Fusion potentieller Insolvenzmassen

Am letzten Freitag berichtete Querschuesse unter “Aufwachen! – FTSE ATHEX Banks mit weiteren -5,22%“, das der griechische Bankensektor de facto bankrott ist und dies der beispiellose Absturz der Bankaktien in Griechenland dokumentiert. Heute suggerieren die Voodoo-Finanzmärkte eine Wende, was ist passiert? Griechische Bankaktien schossen wie Phoenix aus der Asche nach oben, Auslöser war ein alter ausgeprägter Reflex von Anlegern (vor allem Spekulanten), durch eine angekündigte Fusion. Die EFG Eurobank Ergasias S.A. (EUROB) und die Alpha Bank A.E. (ALPHA) und damit die zweit- und drittgrößte griechische Bank, gemessen an der Bilanzsumme, fusionierten zum größten griechischen Finanzinstitut, zur größten Bank Südeuropas und damit zu einer der 25-größten Banken der Eurozone. Angetrieben von dieser Meldung und den negativen Realzinsen nicht nur in Europa, stürmte die renditehungrige Finanzmarktmeute auf griechische Bankaktien (Pennystocks) und trieb die Kurse nach oben.

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