Euro-Krise

Update 2 zur Neuwahl in Griechenland: Linksbündnis Syriza steht vor sicherem Wahlsieg

von am 23. Januar 2015

Fünf von sieben am 22. und 23. Januar veröffentlichte Umfragen prognostizieren, dass das Linksbündnis Syriza von Alexis Tsipras die Parlamentswahlen am kommenden Sonntag mit einem Vorsprung von mindestens fünf Prozentpunkten vor der konservativen Nea Dimokratia von Noch-Premier Antonis Samaras gewinnen wird. Die übrigen beiden sehen einen Vorsprung von 4,8 beziehungsweise 2,2 Prozentpunkten. [mehr…]

Update zur Neuwahl in Griechenland am 25. Januar

von am 19. Januar 2015

Seit der Europawahl im Mai vergangenen Jahres liegt die Linkspartei Syriza in allen Umfragen vor der konservativen Nea Dimokratia (ND) des bisherigen Ministerpräsidenten Antonis Samaras. Daran hat sich auch bis wenige Tage vor den Neuwahlen nichts geändert. [mehr…]

„Endspiel um Griechenland“ reloaded – ein Aufruf zur Diskussion über Alternativen zur europäischen Krisenpolitik

von am 12. Januar 2015

Die Griechen sind aufgerufen, am 25. Januar ein neues Parlament zu wählen und wie bereits im Mai 2012 und dann nochmals im Juni 2012 wird es wieder eine Abstimmung über den mit der sogenannten Troika (Europäische Kommission, EZB, IWF) ausgehandelten austeritätspolitischen Sanierungskurs werden. Und genau wie 2012 wird auch dieses Mal von maßgeblichen Politikern der Eindruck erweckt, das Sanierungskonzept der Troika sei alternativlos, sofern die Griechen den Euro nicht verlassen wollten. Nicht wenigen mag es deswegen so vorkommen, als seien Europa und Griechenland auf ihrem krisenpolitischen Kurs zweieinhalb Jahren vorangeschritten, aber letztlich doch nur im Kreis herumgeirrt. [mehr…]

Austeritätspolitik oder Grexit? – Staatsverschuldung und Wirtschaft der PIIGS-Staaten unter austeritätspolitischem Regime

von am 7. Januar 2015

Abgesehen von Pegida wird in Deutschland gegenwärtig nichts so intensiv diskutiert wie die Frage, ob Griechenland aus dem Euro wird ausscheiden müssen, falls die linksgerichtete Syriza die anstehenden Neuwahlen am 25. Januar gewinnt und ihr Versprechen wahr macht, den austeritätspolitischen Kurs zu beenden. [mehr…]

Berlins Einladung an Euro-Spekulanten: „Euro-Austritt Griechenlands ist kein Problem“

von am 4. Januar 2015

Seit gestern wird es immer wieder in allen Nachrichten berichtet:

Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Finanzminister Wolfgang Schäuble halten den Ausstieg Griechenlands aus dem Euro für nahezu unausweichlich, sollte die linksgerichtete Syriza Ende Januar an die Regierung gewählt werden und wie angekündigt die Austeritätspolitik beenden. Für die Währungsunion wäre das nach ihrer Auffassung verkraftbar. (1) [mehr…]

Neuwahlen in Griechenland, Weimarer Verhältnisse in Europa? – eine Bilanz der europäischen Krisenpolitik

von am 30. Dezember 2014

Frage: Was haben Griechenland, Portugal, Spanien und Großbritannien gemeinsam?

Antwort: Die Regierungen in diesen Staaten fahren einen austeritätspolitischen Kurs und müssen sich 2015 zur Wiederwahl stellen. [mehr…]

Präsidentenwahl in Griechenland geht in die letzte, skandalüberschattete Runde

von am 23. Dezember 2014

Stavros Dimas (73), Ex-EU-Kommissar und Vize-Chef der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia von Premier Antonis Samaras hat als Kandidat für das Amt des Staatspräsidenten erwartungsgemäß auch in der zweiten Wahlrunde im griechischen Parlament nicht die erforderliche Zahl der Stimmen erhalten. [mehr…]

Euro-Krise und die Präsidentenwahl in Griechenland: Der Troika-Showdown in Athen

von am 16. Dezember 2014

Griechenlands konservativer Ministerpräsident Antonis Samaras (Nea Dimokratia (ND)) muss sich seit Wochen so fühlen, als befände er sich zwischen zwei mächtigen Mahlsteinen, die sich langsam aufeinander zu bewegen. Die Troika (zusammengesetzt aus Experten von EZB, EU-Kommission und IWF), die weitere Sparmaßnahmen zur Konsolidierung des Haushalts von ihm fordert, ist der eine Mahlstein. Der andere ist Alexis Tsipras, der Frontmann der seit Monaten in allen Umfragen stabil führenden Oppositionspartei SYRIZA und er fordert so ziemlich das Gegenteil, nämlich das Ende des austeritätspolitischen Kurses à la Troika. [mehr…]

