Portugal: der Blick auf lange Datenreihen

von am 19. April 2013 in Allgemein

Die portugiesische Zentralbank hat in ihrer Datenbank u.a. eine historische Datenreihe zum nominalen BIP, zu den nominalen Bruttoanlageinvestitionen und zur Entwicklung der Arbeitslosenquote in Portugal. Nicht wirklich überraschend offenbaren diese Daten, noch nie seit den 50er Jahren verlief die Entwicklung des nominalen BIPs, wie auch der Bruttoanlageinvestitionen so mies, wie seit dem Beitritt zum gemeinsamen Währungsraum. Noch nie war die portugiesische Arbeitslosenquote so hoch wie aktuell und dasselbe gilt für die Bruttostaatsschulden im Verhältnis zum nominalen BIP. Auch Portugal war denkbar ungeeignet für die gemeinsame Währung und verlor wirtschaftlich von Anfang an und vor allem stetig.

1aDie Entwicklung des nominalen BIPs in Prozent zum Vorjahr seit 1955 bis 2012 im Chart. Zuletzt im Jahr 2012 sank das nominale BIP um -3,3% zum Vorjahr, auf 165,409 Mrd. Euro. In Portugal dokumentiert sich seit Jahren ein Abwärtstrend beim nominalen BIP.

1aDie Entwicklung der nominalen Bruttoanlageinvestitionen in Prozent zum Vorjahr seit 1955 bis 2012 im Chart. Zuletzt im Jahr 2012 sanken die nominalen Bruttoanlageinvestitionen um -14,7% zum Vorjahr, auf 26,146 Mrd. Euro.

Selbst nominal sanken 2012 die Bruttoanlageinvestitionen auf den tiefsten Stand seit 1996! Eine Volkswirtschaft in der immer weniger investiert wird, verliert zwangsläufig an Produktivität und auch an Wettbewerbsfähigkeit. Der stetige selbst nominale Abwärtstrend seit Mitte der 90er Jahre ist klar bei den Bruttoanlageinvestitionen ersichtlich. Eine Wirtschaft mit immer weniger Investitionen und auch immer weniger Wachstum, gar mit nominaler Schrumpfung, kann auch keine Jobs und Einkommen daraus generieren:

1aDie Entwicklung der portugiesischen Arbeitslosenquote im Chart von 1953 bis 2012 und für 2013*, der letzte Stand von Februar. Die gemeinsame Währung war ein klarer Katapult, seit Beginn des Beitritts Portugals gab es nur noch eine Richtung bei der Arbeitslosenquote und die ist steil aufwärtsgerichtet. Zuletzt im Jahr 2012 ging es auf 15,9% aufwärts, im Februar 2013 waren es bereits 17,5%.

Für eine unterentwickelte Volkswirtschaft, wie Portugal, ist der Euro eine hoffnungslos überbewertete Währung. Im Zuge einer gemeinsamen Währung kommt es auch immer zu Angleichungen bei den Preisen im Währungsraum, diesen konnte die Produktivitätsentwicklung auch in Portugal nicht standhalten. Kredite für Konsum und staatliche Strukturen konnten das langsame Sterben der Wirtschaft zwar hinausziehen, aber die schrumpfenden Investitionen wiesen schon seit vielen Jahren in Richtung realwirtschaftliches Grab. Da sich diese Fakten sogar nominal manifestieren, ist klar, unter dem Korsett des Euro, gekoppelt mit Austerität gibt es keine Hoffnung und keine Heilung. Wenn überhaupt, hilft nur eine massive Abwertung nach außen, per eigener Währung und Investitionen, die durch eine massive Abwertung angelockt werden könnten. Aus sich selbst heraus, unter Beibehaltung der bisherigen Agenda, ist ein Aufschwung nahezu unmöglich und der weitere Niedergang geradezu zementiert.

