Moody´s stuft Italiens Bonität herab: Wild-West-Rating und das Libor-/Derivate-Kartell

von am 13. Juli 2012 in Allgemein

Nun hat also die US-Ratingagentur Moody´s Italiens Bonität zum zweiten Mal in diesem Jahr herabgestuft – gleich um zwei Stufen, nämlich von A3 auf Baa2. Zudem beließ die Ratingagentur den Ausblick auf „negativ“. (1) Das heißt: keine Besserung in Sicht. Und das obwohl Premier Mario Monti die Sanierung der Staatsfinanzen sowie gegen Korruption und Steuerhinterziehung energisch vorantreibt und auch wachstumsfördernde Maßnahmen nicht vergisst.

Moody´s begründet die Herabstufung und den negativen Ausblick mit dem Vertrauensverlust Italiens auf den Kapitalmärkten sowie mit der sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung, die es wahrscheinlicher mache, dass die Einsparungsziele verfehlt würden. (2)

Die Herabstufung ist zumindest kurz- bis mittelfristig quasi die Garantie für eine weitere Verteuerung der Schuldenfinanzierung Italiens über die Kapitalmärkte bzw. für steigende Bond-Zinsen und Risikoprämien – allen weitreichenden Beschlüssen des jüngsten EU-Gipfels zum Trotz, die, auf Druck von Mario Monti und des spanischen Regierungschefs Mariano Rajoy, unter anderem darauf abstellen, genau dies zu verhindern.

War es das also schon wieder – die Bruchlandung der Euro-Retter nach vorübergehendem Erfolgsgefühl?

Nicht ganz.

Rating wie im Wilden Westen

Zum einen wirkt nach, was gerade erst David Jacob, der frühere Leiter der Abteilung für die Beurteilung von Derivaten bei Standard & Poor´s, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg sagte: Es liege außerhalb des traditionellen Kompetenzgebiets der Ratingagenturen, Staatsanleihen zu bewerten, meint er. „Da geht es um Politiker, es geht um Abgeordnete, es geht nicht um das Kreditrisiko”, wird Jacob zitiert. Und weiter. „Ich verstehe nicht, wie eine Ratinggesellschaft ein besseres Verständnis dafür haben soll als Sie oder ich oder irgendjemand anderes.” (3)

Jacob erklärte auch, er habe in seinem Bereich versucht sicherzustellen, dass S&P-Analysten die Standards bei den Bewertungen nicht auf Anfrage von Bankern lockerten: „Vorher hat es sich angefühlt wie im Wilden Westen, das haben wir abgestellt. Aber natürlich hat das dem Geschäft nicht gut getan.” (4)

Last but not least merkte er an, dass alle Ratingagenturen für die Bewertung ein Schema von mit Zahlen kombinierter Buchstaben verwendeten (siehe dazu hier (5)), darunter aber etwas ganz anderes verstünden. Bei S&P bedeute das beste Rating AAA, der Emittent eines Papiers sei „extrem stark”, während AAA-Bonds bei Moody’s als „höchste Qualität” bezeichnet werden. “Wenn man dieselben Buchstaben benutzt und vollkommen unterschiedliche Dinge damit meint, werden die Bezeichnungen nutzlos.” (6)

Da kommen Fragen auf: Wie aussagekräftig sind die Länderratings wirklich, etwa das von Moody´s für Italien? Wie unabhängig und objektiv sind diese Ratings?

Banking wie im Wilden Westen

Zum anderen ist da der Zins-Skandal.

Wie erst jüngst von mir thematisiert (7), wird mittlerweile von Finanzaufsichts- und Kartellbehörden weltweit wegen des Verdachts der Manipulation des Libor-, des Euribor- wie auch des Tibor-Referenzzinssatzes gegen etwa zwanzig Großbanken ermittelt. (8) (9) Diese Referenzzinssätze werden durch Befragung von Großbanken ermittelt. Dabei melden die Großbanken täglich an die jeweilige Institution die Zinssätze, zu denen sie Refinanzierungsgeschäfte mit anderen Banken tätigen würden. Für den Libor melden dies – abhängig von der Währung, auf die sich der Zins bezieht – bis zu 18 in London ansässige Banken an den Bankenverband British Bankers´ Association (BBA). (10) Für die Ermittlung des Euribor melden 43 Banken, darunter auch 11 deutsche Institute (11), an den für die Berechnung zuständigen Europäischen Bankenverband (EBF). Für die Berechnung der Libor-Zinssätze werden jeweils die gemeldeten vier höchsten und niedrigsten Zinssätze ausgeschlossen. Bei der Berechnung der insgesamt 15 verschiedenen Euribor-Zinssätze finden jeweils die sechs höchsten und niedrigsten gemeldeten Zinssätze keine Berücksichtigung. (12)

Libor, Euribor und Tibor sind für zahlreiche Finanzprodukte maßgeblich, insbesondere für Derivate, wobei Zinsderivate (Swaps, Futures) den Löwenanteil ausmachen. Außerdem orientieren sich zahlreiche Fondsprodukte, Immobilienkredite, Sparverträge und variabel verzinsliche Anleihen daran und mithin auch Dispokreditzinssätze. (13) (14)

Das Volumen der Finanzprodukte, die auf dem Libor basieren, wird auf 350 000 bis 800 000 Milliarden Dollar geschätzt (15) (16), beim Euribor reichen die Schätzungen – allein für die Derivate – von 250 000 bis 350 000 Milliarden Dollar (17) (18).

Ein Beispiel für die Relationen:

Laut dem jüngsten Bericht des Office of the Comptroller of the Currency (OCC) zum Derivatehandel amerikanischer Banken für das erste Quartal 2012 kamen Zinsderivate auf einen Anteil von 81 Prozent, was einem Volumen von 183.742 Milliarden Dollar entspricht. Was man dabei wissen muss, ist, dass lediglich fünf US-Großbanken rund 95 Prozent des Derivatehandels des US-Bankensektors auf sich vereinen: JPMorgan Chase, Bank of America, Morgan Stanley, Citigroup und Goldman Sachs. (19)

 

Der – im Falle von Barclays bereits nachgewiesene – Vorwurf der ermittelnden Behörden lautet, dass Banker ein Kartell gebildet haben, um die Referenzzinssätze in eine Richtung zu lenken, die den Wert ihrer eigenen Derivatepositionen steigerte und dass sie des Weiteren systematisch zu niedrige Zinsen gemeldet zu haben.

Ein Blick auf die Zusammensetzung der Libor-Panels – denn es gibt nicht nur eines, sondern insgesamt zehn (für zehn Währungen) – beim britischen Bankenverband BBA und damit auf die Banken, die an der Bildung und mithin mutmaßlich an der Manipulation des Libor-Zinssatzes beteiligt sind, ist an diesem Punkt der Betrachtung durchaus interessant. In der Tabelle sind die Banken in der Reihenfolge der Anzahl der Panels, in denen sie vertreten sind, aufgeführt. Insgesamt sind 21 Banken beteiligt – allerdings in unterschiedlich starkem Umfang. (20)

Spätestens an diesem Punkt der Analyse kommt man nicht mehr umhin, die Probleme die gerade die Euro-Krisenstaaten wegen der fortlaufend steigenden Zinsen und Risikoprämien bei der Finanzierung ihrer Staatsanleihen auf den Märkten haben, auch im Zusammenhang mit dem Zinsskandal zu sehen. Denn den Libor, Euribor und Tibor kann keine Bank allein manipulieren. Es handelt sich offensichtlich um ein systemisches Problem.

Wenn man es tut, kann aber auch das Wirken der Ratingagenturen nicht mehr ganz aus der Betrachtung herausgehalten werden. Denn bereits die US-Hypothekenkrise hat gezeigt, dass die großen drei Ratingagenturen noch bis kurz vor Ausbruch der Krise Finanzprodukte mit Top-Noten bewerteten, die sich dann jedoch praktisch über Nacht als hoch toxisch und damit wertlos erwiesen. Die Ratings hatten es den Banken überhaupt erst ermöglicht, solche strukturierten Produkte gewinnbringend zu vertreiben.

Vor dem Hintergrund dessen, was nun im Zusammenhang mit dem Zinsmanipulations-Skandal sukzessive ans Licht kommt (siehe dazu den CFTC-Bericht über Barclays (21) sowie Simon Johnson (22)), ist es insofern nicht mehr angebracht, den Zusammenhang zwischen dem profitorientierten Fehlverhalten von Großbanken und den zinsrelevanten Ratings von Ratingagenturen auszublenden. Denn das hieße, den Kopf in den Sand zu stecken, während das Haus brennt.

Selbstredend geht es dieses Mal nicht um hochtoxische Produkte. Zinsmanipulation ist eine andere Form des Betruges. Die Folgen haben indes erneut eine globale Dimension und sind nicht weniger verheerend. Die Branche hat ihre „Innovativität“ einmal mehr unter Beweis gestellt, Politik und Aufsicht hingegen einmal mehr wie wenig sie in der Lage sind, dies bereits im Ansatz unmöglich zu machen und wie schwer sie sich tun, es zu stoppen, um den Schaden wenigstens in Grenzen zu halten.

Wie viele Lektionen brauchen sie noch? Können wir überhaupt noch eine weitere Lektion verkraften?

Simon Johnson ist unter anderem auch mit Blick auf den jüngst eingetretenen milliardenschweren Spekulationsverlust bei JPMorgan Chase der Auffassung, dass Banken wieder klein genug werden müssen, um sie scheitern lassen zu können. (23) Peter Radford sieht mit Blick auf die katastrophale Wirkungskette des Treibens der Banken das Aufspalten der Großbanken als notwendig an. (24) Das sehe ich auch so. Schon aus meiner wettbewerbstheoretischen Perspektive heraus bin ich berzeugt, dass beide Recht haben. In diesem Punkt muss etwas geschehen, ob nun durch eine Deckelung der Bilanzsumme oder durch Aufspaltung. Die Schmerzgrenze ist erreicht – nicht nur für Italien.

von Stefan L. Eichner
Kontakt: eichner@web.de

Print article

127 KommentareKommentieren

  • Eric B. - 13. Juli 2012

    Dass Moody’s das Land ausgerechnet jetzt auf eine Stufe mit Kasachstan oder Bulgarien stellt, da Monti neue Sparmaßnahmen angekündigt hat, kommt schon einem versuchten Dolchstoß gleich.
    Die US-Experten wissen nur zu genau, dass Monti kaum noch gute Optionen hat (Berlusconi läuft sich schon warm) – und dass er nicht einmal auf Hilfe aus Europa vertrauen hat, weil der neue Rettungsfonds ESM in den Seilen hängt. Die “kurzfristigen Maßnahmen” zur Stützung Italiens, über die auf dem letzten EU-Gipfel so viel geredet wurde, sind erst mittelfristig einsetzbar, wenn überhaupt… http://lostineurope.posterous.com/dolchstoss-und-legenden

  • Traumschau - 13. Juli 2012

    Naja, man kann einfach nicht glauben, dass die vor wenigen Jahren noch als Verschwörungstheorien abgekanzelten Einschätzungen immer mehr Realität werden.
    Das betrifft leider auch noch ganz andere Bereiche:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=13849
    Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass wesentliche Bereiche der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik schlicht und ergreifend korrupt sind – jedenfalls diejenigen, die aufgrund ihrer Position einen zumindest erheblichen Einfluss haben. Der Rest sind die Opportunisten, die einfach mit schwimmen und profitieren.
    Ich hoffe sehr, dass die Menschen irgendwann zu der Erkenntnis kommen, dass diese Entwicklung, wie sie sich insgesamt vor uns allen ausbreitet, kein Zufall ist sondern eine ganz bewußte Strategie.
    Das “Diktat der leeren Kassen” ist eine, um Maßnahmen im Zuge der Eurokrise als “alternativlos” durchzudrücken. Terrorängste schüren ist eine weitere Maßnahme um entsprechende Gesetze zu verabschieden, die es im Ernstfall ermöglichen, diese Gesetze gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen – in den USA ist das bereits Realität!!! Die immer mehr zunehmende Privatisierung vormals öffentlicher Aufgaben, die nachweislich für die Bürger immer nachteilig waren – ein “Service” der Politik an Heuschrecken und andere Investoren, die mit Gemeinwohl aber auch gar nichts am Hut haben. Die zunehmende Privatisierung und Kommerzialisierung der Bildungseinrichtungen ist ein weiteres Beispiel… nahezu alle Lebensbereiche sind davon betroffen. Die Menschen, sprich Bürger, werden schlichtweg verkauft!!
    Der ESM und FP machen diesen Prozess in ganz Europa unumkehrbar. Wir müssen mal so langsam aus dem Quark kommen und etwas tun, oder?

    • Zorro - 13. Juli 2012

      Viele Bürger können sich das nicht vorstellen, wollen sich das nicht vorstellen, was hier aktuell geschieht. Verschwörungstheorie löst irrige Reflexe aus, da dieser Begriff so diskreditiert wurde über Jahrzehnte. Derweil ist es längst Praxis. Fällt Karlsruhe ist dies der letzte Beweis, den der Schlüssel zur Vernichtung der nationalen Staaten, der möglichen Fluchtburgen vorm Zentralismuswahn liegt in Deutschland mit seiner starken Wirtschaft. Fällt dieses Land gen Brüssel seinen Erfüllungsgehilfen via ESM, haben wir hier alle zu lange gewartet und es ist unumkehrbar. Was musste man sich nicht alles anhören, wenn man von extremen, dunkelsten Interessenverbänden sprach. Nun sind sie bald Fakt. Warten wir auf Karlsruhe.

  • Raini - 13. Juli 2012

    „Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass wesentliche Bereiche der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik schlicht und ergreifend korrupt sind – jedenfalls diejenigen, die aufgrund ihrer Position einen zumindest erheblichen Einfluss haben. Der Rest sind die Opportunisten, die einfach mit schwimmen und profitieren.“

    Meine persönliche Einschätzung, es gibt nicht die Banken, es gibt das Interesse einer Internationalen Bank, der FED(ich gehe einmal davon aus das die Vorgehensweise einiger Herren der FED bekannt ist, und wie diese sich die amerikanische Währung unter den Nagel gerissen hat) Es gibt die Handlanger, die sich ein gutes Auskommen, koste es was es wolle, auf Kosten Ihrer Mitmenschen, sichern wollen.
    Die Verwaltung aller Gelder in den Händen einiger weniger Kreaturen. Der Erpressung der Weltbevölkerung ! Entweder du unterschreibst und erklärst dich einverstanden von anderen Bewertet zu werden oder du zahlst weil du ausgeschlossen wirst.

    Hier nur als Beispiel rot-grüne Bundesregierung:

    Finanzminister Eichel stellt Unternehmensverkäufe steuerfrei und heizt so das Fusionsfieber an, ein Riesengeschäft für Investmentbanken. Die private Riester- Rente wird eingeführt.

    Dem Finanzsektor fließen riesige Mittel zu, die der staatlichen Rente fehlen.
    Die rot-grüne Bundesregierung lässt Hedge-Fonds und Derivate zu. Die absurden Renditeziele der Finanzwirtschaft werden zur allgemeinen Richtschnur.

    Im rot- schwarzen Koalitionsvertrag wird die Förderung des Kreditverkaufs festgeschrieben. Außerdem will man nur eine „Finanzaufsicht mit Augenmaß“.

    Finanzinvestoren gewährt die Bundesregierung weitere Steuergeschenke
    SPD- Wirtschaftsminister Clement habt im Jahr 2002 die Befristung von Leiharbeit auf. Immer mehr feste Arbeitsplätze werden umgewandelt in Leiharbeitsverhältnis.

    Mit der Abschaffung der Arbeitslosenhilfe und der Einführung von Ein- Euro- Jobs wird der Zwang erhöht, praktisch jede Arbeit zu jedem Lohn anzunehmen. Gleichzeitig wird der Spitzensteuersatz gesenkt.

    Privatisierung, der Aufkauf des Volksvermögens mit aus dem Nichts erschaffenen Geld, die Heuschrecken die ganze Wohnungsunternehmen aufkaufen, die Stromkonzerne mit den ergaunerten Netzen, der Verkauf der Deutschen Bundesbahn, der Post, alles unter dem Deckmantel Privatisierung ist doch nichts anders als ein groß angelegter Raub.

  • Frank Bell - 13. Juli 2012

    @ Traumschau

    1. Was die Wissenschaft angeht: CERN z.B. Aber auch Pharmafirmen wie Glaxo, Merck.

    2. In Spanien muss ein junges Paar mit einem 3 Monate alten Kind die Wohnung verlassen und diese Wohnung der Bank übereignen. Gleichzeitig dürfen die da oben betrügen, wie sie wollen. Wer glaubt denn ernsthaft, dass es zu einer Verurteilung kommen wird? Entweder verschwinden die Akten, oder man sagt, du, du, du.

