Target2 Salden für Februar im Kurzüberblick

von am 16. April 2012 in Allgemein

Heute berichtete die französische Zentralbank (Banque de France) die Daten zum Target2 Saldo für Februar 2012. Im Februar sank der Saldo um 17,350 Mrd. Euro zum Vormonat, auf -96,316 Mrd. Euro. Damit liegen nun die “statistischen Verrechnungsposten” ;) zwinkern (Neusprech) der DNLF- und PIIGSBF-Zentralbanken für den Monat Februar vor. Ein kurzer Überblick.

Der Target2 Saldo aus den Jahresberichten der Banque de France von 2000 bis 2006, jeweils Dezember und die Daten auf Monatsbasis ebenfalls von der Banque de France, in Mrd. Euro, seit Januar 2007 im Chart. Zuletzt im Februar 2012 sank die Verbindlichkeit (negativer Target2 Saldo) um 17,350 Mrd. Euro zum Vormonat, auf -96,316 Mrd. Euro.

Die Target2 Salden von Deutschland, Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien und den PIIGS kumuliert seit Januar 2007 bis Februar 2012 im Chart. Während die BUBA im Februar 2012 Forderungen von +547,047 Mrd. Euro aus Target2 hielt, summierten sich die Verbindlichkeiten der PIIGS im Februar 2012 auf -679,989 Mrd. Euro.

Die Target2 Salden seit Januar 2007 bis Februar 2012 im Chart. Im Februar 2012 lag der Target2 Saldo von Deutschland bei +547,047 Mrd. Euro, der Niederlande bei +143,766 Mrd. Euro, Luxemburgs bei +98,420 Mrd. Euro, Finnlands  bei +45,458 Mrd. Euro, Portugals bei -63,978 Mrd. Euro, Irlands bei -103,237 Mrd. Euro, Italiens bei -194,082 Mrd. Euro, Griechenlands bei -107,267 Mrd. Euro, Spaniens bei -211,425 Mrd. Euro, Belgiens bei -52,482 Mrd. Euro und Frankreichs bei -96,316 Mrd. Euro.

Die Target2 Salden der DNLF-Zentralbanken (Deutschland, Niederlande, Luxemburg, Finnland) mit Forderungen in Höhe von +834,691 Mrd. Euro, von Deutschland mit +547,047 Mrd. Euro, der PIIGS (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) mit Verbindlichkeiten in Höhe von -679,989 Mrd. Euro und der PIIGSBF (PIIGS inkl. Belgien und Frankreich) mit -828,787 Mrd. Euro im Februar 2012. Im Chart die Daten von Januar 2007 bis Februar 2012.

Zum Vergrößern bitte die Charts 1x anklicken.

Im März 2012 divergieren die Target2 Salden, gemäß den ersten vorliegenden Daten noch kräftiger auseinander! Siehe alle verfügbaren Target2 Salden aktualisiert inklusive Charts unter: Querschuesse.de/Target2-Salden

Quelle Daten: Banque-france.fr/Balance sheet of the Banque de France

Kontakt: info.querschuss@yahoo.de

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47 KommentareKommentieren

  • Holly01 - 17. April 2012

    Wenn die BuBa morgen für 1 Billion Euro Forderungen an die Nationalbanken richtet, die bei Ihr Im Soll stehen, dann ist Sie targetplus.
    Also was wäre dann morgen abend anders?
    Nichts.
    Die anderen Nationalbanken hätten überwiesen und würden ELA benutzt haben. Wer hätte etwas davon?
    Die Buba säße auf 1Billion zinslosem Buchgeld und hätte als Sicherheit den ganzen Haufen aus den Büchern, der sowieso nicht eintreibbar ist.
    Wozu?
    Um der Bundesregierung das Geld zu geben? Zinslos? Guter Schnit …. am besten auf 50Jahre.

