Die Bundeskanzlerin, der IS-Terror und die Flüchtlingspolitik: Alternativlos – was sonst!?

Terroristen sind in ihrem Element, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit groß ist. Terroranschläge, Attentate und Amokläufe sorgen auf grausame Weise für diese Aufmerksamkeit. Ihr Ziel ist es, dass sich niemand mehr sicher fühlen kann. Genau dieses Gefühl der Sicherheit droht nun, nach drei Anschlägen innerhalb kürzester Zeit, auch in der deutschen Bevölkerung verloren zu gehen. Sicherlich…

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Analyse zum EU-Türkei-Flüchtlingsgipfel: Asylbewerber, Armut, Vermögen und Wirtschaftskraft – ein Blick auf die Relationen

Beim zweiten EU-Türkei-Flüchtlingsgipfel wird es um die neuen Forderungen der Türkei gehen und natürlich um Lösungen für die nach wie vor kontrovers diskutierte Flüchtlingsproblematik. Bei der von Kanzlerin Angela Merkel angestrebten Verteilung von Flüchtlingen hakt es ebenso wie unter anderem bei der Frage der Grenzöffnung. Die Balkanländer und Österreich habe die Balkanroute faktisch geschlossen. Aber…

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Euro-Krise und die Präsidentenwahl in Griechenland: Der Troika-Showdown in Athen

Griechenlands konservativer Ministerpräsident Antonis Samaras (Nea Dimokratia (ND)) muss sich seit Wochen so fühlen, als befände er sich zwischen zwei mächtigen Mahlsteinen, die sich langsam aufeinander zu bewegen. Die Troika (zusammengesetzt aus Experten von EZB, EU-Kommission und IWF), die weitere Sparmaßnahmen zur Konsolidierung des Haushalts von ihm fordert, ist der eine Mahlstein. Der andere ist…

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Ist die dritte Weltwirtschaftskrise noch abzuwenden?

Die Ergebnisse des EZB-Stresstests für die führenden europäischen 130 Kreditinstitute haben an den Börsen keine starken Reaktionen ausgelöst. Genauer gesagt hat die Tatsache, dass 25 Institute durchgefallen sind und ihr Eigenkapital aufstocken müssen und weitere 30 Banken den Test nur knapp bestanden haben, die Märkte nicht wirklich bewegt, abgesehen von Aktien einzelner betroffener, insbesondere auch…

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Vorsicht Glatteis, lieber Westen! Von Demokraten, Faschisten und demokratischen Faschisten in der Ukraine

Es ist kein Geheimnis, dass an der Übergangsregierung der Ukraine, die den vollumfänglichen Rückhalt der US-Regierung und der Regierungschefs in der Europäischen Union genießt, die als rechtsextrem geltende Partei Swoboda beteiligt ist. In welchem Umfang und in welchen Ämtern, davon war in der bisherigen deutschen Kontroverse über die Krim-Krise wenig die Rede. Einloggen um mehr…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 6.2: Armut und soziale Ausgrenzung weiten sich in der Europäischen Union aus

Wie sich die Krise auf die Zunahme der „Nicht-Vermögenden“ ausgewirkt hat, geht aus Vermögensstudien wie der der Credit Suisse nicht hervor. Um diese wichtige Facette der Vermögensentwicklung in die Analyse speziell mit Blick auf die Krise in Europa einbeziehen zu können, werden im Folgenden Eurostat-Daten zu den von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 6.1: Die Vermögenskonzentration nimmt auch in der Krise auf allen Ebenen weiter zu

Ohne jede Frage hat die Krise ab 2007 eine zunehmende Konzentration des globalen Privatvermögens in den reichsten Ländern zur Folge gehabt. Abbildung 28 zeigt wie groß der Anteil der – beim Stand von 2013 – reichsten drei, sieben, zehn, zwanzig und fünfundzwanzig Länder in den Jahren 2000, 2007, 2008, 2012 und 2013 gewesen ist. Einloggen um…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 5: Die Veränderungen in der Zusammensetzung der Vermögensportfolios

Die Berechnungen des Vermögens der privaten Haushalte im Global Wealth Databook der Credit Suisse folgen internationalen Standards, die sich primär aus dem von den Vereinten Nationen (UN), dem Internationalen Währungsfonds, der Weltbank, der Europäischen Kommission und der OECD gemeinsam entwickelten „System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen“ („System of National Accounts“ (SNA93) (1)) für die Erstellung von Vermögensbilanzen privater…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 4: Transatlantische „Partnerschaft“ – oder die länderspezifischen Folgen der Euro-Krise für das finanzielle Privatvermögen

In Teil 3 standen die Vermögenszusammensetzung und die Frage nach den Krisengewinnern und –verlierern auf der Ebene der Weltregionen im Mittelpunkt. Weil am Ende festgestellt worden war, dass der Anteil der privaten Schulden am Brutto-Privatvermögen in Nordamerika nach 2008 kontinuierlich und signifikant gesunken ist, bleibt erstens noch zu klären, ob dies eine Folge des Schuldenabbaus oder…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 3: Krisengewinner und -verlierer nach Weltregionen: Transatlantische „Partnerschaft“

Nachdem in Teil 2 der Aufsatzreihe abschließend die Krisengewinner und –verlierer unter den Top-19-Ländern beim Privatvermögen und beiden Anteilen am globalen Privatvermögen herausgearbeitet worden sind, soll dieser Aspekt zu Beginn von Teil 3 noch einmal kurz aufgegriffen werden. Daran anknüpfend wird es zunächst um die Entwicklung der Privatvermögen und die Verschiebungen in bei der Vermögenszusammensetzung auf der…

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 2: Gewinner und Verlierer der Euro-Krise im Klub der reichsten Länder

Das Privatvermögen in der Europäischen Union ist im Zuge der europäischen Schuldenkrise ab 2010 bis einschließlich 2012 um mehrere Billionen Dollar geschrumpft. Das ist eines der wesentlichen Ergebnisse der Auswertung des Global Wealth Databook der Credit Suisse von 2013 in Teil 1 der Aufsatzreihe zur Vermögensentwicklung in der Krise. Einloggen um mehr zu lesen:

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Vermögensentwicklung in der Krise – Teil 1: Vermögensbilanz des Euro-Krisenmanagements

2007 war das Jahr der US-Hypothekenkrise. 2008 war das Jahr des Börsencrashs infolge der Lehman-Pleite und der Finanzmarktkrise. 2009 war das Jahr der Weltwirtschaftskrise. 2010 das Jahr, in dem mit der Finanznot Griechenlands die europäische Schuldenkrise begann, die später oft auch als Euro-Krise bezeichnet wurde. Sie endete in der Rückschau im Juli 2012 mit der…

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Im Spiegel der Armut: Aktienhausse, Einkommenskonzentration und Oligopole – das Beispiel USA

Vor fast genau einem Jahr erregten die Superreichen mit der Initiative „The Giving Pledge“ Aufsehen, die zwei der reichsten Männer der USA angestoßen haben: Warren Buffet und Bill Gates verkündeten, 40 US-Milliardäre hätten sich bereit erklärt, mindestens 50 Prozent ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. (1) Aktuell stürmt Warren Buffet erneut voran und setzt…

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