    3. Die Super-Reichen in den USA stellen sich zunehmend auf Romneys Seite. Mit anderen Worten: Das Casino wird ausserordentlich verrückte Dimensionen annehmen. Was kommt nach Super-Reich?

    Hier der Artikel: “Why the Superrich Really Hate Obama – New York Times”

    http://www.nytimes.com/2012/07/13/us/13iht-letter13.html?_r=1

    4. Und das traurigste: Bei der nächsten Bundestagswahl werden, die Hartz IV und Ein-Euro-Jobs verbrochen haben, wieder gewählt. Warum gibt es nicht endlich eine vernünftige Zukunftsperspektive?

    • Traumschau - 14. Juli 2012

      Jau, sieht danach aus! Ich oute mich hiermit als ein “Verschwörungsrealist”, der einfach schon zu viele Informationen gesammelt hat, um noch im Glücksbärchenland leben zu können.

    • Raini - 14. Juli 2012

      „4. Und das traurigste: Bei der nächsten Bundestagswahl werden, die Hartz IV und Ein-Euro-Jobs verbrochen haben, wieder gewählt. Warum gibt es nicht endlich eine vernünftige Zukunftsperspektive?“

      Ist doch ganz einfach:

      So lange die Masse,

      – ANDEREN gestattet FÜR SIE zu denken, zu entscheiden und zu handeln
      – sich nach dem Prinzip „divida et impera“ in kleinen Grüppchen aufspalten läst
      – jeden Tag die von Ihnen GEZahlte Verblödung in der Glotze konsumiert
      – Propagandalügen von BILD, SPIEGEL etc., in Ihre Gehirne einlagern
      – egal zu welcher „Wahl“ Sie rennen, obwohl Sie keine wahl haben
      – Ihre Kinder der gedankenlosen staatlichen Indoktrination ausliefern
      – den nutzlosen werbegepuschten Schrott der Konzerne kaufen
      – in Ihrer Unwissenheit die Zielsetzungen von NWO, HAARP etc., als „Verschwörung
      stheorien“ belächeln
      – sich einreden lässt, zur Abschaffung dieses Systems zu klein und zu machtlos zu sein
      – Die Mehrheit Willkür und Zensur schweigend hinnehmen
      – sich weigert, Eigenverantwort ung FÜR SICH UND DAS GANZE zu übernehmen
      – Bequemlichkeit für wichtiger hält als IHRE eigene Freiheit
      – in Ihrer Naivität noch glauben, die Kaste der globalen Hintertanen will IHR BESTES

      Solange wird sich hier nichts ändern!!

      WO IST DENN EUER FREIER WILLE ZUR SELBSTBESTIMMUNG GEBLIEBEN?

      • Libero - 14. Juli 2012

        @ Raini

        Hervorragend!

        Darf ich das so weiterverbreiten?

        @ SLE

        Danke fuer Ihren tollen Bericht!
        Haben Sie ein eigenes Konto fuer eine Unterstuetzung oder teilen Sie sich die Zuwendungen mit Steffen Bogs?

        • SLE - 14. Juli 2012

          Danke und nein, ich habe kein eigenes Konto hier. Unterstützen Sie Steffen. Das ist schon o.k. Wir tauschen uns ohnehin immer aus.

          Viele Grüße
          SLE

        • Raini - 14. Juli 2012

          Ja gerne, aber nimm zur Kenntnis,

          die große Masse der Menschen ist absolut nicht an einer grundlegenden Änderung des Status quo interessiert. Das Geld was momentan auf den Tisch kommt (Sozialleistungen, ein wenig Zinsen, Lohn) ist für diese Menschen echter Wert, der sie im Moment ernährt und für den sie ein wenig Luxus bekommen
          Es ist ein Psychologisches Gesetz, dass die breite Masse nur sehr schwer in Bewegung zu bringen ist, wenn man sie ablenkt mit Fußball, Fernsehen und unwichtigen Angelegenheiten.
          Erst wenn die Menschen von der dem Nichts stehen, dann wachen sie auf.
          Aber leider beschuldigen sie dann nicht die Schuldigen, sondern den Nachbarn, oder sonst jemanden.
          Die Gewerkschaften, die Kirchen und andere gesellschaftliche Gruppen sind auch Bestandteile des Systems, und zum Widerstand leider nicht fähig.
          Ich denke WIR brauchen wieder die Straße. Eine starke außerparlamenta rische Opposition um hier grundlegend etwas zu ändern.

          • Zorro - 14. Juli 2012

            @Raini – dies ist absolut der Kern in Ergänzung zu ihrem letzten Post! Chapeau!

            Jedoch solange die kognitive Dissonanz der Mittelschicht und fehlkonditionierten Wühlmäuse, welche tagtäglich sich dieser weiteren Indoktrination weiter und weiter wie eine Droge aussetzen, wird sich nichts hier ändern.

            Was aktuell läuft ist die Ausblutung des Mittelstands um das Gleichschaltungsprojekt Europa in sein finales Ende zu bringen. Nicht umsonst sprach Prof. Hankel in seinem letzten DAF Interview über den ESM und Wolfgang Schäuble: “… er sei ein sozialer Selbstmordattentäter, denn im sei Europa wichtiger als Deutschland, sein Rechtsstaat und seine Demokratie und sein Wohlstand”.

            und ja, die Masse will absolut keine Änderung. Warum denn auch. Denn der Masse ist es egal was um sie herum – im System, was ja auch ihr System ist – geschieht. Man sieht nicht dass hier ein jeder baldigst betroffen werden sein wird.

            Solange es hier finanziell nicht weh tut, wird sich nichts aber auch gar nichts ändern. Der initiierte Probeschuss des DIW ist ein erstes Alarmsignal, welches immer noch nicht gehört wird von den vielen fehlgeleiteten Leistungsträger, sprich Arbeitsdrohnen hier im Land. Den vielen Selbstständigen, Mittelständlern und auch Angestellten. In so vielen Gesprächen mit diesen Menschen bin ich erschrocken und enttäuscht wie wenige etwas mit dem Inhalt des ESM anfangen können, bzw. was Target2 Forderungen für uns bedeuten können und wohl bald bedeuten werden.

            Das Interview mit Hankel macht eindringlich klar, was für Waschlappen im Bundestag wir doch leider vorfinden. Europa wird so, als Projekt – unter einem vereinheitlichten Euro per Zwang und Lügenkonstrukt aufgebaut – ganz klar zerstört. Somit lässt sich die Aussage von Hankel über Schäuble, als einen sozialen Selbstmordattentäter leider vollumfänglich unterstützen.

            Es wird nicht nur die Leistungsträger treffen sollte hier weiter und weiter geschlafen werden seitens der Bürger. Man bedenke nur 1 % aller Betriebe hat über 100 Beschäftigte im Land.

            Ich denke auch wir brauchen wieder die Straße – dazu zählt Aufklärung, weiter und weiter. Einen anderen Weg gibt es nicht.

            Prof. Hankel in seinem Abschlussplädoyer:

            „und wissen Sie was am Ende steht und davor graust mir… diese Kommission (Anm: ESM Rat) ist sogar in der Lage dem Euro seine Auslandskonvertierbarkeit zu rauben, denn alle Finanzdiktaturen haben letztlich so geendet, dass es eine Währung nicht der DM sondern der Mark der früheren DDR gegeben hat….. „ Stichwort Kapitalverkehrskontrollen im Abschluss…

  • Frank Bell - 13. Juli 2012

    @ Traumschau

    5. Die Diskussion um die NSU und den Verfassungsschutz ist in meinen Augen eine gezielte Ablenkungskampagne, damit die eigentlichen Probleme, wie Arbeitslosigkeit, ESM, Staatsverschuldung, Armut in der 1. Welt, totale Überschuldung der Banken, kriminelle Banker und deren Nichtbestrafung, etc. erst gar nicht diskutiert werden müssen.
    Eine geniale Inszenierung.

    • Traumschau - 14. Juli 2012

      Nein, keine Inszenierung – ich halte das eher für eine Symptomatik unseres bestehenden Systems.
      Natürlich ist die Presse nicht frei – wer bezahlt bestimmt die Musik! Das ist ja auch der Grund, aus dem wir uns hier befinden, oder?

  • Wolfgang Rösner - 13. Juli 2012

    Herr Eichner, ich kann Ihnen da nicht folgen. Italien verdient erst dann ein solideres Rating, wenn es die Ankündigungen auch umgesetzt hat und sie sich in realen Zahlen spiegeln. Ich kann S&P nur zustimmen, diese Latino-Länder herabzustufen – solange sie nur versprechen aber nichts halten. Wetten daß Italien nur 10% der Ma0nahmen umsetzt, die Monti zugesagt hat? Die denken doch nicht im Traum daran, wirkliche Reformen anzupacken! Solange man D in Haftung nehmen kann, um bequem weiter zu machen, wird das so ablaufen. Nur wenn Ratingagenturen noch weiter herunterstufen – würden Sie selbst denn italienische Anleihen kaufen? Ich meine, mit Ihrem eigenen Geld? – kommt man dort vielleicht ins Grübeln, aber das sicher auch nur dann, wenn D endlich den Hahn zudreht, oder besser gesagt die Haftung ablehnt.

    • SLE - 14. Juli 2012

      Hallo Herr Rösner,

      was Sie hier schreiben, sind Mutmaßungen. Haben Sie Belege daür? Woher wissen Sie, dass die Italiener nichts umsetzen? Aus welcher Quelle haben Sie erfahren, dass sie das noch nicht einmal planen, Reformen umzusetzen. Beispielsweise wurde ja in der Presse berichtet, dass Monti ganz massive gegen Steuerhinterzieher vorgeht und auch eine Rentenreform verabschiedet wurde. Die Aufgabe der Ratingagenturen ist es nicht, Politikempfehlungen, sondern Anlegern eine objektive Anlageorientierung zu geben. Diese Objektivität habe ich – auf der Grundlage bekannter Fakten und der jüngsten Aussage des ehemaligen leitenden Angestellten von S&P infrage gestellt. Und auch sonst habe ich mich auf Fakten bezogen, die von den entsprechenden Aufsischtsbehörden und sonstigen relevanten Institutionen stammen.

      Ich kaufe im Übrigen gar keine Staatsanleihen. Es ist ein historische Tatsache, dass Versicherungen und Staatspapiere im Ernstfall nichts mehr wert sind. Europa halte ich in diesem Zusammenhang aber immer noch für solider aufgestellt als GB und die USA. Allerdings sehe ich den aktuellen europäische Krisenkurs – wie ich hier mehrfach ausgeführt habe – kritisch. Er führt nicht zu einer Verbesserung, sondern zieht Europas Wirtschaft sukzessive immer weiter nach unten.

      Viele Grüße
      SLE

  • Chris - 14. Juli 2012

    Beim LIBOR sind Sie m.E. an einem zentralen Thema dran.

    Seit Beginn der Berichterstattung über die LIBOR-Manipulationen wird insbesondere in den angelsächsischen Medien (und leider wird das unreflektiert in den D-Medien so weitergegeben) fast reflexhaft berichtet, dass die Banken versucht haben, den LIBOR niedriger darzustellen als er tatsächlich war. Ein niedriger LIBOR wird mit einer hohen Kreditwürdigkeit, “Vertrauen” und in der Folge mit niedrigeren Kreditkosten in Zusammenhang gebracht.

    Die dominierende Berichterstattung ist so nicht richtig. Für jedes Kreditgeschäft gibt es einen Nehmer und Geber mit diametral entgegengesetzten Interessen. Der Kreditgeber will hohe Zinsen, der Nehmer niedrige. Weiterhin haben z.B. Barclays durchaus einen “hohen” LIBOR reportet, sonst hätte das Institut von der BoE keine Anfrage erhalten, ob dieser nicht niedriger dargestellt werden könnte.

    Nun wissen wir, dass Tucker von der BoE aber auch Geithner, damals bei der NY-Fed, wohl viel detaillierter und früher über Unregelmässigkeiten informiert waren, als anfangs bekannt. Unklar ist, welche genaue Rolle die Herren tatsächlich gespielt haben. Auffälligkeiten gab es bei ausgewählten LIBOR-Datenreihen aber nicht in Gänze, so die Aussagen. Anzumerken ist, dass der LIBOR für 15 unterschiedliche Laufzeiten und 10 verschiedenen Währungen berechnet wird.

    Das Gefüge von LIBOR-Banken dargestellten und von den Zentralbanken interpretierten Daten ist also komplexer.

    Von zentraler Auffälligkeit ist jedoch, dass ab 2008 die FED und BoE fast jeden akkomodierenden Schritt damit begründet haben, dass der LIBOR zu hoch sei. Die veröffentlichte pauschale ZentralbankerInterpretation war, dass sich die Banken untereinander keine Kredite gewähren, weil im Interbankenverkehr Misstrauen vorherrscht. Man leiht sich untereinander kein Geld. In der logischen Konsequenz müssten die Zentralbanken einschreiten.

    Nun könnte die Hypothese aufgestellt werden, dass es den Banken – ggf. sogar in Kenntnis der Zentralbanken – gelungen ist, diesen überhöhte LIBOR-Daten vorzuspiegeln, um opportunistisch Zuwendungen von diesen zu erhalten.
    Für das lange ja funktionierende und jeweils relevante Interbankengeschäft konnten ggf. ganz andere LIBOR-Sätze angegeben werden.

    Interessant ist ein Blick auf die Sensitivität des LIBOR-Systems. Es handelt sich zum einen um “Schätzwerte” und nicht um tatsächliche Transaktionsdaten, die von den Banken berichtet werden. Hier ist also das Tor für intendierte Fehlschätzungen geöffnet. Zum anderen ist das System nur so lange interpretierbar, wie es keine Unregelmässigkeiten gibt. Wenn bereits eine in dem System partizipierende Bank ausserhalb einer geringen Bandbreite berichtet, kommt es bereits zu ggf. starken Verzerrungen. In Absprache untereinander können zwei Banken das Funktionieren des gesamten Systems aushebeln. Das System ist hochgradig manipulierbar, sensitiv und neigt zur Instabilität. LIBOR hat Ende 2008 dann ja tatsächlich wohl nicht mehr funktioniert.

    In der Analyse ist ein Schluss zwingend: Mit der LIBOR-Manipulation und den damit einhergehenden Fehlinterpretation wurde das Wettrennen der Zentralbanken die Geschäfts- und Investmentbanken mit akkomodierenden Massnahmen in Milliardenhöhe zu stützen (Leitzins, QE, LTRO, Overnight Deposits, allg. Einlagefazillitäten, …) gestartet. Die Bilanz der EZB mit einer Summe von über 3000 Mrd. € ist von den Steuerzahlern gedeckt.

    Ein Ende der Massnahmen ist nicht in Sicht.

    P.S.
    Ist Ihnen ein sinnhafter Beitrag zu LIBOR von Merkel, Schäuble, Barosso, Rehn, ggf. auch Steinbrück bekannt?

  • Libero - 14. Juli 2012

    @ Raini

    Danke. Auch Deinen weiteren Einschaetzungen stimme ich weitestgehend zu. Ich bemerke aber schon in meinem Bekanntenkreis einen Sinneswandel. Nur vollzieht der sich offensichtlich zu langsam. Nicht nur die “Euroretter” hecheln vergeblich hinter den Notwendigkeiten her, die gesamte Menschheit kommt doch Ihrer eigenen Rasanz nicht mehr nach.

    Zur APO: Occupy hat sich ja (leider) nicht zu einer Lawine entwickelt. Vermutlich muessen doch Prominente so eine Bewegung initiieren, z.B. mit krassen Aktionen ueber Facebook.

    @ SLE

    Ok, danke.

  • der-oekonomiker - 14. Juli 2012

    Ein kl Beitrag über die tiefe Verwurzelung europäischer Banken im Derivatehandel:

    http://der-oekonomiker.blogspot.de/2012/07/stanpunkt-291-derivate-desaster.html

  • Wolfgang Rösner - 14. Juli 2012

    Herr Eichner, ja, richtig, meine Unterstellungen gegen Italien sind Mutmaßungen und Vermutungen. So muß man auch als verantwortungsvoller Kommentator denken. Also: Mißtrauen und Skepsis hervorheben.
    Das gesamte Verfahren, wie sich Monti nach seinem “Sieg” beim letzten Gipfel gegeben hat, bestärkt mich EXTREM in meinen bösartigen Unterstellungen gegen Italiens wirkliche Absichten, oder sagen wir, “Absichten der ital. Eliten”.
    Italienern zu trauen ist noch dümmer als Griechen zu trauen. Da traue ich noch eher den Spaniern!

    Nun aber zum Kern Ihrer ständigen Kritik: Nämlich dass die jetzige Krisenstrategie der Austerität eine Verschlimmerung der Problematik erreicht – UND SONST NICHTS.

