Deutschland: Sparquote Q2 2020

DeutschlandMit den detaillierten Daten zur Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung für das 2. Quartal 2020 kann auch wieder der Blick auf das Sparen, die Sparquote der privaten Haushalte geworfen werden. Und diese Daten haben es in sich.


Die Entwicklung des Sparens der privaten Haushalte, rot die unbereinigten Daten und blau die saisonbereinigten, seit Q1 1991 in Mrd. Euro im Chart. In Q2 2020 lag das unbereinigte Sparen der privaten Haushalte (rot) bei +99,763 Mrd. Euro. Saisonbereinigt (blau) sparten die privaten Haushalte +106,541 Mrd. Euro, ein neues Allzeithoch, ein Exzess, das pure Angstsparen bzw. auch die massiv geschrumpften Möglichkeiten Geld auszugeben spiegeln sich hier wider.

Die Entwicklung der unbereinigten Sparquote (rot) und der saisonbereinigten Sparquote (blau) der privaten Haushalte in Prozent seit Q1 1991 im Chart. In Q2 2020 lag die unbereinigte Sparquote bei 20,1% und damit um +9,9 Prozentpunkte höher, als im Vorjahresquartal. Die saisonbereinigte Sparquote lag bei 21,1% Ersparnis vom verfügbaren Einkommen und damit war die Sparquote um +8,9% höher als im Vorquartal.

Wichtig, das Sparen der privaten Haushalte im Kontext der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung beschreibt nur das verfügbare Einkommen abzüglich der Konsumausgaben. Nur das was dann übrigbleibt entspricht nicht dem was automatisch auf Sparkonten/büchern landet, sondern dies ist zunächst nur die Summe, die den privaten Haushalten als Ersparnis oder als Investition zur Verfügung steht. Einfacher formuliert, der Teil des Einkommens, den Haushalte nicht zu Konsumzwecken verausgaben, wird als Sparen der privaten Haushalte definiert.

Das ist eine volkswirtschaftliche Lage von nationaler Tragweite, wie Mehltau legt sich die Corona-“Epidemie” (Angst) über die Konjunktur, verändert Kauf- und Verbraucherverhalten, auch die Psyche von Menschen.  Die fehlende Ausgaben der Einen werden zu den fehlenden Einnahmen der Anderen.  Der Staat wird dies alles nicht mehr lange Alimentieren können, ohne das er und der daran hängende Sozialstaat völlig überfordert werden. Teile von Einkommen der Selbstständigen, Unternehmer und Kurzarbeiter werden durch staatliche Sozialtransfers ersetzt und diese künstlichen Einkommen (Neuschulden des Staates), werden nicht mit Wertschöpfung unterlegt, werden nun sogar auch noch im Gesamtaggregat Sparen betrachtet, dem Wirtschaftskreislauf entzogen, was die ganze Nummer noch unhaltbarer macht. Wir steuern auf sich verschlechternde Verhältnisse zu, wenn nicht schnell wieder Rationalität, wirtschaftliche Freiheit und wirtschaftliche Prosperität Einzug hält!

Wertschöpfung, Einkommen und Konsum müssen im Dreiklang laufen, dauerhafte Störungen sind nicht kompensierbar und führen unweigerlich in den wirtschaftlichen Niedergang.

Quelle: Genesis.destatis.de/VGR des Bundes – Datenbank

Kontakt: info@querschuesse.de

25 Antworten zu “Deutschland: Sparquote Q2 2020”

  1. Sehr aufschlussreich. Und sehr erwartbar.
    Wenn Kreuzfahrtschiffe zu Dutzenden vor Anker liegen, wenn Urlaubsländer teils wesentlich striktere Corona-Regeln haben, wenn es Unsicherheiten bezüglich des Rückflugs gibt – wer hat da schon Lust auf´s Reisen?
    Wenn Menschen Angst um ihren Arbeitsplatz haben, befürchten müssen, dass sie zu 60/67% Einkommen in Kurzarbeit geschickt werden, weil die Exportaufträge wegbrechen, werden sie größere Anschaffungen wie Möbel oder Autos erst einmal nach hinten schieben.
    Eine solch heftige Weltwirtschaftskrise ist natürlich immer auch eine Krise der nationalen Ökonomie. Zumal in einem Land wie Deutschland mit seinem 40% Anteil an Exporten. Wunderbar in guten Zeiten, schlecht in Zeiten wie diesen.