1aDie Entwicklung der Bruttostaatsschulden Portugals in Prozent des nominalen BIPs seit 1955 bis 2012 im Chart. Im Jahr 2012 stiegen die Bruttostaatsschulden im Verhältnis zum nominalen BIP auf 123,6%! Auch neue Staatsschulden sind ein geringes Problem, wenn das Wirtschaftswachstum über dem Schuldenwachstum liegt und dies war über viele Jahrzehnte in Portugal der Fall, so lag bis 1985 die Bruttostaatsverschuldung unter 50% des nominalen BIPs und bis 2004 unter 60% des nominalen BIPs.

1aDie Entwicklung der Bruttostaatschulden Portugals in Mrd. Euro seit 1991 bis 2012 im Chart. Im Jahr 2012 stiegen die Bruttostaatsschulden um +19,244 Mrd. Euro zum Vorjahr, auf 204,485 Mrd. Euro, nach 185,241 Mrd. Euro 2011. Der Bruttostaatschuldenstand 2012 entsprach 123,6% des nominalen BIPs!

1aDie Entwicklung des Vermögensstatus (Net International Investment Position (NIIP)) von Portugal seit Q1 1996 bis Q4 2012 auf Quartalsbasis in Mrd. Euro im Chart. In Q4 2012 stieg die Nettoauslandsverschuldung auf -192,780 Mrd. Euro und damit auf ein neues Rekordvolumen. Noch gravierender ist der Anstieg der Nettoauslandsschulden in Prozent zum nominalen BIP, denn dieses Verhältnis betrug nun -116,5% des nominalen BIPs von 2012 (165,409 Mrd. Euro).

Das NIIP setzt sich zusammen aus dem Vermögensstatus aller Sektoren der Volkswirtschaft, so der öffentlichen Haushalte, von Privaten Haushalten und nichtfinanziellen Unternehmen, den Monetary Financial Institutions (MFIs – Bankensystem) und der portugiesischen Zentralbank. Das NIIP reflektiert den Saldo der Auslandsforderungen und Auslandsverbindlichkeiten und damit die Vermögenssituation aller Sektoren einer Volkswirtschaft eines Landes und weist ein Nettoauslandvermögen oder eben auch Nettoauslandsschulden aus. Die Veränderungen des Saldos resultieren aus der Leistungsbilanz, aber auch aus der Entwicklung der finanziellen Vermögenswerte und der finanziellen Verbindlichkeiten.

Reloaded: Portugal: Produktionsindex des Baugewerbes mit -21,3% zum Vorjahresmonat, Portugal: Bruttostaatschulden bei 123,6% des nominalen BIPs, Portugal: Automobilherstellung im März mit -31,2% zum Vorjahresmonat, Portugal: Nettoauslandschulden erklimmen neues Hoch

Quelle Daten: Bportugal.pt/Boletim Estatístico/Datenbank, Bportugal.pt/Séries longas para a economia portuguesa – pós II Guerra Mundial

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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17 KommentareKommentieren

  • Marcito - 20. April 2013

    Ein trauriges Fiasko mit Ansage!

    Danke Steffen!

  • Bubblegum - 20. April 2013

    @ Steffen,

    dazu kommt, dass die Milliarden-Summen, die Portugal als Nettoempfänger Jahr für Jahr u.a. aus dem
    Strukturfond der EU erhält, damit völlig in den Sand gesetzt sind. Und das gilt nicht nur für die Milliarden,
    die das Land im Rahmen der unseligen Fußball – Europameisterschaft für neue Stadien ausgegeben hat. Wie heißt die alte Börsenweisheit: Werfe niemals gutes Geld Schlechtem hinterher!! Aber, wenn Gier Hirn frißt dann ist sie vorübergehend vergessen! Ein Fehler gegen den auch ich nicht immer gefeit bin!
    Viele Grüße Bubblegum

  • Edwin Glaser - 20. April 2013

    Zwischen 75 und 99 ist der Umrechnungskurs von 10 auf 100 PTE pro DEM gestiegen.

    Da kommen einem doch so leichte Zweifel, ob der Vergleich nominales Wachstum in Escudo und nominales Wachstum in Euro überhaupt sinnvoll ist.