    Es gibt ja gar keine Alternative zur Austerität. Jedwede QE oder sonstigen Wachstumsbeschleuniger haben kläglich versagt. Das ist es ja, was wir schon die letzten Jahre gemacht haben. Jetzt wird der (Schulden-)Süchtige auf Entzug gesetzt. Da gibt’s natürlich erst mal Heulen und Zähneklappern. Da muß man durch und deflationieren. Dann kann’s auch wieder irgendwann von vorne losgehen.

    “Von vorne losgehen” … bis zum nächsten Crash natürlich, denn am grundsätzlichen Problem des Zinseszins und privaten Grundbesitzes ändert sich ja nichts. Man läuft also wieder in die gleiche Falle. Aber da habe ich auch von Ihnen bisher keine Lösungsvorschläge gesehen. Die bietet ja alleine die Denkrichtung Silvio Gesell’s an. Das ist aber für die meisten “zu einfach”. Was soll’s, ich werde die nächste Aufschwungphase nach dem reset noch erleben – den übernächsten Crash aber sicher nicht mehr.

    • Zorro - 14. Juli 2012

      Sie sind nicht der einzige welcher hier kurz vor der Aufgabe steht bzw. hat. Verrückt ist das “fest halten wollen“ aller und das nicht erkennen wollen, dass Parteien uns so nicht weiterbringen. Vollkommen pervers ist aus meiner Sicht, dass wir in der Zwischenzeit – Neuordnung des Systems und vorige Abwicklung – uns wieder und wieder verheizen lassen seitens der Machtkonstrukte. 95 % der Menschen wollen dies nicht und laufen immer wieder geschichtlich in dieselbe Falle.

      ==> http://www.godmode-trader.de/nachricht/Krieg-in-Europa,a2875650.html

      auf dieser Strasse befinden wir uns. Nur grenzenlose Ideologen verkennen diese Richtung.

      Über neues nachzudenken aka Silvio Gesell – welcher sicher auch seine blinden Flecken hat – ist medial kein Thema, wird geradezu verhindert. Ebenso andere Modelle tun sich hier schwer, weil die 5 % eine ganz andere Richtung uns verordnen.

    • SLE - 14. Juli 2012

      Sie haben eine sehr spezielle Sicht. Die muss nicht richtig sein. Ich will sie Ihnen gar nicht ausreden. Es ist aber eine historische Tatsache, dass “es geht nicht anders” immer wieder von der Realität überholt worden ist. Es ist freilich immer eine Frage des Vorstellungsvermögens und das hat nicht jeder.

      Viele Grüße
      SLE

    • lottchen - 14. Juli 2012

      Ich denke, als “verantwortungsvoller Kommentator” sollte man in der Lage sein, seine Behauptungen mit Fakten zu unterlegen. Bloße Ùnterstellungen auf Basis nationalistischer Ressentiments ersetzen keine Analyse.

      Was die alternativlose Austeritätspolitik betrifft, empfehle ich, ein Buch über deutsche Geschichte zu konsultieren: Kapitel “Brüning und die Folgen”.

  • klaus - 14. Juli 2012

    Und wieder jemand, dem die Wahl der Verfassungsrichter nicht passt.

    Norbert Lammert CDU will mit Mehrheit von BT und BR wählen und
    entgegen der Gepflogenheiten UNLIEBSAME VerfGRichter verhindern.

    http://www.n24.de/news/newsitem_8066903.html

    Ich finde das schön, das Lammert auf Bitte solche
    intelligenten Vorschläge einbringt.

    Warum sagt man uns nicht einfach, das der kleine
    Mann keinen Anspruch auf echte Demokratie hat und
    somit für die Verluste kapitalistischer Dummheit
    mit noch zu erfindenden Gesetzen geradezustehen hat.

    Nennen wir unsere Demokratie doch einfach
    Diktatur. Dann weiß wenigstens jeder mit was
    wir es mit unserem BT zu tun haben.

    Volksentscheid gibt es nur, wenn die Richtigen gewinnen, oder wie?

    Will man das Volks beschwichtigen und täuschen gibt
    es eine Geißler-Runde zum Trost.

    Wäre es nicht besser, die Spanier würden die
    abgehalfterten Deutschen Stars einfach zwangsversteigern?

    10 Mio Finka * 1000 Promis = saubere Arbeit.

    Rechnen müsst IHR.

    😉

    Aber ernsthaft, 10 Milliarden würden den Spaniern
    doch eigentlich schon enorm helfen.
    Warum sollten wir für diese Lumpen gradstehen?
    Weil die den BundesPräsident wählen?

    Gruß klaus

    • lottchen - 14. Juli 2012

      Der Oberbürgermeister von Luxemburg glaubt jetzt auch schon, dem Verfassungsgericht Vorschriften machen zu müssen:
      .
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/euro-rettung-juncker-mahnt-verfassungsrichter-zur-eile-a-844425.html

      Angeblich, weil die Lage in Griechenland ernst ist. Ich glaube eher, weil die Lage in Italien und Spanien ernst ist! Vielleicht werde ich langsam paranoid, aber ich finde das Timing der Moody’s Abstufung auch merkwürdig, könnte auch ein Versuch sein, eine schnelle Entscheidung im Sinne “der Märkte” herbeizuführen.

    • SLE - 14. Juli 2012

      Ja, ja, der gute Herr Stefan Mappus (CDU), einst Ministerpräsident von BW, und sein Freund Dirk Notheis, Deutschlandchef von Morgan Stanley, haben da gerade ein wunderbares Beispiel geliefert, was Demokratie heißt.

      • lottchen - 14. Juli 2012

        Als Baden-Württembergerin bin ich froh und dankbar, nicht mehr befürchten zu müssen, dass der MP in einer Nacht-und-Nebelaktion einen Atomkonzern kauft. Und ich fasse etwas Hoffnung, dass eines Tages vielleicht doch auch noch das Bahnhofskartell ausgehoben wird.

  • klaus - 14. Juli 2012

    Ich finde die Herabstufung als viel zu spät.
    Eigentlich ist doch bekannt, das die Gesamtbonität
    sich nach dem schwächsten Glied richtet.
    Nimmt man es nicht ganz so genau, sieht man
    Deutschland wie Egan Jones.

    Mit dem Unterschreiben des ESM wird das von
    den Ratingagenturen auch bestimmt etwas heftiger.
    Damit verlagert sich das wirtschaftliche Zentrum Europas wieder.
    Wer ist dann noch so blöd und baut in den Ländlichen Raum.
    Noch blöder dran sind die, die zur Miete dort wohnen.

    Na mal sehen, ob die vielen Merkel-Wähler das dann
    exakt so wollten.
    Da sagt man einfach, das exakt Sie ja die Merkel gewählt haben
    und das Schicksal genauso verdienen.

    Gruß klaus

    P.S.

    Hier mal ein Scherz, wie man mit dem deutschen
    Bankkunden verfahren könnte. Wie oft in Deutschland wohl so gedacht wird? Hmmm.

    http://www.zerohedge.com/news/even-dilbert-gets-it

    Nur zum lockern.

    😉

  • klaus - 14. Juli 2012

    Und Bundespräsident Roman Herzog nennt
    die EZB-Politik

    GRUNDGESETZWIDRIG.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108292076/Roman-Herzog-nennt-EZB-Politik-grundgesetzwidrig.html

    Tja, es geschehen noch Zeichen und Wunder.

    Der erste Bundespräsident steht auf.

    Tja, das wäre einem Wulff nie passiert.
    Gut das er versorgt ist.

    😉

  • klaus - 14. Juli 2012

    Achso,
    den Rest bezüglich der Klagen
    hat der Herzog leider nicht mehr so durchdacht.

    Vielleicht wohl dann ein Hinweis,
    das er evtl. unterbezahlt ist?

    😉

  • Zorro - 14. Juli 2012

    und sie beginnt die kommende Sinnkrise – sie beginnt mit der Aufdeckung eine Lüge, welche die Leistungsträger (noch) nicht erkennen wollen – weil sie immer noch der irrigen Meinung sind, man brauche sie doch im Aufschuldungsprozess… sie seien doch das Rückrat der Gesellschaft… man braucht sie, ja, das tut man auch… aber man braucht sie ebenfalls um die kommende Kontraktion der Kreditschöpfung = Rückabwicklung der Systeme kontrolliert ablaufen zu lassen… mit Abgaben im Zwang…

    oberstes Ziel dabei – für die Verwalter, die politischen Entscheider – ist ihre Kontrolle und Macht zu erhalten… so beginnt für die Mittelschicht die Erkenntnis nun anzusteigen, dass der Staat diese selbst nur immer duldet! Er benutzt sie wo er kann… und er macht mit seinen Verwaltern weiter und weiter – im Abschluss dieses Dramas geht er die Flucht nach vorne – das ist angesagt werte Leser… dies der einzige Grund warum Schäuble und Co. diesen Weg der EU Zentralisierung weiter und weiter durchpeitschen.

    Dies in Verbindung mit allen Brüchen von Gesetzen und mit dem Bruch der Demokratie. So entstehen mehr und mehr die Spannungen.. Greichenland, Spanien und das kommt zu uns… bis sie sich eines Tages vollständig entladen… dieser Prozess des festhaltens am Konstrukt Euro seitens der politischen Führung per Zwang – folgenden diverser Bundestagsabgeordneten, unfähig wirklichen Charakter zu bewahren und sich dagegen zu erheben – ist nur noch mit einem Wort zu umschreiben: Wahnsinn.

    http://www.welt.de/debatte/article108293458/Der-Umverteilungsstaat-hat-endgueltig-ausgedient.html

    und dabei wird der Staat nicht bleiben. Ziemann auf Bullionär hat noch drastischere Worte in seinem aktuellen Tageskommentar gefunden… und es wird auch nicht in der Mittelschicht verweilen… es wird bis zum Schluss durchgereicht. Bis in die untersten Einkommensschichten. So sind sie gefangen die vielen Millionen Angestellten, Selbständigen, Arbeitnehmer und Kleinbetriebe… die vielen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen… sie können hier nicht flüchten. Der Rest der 5 % sehr wohl. Immer schon fragte man sich doch, warum nur UK nie dem Euro beigetreten ist… die Leute von der City, ja die wissen halt bescheid.

    Die alte Antwort ist… Globalisierung nimmt die Arbeitsplätze nur eine Zeit lang mit, bis man sie weg dann werfen kann. Dies war mal anders angedacht. Hier wurde anders angelockt. Nun dürfen wir erleben, wie dieser Trug in sich zusammenbricht. Zuerst durften wir fleissig arbeiten wie die Drohnen, jeden Tag. Sind noch in großen Teilen der Illusion unterlegen ein Polster für das Alter aufgebaut zu haben… zum Schluß des großen Überschuldungszyklus – nach der Abbarbeitung von Lebenszeit – wird vom Staat zur Kasse gebeten.

    2 mal schon geschehen in den letzten hundert Jahren… das reicht wohl nicht in der Erkenntnis… Nun bald der 3 Akt… so die Haltbarkeitsdauer im System… so ca. 30-40 Jahre. Eine erbärmliche Absicherungsstrategie in der Erkenntnis.

    Dieser Ent-täuschung gilt es bald nun zu erleben.

    PS: “Welt online” spricht mehr und mehr Klartext. Vielleicht haben dort die Journalisten endlich begriffen, dass der Mohr bald seine Schuldigkeit getan hat und sie ebenfalls mit dem Verbleib des Euros nur verlieren werden. Die Medien als Erfüllungsgehilfen.. ich hoffe noch mehr der Journalien wachen endlich auf.

    • Frank Bell - 15. Juli 2012

      @ Zorro – 14. Juli 2012

      Nein, die WELT (und die BILD und die FAZ etc.) spricht NICHT Klartext.

      Zwar wird ständig etwas vom Umverteilungsstaat geschwafelt, aber die Islamisierung, die ebenfalls eine gigantische Umverteilung ist, wird dort nicht thematisiert.

      Auch die Islamisierung von Lybien oder von Syrien wird bejubelt, obwohl jeder weiss, dass dies ein gewaltiger Rückschritt für die Menschen ist – die dann bevorzugt nach Deutschland flüchten.

      • Zorro - 15. Juli 2012

        Frank – das ist mir wohl bewusst und ich stimme zu, habe meine Antwort weiter unten dann nochmals präzisiert. Ich denke längst schon nur noch in kleinen Schritten.

  • klaus - 15. Juli 2012

    Welt spricht kaum Klartext.
    Bild ebenso.

    Und das Finanzministerium beruft sich auf ein
    Abkommen mit der Schweiz, das keiner ratifiziert hat.

    Steuerhinterziehung im Milliardenbereich.
    Kleine hängt man.

    http://www.n-tv.de/politik/NRW-will-mehr-CDs-kaufen-article6732876.htm

    Und Schäuble pocht auf Gesetze und Abkommen, die nicht gültig sind.

    Schützt so die Milliarden der Steuerhinterzieher.

    Und erwartet vom Verfassungsgericht die Zustimmung zum ESM.

    Wir sollten das Verfassunggericht wählen !

    Aber mit Volksentscheid ! Ohne Bundestag und Bundesrat!

    Der Souverän sollte entscheiden.

    Und dann dazu die Gehälter der Verfassungsrichter auf
    1,5 Mio Euro heben.

    Um die nötige Loyalität dem Bürger zu sichern und
    um die Denkarbeit der Richter in Relation zu BT und BR zu setzen.

    Basta !

    • Zorro - 15. Juli 2012

      Klaus – natürlich haben Sie recht. Ich bin schon froh über das was heute in der Welt steht. Zumindest die Richtung bei einigen Journalisten dreht nun seit 2 Wochen langsam. Viel zu spät – das ist doch keine Frage. Viel zu wenig, ebenso. Hoffnung auf eine Änderung habe ich schon lange nicht mehr. Dafür ist der Mittelstand viel zu fehlkonditioniert über Jahrzehnte hinweg. Der Rest der Bevölkerung will gar nichts davon wissen. Selbst hier im Blog wird immer noch zumeist verdrängt welche Agenda eigentlich wirklich läuft im Hintergrund. Warum und weshalb bestimmte Dinge ablaufen. Man beschäftigt sich mit Zwangsläufigkeiten, bieten zumeist keine erweiterte Lösung, hält nur fest am alten System, regt sich darüber auf was Politiker alles falsch machen – wundert sich, die würden nichts kapieren etc.

      • SLE - 15. Juli 2012

        Lieber Zorro,

        was im Hintergrund abläuft, das WISSEN Sie auch nicht. Sie reimen es sich nur zusammen. Jeder macht sich seinen eigenen Reim darauf. Das ist auch gut so. Es mag sein, dass Sie der Wahrheit nahe kommen. Ich kann es nicht beurteilen – Sie können es auch nicht. Aber dann stellen Sie es auch so dar und suggerieren Sie nicht, jeder, der Ihre Interpretation nicht teilt, sei entweder auf den Kopf gefallen oder befinde sich im Schlafmodus. Oder behalten Sie das, was Sie nicht wirklich nachweisen können, für sich. Das wäre dem Blog hier angemessen, denn so halten wir es hier auch.

        Viele Grüße
        SLE

        • Zorro - 15. Juli 2012

          SLE – ich denke jeder kann auch ohne Ihre Ausführung seine Schlüsse ziehen. Ich wehre mich gegen eine reine Betrachtung der Ereignisse aufgrund von reinen Darstellungen und auch ohne Lösungen. Diesen gehen Sie i.d.R auch aus dem Weg. Ich versuche Gegenpole, Gegenmeinungen mit abzubilden, hinzukommend mit Links welche ich selbst nicht verfasst habe, aber teile, das ist alles. Der Schlafmodus ist ein Fakt und war es immer in der Geschichte. Auch dafür kann ich nichts. Der Nachweis für vieles liegt in der Entwicklung der Fakten. Auch hier verdrängt doch manch einer. Sie müssen in einem offenen Blog diese Kommentierung auch ertragen können, an sonsten bitte ich um Zensur. Ihre Entscheidung.

          Mehr und mehr ist es nicht mein “zusammen reimen”, sondern auch aus meiner Sicht sehr kluge Köpfe aka Folker Hellmeyer, Andreas Hoose, Dirk Müller und viele mehr sprechen exakt dies aus was ich hier vorbringe. Wie gesagt Ihre Entscheidung meine Sicht zu sperren.

        • Zorro - 15. Juli 2012

          Ergänzung zu “der Nachweis von vielem liegt in den Fakten”.

          gut zusammen gefasst hier:

          ==> http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/Toegel-Die-Legende-vom-Rechtsstaat.pdf

          darum geht es mir persönlich, denn ich bin betroffen Herr Eichner. Sie ebenfalls. Wir alle.