      1. @DOG,
        die sachbezogene Kritik an Alltagsmasken (Alibimasken) und ihre beschränkte Wirksamkeit ist erdrückend, leider interessiert es die gesetzgebenden Organe und die ausführenden Organe unserer Demokratie überhaupt nicht. Sachbegründete Verordnungen sind ihnen beim Thema Corona völlig fremd, leider. Aus letztlich nicht sachbegründeten Verordnungen auch noch Strafbefehle, gar Verhaftungen abzuleiten und durchzuführen, setzt dem ganzen die “demokratische Krone” auf.

    1. Hallo Dog,

      hier wird immer vergessen, dass die Viren und die Bakterien nicht alleine, sonder in Flüssigkeit gelöst vorkommen. Deshalb sind die Filtermasken N95 und höher auch zum Eigenschutz geeignet.

      Bei den Altaksmasken geht es um Fremdschutz, der funktioniert theoretisch auch.

      Die Bundes- und Landesregierung sind so schlecht mit Ihren Maßnahmen, dass sich keine allgemine Altaksmaskenpflicht mehr ableiten lässt. Mit gezielten und billigen Maßnahmen könnte man den Krankheitsverlauf deutlich abmildern und die Ausbreitung eindämmen können. Dann könnten wir wieder zur Normalität zurückkehren. Versager versagen halt besonderns in den Krisen….

      Gruß

      Stefan

      1. Ich habe den Aufsatz eigentlich dahingehend verstanden, dass nicht zu erklären ist, weshalb sich die Rhinoviren verbreiten können, obwohl wir doch die Schutzmaßnahmen einhalten. Außer man geht davon aus, dass die MNS, Abstand, Desinfektion, …gar nicht gegen die Übertragung von Viren schützen, was in dieser Untersuchung belegt wird. Somit auch nicht gegen SARS-Cov-2 schützen können. Somit die Maßnahmen sinnlos sind. Womit davon auszugehen ist, dass dieser Virus sich schon im Frühjahr mehr oder weniger ungehindert ausbreiten konnte.
        Also: wie können wir uns mit Rhinoviren anstecken aber nicht mit SARS-Cov-2 Viren? Wie können wir uns im Herbst und Winter mit Grippeviren anstecken aber nicht mit SARS-Cov-2 Viren?

      2. Da ich Chemie studiert habe, nehme dazu mal Stellung, da völlig falsche Vorstellungen kursieren.

        Wir atmen, Atmung ist ein Austausch von Gasen, sowohl das Einatmen als auch das Ausatmen.
        Beim Ausatmen ist die Luft wärmer als beim Einatmen, sie hat darüber hinaus eine höhere Luftfeuchte.
        Diese Feststellung ist im Hinblick zum Taupunkt wichtig zu dem ich jetzt komme.

        Wie atmen keine “Tröpfchen” und aus.
        Wir atmen ein gesättigtes Gas aus (denn was anderes kann die Lunge ja gar nicht).
        Luftfeuchtigkeit sind keine Tröpfchen in der Luft, sondern ein mit Wasserdampf gesättigtes Gas.
        Der Wasserdampf ist in diesem Gas keine Flüssigkeit mehr (viele stellen sich kleinste Tröpfchen in der Luft vor – das ist falsch), sondern Wasser, welches seinen Aggregatzustand geändert hat – es ist nicht mehr flüssig, sondern gasförmig (es ist vor dem Mikroskop unsichtbar).
        Es gibt bezüglich der Luftfeuchtigkeit einen klar definierten Punkt an dem die Luftfeuchtigkeit sich wieder als Wasser niederschlägt – den Taupunkt.
        Unterschreitet die Temperatur der Luft den Taupunkt entsteht aus dem in der Luft enthaltenen gasförmigen Wasser wieder flüssiges Wasser (erst jetzt ist es im Mikroskop sichtbar – die Luft ist nicht mehr gesättigt, sondern übersättigt).
        Das passiert morgens beim Tau, im Nebel oder in der Wolke, oder beim Ausatmen in kalter Luft, in der man den Atem sieht, oder am kalten Fenster, oder ….

