Deutschland: Unternehmensgewinne und Investitionsquote 2017

von am 23. Februar 2018 in Allgemein

Mit den heutigen detaillierten Sektorkonten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung von Destatis ist auch wieder ein Blick auf die Unternehmensgewinne der nichtfinanziellen Unternehmen der Realwirtschaft und auf deren Nettoinvestitionen im Jahr 2017 und im Trend möglich. Im Trend steigen die Unternehmensgewinne weiter und immerhin auch die Nettoinvestitionen ziehen endlich etwas an.

 

Die Entwicklung der Unternehmensgewinne der nichtfinanziellen Unternehmen der Realwirtschaft (blau) in Mrd. Euro, der Nettoinvestitionen (Bruttoinvestitionen minus Abschreibungen) in Mrd. Euro (rot) und der Nettoinvestitionsquote (grün) in Prozent, also die Nettoinvestitionen gemessen an den Gewinnen der nichtfinanziellen Unternehmen.

Den Rekord-Unternehmensgewinnen der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften im Aggregat, im Jahr 2017, von 538,016 Mrd. Euro standen endlich auch steigende Nettoinvestitionen von 40,393 Mrd. Euro gegenüber. 2017 betrug die Nettoinvestitionsquote, gemessen an den Gewinnen 7,6%, dies ist zwar schwach gegenüber den Bestzeiten, so 1991 mit 48,5%, aber es geht aufwärts, für eine entwickelte Volkswirtschaft ist die Nettoinvestitionsquote nicht so schlecht, vor wenigen Jahren war sie deutlich schlechter.

Die Unternehmensgewinne sind bereits um die Abschreibungen gemindert, so wie auch nur positive Nettoinvestitionen in den Erhalt oder die Steigerung des Kapitalstocks fließen.

Der Sektor nichtfinanzielle Unternehmen ist eigentlich ein klassischer Sektor für Finanzierungsdefizite, die Unternehmen verschulden sich, um zu investieren und auf der anderen Seite steigt der Kapitalstock (akkumuliertes Nettoanlagevermögen). Unternehmen müssen Teile ihrer Investitionen mit Fremdkapital finanzieren, denn nur so hat der Sektor private Haushalte die Möglichkeit, seine Nettoersparnisse produktiv in Deutschland anzulegen.

In der deutschen Überschuss-Realität akkumulieren auch die Unternehmen Finanzierungsüberschüsse:

Die Entwicklung des Finanzierungssaldos der nichtfinanziellen Unternehmen von 1980 bis 2017 laut Destatis im Chart. Im Jahr 2017 lag der Finanzierungsüberschuss bei +77,350 Mrd. Euro, nach +106,437 Mrd. Euro im Jahr 2016.

Der Finanzierungssaldo der nichtfinanziellen Unternehmen zeichnet die Einnahmen minus den Ausgaben (inkl. minus den Bruttoinvestitionen) der Unternehmen der Realwirtschaft.

Zusammen mit den Überschüssen des Staates (Genese u.a. auch zu geringe Investitionen) und den horrenden Überschüssen der privaten Haushalte, zeichnet sich immer noch eine regelrechte Überschusswut!

Die Entwicklung des Finanzierungssaldo der privaten Haushalte (blau), der nichtfinanziellen Unternehmen (grün), der finanziellen Unternehmen (lila), des Staates (türkis) und der übrigen Welt (rot) von 1980 bis 2017 im Chart.

Drei von vier inländischen volkswirtschaftlichen Sektoren erzielen hohe Finanzierungsüberschüsse, fast die ganze Last der Finanzierungsdefizite wird dem Ausland auferlegt und ist primär Folge des deutschen Geschäftsmodells, der exzessiven Nettoexportüberschüsse. Der erzielte Finanzierungsüberschuss der inländischen volkswirtschaftlichen Sektoren entspricht dem deutschen Leistungsbilanzüberschuss und ist 1:1 das Finanzierungsdefizit des Auslands, um diese akkumulierte Summe verschuldet sich das Ausland um deutsche Nettoexporte zu absorbieren

Der Finanzierungssaldo der nichtfinanziellen Unternehmen ist immer viel niedriger als die Unternehmensgewinne, da natürlich Ausschüttungen, Dividenden und Entnahmen, als Ausgaben zählen. Die Dividenden, Gewinnausschüttungen und Entnahmen lagen 2017 bei 333,137 Mrd. Euro und damit nur unwesentlich niedriger als die gesamten Bruttoinvestitionen der Unternehmen der Realwirtschaft, mit 358,231 Mrd. Euro. Die Abschreibungen betrugen 317,838 Mrd. Euro.

Die Bruttowertschöpfung (Produktionswert minus Vorleistungen) im Sektor nichtfinanzielle Unternehmen betrug 2017 1674,333 Mrd. Euro.

Immer noch hängt das Wohl und Wehe der deutschen Volkswirtschaft von der Nachfrage aus dem Ausland ab und deren Nettokreditwachstum (Verschuldung), nichts was noch ewig andauern kann, nichts was reflektiert wird, nichts was adressiert wird, nichts was einer Lösung oder Abmilderung zugeführt wird. Veränderte Rahmenbedingungen oder Krisen werden Deutschland und seine Nettoexportlastigkeit voll treffen, bisher ist es noch nicht soweit, aber die Rahmenbedingungen verschlechtern sich bereits, steigende Zinsen, horrende Überschuldungen der ausländischen Defiziteure, sowie auch Protektionismus können der Trigger werden, auch wenn der “Ist-Zustand”, Stand 2017 noch gut aussieht.