Ist die dritte Weltwirtschaftskrise noch abzuwenden?

von am 28. Oktober 2014

Die Ergebnisse des EZB-Stresstests für die führenden europäischen 130 Kreditinstitute haben an den Börsen keine starken Reaktionen ausgelöst. Genauer gesagt hat die Tatsache, dass 25 Institute durchgefallen sind und ihr Eigenkapital aufstocken müssen und weitere 30 Banken den Test nur knapp bestanden haben, die Märkte nicht wirklich bewegt, abgesehen von Aktien einzelner betroffener, insbesondere auch italienischer Banken. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Test an den Märkten durchgegangen ist und auch nicht als zu lasch bewertet wird. [mehr…]

Griechenlands Regierung unter Druck: Premier Samaras stellt die Vertrauensfrage

von am 2. Oktober 2014

Der konservative Premier Antonis Samaras will sich am kommenden Montag, dem ersten Tag nach der Sommerpause, im griechischen Parlament einem Vertrauensvotum stellen. (1) [mehr…]

Freiheit für die Märkte, aber nicht für Schottland?

von am 17. September 2014

Morgen werden die Schotten darüber abstimmen, ob sie Teil des Vereinigten Königreichs bleiben wollen oder nicht. Politiker der etablierten Parteien, die in London seit Jahrzehnten die Regierungspolitik unter sich ausmachen, haben die Unabhängigkeitsbestrebungen der Schotten lange nicht ernst genommen.

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Hollande in Not: Die politische Elite Frankreichs ist an der Krise und an sich selbst gescheitert

von am 26. August 2014

Noch nie war die Unzufriedenheit der Franzosen mit den etablierten Parteien und Politikern größer als jetzt. Die zweite Krise und Umbildung der Regierung Frankreichs innerhalb von nicht einmal fünf Monaten zeigt das ganze Ausmaß des politischen Versagens in Frankreich.

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Das Risiko eines politischen Blackouts: Beginnt die nächste große Krise in China?

von am 29. Juni 2014

Wir hatten in den letzten Jahren reichlich Gelegenheit, Erfahrungen mit großen Krisen wie auch mit dem Krisenmanagement zu sammeln. Wir hatten eine Finanzmarktkrise, eine Weltwirtschaftskrise und mehrere Schuldenkrisen. Es ist sinnvoll, einmal eine Art Zwischenbilanz zu ziehen. Die könnte wie folgt aussehen:

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Crash-Mahner versus Entertainment-Flut: Realitätswahrnehmung in der Abseitsfalle

von am 18. Juni 2014

Wir lieben Crash-Prophetien, Untergangsszenarien. Ganz besonders tun wir das, nachdem es im September 2008 zum größten Crash seit 1929 gekommen ist. Aber wir haben inzwischen zunehmend wieder das Interesse daran verloren, weil nichts dergleichen tatsächlich geschehen ist.

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Nach historischem EZB-Entscheid – die Uhr tickt wieder für Mario Draghi

von am 6. Juni 2014

Sie tickte schon einmal für ihn, nämlich in der Hochphase der Euro-Krise im Sommer 2012. Damals hatte der EZB-Präsident angekündigt, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von europäischen Krisenländern aufzukaufen und alles zu tun, um den Euro zu retten und, so hatte er selbstbewusst ergänzt, glauben Sie mir, es wird genug sein.

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EZB und EU vor Richtungsentscheid: Sparen, stimulieren, lockern – ein krisenpolitischer Eiertanz

von am 3. Juni 2014

Italien und Frankreich fordern ein geringeres Tempo bei der Haushaltskonsolidierung und vor allem Maßnahmen zur konjunkturellen Belebung. Spanien hat bereits ein milliardenschweres Konjunkturprogramm angekündigt. (1)

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Frankreich – verirrt im krisenpolitischen Irrgarten des François Hollande

von am 27. Mai 2014

Vor wenigen Wochen erst hatte Frankreichs Präsident François Hollande ein Debakel seiner Sozialistischen Partei (PS) bei den landesweiten Kommunalwahlen miterleben müssen. Die Sozialisten verloren mehr als 150 Rathäuser an die konservative UMP seines Amtsvorgängers Nicolas Sarkozy. Der rechtsextreme Front National (FN) von Marine Le Pen, eroberte mehr als ein Dutzend Rathäuser. Dabei hatte der FN sogar nur in einem Bruchteil, genauer gesagt in 540 der insgesamt 36.767 Kommunen einen Kandidaten aufgestellt.

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Europawahl-Crash: Wenn eine Wahl, die eigentlich keine sein sollte, ein Misstrauensvotum wird

von am 22. Mai 2014

Alternativlos – das ist das Wort, das im Verlaufe der Euro-Krise von Regierungspolitikern und hohen Vertretern der europäischen Ebene am häufigsten verwendet wurde, um den Menschen in Europa eine Krisenpolitik zu verkaufen, die von Beginn an aus durchaus sehr verschiedenen Gründen höchst umstritten war.

