„Wende“-Wahlen in Frankreich und Griechenland oder: Bekommt Europa jetzt die Quittung für seinen Krisenkurs?

von am 16. April 2012

Keine Frage, in der europäischen Bevölkerung wächst die Unzufriedenheit mit dem europäischen Krisenkurs. Sowohl der immer noch weiter verschärfte Sparkurs in Mitgliedstaaten mit ernsten Schuldenproblemen als auch das fortwährende Draufsatteln bei den finanziellen Stützungsmaßnahmen der Euro-Retter-Staaten sowie der EZB werden zunehmend kritisch gesehen – nicht zuletzt angesichts der ausbleibenden Wende zum Besseren, wie die Entwicklung der Wirtschaftsdaten, aber auch die an den Finanzmärkten immer wieder zeigt.

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China: solide PKW-Verkäufe

von am 16. April 2012

Die chinesische Automobilvereinigung (China Association of Automobile Manufacturers) präsentiert für März 2012 solide PKW-Verkaufszahlen für China. Zum Vormonat stiegen die unbereinigten Verkäufe um +15,4%, auf 1,400000 Millionen verkaufte PKW-Einheiten, zum Vorjahresmonat ging es noch um +4,5% aufwärts. Damit zeigen die Daten für März 2012 den zweitstärksten Monat in der Geschichte der chinesischen Autoverkäufe an, zwar lässt die Wachstumsrate vom Vorjahresmonat nach, aber das absolute Niveau bleibt beachtlich.

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Industrieproduktionsindizes für Februar der DPIGSF

von am 14. April 2012

Noch nachgereicht die saisonbereinigten Daten zur breit gefassten Industrie (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) ohne Baugewerbe für Februar 2012 von Eurostat für Deutschland, Portugal, Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich.

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Banken wieder klar im Krisenmodus

von am 13. April 2012

Es wird immer offensichtlicher, die LTRO-Injektionen der EZB verpuffen gnadenlos, weder wurde mit dieser enormen Liquiditätszufuhr an die europäischen Banken die Kreditvergabe an die Realwirtschaft angekurbelt, noch der Interbankenmarkt, also die Kreditvergabe unter den Finanzinstituten selbst, noch konnten über einen längeren Zeitraum die Renditen der Staatsanleihen signifikant gedrückt werden. Die massive Liquiditätszufuhr führte dagegen zu einem unerwünschten Effekt der beschleunigten Kapitalflucht aus der Südperipherie und aus Frankreich, wie deren explodierenden negativen Target2 Salden anzeigen und munter ziehen seit Tagen nun auch wieder die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihen von Spanien und Italien in Richtung 6%, so Spanien heute auf 5,977% und Italien auf 5,523%. Die LTRO-Injektionen sind ein Dokument des Versagens der Geldpolitik, von aufgestauten Verwerfungen die mittels Liquiditätszufuhr nicht gelöst werden können!

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Italien: Industrieproduktion auch im Februar weiter abwärts

von am 13. April 2012

Das italienische Statistikamt ISTAT veröffentlichte heute die Daten zum Output der breit gefassten Industrieproduktion für den Monat Februar 2012. Im Februar sank der Output der saisonbereinigten breit gefassten Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) ohne Baugewerbe um -0,7% zum Vormonat. Auch zum Vorjahresmonat ging es bei den unbereinigten Daten abwärts, um -3,5%. Arbeitstäglich bereinigt, da der Februar 2012 einen Arbeitstag mehr hatte, als der Februar 2011, sogar um -6,8%! Die anhaltende Schwäche der italienischen Industrieproduktion verdeutlicht beeindruckend der saisonbereinigte Langfristchart seit Januar 1990:

