder zeigt.

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China: solide PKW-Verkäufe

von am 16. April 2012

Die chinesische Automobilvereinigung (China Association of Automobile Manufacturers) präsentiert für März 2012 solide PKW-Verkaufszahlen für China. Zum Vormonat stiegen die unbereinigten Verkäufe um +15,4%, auf 1,400000 Millionen verkaufte PKW-Einheiten, zum Vorjahresmonat ging es noch um +4,5% aufwärts. Damit zeigen die Daten für März 2012 den zweitstärksten Monat in der Geschichte der chinesischen Autoverkäufe an, zwar lässt die Wachstumsrate vom Vorjahresmonat nach, aber das absolute Niveau bleibt beachtlich.

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Industrieproduktionsindizes für Februar der DPIGSF

von am 14. April 2012

Noch nachgereicht die saisonbereinigten Daten zur breit gefassten Industrie (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) ohne Baugewerbe für Februar 2012 von Eurostat für Deutschland, Portugal, Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich.

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Banken wieder klar im Krisenmodus

von am 13. April 2012

Es wird immer offensichtlicher, die LTRO-Injektionen der EZB verpuffen gnadenlos, weder wurde mit dieser enormen Liquiditätszufuhr an die europäischen Banken die Kreditvergabe an die Realwirtschaft angekurbelt, noch der Interbankenmarkt, also die Kreditvergabe unter den Finanzinstituten selbst, noch konnten über einen längeren Zeitraum die Renditen der Staatsanleihen signifikant gedrückt werden. Die massive Liquiditätszufuhr führte dagegen zu einem unerwünschten Effekt der beschleunigten Kapitalflucht aus der Südperipherie und aus Frankreich, wie deren explodierenden negativen Target2 Salden anzeigen und munter ziehen seit Tagen nun auch wieder die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen von Spanien und Italien in Richtung 6%, so Spanien heute auf 5,977% und Italien auf 5,523%. Die LTRO-Injektionen sind ein Dokument des Versagens der Geldpolitik, von aufgestauten Verwerfungen die mittels Liquiditätszufuhr nicht gelöst werden können!

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Italien: Industrieproduktion auch im Februar weiter abwärts

von am 13. April 2012

Das italienische Statistikamt ISTAT veröffentlichte heute die Daten zum Output der breit gefassten Industrieproduktion für den Monat Februar 2012. Im Februar sank der Output der saisonbereinigten breit gefassten Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) ohne Baugewerbe um -0,7% zum Vormonat. Auch zum Vorjahresmonat ging es bei den unbereinigten Daten abwärts, um -3,5%. Arbeitstäglich bereinigt, da der Februar 2012 einen Arbeitstag mehr hatte, als der Februar 2011, sogar um -6,8%! Die anhaltende Schwäche der italienischen Industrieproduktion verdeutlicht beeindruckend der saisonbereinigte Langfristchart seit Januar 1990:

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Spanien: Target2 auf -252,097 Mrd. Euro als Monatsdurchschnitt

von am 13. April 2012

Heute berichtete die spanische Zentralbank Banco de Espana, mit den Daten zum Financing in the Eurosystem (Marzo 2012), auch die Target2 Position der spanischen Zentralbank gegenüber dem Eurosystem, als Average of Daily Data für März 2012. Auch der negative Target2 Saldo der spanischen Zentralbank weitete sich im März 2012 deutlich aus, auf -252,097 Mrd. Euro, nach -196,896 Mrd. Euro im Vormonat. Bei den sonst üblichen, vergleichbaren Target2 Salden Daten zum Monatsende, welchen die Banco de Espana erst Anfang Mai für den Monat März veröffentlicht, kamen in den letzten Monaten jeweils 10-20 Mrd. Euro auf den Average of Daily Data Status oben drauf! Die Average of Daily Data bieten jedoch den Vorteil, dass die spanische Zentralbank diesen Datensatz als Langfristreihe seit Januar 1999 zur Verfügung stellt.

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Griechenland: Arbeitslosigkeit zieht weiter an

von am 12. April 2012

Wie das griechische Statistikamt (ELSTAT) heute berichtete, stieg die unbereinigte offizielle Arbeitslosenquote im Januar 2012 in Griechenland auf 21,9%, nach 21,0% im Vormonat und nach 15,1% im Vorjahresmonat. Zum Vorjahresmonat stiegen die Arbeitslosenzahlen im Januar 2012 um kräftige +333’700 bzw. um +44,1%. Insgesamt waren im Januar 2012 offiziell, laut den unbereinigten Daten, 1,0905 Millionen Griechen ohne Job, ein neuer Rekord!

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Finanzmärkte und Weltwirtschaft: China – eine Blackbox und ein nicht zu vernachlässigender Krisenherd

von am 12. April 2012

Während alle Welt vornehmlich die europäische und amerikanische Schuldenkrise als potenzielle Auslöser neuer Finanzmarkt- und weltwirtschaftlicher Turbulenzen im Visier hat, geschieht durchaus Beunruhigendes in China.

