Die Krise Chinas

von am 21. November 2013 in Allgemein

Das Erfolgsmodell Chinas

Chinas wirtschaftlicher Erfolg, das starke Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft, beruhte bisher im Wesentlichen auf den folgenden Zutaten:

  • dem von Deng Xiaoping auf dem Dritten Plenum des 11. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei 1978 vorgestellten und anschließend verfolgten wirtschaftspolitischen Kurs der „Reform und Öffnung“ Chinas, zentral kontrolliert und -gesteuert durch eine starke Kommunistische Partei Chinas – politische Reformen und Demokratie lehnte er ab;
  • der Nachahmung von wirtschaftlichen Konzepten, Strategien und Produkten;
  • den extrem niedrigen Lohnkosten;
  • der bedingungslosen Unterordnung des Sozialen und der Umwelt unter das Ziel des wirtschaftlichen Erfolges;
  • die von den Parteikadern auf allen Ebenen im ganzen Land nicht zuletzt mit Blick auf die eigene Parteikarriere betriebenen umfangreichen Investitionen in Unternehmungen, Infrastruktur- und Bauprojekte;
  • der starken Exportorientierung;
  • der engen Verknüpfung von Partei und Wirtschaft, die sich insbesondere in der wirtschaftspolitischen Fokussierung und der zentralen volkswirtschaftlichen Bedeutung von Staatskonzernen und Staatsbanken manifestiert.

All diese Faktoren waren sehr wichtig für den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas. Entscheidend aber war etwas anderes, nämlich

  • dass Korruption und Vetternwirtschaft die Parteielite und das ganze Land durchzieht.

So wurde und wird bis heute sichergestellt, dass der wirtschaftliche Erfolg Chinas der Parteielite bzw. deren Familienclans zufließt. Genau das hat sie reich gemacht und es ist der Grund für die enormen Vermögensunterschiede, die weit auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich in China oder anders ausgedrückt: Ohne den Segen der Partei wird in China niemand reich.

Und genau darin liegt die Crux der Krise Chinas.

Ja, Sie haben richtig gelesen, China steckt in einer Krise, einer ebenso fundamentalen wie gefährlichen Krise, gemessen an den Herausforderungen und dem Schwierigkeitsgrad, sie zu überwinden.

Denn Korruption und Vetternwirtschaft sind im wahrsten Sinne des Wortes nichts anderes als der Kleb- und Schmierstoff, der die quasi in Parteibesitz befindlichen „China AG“ zusammenhält und die Wirtschaft und den Finanzsektor des Landes am Laufen hält, egal wie prekär die Lage auch immer ist.

So viel zur Vorgeschichte.

Das Dritte Plenum und die Reformbeschlüsse

Am 12. November nun beendete das Zentralkomitee sein hinter verschlossenen Türen abgehaltenes viertägiges Drittes Plenum. Die 376 einflussreichen Mitglieder dieses obersten Parteigremiums hatten einmal mehr in der Geschichte der Partei über den künftigen Reformkurs Chinas zu befinden. Präsident Xi Jinping hatte schon im Vorfeld angekündigt, eine Blaupause für „umfassende“ Reformen zur Diskussion und Entscheidung zu stellen, mit denen er die drängenden Probleme und Herausforderungen des Landes anpacken will, insbesondere das des sich abschwächenden, exportlastigen Wirtschaftswachstums.

Das unmittelbar nach der Tagung veröffentlichte Kommuniqué war bezüglich der Beschlüsse jedoch sehr vage geblieben und hatte damit den zuvor von Xi Jinping und Mitgliedern des siebenköpfigen Ständigen Ausschusses, dem obersten Lenkungsgremium der Partei, weltweit geschürten Reformerwartungen einen Dämpfer versetzt.

Wenige Tage später wurden dann jedoch in einem ausführlichen Abschlussdokument die vom Zentralkomitee beschlossenen Maßnahmen vorgestellt – von der Lockerung der Ein-Kind-Politik, über die Schließung der berüchtigten Arbeitslager, einer stärkeren Öffnung des Bankensektors und der Wirtschaft für private Investoren, bis zu Schritten für einen besseren Schutz des geistigen Eigentums und zur Abmilderung der ungleichen Einkommensverteilung im Land. (1) Vor allem will die Parteiführung dem Markt künftig eine entscheidende Rolle bei der Allokation der Ressourcen einräumen, also „mehr Markt“ zulassen.

Passen die Beschlüsse zur politischen Realität in China

Gleichwohl tastete das Zentralkomitee die führende Rolle der Staatskonzerne nicht an. Xi Jinping unterstrich zudem in seiner Erklärung zu den beschlossenen Reformplänen, dass die Anerkennung der entscheidenden Rolle des Marktes nicht bedeute, der Markt entscheide alleine. Vielmehr sprach er von einer Aufgabenteilung zwischen Markt und Staat und betonte damit die weiterhin wichtige Rolle des Staates in Bezug auf Chinas Wirtschaft. (2)

Insgesamt soll die politische Führung in Peking gestärkt werden, um mit Blick auf die Durchsetzung der Reformen, die Fortsetzung des Kampfes gegen Korruption sowie die innen- und außenpolitischen Herausforderungen effizienter agieren können.