Noch kurz als Info, da hier im Artikel nicht direkt Thema, die Finanzierungsüberschüsse der privaten Haushalte stiegen 2017 auf ein Rekordniveau, auf +165,800 Mrd. Euro. Auch der Staat erwirtschaftete einen Rekordüberschuss, in Höhe von 1,1% des nominalen BIP bzw. von +36,594 Mrd. Euro, aber die Nettoinvestitionen blieben auch 2017 negtiv, wenn auch mit verminderten -0,782 Mrd. Euro, skandalös, angesichts des Rückstaues in der deutschen Infrastruktur, ob bei Strassen, Schienen, Brücken, Schulen oder beim sozialen Wohnungsbau.

Quelle: Destatis.de/Portal Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung/ Sektorkonten

Kontakt: info@querschuesse.de

 

 

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28 KommentareKommentieren

  • Holly01 - 24. Februar 2018

    Genau genommen “verdaut sich die deutsche Gesellschaft selbst.
    Alles deutet darauf hin, dass Deutschland den Bestand aufbraucht.
    Da es keinen eigenen Binnenmarkt mehr hat (H4, Kinderlosigkeit, Nominalvermögen ohne reale Grundlage) wird ins das Ausland verwertet.
    Natürlich uneinbringbar, also weg.
    Das kann man mehr oder weniger auf die EU überragen.
    Die USA sind nicht mehr dazu in der Lage “Rechte” als Sicherheiten für die Geldschöpfung zu zu gewinnen. Kein Krieg konnte “Zugewinn” “einspielen”. Nur Kosten.
    Das Zinseszinssystem höhlt das “Sicherheitensystem systematisch aus. Das System “frisst” sich selbst.
    Die USA suchen Hände ringend eine Beute.
    Es gibt aber keine.
    Die USA können nicht mehr expandieren.
    Das Geldsystem ist aber in der Endphase und muss das exorbitante Zinsessystem bedienen.
    Folge: Die USA verarmen und holen die fehlenden Mittel bei den Vasallenstaaten.
    Also verarmen die Vasallenstaaten.
    Die sozialen Wellen und die internationalen Verwerfungen folgen (wie immer) in direkter Anhängigkeit.
    Um den Status so lange wie möglich zu erhalten, werden so viele Nebelkerzen wie möglich gleichzeitig gezündet.
    Man braucht ja sowohl Reibungsverluste innert der Vasallenstaaten, wie auch innert der internationalen Systeme, wie auch innert der globalen Systeme.
    Ein Blick auf Rom zeigt, dass die Lösung eine Militärdikatur sein wird.
    Nur die blutige Gewalt, läßt die Abschreibungen zu, die nötig sind.
    Natürlich verarmen die Sicherungsgeber, bis zur sklavischen Selbstaufgabe.
    Menschen sind heute schon nichts mehr wert.
    Im Ablauf werden die Menschen zum “Ballast” den man “abwerfen” wird.
    Mord? Krankheit?Hunger? Ich weiß es nicht, wahrscheinlich von Allem etwas.
    Auf jeden Fall aber Sozialkrieg. In allen erniedrigenden Formen, dei die Geschichte kennt.
    vlg Holly

    • Fekub - 25. Februar 2018

      Kannst du, Holly01, ohne Illusion leben?
      Gibt es keine Aufgabe dennoch “dran” zu bleiben?
      Bei soviel grundsätzlichem drängt sich die Frage nach dem Sinn des Ganzen auf.

      Der Sinn ist nicht sklavische Konsum/Arbeitsdrohne für anonyme Kräfte zu sein.
      Ich glaube an die Illusion der Natur und an weitere Wunder, die sie uns lehrt.

      Es gibt sehr viel wofür es lohnt, sich nicht zu ergeben.
      Bisher standgehalten, weiterhin stehen bleiben.

      Ohne Angst mit Achtsamkeit sehen, welche Aufgaben kommen um sein Schicksal zu finden.
      (Ernst Jünger, Waldgang)

      Herzlich
      Fekub

  • Bubblegum - 24. Februar 2018

    @alle
    In Ergänzung
    Von den 36,5 Mrd Überschüssen schaffte der Bund gerade einmal 8,75 Mrd.
    Das ist kläglich, wenn man bedenkt, dass er zeitweise sogar Negativzinsen
    für seine Anleihen kassiert hat und das Land systematisch auf Verschleiß gefahren wird.
    Auch ärgerlich: die 10,537 Mrd Überschüsse der Sozialversicherungsträger
    werden einfach als staatliche Überschüsse deklariert, obwohl es sich besonders bei der RV um einbehaltene Lohnbestandteile handelt, die
    eigentlich Vermögenswerte jedes einzelnen Sozialversicherten sind.
    Viele Grüße Bubblegum

