Euro-Krise

Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 6.2: Armut und soziale Ausgrenzung weiten sich in der Europäischen Union aus

von am 18. Februar 2014

Wie sich die Krise auf die Zunahme der „Nicht-Vermögenden“ ausgewirkt hat, geht aus Vermögensstudien wie der der Credit Suisse nicht hervor. Um diese wichtige Facette der Vermögensentwicklung in die Analyse speziell mit Blick auf die Krise in Europa einbeziehen zu können, werden im Folgenden Eurostat-Daten zu den von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in der Europäischen Union herangezogen.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 6.1: Die Vermögenskonzentration nimmt auch in der Krise auf allen Ebenen weiter zu

von am 17. Februar 2014

Ohne jede Frage hat die Krise ab 2007 eine zunehmende Konzentration des globalen Privatvermögens in den reichsten Ländern zur Folge gehabt. Abbildung 28 zeigt wie groß der Anteil der – beim Stand von 2013 – reichsten drei, sieben, zehn, zwanzig und fünfundzwanzig Länder in den Jahren 2000, 2007, 2008, 2012 und 2013 gewesen ist.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 5: Die Veränderungen in der Zusammensetzung der Vermögensportfolios

von am 11. Februar 2014

Die Berechnungen des Vermögens der privaten Haushalte im Global Wealth Databook der Credit Suisse folgen internationalen Standards, die sich primär aus dem von den Vereinten Nationen (UN), dem Internationalen Währungsfonds, der Weltbank, der Europäischen Kommission und der OECD gemeinsam entwickelten „System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen“ („System of National Accounts“ (SNA93) (1)) für die Erstellung von Vermögensbilanzen privater Haushalte ergeben.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 4: Transatlantische „Partnerschaft“ – oder die länderspezifischen Folgen der Euro-Krise für das finanzielle Privatvermögen

von am 1. Februar 2014

In Teil 3 standen die Vermögenszusammensetzung und die Frage nach den Krisengewinnern und –verlierern auf der Ebene der Weltregionen im Mittelpunkt. Weil am Ende festgestellt worden war, dass der Anteil der privaten Schulden am Brutto-Privatvermögen in Nordamerika nach 2008 kontinuierlich und signifikant gesunken ist, bleibt erstens noch zu klären, ob dies eine Folge des Schuldenabbaus oder des Anstiegs des Brutto-Privatvermögens gewesen ist und zweitens, welchen Anteil die USA und Kanada an dieser Entwicklung hatten. Das erfordert einen näheren Blick auf die Verschiebungen bei den Anteilen des finanziellen und nicht-finanziellen Privatvermögens sowie bei den privaten Schulden am Bruttovermögen auf Länderebene im Zuge der Krise und welche Folgen dies für die Entwicklung der Privatvermögen in den verschiedenen Ländern hatte, die im Zuge dieser Aufsatzreihe in den Fokus genommen worden sind.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 3: Krisengewinner und -verlierer nach Weltregionen: Transatlantische „Partnerschaft“

von am 20. Januar 2014

Nachdem in Teil 2 der Aufsatzreihe abschließend die Krisengewinner und –verlierer unter den Top-19-Ländern beim Privatvermögen und beiden Anteilen am globalen Privatvermögen herausgearbeitet worden sind, soll dieser Aspekt zu Beginn von Teil 3 noch einmal kurz aufgegriffen werden. Daran anknüpfend wird es zunächst um die Entwicklung der Privatvermögen und die Verschiebungen in bei der Vermögenszusammensetzung auf der Ebene von Weltregionen gehen bevor dann in Teil 4 die Veränderungen in der Zusammensetzung des Privatvermögens in ausgewählten reichen Ländern in den Blick genommen wird, um aufzuzeigen, wie sich die Krise in dieser Hinsicht ausgewirkt hat.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 2: Gewinner und Verlierer der Euro-Krise im Klub der reichsten Länder

von am 13. Januar 2014

Das Privatvermögen in der Europäischen Union ist im Zuge der europäischen Schuldenkrise ab 2010 bis einschließlich 2012 um mehrere Billionen Dollar geschrumpft. Das ist eines der wesentlichen Ergebnisse der Auswertung des Global Wealth Databook der Credit Suisse von 2013 in Teil 1 der Aufsatzreihe zur Vermögensentwicklung in der Krise.