International wurden diese Ankündigungen insgesamt zunächst positiv bewertet. Inzwischen wächst jedoch die Skepsis. Dafür gibt es mehrere gute Gründe.

  1. Angesichts des Zustands der Kommunistischen Partei Chinas, die in unterschiedliche Fraktionen gespalten und im Hinblick auf den künftigen Reformkurs tief zerstritten ist, sind die im Abschlussdokument dargelegten Beschlüsse und damit das Maß der darin zum Ausdruck kommenden Einigkeit eine große Überraschung – eine zu große Überraschung, um nicht Zweifel aufkommen zu lassen.
  2. Bedenkt man zudem, dass Korruption und Vetternwirtschaft der Kleber und Schmierstoff der „China AG“ sind und Macht und Wohlstand der Parteielite und der vielfältigen Seilschaften daran hängen, dann müssen ernste Bedenken aufkommen, ob die angekündigten Reformen wirklich ernst gemeint sind.
  3. Die Verwirklichung der angekündigten Reformen steht zudem zu einem nicht unwesentlichen Teil schon seit längerem auf der Agenda der Führung um Xi Jinping. Zum Beispiel die Eingrenzung der von Parteikadern in den Provinzen und Kommunen immer weiter forcierten kreditfinanzierten Projekte, insbesondere auch Bauprojekte, die wirtschaftlich nicht tragfähig sind oder unwirtschaftliche Sektoren der Wirtschaft, insbesondere solche mit massiven Überkapazitäten, künstlich befeuern. Auch die Förderung der Entstehung privater mittelständischer Banken ist nicht wirklich neu. Dasselbe gilt für die Ankündigung der Schließung der berüchtigten Arbeitslager. Zwar sollen inzwischen sogar tatsächlich einige geschlossen worden sein. Andere wurden indes offenbar einfach nur umbenannt, während zugleich neue Strukturen geschaffen werden, die demselben Zweck dienen. (3)
    Die Erfolge solcher und anderer beschlossener Schritte und Maßnahmen halten sich in Grenzen, weil die Widerstände im System immens sind. Kurzum: In China ist die Umsetzung all dessen, was die Zentralregierung in Peking beschließt, das allergrößte Problem auf dem Weg zu Reformen.

Wenn Xi Jinping und das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei, so wie es die Beschlüsse des Dritten Plenums oberflächlich betrachtet suggerieren, tatsächlich eine umfassende Reform des chinesischen Wirtschafts- und Finanzsektors hin zu einer offeneren, mehr marktwirtschaftlichen Ordnung anstreben würden, dann bedeutete dies nichts anderes als die Demontage des Fundaments, auf dem der bisherige wirtschaftliche Erfolg Chinas und zugleich sowohl die Macht als auch der Wohlstand der chinesischen Parteielite gründet.

Eine Reihe von Unverträglichkeiten

Es ist schwer vorstellbar, dass das ohne schweren Bruch in der Entwicklung Chinas gelingen könnte. Mehr noch erscheint es wahrhaft unglaublich, dass das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas, in dem eben jene Elite vertreten ist, für die dieses System bisher so einträglich arbeitete, die Demontage des Fundaments, auf dem ihr Erfolg, ihre Macht und ihr Reichtum gründet, beschlossen haben soll.

Insofern ist es nüchtern betrachtet wahrscheinlicher, dass die Beschlüsse in erster Linie eine Imagekampagne für die Partei sind, die die tiefen, innerparteilichen Zerwürfnisse und Machtkämpfe sowie die infolgedessen eingetretene politische Lähmung Chinas übertünchen soll. Hinter dieser Fassade wird sich an den eingeschliffenen Abläufen jedoch wenig bis nichts ändern. Allzu viel Optimismus ist vor dem Hintergrund der beschriebenen Lage jedenfalls nicht angebracht.

Angesichts des desolaten Zustands der Partei und der wachsenden Widerstände und Proteste der chinesischen Bevölkerung gegen deren Politik ist im Gegenteil davon auszugehen, dass die Sicherung der Macht der Partei nach innen und außen von nun an viel stärker als alles andere im Vordergrund ihres Treibens stehen wird.