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Spanien: Target2 auf -252,097 Mrd. Euro als Monatsdurchschnitt

von am 13. April 2012

Heute berichtete die spanische Zentralbank Banco de Espana, mit den Daten zum Financing in the Eurosystem (Marzo 2012), auch die Target2 Position der spanischen Zentralbank gegenüber dem Eurosystem, als Average of Daily Data für März 2012. Auch der negative Target2 Saldo der spanischen Zentralbank weitete sich im März 2012 deutlich aus, auf -252,097 Mrd. Euro, nach -196,896 Mrd. Euro im Vormonat. Bei den sonst üblichen, vergleichbaren Target2 Salden Daten zum Monatsende, welchen die Banco de Espana erst Anfang Mai für den Monat März veröffentlicht, kamen in den letzten Monaten jeweils 10-20 Mrd. Euro auf den Average of Daily Data Status oben drauf! Die Average of Daily Data bieten jedoch den Vorteil, dass die spanische Zentralbank diesen Datensatz als Langfristreihe seit Januar 1999 zur Verfügung stellt.

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Griechenland: Arbeitslosigkeit zieht weiter an

von am 12. April 2012

Wie das griechische Statistikamt (ELSTAT) heute berichtete, stieg die unbereinigte offizielle Arbeitslosenquote im Januar 2012 in Griechenland auf 21,9%, nach 21,0% im Vormonat und nach 15,1% im Vorjahresmonat. Zum Vorjahresmonat stiegen die Arbeitslosenzahlen im Januar 2012 um kräftige +333’700 bzw. um +44,1%. Insgesamt waren im Januar 2012 offiziell, laut den unbereinigten Daten, 1,0905 Millionen Griechen ohne Job, ein neuer Rekord!

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Finanzmärkte und Weltwirtschaft: China – eine Blackbox und ein nicht zu vernachlässigender Krisenherd

von am 12. April 2012

Während alle Welt vornehmlich die europäische und amerikanische Schuldenkrise als potenzielle Auslöser neuer Finanzmarkt- und weltwirtschaftlicher Turbulenzen im Visier hat, geschieht durchaus Beunruhigendes in China.

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US-Haushaltsdefizit mit -198,158 Mrd. Dollar im März

von am 12. April 2012

Den imperialen Schuldenmoloch offenbart wieder einmal das Monthly Treasury Statement des US-Finanzministeriums von gestern, dies ist der monatliche Bericht zum US-Bundeshaushalt (Federal Budget). Für den Monat März 2012 wurde ein unfassbares Haushaltsdefizit von -198,158 Mrd. Dollar ausgewiesen, das höchste jemals in einem Monat März gemessene Haushaltsdefizit! Im Monat zuvor, Februar 2012, wurde das höchste jemals erzielte Haushaltsdefizit mit -231,683 Mrd. Dollar erreicht. Zudem wird bereits den 42. Monat in Folge ein Defizit beim Federal Budget generiert! In den letzten sechs Monaten, seit Beginn des Fiskaljahres 2011/2012 haben sich bereits -778,988 Mrd. Dollar Haushaltsdefizit bei der Zentralregierung in Washington angesammelt, eine völlig aberwitzige Summe und zugleich Beleg für ein brachial mieses Verhältnis von neuen Schulden und damit erzielter wirtschaftlicher Aktivität!

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Spanien: Industrieproduktion mit -25,95% zum Hoch

von am 11. April 2012

Auch Spanien belegt ein weiteres Mal, dass der bisher eingeschlagene Weg mittels Austerität in der Sackgasse weiter sinkender Leistungskraft mündet. Das spanische Statistikamt INE berichtete heute von einem Einbruch beim Output der Industrieproduktion (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe) im Februar 2012 von -3,0% zum Vorjahresmonat bei den unbereinigten Daten und dies markiert den zweitschwächsten Februar seit 1995, nur der Februar 2010 war noch marginal schwächer!