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US-Haushaltsdefizit mit -198,158 Mrd. Dollar im März

von am 12. April 2012

Den imperialen Schuldenmoloch offenbart wieder einmal das Monthly Treasury Statement des US-Finanzministeriums von gestern, dies ist der monatliche Bericht zum US-Bundeshaushalt (Federal Budget). Für den Monat März 2012 wurde ein unfassbares Haushaltsdefizit von -198,158 Mrd. Dollar ausgewiesen, das höchste jemals in einem Monat März gemessene Haushaltsdefizit! Im Monat zuvor, Februar 2012, wurde das höchste jemals erzielte Haushaltsdefizit mit -231,683 Mrd. Dollar erreicht. Zudem wird bereits den 42. Monat in Folge ein Defizit beim Federal Budget generiert! In den letzten sechs Monaten, seit Beginn des Fiskaljahres 2011/2012 haben sich bereits -778,988 Mrd. Dollar Haushaltsdefizit bei der Zentralregierung in Washington angesammelt, eine völlig aberwitzige Summe und zugleich Beleg für ein brachial mieses Verhältnis von neuen Schulden und damit erzielter wirtschaftlicher Aktivität!

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Spanien: Industrieproduktion mit -25,95% zum Hoch

von am 11. April 2012

Auch Spanien belegt ein weiteres Mal, dass der bisher eingeschlagene Weg mittels Austerität in der Sackgasse weiter sinkender Leistungskraft mündet. Das spanische Statistikamt INE berichtete heute von einem Einbruch beim Output der Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) im Februar 2012 von -3,0% zum Vorjahresmonat bei den unbereinigten Daten und dies markiert den zweitschwächsten Februar seit 1995, nur der Februar 2010 war noch marginal schwächer!

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China: Rekordimportvolumen im März

von am 11. April 2012

Gestern berichteten die chinesischen Zollbehörden solide Außenhandelsdaten für den Monat März 2012. Nach der saisonalen Schwäche durch das chinesische Neujahrsfest, wurde doch etwas unerwartet an die alte Stärke angeknüpft, beim Importvolumen wurde im März sogar ein neues Allzeithoch markiert. Das Importvolumen markierte mit 160,31 Mrd. Dollar einen Rekord, nach 145,96 Mrd. Dollar im Vormonat und nach 152,06 Mrd. Dollar im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden Waren und Güter in einem Volumen von 165,66 Mrd. Dollar exportiert, nach 114,47 Mrd. Dollar im Vormonat und nach 152,20 Mrd. Dollar im Vorjahresmonat.

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Griechenland: Industrieproduktion im Februar mit neuem Tief

von am 10. April 2012

Das griechische Statistikamt ELSTAT berichtete für den Februar 2012 von einem Einbruch des unbereinigten Outputs der breit gefassten Industrieproduktion von -8,3% zum Vorjahresmonat. Besonders brisant, gerade das vergleichsweise stark unterentwickelte Verarbeitende Gewerbe in Griechenland, brach selbst zum schwachen Niveau des Vorjahresmonats um weitere -10,6% ein. Es bleibt weiterhin unglaublich, über welchen langen Zeitraum die verfehlte Strategie der Troika (IWF, EU und EZB) völlig kontraproduktive Ergebnisse einfahren kann, ohne dass diese Strategie wirklich kritisch hinterfragt bzw. geändert wird.

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BUBA: Target2 Saldo explodiert auf 615,952 Mrd. Euro

von am 10. April 2012

Wie zu erwarten war, explodierte nach den heutigen Daten der Bundesbank (BUBA) für März 2012, der positive Target2 Saldo auf ein neues Allzeithoch. Die Forderungen der BUBA aus Target2 stiegen im März 2012 kräftig an, um +68,905 Mrd. Euro bzw. um +12,6%% zum Vormonat, auf 615,952 Mrd. Euro.

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U.S. Staatsschulden Ende 2011

von am 7. April 2012

Gastbeitrag von Hajo

Die Finanzdaten des Bundes werden vom Financial Management Service des U.S. Schatzamtes (Department of the Treasury) erhoben. Zu den Schulden des Bundes veröffentlicht FRED (research.stlouisfed.org) drei zentrale Datenreihen, die ich nachfolgend vorstelle:

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Die Target2 Forderung ist Hauptbestandteil des Nettoauslandsvermögens Deutschlands

von am 7. April 2012

In Anbetracht der Explosion des italienischen Target2 Saldos im März 2012 auf -270,408 Mrd. Euro, darf man davon ausgehen, dass der Target2 Saldo der Deutschen Bundesbank (BUBA), der am kommenden Dienstag veröffentlicht wird, im März deutlich über die +600 Mrd. Euro schnellen wird, selbst ein weiterer Anstieg in den nächsten Monaten in Richtung +1000 Mrd. Euro scheint möglich, denn bisher gab es noch nicht mal eine offensichtliche Panik im Euroraum, die sich dann auch in einem kräftigen Anstieg der Transaktionen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr auswirken wird. 

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