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 1: Vermögensbilanz des Euro-Krisenmanagements

von am 7. Januar 2014

2007 war das Jahr der US-Hypothekenkrise. 2008 war das Jahr des Börsencrashs infolge der Lehman-Pleite und der Finanzmarktkrise. 2009 war das Jahr der Weltwirtschaftskrise. 2010 das Jahr, in dem mit der Finanznot Griechenlands die europäische Schuldenkrise begann, die später oft auch als Euro-Krise bezeichnet wurde. Sie endete in der Rückschau im Juli 2012 mit der Ankündigung von EZB-Präsident Mario Draghi, alles zu tun, um den Euro zu erhalten.

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„Die Euro-Krise ist beendet!“

von am 2. Januar 2014

Die Euro-Krise hat ihren Schrecken verloren. Zumindest sind die Zeiten alarmierend hoher und dennoch weiter steigender Zinsen und Risikoprämien auf Staatsanleihen von europäischen Krisenstaaten vorbei – vorerst jedenfalls. Der Alarmismus der Presse und der Medien ist verschwunden, über Massenproteste wird praktisch nicht mehr berichtet, was nicht heißt, dass es keine mehr gibt. Und vielleicht ist überhaupt nur genau dies der Grund dafür, dass die Krise von vielen als abgehakt oder doch zumindest als nicht mehr gefährlich wahrgenommen wird – gerade in Deutschland.

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Der Koalitionsvertrag oder: Die große SPD-Wette

von am 28. November 2013

Erinnern Sie sich noch? Bei der Bundestagswahl im September, vor mehr als zwei Monaten also, ist Schwarz-Gelb abgewählt worden und die FDP aus dem Bundestag geflogen. SPD und Grüne wurden mit miserablen Wahlergebnissen abgestraft, nachdem sie sich im Wahlkampf verzettelt hatten und die Alternative für Deutschland (AfD) verpasste den Einzug in den Bundestag knapp.

Die Bundestagswahl pulverisierte die – gemessen an den Umfragen ohnehin illusorischen - Hoffnungen in der SPD und bei den Grünen auf eine eigene Regierungsmehrheit.

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Vom Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik – Teil 3.2: Vier Erklärungsansätze für Märkte im Vergleich – Wachstumslogik und Handlungsorientierung

von am 4. Oktober 2013

In Teil 3.1 der Aufsatzreihe wurden vier verschiedene Erklärungsansätze für wettbewerbliche Märkte vorgestellt und in Bezug auf die ihnen zugrundeliegende Markt‑ und Wettbewerbslogik vergleichend analysiert und diskutiert. In diesem Teil werden die Wachstumslogik und die Orientierungsleistung dieser Erklärungsansätze für die Wirtschafts- und Finanzmarktpolitik diskutiert und der Bogen geschlagen zum Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik.

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Vom Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik – Teil 3.1: Vier Erklärungsansätze für Märkte im Vergleich – Markt- und Wettbewerbslogik

von am 2. Oktober 2013

Wir können nicht alle Lebensbereiche ökonomisieren. Es würde unser Gemeinwesen und den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft zerstören.

Tatsächlich versuchen wir heute aber genau das. Wir nutzen dafür eine Marktlogik, die prinzipiell der Wirtschaft den Vorrang gibt und die ökonomische Effizienz über alles stellt.

Wir können in der auf die Marktwirtschaft und Märkte gerichteten Politik auch nicht die Nachfrageseite einschließlich der Arbeitnehmer nahezu komplett ausblenden.