Diese Situation ist von Experten durchaus erwartet worden. So schrieb etwa das John L. Thornton China Center der amerikanischen Denkfabrik Brookings in einer im Sommer 2010 veröffentlichten Analyse mit Blick auf den knapp zweieinhalb Jahre später, im November 2012, anstehenden großen politischen und militärischen Führungswechsel in China Folgendes:

„Obwohl die Kontrolle der politischen Führung Chinas über das Militär in den letzten beiden Dekaden unangefochten war, könnten in den kommenden Jahren verschiedene Faktoren – eine möglicherweise ineffektive kollektive zivile Führung, zunehmende soziale Spannungen und öffentliche Proteste sowie Chinas große Machtambitionen in einem sich rasch verändernden globalen Umfeld – den Einfluss und die Macht des Militärs vergrößern.“
(Cheng Li, China´s Midterm Jockeying: Gearing Up for 2012 (Part 3: Military Leaders), S. 1 (Übersetzung SLE))

Die angesprochenen Faktoren sind in China heute unbestreitbar gegeben und so drängend, dass das Zentralkomitee jetzt mit entsprechenden Reformbeschlüssen darauf reagiert. Zwei Fragen leiten sich daraus ab, die sich noch nicht eindeutig beantworten lassen:

  1. Ist die Zentralregierung in Peking stark genug, um die Reformpläne wirksam umzusetzen?
  2. Reichen die Reformpläne aus, um die vielfältigen, ernsten Probleme Chinas zu entschärfen?

Bezogen auf die Bewertung der gegenwärtigen Situation innerhalb der Partei, der politischen Führung und die verkündeten Reformen bietet zudem folgende Einschätzung, die im Rahmen derselben Brookings-Analyse gegeben wurde, Stoff zum Nachdenken:

… „Obwohl Xi (Jinping) tatsächlich … Hu (Jintao) 2012 als Parteichef ablösen dürfte, wird er höchst wahrscheinlich als ein schwacher Führer ohne Charisma, solide Machtbasis oder bedeutende Erfolge angesehen werden.“
(Cheng Li, a.a.O., S. 3 (Übersetzung SLE))

In Berichten der westlichen Presse wurde hingegen das jetzt beschlossene Reformpaket als Indiz dafür gewertet, wie mächtig Xi Jinping inzwischen ist. Er wird als großer Gewinner des Dritten Plenums gesehen und ihm wird zugetraut, so mächtig zu werden wie einst Deng Xiaoping. Demnach müsste also Cheng Li, der Forschungsdirektor des John L. Thornton Center bei Brookings, mit seiner Prognose in diesem Punkt voll daneben gelegen haben. Unbestritten richtig ist indes, dass Xi Jinping in China vor seiner Nominierung für das Amt des Staatspräsidenten weitgehend unbekannt war und keine eigene Fraktion in der Kommunistischen Partei hat, auf die er sich stützen kann.

Wie auch immer man es dreht, Grund zum Jubeln gibt es angesichts der angekündigten Reformen und der politischen Situation in China so betrachtet nicht, nirgendwo – nicht in China, nicht im Westen.

Wie diese Geschichte sich weiter entwickelt, ist schwer einzuschätzen, verdient aber wegen des engen Zusammenhangs von Politik, Wirtschaft und Banken in China sowie der Reichweite der möglichen Auswirkungen große Aufmerksamkeit. Überraschende Wendungen sind nicht auszuschließen. Sie können positiv sein oder negativ.

von Stefan L. Eichner
Kontakt: eichner@web.de

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25 KommentareKommentieren

  • Eurelios - 21. November 2013

    Danke für den Vortrag.

    Sie schreiben:

    Insofern ist es nüchtern betrachtet wahrscheinlicher, dass die Beschlüsse in erster Linie eine Imagekampagne für die Partei sind, die die tiefen, innerparteilichen Zerwürfnisse und Machtkämpfe sowie die infolgedessen eingetretene politische Lähmung Chinas übertünchen soll. Hinter dieser Fassade wird sich an den eingeschliffenen Abläufen jedoch wenig bis nichts ändern. Allzu viel Optimismus ist vor dem Hintergrund der beschriebenen Lage jedenfalls nicht angebracht.

    Da denke ich genau so.

    Auch in China wirkt unser derzeitiges perfide Geld/Wertesystem nicht anders als
    anderswo.

    So lang der Tanz um das “goldene Kalb“ sich immer schneller dreht wird sich
    auch in China nichts änderen.

  • Roland - 21. November 2013

    Pech für den Autor:

    Nach chinesischer Auffassung heisst Krise vor allem Chance

    • SLE - 21. November 2013

      Hallo Roland,

      vielen Dank für Ihren klugen Kommentar. Der lässt den Aufsatz in einem ganz neuen Licht erscheinen.

      Grüße
      SLE

    • Eurelios - 21. November 2013

      Nach chinesischer Auffassung heisst Krise vor allem Chance

      Wirklich? Da bin ich mir gar nicht sicher.

      http://www.automobilwoche.de/article/20131121/NACHRICHTEN/131129964/1276/automobilwoche-kongress-in-china-drohen-ungemutliche-zeiten#.Uo5uw-Iu52E

      Chinas Wirtschaft wird es genauso ergehen wie den anderen Ländern, die Macht des
      Geldes wird die Massen der Menschen in Chinas genauso in die Sklavenschaft des
      Kapitals treiben wie den Hamsterradmenschen in der westlichen Welt.