  • Georg Trappe: - 17. April 2012

    Das Problem, was sich hier auf der Ebene der Zentralbanken als Target2 Problem darstellt, hat jede Geschaeftsbank, von der Einlagen abgezogen bzw. der Neueinlagen zugetragen werden. Es zwingt das Bankensystem zur passiven Geldschoepfung. D.h. die Banken, von denen Einlagen abgezogen wurden, muessen bei ihren Konkurrenten, denen Einlagen zugeflossen sind Kredit aufnehmen und diese muessen sie auch gewaehren. Wenn diese Fluesse ueber Zeit im Mittel ausgeglichen sind, findet diese passive Geldschoepfung innerhalb des Geschaeftsbankensystems statt. Dabei verlaengern sich die Bilanzen der Banken, bis einer sagt: “Ich habe keine Lust mehr.”
    Seit 2007 sind die Fluesse zwischen den Banken ueber die Grenzen hinweg zunehmend unausgeglichen. Es werden offenbar massiv Einlagen bei den Banken der Suedstaaten abgezogen und den Banken des vermeintlich sicheren Nordens angetragen. Der Interbankenmarkt ist aber seit 2007 ebenfalls gestoert. Die Nordbanken sind zwar gezwungen ihre Bilanz zu verlaengern aber sie holen sich lieber sichere Forderungen gegen die Zentralbank in die Buecher, als Forderungen gegen ihre Kollegen im Sueden. Die Kollegen im Sueden koennen ihre Bilanzen nur aufrecht erhalten, weil die abgezogenen Einlagen via Target2 durch Einlagen von ihren Zentralbanken ersetzt werden. Waere das nicht der Fall, waeren die Suedbanken gezwungen ihre Bilanzen in dem Mass, wie Einlagen abgezogen werden, zu verkuerzen, was den Zusammenbruch der Volkswirtschaften der Suedlaender ausloesen wuerde. Das kann keiner wollen. Das Target2 System ist so gesehen ein Segen.
    Die Fragen die bleiben:
    1.) Wie bekommt man das so geschoepfte Geld wieder in die Tube, wenn der Spuk vorbei ist?
    2.) Was passiert mit den Forderungen der Zentralbanken, wenn ein Land aus dem Euro austritt?
    3.) Wie vermeidet man, dass die 1% Europas durch ihre panische Verschiebung der Geldvermoegen die Risiken die dabei durch ihre verantwortungslosen Entscheidungen entstehen, kostenfrei auf die oeffentlichen Institutionen Zentralbanken abladen.

  • Martin Nussbaumer - 17. April 2012

    “Die Kollegen im Sueden koennen ihre Bilanzen nur aufrecht erhalten, weil die abgezogenen Einlagen via Target2 durch Einlagen von ihren Zentralbanken ersetzt werden.. Waere das nicht der Fall, …Zusammenbruch der Volkswirtschaften der Suedlaender ausloesen wuerde. Das kann keiner wollen. Das Target2 System ist so gesehen ein Segen.”

    Ein Segen für die Südländer! Für welchen Gläubiger ist es ein Segen einer bankrotten Entity Geld zu leihen, welches er nie wieder sieht? Wer garantiert, dass keines der ClubMed Länder sagt “ich steige aus”?

    Das Euro System ist pervers und idiotisch zugleich. Es fördert Schlendrian und alle die halbwegs OK wirtschaften sitzen in der Falle. Solche Systeme sind noch immer eher früher als später zusammengebrochen.

    • Holly01 - 17. April 2012

      Vertrauen ist die Seele des Geschäfts, nur der Mangel an Vertrauen hat uns in diese Situation gebracht.

    • Georg Trappe: - 17. April 2012

      Nun, das Geld, das hier seit 2007 von den Suedlaendern Richtung Norden fliesst musste ja wohl ersteinmal irgendwoher gekommen sein. Von nichts kommt nichts und das einarmige Bilanzieren ist auch noch nicht gesellschaftsfaehig, obwohl es sich sicherlich einige wuenschen wuerden.
      Es gibt ein wunderschoenes Chart auf Querschuesse, das belegt, dass die Entwicklung des industriellen Output seit 2003 extrem divergent verlief. D.h. in Deutschland wurde produziert ohne Ende und in den Suedlaendern wurde konsumiert. Wie geht das ohne das die Targetsalden zu dieser Zeit keinen umgekehrten Verlauf genommen haben wie sie es nun seit 2007 tun? Ganz einfach! Vom tollen Norden, insbesondere Deutschland, wurde mit jedem Handelsbilanzueberschuss ein Kredit in Richtung Sueden gegeben, der den Zahlungsstrom fuer die Waren kompensierte. D.h. der tolle Norden hat seinen “Exportboom” mit Krediten an den Sueden finanziert. Seit 2007 geht den Schlaumeiern, die das im grossen Stil betrieben haben der Allerwerteste auf Grundeis und es faellt ihnen nichts besseres ein, als das Geld schlagartig heraus zu ziehen und damit den Kunden im Sueden jede Grundlage fuer eine realistische Rueckzahlung zu entziehen. Das ist im Grunde das gleiche Verhalten, das hinter der Immobilienblase in den USA steckt. Erst wie irre Kredit vergeben und dann Panik bekommen und bei einer Zinserhoehung vollkommen ueberrascht feststellen, dass es fuer die Kreditnehmer schwieriger wird.
      Bei der Kreditvergabe hat der Kreditausschuss der Bank das letzte Wort und nicht der Kreditnehmer. Er entscheidet ob Kredit gegeben wir oder nicht. Er traegt die Verantwortung. Und die Kreditnehmer/Kunden im Sueden von heute auf morgen als Faulenzer etc. abzustempeln nach einem Ereignis, wie dem Zusammenbruch der US Immobilienblase mit seinen verheerenden Auswirkungen, an der ja genau dieselben Schlaumeier ebenfalls beteiligt massgeblich waren, ist die groesste Unverschaemtheit aller Zeiten.
      Diese Banker gehoeren in die geostationaere Umlaufbahn geschossen.
      Siehe auch: http://georgtsapereaude.blogspot.com/2012/04/eine-theorie.html

      @ Steffen
      Vielen Dank fuer die gut aufbereiteten Daten und die guten Erklaerungen. Da sollte sich so mancher Mainstreammedien Wirtschaftsschreiberling ein paar dicke Scheiben von abschneiden!