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China: Rekordimportvolumen im März

von am 11. April 2012

Gestern berichteten die chinesischen Zollbehörden solide Außenhandelsdaten für den Monat März 2012. Nach der saisonalen Schwäche durch das chinesische Neujahrsfest, wurde doch etwas unerwartet an die alte Stärke angeknüpft, beim Importvolumen wurde im März sogar ein neues Allzeithoch markiert. Das Importvolumen markierte mit 160,31 Mrd. Dollar einen Rekord, nach 145,96 Mrd. Dollar im Vormonat und nach 152,06 Mrd. Dollar im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden Waren und Güter in einem Volumen von 165,66 Mrd. Dollar exportiert, nach 114,47 Mrd. Dollar im Vormonat und nach 152,20 Mrd. Dollar im Vorjahresmonat.

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Griechenland: Industrieproduktion im Februar mit neuem Tief

von am 10. April 2012

Das griechische Statistikamt ELSTAT berichtete für den Februar 2012 von einem Einbruch des unbereinigten Outputs der breit gefassten Industrieproduktion von -8,3% zum Vorjahresmonat. Besonders brisant, gerade das vergleichsweise stark unterentwickelte Verarbeitende Gewerbe in Griechenland, brach selbst zum schwachen Niveau des Vorjahresmonats um weitere -10,6% ein. Es bleibt weiterhin unglaublich, über welchen langen Zeitraum die verfehlte Strategie der Troika (IWF, EU und EZB) völlig kontraproduktive Ergebnisse einfahren kann, ohne dass diese Strategie wirklich kritisch hinterfragt bzw. geändert wird.

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BUBA: Target2 Saldo explodiert auf 615,952 Mrd. Euro

von am 10. April 2012

Wie zu erwarten war, explodierte nach den heutigen Daten der Bundesbank (BUBA) für März 2012, der positive Target2 Saldo auf ein neues Allzeithoch. Die Forderungen der BUBA aus Target2 stiegen im März 2012 kräftig an, um +68,905 Mrd. Euro bzw. um +12,6%% zum Vormonat, auf 615,952 Mrd. Euro.

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U.S. Staatsschulden Ende 2011

von am 7. April 2012

Gastbeitrag von Hajo

Die Finanzdaten des Bundes werden vom Financial Management Service des U.S. Schatzamtes (Department of the Treasury) erhoben. Zu den Schulden des Bundes veröffentlicht FRED (research.stlouisfed.org) drei zentrale Datenreihen, die ich nachfolgend vorstelle:

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Die Target2 Forderung ist Hauptbestandteil des Nettoauslandsvermögens Deutschlands

von am 7. April 2012

In Anbetracht der Explosion des italienischen Target2 Saldos im März 2012 auf -270,408 Mrd. Euro, darf man davon ausgehen, dass der Target2 Saldo der Deutschen Bundesbank (BUBA), der am kommenden Dienstag veröffentlicht wird, im März deutlich über die +600 Mrd. Euro schnellen wird, selbst ein weiterer Anstieg in den nächsten Monaten in Richtung +1000 Mrd. Euro scheint möglich, denn bisher gab es noch nicht mal eine offensichtliche Panik im Euroraum, die sich dann auch in einem kräftigen Anstieg der Transaktionen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr auswirken wird. 

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Italien: Taget2 Saldo explodiert auf -270,408 Mrd. Euro

von am 6. April 2012

Was bei Querschuesse sauber herausgearbeitet wurde (siehe: Target2 – zeigt die Zahlungsbilanzkrise in der Eurozone), bestätigt sich nun, mit einer nicht zu schlagenden Überzeugungkraft. Die Kreditgewährung der nationalen Zentralbanken an die heimischen Bankensysteme über die LTROs führt zur Explosion der Target2 Salden. Im März 2012 explodierte der Target2 Saldo der italienische Zentralbank (Banca d’Italia), laut den heute veröffentlichten Daten, um unglaubliche 76,326 Mrd. Euro auf -270,408 Mrd. Euro! Damit geht die Zahlungsbilanzkrise der Eurozone, mündend in einer Kapitalflucht, via grenzüberschreitenden Target2-Zahlungsverkehr, in die finale Phase und entlarvt die geldpolitischen Aktionen (Liquiditätsflutung) der EZB als völlig aberwitzige Strategie, welche die Ungleichgewichte in der Eurozone zusätzlich befeuert.