          Und gerne glaube ich auch weiterhin, bis zum Entscheid des ESM in ultima ratio – vielleicht so wie sie auch bis heute, sagen Sie es mir! – dass wir in einer wirklichen Gewaltenteilung leben. Nur alleine die Rechtsbrüche seitens des Staates und die Willkür der Politik in Ausführung bis dato, über die Stimme der Bürger hinweg, welche sich dokumentiert in vielen Umfragen…. zeigt auf welchem Weg wir längst platziert wurden… das es nicht so ist. Warten wir auf Karlsruhe.

          Dagegen wehre ich mich nach Jahrzehnten der Arbeit in meiner Beruf. Mit Sicherheit sind wir auf der selben Seite Herr Eichner. Würde es denn nützen wenn ich diesen Blog mit weiteren Fakten dahingehend unterlegen würde, würden Sie es lesen wollen!? Kann ich mit dienen, kein Problem. Nur aus Respekt vor Ihrer Arbeit unterlasse ich ein noch mehr in Ausschweifungen dahingehend. Alles ist geschrieben wenn man sich vertiefen will.

          • SLE - 15. Juli 2012

            Alles, was ich hier schreibe, schreibe ich unter meinem vollen Namen. Ich muss und bin auch bereit es zu verantworten. Das ist der Unterschied zwischen Ihnen und mir. Was ich thematisiere und wie ich es tue, ist nicht Ihre, sondern meine Entscheidung und immer wohlüberlegt. Es zur Diskussion zu stellen, ist auch meine Entscheidung. Ich habe kein Problem mit Kritik und Diskussionen, so lange sie höflich und sachlich und nah am Thema sind. Womit ich ein Problem habe, ist, wenn jemand meint mir sagen zu müssen, wie ich Themen zu bearbeiten und eine Diskussion darüber zu führen habe. Ich weiß nicht, was Sie beruflich machen, aber wie man ein Thema sachlich diskutiert, was sich aus Fakten ableiten und vertreten lässt und was nicht, das habe ich gelernt (und gelehrt). Wenn Ihnen persönlich das, was ich schreibe und offen anspreche, nicht weit genug geht und Sie es anders oder noch besser machen können und wollen, dann würde ich Ihnen empfehlen ein eigenes Blog aufzumachen. Was ich von Ihnen hier erbitte, ist, bei der Sache zu bleiben und klar zu machen, wenn Sie nur Vermutungen äußern. Das Thema des Aufsatzes ist klar. Es ging um Ratingagenturen, um Banken und um Zinsmanipulation. Alles, was Sie dazu schreiben und durchaus auch etwas ein wenig über diesen Rahmen hinausgehendes, lese ich herzlich gern und ich freue mich, wenn Kommentare die Diskussion voranbringen und bereichern. Von Missionierungen bitte ich abzusehen. Sie tun damit sich und dem Blog auch keinen Gefallen.

            Viele Grüße
            SLE

          • Zorro - 16. Juli 2012

            Sehr geehrter Herr Eichner – ich missioniere nicht. Ich vertrete meine Sicht wie ein jeder hier auch. Und nicht nur ich schreibe erweitert über die Themen hinaus, das ist der Sinn einer Diskussion. Auch habe ich nicht nur Vermutungen sondern bringe erweiterte Links zur Untermalung meiner Sicht – wieder exakt was ein jeder hier im Blog ebenfalls so handhabt. Erweitert schreibt hier faktisch 95 % nicht unter seinem Namen. Und immer bis dato war ich sachlich und auch vor allem höfflich Herr Eichner. Im Grunde geht es immer erweitert darum was unser System ausmacht. Daran orientiere ich mich wie gehabt.

            • SLE - 16. Juli 2012

              O.k., so können wir es stehen lassen. Ergänzend lesen Sie bitte, was ich zum Kommentar von Thorsten Eckau an alle Kommentatoren gerichtet geschrieben habe. Ob Sie nun mit Ihrem Namen schreiben oder nicht, bleibt Ihnen wie auch jedem anderen überlassen. Es sollte unabhängig davon bitte stets so verantwortungsbewusst geschrieben werden, als stünde der jeweilige Name darüber bzw. darunter.

              Viele Grüße
              SLE

  • unglaublich - 15. Juli 2012

    @zorro ..passend zu ihrem Kommentar:

    …Die oligarchische Gesellschaft von Ozeanien ist wie eine Pyramide aufgebaut und in drei hierarchische Gruppen ähnlich einem Kastensystem unterteilt: Innere Partei, äußere Partei und Arbeiter (Proles)
    Die Mitglieder der Inneren Partei machen zwei Prozent der Bevölkerung aus. Sie stellen die Oberschicht dar und haben alle führenden Positionen inne…

    ….Die Mitglieder der Äußeren Partei stellen die Mittelschicht dar und machen etwa 13 % der Bevölkerung aus. Mitglieder der Äußeren Partei arbeiten im Dienst der Partei und dienen lediglich deren Aufrechterhaltung. Manche von ihnen sind in intellektuellen Bereichen beschäftigt (etwa der Geschichtsfälschung oder der Arbeit an der neuen Ausgabe des Newspeak Dictionary) und geraten so in eine Position, in der sie der Partei gefährlich werden können. Viele von ihnen verschwinden früher oder später spurlos (Ausdruck im Roman: „vaporisiert“ („verdampft”)), wie zum Beispiel Syme, ein Bekannter von Winston, der am Wörterbuch der Neusprache arbeitet….

    …Die Proles, die Arbeiter, machen zwar 85 % der Bevölkerung aus, werden aber durch Armut und Medien bewusst dumm und passiv gehalten und stellen selbst beim offensichtlichen Charakter der Diktatur der Partei kein Risiko für deren Position dar. Dies wird erreicht, indem gewaltige wirtschaftliche Mittel nicht den Armen zugute kommen, sondern in einem permanenten Krieg vernichtet werden (z. B. Bau von sündhaft teuren „Schwimmenden Festungen”, engl. Floating Fortresses, ). Auch dient dieser Krieg als „Entschuldigung” dafür, dass sich das Land ständig in einer Notlage befindet und sich gar keinen „Luxus” wie Demokratie, Freiheit oder Armutsbekämpfung leisten kann – niemand aus der Schicht der Proles kann aufsteigen. Dazu produziert der Staat ständig billige Schnulzenlieder, Groschenromane, Pornofilme und andere Dinge, die ausschließlich von den Proles konsumiert werden dürfen…..

    (Orwell, 1984)

  • FDominicus - 15. Juli 2012

    Meines Erachtens kann es für Europa nur noch folgende “Kreditwürditkeiten geben”
    D) Bald Pleite
    DD) In der Pleite
    DDD) jenseits aller Pleiten.

    Es handelt sich um die letzten Züge eines Schneeballsystems. Hier werden Schulden auf Schulden gehäuft die dann gehebelt andere Schulden absichern sollen. Als ob man etwas damit gewänne, wenn an Schulden mit Schulden bezahlt.

    Moodeys sollte alle Euroländer und die USA auf Ramsch herabstufen. Darf ich dezent daran erinnern in den USA wachen die Schuldenberge inzwischen mit 1 Billion / Jahr. Die USA machen also mehr Schulden in zwei Jahren als wir Schuldenmeister in 60 Jahren.

    Dabei haben Sie nur ungefährt 4 Mal so viele Bewohner. Also auf Deutschland umgerechnet könnten die USA mit gerade mal 8 Billionen verschuldet sein. Sie liegen aber bald mehr als doppelt so hoch.

    Das nenne fällt mir unter “so was von Pleite”.

  • Zorro - 15. Juli 2012

    Der Euro ist Spaltpilz Europas

    http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=21656

    erkennen muss es die Mittelschicht!

    Anscheinend muss zuerst der Tag X kommen wo aufgewacht wird.

    Zwangsanleihen und Entwertung im letzten finalen Schritt wenn die Verallgemeinschaftung der Schulden via Buchgeldern und der politisch verbreiteten Dauerbotschaft: “sind ja nur Bürgschaften” schlagend werden!

    Dann aber ist der Drops längst gelutscht. Mir vollkommen unverständlich wie lasch hier die Bürger im Land immer noch weiter und weiter agieren und immer noch im Wachtraum verweilen!

  • bauagent - 15. Juli 2012

    150 Konzerne kontrollieren die Welt, wie die TH Zürich in einer der umfangreichsten Recherchen der letzten Jahre feststellt.

    “Ganz oben im elitären Club der 147 steht die britische Barclays-Bank. Unter die ersten zehn schaffen es allein sechs US-Konzerne, darunter J.P. Morgan (Platz 6) und Merrill Lynch (10). Die französische AXA (3) und die Eidgenössische UBS (9) vertreten Kontinentaleuropa in der Spitzengruppe. Die Deutsche Bank ist die Nummer zwölf, zusammen mit der Allianz (28) landen nur zwei deutsche Unternehmen im vorderen Feld. Platz 50 nimmt die chinesische Petrochemical Group ein, der einzige Konzern in den Top 50, der keine Bank, Versicherung, Fonds- oder Investmentgesellschaft ist. Das hat System: Drei Viertel der Überkonzerne sind Teil der Finanzbranche. Weil sie untereinander mittels mannigfaltiger, teils hochspekulativer Instrumente wie Krediten und Kreditausfallversicherungen verschränkt sind, kontrollieren sich die Protagonisten der Supereinheit vollständig gegenseitig. Und faktisch ist kein Konzernlenker mehr Herr über den eigenen Laden.”

    “Die Konzentration der wirtschaftlichen Kontrolle, die wir gefunden haben, ist enorm«, befand der ETH-Forscher Battiston gegenüber der Schweizer Zeitung Der Sonntag. Er hat bereits gemeinsam mit Nobelpreisträger Joseph Stiglitz Analysen zu Wirtschaftsnetzwerken veröffentlicht.”

    Ich hatte vor 2 Jahren hier einmal geschrieben, dass es sich um ein geniales, sich selbst säugendes System handelt, dass gar keine Verschwörer braucht, weil es diese Verschwörung in einem Automatismus in sich trägt. Ein paar hundert Familien – um es mit der Mafia-Sprache auszudrücken – reichen, um 40 % der Weltwirtschaft zu kontrollieren. Hinter diesen wenigen ” Familien ” steht ein Heer von korrupten und käuflichen Politikern, Religionsfanatikern, Mediengurus und sogenannten Wissenschaftlern, die das System helfen sich auszudehnen.

    Kein Politiker, kein Staatspräsident, keine Diktatur, keine Demokratie ist in der Lage, dieses System zu gefährden, das notfalls zum Selbsterhalt Kriege anzettelt, um sich auszudehnen.
    Denn genau dieser Ausdehnungszwang ist die einzige Schwachstelle des Systems, da es immer wieder zu zeitlichen Schnittstellen kommt, die es angreifbar macht. Jetzt ist es wieder soweit.

    Werden wir in 50 Jahren wieder einen Schuldigen in den Geschichtsbüchern finden, der dann Achmadinejad, Putin oder Jiao heißen? Werden wir dann sehen, dass 70 % der Resorucen von den vorgenannten Protagonisten kontrolliert werden?

    Fakt ist, wer die derzeitigen Vorgänge und Entscheidungen nur volkswirtschatlich mit den typischen Mechaniken erklären will, wird die Zusammenhänge wohl nie verstehen. Ohne sozioökonomischen Ansatz wird das nichts mehr und die Massen werden nicht nur in Europa verelenden und entrechtet.

  • Wolli - 15. Juli 2012

    Raini – 13. Juli 2012 Antworten

    <-" alles unter dem Deckmantel Privatisierung ist doch nichts anders als ein groß angelegter Raub."

    Und der Raubzug geht nun in seine Endphase, rechtlich und gesetzlich abgesichert, mit ESM, EFSF und Fiskalpakt.
    Die Schuldenbremse im Grundgesetz bekommt nur im Zusammenhang mit dem ESM einen wirklichen Sinn. Der Raubzug war also gut geplant und vorbereitet.

    Solange die EZB nicht direkt Staatsanleihen kaufen darf wird das Szenario so ablaufen.
    ESM, EFSF gibt der notleidenden Bank, Bank gibt dem notleidenden Staat ( mit Zinsaufschlag),
    ESM fordert vom notleidenden Staat (ESM Vertrag, bezahlen innerhalb von 7 Tagen).
    Notleidender Staat darf wegen der Schuldenbremse keine Kredite nehmen, muss also sparen,
    bei der Rente,
    bei der Infrastruktur,
    bei der Bildung,
    bei allem Sozialen bis zur Revolution.
    Aber bis Michel rebelliert ist der Raubzug gelaufen.

    mfg
    WW

    PS. Auch wenn die EZB Staatsanleihen kaufen dürfte würde sich an der Wettbewerbssituation innerhalb von Europa nichts ändern.

  • klaus - 15. Juli 2012

    Geißler in Aufklärung heute. / Phoenix 13-14 Uhr

    “Die Professoren im Fernsehen sind gekauft.”

    in dem Sinne, das Sie alle bei Versicherungen,
    Banken,Firmen, usw. im Vorstand viel Geld bekommen.

    Tja, und dann noch die Unbeherrschbarkeit des Internets,
    von einer Philosophin.
    ———————————-

    Fakt ist, alles liebe ethische Theorie,
    aber trotzdem alles Pokerspieler.

    Haben wir EINEN, der sich für einen
    Europäischen Mindestlohn starkmacht?

    Gibt es eine schlagkräftige EUROPÄISCHE
    Gewerkschaft?

    Was verdienen Länder wie Luxemburg, Schweiz,
    Liechtenstein, wenn wir die Banken retten?

    Wer verliert, wenn die HedgeFonds pleite gehen?

    Sagt doch schon Otti Fischer.

    Qui Bono?

    Und warum sollen wir medienberieselt von
    Groß-Europa schwärmen?
    Damit uns Schäuble als Erster in Europa
    mehr zu sagen hat, als unser Kanzler?

    Mit dem Grundgesetz verliert nur der,
    der keine Sprachen kann, der global nicht kann.

    Wie sagte einst Friedrich Merz?

    Der hat Deutschland lebenslänglich.

    Vielleicht sollten alle doch etwas drüber
    nachdenken, einen Reisepass zu bestellen?

    Wenn Rente mit 70, Krankenkassenplünderung
    und andere Sozialeinschnitte gemacht werden,
    wird wohl der Exodus endgültig einsetzen.

    Dann haben wir ein System, das den Einzahlern
    nix zurückgibt.
    Dann gerät der Krankenkassenbeitrag zur Steuer.
    Die der Privatversicherte nicht zahlen muß.
    Die Rente ebenso.

    Wußte eigentlich jemand, das die Riesterrente
    pfändbar ist?
    Ist sie. Dann wenn man zuwenig einzahlt und
    somit die den staatl. Zuschuß nicht bekommt.
    Wie sieht das mit Risiko-LV aus?

    Klasse, das trifft früher oder später evtl.
    viele von uns.
    Welche rosige Zeiten da kommen.
    Und kein Mindestlohn in Deutschland?

    Gruß klaus

    P.S. Jetzt bitte keine Schimpfe auf die Diskussionsteilnehmer.
    Bitte einfach die Tatsache sehen,
    das sich viele Ökonomen, die im Fernsehen
    den ESM befürworten, auch um ihre
    wirtschaftliche Position kümmern.
    Es zeigt nur, das auch hier Schäfchen
    drunter sind, die nicht nur ethisch
    einwandfrei sind oder es sich aus
    irgendwelchen Gründen nicht leisten wollen/können.
    Gut das es hier noch Idealisten gibt,
    die trotz Europa-Freundlichkeit gegen
    den ESM und Fiskalpakt sind.
    Wir sollten den Mutigen in Karlsruhe
    wirklich dankbar sein.
    Keiner wird diese Idealisten in Ihrer
    Zeit würdigen.
    Trotzdem springen Sie in die Bresche.
    Für Alle wäre es viel einfacher sich einfach
    auf die Seite des Establishments zu stellen.
    Und mit nationalistischen Anschuldigungen
    sich dort in Szene zu setzen, um von
    von Oben gefördert zu werden.
    Schablonenfreies Denken hat das Leben schon
    immer etwas schwerer gemacht.
    Bitte macht Euch einen Überblick und
    das nicht nur aus deutschen Nachrichten
    und untersucht auch die Motive der Journalisten.
    Eine eigene Meinung ist selbst wenn Sie falsch ist,
    mehr wert als irgendein übernommenes Geschwafel.
    Selbst wenn es von angeblichen Größen unserer Zeit ist.
    Eigenes Denken kann man erfolgreich verändern.
    Übernommenes nicht.

    • Zorro - 15. Juli 2012

      Klaus – aufrichtigen Dank für diesen Beitrag.

    • Toni - 15. Juli 2012

      @ Klaus
      Auch von mir, meinen Aufrichtigen Dank.

      Das gilt auch für Reini!