  • Wolfgang - 17. April 2012

    Das Geld bekommt man einfach in die Tube. Die Bundesbank müßte nur allen Bürgern ein kostenloses Konto auf Guthabenbasis anbieten. Dann wäre die Bundesbank nicht mehr bei den Banken verschuldet, sondern bei den Bürgern.

  • Wolfgang - 17. April 2012

    Die Bürger würden keine Zinsen erhalten und könnten auch kein Geld schöpfen.

  • MagnaBavaria - 17. April 2012

    Wenn dieser Thread hier stimmen sollte ist Italien on the way to Überwachungsstaat:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=253146

  • gilga - 17. April 2012

    Hallo Steffen,

    danke für den Kurzbericht! Die Aggregation von DNLF und PIIGS bzw. PIIGSBF finde ich für den Überblick sehr praktisch.

    Die absoluten Zahlen sind das Eine… Interessant wäre aus meiner Sicht noch eine Grafik, die den jeweiligen monatlichen Anstieg für die einzelnen Länder(gruppen) auf der Zeitachse verdeutlicht (ggf. auch bereinigt um sicher existierende saisonale Effekte). Man sieht es aber schon in der aggregierten Grafik ganz gut, dass im letzten Sommer und Herbst eine klare Verschärfung eingetreten ist und dass BF inzwischen auch eine gewichtige Rolle spielen (Vergleich des Anstiegs am Ende der PIIGS- und PIIGSBF-Kurven).

  • marcito - 17. April 2012

    dh die deutsche bundesbank finanziert die ganzen pleiteländer. witzig. wie lange kann das gut gehen. und wer finanziert die bundesbank das sind doch in deutschland nur bayern, baden württemberg, hessen und hamburg, oder?

  • klaus - 17. April 2012

    Moin,Moin

    DEUTSCHES SPAREN

    ist

    das Mittel möglichst viele Länder unter dem Euro zu versammeln.

    So einfach ist das.

    Und am besten SPART man bei Gesundheit, damit die Rentner
    nicht sooo alt werden.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article106190230/Saeumige-Versicherte-schulden-Kassen-Milliarden.html

    Man könnte meinen das Schäubles Griff in die Kassenüberschüsse noch
    tiefer ausgefallen ist, als vermutet.

    ;)

    Die Besteuerung kleinerer Renten und die höhere Abgabenbelastung
    werden wohl folgen.

    Tja, als Revanche bieten sich wohl nur die Wahlen in NRW und SH an.

    Grüsse klaus

  • Duke van Hudde - 17. April 2012

    Schuld an der LAge sind wnen beide Seiten die beide wissen mussten das das nicht gut geht.Die Griechen musstzen wissen das das nicht ewig weiter gehen kann und die Banken mussten das gleiche wissen.

    Im Prinzip ist der Euro Schuld der solche extreme Leistungsbilanz Defizite/Überschüsse erst ermöglich hat.Ohne den Euro wer ein grosser Teil durch Auf/Abwertungen abgefedert worden.

    Wie lange das weitergehen kann ist schwer zu beurteilen.Für LEute mti Geld im Süden macht es absolut Sinn jeden Euro den er hat in den Norden zu verlegen und für die Reichen im Norden macht es aus dem Grund Sinn ihr Geld aus den Euro zu bringen.

    Für mich kommt daher das ende wenn die Leute im Norden anfangen ihr Ged aus den Euro abzuziehen und dann mit ihren Stimmzettel was Währungen angeht zu entscheiden das sie den Dreck nicht mehr wollen.

    Solange das nicht geschieht wird die Elite alles dransetzen ihre zusatz Gewinne die sie dank des Euros einfahren konnten zu sichern und alles dransetzen den Wahnsinn lange genug aufrecht zu erhalten.

    Ich konnte mir Ende 2011 auch nicht vorstellen das sie einfahc so 1 Billionen an die Banken für 1 % verschenken um ihnen dadurch einen Gewinn von locker 40 MRD zu gönnen.Sowas sollte man eigentlich Subventionen nennen.

