USA: Außenhandelsdaten dokumentieren unfassbare Ungleichgewichte
Gestern berichtete das U.S. Census Bureau die Daten zum US-Außenhandel für den Monat Juli 2012. Der Fokus bei den berichteten Außenhandelsdaten liegt immer auf dem Handel von Waren, Gütern und Dienstleistungen und auf den saisonbereinigten Daten. Saisonbereinigt sanken die Exporte von Waren, Gütern und Dienstleistungen im Juli 2012 um -1,0% zum Vormonat auf 183,269 Mrd. Dollar. Die saisonbereinigten Importe sanken um -0,8% zum Vormonat, auf 225,271 Mrd. Euro. Das saisonbereinigte Handelsbilanzdefizit stieg leicht um +0,2% auf -42,002 Mrd. Dollar! Die alte Defizitkonjunktur bleibt völlig intakt. Wegen der besseren Vergleichbarkeit konzentriert sich auch dieser Beitrag auf die unbereinigten Daten nur bei Waren und Gütern, wie sie bei den meisten Außenhandelsdaten aus anderen Ländern im Fokus stehen. Hier sieht die Lage gerade in Bezug auf das Exportvolumen und das generierte Handelsbilanzdefizit deutlich düsterer aus. Zu China generierte der US-Außenhandel im Juli 2012 ein neues Rekordniveau beim unbereinigten Handelsbilanzdefizit. Ein Feuerwerk an Charts dokumentiert nun diese enormen Ungleichgewichte.
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