    • Querschuss - 20. April 2013

      Hallo Edwin Glaser,
      das BIP in der Vergangenheit in Escudo ist zwar in Euro umgerechnet, aber richtig, die damaligen BIP-Raten wurden immer mittels Abwertung erzielt und dies war seit dem Euro nicht möglich, sondern dieser sorgte ja genau für die abfallenden nominalen BIP-Raten, 2009, 2011 und 2012 sogar mit schrumpfenden nominalen Raten. Der festgelegte Umrechnungskurs zum Euro bei Beitritt war nicht umsonst 200,48 Escudo zu 1 Euro. Portugal war ein klassisches Schwachwährungsland, eine unterentwickelte Volkswirtschaft. Das es unter dem Korsett einer vergleichsweisen sehr starken gemeinsamen Währung mit Deutschland letztlich nur abwärts gehen konnte, war nicht nur in Portugal abzusehen. Hohe nom. BIP-Raten, wenn auch vor allem mittels der Abwertung nach außen erzielt, haben immer ein Stück Wettbewerbsfähigkeit wiederhergestellt und auch interne Schulden kräftig entwertet.

      Nominales BIP-Wachstum mit dem Escudo hielt auch die Arbeitslosenquote halbwegs im Schach. Davon kann aktuell überhaupt keine mehr Rede sein.

      Anfang 2012 hatte ich auch lange Reihen zum realen BIP und den realen Bruttoanlageinvestitionen seit 1979 aufgezeigt, ich fand die nominale Sicht seit 1955 aber auch mal darstellenswert. Unterschiedliche Interpretationen dieser, liegen in der Natur der Sache :)

      Real seit 1979:
      http://www.querschuesse.de/desasterzone-2-portugal/

      Gruß Steffen

  • Eurelios - 20. April 2013

    Für eine unterentwickelte Volkswirtschaft, wie Portugal, ist der Euro eine hoffnungslos überbewertete Währung.

    Dafür gibt es eine Lösung:

    https://www.alternativefuer.de/partei/programm/

    Zu lesen im Programmpunkt: Währungspolitik

    Aus sich selbst heraus, unter Beibehaltung der bisherigen Agenda, ist ein Aufschwung nahezu unmöglich und der weitere Niedergang geradezu zementiert.

    Das Wort ;;nahezu;; kann man getrost weglassen.

    • TrooperCooper - 20. April 2013

      Mumpitz! Diesbezüglich lohnenswert zu lesen: http://neuewirtschaftswunder.de/2013/04/18/fabian-fritzsche-euroaustritt-als-alternative-fur-deutschland/

      • Eurelios - 20. April 2013

        Ach der Herr Fricke da halte ich mit Herrn Münchau dagegen.

        http://www.spiegel.de/wirtschaft/muenchau-ueber-afd-warum-die-partei-so-gefaehrlich-ist-fuer-angela-merkel-a-894861.html

        Wobei mE das nur zwei hochgeschwemmte Schreiberlinge sind der allgemeinen “freien“
        Presse.

        • TrooperCooper - 20. April 2013

          Der oben von mir verlinkte Artikel ist von Fritzsche, nicht von Fricke. Aber das nur nebenbei.

          Der Artikel von Münchau geht auf das zentrale Problem der AfD nicht ein. Zitat Fritzsche:

          “Nun kann das Programm in den kommenden Monaten noch detaillierter ausgearbeitet werden, doch selbst bei der Hauptforderung der AfD bleiben viele Fragen offen. So lautet der erste Programmpunkt: „Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes.“ Wie aber sieht eine „geordnete Auflösung“ aus? Alleine die ernsthafte Überlegung einer Auflösung der Eurozone bzw. eines Austritts Deutschlands würde wohl zu einer massiver Kapitalflucht aus der Peripherie nach Deutschland führen. Die neue deutsche Währung würde plötzlich aufwerten, so dass der Export einbrechen würde, jedoch ohne entsprechenden Ausgleich durch eine stärkere Binnennachfrage, während die Peripherie um den Preis von hoher Inflation zwar auf einen Schlag preislich wettbewerbsfähig wäre, aber natürlich nicht über Nacht über entsprechende Produktionskapazitäten verfügt. Die wurden schließlich in den letzten zehn Jahren abgebaut. (…)

          Damit so etwas wie eine geordnete Auflösung möglich ist, müssten also möglicherweise zunächst die Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen beseitigt werden, damit es nicht zu plötzlichen Auf- bzw. Abwertungen kommt. Wenn es aber gelingt, die Ungleichgewichte abzubauen, wären die aktuellen Argumente für eine Auflösung des Währungsraumes hinfällig. Solange die AfD jedoch selbst bei ihrer Hauptforderung keine Lösungen anbietet, kann sie keine ernstzunehmende Alternative zu den etablierten Parteien sein.”