    • Holly01 - 24. Februar 2018

      Kaufkrafttransfer ….
      Je geschöpftem Euro gehen für 80 Euro-Cent Sicherheiten in die USA rsp. das FED-System, um dort für die Geldschöpfung in Dollar zu dienen. Das nennen wir “Ankerwährung”.
      Und was wäre eine bessere Haftung, als eine Staatshaftung ….
      Also entzieht man dem Staat Geld (das der natürlich nicht hat) und hat einen tollen Schuldner.
      Der Staat holt die Kaufkraft über die Gesellschaft und nennt das sparen…..
      Die Politik feiert die Erfüllung als schwarze Null und den Vorgang ansich “Zukunftssicherung aka Agenda”.
      Viola … eine neue Runde ….
      vlg

      • Marja - 24. Februar 2018

        Schön, dass Du wieder schreibst. Ich brauche manchmal etwas länger, um z. B. Deine Kommentare zur Monetarisierung des Alltagslebens zu begreifen. Als ich es geblickt hatte, wurde dann auch vieles klarer. Der Zusammenhang zwischen Geldschöpfung in Euro und Geldschöpfung in Dollar werde ich hoffentlich auch begreifen. Grüße Marja

      • WDB - 25. Februar 2018

        Wie kommst Du auf diese Zahl (80/199)?

    • Marja - 24. Februar 2018

      Die ReGIERung macht ja seit Jahren z. B. über das BVA Druck, dass die SozVersBeiträge hoch gehalten werden. Im Bereich der GKV soll das vielleicht die insolvente DAK retten. Durch die Bemessungsgrenze einerseits, durch den Zusatzbeitrag (nur durch Arbeitnehmer) kommt es durch die Erhöhung der SozVersBeiträge zu einer überproportionalen Belastung der unteren Einkünfte. Das gilt besonders für Überschüsse in der GKV. Eine Belastung der niedrigeren Einkünfte reduziert die Binnennachfrage, was man schön an den Einzelhandelsumsätzen sieht, wenn man sie um das Bevölkerungswachstum korrigiert. Unsere ReGIERung befördert Mal wieder geschickt die Ungleichheit. Grüße Marja

      • Holly01 - 25. Februar 2018

        Wir haben 3 Systeme zum Rechtemanagement.
        Zwei Zuträger (Politik+Gerichte+Polizei/Militär und das organisierte Verbrechen) die alle Leistungen und das gesamte umlaufende Geld einsammeln und dem Verwerter zuführen, das ist natürlich das System der Geschäftsbanken.
        Es gibt in Deutschland kein Eigentum. In Deutschland gibt es im nur Besitz.
        Immobilien stehen unter dem Vorbehalt des Grundbuchs und das führt der Staat und der trägt ein, was immer er will.
        Alles andere unterliegt Gesetzen, Vorschriften und Verwaltungen.
        Kein Deutscher hat irgend einen Besitz, bei dem er vollkommen selbstständig über Zustand, Nutzung und Verbleib entscheiden könnte.
        Alle Renten zu entwerten hat nur einen Federstrich des BüPrä gekostet.
        Griechen versuchen erfolglos Immobilien zu verschenken, um die Kosten los zu werden.
        Wer auch immer denkt, “reich” zu sein, ist strohdumm.
        vlg

  • Georg Trappe - 24. Februar 2018

    Boston Consulting Group Matrix:
    https://de.wikipedia.org/wiki/BCG-Matrix

    Ich habe Jahrzehnte in einem Unternehmen gearbeitet, welches auf Grundlage derartiger Betrachtungen Strategien entwickelt hat, um moeglichst schnell, profitabel zu wachsen. Dabei hatte ich das Vergnuegen zunaechst Produktentwicklung fuer eine Cash Cow und spaeter fuer ein Fragezeichen auf dem Weg zum Star betreiben zu duerfen.

    Ich kann die dabei gemachten Erfahrungen durchaus verallgemeinern und mir vorstellen, was den Eigentuemern bzw. den CEOs der DAX Unternehmen so durch den Kopf geht. Und das was der Artikel dokumentiert, ist das direkte Ergebnis dieser Ueberlegungen. Deutschland ist, wie Japan auch, eine hyperproduktive Cash Cow. Es werden kraeftige Gewinne generiert und diese nicht in Deutschland investiert, da dort bereits dominante Marktanteile erreicht wurden und kein weiteres (schnelles) Wachstum erreicht werden kann. Also fliessen die Gewinne in “Investitionen” im Ausland oder noch besser ins Finanznirwana. Die Frage ist nur, in was wird denn dort “investiert”? In triple A rated Anleihen eines Staates, der seit Jahrzehnten durch chronische Leistungsbilanzschwaeche auffaellt? In sog. “Finanzprodukte” die die Masters of the Universe an der Wall St. und in der CoL aus verbrieften abfaulenden Bankkrediten synthetisiern? In Gold, das inert in Safes liegt? In Edelsteine, die durch ein Foerder- und Handelsmonopol kuenstlich verknappt sind und ansonsten auch nicht mehr tun als inertes Gold? In Immobilien, deren Mieten bzw. Hypotheken sich keiner mehr leisten kann, weil die gut bezahlte Arbeit, sofern es die noch gibt, sich in hyperproduktiven Zentren wie Deutschland, Japan, Korea, China konzentriert? In chinesische Kooperationen, die dann das Know How absaugen um dann mit den besseren Kopien den Weltmarkt aufzurollen? Oder dann doch lieber gleich in eine Super Yacht, die dann 300 von 365 Tagen im Jahr sinnlos in irgend einem Hafen rumduempelt?