      Servus Toni

  • peterb - 15. Juli 2012

    “Wild-West-Rating und das Libor-/Derivate-Kartell” oder:

    Gemauschelt, massiert, zurecht gebogen – Freie Märkte in diesen Tagen:
    http://blog.markusgaertner.com/2012/07/15/gemauschelt-massiert-zurecht-gebogen-freie-markte-in-unseren-tagen/

    “Wäre der Herausgeber nicht die Fed, ich hätte den Bericht für blanke Angeberei gehalten: Der S&P 500 Index an der Wall Street wäre ohne die Interventionen der US-Notenbank in den vergangenen 18 Jahren nicht bei zuletzt 1.357 Zählern angekommen, sondern bei 600 Punkten stehen geblieben. …

    Und siehe da: Greenspan und Bernanke haben in beinahe zwei Jahrzehnten den größten Aktienmarkt der Welt auf das Doppelte inflationiert. ….

    Ganz klar: Wir handeln nur den Schatten. Das Objekt wird uns sorgsam vorbehalten. …

    Preise, wie sie in der Theorie erklärt werden, gibt es nur an den Tafeln von Audimax-Sälen, in Vorlesungen für Volkswirte im ersten Semester. Außerhalb der Vorlesungsräume werden sie von allem beeinflusst, was nicht im Textbuch steht: Trader, Notenbank-Schieber, Libor-Vandalen, Mach-den-Kunden-fertig-Beauftragte.

    Gleichgewichts-Zustände – wie in den schönen Unterrichts-Modellen – sind selbst in einem wirklich freien, von äußeren Einflüssen nicht manipulierten Markt, vorübergehende, instabile Kurzzustände, die man als solche gar nicht erkennt.”

    Usw.
    Lug, Betrug, Manipulation wohin man im Finanzuniversum schaut. Auch beim Euro. Auch bei der Euro-Rettung.

  • Zorro - 15. Juli 2012

    und nun Herr Schäuble, Herr Kauder, werte CDU und SPD, Grünen und FDP und nun?!

    FAZ: “Hollande – Schuldenbremse kommt nicht in die Verfassung!”

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-hollande-schuldenbremse-kommt-nicht-in-die-verfassung-11821067.html

  • Eurelios - 15. Juli 2012

    Hallo Klaus,

    Du schreibst:

    Eigenes Denken kann man erfolgreich verändern.
    Übernommenes nicht.

    Einer der besten Erkenntnisse die in diesem Forum geschrieben wurden.

    Danke dafür Klaus

  • Lazarus09 - 15. Juli 2012

    Im LIBOR Skandal um manipulierte Zinssätze fragt die Deutsche Bank bei der EU-Kommission und in der Schweiz nach einer Kronzeugenregelung weil sie gedenkt auszupacken …. *

    Die können’s halt, in jedem Scheiß-Deal die Dreckfinger drinnen 😉 Die Rendite heiligt die Mittel …

    *manager-magazin.de

  • klaus - 15. Juli 2012

    Hier mal der Grund, warum man ESM Hilfen möchte.
    Regling sagt, entgegengesetzt zu Schäuble, das
    die Staaten nicht haften.
    Sehr seltsam, das man nicht der gleichen
    Meinung ist.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/esm-regling-staaten-muessen-fuer-bankenhilfen-nicht-haften-11820455.html

    Und noch einen hab ich.
    Das Verfassungsgericht prüft ordentlich !
    Ohne Zeitdruck.
    Luxemburg darf schweigen.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/esm-verfahren-am-verfassungsgericht-kontemplation-11820396.html

    Sieht aus, als ob das Verfassungsgericht weiß,
    das die letzte Unterschrift jetzt ansteht.

    Gruß klaus.

    P.S. Und bitte aufhören mit der einen Aussage.
    Da kommt man sich ja vor, als ob man
    Buchstabensuppe gegessen hat.
    Gottseidank rutscht einem nicht jeden
    Tag so ein Spruch raus. ;(

  • klaus - 15. Juli 2012

    Hallo an Alle.

    Was ist denn hier los?

    http://www.sueddeutsche.de/politik/wegen-esm-abstimmung-npd-verschickt-totenbescheinigungen-an-abgeordnete-1.1413254

    Jetzt spinnen die auch noch..
    Hat man da nicht schon genug Unfug produziert?
    Oder will man, das ehrliche Leute in den gleichen Topf
    geworfen werden?
    Wir sollten hier aufpassen und intelligent abgrenzen.
    Das könnte nämlich auch Euro-Befürwortern nützen.

    *kopfschüttel*

    • dank - 15. Juli 2012

      “Oder will man, das ehrliche Leute in den gleichen Topf geworfen werden?”

      Na, wenn da mal nicht ein V-Mann des VS beteiligt war, um gleich mal rundum alles komplett zu verdrehen. Das wären ganz schön viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen… Ein Glanzstück. 🙁

      • klaus - 16. Juli 2012

        http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/euro-streit-oekonom-horn-vergleicht-ifo-chef-sinn-mit-sarrazin/6862268.html

        Jedenfalls unser EUROPÄISCHE FLÜGEL um Merkel / Schäuble wäre
        hoch erfreut.

        ****Verschwörungstheorie an
        Die letzte Tat des VerfSchutzes
        die später wieder vertuscht wird
        ****Verschwörungstheorie aus

        Aber wie gesagt.

        Qui Bono?

        Nur der Nutzwert gibt eine Schluß auf
        den Täter.

        😉

        • dank - 16. Juli 2012

          Fliege1: Ehrliche Leute werden in den gleichen Topf geworfen – damit hat der Sarrazin-Sinn Vergleich seine Vorhut erfüllt und erstarkt dieses Totschlag-Argument.
          Fliege2: Die Euronatiker werden damit als Volksmeinung bestätigt und könnten den Rest in die braune Ecke stellen, na ja, also fast, DIE LINKE würd sich freuen.
          Fliege3: Der Beweis, dass nur Narren etwas gegen den ESM haben können. Die blinde Vernunft ist für hemmungslose Geldpolitik. Die Einheitspartei hat Vorfahrt.
          Fliege4: Verdrehung der Tatsachen für den medial gesteuerten Bürger, wer gegen das GG arbeitet/es schützen will. Desorientierung -> noch höheres Desinteresse
          Fliege5: Die Abgeordneten können sich nun durch diese Aktion in persönlicher Weise legitimieren, dass die Abstimmungs-Entscheidung richtig war, wenn dieser Haufen sich so hochoffiziell dazu äußert. Jetzt schlafen die Volksvertreter ruhiger im B(et)T.
          Flieg6: Das BVerfG bekommt durch solche Schwachsinnsaktionen auch gleich einen braunen Anstrich, wenn es Conra-ESM entscheidet und wird im Gleichschritt gefeiert.
          Fliege7: Durch mediales Aufblasen wäre es sogar möglich das BVerfG dadurch noch mal richtig zu beeinflussen: Schlimmer als der Stachel der Inflation am Gesäß, schmerzt das stählerne Heft des NS-Messers in der Brust der Nation.
          Fliege8: Der VerfSchutz schießt sich endgültig ins Aus; für die braunen V-Leute damit auch ein Plus, denn Sie können endlich walten und schalten und mit dem gesammelten Staatswissen an den “wirklich wichtigen” Veränderungen arbeiten.
          Fliege9: Damit fallen die Pfeifen selbst endlich mal wieder medial auf, stiften Verwirrung und werden es später zum Stimmenfang nutzen können (alter Hut – s. vor 80 Jahren).
          Fliege10: Damit stellen die Burschen mit der schneidigen Frisur sich als außerparlamentarische Opposition der Straße auf und mimen eine Alternative.

          Wer aus der Aktion den höchsten Vorteil genießt, ließe sich schön erstreiten – helfen
          würds nichts… 😉

    • lottchen - 15. Juli 2012

      Die NPD ist schon lange gegen ESM und FP. Daran ist absolut nichts neues.

  • Wolfgang Rösner - 16. Juli 2012

    Einige hier, inkl. SLE, müssen endlich begreifen, dass der WWII noch nicht vorbei ist! Ihr gebt Euch (zwar sympathischen ) Illusionen hin. Aber, wer ernsthaft versucht, sich mit Konsolidierungsbemühungen zu retten, ohne Betrugsversuch, war kein Kriegsgegner Deutschlands. Alle, die sich immer noch als Kriegsopfer empfinden, schei…en auf Deutschland und sehen jetzt Ihre große Stunde ENDLICH gekommen, sich zu rächen für die Demütigungen, die Ihnen von D angetan wurden, als da sind: F, I, GR.
    Die Engländer hingegen können sich ja mit Recht als wirkliche Siegermacht fühlen. Daher auch keine Forderungen aus London. Spanien war nun halb-neutral, Franco hatte Hitlers Hilfe im Bürgerkrieg gern angenommen und sich dann im WWII rausgehalten. Spanien sympathisierte mit dem dt. Faschismus, logisch. E fühlt sich nicht als Kriegsopfer und hat ein ernsthaftes Konsolidierungsprogramm. Portugal auch. Was uns jetzt platt machen wird, auch mittels naiver Unterstützung blauäugiger Geschichtsverweigerer, das sind die “Sieger”mächte, die keine waren (F, I, GR) und, die ewigen Frust aufgrund ihres schalen Sieges empfunden haben.
    Wer diese, meine Analyse für nationalistisch hält, hat die Geschichte Europas nicht verstanden!! Wer wirklich glaubt, daß F, GR und I uns freundlich gesonnen sind, … dem ist nicht mehr zu helfen. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.

    Und dann, der Verwurf an mich, mich nicht auf Tatsachen zu beziehen und insofern verantwortungslos zu argumentieren!! Absurd und dümmlich. Es gibt Dinge, die man einfach als intelligenter Beobachter registrieren muß, wie z.B. Körpersprache/Verhalten in der Präsentation eines Gipfelergebnisses … (Monti), welches Bände spricht. Hier sprach ein gedemütigter Italiener im Gefühl eines Triumphes über eine bisher als übermächtig wahrgenommene Nation (D), die man jetzt endlich mal ausgetrickst hatte (“übliche Verhandlungsstrategie”, wie er das nachher im Triumph nannte). Wer das nicht gesehen hat, dem helfen auch keine Tatsachen mehr bei der Erkenntnisbildung.
    Denn selbst die vordergründigen “Tatsachen” der ital. Konsolidierungspolitik sprechen ja überhaupt nicht dafür, daß man vorhabe, sich wirklich auf einen solideren Pfad zu begeben! Von all den Ankündigungen ist ja noch gar nichts realisiert. Insofern ist die Herabstufung um nur 2 Grade ja noch höflich gewesen! Mit Wild-West hat das auch gar nichts zu tun, sondern lediglich mit einer Einstellung, die lautet “an ihren TATEN sollt Ihr sie erkennen” – na, und da hapert’s halt mächtig.

    • Bernd Rickert - 16. Juli 2012

      Sie sind ja ein echter Veteran aus dem Schwarzwald. Ich dachte verschollene Soldaten gäbe es nur unter Amerikanern, die Jahrzehnte im vietnamesischen Busch verbracht haben. Den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag werden sie mit ihren Pamphleten deswegen nicht aushöhlen. Den habe ich fest verinnerlicht und lebe ich seit meiner Kindheit. Auch in Griechenland und Italien habe ich etliche Freunde gewonnen. Übrigens hat sich die italienische Körpersprache als jahrtausende alte Handelsnation im Mittelmeerraum und darüber hinaus kulturell entwickelt, was nicht nur zur Überwindung von Sprachbarrieren beiträgt. Die Blockade des historisch gewachsen Wirtschaftsraumes Mittelmeer durch die aufgezwungene Festung-Europa-Strategie darf als Krisentreiber nicht unterschätzt werden. Die erst kürzlich ins Leben gerufene EU hat auch nach dem arabischen Frühling die Pflege kultureller Bindungen im Mittelmeerraum der Türkei überlassen und sich auf den alten deutschen Traum der Osterweiterung und der Nähe zu Russland konzentriert. Griechenland und Italien sind traditionell keine Peripherie und das spielerische Positionieren von computeranimierten Produktionsstätten kann gewachsene Strukturen nicht ersetzen. Wenn die Festung-Europa-Strategie auf Biegen und Brechen wie gehabt weiter geführt wird, zerbricht daran allenfalls die EU.

      Wenn sie mit historischen Vorbelastungen kommen, werden sie mir sicher Recht geben, dass eine EU schon aus nationalen, historischen Geschichtsverläufen nicht unter einer Führungsnation funktionieren kann.
      Die USA hatten die Ausrottung der Indianer als identifikationsstiftendes Element. Bismarck hatte die Sozialistehatz und Hitler die Juden. Wen möchten sie ausrotten?

  • Zorro - 16. Juli 2012

    gute Zusammenfassung:

    http://www.rottmeyer.de/kollektive-korruption-warum-es-kein-freiwilliges-aussteigen-aus-dem-fiatgeld-standard-geben-wird/

    warum es kein freiwilliges aussteigen aus den fiatgeld geben wird.

  • Thorsten Eckau - 16. Juli 2012

    Hallo in die Runde,

    für diejenigen, die auf Heises Telepolis noch nicht drüber gestolpert sind, möchte ich auf eine m. E. lesenswerte und mit Querschuss-Grafiken ausgestattete Artikelserie hinweisen, welche derzeit 4 Teile hat. Stellenweise etwas langatmig und sicherlich auch nicht gegen jede Kritik immun, aber doch eine lesenswerte Betrachtung, welche sich in die hier stattfindenden Grundsatzdiskussionen sehr gut einfügt:

    http://www.heise.de/tp/artikel/37/37100/1.html

    Ansonsten möchte ich SLE danken (wie natürlich auch Steffen), SLE insbesondere aber, weil er den Kommentarbereich wenigstens noch am Leben erhält. Ich kann Steffen und andere Blogger enorm gut verstehen, wenn das Niveau auf WO-Forumsniveau abschmiert (alleine die Arbeit wegen der Haftungsvermeidung). Andererseits ist ein lebhaftes Forum mit klugen Meinungsäußerungen in meinen Augen gleich wertvoll, wie die eigentliche Seite und deren Informationen. Daher freue ich mich nach dem Schock der Abschaltung, dass wenigstens in dieser Form der Diskurs noch möglich bleibt.

    • SLE - 16. Juli 2012

      Hallo Herr Eckau,

      vielen Dank für den Hinweis auf die Heise-Artikel, die ich noch gesehen hatte, und auch für Ihr Verständnis. Ich gebe das auch an Steffen weiter.

      Ich sehe die vielen Kommentarbeiträge und Diskussionen so wie Sie als sehr wertvolle Ergänzung an und habe das hier auch schon so geschrieben. Aber es ist schon so, dass es ebenso wie das Verfassen von Aufsätzen viel Zeit erfordert, die Dikussionen fortlaufend zu verfolgen, zu begleiten, auf die vielen Kommentatoren jeweils angemessen einzugehen oder ihnen zu antworten und zugleich darauf zu achten, dass alles immer im Rahmen bleibt (Stichworte: Sachlichkeit, Fairness, Haftungsvermeidung). Ich schreibe nicht so viel wie Steffen – das ist für mich auch nicht machbar – und ich habe ihn auch schon gefragt, wie er das Pensum, das er leistet, durchhalten kann. Weil Sie es jetzt ansprechen, möchte ich die Gelegenheit nutzen und jeden bitten, dies alles stets vor Augen zu haben und zu berücksichtigen. Im Übrigen möchte ich mich an dieser Stelle auch einmal bedanken für die vielen interessanten Beiträge in der Kommentarspalte. Danke.

      Viele Grüße
      SLE

  • klaus - 16. Juli 2012

    Hat Schäuble wie Kohl einst, den Schweizern ein Ehrenwort gegeben?

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kein-rechtsstaatliches-prinzip-schaeuble-veraergert-ueber-cd-kauf/6882074.html

    Darf ein Ehrenwort eines Politikers über das
    Gesetz/Grundgesetz gestellt werden?

    Wir sollten mal forschen, ob Schäuble Ehrenworte verteilt.
    Was anders könnte Schäuble so erzürnen?

    Es wird soviel versprochen, ohne rechtlichen Hintergrund.
    Zeit, mal aufzusummieren und für Klarheit
    zu sorgen.
    Notfalls Voßkuhle bewegen, diese dauernden
    Versprechen/Ehrenworte zu untersagen!
    Damit ist ja auch Mutti großzügig.

    Gruß klaus

    • dank - 16. Juli 2012

      Vielleicht dreht es sich auch um ein ruhendes Verfahren gegen den Herrn Schäuble, samt seiner Steuerfahnder, welches in der Schweiz bis zur Unterzeichnung auf Eis liegt und dann auch Halde wechselt; wenn er brav ist. Die Schweizer werden doch hoffentlich nicht mehr den Ehrenworten von Politikern zu viel Gewicht beimessen?!

