Eurosystem: Wochenausweis 11 2015

von am 18. März 2015 in Allgemein

Heute, wo die EZB ihren 1,3 Mrd. Euro teuren Neubau in Frankfurt am Main offiziell einweiht und 10000 Polizisten und 28 Wasserwerfer, diese(n) vor den friedlichen und gewalttätigen Demonstranten schützt, ein Blick auf den Bilanzausweis des Eurosystems, gerade weil die EZB auch begonnen hat Staatsanleihen am Sekundärmarkt aufzukaufen. Dieser Blick offenbart, dass es sich durchaus nicht nur um irregeleiteter Kritik an der EZB handelt, auch die Sicht, dass die EZB die Krise abmildert ist zweifelhaft, denn im Kern ist die Geldpolitik hilflos und die Nebenwirkungen von trunkenen Finanzmarktakteuren, die mit der vorhandenen Liquidität Blasen antreiben ist virulent. Draghhis Geldschwemme führt nicht zu mehr Krediten der Banken an Unternehmen und damit nicht zu höheren Investitionen. Draghi und die EZB retten auch nicht wirklich den Euro, sondern machen ihn schwach und auch dies kann in einem weltweiten Abwertungswettlauf dazu führen, dass eben die schwachen Südperipherie-Länder nicht von einem schwachen Euro profitieren, sondern dieser seinen Beitrag leistet, zu einer Weltwirtschaft, die in eine Rezession abgleitet.

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5 KommentareKommentieren

  • Marcito - 18. März 2015

    Entschuldigung aber du hast nicht die Rechte um diese Kommentare zu sehen!

  • Rolmag - 19. März 2015

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  • Oliver - 19. März 2015

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    • Querschuss - 19. März 2015

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  • Dietmar - 20. März 2015

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