      Wobei die meisten Menschen schon in China in einem “Superhamsterrad“ (Wanderarbeiter oder Foxon) sind.

      Man kann es drehen und wenden wie man will das perfite Geldsystem ist die Ursache
      des Übels. Das nur erschaffen wurde nach den menschlichen Eigendschaften des
      Homo Sapiens wer nicht Oben ist der ist Unten und der wird gefressen.

      Und der Hunger von den Wenigen da “Oben“ ist so groß das Sie nicht merken
      das sie dem Erysichthon immer mehr ähneln.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Erysichthon_%28Thessalien%29

  • thewisemansfear - 21. November 2013

    Im nevermindthemarkets Blog wurde vor einiger Zeit bereits die Situation Chinas analysiert. Das war auch sehr ernüchternd, da ist so einiges auf Sand gebaut. http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/13588/chinas-minsky-moment/

    Letzten Endes unterscheiden sich m.E. die grundlegenden Probleme Chinas aber nicht von denen anderer Länder. Korrupte Eliten einer plutokratischen Herrschaftsordnung, die Land und Leute ausplündern. Unter dem Deckmäntelchen der Demokratie ist es hier doch dasselbe, zumindest auf gutem Weg dahin.
    ‘Warum Nationen scheitern’ ist in dem Zusammenhang lesenswert. Ein Staatengebilde ist nur dann langfristig überlebensfähig, wenn große Teile der Bevölkerung von der (wirtschaftlichen) Entwicklung profitieren. Die Frage die immer wieder hochkommt: Wie viel Ungleichheit verträgt eine Gesellschaft?
    Wenn sich immer mehr Geld bei Wenigen konzentriert, also ein immer größerer Schuldenüberhang beim Rest einstellt, muss man sich dann wundern, dass der Wirtschaftskreislauf ins Stocken gerät?

  • JL - 21. November 2013

    Sehr geehrter Stefan L. Eichner

    Aus der westlichen, politischen Perspektive sind die Reformen sicher enttäuschend. Hier wird es natürlich gewisse Erwartungshaltungen gegenüber den zukünftigen Kurs Chinas gegeben haben, welche sich offensichtlich nicht erfüllten- zumindest nicht aus westlicher Sicht.

    Man hat aber in der westlichen Welt noch immer nicht begriffen, daß die chinesische Außenpolitik nicht nur langfristig und umfassend agiert, sondern die dortige Führung auch in der Lage ist die heimischen wirtschaftspolitischen Probleme nicht nur zu erkennen, sondern auch angehen zu wollen. Das muß die Zentralregierung in Peking letztlich auch, schließlich hat man die Implosion der UdSSR immer noch vor Augen. Und natürlich gibt es dort Parteisekretäre die sich wie Provinzfürsten aufführen und sich die Taschen vollstopfen. Deshalb gibt es dort auch einen Film über die Auflösung der UdSSR dazu:

    http://www.weltexpress.info/cms/deutsch/news-singleview/archive/2013/11/20/article/chinas-albtraum-zerfall-nach-udssr-vorbild-south-china-morning-post.html

    Das zumindest soll moralisch den „Laden“ dort zusammenhalten, einerseits. Andererseits hat man ziemlich unbemerkt dort kürzlich einen nationalen Sicherheitsrat geschaffen, welcher die bisher autarken Ministerien- auch die Armee- unter der zentralen Führung der KP in Peking stellt (Machtkonzentration).
    Bemerkenswert ist auch die bisher nicht erkannte Offensive gegen diese KP- Provinzfürsten.

    https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CC8QFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.merics.org%2Faktuelles%2Fabschied-von-der-planwirtschaft-beschluesse-des-3-zk-plenums-der-kpch.html&ei=dXKOUvX7OYOUtQbf3oCIDQ&usg=AFQjCNGuLWZwy-B6RWtgU2dKgd25EBqVrw

    Die zunehmend eingeforderte Transparenz bei Staatsunternehmen, aber auch die Zulassung von kleinen und mittleren privaten Banken zur Eindämmung des grauen Finanzmarktes wird wohl den dortigen „Hoheiten“ zunehmend das Leben schwerer machen. Und die angekündigte Schaffung von einer „…Führungsgruppe für die „Vertiefung der Reformen“…“ ist vermutlich nichts anderes als ein Überwachungssystem für diese Regionalmachos.