      • Bernd Rickert - 18. Juli 2012

        Michel Calmy-Rey, Bundesrätin a.d. hatte sich noch vor kurzem in der schweizer Presse frustriert über die deutsche Administration und ihre einem Diktat gleichende, destruktive Verhandlungsführung geäußert. In der Regel sind Schweizer betreff solcher Interna sehr diskret. Die deutsche Politik muss für eine derarte Äußerung schon extrem schräg aufgetreten sein.

  • klaus - 16. Juli 2012

    Ich finde Schäuble und die FDP sollten
    das Vorgehen von NRW mit den Steuer-CDs
    begrüßen.

    http://www.n-tv.de/politik/Schwarz-Gelb-sauer-auf-NRW-article6736961.html

    So können auch Schwarz/Gelbe Politiker zeigen,
    das Sie nichts zu verbergen haben und
    nicht unter den Steuersündern sind.

    Dieser Eindruck schwindet nämlich immer mehr.

    😉

    • Wolli - 16. Juli 2012

      Das wäre doch aus Sicht der Regierung kontraproduktiv.
      Man gibt das Geld den Banken, die leiten es umgehend an die Eigentümer weiter.
      Und dann soll Schäuble das Geld über die Steuer wiederholen.
      Der Sozialstaat soll zerschlagen werden, nicht gewaltige Vermögen.

    • MickFfm - 16. Juli 2012

      sorry Klaus, war da etwas zu spät 🙁

    • Wolli - 16. Juli 2012

      Nein, er hatte es nur vergessen, einfach einen Blackout

  • MickFfm - 16. Juli 2012

    Schäuble…der Sargnagel Deutschlands. Mal wieder was Neues von ihm:

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/fdp-abgeordneter-schaeuble-soll-brisante-spanien-details-verschwiegen-haben/6882948.html

    Man kann einigen Abgeordneten nur noch dankbar sein, dass sie die Augen offen halten und es auch an die Presse lancieren. Und endlich scheint auch der Zeitpunkt gekommen zu sein, dass die MSM mit feuern.

    In dem Augenblick wo man meine Steuern erhöht um “den Euro zu retten”, werde ich Herrn Schäuble und Konsorten vor den Kadi bringen. Ihre Immunität schützt sie nämlich nicht vor zivilrechtlicher Verfolgung. Und vielleicht bekommt man ja nen Staatsanwalt und Richter, die auch die Faxen dicke haben.

  • Gandalf - 16. Juli 2012

    Währungsstrategen David Woo: Italien sollte Euro verlassen

    http://goo.gl/FZ7tM

  • Raini - 16. Juli 2012

    @Zorro

    “Was aktuell läuft ist die Ausblutung des Mittelstands um das Gleichschaltungsprojekt Europa in sein finales Ende zu bringen. Nicht umsonst sprach Prof. Hankel in seinem letzten DAF Interview über den ESM und Wolfgang Schäuble: “… er sei ein sozialer Selbstmordattentäter, denn im sei Europa wichtiger als Deutschland, sein Rechtsstaat und seine Demokratie und sein Wohlstand”.

    “die große Masse der Menschen ist absolut nicht an einer grundlegenden Änderung des Status quo interessiert. Das Geld was momentan auf den Tisch kommt (Sozialleistungen, ein wenig Zinsen, Lohn) ist für diese Menschen echter Wert, der sie im Moment ernährt und für den sie ein wenig Luxus bekommen”

    Ich möchte noch folgende Gedanken hinzufügen,

    jede Maßnahme, die dieses Gleichgewicht bedroht wird als feindlicher Akt der breiten Masse betrachtet werden.
    Das Spiel geht solange weiter, bis ein einfacher Verursacher von einer ich bezeichne einmal „kritischen Masse“ als Schuldiger festgelegt wird. Dann tritt hier zwangsläufig eine krisenhafte “Neubewertung” von Schuldverhältnissen unter physischer Zerstörung von Mensch und Material ein.
    Die Frage, um die sich dann alles drehen wird, ist wie diese krisenhafte Neubewertung moderiert werden kann.
    Leider sind die Erfahrungen aus der menschlichen Geschichte nicht sehr beruhigend.

  • sunwalker - 16. Juli 2012

    Hier noch ein Ergänzung zu Italien:

    Studie: Euro-Austritt reizvoll für Italien und Irland – „Nesawissimaja Gaseta“

    http://de.rian.ru/world/20120716/263996656.html

    “Angesichts der neuen Krise werden einige Euro-Länder versuchen, individuelle Vorteile durch den freiwilligen Austritt aus der Währungsunion zu bekommen. Große Vorteile könnten Italien und Irland erhalten: Sie würden ihre Konkurrenzfähigkeit durch die Abwertung ihrer Währungen am schnellsten wiederherstellen können.”

    “Deutschland und Österreich sind nicht daran interessiert, dass die Eurozone zerfällt. Deswegen zahlt Berlin jeden Preis, um Griechenland, Irland und Portugal im Euroraum zu halten. Doch Berlin sei nicht mehr in der Lage, Italien für seine Treue zum Euro zu bezahlen. Laut BofA-Merill Lynch würden sich die Finanzhilfen sowohl für Rom als auch für Berlin als unvorteilhaft erweisen.”

    “Italien ist eine Geisel des Euro. Dieser Theorie zufolge könnten Länder kooperieren, um eine hohe Rendite zu erzielen – beispielsweise bei der Ausschüttung gemeinsamer Euroobligationen. Doch kein Land hat die Garantie, dass die anderen Euro-Länder eine abgestimmte Politik betreiben. Deswegen wäre es für Italien günstiger, die Nachbarn zugunsten der eigenen Interessen zu verraten. Dies mache Italien zu einem größeren Problem als Griechenlands Schulden, so die Analysten von BofA-Merill Lynch.”

  • Zorro - 16. Juli 2012

    Und darauf läuft es hinaus.. keine reine VT mehr.

    Der Euro als Vorstufe einer Weltwährung – Nobelpreisträger Robert Mundell

    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=259785

    der gesamte Artikel ein Augenöffner.

    • MickFfm - 17. Juli 2012

      Das ist ja soweit nichts neues. Ob man es als VT bezeichnet oder dahinter eine bestimmte Logik sieht, ist jedem selber überlassen.

      Aber was folgt daraus? Dass dahinter eine Finanz-Oligarchie steht, die alles steuert? Man muss mir erklären wie man tausende Abgeordnete in Europa mit ins Boot zieht. Sind die alle gekauft? Oder sind nur die Spitzen gekauft und die normalen Parlamentarier treudoof folgende Lämmer? Oder sind die Politiker generell bescheuert?

      Hier fehlen die Antworten! Und dem Kommentar von Herrn Rickert zu Mutti unter mir kann ich nur zustimmen.

      All das, was hier momentan geschieht ist für mich nicht mehr zu erklären. Egal von welcher Seite ich es betrachte, ich finde keine schlüssige Antwort. Auch Robert Mundell hilft mir da nicht weiter.

      • Zorro - 17. Juli 2012

        MickFfm – Nein, was neues ist es nicht, aber ist es nicht so, dass bisher diese Entwicklungen – um es vorsichtig zu formulieren eher nur belächelt wurde – es könne nicht sein. Robert Mundell ist nicht irgendein Journalist oder Blogschreiber wie wir. Er ist ganz oben drin im CFR. Quasi deren ökonomischer Chefstratege.

        Vorm Bundesverfassungsgericht zum ESM hat nur ein Abgeordneter sinngemäß aussgesagt – ob der Richter denn glaube dass die Abgeordneten einen Enfluss hätte auf die Texte welche zur Abstimmung stehen würden – hätten sie nicht. (Sinngemäß). Nur einer hat sich so weit vorgetraut. (Quelle: Herr Hankel im Originalvideo des DAF, oben im Threadverlauf.)

        Wir leben in einer Nutzniessergesellschaft, nichts Neues, aber Fakt. Über Lehman und seine Folgen hat man meiner Ansicht nach ein Exempel statuiert. Es ist nicht sonderlich schwer immer und immer wieder vor den Abstimmungen auf dessen Folgen aufmerksam zu machen. Politiker laufen doch in dieselben Indoktrinationsfallen, wie wir alle auch, immer wieder. fängt schon über die Erziehung /Schulsystem / Studium an. Eine Verkettung, somit absolut menschlich.

        Ich sehe Frau Merkel keineswegs als inkompetent an. Die Frau ist hochintelligent, ebenso wie Schäuble auch. Die wissen exakt was sie tun. Aber eines ist für mich klar, der Mittelstand wird nur benutzt für ein höheres Ziel. Warum wurde der ESM mit einer Vollimunität ausgestattet? – ohne wirkliche Not. Der EFSF hat es nicht. Das was Mundell nun erstmalig als ein weltbekannter Ökonom hervorbringt, würde mich nicht wundern wenn es nun mehr und mehr auch von anderen bald zu lesen ist. Warten wir auf Soros und Konsorten.

        Dies Entwicklung ist ein weiterer Sargnagel für die Demokratie. Ob nun als VT tituliert oder als eine wirkende Gemeinschaft im Hintergrund, welche ein Ziel verfolgt, ist einerlei. Ein gut dotierter Beamtenposten in Schäubles Ministerium etc. erweitert auf die anderen – er fragt nicht nach den höheren Zielen. Erstmal führt er aus und macht nur seine Arbeit. Ist doch normal. Nun ist es ausgeprochen was der CFR und die City eigentlich will. Haben sie bis heute nicht erstaunlich viel davon bekommen?!

      • SLE - 17. Juli 2012

        Hallo MickFfm,

        den Kommentar von Bernd Rickert habe ich gelöscht, weil das hier kein Polemik-Blog ist, wo man mal nach Herzenslust gegen bestimmte Politiker vom Leder ziehen kann und ich würde mir von Ihnen wünschen, dass Sie das auch nicht tun. Was Sie schreiben ist auch schon ziemlich respektlos oder ist das Ihre Vorstellung von einem höflichen Umgangston? Wenn Ihnen das Spaß macht, machen Sie es woanders.

        Grüße
        SLE

      • lottchen - 17. Juli 2012

        Das Resultat einer selbstorganisierenden Welt mit verschiedenen Playern, die verschiedene Ziele haben. Gefangenendilemmata, unvollkommene und asymmetrische Information, Principal Agent-Beziehungen und Machtstrukturen sind entscheidende Faktoren, die dazu führen, dass kollektiv irrationale, ja sogar langfristig individuell irrationale Ergebnisse herauskommen.

        Dazu braucht es keine “steuernden Gruppen”. Solche Theorien sind keine tiefgreifenden Einsichten von Erleuchteten, sondern Behelfserklärungen, die von Leuten ersonnen wurden, die mit der Auseinandersetzung komplexer Wirkungszusammenhänge in selbstorganisierenden Systemen überfordert sind. Vergleichbar mit dem Kreationismus, der sich nicht vorstellen kann, das so etwas komplexes wie die reale Welt ohne ein “intelligent design”, einen “großen Planer” im Hintergrund entstehen kann.

        • Zorro - 17. Juli 2012

          Da muss man erstmal drauf kommen. Bin tief beeindruckt von Ihrer durchdringenden Logik und Darstellung des Sachverhalts zum Thema. Dank. Gruß

          • lottchen - 17. Juli 2012

            Dachte mir schon, dass wenn überhaupt irgendeine nichtssagende Antwort kommt.

            Ich empfehle, einfach mal ein vernünftiges Buch zum Thema Wirtschaftskrisen in die Hand zu nehmen. Das von Roubini kann ich beispielsweise empfehlen. Es dauert zwar etwas länger als das Lesen von ein paar VT-Webseiten und man kann sich danach nicht als Teil eines Zirkels von Eingeweihten fühlen. Aber dafür lernt man tatsächlich etwas über Krisenökonomie.

            Alternativ kann man natürlich auch versuchen, sich in Themenkomplexe wie Spieltheorie, Principal Agent-, Moral Hazard und Finanzmarktsysteme einzuarbeiten. Aber das wird wirklich anstrengend und kommt daher für den durchschnittlichen VT-ler nicht in Betracht.

          • Zorro - 17. Juli 2012

            kenne ich, langweilig, nicht besonders aussagekräftig. Schwammiger Mainstream VWL.Nichts Neues. Kein Erkenntnisgewinn. Meine Empfehlung, Allgemeine Theorie der Wirtschaft, Erster Band, Hans Joachim Stadermann, Otto Steiger für die Details. Alternativ ein leicht alternativer Ansatz, Hans Herman Lechner, Währungspolitik, wieder aufgelegt. Beste Ware. Und für den Überbau und für´s erweiterte Verständnis, “Der Mythos vom Geld, die Geschichte der Macht, Zarlenga und eine Portion weniger Überheblichkeit. Sie sind nicht der einzige welcher Ökonomie studiert hat. Ihre VT Keule als Totschlagargument schon zu Beginn jeglicher sachlichen Annäherung im Thema überhaupt, ist nicht anderes als gelebte Arroganz. Denken Sie vielleicht mal darüber nach. Bei Interesse, dann noch ein Thema in Bezug auf dokumentierter Konspiration (ich vermeide den Begriff V ab sofort wo ich kann im Sinne der Kommunikation, denn ohne die ist alles nichts Frau lottchen) hier lang: Katastophe und Hoffnung, Carroll Quigley und ncohmals erweitert Sutton, Wall Street und der Aufstieg Hitlers. ALLES Zeitdokumente seitens bester Historiker verfasst und kein Van Helsing. Beste Grüße

        • lottchen - 17. Juli 2012

          Ah ja, Roubini ist schwamminger Mainstream – deshalb wird er wohl dauernd von Mainstream-Wissenschaftlern beschimpft 🙂 Stadermann/Steiger – interessante Empfehlung. Lässt ja tief blicken 🙂

          Konspiration heißt übrigens übersetzt “Verschwörung”.

          Und was die Arroganz angeht. Da kehren Sie mal am besten vor Ihrer eigenen Tür. Sie sind doch derjenige, der gleich am Anfang jeder Diskussion jeden, der nicht an “steuernde Gruppen” glaubt, gleich als zu dumm, zu faul oder zu ignorant, um irgendwelche “größeren Pläne” zu erkennen, abqualifiziert.

          Aber mein erster Beitrag richtete sich nicht an Sie, sondern an MickFfm. Im Unterschied zu VT’lern oder “Konspirations”-Theoretikern glaube ich nicht, jeden, der mit mir nicht einig ist, sofort missionieren zu müssen.

          Deshalb schlage ich eine Übereinkunft vor: Sie ignorieren meine Beiträge, und ich ignoriere Ihre. Die “Diskussionen”, die zu erwarten sind, führen meiner Erfahrung nach ohnehin zu nichts.

          • Zorro - 17. Juli 2012

            Ja, einverstanden. Sehr gerne lottchen. Ganz süßer nick im Übrigen 😉 PS: Die Übersetzung, besten Dank dafür, war neu für mich.

          • Zorro - 18. Juli 2012

            @dank – meine übernommene Sichtweise zum Thema:

            Zitat Folker Helleyer – Chefanalsyst der Bremer Landesbank.

            Herr Hellmeyer, sind Sie Verschwörungstheoretiker?

            “Folker Hellmeyer: Bevor ich hier eine Antwort gebe, ist zu klären, was eine Verschwörung ist. Eine Verschwörung bezeichnet einen heimlichen Bund zur Durchführung eines Planes mit entweder egoistischer Zielsetzung zum Schaden Dritter oder mit dem Ziel, Missstände zu beseitigen.

            Diese Definition belegt, dass Mobbing in der Firma, dass Kartellabsprachen bei Siemens, dass die Irreführung der UN im Fall des Irak durch die USA oder auch ein Seitensprung eines Ehepartners alle diese Voraussetzungen erfüllen.

            Ergo ist die Verschwörung weitaus häufiger die Norm, als es diejenigen behaupten, die bei dem Begriff Verschwörungstheoretiker in verächtlicher Manier ein Schlagwort bemühen, um eine sachliche Debatte über harte Indizien im Keim zu ersticken. So etwas ist übrigens nicht mehr als gelebte Arroganz.

            Ich sehe mich als eine Person, die sich um eine realitätsnahe Beurteilung von politischen und ökonomischen Zusammenhängen bemüht und dabei selbstredend zu einem subjektiven Urteil gelangt. Dabei untersuche ich sehr wohl auch die Themen, von denen behauptet wird, dass es sich um Verschwörungstheorien handelt. Fakt ist, dass dort wo Rauch ist, regelmäßig auch Feuer anzutreffen ist. Wer diese Themen in seiner Urteilsfindung von vornherein ausblendet, läuft Gefahr, auf Basis eines unvollständigen Bildes Urteile abzugeben.

