DEXIA – Bankenkrise 2.0

Auch die belgisch-französische Dexia, eine der 25-größten Banken in der Eurozone, liefert einen weiteren sicheren Hinweis, dass das europäische Bankensystem de facto bankrott ist und nur noch mit Liquidität der Notenbanken und eher schwammigen Rettungsphrasen der Regierungen über Wasser gehalten werden kann, in der puren Hoffnung auf eine kommende Rekapitalisierung. Diese Hoffnungen schüren gerade die vermeintlichen Pläne der EU-Finanzminister zur Rekapitalisierung angeschlagener Banken. Diese soll auf nationaler Ebene finanziert und EU-weit koordiniert werden. Allerdings stellt sich die Frage nach der Substanz dieser Hoffnungen, denn die Staaten der Eurozone dürften kaum in der Lage sein, die maroden Finanzinstitute in der Masse zu retten!

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