    Dabei verlagert sich das Augenmerk wohl tatsächlich auf mehr Binnenkonsum, Binnenwirtschaft und Sozialsicherheit.

    http://news.de.msn.com/wirtschaft/china-gibt-seinen-banken-mehr-zins-freiheiten-1

    Wie das aber geht, oder gehen soll sagt Yi Gang- wie immer auf chinesische Art.

    http://blog.markusgaertner.com/2013/11/21/zukunft-sichern-mit-mao%c2%b4s-money-china-zundet-die-forex-bombe/

    Das was die Chinesen bei sich zuhause aufbauen wollen ist dort natürlich noch nicht aufgebaut, bemerkenswert aber ist, daß der Westen gegenwärtig genau den umgekehrten Weg geht.

    Mit freundlichen Grüßen

    JL

  • Duke van Hudde - 22. November 2013

    Ein paar anmerkungen will ich dann auch geben.Zum einen über die URsachen des “Erfolgsmodell” Chinas.

    Wichtig ist vor allen die Währung die ist an dne Dollar gekoppelt auch wenn das abnehmen soll ist es immer noch so.Dabei ist der Dollar aber massiv überbewertet und der Renminbi massiv unterbewertet.China macht daher die gleiche Politik wie Deutschland.Sie verhindern die eigentlich bei freien Wechselkursen entstehende Aufwertung bei starken Leistugnsbilanzüberschüssen.

    Daher bekommen sie halt soviele Dollars und haben so einen riesen Leistungsbilanzüberschuss.Diese ganzen Dollars werden aber irgendwann von China abgeschrieben werden müssen.Den ist gibt kaum noc gute Werthaltige Orte für ihre ganzen Dollars.Aus diesne Grund versuchen sie mit dne Dollars ja auch verstärkt in Entwicklungsländer Assets zu kaufen.Sollte es den freien Wechesle der Währungen geben wird es aber spannend.Vermutlich müste der Renminbi um mindestens 50 % aufwerten um den Leistungsbilanzübershcuss auf Null zu reduzieren.Nur Chinas Exportindustrie ist viel zu stark ausgebaut und eine schnelle Umstellung von Exportindustrie auf z.b. Dienstleistungen traue ich China nicht wirklich zu.So das es nicht zu massiven Arbeitsplatzverlusten kommt.

    Der andere Punkt ist die Einkindpolitik.Zum einen konnte mit dieser Politik die Kapitalmenge die pro Arbeitsplatz zu verfühgung steht klar erhöht werden und zum andere für eine Einkindpolitik natürlich zu finanziellen Entscheidungen die im Fall Chinas dazu führen das man vermehrt spart.Das liegt dadran das als Renten/Pflege Versicherung nicht mehr Kinder zu verfühgung stehen den sonst gewählten Weg in China und jetzt nur Kapital bereit steht.

    Es ist ganz klar das eine zwangsweise Renten/Pflegeversicheurng zu wenigeR kinder führt oder zwangsweise weniger Kinder zu mehr Kapitalvorsorge in dem Bereich.

    Nun kommt es aber das Geld muss man quasi zwangsweise bei einen Zinssatz anlegen der kein Marktzinssatz ist.Der Zinssatz den die Menschen in china für ihr Geld bekommen ist viel zu niedrig aber quasi staatlich festgelegt.Dieses Geld kann dann viel zu billig an staatliche unternehmen ausgeliehen werden und somit subventionieren die Sparen im riesen Stiele die Unternehmen.

    Von daher bestehen zwie wichtige Eckfeiler des Erfolges chinas auf die anbindung an dne Dollar und die Einkindpolitik.Deswegen kann ich mir nicht wirklich vorstellen das in diesne beiden Punkten wirklich eine starke Änderung des Systems passieren wird.

    Das China natürlich diese Punkte ändern müste damit die Probleme die sich aufgebaut haben nicht noch grösser werden ist klar.Nur ob ein langsamer Abbau der Probleme gelingen kann glaube ich kaum.

    China wird daher für mich irgendwann den grössten Teil ihres Auslandvermögens verlieren.

    China wird irgendwann grosse Arbeitslosigkeit bekommen da das umstellen auf Export hin zu Produkten für die heimische Volkswirtshcaft nicht schnell genug gelingen wird.

    China wird eine riesige Investitionsblase bekommen ,da die viel u geringne Zinsen zu fehleninvestitionen führen werden wohl gerade auch auf dne Immobilien Sektor.

    Chinas Renten/Pflegesysteme werden zusammenbrechen da zu wenig Menschen dann für dieses System arbeiten im Verlgiech zu dne Leistungsempfängern.

    Wer bis hier gelesen hat kann auch überall was ich zum Schluss geschrieben hat auch Deutshcland einsetzen statt China den beide Länder haben quasi die gleichen Probleme und die gleiche Wirtschaftspolitik.

  • Ert - 22. November 2013

    Danke für diesen Kommentar – der hat so einige unverknüpfte Inseln in meinem Bild nochmal wieder zusammengefügt.