        Kurz gesagt: Wir atmen keine Flüssigkeitspartikel aus vor denen eine Maske schützen könnte.
        Nicht im Sommer, da es dann zu warm ist und der Taupunkt nicht unterschritten wird und auch nicht im Winter, denn da entsteht der sichtbare Atem erst hinter der Maske, wenn die ausgeatmete Luft durch die kühlere Umgebungsluft den Taupunkt unterschreitet.

        Eine Maske “schützt” also lediglich vor den flüssigen Partikeln, die beim Sprechen in Form von “spucken” entstehen.

        Übrigens, ist es wärmer als der Taupunkt, trocknet alles. Die Luft ist noch nicht gesättigt und nimmt weiteres Wasser als Gas auf.
        Das kennt jeder von der Wäsche, die selbst im Winter an der Leine trocknet.
        Je kleiner die Tröpfchen umso schneller vertrocknen sie.

        1. “Wie atmen keine “Tröpfchen” und aus.”

          Hochachtung vor Leuten, die Chemie studiert haben!
          Was aber nicht heißen muss, dass sie alles wissen müssen. Wer weiß schon alles? Ich am allerwenigsten.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Atem

          Daraus:
          “Im Zuge der Coronakrise und wegen anderer Infektionskrankheiten wurde untersucht, wie sich Wassertröpfchen durch die Atemluft verbreiten können. Theoretisch können solche Tröpfchen auch Viren oder Bakterien transportieren. Dabei wurden Tröpfchen mit einer Größe von 0,6 bis 15,9 Mikrometern gefunden, wobei aber auch Tröpfchen bis zu einer Größe bis zu 300 Mikrometern entstehen können. Kleine Tröpfchen bis zu einem Durchmesser von ca. 40 Mikrometern lösen sich nach dem Ausatmen sehr schnell auf. Größere Partikel können sich aber 10–20 m durch die Luft bewegen und dabei andere Personen treffen. Die Studie lässt aber keine Schlüsse zu, wie infektiös solche Partikel sind.”

          Und dann gibt es ja noch die berühmte “feuchte Aussprache”. Da kann man manchmal sogar mit bloßem Auge von der Seite und gerade m Gegenlicht die Tröpfchen fliegen sehen, die allerdings auf Grund ihrer Größe schnell absinken.Und beim Singen, Schreien, Husten oder Niesen ist der Tröpchenauswurf nochmals deutlich intensiver.

          Die Formilierung im Wikipedia-Artikel ” Theoretisch können solche Tröpfchen auch Viren oder Bakterien transportieren” ist übrigens zuersetzen durch “Es ist erwiesen, dass …”
          Man hat bei Untersuchungen festgestellt, dass beim lauten Sprechen und Singen noch in 6 Meter Entfernung vom Emittenten virentragende Feinsttröpfchen (Aerosole) in Innenräumen nachweisbar sind. Die kaum absinken auf Grund ihres geringen Gewichts. Natürlich nur ohne Mund-Nasenbedeckung. Logisch.

          Ich fasse es nicht! Habe ich doch schon wieder einen Beitrag zu diesem Gaga-Thema geschrieben, ich Hornochse!

          1. Geschickt dem Ralf eine Klatsche verteilt, dass er mit Chemie ja ein fachfremder Idiot ist, mit der Wikipedia gekontert und mit keinem Wort selbst auf das Dokument von Wodarg eingegangen. Diskussionskultur anno 2020?

            1. Apropos Diskussionskultur:
              Es ist bei Themen mit hoher Komplexität immer sehr sinnvoll, wenn man strikt alle notwendigen Informationen mit gibt bzw. klar macht, auf was man sich bezieht. So ist ein Dokument von Wodarg über “Masken” ja nicht ein Dokument über “N95 Masken” oder “allgemeine Ablehnung von Masken” oder oder oder. Was er in dem Dokument kritisiert sind die “Alltagsmasken”. Also im Kern die Dümmlichkeit einer Verordnung die Menschen zwingt eine Maske zu benutzen, ohne dabei auch nur den mindestens Ansatz von Sinnhaftigkeit durch eine Definition der Qualität mitzuliefern (so dass man mit einer dünnen Gardiene vor dem Gesicht dem Gesetz genüge tut und seine offenbar vollverblödete Umwelt das auch noch akzeptiert, wohingegen ein komplettes Fehlen einer wie auch immer gearteten Maske Blockwarte aktiviert). Wodarg macht seine Kritik klar an “Alltagsmasken” und zeigt die Sinnlosigkeit sogar dafür auf, wenn keine Gardiene benutzt wird, sondern Feinripp. Solche Themen kann man dann entweder inhaltlich beantworten oder versuchen ihnen auszuweichen.