            Quelle: http://www.larsschall.com/2011/05/15/die-welt-in-den-medien-zum-begriff-der-%E2%80%9Cverschworungstheorie%E2%80%9C/

            Die Frage, ob jemand Verschwörungstheoretiker ist oder nicht, ist hier nicht Ziel führend. Die Notwendigkeit, sich mit den Theorien auseinanderzusetzen, ist der wesentliche Punkt!”

            ==> Bei Verallgemeinerungen zum Thema, bzw. wenn ich im Threadverlauf schreibe:

            “Bei Interesse, dann noch ein Thema in Bezug auf dokumentierter Konspiration (ich vermeide den Begriff V ab sofort wo ich kann im Sinne der Kommunikation…. ” geantwortet wird mit:

            Zitat der Mitdiskutantin:

            “Konspiration heißt übrigens übersetzt “Verschwörung”…. na denn..

            Nochmal … meine Bezeichnung V in Ersetzung mit Konspiration im Text darüber etc.etc.
            kann ich leider nur noch kopfschüttelnd einstellen.

            Fazit: Dank für @dank´s link als Ergänzung. Immer geht es doch um Sachargumente. Die gesamte VWL ist aus meiner Sicht nichts anderes als ein Verteilungsschlüssel im Überbau des Debitismus gefangen und selbst dieser wirkt auch nur solange wie man den Terminus Eigentum an sich als ein vermenschlichtes Naturgesetz weiter und weiter aufrecht erhalten will. System Mensch. Glauben. Irrung. Festhalten. Etc.etc. Es ist kein Zufall warum Grandpa Keynes urplötzlich DER gehypte Ökonom geworden ist, warum er landauf landab Einzug hielt in unsere Universitäten… und warum er baldigst wieder mal – wie etliche vor ihm – in der Versenkung der Geschichtsbücher versinken wird. Wem nutz es, muss die Frage immer wieder sein. Der Mensch ist einfach, hier mit abstrusen Neuformulierungen eh alter Fakten aka “Principal Agent Theorien” zu argumentieren.. zum Schlüssel als Erfolg, der Erkenntnis, im Puzzle…klingt halt gut. Einverstanden.

        • Bernd Rickert - 18. Juli 2012

          Gähn

          • Zorro - 18. Juli 2012

            Ja, gell.

  • schnauzevoll - 17. Juli 2012

    Dem muß man nichts hinzufügen. Königsmörder sind in der Regel nicht intelligent, sondern gestörte Egomanen. Man sollte daher Intelligenz nicht mit Irrsinn verwechseln.

    Die Theorie zur Weltwährung Euro halte ich für naiv. Dieses Primitivkonstrukt hat nicht das Potential dazu und die regierenden Pappnasen in der EU sind davon ebenfalls weit entfernt. So ein Schmarrn. Die Wahrheit liegt viel näher. Es geht nur darum, sich in der “Politik” (Sprungbrett) den existenzsichernenden Posten zu sichern. Die Ziele sind und waren wesentlich trivialer. Abschaffung sozialer Sicherungssysteme zwecks Ausbeutung/Versklavung. Das dieser Plan aus dem Ruder läuft, weil auch Millionen von Akademikern mittlerweile auf der Strecke bleiben, ist nicht gewollt, sondern nur ein weiterer Beweis für die Unzulänglichkeit der Protagonisten.

    Machen wir uns nichts vor, der potentielle Intellekt der Regierenden, inkl. oder insbesondere USA, lassen eine “Rettung”, wie immer sie aussehen soll, nicht zu. Daher häufen sich auch die täglich neu hinzukommenden Fragen und Widersprüche. Und von ökonomischer Seite erwarte ich schon lange keine plausiblen Antworten mehr. Deren überhand nehmender Dauerbegriff “überraschend” (unvorhergesehen, unerwartet etc.), zeigt auch deren Limit gnadenlos auf. 😉

    • Zorro - 17. Juli 2012

      Der Euro im Erhalt mit diesen angestrebten, dokumentierten Machtstrukturen aka ESM sind bis dato Fakt. Wir werden sehen was das BVerfG hier entgegenhält. Ob es ihn abgemildert durchwinkt, alternativlos. Königsmörder halte ich für gestörte Egomanen UND intelligent. Die Theorie der Weltwährung ist aus der Sicht der absoluten Kontrolle gar zwingend. Wie erwähnt, trotz manigfaltiger Gesetzesbrüche ist bis dato hier im Land, keiner mit irgendeiner Klage durchgekommen. Wundert dies nicht allerorts?! Dies spricht Bände wie naiv diese Theorie doch immerhin wirkt – Ironie Ende. Bis heute eben Fakt – es wirkt. Ein Welteinheitsgeld hat einen Vorteil – es wird ein elektronisches Geld sein. Eine Kapitalverkehrskontrolle global, nichts leichter als das unter einem elektronischen Geld. Dies müsste genug Sorgenfalten in uns bereiten. Zu meinen die Regierenden wüssten nicht was sie tun, seien naiv, halte ich für naiv. Ökonomen sind gekauft, hat (so im Gedächtnis, Bestätigung über Board erwünscht) Heiner Geissler letzthin klar im Interview mal zur Sprache gebracht (Link hab ich gerade nicht bei Hand). Es bleibt die Erkenntnis, kognitive Dissonanz zu überwinden ist ein schweres Untefangen, besonders wenn man dafür bezahlt wird.

      • Zorro - 17. Juli 2012

        PS: Am 12 September wissen wir mehr. Sehr gerne irre ich mich hierin.

      • schnauzevoll - 17. Juli 2012

        Es werden haufenweise Klagen nicht angenommen oder nicht durchgepaukt. Recht haben und Recht bekommen, war schon seit es Gesetze gibt ein Thema und nicht erst heute. Das Einzige, was sich im Prinzip geändert hat, ist, das der schnöde Mammon nun auch im BVG seinen Einfluß geltend macht. Nicht vergessen, ein Peter Müller (CDU) sitzt ebenfalls dort. Wir werden es erleben! Wenn nicht, schöpfe ich wieder Hoffnung. 😉

        Und gerade eben hat das Bundessozialgericht entschieden, dass 130€ im Monat für Verpflegung ausreicht, wenn man Kochen kann.Mit anderen Worten, die armen Leute sollen gefälligst nicht so viel Fastfood fressen, weil es so teuer ist. Überall sitzen mittlerweile installierte Trojaner und überall ist Korruption längst Tagesgeschehen. Wenn der Deutsche nur nicht kollektiv so blöde wäre! Was macht Hollande im Land der Guillotine? Droht Peugeot mit Staatseingriffen, sollten die tatsächlich Arbeitsplätze abbauen und bezichtigt den Chef der Lüge!! UNDENKBAR IM LOBBYLAND DEUTSCHLAND (Disneyland in USA). Merkel würde sich lieber die ganze Legislaturperide von den Konzernchefs ….. lassen, als denen kritisch zu begegnen.

        Was Geißler gesagt hat, hätte er sagen sollen, als er noch Generalsekretär war. Jetzt soll der kleine Opportunist besser seine Klappe halten. Oder hat den schon mal jemand davon reden hören, das Merkel eine schlechte Politik macht? Nö! Sie verkauft ihren Unsinn nur schlecht! Lächerlicher Gnom, dieser Typ.

        • Zorro - 17. Juli 2012

          Es geht um den Gesamtkontext Namen Welteinheitswähung, dies das Thema von Mundell und des Links ansprechen – klar formuliert. Dies die Makroebene. Die Ebenen darunter, welche Sie andeuten, sind nur Teilaspekte dieser Makrobene. Warten wir auf den 12 September.

          • Bernd Rickert - 17. Juli 2012

            @Zorro
            Sie warten auf den Weihnachtsmann.
            Infantile Unterhaltung ist das Werkzeug zur Volksverblödung schlechthin.
            Mit jedem Tag des Wartens wird ihnen ihr Geld aus der Tasche gestohlen und das seit rund 20 Jahren mit jedem Tag immer dreister.
            Die Piratenpartei ist mit ein paar Groschen ausgelutscht und wird von Karriereknickpolitikern übernommen. Der Protest muss auf die Straße, bevor es zu spät ist.
            Die Zustände sind ja wirklich wie in der DDR, wo jeder für sich alleine zu Hause wütend die Faust um seinen …. legen durfte.
            Deutschland ist auf dem Weg zum Entwicklungsland mit High Tec Kontrolle seiner Bürger. Der Traum der DDR-Kader wird erst mit der Wiedervereinigung möglich, die totale Transparenz des Bürgers bei absoluter Kontrolle der Bewaffnung, der Medien, der Löhne, der Arbeitszeit und der Freizeit. Zum Ausschnüffeln der Privatsphäre müssen nicht wie bei der Gestapo die eigenen Kinder gehirngewaschen werden. Kinder braucht das System nicht mehr. Neuarbeitskräfte können billig importiert werden. Die Kontrolle erfolgt über infizierte Computer und dem Internet, wo Freundeskreise, Reiseziele und Privatveranstaltungen abrufbar gespeichert sind. Wer sein Mobiltelefon nicht ständig dabei hat, macht sich verdächtig.

            Die totale Umstellung auf E-Geld hatte ich vor ca. 15 Jahren in der Schublade, weil sie mir im Internetwahn sinnvoll erschien. Zeitgleich haben anscheinend einige potenzielle Diktatoren die gleiche Idee gehabt und die Debitkarten eingeführt.. Diese Idee liefert einen Baustein zum orwellschen, totalitären Staat..
            Das Internet war militärisch und das Internet ist militärisch genutzt, nicht nur durch medienwirksame Virenattacken auf Atomkraftwerke und sonstige Infrastruktur, deren Verbreitung marktwirtschaftliche Mono- oder Oligopole zur Vereintlichung der exportproduktinternen Hardware notwendig macht. Das Internet hat mit steter militärischer Schwerpunktverlagerung zu Intel und Datenverarbeitung die privaten Haushalte erobert mit einem infantilen, emoticlonen Lachen.

    • Bernd Rickert - 17. Juli 2012

      Die Kritik, dass Kommentare unter der Gürtellinie wären, weise ich zurück, solange die deutschen Spitzenpolitiker ihre Gürtel um den Hals tragen. Unter der Gürtellinie befindet sich in deren Köpfen allenfalls das Volk, das ständig missachtet, getreten und ausgebeutet wird.
      Die “rettenden” Liquiditätsorgien hngegen spielen sich nur im Kopf ab. Dass die Eurokrise tieferer Reformen bedarf als die Einrichtung eines EU-Politbüros kommt im Kopf nicht an. Lange dürfte es nicht mehr dauern, bis diese vom Rumpf abgetrennte Lebensform sich outet und physische Gestalt annimmt.
      Napoleon konnte auf der Eleminierung des Ancien Regime als identitätsstiftendes Element aufbauen. Ancien sind auch die stinkenden, eingebildeten elitären Köpfe der aktuellen Krise.

      • Thorsten Eckau - 17. Juli 2012

        Hallo Herr Rickert,

        “Die Kritik, dass Kommentare unter der Gürtellinie wären, weise ich zurück…”.

        Wie können Sie diese Kritik zurück weisen? Sie tätig(t)en Sie doch in der angeprangerten Form. Und inhaltlich, dass wissen Sie, stehen Sie sicherlich auf der “besseren” Seite, da sich im allgemeinen der Frust bei den Menschen durchsetzt. Aber das enthebt uns alle (und damit auch Sie) nicht davon, den Ton bei allem verständlichen Frust zu mäßigen. Wenn schon nicht der eigenen Kinderstube wegen, so doch wegen der Notwendigkeit in Hinsicht auf den Blogbetreiber.
        Es geht NICHT darum anders zu denken oder die Meinung zu verschweigen, lediglich darum keine Beleidigungen auszustoßen oder unbeweisbare Vermutungen als Tatsachenbehauptungen in den Raum zu stellen. Denn während die, gegen die Sie sich entsprechend äußern, nicht nur immun gegen diese Aussagen sind (Teflonpolitiker, die hier im übrigen auch nicht mitlesen i. d. R.), erwachsen aus solchen Äußerungen für den Moderator Haftungsprobleme und damit einhergehend Moderationsaufwand, der schon bei Steffen zu einem Schließen der Kommentarfunktion aus Selbstschutz geführt hat. Es ist also nicht zweckdienlich, sich unflätig auszudrücken. Die Meinung über die Qualität der politischen Führung, der “Reformen”, der “Sparanstrengungen” bis hin zu der MEINUNGSÄUßERUNG dass Sie sich verarscht vorkommen von der Politik und auch drastische Maßnahmen begrüßen würden, damit sich was ändert, sind vollkommen in Ordnung. Nur persönliche Beleidigungen und unhaltbare Behauptungen, sollten von keinem hier getätigt werden, es sei denn mit der Absicht auch die letzte Kommentarmöglichkeit damit zu verlieren. Und die drastischen Maßnahamen dürfen sicherlich keinen Aufrufcharakter haben. Sollten Mitmenschen Lust auf entsprechend drastische Kommentare haben, so empfehle ich dringend den Wechsel zu außerdeutsch gehosteten, deutschsprachigen, rechtslastigen Foren, welche sich nicht den Gepflogenheiten dieser Gesellschaft unterwerfen möchten. Dann passt alles wieder zusammen, hier aber nicht.

        • schnauzevoll - 17. Juli 2012

          Was die Beleidigungen angeht, sollten sie kein gewisses Niveau erreichen, gebe ich Ihnen Recht. Wenn man jedoch jede Behauptung zuerst beweisen können muss, bevor man sie äußert, dann spielt das genau in die Hände derer, die es verstehen, die Tatsachen zu vertuschen. Wenn ich behaupte, Schäube ist korrupt, dann kann ich das nicht beweisen, aber ich weiß es und daher behaupte ich es auch! Denn wenn Scheigen zu den aus Ihrer Sicht erstrebsamen Gepflogenheiten abseits rechtsradikaler Foren (Was für eine beknackte Assoziation) zählt, dann bin ich wirklich lieber rechts, als ein obrigkeitshöriges Eloquentchen, das sich in politischer Korrektheit erschöpft. 😉

          • SLE - 17. Juli 2012

            Da sehen Sie etwas falsch. Behauptungen muss man nicht in jedem Fall “beweisen” können, um sie aussprechen zu dürfen. Aber man muss nachvollziehbare Argumente aufführen, die diese Behauptung rechtfertigen können. Und wie immer ist alles immer auch eine Frage der Formulierung. Das heißt, man muss auch Raum für andere Interpretationen und Argumente lassen. Das ist die Grundlage für interessante, ergiebige Diskussionen. Meinen Sie nicht auch?

            Viele Grüße
            SLE

          • lottchen - 17. Juli 2012

            Sie haben es anscheinend immer noch nicht begriffen. Also nochmal: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Die Straftatbestände der üblen Nachrede und Verleumndung bestehen auch hier. Haftbar ist im Zweifelsfall der Forenbetreiber – nicht irgendwer, der unter einem anonymen Nickname schreibt und nicht greifbar ist.
            Entscheidend ist der Unterschied zwischen Meinungsäußerung und Tatsachenbehauptung. Wenn Sie schreiben, “ich glaube, Person X ist korrupt”, dann fällt das unter Meinungsäußerung und ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Wenn Sie hingegen schreiben “Person X ist korrupt”, dann ist das eine Tatsachenbehauptung, die Sie nicht beweisen können – und die ggf. die o.g. Straftatbestände erfüllt, egal ob Sie “wissen”, oder zu wissen glauben, dass sie den Tatsachen entspricht. Den Kopf hinhalten muss im Zweifelsfall der Betreiber dieser Seite, und nicht Sie.

          • JL - 17. Juli 2012

            Hallo schnauzevoll,

            wenn Sie etwas “nicht beweisen können” aber unterstellen–weil Sie “es Wissen”-können diese Behauptung fatale Folgen haben- auch für Sie. Es ist nun mal eine Unterstellung, wenn man das gesagte/ geschriebene nicht beweisen kann.
            Schreiben Sie doch einfach “ich Denke”.
            Und schon währen Sie beim Denken angekommen, Umsetzen müssen Sie dies- meiner Meinung nach- dann aber schon selbst.
            Ihre Ergebnisse hierzu werden sicher gern gelesen werden- sofern diese sachlich aufgeführt wurden und zum Thema passen.

            Mit freundlichen Grüßen

            JL

        • dank - 18. Juli 2012

          Und es funktioniert immer: divide et impera

          “Den Kopf hinhalten muss im Zweifelsfall der Betreiber dieser Seite, und nicht Sie.”
          Glaub Bernd Rickert hat noch nie eine Abmahnung erhalten, is ne nette Sache so ein Schreiben…

          @Bernd:
          Und ganz ehrlich weiß ich auch nicht, was das Gestänkere jetzt soll – würde das jemand in Deiner Wohnung sagen, dann würdest ihn sicher hinausstreicheln, oder?
          Finde es absolut unnötig, dass Du Dich so verhälst – warst schließlich lange Zeit Mitkommentator und jetzt so ab drehen? Für was denn? Für wen?