    Also das Leben ist nicht einfach wenn einem die Gewinne und das Geld zu den Ohren heraus kommt. Und der schweren (Steuer)Last der fuer das Allgemeinwohl zustaendigen aufgeblaehten Buerokratie kann man ja auch kaum noch entkommen, wie die Paradise Papers und diverse andere Enthuellungen der juengeren Vergangenheit gezeigt haben. Sowas treibt einen dann schon mal voller Verzweiflung in die Arme von privaten Buerokraten aka Family Offices, Wealth Management etc.. Kein Wunder das Boris Becker Pleite ist.
    Da haben es fleissige Schnaepchen Jaeger, die nicht nur durch Springer und Burda sondern auch durch Lidl und Aldi Prospekte bestens informiert werden, oder dekadente Hartz 4 Empfaenger, die ZEIT genug haben sich die BILDung aus dem Muell zu fischen, doch deutlich einfacher.

    • Marja - 24. Februar 2018

      Das Fettaugensyndrom führt zwangsläufig zu einer Nachfrageschwäche. Man sieht es in Schland ja in allen Bereichen: Investitionsschwäche der öffentlichen Haushalte in Hardware und Human Ressources, Investitionsschwäche der Unternehmen gepaart mit Innovationsschwäche, Investitionsschwäche in die Regeneration der Bevölkerung (die Babyboomer haben sich nur zur Hälfte “reproduziert”; irgendwo muss ja gespart werden, wenn man Arbeit, Konsum und Kredit unter einen Hut bringen möchte). Zuletzt kommt Hollys Gedanke, dass ein Großteil der Baby-Boomer am Ende des Lebens noch nicht mal 1000 Euronen für ihre Beerdigung übrig hat. Letztlich schafft sich das Fettaugensyndrom selbst ab. Man sieht es am ehesten in den USA. Wenn die Chinesen schlau sind, schränken sie den Zugang zu ihrem Binnenmarkt weiter ein.

    • Holly01 - 25. Februar 2018

      Deutschland hatte nur das Pech der Wiederveinigung. Der Boost, in der Ex-DDR, die Rechte alle enteignen zu können und in der Ex-BRD verwerten zu können, gab einen immensen Boost und eine erstaunliche Verjüngung des Geldsystems.
      Der Boost wurde mit Kreditbeschränkungen eingefangen, aber die Firmen und die Banken hatten trotzdem einen guten lauf, nur eben im Ausland.
      Die Agenda 2004 mit inzwischen etwa 1500 Mrd. Transfer in das US Investmentbanking) war nur die Beteiligung des Hegemons.
      Deutschland hat nichts tolles getan.
      Deutschland war nicht genial, es war nicht einmal klever.
      Den Vorteil merkantilistisch zu nutzen war absolut dämlich.
      Die Folgen waren absolut nicht überraschend.

      Der Brexit ist der Versuch der Briten, ihr eigenes Recht wieder herzustellen.
      Sicherheiten werden immer dort wirksam wo das Recht wirksam ist.
      Das ist für Deutschland klar, das Recht setzten die USA und die USA setzen das Recht ihr Recht auch durch.
      Die ganze EU ist in dieser Situation.
      Der Versuch der Briten wird sich zu einer Katastrophe entwickeln.
      Ein Zinseszinssystem kennt nur einen Punkt, zu dem alle Zinsen laufen. Das ist der Ort, an dem das Recht zu Pfändung durchgesetzt werden kann.
      Die CoL ist nur ein WS Ableger, aber der Versuch, eigenes Recht in GB wieder einzusetzen, wird nicht akzeptiert werden.

      Sie sehen, die Perspektive, der Rechteverwertung, macht vieles, viel einfacher.