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Vom Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik – Teil 2: Freiheitsziel und Marktlogik müssen gedanklich entkoppelt werden

von am 30. September 2013

Die marktwirtschaftliche Ordnung wird in Bezug auf die Realisierung von Freiheit und wirtschaftlicher Prosperität als überlegene Ordnung angesehen und genau deswegen gewünscht. Das ist so, weil es für diese Überlegenheit empirische Belege gibt. Wir wissen allerdings ebenso, dass die Marktwirtschaft in dieser Hinsicht alles andere als perfekt ist. Auch liberale Ökonomen wie etwa Friedrich A. von Hayek haben das hervorgehoben.

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Deutschland wählt, aber was eigentlich? – Die „vergessene Lektion“

von am 19. September 2013

Ben Bernanke hat gestern Abend die im Juni erstmals in Aussicht gestellte Einleitung der geldpolitischen Wende vertagt. Der Leitzins bleibt unverändert niedrig, die Anleihenkäufe werden im bisherigen Umfang fortgesetzt. (1) Am meisten freuen sich darüber die Anleger an den Börsen, was nicht verwundert, denn es sind hauptsächlich die Finanzmärkte, die die Federal Reserve damit letztlich stützt. Die US-Wirtschaft, die damit vorgeblich in Schwung gebracht werden soll, dümpelt vergleichsweise unbeeindruckt weiter vor sich hin. (2) Dass die Fed Finanzmarktturbulenzen fürchtet, wenn sie die geldpolitische Wende verkündet und beginnt, den Geldhahn zuzudrehen, dürfte der zentrale Grund dafür sein, dass sie davor zurückschreckt.

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Landtagswahl: Die Bayern wollten ein starkes Bayern im Bund

von am 16. September 2013

Es gibt in Deutschland keine einzige auch nur annährend vergleichbar starke Regionalpartei: Die CSU ist das Alleinstellungsmerkmal Bayerns im Bund – allen Affären und Skandalen der letzten Monate zum Trotz.

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Deutschland vor der Wahl: Welche Krisenpolitik, was für eine Marktwirtschaft wollen wir?

von am 10. September 2013

Zur europäischen Krisenpolitik, so hört man es immer wieder, gibt es keine Alternative. Es ist kein Geheimnis, dass diese auf mehr Markt und weniger Staat in den Krisenländern setzt. Stellt man die Marktwirtschaft infrage, wenn man die europäische Krisenpolitik deswegen infrage stellt?

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Bundestagswahl: Was die „Rechts-Links“-Logik mit der Krisenbewältigung zu tun hat

von am 3. September 2013

Die beiden Fernsehduelle der Spitzenkandidaten aller im Bundestag vertretenen Parteien für die Bundestagswahl sind gelaufen. Die Formate der beiden Sendungen hätten kaum unterschiedlicher sein können.

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Bundestagswahl 2013: Die Qual der Wahl

von am 29. August 2013

In gut drei Wochen sind die Bundesbürger zur Wahl des neuen Bundestages aufgerufen. Aber dieses Mal hat das Votum der deutschen Wähler eine weit über Deutschland hinaus gehende Bedeutung. Nichts und niemand scheint die Wähler im Wahlkampf daran erinnern zu wollen, dass es von ihrem Votum abhängt, welche Richtung die europäische Krisenpolitik und damit letztlich Europa künftig einschlagen wird.

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Die Bundestagswahl und Europa II: Die wirtschaftsprogrammatische Krise der Parteien

von am 23. August 2013

Der Aufsatz „Die Bundestagswahl und Europa: Die Wählerkrise“ (1) ist angeregt diskutiert worden und mein Eindruck ist, dass dieses Thema von mir noch nicht abgeschlossen behandelt wurde, jedenfalls nicht im Sinne einer Orientierung kurz vor der Bundestagswahl. Ich möchte den Aufsatz deswegen fortsetzen und greife dafür zwei aufeinander bezogene Kommentare zum angesprochenen Aufsatz auf Querschuesse von „Markt“ und „Holly01“ auf, weil die sich meines Erachtens dafür anbieten. Ich hoffe, die beiden haben nichts dagegen.