    • Georg Trappe: - 17. April 2012

      Ich widerspreche ganz entschieden. Die Banken haben die Kapazitaet zur Geldschoepfung. Nicht die Griechen oder sonst wer. Die Entscheidung ob ein Kredit vergeben wird, wird vom Kreditausschuss der Bank getroffen, von keinem anderen! Die Griechen oder sonst wer haetten Zeter und Mordio schreien koennen, ohne die Kredite von vor allem deutschen Banken, waere nichts gelaufen. Die Verantwortung sowohl fuer die exezessive Kreditvergabe zur Finanzierung des deutschen Exportbooms von 2003 bis 2007 als auch fuer die radikale Rueckholung ab 2007 liegt vor allem bei den deutschen Banken und ihren superreichen Kunden. Deutsche Banken und deutsche Konzerne haben im Gleichschritt die Maerkte Suedeuropas besetzt. Mit kreditfinanzierten Lieferungen zu konkurrenzlosen Preisen Dank Reallohnstagnation in Deutschland. 2007 begann die Umkehr, nachdem aufgeflogen war, dass sich die gleichen Banker von ihren Kollegen an der Wall Street im grossen Umfang Schrott haben andrehen lassen. Das belegen die Fakten, die Querschuesse hier grafisch aufarbeitet und die in der Mainstreampresse im Sinne der Verantwortlichen vollkommen verdreht und in abstruser Weise umgedeutet werden.

      • gilga - 17. April 2012

        Zumindest der Einleitung schließe ich mich vollkommen an: Der Kreditgeber muss schon selber sehen zu welchen Konditionen er wem wie viel Geld (mit welcher Absicherung; ach diese “bösen” CDS) gibt. Die müssten dann auch sehen wie sie da wieder rauskommen. Einlagen von Privatkunden und Firmen hätte der Staat schützen können und der Rest hätte man problemlos gegen die Wand fahren lassen können. Eine Bank weniger die Blödsinn macht. Darwin halt.
        Wenn zu viele vor die Wand fahren macht der Staat eben kurzzeitig(! dann und nur dann) eigene Banken auf, welche die Unternehmen finanzieren. Das hätte bei einer vernünftigen und dadurch ggf. auch etwas restriktiveren Finanzierungspolitik sicher auch ein wenig auf die Realwirtschaft durchgeschlagen, aber man wäre inzwischen sicher weiter.

    • gilga - 17. April 2012

      “Solange das nicht geschieht wird die Elite alles dransetzen ihre zusatz Gewinne die sie dank des Euros einfahren konnten zu sichern und alles dransetzen den Wahnsinn lange genug aufrecht zu erhalten.”

      Könnte für diese Leute aber auch Dumm ausgehen.
      Im Fall einer Währungsreform kann ich mir vorstellen das nur alle Inlandskonten von dt. Staatsbürgern und dt. Firmen in die neue Wärung konvertieren und den Rest auf Euro (den man als Verrechnungseinheit formal wohl eine Weile behalten müsste) belassen werden. Transfers auf diese Konten die im Vorfeld der ggf. angekündigten Umstellung stattfinden müssen mit Verträgen mit Datum VOR der Bekanntgabe der Umstellung belegt werden. Gleiches gilt für den Nachweiß der Herkunft von Bargeld in der vom Gesetz ohnehin geregelten Maximalhöhe.

      Und schon schauen alle Anderen in die Röhre. Ob es zu diesem Zeitpunkt einen (polit., wirtschaftl., …) Grund gibt das zu tun bleibt abzuwarten.

      • gilga - 17. April 2012

        Sorry, habe natürlich auf folgenden Absatz geantwortet: “Wie lange das weitergehen kann ist schwer zu beurteilen.Für LEute mti Geld im Süden macht es absolut Sinn jeden Euro den er hat in den Norden zu verlegen und für die Reichen im Norden macht es aus dem Grund Sinn ihr Geld aus den Euro zu bringen.”

  • bauagent - 17. April 2012

    @GeorgTrappe

    “1.) Wie bekommt man das so geschoepfte Geld wieder in die Tube, wenn der Spuk vorbei ist?”

    Eine Fragestellung, die in sich einen unauflösbaren Zielkonflikt verbirgt.

    Wenn der Spuk vorbei ist, dann ist auch das geschoepfte Geld mittels Reset wieder auf Null.
    Die Sparer und RV Besitzer haben dann die Zeche gezahlt.

    Umgekehrt:

    Wenn das geschoepfte Geld, gleich mit welchen Mitteln, zu einem erheblichen Teil oder ganz, wieder in der ” Tube ” wäre, wären alle Volkswirtschaften im Bürgerkrieg ( ohne Reset ).

    Was einem viel größere Sorgen machen sollte, sind die politischen Entscheidungen, die in Europa immer schneller für Entrechtung, Knechtung und Überwachung sorgen.

    Neben dem Bericht den @MagnaBravia freundlicherweise eingestellt hat im Zusammenhang mit den rüden Methoden der neu gegründeten ” Unterabteilung der Guardia finanzia “, vielleicht noch
    ein HInweis von einem mir privat bekannten Freund in Mittelitalien:

    Dort streunen Beauftragte in der Früh über die Felder, um Informationen von Denunzianten nachzugehen, dass Rentner sich hier etwas dazu verdienen. In Italien hat dies Tradition, da seit
    Jahrzehnten ein Einzeljob wie Friseur, Mechaniker oder kfm.Angestellter nicht mehr ausreichen, um sich zu ernähren. Eine Standard-Rente schon gar nicht.