          • Querschuss - 21. April 2013

            Hallo TrooperCooper,
            die Argumente des alternativlosen Blocks sind früher oder später eh Makulatur bzw. werden von der Realität (Geschichte) eingeholt. Die deindustriealisierten Zonen der Südperipherie, ohne realwirtschaftliche Perspektiven werden zusammenbrechen oder eben als permanente Transferzonen unter HartzIV-Level darben und die dortigen Bevölkerungen werden in Folge die Eurokraten und damit auch ihre unpassenden Einheitswährung abstreifen.

          • Eurelios - 21. April 2013

            1. kann sie keine ernstzunehmende Alternative zu den etablierten Parteien sein.

            Na dann ein dreifaches Hurra auf die etablierten Parteien die mit Vollgas und
            geschlossenen Augen (weil sie die Wand nicht sehen vollen) weiter fahren
            bis zum bitteren Ende.

            Viel Spass dabei.

            .2 Wenn es aber gelingt, die Ungleichgewichte abzubauen, wären die aktuellen Argumente für eine Auflösung des Währungsraumes hinfällig.

            Richtig.

            Aber dann sollten die etablierten Parteien ehrlich zu den Menschen sein in etwa so.

            Ansprache von unser Frau Merkel an die Nation:

            Liebe Mitbürger/rinen wir müssen die Eurozone so sehen wie die BRD. Es gibt halt
            nun mal schwache oder auch starke Länder. In Deutschland geben ja auch die
            starken Bundesländer durch den Finanzausgleich den schwachen Ländern ein Teil ab.
            Genau so müssen es wir halt in der Eurozone auch einführen. Dann klappt das schon
            mit dem Euro.
            Wir haben uns doch alle gegenseitig arg lieb und vorallem gilt:
            Geben ist doch seeliger als nehmen.

            Wird sie aber nicht tun weil sie dann gegen die dumme Stammtischmeinung
            ;;Wir fleißigen Deutschen und die faulen Südländermenschen mit ihren langen Mittagspausen;;
            argumentieren würde.

            Die Mentalitäten der Menschen in Europa sind halt unterschiedlich und das wird immer so
            bleiben und ist auch gut so.

            Schick doch mal einen “fleißigen“ Deutschen mit seiner kurzen Mittagspause nach Palermo
            wo im Sommer 45 Grad und noch mehr herrschen. Ob der dann immer noch so fleißig
            wäre wag ich zu bezweifeln.

  • Frank Bell - 20. April 2013

    Schlimmer geht es nimmer! So langsam sollte doch eine Besserung eintreten, oder? Die Firmen machen doch auch schon seit zwei Jahren satte Gewinne. Irgenwann muss es doch die Menschen erreichen. Oder etwas nicht?

  • Euro? Nein danke! - Aufkleber - 20. April 2013

    Wir brauchen mehr Leute aus diesem “erfolgreichen” Zwergen-Entwicklungsland, wie Comrade-Barrosso, die dann für die ganze EU sagen wo es lang geht….

  • Delta120 - 20. April 2013

    Begründen kann man den Mist der hier passiert eigentlich nur damit, dass sich die Länder die in die Eurozone eingetreten sind, an die gemeinamen Spielregeln zu halten haben.

    Die Sozi fanden Europa so toll, dass sie ihre eigene Klientel für diese Idee praktisch verkauft. Dafür haben die Konservativen halt ihren Nationalstaat geopfert.

    Und was alle Seiten eint ist die Tatsache keine Idee zu haben, wie es weiter gehen soll.
    Schaun wir mal, ob die Japaner mit Ihrem Investitionsprogramm Erfolge vorweisen können

  • Huthmann - 22. April 2013

    Produktivitätsunterschiede gibt es auch zu den anderen Ländern in der Südperipherie, die über Abwertungen versucht wurden auszugleichen.