    Vergessen wird aber bei dieser ganzen Betrachtung immer noch, das wir global auf eine Energie und sekundär auch Wasser und Lebensmittelkrise zusteuern! – hier auch ein Link auf “NEXUS”: http://www.water-energy-food.org/en/home.html und http://www.water-energy-food.org/en/knowledge/institutions/view__shell.html

    Und das wird China bei ca. 1,5 Billionen Einwohnern und viel Wüste in ganz andere Problem stürzen. Uns natürlich auch, beim Importvolumen von aktuell ca. 100 Milliarden nur für fossile Energie pro Jahr!

    • Eurelios - 22. November 2013

      Hallo Ert,

      Danke für den LInk

      1,5 Billionen. 🙂 Hätte ich auch glatt geschrieben man wird ja wegen den zig Billionen die
      zwischen + und – in unserem Geldsystem hin- und herschwingen ganz verwirrt.

      Damit die Zahl der Einwohnern wieder stimmt: 1,5 Milliarden.

      • Ert - 22. November 2013

        @Eurelios

        Oh…. Bei den ganzen “Billions” (Engl.), “Billionen”, Milliarden” etc. pp. – da komme ich wirklich langsam durcheinander 😉

  • MFK - 22. November 2013

    Ich denke auch, dass in dem Beitrag von SLE die Kreditausweitung auf die ein großer Teil des Wachstums beruht und die damit verbundenen Gefahren ausgeblendet werden. Gefahren deshalb, weil viel Geld spekulativ in Immobilien fließt, ferner der Staatssektor Kredite verschlingt, die nicht zurückgezahlt werden können. Da helfen auch die Devisenreserven nichts. Löst China die auf, fällt der Dollar scharf, was den Export beeinträchtigt. Insofern macht es auch Sinn, wenn die PBoC verlauten lässt, keine weiteren Währungsreserven anhäufen zu wollen.

  • Michael - 22. November 2013

    Das scheint etwas zu politisch gedacht. Mir schiene, die wesentlichsten Punkte fehlen. Einer ist die Aufnahme Chinas in die WTO. Ein weiterer die Rolle der in den USA lebenden Auslandschinesen als Investoren. Die hemmungslose Investitionswut westlicher Großkonzerne und der USA in China, weil das von Seiten der Kosten und Steuern extrem attraktiv war, war der größte Brocken. Dann wird nicht gesagt, dass viel Geld in die Rüstung floss, um “Wachstum” zu generieren. Neben den sattsam bekannten Immobilien – Blasen. Die westlichen und amerikanischen Investoren sind, trotz ihrer irre gewordener Zentralbanken (BoJ, BoE, FED, EZB), mit Ausnahme einiger Nichtsversteher auf dem Rückzug aus China und daraus resultiert die bevorstehende “Krise”. Die “Partei” kann im Prinzip garnichts dagegen tun, als von Export auf Binnenkonjunktur umzustellen. Das deutsche oder früher japanische einseitige Exportmodell ist der hirnrissigste Unfug, den man einem Volk antun kann. Es ist die Heuschreckenmentalität heutiger Konzerne, die zur Krise führen muss. Wenn ruchbar wird, dass ein beträchtlicher Teil der chinesischen Kredite egen des fraglichen Bankensystems faul sind, rennen sie wie die Hasen. Es wurde gern verschwiegen, dass China bei den USA rein theoretisch umgerechnet 2 Bill. $ Altschulden aus dem 2. Weltkrieg hätte, wobei nicht zwischen Taiwan und Rotchina differenziert wird. Die bestimmt auch in China ankommende wird eine ganze Reihe westlicher Konzerne schwer treffen.

    Das stellt ausdrücklich nicht die gigantischen wirtschaftlichen Erfolge Chinas in Frage, die jedoch zweifelsfrei zu Lasten der westlichen Länder incl. der USA gingen.

    • Eurelios - 22. November 2013

      Das stellt ausdrücklich nicht die gigantischen wirtschaftlichen Erfolge Chinas in Frage, die jedoch zweifelsfrei zu Lasten der westlichen Länder incl. der USA gingen.

      Ich denke da gibt eine einfach Erklärung dafür.

      Die Masse machts. 7 Milliarden Menschen auf der Welt davon 1,5 Milliarden Chinesen

      Es liegt in der Natur der Sache das die Masse die Richtung angibt. Wie das endet?
      Da bin ich mal gespannt.

      • Querschuss - 22. November 2013

        Hallo Eurelios,
        die Masse alleine ist ein schwaches Argument, siehe Indien.

        Gruß Steffen

      • JL - 22. November 2013

        Hallo Eurelios, Hallo Steffen

        Bekannt ist, dass Xi Jinping über kein politisches Netzwerk verfügt. Wie aber kann jemand ohne politischen Rückhalt in den obersten Machtzirkel der Chinesen aufsteigen, oder anders ausgedrückt, kann eine Rakete ohne Treibstoff zum Mond fliegen? Natürlich geht das nicht!

        Wenn Xi Jinping keine politische Unterstützung hatte, kann diese Unterstützung nur seitens des Militärs erfolgen und erfolgt sein, einen anderen wesentlichen Machtfaktor in China gibt es nicht.