      vlg

  • Holly01 - 24. Februar 2018

    Vielleicht wird es leichter wenn man den Blickwinkel wechselt, es hat mir zumindest sehr geholfen.
    Das Geldsystem ist sehr einfach, Geld sind Euro in Banknoten und Münzen. Ende.
    Die Gesellschaft hat aber keinen Zugang zur Bundesbank und damit auch nicht zum Geld.
    Zwischen der Bundesbank und der Gesellschaft ist ein Dreieckshandel installiert.
    Die Sicherheiten der Gesellschaft fließen als “Recht zur Recht zur Pfändung ein”.
    Das recht zur Nutzung kommt für die Gesellschaft aus dem Dreieckshandel heraus.
    Einlagen, Giralgeld, alle Ableitungen von Bankverbindungen sind nur das “Recht zur Geldnutzung”.
    Die Reduktion auf das “Recht” macht den Rest sehr sehr einfach.
    Denn ein expandierendes Geldsystem mit einem Zinseszins-Schattensystem muss die Gesellschaft zwangsläufig “entrechten” im Sinne von Sicherheiten absorbieren.
    Jede Form von Globalisierung oder Privatisierung oder alle Formen der Arbeitsteilung sind nichts anderes als das entrechten der Menschen und damit der Gesellschaft.
    Das Recht zur Geldnutzung beinhaltet die garantie, Giralgeld jederzeit in tatsächliches Geld tauschen zu dürfen, aber das ist natürlich nur Makulatur.
    Der Bank-Run ist schliesslich der Alptraum des Systems.
    6 Billionen Giralgeld als Recht zur Nutzung, kann das System als Risiko natürlich nicht akzeptieren. Die Sicherheiten sind schliesslich längst in der Geldschöpfung des Hegemons genutzt worden.
    Also werden die Assekuranzen aus der Auszahlung erlassen. Das recht zur Auszahlung wird relativiert und damit enteignet.
    Die Rentenansprüche werden enteignet.
    Die Nominalvermögen werden eingezogen. Ob das nun erfolgt, indem man das Alter mit dem Pflegerisiko benutzt oder ob man Immobilien durch das Baurecht zu Schrottimobilien macht oder ob man Fahrzeuge zu Schrottfahrzeugen erklärt ist vollkommen egal.
    Die Nominalvermögen werden eingezogen.
    Was übrig bleibt fällt in die Hände von Kindern und später Enkeln, die in prekären Arbeitsverhältnissen keine Möglichkeit haben, sich zu etablieren oder Vermögen zusammen zu halten.
    Deutschland verliert die Nominalvermögen auch innen.
    Die Auslansvermögen (was ja die gleichen Vermögen sind) reduzieren sich entsprechend.
    Die Sicherheiten bleiben dagegen im Ausland. Das Geldvolumen wird ja immer weiter erhöht.
    Die EZB steigert erstaunlicher Weise das Volumen und gibt tatsächlich keine Kredite an die Gesellschaften.
    Den Rest werden die “Beurteilungssysteme” übernehmen.
    Der Weg ist absolut klar.
    Der Hegemon braucht Volumen und dafür muss er die entsprechenden Sicherheiten beibringen.
    Das bedeutet nichts anderes, als das alle Vasallen die Sicherheiten beibringen müssen.
    Hält ein Vasall Sicherheiten zurück, bedeutet das Krieg.
    Das Problem der USA liegt darin, das Russland schon abgegrast wurde und China ist quasi vom Dollar finanziert, also per se schon abgegrast.
    Also kann man nur die Persönlichkeitsrechte enteignen.
    Daten … sind … das … Erdöl .. der … Neuzeit .. bedeutet, eine Versklavung der Nutzer.
    Wir werden ganz persönlich vom Menschen (mit eingeschränkten Rechten) zum Benutzer (ohne alle eigenen Rechte).
    Das .. geht jetzt rasend schnell.
    Die sozialen Verwerfungen in den Gesellschaften, zeichnen sich bereits ab und die bedeuten Bürgerkrieg.
    Sozialkrieg haben wir ja schon lange.
    vlg Holly

  • Holly01 - 25. Februar 2018

    Ich danke Euch für eine schöne gemeinsame Zeit. Ich habe selten mehr gelernt, als hier.
    Passagier auf dem Narrenschiff zu sein ( https://www.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg ) kann ich nicht ändern.
    Aber ich ziehe mich komplett zurück.
    Ich lese seit Monaten keine Nachrichten und weiss über die aktuellen medialen Wellen nichts. Es interessiert mich auch nicht mehr.
    Irgendwann wird das Elend an meine Tür klopfen. Bis dahin werde ich mich tapfer bemühen alles zu tun, um das zu ignorieren …. mehr Möglichkeiten sehe ich nicht mehr.
    vlg Holly

    • micdinger - 25. Februar 2018

      Hallo Holly,

      ich kenne diese Überlegungen auch,sich von allem jenseits des Privaten zurück zu ziehen. Abgesehen davon, dass zu eruieren wäre ob der Frust tatsächlich nur im Außen liegt, ist es auch ganz hilfreich das Elend schon den Weg herauf kommen zu sehen. Nicht dass das Elend an die Tür klopft während du gerade unter der Dusche stehst. Und der Weg des Elends bis zu dir dürfte noch weit sein.

      Die Welt ist im Wandel, hier mal ein schöner Beitrag über die Entwicklung in China. Ist hier zwar OT, aber die Entwicklung dort hat natürlich auch komplexe Rückkopplungen auf die hiesige Situation. Kann man gut im Hintergrund hören.

      Der Sozialismus chinesischer Prägung #1

      Der Sozialismus chinesischer Prägung #2

      Gruß
      micdinger

      • Holly01 - 25. Februar 2018

        Stellen Sie sich die Informationen als Lichtkegel vor.
        Egal wo Sie sind oder in welche Richtung Sie schauen, die Quelle ist immer die selbe.
        Es gibt keine “alternativen” Medien.
        Es gibt nur Facetten.
        Wann jemand meine Haustür einschlägt und wer das sein wird, werde ich in keinem Medium (vorher) sehen.
        Wahrscheinlich wird es ein SWAT Team im Auftrag einer Bank sein … wer weiss …
        Schauen und ahnen Sie mal schön. Ihre Konditionierungen sitzen so tief, dass Sie (ich auch nicht) nie frei denken können und Wahrheit liegt im Auge des Betrachters.
        vlg

      • Querschuesse - 25. Februar 2018

        Hallo micdinger
        ja, sehenswert, finde zwar selbst ich zu positiv, aber im Kern ja immer meine Meinung hier, von der stattfindenden Dynamik in China, haben wir keine Vorstellung, die Chancen dort werden unterbewertet, die Risiken überzeichnet, seit 2010 Crash…., in der Realität – seit 2010 weiter rasanter Fortschritt.