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Europawahl – Realitätstest für die europäische Krisenpolitik an der Wahlurne?

von am 18. Mai 2014

Portugal steigt aus dem Rettungsprogramm aus. Die Botschaft der portugiesischen Regierung: Es geht wieder aufwärts. Die harten Einschnitte und Belastungen, die die Portugiesen trotz wiederkehrender Massenproteste über sich ergehen lassen müssen, haben sich gelohnt. Auch die griechische Regierung hatte zuletzt Daten zu vermelden, die sie als Zeichen dafür wertete, dass das harte Sanierungsprogramm nun langsam Früchte trägt und es wieder aufwärtsgeht – zumindest in nicht mehr allzu ferner Zukunft.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 6.2: Armut und soziale Ausgrenzung weiten sich in der Europäischen Union aus

von am 18. Februar 2014

Wie sich die Krise auf die Zunahme der „Nicht-Vermögenden“ ausgewirkt hat, geht aus Vermögensstudien wie der der Credit Suisse nicht hervor. Um diese wichtige Facette der Vermögensentwicklung in die Analyse speziell mit Blick auf die Krise in Europa einbeziehen zu können, werden im Folgenden Eurostat-Daten zu den von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in der Europäischen Union herangezogen.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 6.1: Die Vermögenskonzentration nimmt auch in der Krise auf allen Ebenen weiter zu

von am 17. Februar 2014

Ohne jede Frage hat die Krise ab 2007 eine zunehmende Konzentration des globalen Privatvermögens in den reichsten Ländern zur Folge gehabt. Abbildung 28 zeigt wie groß der Anteil der – beim Stand von 2013 – reichsten drei, sieben, zehn, zwanzig und fünfundzwanzig Länder in den Jahren 2000, 2007, 2008, 2012 und 2013 gewesen ist.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 5: Die Veränderungen in der Zusammensetzung der Vermögensportfolios

von am 11. Februar 2014

Die Berechnungen des Vermögens der privaten Haushalte im Global Wealth Databook der Credit Suisse folgen internationalen Standards, die sich primär aus dem von den Vereinten Nationen (UN), dem Internationalen Währungsfonds, der Weltbank, der Europäischen Kommission und der OECD gemeinsam entwickelten „System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen“ („System of National Accounts“ (SNA93) (1)) für die Erstellung von Vermögensbilanzen privater Haushalte ergeben.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 4: Transatlantische „Partnerschaft“ – oder die länderspezifischen Folgen der Euro-Krise für das finanzielle Privatvermögen

von am 1. Februar 2014

In Teil 3 standen die Vermögenszusammensetzung und die Frage nach den Krisengewinnern und –verlierern auf der Ebene der Weltregionen im Mittelpunkt. Weil am Ende festgestellt worden war, dass der Anteil der privaten Schulden am Brutto-Privatvermögen in Nordamerika nach 2008 kontinuierlich und signifikant gesunken ist, bleibt erstens noch zu klären, ob dies eine Folge des Schuldenabbaus oder des Anstiegs des Brutto-Privatvermögens gewesen ist und zweitens, welchen Anteil die USA und Kanada an dieser Entwicklung hatten. Das erfordert einen näheren Blick auf die Verschiebungen bei den Anteilen des finanziellen und nicht-finanziellen Privatvermögens sowie bei den privaten Schulden am Bruttovermögen auf Länderebene im Zuge der Krise und welche Folgen dies für die Entwicklung der Privatvermögen in den verschiedenen Ländern hatte, die im Zuge dieser Aufsatzreihe in den Fokus genommen worden sind.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 3: Krisengewinner und -verlierer nach Weltregionen: Transatlantische „Partnerschaft“

von am 20. Januar 2014

Nachdem in Teil 2 der Aufsatzreihe abschließend die Krisengewinner und –verlierer unter den Top-19-Ländern beim Privatvermögen und beiden Anteilen am globalen Privatvermögen herausgearbeitet worden sind, soll dieser Aspekt zu Beginn von Teil 3 noch einmal kurz aufgegriffen werden. Daran anknüpfend wird es zunächst um die Entwicklung der Privatvermögen und die Verschiebungen in bei der Vermögenszusammensetzung auf der Ebene von Weltregionen gehen bevor dann in Teil 4 die Veränderungen in der Zusammensetzung des Privatvermögens in ausgewählten reichen Ländern in den Blick genommen wird, um aufzuzeigen, wie sich die Krise in dieser Hinsicht ausgewirkt hat.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 2: Gewinner und Verlierer der Euro-Krise im Klub der reichsten Länder

von am 13. Januar 2014

Das Privatvermögen in der Europäischen Union ist im Zuge der europäischen Schuldenkrise ab 2010 bis einschließlich 2012 um mehrere Billionen Dollar geschrumpft. Das ist eines der wesentlichen Ergebnisse der Auswertung des Global Wealth Databook der Credit Suisse von 2013 in Teil 1 der Aufsatzreihe zur Vermögensentwicklung in der Krise.

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