    In Spanien versucht man jetzt nach Angaben eines weiteren Freundes aus Zaragoza Bartransaktionen zu beschneiden auf 2.500,–€, um ein ähnliches System einzusetzen.
    Darüber hinaus soll das Demonstrationsrecht in seinem substanziellen Wesen unter Strafe
    gestellt werden.

    Wer Lust hat, sich einmal in diesem Zusammenhang mit den wahren Absichten des EFSF zu beschäftigen, kann sich mit derm am 9.4.2012 eingereichten Verfassungsbeschwerde beschäftigen und den hier ( heimlich ) eingebauten Verletzungen der Menschenrechte.

    Griechenland, Portugal, Spanien und Italien sind erst der Anfang.

    http://www.radio-utopie.de/2012/04/16/interview-neue-verfassungsbeschwerde-gegen-euro-stabilisierungsmechanismusgesetz/

    Entweder fliegt uns der Laden möglichst schnell um die Ohren und der menschliche Schaden bleibt halbwegs überschaubar oder wir finden uns in einem zentralistischen Hochfinanzgefängnis wieder, dass Goerge Orwell´s 1984 zur Lachnunmmer macht.

    Die “Gedankenpolizei” ist jedenfalls schon in GR, I, P, ES unterwegs, das steht fest.

  • schnauzevoll - 17. April 2012

    An der Börse wird nach einer kurzen “Berichtigung” wieder gefeiert und auch der ZEW steigt höher als “erwartet” UND DAS IM ZWEITEN QUARTAL, wo alle mit einem heftigen Absturz gerechnet haben. Von was für einer Krise reden wir hier eigentlich? Vielleicht sind die Wirtschaftsblogs ja auch nur das Sprachrohr derer, die an das Sparvermögen des Deutschen wollen. ;)

    • Appaloosa - 17. April 2012

      Ja, bei den Anleihen der Südländer wird auch gefeiert. (dank ECB?)
      Normalerweise dürfte man sich die Börsencharts gar nicht mehr angucken, da diese wertlos sind (durch sehr viel Geld manipuliert)

  • Tourist - 17. April 2012

    Der Abbau von TARGET 2 Salden kann nur über die Geschäftsbanken laufen. Nur wenn die auschließlich “Schrott” in den Büchern haben, bzw. überbewertetes Zeug, die Wertshöpfung unzureichend ist, da man sie nicht ausreichend ausquetschen kann, dann wird das nix mit der Zusammenführung der Target2salden.

    TARGET 2 ist Spiegel der miesen Anlagestruktur der Banken. Die Frage ist, warum sie NUR MIESE Anlagen finden können?

  • Wolf Larsen - 17. April 2012

    Der ZEW Index von heute — keine Meldung wert?

    • gilga - 17. April 2012

      Noch ist ja heute, oder?

      PS: Ich persönlich halte von Stimmungsindikatoren jedoch nur recht wenig (gut, besser als nichts aber reale Zahlen zu Aufträgen etc. sind mir lieber).

    • Andres Müller - 17. April 2012

      Aus meiner Sicht ist der ZEW Index http://www.zew.de/de/presse/1973 in diesem Zusammenhang bei derart hohen Target-2 Salden irrelevant geworden, da werden die Risiken einfach ausgeblendet.

      Ein Konsum auf Pump der von Deutschland nach den PIIGS Staaten fliesst beeinflusst die Erwartungen für Deutschlands Unternehmen wenig, zumal es sich bei den Target-2 ja angeblich nur um statistische Verrechnungsposten handle und Konsum auf Pump trotzdem Unternehmensgewinne bewirkt. Die Erwartungen würden allerdings erheblich reduziert, wenn die EU aus welchem Grund auch immer keine neue Liquidität mehr bereitstellen könnte oder wollte.

      Da die Unternehmer davon ausgehen dass der Konsum auf Pump unter politischer Unterstützung weiter gehen wird, sehen die keinen Grund an den positiveren Erwartungen für Deutschland zu zweifeln. Würden die Unternehmen die Target-2 in ihren Erwartungen miteinbeziehen (was sie offiziell ja nicht dürfen), so würde das Bild dramatisch anders aussehen.

      Unter der Annahme dass diese Target-2 irgenwann abgebaut werden müssen lässt sich schon jetzt voraus sagen dass der ZEW Index irgendwann ziemlich abgefahren in der Landschaft erscheinen wird.