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Die Bundestagswahl und Europa: Die Wählerkrise

von am 21. August 2013

Es ist Bundestagswahlkampf - und keiner geht hin!

So ungefähr könnte man die Situation einen Monat vor der Bundestagswahl beschreiben. Die Rechnung der etablierten Parteien, erst etwa sechs Wochen vor der Wahl mit dem Wahlkampf zu beginnen, weil alles, was davor geschieht, den Wähler bei seiner Wahlentscheidung ohnehin kaum tangiert, ist nicht aufgegangen.

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Europa ohne NSA-Überwachung, Troika ohne IWF ? Nicht reif für eine europäische Unabhängigkeitserklärung

von am 17. Juli 2013

Seit Wochen wird in Europa und besonders in Deutschland heftig über die politischen Konsequenzen gestritten, die aus den Enthüllungen des Ex-US-Geheimdienstlers Edward Snowden zu ziehen [mehr…]

Arabischer Frühling, Türkischer Frühling, … Europäischer Frühling?

von am 4. Juni 2013

Es begann am vergangenen Freitag, dem letzten Tag im Monat Mai also. Am frühen Morgen rückte die türkische Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern an und löste ein Camp von Parkschützern im beliebten Gezi-Park am Taksim-Platz in Istanbul gewaltsam auf. Die überwiegend jungen Menschen hatten mit dem Camp friedlich gegen den Bau eines Einkaufszentrums im Gezi-Park und für den Erhalt dieser Grünanlage im Herzen von Istanbul protestiert. (1)

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Rezession statt Wachstum: Ist Europa bereit für eine Debatte über Alternativen zur Austeritätspolitik?

von am 1. Mai 2013

Nur damit kein Missverständnis aufkommt: Austeritätspolitik ist für diejenigen, die diese fordern und verfolgen, selbstverständlich darauf gerichtet, Wirtschaftswachstum zu erreichen. Geht man allerdings davon aus, dass die neoklassische und die klassische liberale Wirtschaftstheorie in der Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise eklatante Schwächen offenbart und ihren begrenzten Orientierungswert für die Krisenbewältigung unter Beweis gestellt haben, dann fragt sich, wieso überhaupt irgendjemand an den Erfolg der Austeritätspolitik glauben konnte. Denn sie ist ein Konzept, das aus der liberalen Wirtschaftstheorie abgeleitet ist.

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Portugal – das nächste Euro-Land fährt vor die Wand

von am 8. April 2013

Nachdem sich nun das Verfassungsgericht – aus Sicht der portugiesischen Regierung – „erdreistet“ hat, Teile des geplanten Sparhaushalts Portugals für das Jahr 2013 für verfassungswidrig zu erklären, kommen von außen Ermahnungen, die vereinbarten Sparziel einzuhalten, während zugleich erstmals von der möglichen Notwendigkeit eines Antrages für ein zweites Hilfspaket die Rede ist.

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Europas Krisenpolitik: Günter Verheugen warnt vor Unregierbarkeit und Verelendung

von am 30. März 2013

Man muss wohl erst aus der Europäischen Kommission ausgeschieden sein, um als „Insider“ der Krisenpolitik Europas – bzw. der sogenannten Troika (EU-Kommission, EZB und IWF) – öffentlich ein verheerendes Zeugnis ausstellen zu können.

Günter Verheugen (SPD), ehemaliger EU-Kommissar und bei der Europäischen Kommission zunächst für die Erweiterung der Europäischen Union und zuletzt für die europäische Industriepolitik zuständig, hat es heute in einem Interview mit deutlichen Worten getan. Das ist bemerkenswert.

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Zu Tode gerettet: Zypern bekommt das volle Troika-Paket

von am 25. März 2013

Nun steht es also, das abgewandelte "Rettungspaket" für Zypern. Die zentralen Punkte: (1) (2) [mehr…]