        Die zentralgelenkte Volks- und Marktwirtschaft, untergeordnet volkswirtschaftlichen Zielen, ist dem westlichen Modell überlegen bis dato, es reichte um in einem vergleichbar geringen Zeitraum einen unfassbaren Aufholprozess zu durchlaufen, in Teilen laufen sie uns nun davon. Klar können die dabei entstandenen Verwerfungen, die ungeheure Kreditexpansion auch zu Rückschlägen und Depressionen führen, demnächst oder erst irgendwann, aber vielleicht gehen die mit einer Banken und Kreditkrise künftig ganz anders um, als wir uns das vorstellen und insofern ziehen sie weiter davon, vielleicht auch nicht …. der Zeitstrang wird es zeigen…

        • micdinger - 26. Februar 2018

          Das Interview war auch mir zu positiv, zeigte aber eine andere Perspektive als so viele Berichte über China. Und jeder Bericht, jede Analyse beleuchtet ja immer nur einen Teilaspekt der Realität, obwohl alle Aspekte mehr oder weniger rückkoppeln.

          Die heutige Definition von Fortschritt läuft letztendlich auf eine allumfassende Denaturierung hinaus. Alles natürlich vorkommende und daher von jedem nutzbare, wird durch technische Güter ersetzt, deren Produktionsmittel sich in der Hand weniger befinden. Und wie vor Äonen die Blaualge sich selbst vergiftete so wird es durch dieses Vorgehen auch auch der Mensch tun. Ist aber noch ein Weilchen hin, wir werden es nicht mehr erleben.
          Vielleicht findet China ja einen Weg für eine technische Amisch-Gesellschaft. eine säkulare Staatsreligion, und die Macht sie durchzusetzen ist ja vorhanden.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Amische

          “aber vielleicht gehen die mit einer Banken und Kreditkrise künftig ganz anders um, als wir uns das vorstellen”
          Das kann gut sein, wenn es Xi Jinping gelingt sich langsam vom Dollar zu lösen, Zeit hat er jetzt ja genug, dann kann er das Finanzsystem ja auf eine ganz andere Basis stellen. Die Macht dazu hätte er, übergangsweise Geld bis zum abwinken drucken könnte er auch.

          Aber ob die USA sich dies gefallen lassen werden, oder sie mit bewährten Ai Weiwei Konzepten einen Aufstand im Land anzuzetteln, wer weiß? Militärisch dürfte eine direkte Konfrontation ja nicht mehr machbar sein.

    • Marja - 25. Februar 2018

      Hallo Holly,

      Alles Gute auf Deinem Weg. Wenn das Elend vorbeikommt (oder auch vorher), melde Dich. Geteiltes Leid ist halbes Leid

      LG Marja

      • Holly01 - 25. Februar 2018

        Alles Gute 🙂
        vlg

        • Querschuesse - 25. Februar 2018

          Wenn man tiefes Interesse an volkswirtschaftlichen Daten und Entwicklungen hat, wird man immer Informationen haben wollen, sie lesen und sich darüber Gedanken machen. Das kann rational ohne übersteigerte Emotionen passieren. Wenn man sich reinsteigert und das SWAT-Team vor seiner Haustür erwartet, dann mag es durchaus angezeigt sein auszusteigen, sich ins Private zurückzuziehen und zu versuchen sich keine Gedanken über Wirtschaft, Finanzen und Politik zu machen.
          Wie auch immer Holly, ich wünsche Dir auf jeden Fall auch alles Gute, vielleicht bis irgendwann….

          Gruß Steffen

          • Holly01 - 25. Februar 2018

            Danke Steffen,
            Du machst eine tolle Arbeit.
            Ich bin nicht hysterisch, ich sehe nur einen ganz klaren Weg, den wir gehen werden.
            Jeder der versuchen wird das auch nur zu bremsen (und das werden viele sein) wird knall hart weggedrückt, mit allen erforderlichen Mitteln.
            Diesen Schirlingsbecher geben wir nicht an die dritte Welt weiter, der ist für uns.
            Und ja, ich erwarte (selbstverständlich) auch das Deutschland in sehr absehbarer Zeit wieder große Kriege führt …
            vlg und Danke

  • Voltaire - 25. Februar 2018

    Das ganze “Finanzcasino” wird früher oder später – das lehrt uns die Geschichte – eh resettet werden MÜSSEN.

    Die offiziellen Verlautbarungen bzgl. Haushaltsüberschüssen, etc. sind meiner Meinung nach nur Beruhigungspillen für die Bevölkerung; die Sagen um das “Brettener Hundle” bzw. “Stierwascher auf der Festung Hohen Salzburg” lassen grüßen.