  • Andreas Z - 17. April 2012

    Da die Target-Salden eine Risikoposition sind, müssen diese unbedingt mit Sicherheiten unterlegt werden. So sind z.B. entsprechende Salden im Federal-Reserve System in den USA zwischen den verschiedenen regionalen Federal Reserve Banks abzusichern.
    Skandalös ist natürlich, dass unsere Bundesrgierung das Thema leugnet: Target-Kredite existiern nicht: http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/03/40658/

  • M.E. - 17. April 2012

    Ich sehe das ganze surreale Theaterstück mittlerweile mit einer unglaublichen Gesäßruhe.

    Da ich ohnehin weiß, dass das gesamte Schuldsystem sowieso nicht mehr zu retten ist, kommt es auf ein paar hundert Milliarden da und ein paar Billionen dort auch nicht mehr an.

    Trotzdem bin ich gespannt, wie sich das anfühlen wird, wenn irgendwann ziemlich plötzlich alle Banken zumindest im OECD-Raum pleite sind.
    Bei Bhutan bin ich mir nicht so sicher, wie sich das dort auswirkt. Haben die überhaupt Banken?
    Wenn nicht: Schwein gehabt.

    • Tourist - 17. April 2012

      “unglaublichen Gesäßruhe.” ^^

      oder schon Taubheitsgefühle? ^^

    • Andreas Z - 18. April 2012

      Gesäßruhe?…. Ersparnisse, Renten etc. sind wertlos…. da sollte sich wohl eher Protest einstellen.

  • M.E. - 17. April 2012

    Ich wollte nur nicht das harte Wort mit dem “A” am Anfang benutzen, Tourist.

  • Nixda - 18. April 2012

    Man muss genaugenommen die Bargeldemmissionen der nationalen Zentralbanken, die Verbindlichkeiten gegen die EZB darstellen, gegen die Target2 Forderungen gegenrechnen. Bei Luxemburg bleibt dann praktisch ein Nullsaldo übrig, und das deutsche Saldo halbiert sich.

    http://www.lums.lancs.ac.uk/files/23558.pdf

    • Querschuss - 18. April 2012

      Hallo Nixda,
      im Falle von Deutschland halte ich die Verrechnung von Target2 Forderungen mit den Verbindlichkeiten aus dem Banknotenumlauf, also die von Deutschland über den zulässigen Schlüssel gedruckten Banknoten hinaus für weitgehend unzulässig, denn Deutschland übernimmt in der Eurozone die Funktion des Bargeldversorgers für das Ausland. Weit mehr als die Hälfte 65-70% der deutschen Banknoten befindet sich im Ausland, 45% davon außerhalb des Euroraumes und dient dort primär der Hortung (Kopfkissen, Schließfach usw.) Also eine Target2 Forderung gegenüber Italien mit den Verbindlichkeiten aus der Banknotenemission, welche sich u.a. bei Türken, Bosniern, Kosovaren u.a. lagern, die Euro als Bargeld horten macht wenig Sinn und hat nichts miteinander zu tun. Auch eine genaue Trennung zwischen deutschen Banknotenumlauf innerhalb der Eurozone und außerhalb ist kaum möglich, sind selbst von der Bundesbank nur angenäherte Schätzungen.

      Siehe ausführliche Diskussion hier:
      http://www.querschuesse.de/target2-der-niederlandischen-zentralbank-mit-32965-mrd-euro/

      Gruß Steffen

  • Georg Trappe: - 18. April 2012

    Ich habe das, was ich inzwischen aus diesen Diskussionen hier um Target2 und seinem Verlauf glaube gelernt zu haben, mal zusammen geschrieben. Wer will, kann ja einen Blick werfen.
    http://georgtsapereaude.blogspot.com/2012/04/was-die-entwicklung-der-target2-salden.html

    Gruesse
    Georg Trappe

    • Querschuss - 18. April 2012

      Hallo Georg Trappe,
      ich habe gelesen, sehr gut zusammengefasst und verständlich geschrieben.
      Danke und Gruß
      Steffen

      • Georg Trappe: - 19. April 2012

        Dank zurueck. Ohne Querschuesse haette ich die in den Mainstreammedien dargebotene, undurchsichtige Target2 Tunke die ganz offensichtlich die Bevoelkerung in den Wald schicken und gegen EU Mitbuerger im Sueden aufbringen soll, um von den Machenschaften der Verantwortlichen abzulenken, wahrscheinlich auch nicht in der Klarheit durchblickt.
        Dafuer bekommst Du von mir den bisher erst einmal verliehen Kant-Preis in Form eines Links auf den Aufsatz von Kant mit der Ueberschrift: “Beantwortung der Frage: Was ist Aufklaerung”
        http://www.uni-potsdam.de/u/philosophie/texte/kant/aufklaer.htm
        Wenn ich mal wieder in Deutschland bin lege ich noch etwas nach. Dann melde ich mich per Email und frage ein paar Daten ab, denn das Paypal ist mir suspekt.