              Im Übrigen erinnert mich einiges in den heutigen Tagen bei der Diskussion an meine Jugend: Ich war katholisch, ich wollte die Welt verstehen und ich habe auch bei Religion versucht die Geschichten inhaltlich zu verstehen, also vor der Erkenntnis, dass Religion ungeeignet ist für solch rationale Ansätze. Die Antworten der Priester waren auch immer sehr logisch und schön formuliert, nur wichen sie in letzter Konsequenz immer der finalen Antwort aus. Logisch, da es eine solche nicht gibt (aber die Religion qua Existenz mindestens die Hoffnung weckt, dass es eine solche gibt und vermutlich die höher geweihten diese auch kennen oder ihr näher sind als andere).

            2. Deine Antwort an mich empfinde ich als eine Frechheit, Thorsten.
              Meine Hochachtung für jemanden, der Chemie studiert hat, war absolut ernst gemeint. Ich hätte solch ein Studium wahrscheinlich nicht gepackt
              Da habe ich auch Hochachtung für meine Frau. Auch die hat Chemie studiert.
              Chapeau!

              Und schau Dir an, was ich zu mir selbst geschrieben habe: “ich am allerwenigsten!” Auch das habe ich ernst gemeint.

          2. Da ist die Diskussion wohl überflüssig Wikipedia ist das Maß der Dinge – oder?

            Der Absatz: Wasser und Tröpfchen ist neu in Wikipedia eingefügt (nämlich am 18. April 2020) und stand da vorher nicht.

            Vorher stand da:
            “Die Ausatemluft enthält auch Wasserdampf,[7] dessen Kondensation zu Nebel man gut im Freien bei Minusgraden (infolge Unterschreitung des Taupunkts in der Ausatemluft) erkennen kann. Um das in der Nacht abgeatmete Wasser aus der Luft und der Bettwäsche zu entfernen, werden Schlafräume am Morgen gelüftet.”
            [ https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Atem&oldid=198443046 ]

            Dieser Satz und auch der Hinweis auf den Taupunkt wurde ersatzlos gestrichen.

            So ändert Corona auch hier die wissenschaftliche Erkenntnis: Taupunkt gestrichen (weil das nicht ins Bild passt) – Tröpfchen erlaubt.

            Neue Erkenntnisse gab es zum Taupunkt übrigens nicht.
            Wikipedia ist für mich übrigens das aller, aller letzte.

            Das fügt sich nahtlos in das unwissenschaftliche Verhalten Wikipedias ein.
            Querschuesse hatte ja bereit auf die Kochschen Postulate bei Wikipedia hingewiesen:
            https://qpress.de/2020/08/19/sars-cov-2-kochsche-postulate-ab-2020-obsolet/

        2. Ja, das habe ich auch nicht bestritten. Es geht um reden, schnelles Atmen, Husten, Nießen.
          Hier wird der Wirksamkeitsradius deutlich verringert, was ja für Masken spricht.
          In der normalen Ausatemluft werden sich kaum aktive Viren befinden.

          Meine Einstellung ist immer noch, dass Altagsmaksen eine wirksame Maßnahme sind, aber man darf das nur in Gegenden machen, wo das auch erforderlich ist, oder von Personen, die viel Kontakt haben.

          Meine Einstellung ist immer noch, dass man die langfristigen Schäden noch nicht erkannt hat und grundsätzlich vorsichtig sein sollte. Die Politiker machen das aber so schlecht, dass man logisch und rechtlich keine Einschränkungen der Bevölkerung aufzwingen kann.

          Was wir bräuchten:
          1. Studien über billige Narungsmittelergänzungsmittel z.B. Vitamin-D, Vitamin-C, Quercetin, Zink, N-Acetylcystein (NAC) und deren Wirkung auf den Krankheitsverlauf (alles schon zu spät für den Winter).
          2. Studien (nicht politisiert) über die Behandlung von erkrankten COVID-19 Patienten und der Wirksamkeit von bekannten und verfügbaren Arzneien (Ivermectin, Hydroxychloroquin, Blutverdünner) und deren effekt auf den Krankheitsverlauf.
          3. Billige weniger senstive Test, die nur ausschlagen, wenn auch eine Virenlast, die eine Verbreitung ermöglichen, vorliegt.