          • SLE - 18. Juli 2012

            Ich habe den Kommentar von Bernd Rickert gelöscht und ich werde es auch wieder tun. Ich habe weiter unten erklärt, warum schon rechtlich bedingt bestimmte Regeln eingehalten werden müssen und worauf es mir bei der Diskussion ankommt. Und andere – unter anderem auch Thorsten Eckau – haben das ergänzend getan. Ich denke das ist ausreichend erklärt worden und bedarf keiner Wiederholung.

            Grüße
            SLE

  • klaus - 17. Juli 2012

    Kommt mit dem ESM ein europäisches Singapur?

    2 Prozent Elite,
    8 Prozent Wohlhabende und
    90 Prozent Menschenmasse unter Agenda 2020?

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article108305679/Wird-mit-dem-ESM-der-Weg-zur-Finanzdiktatur-frei.html

    Ist das die neu Weltordnung, die uns Ackermann
    und Merkel/Schäuble installieren wollen?

    Wer sich mal einen Bericht von Singapur angesehen hat,
    dem dürfte Einiges dazu sehr bekannt vorkommen.
    Nur nicht die guten Seiten eines solchen Systems.

    Kapitalismus pur.
    Reinste Nutzwertbetrachtung des Menschen.
    Jung und gesund und danach wertlos.

    Wahrscheinlich ist man auf unser VerfGericht
    sehr verbittert.
    Wartet doch das Singapur, die neue Welt der
    Superreichen auf das Geld des Sozialsystems
    aus Deutschlands.
    Danach wird dann wohl der Rest aus Europa
    abgeschöpft.

    Der Neoliberalismus in Vollendung.

    Es ist zwar nur eine These, die ich äußere,
    aber mittlerweile tauchen immer mehr
    Parallelen auf.

    Wenn sowas wie der ESM selbst Hertalein
    ( Däubler Gmelin ) gegen den Strich geht,
    hat das nix mehr mit Nationalistischer Denke
    zu tun, sondern eher mit Respekt vor dem Menschen.
    Ob in Deutschland oder im bereits abgeschöpften
    Europa.

    Wenn man Singapur betrachtet, ist sowas ohne
    Resourcen zu erreichen, nur mit Schmarotzergeld
    aus Steuerhinterziehung zu finanzieren.

    Wird Europa zum Wirt für diese Schmarotzer?

    Kein Wunder, das alles schnell gehen soll.
    Ganz Europa will das nicht.
    Wer in solchem System für Kameraden bürgt,
    verliert alles.

    Gruß klaus

    • Zorro - 17. Juli 2012

      Klaus: Spitzenkommentar in der Welt. Hoffe es werden mehr und mehr.

  • Duke van Hudde - 17. Juli 2012

    @SLE

    Danke für den guten Beitrag.Gerade das Ende das man die Banken in den jetzigen System nicht zu gross werden lassen darf sodas man sie ohne Probleme in dne Konkurs schicken kann finde ich sehr wichtig.

    Wie deR Libro verändert wurde kann man schwer beurteilen den es ist für ich kaum zu bestimmen ob die grossne Banken nicht doch ein gemeinsames Interesse haben wie der Zis stehen sollten.

    Vermutungen das er nach 2008 hin und wieder höher gemacht wurde um aus dne Notenbanken billiges Geld rauszuleier halte ich für schlüssig aber ob es so was unklar.
    Davor halte ich auch einen zu niedrigen für schlüssig da die grossen Banken sehr wenig Kundengelder haben im Vergleich zu ihrer Bilanzsumme.So das sie sich eher von den kleineren Banken Geld sich leihen müssen die mehr mit wirklichen Kunden etwas am Hut haben.Dazu müste man aber wirklich Zahlen wissen.

    Wichtig ist es halt das ein Index was von einer bestimmten Gruppe des MArktes bestimmt aber von einer grösseren Menge genutz wird sicher zu beeinflussen ist.Dazu muss diese Gruppe in unserne Fall die Grossbanken ein gemeinsames Interesse haben.Der muss im Regelfall in einen Alleinsellungsmerkmal gegenüber den anderne Nutzern liegen oder eine Polititsche Komponente haben.

    Was festhalten bleibt ist das mir wiedermal total unklar ist wie man das ganze so zulassen kann und wie jetzt diese geringen Strafen zu zahlen sind.Bei Zinsne sind kleinste Veränderungen in elche Richtugn auch immer extrem hohe Summen da ist man ganz schnell im MRd Euro Bereich

    • SLE - 17. Juli 2012

      Wir brauchen keine Vorstellung davon entwickeln, wie und warum Libor und Euribor manipuliert wurden. Ich empfehle dazu den CFTC-Bericht zum Fall Barclays, auf den ich auch im Aufsatz (als Fußnote) hingewiesen habe. Hier nochmals der entsprechende Link:

      http://online.wsj.com/public/resources/documents/enfbarclaysorder062712.pdf

      Barclays war erst der Anfang, da kommt noch viel mehr. Schon in 2011 haben deswegen die unter Verdachtstehenden Großbanken angefangen, Schadensbegrenzung zu betreiben und versucht, mit den ermittelnden Behörden Deals auszuhandeln. Unterschiedlichen Banken ist es bei unterschiedlichen Kartellbehörden bereits gelungen, in den Genuss der Kronzeugenregelung zu gelangen, bei der sie ungeschoren davonkommen.

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/skandal-um-libor-deutsche-bank-beantragt-kronzeugenregelung-a-844446.html

      Aber was nützt das schon, wenn Aufsichtsbehörden rund um den Globus ermitteln. Nicht so viel, würde ich vermuten – vor allem weil ja auch noch eine Flut von Schadensersatzklagen zu erwarten ist.

      SLE

      • Toni - 17. Juli 2012

        Hallo SLE,

        nicht nur der Libor und Euribor!

        Was the petrol price rigged too? (War der Kraftstoffpreis auch manipuliert?)
        Motorists may have been paying too much for their petrol because banks and other traders are likely to have tried to manipulate oil prices in the same way they rigged interest rates, an official report has warned…
        Petrol retailers use oil price “benchmarks” to decide how much to pay for future supplies.
        The rate is calculated by data companies based on submissions from firms which trade oil on a daily basis – such as banks, hedge funds and energy companies.
        However, like Libor – the interest rate measure that Barclays was earlier this month found to have rigged – the market is unregulated and relies on the honesty of the firms to submit accurate data about all their trades.
        This is one of the major concerns raised in the G20 report, published last month by the International Organisation of Securities Commissions (IOSCO).
        Quelle: The Telegraph

        Anmerkung WL: Die Internationale Organisation der Wertaufsichtsbehörden hegt den begründeten Verdacht, dass ähnlich wie der „Libor“ (der Zinssatz zu dem sich Banken untereinander Geld leihen) auch der Preis für Kraftstoffe manipuliert ist. Der Markt sei völlig unreguliert und stütze sich auf die

        Rendite 10-jähriger UK-Staatsanleihen

        Also ich frag mich jetzt wirklich nicht mehr, was wurde noch alles manipuliert!

        Gruß Toni

  • klaus - 17. Juli 2012

    EZB-DIREKTOR ASMUSSEN

    die Euro-Länder müssen Ihre Sourveränität abgeben,
    steht bei Phoenix im Video-Text.
    Im Internet kann ich nix finden.
    Egal, damit wäre die Katze aus dem Sack.

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/asmussen118.html

    • Zorro - 17. Juli 2012

      Zur erweiterten Einschätzung von Asmussen nur als eventuelle Ergänzung falls von Interesse und falls gesucht – im Gelben, Name unter Suche eingeben. Eine Vielzahl an Links in Erweiterung und Erkenntnisse zur Person. Eine einzige Katastrophe in der Sache, mehr Erfüllungsgehilfe geht nicht.

    • Toni - 17. Juli 2012

      Asmussen 17.7.2012 FTD

      Nach der Auffassung von EZB-Direktor Jörg Asmussen müssen die Euro-Staaten ihre Souveränität abgeben. Die Euro-Zone soll die Ausgabe von Anleihen beschränken können. Die Länder hätten aus der Schuldenkrise noch nicht ausreichend gelernt.

      Die Euro-Staaten kommen laut Jörg Asmussen auf längere Sicht nicht um eine Beschränkung ihrer nationalen Hoheit herum. “Der Kern der derzeitigen Debatte über die Zukunft der Währungsunion hat einen Namen: das weitere Teilen von Souveränität”, sagte der EZB-Direktor am Dienstag in Brüssel. Die Euro-Zone müsse die Ausgabe von Staatsanleihen beschränken und die Mitgliedstaaten zu Korrekturen von Fehlentwicklungen zwingen können. Dies müsse zumindest dann gelten, wenn Mitgliedstaaten vom vereinbarten Reformpfad abwichen. Der Euro-Rettungsfonds ESM sei ein guter Ausgangspunkt für eine gemeinsame Haushaltsbehörde, die es vielleicht in zehn Jahren geben könne.

      http://www.ftd.de/finanzen/:ezb-chef-asmussen-euro-staaten-sollen-souveraenitaet-abgeben/70064697.html

      Ich sage zu dem Herren lieber nichts ….. Aber alles lauter gute Bekannte!

      Toni

      • ergo sum - 18. Juli 2012

        @ Toni:
        Lippenbekenntnisse zur politischen Union gab es seit Jahren, doch jetzt nähert sich die Eurozone ernstlich dem kritischen Punkt, wo der Euro tatsächlich nicht länger existieren kann ohne eine politische Union. Gewiss gibt es bei uns Fanatiker wie Schäuble, aber es tut mir leid, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass z.B. Monsieur Hollande die Souveränität der Grande Nation auf dem Altar des Euro opfert und Herrn Barroso seinen Job aushändigt.

        • SLE - 18. Juli 2012

          Nein, sicher wird Hollande das nicht tun. Hier noch ein anderer maßgeblicher Franzose, der das offensichtlich ebenfalls nicht will. Interessant ist aber auch, was er – gänzlich unbelastet von jeglicher erhitzten Debatte wie bei uns in D – zur Bankenunion sagt:

          http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/geldpolitik/interview-christian-noyer-frankreichs-notenbank-chef-draengt-auf-bankenunion/6885398.html

          Er meint, die Bankenunion würde die Verbindung zwischen Banken und Staaten trennen, während es vor dem BverfG darum geht, ob der ESM nicht unbeeinflussbar genau zum Gegenteil führt. Vielleicht sollte man über den ESM erst entscheiden, wenn die Details der Bankenunion stehen. Das würde Sinn machen.

          Grüße
          SLE

  • Fragender - 18. Juli 2012

    http://derstandard.at/1342139324598/Immer-mehr-Laender-kriegen-Geld-fuers-Schuldenmachen

    könnte jemand erklären wieso man staaten gratis geld bekommen?

  • Wolfgang Waldner - 18. Juli 2012

    Nur so einmal als Rechenbeispiel:

    Würden wir jedem erwerbslosen Griechen 400 € monatlich zahlen, dann würde das bei den offiziell 1,1201 Millionen Griechen ohne Job kaum 6 Mrd. Euro jährlich kosten.

    Was kostet die Rettung “Griechenlands” jedes Jahr?

    Sollten wir nicht langsam alternative Rechnungen aufmachen und verbreiten, was die Unterstützung der von der Krise betroffenen Menschen statt der Bankenrettung kosten würde?

    • SLE - 18. Juli 2012

      Da haben Sie eindeutig Recht. Es ist ein generelles Problem in der gesamten Krisendebatte, dass alternative Positiv-Entwürfe entweder fehlen oder nicht diskutiert werden. Es ist auch nicht nachvollziehbar, warum niemand darüber redet, wie – angesichts der vielen teuren Maßnahmen – Europa in Zukunft aussehen und funktionieren soll.

      Grüße
      SLE

  • klaus - 18. Juli 2012

    Deutschland gibt eine neue Richtung vor.
    “Leistungsträger” wie Markus Lanz halten die Laterne hoch.
    Lanz zeigt, das er nicht von einer Seite bekloppt ist.

    http://www.bild.de/politik/inland/johannes-ponader/markus-lanz-talk-im-zdf-moderator-weist-pirat-johannes-ponader-zurecht-25210528.bild.html

    Denn was nützt es Ponader mit 1.0 Abi zu kritisieren?
    Was nützt es Abiturienten/Akademiker zu mässigen?

    Nüscht.

    Fakt ist, wenn das Richtungsweisend in Deutschland wird,
    was Lanz da macht, dann werden wir bald einen Exodus
    der zukünftigen Leistungsträger in Schland feststellen.
    Denn nicht jeder möchte in Fußballschuhen (ver)enden.

    Gut das Lanz die Offenbarung liefert.

    Was hat Deutschland dem Zukunftsträger zu bieten?
    Armutslohn, kaum Krankenversicherung, Soziale Lasten
    und die Mitfinanzierung von Rettungspaketen.

    Eine Rente ab 80?

    Das heißt tschüss.

    Lanz könnte ja virtuell im Fernsehen darstellbar sein.
    Da bräuchte man Ihn nicht.
    Nennen wir doch den virtuellen Lanz einfach
    Muttis rechte Hand.

    • SLE - 18. Juli 2012

      “Was hat Deutschland dem Zukunftsträger zu bieten?”

      … amerikanische Verhältnisse?

      Grüße
      SLE

  • klaus - 18. Juli 2012

    Hier mal was Neues?
    Banken und Politik trennen.
    Franzosen denken nach.

    http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/geldpolitik/christian-noyer-im-interview-verbindung-zwischen-banken-und-staaten-muss-durchtrennt-werden/6886472.html

    An sich mehr als richtig.
    Wem ist ein gewählter Politiker verpflichtet?
    Dem Wähler oder der Bank in der er Vorstandmitglied ist?

    Natürlich der Bank.
    Und die ist dazu weisungbefugt,
    was die politische Richtung angeht.

    Na, super.

    • Wolfgang Waldner - 18. Juli 2012

      Also bitte, Klaus, jetzt lass Dich doch nicht derart veralbern.

      Die wollen nicht die Politik und die Banken trennen, damit die Politiker in Zukunft nicht mehr der Hochfinanz verpflichtet sind sondern ihren Wählern.

      Die wollen die Bankenrisiken von den jeweiligen Ländern trennen, um Deutschland für die bankrotten Banken in Spanien, Italien, Frankreich etc. zahlen zu lassen.

      Das ist der Hintergrund der “Bankenunion”. Die Franzosen haben nachgedacht, wie sie ihre Bad Banks loswerden könnten.

  • klaus - 18. Juli 2012

    Hallo Wolfgang,

    Bad Banks?
    Wird die EZB samt Asmussen abgeschafft?
    Wer sitzt denn auf den fast 800 Mrd Euro Sch…

    Es geht doch eigentlich nur noch darum,
    jemandem zu erklären, das er für den Berg
    an nicht abgesicherten Lieferkrediten geradestehen soll.

    Natürlich ist egal, welcher EU-Bürger hierfür geradesteht,
    aber im Moment ist es der deutsche Bürger.
    Falls er kein Geld hat, spart man Ihm seinen
    Beitrag aus dem Krankenkassenvolumen,
    aus seiner Lebensversicherung, aus seinem Geriesters,
    ……
    Jede Art von staatlich geförderter Vermögensbildung wird
    hier auch “beliehen”.

    Weil fällt der Euro, fällt auch Merkel und Schäuble.
    Schlicht, die Leute, die uns das verklären sollten.
    Und der gute Asmussen ebenso.

    Ich könnte weinen, wenn am 10. September
    das VerfGericht evtl. für die Ihm anvertrauten
    Bürger entscheidet.

    Offenbar zählt man schon in London nach,
    wieviel Geld man benötigt, wenn ein oder
    mehrere Länder austreten.

    So schlimm ist es schon.

    😉

    P.S. Und wahlweise nach der Unterschrift, falls es soweit kommt,
    wird Deutschland zurückgestuft. Dann geht die Post ab.
    Dann kostet das Barrel Crude Oil auch wieder was.
    Bis dahin wird aber erst mit EURO/Dollar hin- und hergeschaukelt.
    Und der böse Bernanke will im Moment noch keinen QE in
    Aussicht stellen.
    Tja, dann purzelt halt was anderes. Evtl. die Frankreich-Banken die
    mit horrenden Summen in GR/ITA involviert sind.
    Denn >7pc für ITA/ESP verheissen nichts Gutes.
    Wolltest du das unbedingt jetzt wissen?

    Die trennen also eher so schlecht, wie ich den Müll.
    Denn Recycling ist für mich eh nur ein Griff
    in die staatl. Subventionstasche.

1 Trackback