        Viele Gruesse
        Georg Trappe

    • Georg Trappe: - 19. April 2012

      Das geht in die falsche Richtung und arbeitet den Nebelwerfern direkt in die Haende. Es waren und sind die Geschaeftsbanken, die im Gleichschritt mit den hiesigen Konzernen im Auftrag ihrer Eigner dieses Desaster unter taetiger Mithilfe von verblendeten Spitzenpolitikern angerichtet haben. Die Vergabe von Krediten liegt alleine! in der Verantwortung der Geschaeftsbanken und deren Kreditausschuss. Die alleine entscheiden, ob ein Kredit vergeben wird oder nicht! Die tragen die Verantwortung fuer das, was aus diesen Krediten entsteht. Denn mit der Begruendung, dass sie Verantwortung tragen, rechtfertigen sie ja auch ihre absurd hohen Boni. Das Bundesbank, Finanzaufsicht usw. usf blind waren oder sich sich Dank fundamental falscher Modelle und Wirtschaftstheorien blind stellen konnten, aendert daran absolut nichts! Die Finanzoligarchie in enger Verbindung mit Konzernkapitaenen haben es im Auftrag der Eigner dieser Unternehemen vergeigt!

      • Wolfgang - 19. April 2012

        Den Target-Kredit hat die Bundesbank gegeben.

        Noch im Jahr 1978 ließ sich der damalige Notenbankchef Otmar Emminger vom damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt zusagen, dass die Notenbank nicht, wie im EWS-Vertrag vorgesehen, unbegrenzt andere Währungen stützen muß (Spiegel 39/1992, S. 151).

        Mir ist nicht bekannt, dass die Bundesregierung diese Zusage zurückgenommen hat.

        • Georg Trappe: - 20. April 2012

          Der Staat sind wir! Die Bundesbank ist eine oeffentlich Institution. Eine Klage gegen die Bundesbank ist ein Kurzschluss, der die Energie ableiten soll, damit die Verantwortlichen unbehelligt aus der Sache heraus kommen. Ist doch nicht so schwer. Oder?

          • Wolfgang - 20. April 2012

            Wenn jeder seine Aufgabe erfüllt, können fiese Banken nicht ihren kriminellen Machenschaften nachgehen.

            Eine Regierung, die Banken rettet, die sich verzockt haben, hat versagt.
            Eine Budnesbank, die Banken und Länder rettet, die nicht ihre Aufgabe tun, hat versagt.

            Hätten sie ihre Aufgabe getan, hätten wir heute keine sog. Finanzkrise, die letztlich die Folge von organisierter Kriminalität ist.

          • Georg Trappe: - 20. April 2012

            Haette nur jeder das getan, was er haette tun muessen, dann waere die Welt in Ordnung ist eine hoffnungsvolle Anhaeufung von Konjunktiven, die nicht wirklich weiter hilft weil das Problem nicht wirklich ursaechlich analysiert wird.
            Das erinnert mich etwas zu sehr an, wenn jeder fuer sich selber sorgt ist fuer alle gesorgt.
            Ganz so einfsch ist aber leider nicht.
            Denn es kann auch sein, das der ganze Sauhaufen etwas “uebersehen” hat.
            Dabei gehe ich mal davon aus, das
            1.) Menschen das Potential haben Ueberschuesse zu produzieren.
            2.) Die Motivation haben diese Ueberschuesse produktivitaetssteigernd zu nutzen, um eine wirtschaftliche Entwicklung zum “Besseren” zu erreichen.
            3.) Die Menschen bei diesem Bestreben unterschiedlich erfolgreich sind.

            Wenn man diese drei, meiner Meinung nach realistischen Annahmen, in ein Modell packt und sich in einer Computersimulation anschaut, was sich daraus entwickelt, dann entdeckt man das “Fettaugensyndrom”.
            http://fettaugensyndrom.blogspot.com/

            D.h. es entstehen unweigerlich wirtschaftliche Konzentrationsprozesse auf Ebene von Staaten, Firmen inkl. Banken und Individuen die das Mass der Dinge/des Erfolgs in Form von Vermoegen (Real- und Geldvermoegen) immer staerker in den Haenden Weniger vereinen.
            Daraus ergibt sich fuer die Banken eine aeusserts peinliche Sache:
            http://diebankensinddiedummen.blogspot.com/
            Und in der Gesamtschau sieht das dann so aus:
            http://troikaneoliberaledenkfehler.blogspot.com/

            Das diejenigen, die von diesem “Uebersehen” des Problems bisher ueber alle Masse profitiert haben , von einer solchen Analyse nichts wissen wollen, ist mir schon klar.
            Das aber Betroffene wie Sie und ich, das nicht wahr haben wollen, sonderns sich von den Profiteuren mit Begeisterung in den Wald schicken lassen, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

          • Wolfgang - 20. April 2012

            Es ist immer wieder dasselbe. Jeder sollte seinen Job tun.

            Kredite darf man nur für Investitionen aufnehmen, ansonsten läuft man Gefahr, sich zu überschulden.

            Auch der Staat sollte keine Kredite für Konsum ausgeben. Konsum ist durch Steuern zu decken oder zu unterlassen.