        Dies macht auch sachlich einen Sinn, schließlich haben die Militärs, aber auch die chinesischen Geheimdienste den realen Überblick über die Zustände im Lande- sicher nicht nur bei den 1,35 Milliarden „Untertanen“, sondern auch bei den örtlichen KP- Eliten.

        Wenn also Xi Jinping keine politischen Bedenken haben muß, kann er wohl auch bedenkenlos politisch vorgehen (Korruption).

        Die Chinesen lieben es sehr, ihre Haltungen gegenüber anderen durch Gesten mitzuteilen.

        Einer dieser Gesten ist der einstige Spitzenpolitiker Bo Xilai. Dieser wurde zu lebenslänglich verurteilt.

        Begründung; “Bo Xilai hat seine Macht missbraucht und großen Schaden für das Land und seine Bürger verursacht”

        Auch das könnte man als unmissverständliche Geste deuten.

        Der Vergleich Indiens zu China ist deshalb- zumindest meiner Meinung nach- etwas unscharf.

        Mit freundlichen Grüßen

        JL

        • Querschuss - 22. November 2013

          Hallo JL,
          mein Vergleich bezog sich nicht auf politische Netzwerke oder Machtgefüge, sondern auf die pure wirtschaftliche Entwicklung und die ist eben im Falle Chinas nicht auf die pure Masse der Bevölkerung zu beschränken, Indien hat dieselbe pure Masse aber nicht ansatzweise eine vergleichbare wirtschaftliche Entwicklung.

          Gruß Steffen

          • JL - 22. November 2013

            Hallo Steffen

            Wenn Sie das so darstellen wollten kann ich Ihnen nur Recht geben.

            Mit freundlichen Grüßen

            JL

        • SLE - 23. November 2013

          Hallo JL,

          Xi Jinping ist ein Prinzling, also ein Nachkomme der “acht unstreblichen” Revolutionäre der Partei, so wie auch Bo Xilai. Damit hat er einen natürlichen, ererbten Machtanspruch.

          Hu Jintao gehört zur Fraktion der Modernisierer, der “Tuanpai” und, so heißt es, er wollte Li Keqiang als Staatspräsidenten, aber der war den Konservativen und insbesondere dem immer noch sehr einflussreichen Ex-Staatspräsidenten Jiang Zemin, der eine eigene, starke Fraktion hat, nicht. Hu und Jiang haben sich auf Xi Jinping als Kompromisskandidat zwischen der Fraktion der Modernisierer und den Konservativen. Hu Jintao, Wen Jiabao und Li Keqiang, ein Zögling von Hu, gehören zur Fraktion der Modernisierer. Sie sind alle keine Prinzlinge.

          Man muss wissen, dass neben dem Ständigen Ausschuss, dem obersten Führungsgremium des Politbüros also, in China das Political and Legal Affairs Committee (PLAC) – zuständig für Staatssicherheit, Polizie Justiz – bis Ende letzten Jahres aufgrund seiner enormen Machtausstattung praktisch eine Art Parallelregierung gewesen ist und zwar unter der Führung von Zhou Yongkang, einem engen Vertrauten von Jiang Zemin.

          Es wurde berichtet, dass Jiang Zemin zwar zähneknirschend Xi Jinping als Kompromisskandidat akzeptierte, aber ursprünglich geplant hatte, Bo Xilai zum Nachfolger von Zhou Yongkang aufzubauen. Dann kam der Skandal um Bo Xilai, in dessen Folge er aus der Partei ausgeschlossen und vor kurzem zu lebenslanger Haft verurteil wurde.

          Damit war aber der Streit innerhalb der Partei um Macht und den künftigen Kurs Chinas nicht vorbei. Bo Xilai hat immer noch viel Rückhalt in der Partei und der Bevölkerung. Die Reformer haben gegen die Konservativen Kräfte in China einen sehr schweren Stand. Das ist mithin der Grund, warum Xi Jinping auf eine links-konservative, nationalistische Rhetorik eingeschwenkt ist. Xi setzt zwar auf Reformen, aber gehört nicht zur Fraktion der Tuanpai, sondern zu den Prinzlingen. Letztere gehören zur reichen Parteielite und die will vor allem ihre Macht und ihren Reichtum bewahren.

          Viele Grüße
          SLE

  • JL - 24. November 2013

    Hallo SLE

    Was sie schreiben ist natürlich richtig. Beide Xi und Li vertreten unterschiedliche Parteiströmungen, dass ist sicher unbestritten. Trotz aller wirtschaftspolitischen Unterschiede gibt es jedoch einen wesentlichen unzweifelhaften gemeinsamen Nenner. Und das ist nun mal die unantastbare Führungsrolle der KP in China die beide vertreten.