    Im aktuellen Monatsbericht 02/2018 der Deutschen Bundesbank finden sich folgende Zahlen zu den öffentlichen Finanzen in Deutschland (S. 134/162 bzw. 58*):

    Schuldenstand Bund, Länder, Gemeinden, Sozialversicherungen:

    2017/3. Vj: 2.102,1 Mrd. € (65,1 % vom BIP)

    Addiert man die Einzelpositionen auf, kommt man schon mal auf einen Betrag von 2.120,1 Mrd. €, die fehlenden 18 Mrd. € sind wohl der Rechnungsabgrenzung gem. den Maastricht-Kriterien “geschuldet” –

    Ende 2012 betrug der Schuldenstand 2.202,2 Mrd. € (79,8 % vom BIP). Die Staatspropaganda wird sicher in spätestens 2 Jahren auf Hochtouren kommen, wenn das Maastricht-Kriterium zum staatlichen Schuldenstand von weniger als 60% des BIP (der gefakten Zahlen) erreicht sein wird…

    Rechnet man die aktuellen öffentlichen Schulden auf die in Beschäftigung stehenden AN um (Nov. 2017: 44,770 Mio., davon 32,825 Mio. Sozialversicherungspflichtig –> s. S. 145/162 bzw. 69*) so errechnet sich eine Verschuldung / je Beschäftigten von ca. 47.000 € und ca. 65.000 € je sozialversicherungspflichtigen AN.

    Und das sind wohlgemerkt nur die expliziten Schulden! Geht man von einer impliziten Staatsverschuldung im Faktor 2 bis 3 über der expliziten Staatsverschuldung aus, so erhöht sich der Schuldenstand im selben Verhältnis.

    Meinem “Vordenker” wird folgendes Zitat zugeschrieben:

    “Papiergeld kehrt früher oder später stets zu seinem inneren Wert zürück – NULL.”

    https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Monatsberichte/2018/2018_02_monatsbericht.html

  • Georg Trappe - 26. Februar 2018

    OT: Eigenkapital aus dem (selbstreferentiellen) Nichts geschoepft macht Banken nicht sicherer:

    “Die Eigentümer der drei Banken waren, überwiegend verdeckt, eng miteinander vernetzt. “Es stellte sich heraus, dass das Eigenkapital der Banken zu einem großen Teil von ihnen selbst finanziert und damit Fiktion war”, schreiben die Autoren.”

    http://norberthaering.de/de/27-german/news/956-island

    By the way, auf diese Moeglchkeit / Praktik hatte auch R. Werner vor einiger Zeit hingewiesen. Wenn ich es recht erinnere waren es damals HSBC als Bank und Kreditgeber und Qatar als Aktionaer.

    Auch wenn die Sache nicht so eng vernetzt ist wie im Fall Island, also anstatt um drei Ecken um vier oder fuenf(zig) laeuft, das sog. Eigenkapital muss immer und ist wie jedes andere Geld auch, durch einen Buchungsvorgang einer Bank entstehen/entstanden,um dann auf irgendeinem Weg als Eigenkapital einer (anderen) Bank deklariert werden zu koennen. D.h. der Setup ist immer wenn auch durch mehr Indirektionen selbstreferentieller Natur = also ein Muenchhausen der sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht. Mit allen Konsequenzen die sich daraus ergeben. Und das ist auch in China nicht anders. Warum immer wieder auch von intelligenten Menschen geglaubt wird, dass dieser Trick(betrug) per Politik zu einem dauerhaft tragfaehigen und guten Ergebnis gebracht werden kann, erschliesst sich mir nicht.

    • Holly01 - 26. Februar 2018

      Hallo Hr.Trappe,
      DAS ist der Normalfall. Es geht auch überhaupt nicht anders.
      Ersetzen wir “Schuidgeld” gegen “Anspruch auf Nutzung von Geld”.
      Die Notenbank erzeugt tatsächliches gesetzlich geschütztes Geld und gibt es in Form von Scheinen und Münzen heraus.
      Aber wie tut Sie das?
      Was soll denn der Gegenwert sein?
      Der Gegenwert ist die Sicherheit, den die Bank vom Kunden beibringt.
      Initiator ist also die Notenbank.
      Selbst die Geschäftsbank bekommt “Geld” nur NACH dem Dreickshandel “Kunde-Geschäftsbank-Notenbank”.
      Ergo, befinden sich alle Marktteilnehmer im puren “Anspruch auf Geld” gegenüber der Notenbank.
      Ergo MUSS jedes “Eigenkapital” aus Anspruch auf Geld bestehen und kann nie auf tatsächlichem Geld beruhen.
      Selbst die Sicherheiten sind Fiktion, denn die Sammeln sich ja bei der Notenbank, die Geschäftsbank MUSS ja den Anspruch “durchreichen”.
      Was Sie da als Fall beschreiben ist der NORMALFALL, also die Norm.
      Der Dreieckshandel der das Geldsystem direkt zu einem Rechtesystemmacht, ist für alle ZWINGEND.
      … und niemand fragt: Wer macht Notenbankpolitik und mit welchem Recht geschieht das?
      Die Kardinalfragen “Wer”, Wie”, “Warum”, “Wessen” werden komplett weg geblendet.
      Das hat auch eine breite Ethische und Moralische Basis.
      Die drei monetären Religionen (Judentum, Christentum und Islam) haben ja die selbe Basis.
      Ersetzen Sie einmal Gott durch Besitzer und Adam+Eva mit Mieter.
      Der Besitzer nennt seine Anlage Paradies und macht den Mietern die Hausordnung zu Pflicht.
      Die Mieter verstossen gegen die Hausordnung und fliegen raus.
      Folgen? Egal. Die beiden sind nackt und haben (Existenz-) Angst.
      Danach ein paar hundert Seiten in der die Mieter nichts anderes tun, als in das “Paradies” zurück zu wollen und der Besitzer immer wieder alle Mieter tötet, weil sie sich “unangemessen” verhalten haben.
      Viola wir sind im Besitzrecht und im Vertragsrecht. Wir sind vollständig im System der Rechte verankert und konditioniert.
      Ich denke nicht, das es viele gibt, die sich so weit lösen können, das sie an dieser Konditionierung vorbei ein System entwickeln könnten.
      Es sind die monetären Religionen, die unsere Moral und Ethik bestimmen und unser Rechtsempfinden (und daraus resultierend unsere Gesetze) bestimmen.
      vlg