          Zusammen mit dem Glücksfall, dass man eine Herdenimunität schon bei geringer Infektionsrate erreichen kann, könnte zusammen mit Masken in erkannten Infektionsherden ein normales Leben in Europa ermöglichen.

          Tja, und wir haben halt Deppen am Ruder, was soll man da erwarten…..

          Gruß

          Stefan

          1. Ja, manchmal Deppen, manchmal von der neuen Situation und Komplexität überfordert, manchmal in parteipolitischen Zwängen gefangen und machmal (zu selten) hochkompetent und unabhängig, wie in allen Teilmengen der Bevölkerung.

  2. Etwas off Topic, aber m.E. gut passend:
    Von den 24,6 Milliarden €, die Herr Altmaier für die Unterstützung von KMU´s hat bereitstellen lassen, wurden bis dato wieviel abgerufen?
    Wer bietet am wenigsten?
    Vermutlich die Bundesregierung, die diese Frage der Grünen-BT-Fraktion wie folgt beantwortete:
    Derzeit sind 248 Millionen “Soforthilfe” ausgezahlt worden. . . . .
    Noch Fragen?

  3. Wertschöpfung wäre ja auch möglich wenn der Staat oder die Privatleute das überschüssige Geld in Infrastrukturprojekte investieren könnten. Aber diese Art von Sparform ist meines Wissens nach in Deutschland nicht vorgesehen oder sogar verwehrt. Oder weiß jemand anderes? Wie kann ich, als “kleiner” Privatanleger, mein Geld anlegen, so dass davon tatsächlich Strassen, Schienen, Flughäfen, etc. gebaut werden? Unsere Familie hat einen guten Teil des Überschusses einer gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft zur Anlage gegeben: die bauen davon neue Wohnungen. Wer sieht weitere Möglichkeiten?

    1. Du hast recht: wie selbst in den guten Jahren ab 2012 bis 2019 der Infrastrukturerhalt weiter vernachlässigt wurde ist an der Grenze zum Skandal. Besonders z.B. der Zustand vieler Schulen, aber auch vieler Brücken und Gleisabschnitte ist für ein hochentwickeltes Land eine Schande. Vom Breitbandausbau ganz zu schweigen. Da hat uns selbst Rumänien schon überholt.
      Die fehlende Kapazität von Planungsbehörden die Genehmigungsbürokratie sind zentrale Punkte. Die verhindern in vielen Fällen, dass bereitgestellte Geldmittel für den Infrastrukturerhalt überhaupt abfließen können.

      Was tun? Gute Frage.
      Dein Ansatz ist aber sehr sinnvoll.

      Abgesehen von den selbst verschuldeten, unnötigen jetzigen Defiziten möchte ich lieber nicht prognostizieren, wie die ständig wachsenden Infrastruktursysteme in 50 Jahren aussehen werden. In Deutschland und weltweit.

  4. Die Lufthansa oder andere Unternehmen hätte man auch mit einer aus privaten Ersparnissen gezeichneten Kapitalerhöhung “retten” können – Ausgabe neuer/junger Aktien an Interessierte. Aber nein: das Geld wird lieber vom Staat genommen, der sich dann im Gegenzug wacker in die Geschäfte einmischen kann – Planwirtschaft heißt das glaube ich.

    1. Die Kurzarbeit hätte auch als versicherungsfremde Leistung von der Steuer kommen können, aber dann wären die 1% ja mit im Boot. Und so zieht sich das durch, egal was passiert, Buffetts Klasse gewinnt immer.

      Nachtrag, aus einem Forum entwendet:
      “https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/203/1920371.pdf. Auf S. 8 heißt es dort in aller wünschenswerten Klarheit:

      Der Gesetzgeber hat von einer näheren Definition des Begriffs „versicherungsfremde Leistungen“ bewusst abgesehen.

      Besser ist, nicht dass am Ende starke Schultern doch tatsächlich mal mehr tragen müssten als schwache …”

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