    Warum aber war die Korruption zum Beispiel vor zehn oder auch fünf Jahren kein Thema in China, wurde aber urplötzlich zur Chefsache erhoben?

    Sicher die nicht abnehmende Unzufriedenheit der Bevölkerung gegenüber den Parteieliten, aus Sicht der KP vermutlich aber auch wegen äußerer Einflussnahme:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/14/korruption-jpmorgan-foerdert-tochter-von-chinas-staatspraesident/

    Und was eine Bank kann, können andere ausländische Institutionen sicher auch.

    Hier geht es also um den Macht(erhalt) der KP in China an sich- Sie schrieben es bereits.

    Mit freundlichen Grüßen

    JL

    • SLE - 24. November 2013

      Hallo JL,

      der Clou ist ja gerade, dass die Partei um ihre Macht fürchtet – Tausende von größeren Demonstrationen und Protesten sind dafür sicher eine ganz wesentliche Ursache – und darum zieht sie aktuell innenpolitisch die Zügel scharf an, zum Beispiel bei der Internetzensur.

      So unantastbar ist die Alleinherrschaft im Übrigen scheinbar auch nicht mehr. Beispielsweise hat eine Gruppierung, die Bo Xilai unterstützt, mit viel öffentlicher Aufmerksamkeit die Gründung einer neuen chinesischen Partei angekündigt, was gemäß Verfassung nicht explizit verboten ist, aber von der Führung nicht geduldet wird. Allerdings hat sie das zwei Tage vor Beginn des für die Parteiführung extrem wichtigen Dritten Plenums getan. Das ist eine brandgefährliche Provokation, zumal diese Gruppierung Bo Xilai in Abwesenheit, da in Haft, zum Parteivorsitzenden ernannte.

      Dass Korruption ein Thema mit Beginn der Amtszeit von Xi Jinping als Parteichef ein Thema geworden ist, hat im Wesentlichen einmal mit den publik gewordenen Details im Skandal um Bo Xilai zu tun. Vor allem aber ist der “Kampf gegen Korruption” wohl nicht in erster Linie darauf gerichtet, die Korruption in der Partei zu stoppen. Denn denn müsste mehr oder weniger gegen die gesamte Parteielite ermittelt werden. Vielmehr dürfte es eher darum gehen, parteiinterne Gegner und Seilschaften auszuschalten. o Xilai war im Übrigen einer der gefährlichsten parteiinternen Gegner der Reformer um Hu Jintao und Wen Jiabao, aber vor allem auch von Xi Jinping.

      Viele Grüße
      SLE

  • Frankenfurter - 24. November 2013

    Nach Durchlesen des Artikels und der Kommentare möchte ich einmal der Frage nachgehen, wieviel China hier in Michlland steckt. Dazu begebe ich mich nach Aldi (oder sagt man zu Aldi 😉 und kaufe eine Honig-Pomelo zum Preis von 1,49 €. Die süßliche Riesenpampelmuse hat ein Gewicht von 1 Kilogramm und kommt lt Kennzeichnung aus China. Bei E-Bay bestelle ich ein Paar Winterhandschuhe aus weichem Ziegenleder. Beide Produkte sind der albsolute Preishammer. Denn ein Ein-Kilopäckchen von Hamburg nach Peking zu senden würde mehr als einsfufzig kosten. Als Terminfracht wäre das schon mal gar nicht möglich. Es bleibt ein Rätsel, wie man eine wasserreiche Pomelo in China aufziehen, ernten, verpacken und nach Michlland senden, und dann noch für diesen Preis an mich als Endkunden verkaufen kann.
    Bei den Handschuhen ist die Kostenkakulation etwas weniger spektakulär. Ich habe den Großhandels EK für die Handschuchen in China, die Zollkosten und den Frachtpreis exemplarisch ermittelt. Das ist kein Problem für mich. Wenn ich mich nicht sehr irre, dann liegt die Brutto-Gewinnmarge eines Ebay-Importeurs nach Abzug aller Kosten und Vorsteuern auf das Produkt bei annährend 100%. Ich habe 18 Euro für die Dinger bezahlt. Sie sind fachgerecht vernäht, haben aber einen unangenehmen Chemiegeruch, wenn man mit der Nase nahe dran geht.

    Mein Fazit: Dieses Wirtschaften ist unter ökologischer und sozialer Sicht der pure Wahnsinn. Aber den Michl freut es trotzdem. (mich jetzt nicht mehr)

    • SLE - 24. November 2013

      Hallo Frankenfurter,

      die vielen Arbeitslager in China und das schlecht entlohnte Millionenheer von Wanderarbeitern macht´s möglich.

      Gruß
      SLE

  • Frankenfurter - 24. November 2013

    » Ein Bayer fragt einen Türken: “Wo gehts na hier nach Aldi?” Der Türke verbessert:” Zu Aldi!” Der Bayer: “Wos, Aldi hat scho zu ?” [sorry, ist alt, der Witz]