      • Georg Trappe - 26. Februar 2018

        Das hat sich jetzt ueberschnitten. Wie dem auch sei. Die Sicht aus der rechtlichen Perspektive ergibt selbstverstaendlich keine vollkommen anderen Einsichten. Es gibt selbsternannte Goetter, die sich natuerlich ihre Rechte und ihre Unantastbarkeit auch im Rechtssystem gesichert haben. Zentralbankster gehoeren selbstverstaendlich in diese Kategorie. Die Suende ist da auch schonmal explizit fuer Goetter und die, die Gottes Werk verrichten, als solche ausgeklammert.
        http://georgtsapereaude.blogspot.com/2011/07/keine-regel-ohne-ausnahme.html
        Ich denke, man muss sogar soweit gehen und sagen, dass das Rechtssystem und seine zahlreichen Asymetrien ein wesentlicher Teil, eine Stuetze des Setups ist, in dessen Spitze Unantastbare, ueber dem Recht stehende Bankster stehen. D.h. Bankster begehen einen Betrug der nicht nur vom Gesetz als solcher ausgeklammert ist, sondern wie die Bundesbank unlaengst recht unverfroren wissen lies, vom Gesetz vorausgesetzt wird. Das ist ja auch genau das, was wir am Ende jeden Tages um 20:15h regelmaessig von Jahn Hofer so schoen erklaert bekommen.
        Oder nicht ;-)?
        Und wenn es kaum einer versteht, ist daran ja nicht Jahn Hofer schuld, oder?

        Im uebrigen komme ich auch immer wieder an dem Punkt vorbei, an dem Sie offenbar z.Zt. stehen.
        Und ich habe mich mehr als einmal mit dem Gedanken herum geschlagen, diesen Kampf gegen Windmuellen aufzugeben. Es scheinen aber meine schlimmsten Befuerchtungen wahr zu werden und es genau in die Richtung zu laufen, vor der ich versucht habe immer wieder zu warnen.
        Die Hoffnung die Schaffung von Transparenz und Verstaendnis fuer die Zusammenhaenge, wenn auch in einem sehr kleinen Rahmen koenne etwas bewirken, muss ich wohl begraben.
        Aber Krieg lasse ich unseren Goettern nicht durch gehen. Auch dann nicht, wenn ich mir damit denen einen oder anderen Tag versaue.

        Viel Gruesse

        Georg Trappe

    • Georg Trappe - 26. Februar 2018

      Diese selbstreferentielle Natur, dieser Versuch durch x Indirektionen einenTrick(betrug) zu verdecken, dieses Huetchenspiel, findet man ueberall im Finanzsystem. Ob es das angeblich haftende Eigenkapital ist, oder CDS = Kreditversicherungen, die sich die Banken gegenseitig schreiben usw. usf., immer geht es darum einen in Luft verschraubten Duebel als sicheren Ankerpunkt darzustellen, auf den Menschen in ihrem (z.T. krankhaft angeheizten) Beduerfniss nach einem Wertspeicher nicht nur vertrauen koennen sondern mit dem sie auch noch ohne eigene Arbeit mehr Wert fuer sich generieren koennen. Das soetwas Unfug ist bzw. auf massive Ausbeutung hinaus laufen muss, ist meiner Meinung nach nicht so schwer zu verstehen, wenn man sich mal zurueck lehnt und gruendlich ueber diesen Konstrukt nachdenkt.

      • Holly01 - 26. Februar 2018

        Eins ist jedenfalls real:
        Die Arbeit der Menschen.
        Der Zuwachs durch die Produktion.
        Der Mehrwert durch die Innovation.

        Das 95% der Menschen die Leistung erbringen, welche 5% der Menschen einsammeln und für sich nutzen.

        Eine “Oberklasse” der das alles egal ist, weil die 100% der Menschen tun und lassen können, was immer ihnen beliebt, die “Oberklasse” hat immer einen Zuwachs.

        Das sind fixe Größen.
        vlg

  • Bubblegum - 28. Februar 2018

    @alle
    In Zusammenhang mit dem bisher Gesagten weise ich auf die folgende
    Untersuchung hin:
    The fall, the rise and resurrection of iceland.
    Viele Grüße Bubblegum