Dreikönigstreffen: FDP im Märchenland

Helmut Kohl (CDU) hat sich vor der Wahl im Herbst 1998 nicht vorstellen können, dass die Bürger ihn abwählen würden. Philipp Rösler dürfte inzwischen klar sein, dass seine Partei ihn als Parteichef abwählen wird, wenn er nicht zuvor schon selbst von diesem Amt zurücktritt. Sollte die FDP bei der Wahl in Niedersachsen am 20. Januar die Fünf-Prozent-Hürde nicht schaffen, könnte er diesen Schritt tun.

Erst im Mai 2011 hatte sich die FDP eine neue, junge Führungsspitze gegeben, an deren Spitze von da an Philipp Rösler stand. Es herrschte Aufbruchstimmung. Die Erwartungen waren hoch. Denn die neue Parteiführung war angetreten, um die FDP neu aufzustellen und so seit der Bundestagswahl 2009 verloren gegangene Zustimmung bei den Wählern wieder zurückzugewinnen. Das ist nicht gelungen. Im Gegenteil rutschte die FDP noch tiefer in den Umfragekeller und erreicht schon seit Monaten kaum mehr die Fünf-Prozent-Marke.

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