    Ob die verschiedenen “Töpfe” in Brüssel an diesen Produktivitätsunterschieden etwas geändert haben? Ich habe da größte Zweifel. Umso mehr diese Fonds eher Infrastrukturmaßnahmen unterstützt haben. Insofern haben sich die Probleme ggf. sogar verstärkt, da falsche Erwartungen geweckt wurden.

    Auch ohne Schrödersche Reformen – so meine Einschätzung – wäre die Schere weiter aufgegangen.

    Es ist einfach eine gänzlich unterschiedliche Orientierung an Wettbewerb, die in Deutschland sehr stark ausgeprägt ist, während man in den Südländern die Wirtschaft tendenziell vor Wettbewerb schützen will, weil man Wettbewerb als zu “anstrengend” empfindet. Und das stimmt: ständig dem Wettbewerb des Weltmarktes ausgesetzt zu sein, bedarf einer ständig leistungsbereiten Einstellung (immer schneller, immer weiter, etc.).

    Diese kleinen Unterschiede in der Einstellung zu Wettbewerb summieren sich über Jahre zu erheblichen Unterschieden.

    Mfg

  • Bubblegum - 22. April 2013

    @ Huthmann

    “Es ist einfach eine gänzlich unterschiedliche Orientierung an Wettbewerb, die in Deutschland sehr stark ausgeprägt ist, während man in den Südländern die Wirtschaft tendenziell vor Wettbewerb schützen will, weil man Wettbewerb als zu “anstrengend” empfindet. Und das stimmt: ständig dem Wettbewerb des Weltmarktes ausgesetzt zu sein, bedarf einer ständig leistungsbereiten Einstellung (immer schneller, immer weiter, etc.).

    Diese kleinen Unterschiede in der Einstellung zu Wettbewerb summieren sich über Jahre zu erheblichen Unterschieden.”

    Das ist mir argumentativ doch zu grobmotorisch. Sie gehen mit keinem Satz auf die wirklichen Ursachen ein, die eine unheilvolle Allianz bilden:

    a) die zunehmende Ungleichverteilung von Einkommen – und Vermögen
    b) die damit in Verbindung stehenden maßlose Korruption und Nepotismus

    Dabei müßten sich die Italiener z.B. nur in der römischen Geschichte umsehen. Tiberius Gracchus versuchte als Volkstribun die Möglichkeiten seines Amtes zu nutzen und die Vertreibung der Kleinbauern und den gewaltsamen Diebstahl ihres Landes durch die römische Oberschicht ansatzweise zu korrigieren. Am Ende wurde er ermordet!
    Und Rom mußte immer größere Raubzüge, bis in das Land der Parther beispielsweise unternehmen, um seinen Bedarf an Brotgetreide für die anwachsende Schicht der Plebs zu
    decken, die als Landflüchtige in Roms Straßen eine immer größer werdende Gefahr für Aufstände bildete. Das Zeitalter der Militärtribunen war eingeleitet, die Herrschaft des Senats
    nur noch Schau und am Ende herrschte mit Oktavian der erste “Kaiser” und das in einer
    Stadt, die einst ihren König davon gejagt hatte und eine stolze Republik gewesen war!

    Viele Grüße Bubblegum

    • Huthmann - 23. April 2013

      Sehr geehrter Herr Bubblegum,

      Sie haben Recht mit Ihren Anmerkungen hinsichtlich Vermögensverteilung etc. Trotzdem gilt auch das, was ich aufgeführt habe.

      MfG

  • Muriel V. Velez - 26. April 2013

    Weder der Euro noch der europäische Gedanke als solcher werden durch die Erweiterung der Haftung auf die Banken gerettet; geholfen wird vor allem der Wall Street, der City of London und einer Reihe maroder ausländischer Banken, die nun weiter zu Lasten der hart arbeitenden Bürger anderer Länder, die mit all dem wenig zu tun haben, ihre Geschäfte machen dürfen.