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USA: Rekord bei Not in Labor Force

von am 6. April 2012

Wieder einmal bestätigt der heutige US-Arbeitsmarktbericht für den Monat März 2012, die hier im Blog vertretene Position zur Qualität des US-Jobwunders! In der Relation zum Bevölkerungszuwachs im erwerbsfähigen Alter gibt es kein Jobwunder, sondern ein Verharren auf Krisenniveau. Boomen tut dagegen weiter die Zahl derer, die im Arbeitsmarktbericht in Not in Labor Force (Stille Reserve) verschoben werden und praktischer Weise bei der Ermittlung von Arbeitslosenquote und -zahl keine Rolle spielen und dies ist primär ein Wunder der Statistikverzerrung durch das Bureau of Labor Statistics (BLS). Saisonbereinigte +333'000, Erwerbsfähige ab 16 Jahre, landeten im März 2012 im Vergleich zum Vormonat  in der Rubrik  Not in Labor Force, also bei den Erwerbsfähigen die dem Arbeitsmarkt angeblich nicht zur Verfügung standen, zum Vorjahresmonat waren es sogar +2,289 Millionen. Mit saisonbereinigten 87,897 Millionen in Not in Labor Force wurde ein neues Allzeithoch markiert!

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Frankreich: steigendes Außenhandelsvolumen und steigendes Defizit im Februar

von am 6. April 2012

Heute Morgen berichtete die französische Zollbehörde (Direction générale des douanes et droits indirects) die Daten zum Außenhandel bei Waren und Gütern Frankreichs für den Monat Februar 2012. Die dort in der Pressemitteilung präsentierten Daten sind saisonbereinigt und inklusive den Rüstungsgütern. Saisonbereinigt stiegen Export- und Importvolumen an und das Handelsbilanzdefizit schwoll auf saisonbereinigte -6,398 Mrd. Euro im Februar an. Hier werden nun wieder wegen der besseren Vergleichbarkeit die unbereinigten Außenhandelsdaten bei Waren und Gütern inklusive den Rüstungsgütern vom französischen Statistikamt INSEE präsentiert. Das unbereinigte Exportvolumen stieg im Februar 2012 auf 37,180 Mrd. Euro, nach 35,421 im Vormonat und stieg um +7,9% zum Vorjahresmonat mit 34,469 Mrd. Euro.

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Griechenland: PKW-Neuzulassungen mit -42,6% im März

von am 5. April 2012

Wie die Vereinigung der griechischen Autoimporteure (Association of Motor Vehicle Importers Representative – AMVIR) mitteilte, sanken im März 2012 die PKW-Neuzulassungen um weitere -42,6% zum Vorjahresmonat. Laut AMVIR wurden im März nur 4’901 PKWs neu zugelassen und diese Zahl ist wirklich unglaublich niedrig, sie entsprach den viertniedrigsten PKW-Neuzulassungszahlen seit Beginn der Datenreihe im Januar 1990. Nur der März 1990 mit 4'672 neu zugelassenen PKWs, der Dezember 2010 mit 3’691  und der Vormonat Februar 2012 mit 3'827 neu zugelassenen PKWs war noch etwas schlechter. Dabei war der März in den vergangenen Jahren auch in Griechenland eigentlich ein saisonal starker Monat, aber beim griechischen Automarkt hilft nicht mal mehr die Saisonalität.

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Deutschland: keine Impulse von der Industrieproduktion

von am 5. April 2012

Heute berichtete das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) die Daten zum Output des Produzierenden Gewerbes für Februar 2012. Der Output der breit gefassten Industrieproduktion (inklusive Bauhauptgewerbe) sank preis-, arbeitstäglich- und saisonbereinigt (nach dem X12-Arima Verfahren) um -1,3% zum Vormonat, nach abwärtsrevidierten +1,2% im Januar.