            Die Anzahl der rentierlichen Anlagemöglichkeiten ist beschränkt. Demgegenüber gibt es mehr als genug Kapital. Deshalb kann nur eine niedrige Verzinsung gewährt werden.

            Wenn jedoch Konsum durch Kredite finanziert werden, ist der Kreditbedarf unbegrenzt und die Überschuldungskatastrophe naht.

          • Georg Trappe: - 21. April 2012

            @Wolfgang
            Das ist schon alles ganz in Ordnung so wie Sie es geschrieben haben, aber woran erkennt man was eine Investition ist und was nicht? Die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung macht es sich da einfach, da wird aus Ersparnissen und Gewinnen automatisch eine Investition. Tatsache ist aber das Investitionen erst zu wirklichen Investitionen werden, wenn sie mehr Ertrag bringen als investiert wurde. Der Break Even liegt Jahre hinter dem Investitionsbeginn und manchmal wird er garnicht erreicht. Dann wirkt die Investition oder die Teile die nicht wieder reingespielt werden konnten tatsaechlich wie Konsum. Der sicherste Weg das zu erreichen ist uebrigens Panik zu bekommen und noch bevor der Break Even in Sicht kommt die Gelder wieder raus ziehen. Das und nichts anderes machen deutsche Banken und ihre tollen Grosskunden aka 1% z.Zt. mit Suedeuropa. Wenn eine Firma ein Produkt entwickelt dauert es Jahre bis es marktreif ist. D.h. bis dahin laufen Entwicklungskosten = Investitionen auf. Wenn es dann auf den Markkt kommt, hat es eine Chance Ertraege einzuspielen. Bis diese Ertraege die Investitionen ausgeglichen haben vergehen ebenfalls Jahre. Und erst dann, nach diesem Break Even wird aus einer Investition eine Investition, die diesenNamen zu recht traegt. Wenn das bei einem Produkt 4,5,6 Jahre dauert, bei einer Firma oft 10 und mehr Jahre, wie soll das dann mit ganzen Volkswirtschaften in 7 Jahren gehen, wenn die ansich gute Entwicklung durch eine Finanzkatastrophe made in USA unterbrochen wird und dann die Geldgeber anfangen aus Panik das Geld heraus zu ziehen? Alos selbst dann, wenn man betriebswirtschatliche Massstaebe an die Entwicklung von Volkswirtschaften legt, ist das Verhalten der Banken katastrophal und die Kommentierung dieses Verhaltens und seine Folgen in den und durch die deutschen Mainstreammedien/ “Experten” eine demagogische Sauerei ohne gleichen.
            Mit nur einem Ziel. Menschen gegeneinander in Stellung zu bringen, um vom eigenen Versagen gewinnbringend abzulenken.

        • wolfgang - 22. April 2012

          Ja, es ist schwierig, Konsum und rentable Investition zu unterscheiden. Deshalb bedarf es auch des Eigenkapitals, um diese Lücke im Notfall zu schließen. Der Staat muss bei Fehlinvestitionen im Zweifel bereit sein, die Steuern zu erhöhen, um den Verlust auszugleichen. Ohne eine entsprechende Finanzverfassung ist abeer kein Politiker in der Lage vernünftig zu handeln.

          Das im Rahmen der Finanzkrise die Menschen gegeneinander ausgespielt werden, sehe ich auch so. Nich ein Euro unserer Rettungsgelder kam den Menschen zu. Letztlich landete es bei den Banken, die damit ungehemmt weiterzocken.

  • ö.ä. - 19. April 2012

    Was haltet Ihr von diesem Artikel?

    Hans-Werner Sinn: “Euro-System ist Explosion nahe”
    Experte fürchtet “Horrorszenario” und sieht Europas Frieden in Gefahr

    http://www.pressetext.com/#news/20120419015

    • Wolfgang - 19. April 2012

      Gute Analyse. Doch, was sollen die Beteiligten tun?

      Das ESZB fusionieren?
      Kapitalmarktbeschränkungen einführen?
      Bessere Sicherheiten fordern und die Banken pleite gehen lassen?
      Bessere Sicherheiten fordern und die Banken verstaatlichen?
      Den TARGET-Kredit der Bundesbank direkt besichern lassen?

      • ö.ä. - 19. April 2012

        Keine Ahnung Farage zeichnet auch schon wieder ein Horrorszenario:

        “Nigel Farage, britischer Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments, rechnet mit schweren Banken-Zusammenbrüchen in Europa mit gravierenden Auswirkungen auf einzelne Länder. Da es bisher keine Notfallpläne gebe, schließt er ein unkontrolliertes Auseinanderbrechen der Eurozone nicht aus. “Ich befürchte, dass wir bereits an einem Punkt angelangt sind, wo wir das nicht mehr aufhalten können”, sagte er zu “King World News”.”

        Quelle: Jandaya