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UK: Bruttostaatsschulden 2011 bei 1,250 Billionen GBP

von am 5. April 2012

Im Windschatten der Eurozonenkrise häuft Großbritannien ungestört Staatsschulden auf. Wie das britische Statistikamt ONS berichtete, meldet UK für 2011 einen konsolidierten Bruttostaatschuldenstand von 1,250345 Billionen britische Pfund (GBP) nach Brüssel, gemäß Maastricht-Definitionen. Dies entspricht 82,9% des nominalen BIPs von UK im Jahr 2011. Die Neuverschuldung betrug 2011 124,582 Mrd. GBP, relevante 8,3% des nominalen BIPs. Ob bei Neuverschuldung (8,3%) oder Bruttoschuldenstand (82,9%), im Verhältnis zum BIP, es werden beide Maastrichtkriterien 3% und 60% mehr als klar gerissen, trotzdem bleibt UK vom Interesse der Öffentlichkeit weitgehend verschont.

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USA: weiter über 46 Millionen Food Stamps Bezieher

von am 4. April 2012

Laut den offiziellen Daten des US-Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture) von Montag sank die Zahl der Food Stamps Bezieher im Januar 2012 leicht um -64'307, auf 46,449850 Millionen, nach 46,514157 Millionen im Vormonat. Diese nur gering sinkende Zahl wirft ein bezeichnendes Licht auf die miese Qualität der bisherigen wirtschaftlichen Erholung. Diese Daten reflektieren weiter die schwache Entwicklung am US-Arbeitsmarkt, die in der Summe nur einen Stellenaufbau unterhalb des Zuwachses der arbeitsfähigen Bevölkerung generiert und somit auch keine nennenswerte positive Auswirkungen auf die Zahl derjenigen ausstrahlt, die in Armut leben und auf staatliche Lebensmittelhilfen angewiesen sind.

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Spanien: PKW-Neuzulassungen von Privaten mit -13,5% zum bereits schwachen Vorjahresmonat

von am 4. April 2012

Wie der spanische Automobilherstellerverband ANFAC mitteilte, sanken in Spanien die PKW-Neuzulassungen im März um -4,5% zum bereits sehr schwachen Vorjahresmonat, auf 84’427 PKWs. Der März 2012 war der drittschwächste März seit 1990. Kumuliert man die ersten 3 Monate 2012 wurden 204'119 PKWs neu zugelassen, das mieseste 1. Quartal seit 1993!

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Deutschland: keine Impulse beim Auftragseingang

von am 4. April 2012

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) berichtete heute die Daten zum preis-, arbeitstäglich- und saisonbereinigten (X-12 ARIMA) Auftragseingang der deutschen Industrie für Februar 2012. Im Februar 2012 stieg der saisonbereinigte Auftragseingang um leichte +0,3% zum Vormonat, nach aufwärts revidierten -1,8% im Januar 2012. Die Inlandsaufträge sanken saisonbereinigt um -1,4% und die Auslandsaufträge stiegen um +1,7%. Während die saisonbereinigten Auslandsaufträge aus den Ländern außerhalb der Eurozone kräftig um +5,0% stiegen, sanken die aus der Eurozone um -3,2%. Der steile Aufwärtstrend beim gesamten Auftragseingang bleibt seit Juni 2011 weiter gebrochen, Schritt für Schritt manifestiert sich im Auftragseingang die nachlassende weltweite wirtschaftliche Aktivität.

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USA: solide PKW-Verkäufe im März

von am 4. April 2012

Die unbereinigten Autoverkäufe (Total Light Vehicle Sales) in den USA stiegen im März 2012 um +12,7% zum Vorjahresmonat, auf 1,404774 Millionen PKWs an und präsentieren damit sehr solide Daten. Allerdings ist der März grundsätzlich auch ein saisonal sehr starker Monat, zusammen mit dem August und dem Dezember.

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